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mit dem KreiSblatt für den Kreis Marburg
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Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
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Der Uu-etgeuprei« beträgt für die 8geh». Zeile SV V.u. 33V, teufrunü»guf*L, c j nAt.M = 40 4. emtl. n. eusroirt. 40 4 *• 25•/,Leukrung«z»schb — 50 4. Rekunuezrile «4« -Juylge 1MX. Jeder 9U>«tt gilt «le Barrabatt. — Bei 8x«L b. bi« »e;chäft,ft. u. «er» <nm »ittlg. b. «»geb. Ä 4-GoabargeLLHr.—Postscheck.: Rr. 501» AmtFraukf. a. M.
Markt 21/31. — Feraspvcher 66.
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Bericht«
ch betreffend Ratifikation-dcs Friedensvertrags
Die Vergewaltigung Aegyptens.
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Woodrow Wilson.
Reue Polentransport«.
Berlin,1 17. Juli.
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£'5 jetzt auf 700, darunter 200 schwere, gestiegen.
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a den Vereinigten Staaten und Deutschland
?h6- Newyork, 17. Juli. (Havas.) Die Be-
ätschen Beauftragten zusammenzutreffen, um das forderliche zu veranlassen. Bei dieser Zusammenost soll auch die Frage erörtert werden, inwieweit e deutschen Bergbeamten übernommen werden
wb. Bern, 17. Juli. Nach einer Pariser »htung des „Secolo" hat der Fünferrat nach An
erste verlangt die Versorgung Oesterreichs, die
Juli zu Ende gehen sollte, bis Ende Sep- ber. Die zweite macht Bemerkungen über die iffahrts- und Luftschiffahrtsklauseln des Frie-
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ß nichts bezüglich einer Neubildung der Regie- arg vor der Vertagung der Parlamente unter- tomen wird.
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rial zusammen zu haben, um beweisen zu könnest, daß der ganze Landarbeiterausstand auf eine weit verzweigte Organisation zurückzuführen sei. Se* einzelt steht die Nachricht eines Blatt«, das «u! Weimar erfahren haben will, die Hetzer arbeitet« darauf hin, am 4. August einen allgemeinen Land« arbeite rausstand in Deutschland hervorzurufen.
Siehe auch die Verhandlungen der Preußisch« Landesversammlung.
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Marburg
Freitag, 18. Juli
lsche- rimg der von Venizelos gemachten Ausführungen . Qukb if Antrag Tittonis und Balfours die sofortige
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Wie dem ,L.-A." aus Stralsund mitgeteilt wird, ist nach zweitägigen Verhandlungen ein neuer Landarbeitertarif durch beider- eitige» Entgegenkommen abgeschlossen worden.
Wie verschiedene Blätter aus Stralsund melden, cheint man jetzt auf dem Lande das nötige Mate-
unt.
Bevorstehende Ratifizierung in England.
wo. Amsterdam, 17. Juli. „Daily Ehro-
wb. Wilhelmshaven, 17. Juli. Der Sanq> fet „Akdenis" ist mit den letzten deutschen Soldaten au« Saloniki, 1000 Mmm stark, hier eingetroffen.
Dank Hindenburgs.
wb. H a n n o v e r, 17. Juli Eeneralfeldmar- schall v. Hindenburg bittet um die Verbreitung folgender Kundgebung:
Ich erhalte täglich zahlreiche Briefe und Telegramme. So sehr mich diese Beweise des Vertrauens und gütigen Gedenkens erfreuen, so wenig bin ich doch in der Lage, sie einzeln zu beantworten. Dieserhalb um EntschuLigung bittend, mutz ich mich darauf beschränken, hiermit ein für allemal meinen herzlichsten Dank allgemein auszusprechen.
Hannover, den 15. Juli 1919.
gez. v. Hindenburg.
Keine politisch« Propaganda km neuen Heere.
wb. Berlin, 18. Juli. Bon zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Die Gründung «in« Bunde» republikanischer Führer in Heer und Flotte hat Anlaß zu allerlei Betrachtungen gegeben und bei einer ganzen Anzahl von Offizieren die Annahme wachgerufen, « handle sich dabei um eine von der Reichs- regierung und dem Reichswehrminister geförderte Organisation, die den Zweck haben könnte, einen Teil der Offiziere, die sich pflichtgetreu in den letzten Monaren zur Verfügung gestellt haben, zu entlasten, falls sich genügend Führer zur Verfügung stellen, die ein Bekenntnis zur Republik ablegen. Die Regierung und der Reichsrvehrminifter haben mit der Gründung des republikanischen Führerbundes nichts zu tun, sondern politische Parteigruppen verschiedener Richtungen suchen innerhalb der Reichswehr Boden zu gewinnen und Teile zur aktiven politischen Betätigung zu gewinnen. Politische Vereinigungen innerhalb der Reichswehr, affo auch republikanischer Führerbund oder Nationalverband deutscher Offiziere, können auf die Dauer keinen Platz in der Reichswehr haben. Ebensowenig kann Vereinen zugestimmt werden, die einen Keil zwischen aktiven unb inaktiven Unteroffizieren und Offizieren treiben und dadurch entstandene Mei- nungsverschiedenhetten zu politischen Aktionen ausnutzen. Der Reichswehrminister hat daher verfügt, daß jede Art von politischer Propagandatätigkeit innerhalb der Kasernen zu unterbleiben hat. Bei Auswahl der Führer wird nicht die politische Gesinnung des einzelnen, sondern lediglich die militärische Eignung maßgebend sein. Selbstverstädlich ist aber auch, daß jeder Angehörige der Reichswehr als Staatsbürger sich politisch betätigen kann und volle Freiheit der politischen Ueberzeugung haben muß.
Der .Befreier« Wilson.
< Paris, 17. Juli. (Verspätet.) Präsident
des ben h Reich« die bn
Wie auS Königsberg gemeldet wird, fordern di« Erntearbeiter in den Kreisen Allenstein und Tilsit eint Entlohnung von 28 Mark im Tag bei freiest Station. Bei BewMgung dieser Forderung würdst eine Brotpreiserhöhung um etwa daS Zehn« fache deS bisherigen Preises eintreten.
Der Ausstand in Pommern.
wb. Greifswald, 17. Juli. Der für heute angekündigte Allgemeinausstand in Greifswald ist hinausgeschoben, weil vom Oberpräfidium in Stettin mitgeteilt wird, daß die Aufhebung des Belagerungszustandes im Stadtkreis Greifswald, Landkreis Grimmen und auf der Insel Rügen binnen 24 Stunden angeordnet wird. Infolge besten beruhigte sich die Arbeiterschaft wieder. In Stralsund ist der Abwehrausstand der Bürgerschaft sehr scharf durchgeführt. Telephongespräche und Telegramme mit Stralsund können nicht befördert werden, da nut militärische Gespräche mit Stralsund zugelasteu sind. Auch die Postbeamten schlossen sichrem Ausstand an.
wb. Stettin, 17. Juli. Der Bürgerausstand zur Abwehr des Allgemeinans- st a n d e s der Arbeiterschaft hat heute begonnen. Die meisten Läden, auch die Lebensmittelgeschäfte und die Kontore, sind geschlosten, ebenso sämtliche Apotheken und Volksküchen. Auch die Aerzte verweigern die Hilfeleistung. Das Elektrizitätswerk ist im Betrieb. Dagegen gibt es weder Gas noch Leitungswaster. Der Eisenbahnverkehr geht bis jetzt noch weiter. Auch die Postbeamten tun noch Dienst. Der Dampferverkehr nach den Seebädern mußte bereits gestern trotz b-1 Arbeitswilligkeit dir Schiffsbesatzungen eingestellt werden, da die Aus- stö.rdigen die Abfahrt der Dampfer gewaltsam zu verhindern drohten.
tu. S t e t t i n, 16. Juli. Heber Stettin ist der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. Automobile, mit Soldaten und Maschinengewehren besetzt, durchfahren die Straßen. An vielen wichtigen Punkten der Stadt sind Feldwachen aufgestellt worden. Am dem Bürgerausstand zu begegnen, hat der unter sozialistischer Leitung tehende Arbeiter-Konsumverein heute seine Läden wieder geöffnet und mit dem Verkauf von Waren begonnen.
die es empfindet darüber, das Privileg gehabt «ben, sich zur Befreiung der Welt mit Frankreich
aarbeckens zu treffen, hat die französisch^.Re- dentz'ch etuitg mitgeteilt, daß sie einen Erubendirektor in
Me«.
wb. Vern, 17. Juli. Laut Mailänder Blättern wurden vorgestern nacht eine Reihe von Ortschaften kn der Umgegend von Genua besetzt, worauf di« Polizei .zahlreiche Haussuchungen vornahm. Dabei wurden Waffen beschlagnahmt und 60 Personen verhaftet. Der Präfekt von Genua hat die sofortige Auflösung der in den letzten Wochen gebildeten Wohlfahrtsausschüsse und der roten Armee angeordnet, die bereits in verschiedenen Orten die Gewalt an sich gerissen hatten.
Spanien.
Rücktritt de» Kabinetts.
wb. London, 17. Juli. (Reuter.) Die „Times" meldet aus Madrid, daß der König den Rücktritt Mauras angenommen habe und Dato zu sich entbot.
wb. Madrid, 17. Juli. (Havas.) Der Rücktritt des Kabinetts erfolgte wegen der Abstimmung über die Wahlmißbräuche. Dato lehnte die Neubildung des Kabinetts ab.
te V» de“ meldet, daß die britische Regierung das irour» uterhaus ersuchen wird, für nächsten Montag das
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wb. Budapest, 17. Juli. Wie das Ungarische Telegraphen-Büro meldet, richtete die ungarländische sozialistische Räterepublik einen Aufruf an die Proletarier aller Länder, an besten Schluß es heißt: Mit herzlichen Briiderworten wenden wir uns an Euch, Ihr zur Demonstration und zum Allgemeinausstand rüstenden Proletarier Italiens, Frankreichs, Englands, Hollands, Schwedens, der Schweiz und Oesterreichs. Wandelt in Solidarität mit uns und mit unserer russischen Schwesterrepublik. Schüttelt das Joch des Kapitalismus ab, entfaltet die Fahne der zerstörenden und quf- bauenden Revolution. Der Krieg, den die imperialistischen Räuber nicht beenden können, kehrt sich um in den Blassenkrieg der Besitzlosen gegen die Besitzenden. Lasset Eure Rebellion weder mit schönen Worten noch mit schönen Reden ersticken. Es gibt nur einen Ausweg an« den Folgen des fünfjährigen Krieges: Die soziale Revolution.
mb. Wien, 17. Juli. Die ungarische Rätevegierung ernannte den früheren Armeeoberkommandanten Wilhelm Böhm nach Einholung der Genehmigung der dertsch-österreichlsc^n Regierung zu ihrem Gesandten in Wien.
Swieti.
wb. Amsterdam, 17. Juli. Der „Telegraaf" meldet aus London, daß infolge des Ausstandes bei der größten englischen Eisenbahngesellschast, der North- Eastern Eisenbahn, der Eisenbahnverkehr Nordenglands stillsteht.
Dem „Telegraaf" zufolge, hielt Sir Edward Gat» son in Belfast eine Rede, in der er scharf gegen die irische Homerule Stellung nahm. Er sagte, es gebe nur zwei politische Richtungen für Irland, die eine sei die Beibehaltung der Union und die Treue an den König, die andere die irische Republik. Wenn die Londoner Regierung trachten sollte, Homerule einzuführen, so würde er, wenn es sonst niemand tun werde, nochmals die vorläufige Regierung einberufen, um die vorgeschlagene Homerule zu verwerfen. Er würde dabei alle loyalen Männer von Ulster hinter sich haben.
wb. London, 17. Juli. Reuter erfährt, es stehe endgültig fest, daß Fach an dem Siegeszug in London am Samstag teilnehmen werde.
, Die „Oderhesfische Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Der 441X IBezugspreis beträgt monatlich 1.60 X. frei in« Hau»; durch die Post ff, Az.Wö JO J | 1.75 X. ehne Bestellgeld. - Serleg von Dr. C. Hitzersth.
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Unser Zivilrecht und unser Strafrecht enthalte« die wohl bei allen zivilisierten Völkern geltende Bestimmung, daß ein« Handlung, die durch Abwehr geboten war, weder widerrechtlich noch strafbar fei. Notwehr fei diejenige Verteidigung, die erforderlich fei, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen An« griff von sich oder einem Anderen abzuwenbem Unser Strafgesetzbuch erklärt ferner eine Handlung für straflo», wenn sie außer dem Falle der Notwehr in einem unverschuldeten, auf andere Weise nicht zu beseitigenden Notstände zur Rettung aus einest gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben de« Täters oder eines Angehörigen begangen worbe» ist. Und in gleichem Sinne bestimmt unser BGB^ wer eine fremde Sache beschädige oder zerstöre, um , ein« durch sie drohende Gefahr von sich oder einem Anderen abzuwenden, handele nicht widerrechtlich, wenn die Beschädigung oder di« Zerstörung zur Abwendung der Gefahr erforderlich sei und der Scha- den nicht außer Verhältnis zu der Gefahr stehe. Auch sei der Handelnde nut dann zum Schaden» ersatze verpflichtet, wenn er die Gefahr verschuldet habe.
Diese Grundsätze müsien auch im Völkerrecht gelten, und wenn einmal die Sonne der Wahrheit die Nebel zerrissen hat, in welche die Lügen der feindlichen Regierungen und ihre Preßmeuten di« Völker der Welt eingehüllt haben, um nicht wegen der schweren Schuld, die sie durch das Gnffachen de» Weltbrandes auf sich geladen haben, zur Rechenschaft gezogen zu werden, so wird alle Welt erkennen, daß Deutschland bei dem Ausbruch des von unseren Feinden von langer Hand vorbereitete» Weltkrieges sich in einem unverschuldeten Notstände befand, daß ihm die Gefahr völliger Vernichtung drohte und daß es deshalb in berechtigter Notwehr alle Maßregeln ergreifen durste, die geeignet waren, diese furchtbare Gefahr von sich abzuwenden. Hiernach beging unsere Heeresleitung kein Unrecht, wenn sie unser Heer durch Belgien, das sich unsere Feinde als Aufmarschgebiet ausersehen hatten, gegen Frankreich vorbrechen ließ, und ebensowenig trifft unsere Marineleitung ein Vorwurf, wenn sie, um der völkerrechtswidrigen englischen Blockade zu begegnen, zu dem einzigen geeigneten Verteidigungsmittel, dem unbeschränkten U-Bootskrieg, griff. Dies muß immer wieder hinausgerufen werden in alle Welt und auch gegenüber den einheimischen Stimmen, die nicht aufhören, von einem gege» Belgien begangenen Unrecht und der Frivolität bea unbeschränkten ll-Bootkriegs zu reden, die immer «roch die unverantwortliche Selbstbeschuldigung aufstellen, daß Deutschland, wenn auch nicht allein, s» doch a u ch am Kriege schuld sei, obwohl doch all» Einsichtigen nicht im Zweifel darüber find, daß di« Machtgier Rußlands, die Rachsucht Frankreichs und der Neid Englands auf unsere blühende Volkswirte schäft den Krieg herbeigeführt haben, daß unserem Kaiser und seiner Regierung Eroberungsplän« völlig fernlagen und daß die wenigen Alldeutsche«, die etwa einer Vergrößerung Deutschlands da» Wort redeten, auf di« politische Leitung nicht be« geringsten Einfluß hatten, vielmehr stet» von tat« serer Regierung bekämpft worden waren.
Wenn die Entente jetzt unseren Kaiser und sein« Offiziere für notwendige Verteidigungshandlunge» zur Verantwortung ziehen will, so ist das selbstverständlich völlig ungerecht, und es geschieht wiederum nur, um in den uns feindlich gesinnten und in den neutralen Völkern die Täuschung aufrecht z» erhalten, daß nicht die verantwortlichen Führer btt. Entente an dem furchtbaren Zerstörungswerk, ba< in Europa angerichtet ist, schuldig seien, sondern bh Machthaber Deutschlands und seiner Verbündete», Deshalb hat unser Hindenburg recht mit seinem Urteil, unsere Feinde würden durch bas beabsichtigte Strafverfahren gegen den Kaiser zu btt Schande, die sie schon durch den Eewairfrieden sich geladen hätten^eine weitere hinzufügen.
*e5 deutsche Entgegenkommen beantworten die eg et«* an der Posener Front damit, daß sie auf Janzen Demarkationslinie ihre Angriffe fort-
hat der amerikanische Eeneralpostmeister die '/deraufnahme des Po st dien st es
n Cm»instellung des griechischen Vormarsches be- frsseli» loffen.
> »hxn «f dieses Schreiben noch nicht geantwortet. Unter*
•rcbmt8,6110 Zeit es gestattet — in einer Sitzung in
" len Lesungen zu verhandeln. Man nimmt an,
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^Amsterdam, 17. Juli. Lauf Pressebüro
daß en j ätal unw, n Rc 03 g »en i
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wb. Berlin, 17. Juli. Don zuständiger Seite wird mitgeteilt: Im Hinblick auf die gegenwärtigen Lohnbewegungen dürfte es interessant sein, an die Verfügung der preußischen Regierung vmu 2. Januar 1919 zu erinnern, als noch Vertreter der Unabhängtgen im preußischen Kabinett saßen. In dieser Der- ügung heißt es u. a.: „Die Lohnbewegung unter der Arbeiterschaft nahm in letzter Zeit nach Art und Umfang eine Entwicklung, die di« schwersten Befürchtungen erweckt und weite Gebiete der Gütererzeugung zum Erliegen bringen muß. Es wird deshalb zur gebieterischen Pflicht der Staatsregierung, dem Anwachsen der Lohnausausgaben über das Maß des Erträglichen hinaus mit Festigkeit entgegenzutreten.- Im Anschluß daran ist auch auf di« Ausführungen des unabhängigen Stadtverordneten ZubeU in der Berliner Stadtverordnetenversammlung vorn 12. Juli hinzuweiscn, worin er erklärte, daß mit der regellosen Bewilligung von Zulagen an einzelne Beamtenkategorien Schluß gemacht werden müsse.
Thorn, 17. Juli. Die Ortsgruppe des Deutschen Offizierbundes Hal an den Magistrat die Bitte gerichtet, das Denkmal Kaiser Wilhelms I. nach dem Kyffhäufer , u bringen. Auch die Standbilder Friedrichs des Gro- sen, Wilhelms I»Iunb der deutschen Ordensritter au ^Zst vor VerniO-enbah-chrücke sollen in ähnlicher ~CT*1 ' bewahrt werden.
lag Gleitung eines Finanzberaters nach Saarbrücken um ein hat, um dort am 23. ds. Mts. mit den
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ns 01 rechts)
5er Brieten.
«b. Versailles, 17. Juli. Auf die deutsche regung, die nötigen Vorbereitungen zur -bergabe der Kohlengruben des
n, d^rvertrags. — Die deutsche Abordnung sandte ne Note, in der sie fragt, welches die Aufgaben
^bport polnischer Truppen durch Deutschland ^m 8. Juli wieder ausgenommen. Die Ee- ^stahl der durchbeförderten polnischen Geschütze
rrarist AiN.
das d wb. Paris, 17. Juli. (Havas.) Die oster- elt uHjchische Abordnung hat zwei Noten übermittelt.
iten tr alliierten Kommissare sein sollen, die in Memel i ihm Sandet sind.
stmam wh. P a r i s, 17. Juli. Freiherr v. L er s ner hat k. 2.56 n Handschreiben an die französische Regierung gerich- ! Var» >, durch das er sein Bedauern über die Ermordung des durch mzösischen Unteroffiziers in Berlin ausspricht. Er eßimm« hu aus, daß der französischen Regierung dafür Genug« nd ei» mng geschehen wird. Die französische Regierung hat
wb. Amsterdam^ 17. Juli. Den englischen Zeitz uni igen vom 15. Juli zufolge richtete die ägypttsche Ab- iwvrel kiung in Paris an das englisch.' Unterhaus einen rbtif« wellen Protest. In dem Schreiben wird gegen die 147 und 154 des Friedensoertrages protestiert (z..> dgeklagt, daß über die Zukunft Aegyptens entschie- hmiete 8 wurde, ohne daß die Bevölkerung zu Rate ge- p» !tn worden ist, sowie, daß den Vertretern Aegyptens ihr fö - Erlaubnis zur Reise nach London oder Paris ver-
---“ g von 16 fremden Schiffen im Hafen von Rew- ,, b^.ht den Ausstand getreten. Die Besatzungen der 11 Ästchen, dänischen, schwedischen und norwegffchen ■ streiken ebenfalls.
Amsterdam, 17. Juli. Wie das Preßbiiro ; * •ftTbet, liegen im Hafen von Newyork infolge
V. i WO 000 Tonnen Schiffsraum müßig.
. , w richtete anläßlich der Siegesfeier am 14. Juli P1“65 Telegramm an den Präsidenten Poincare: ' T C5 mir erlaubt sein, an dem Tage, der den Bruch ■6 n i Fesseln brachte, die ehemals Frankreich in quäl- Her Knechtschaft hielten, an das französische ^herzliche brüderliche Grüße des Volkes der Ber- r Staaten und den Ausdruck seiner Freude zu