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Di« „OberbeH'ltbe Zeitung" erscheint sechsmal wöchenttich. — Der
l i» ■irxll Bezu"a»prei» betritt monatlich l.flö X. frei in« Han«; durch dir Pop •e/tS IvU 1.75 .jt. ,hne Bestevoelb — $erl«a non Dr. L. Hitzerath.
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Zerstörung eine» Denkmals.
n>6. Karlsruhe, 30. Juni. Nachdem
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weiß-rote Fahne neben der Trikolore auf dem 3te» gierungsgebänd« gehißt. Am Freitag hatte der Ministerpräsident längere Konferenzen mit den Mainzer Behörden und Korporationen. Durch den Oberst Claudon dieß General Mangin den Ministerpräsidenten Ullrich um feinen Besuch für Samstag vormittag bitten. Dieser Empfang durch den General vollzog sich in feierlicher Form mit militärischem Gepräge. Der Ministerpräsident verhandelte mit dem französischen General insbesondere über die Schwierigkeiten des amtlichen Verkehrs zwischen dem besetzten und nicht besetzten Gebiete Hessens, über die Fragen der Lebensmittelversorgung wie auch einer Amnestie der kürzlich ausgewiesenen Mainzer und der verurteilten Eisenbahner. Der General bekundete weitgehendes Entgegenkommen und sagte insbesondere zu, Anweisungen geben zu wollen, daß alles getan wurde, was geeignet wäre, die witrschaftliche Lage Hessens zu erleichtern. Im Verlaufe der Unterhaltung legte Ministerpräsident Ullrich auch ausdrücklich Verwahrung ein gegen die von Dr. Dorten und Konsorten betriebene Agitation für eine „Rheinische Republik". Am Nachmittag stattete General Mangin seinen Gegenbesuch im hessischen Negie- rungsgebäude ab. Um allen Wünschen der hessischen Negie-ung eine bcsckleunigte E-ledigung zu sichern, hat General Mangin einen besonderen Verbindungsoffizier nach Darmstadt beordert, der den direkten Verkehr zwischen der hessischen Neg'erung und dem französischen Oberkommandierenden in Mainz herstellen soll. Der. Verbindungsoffizier Hauptmann Doisson wird schon in diesen Tagen mit seinem Stabe Hier Quartier nehmen.
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mittig, b Ingeb. 25 4. feonbergebibt. — Posts checkt.: Nr. 5015 timt Fr, o.i.a. M
zwischen Deutschland und der Entente bereit» «we* zeichnet sein. Zwar hat dieser Vorgang auf Äeslti» keinen direkte» Einfluß. Doch wird man aber nicht umhin können, auch für Rußland manche Folg« «• warten zu können. I
Weniger allerdings für Ne Beziehungen putsch« Rußland und der Entente, al» vielmehr iür die Beziehungen zwischen Rußland und Deutschland. Der Friede von Brest-Litowsk ist aufgrhoben. 3»«** Rußland und Deutschland gibt e» leine Grenzbee rührungspunkte mehr, weil Ne (Entente vorsichttp sedoz Berührung Deutschland» mit Nesem großen Zukunft«, land vereitelt hat, irgend welche Ursache zur Feind« ichaft zwischen den beiden im Kriege geborenen Rem»« HU'n besteht auch nicht mebr. sodaß an eine Regelung friedlicher Beziehungen gegangen werden könnte. 3» Rußland selbst sind alle Meinungen dafür verbanden, da di« Sowjet-Republik weiß, daß sie ohne Deutschland und feine in Zukunst wiedererwachende Industrie nicht bestehen kann, und daß der neue polnische Nachbar kein Ersatz für den deutschen Lieferanten bedeutet.
Die Träume von einer allgemeinen Rommunifieniug der Fabriken und Industrien sind auch in Rußland aus. geträumt, da wohl noch nie ein Gedanke derartig Fiasko gemacht hat. wie der, daß alle Menschen zu allen Aemtern gleich tauglich und berufen sind. Sogar bi» ungarisch« Sowjet-Republik, di« auch nach dem rassischen Dorbilde di« Ingenieure und Leiter der Fabriken verbannt hatte, um an ihr« Stelle gesinnungstüchrig« Arbeiter zu setzen, versucht jetzt unter Aufbietung ungeheurer Summen bie Ingenieure wieder jntÄÄJ* ^Rußland braucht deutsche Ware und deutschen Seist, deutsche Universitäten (die eigenen sind völlig ee». kommen und zu Grunde gerichtet) und deutsche ftotMyS und Wissenschaftler. Auch Lenin ist sich darüber feg ganz klar, daß ein Staat d'» 20. Jahrhundert» "ich» mehr verwaltet werden kann, wie zu Zeiten JUrtih und seiner Brüder. Es ist darum zu erwarten, datz kurz nach der Unterzeichnung des Friedens auch von Rußland aus Schritte zur Annäherung an Deutlchlan» gemacht werden. Man darf erwarten, daß die 6»®W» Regierung fetzt auch darauf verzichten wird, b* Be ziehungen zu Deutschland zur bolschewistischen Propaganda zu benutzen.
Franzosen am Montag den 23. Juni, an welchem Tage bie Unterzeichnung des Friedensvertrages in Frage stand, nächtlicherweile vergeblich vefuchti hatten, das im ehemaligen Dorfe Kehl befindliche K ri egerdenkmal zu zerstören, haben die Franzosen nunmehr in der Nacht zum 29. Juni das eherne Denkmal zu Fall gebracht, indem sic das Standbild mit Tauen vom Sockel herunter- risien. Die Ortseinwohner konnten die Untat leider nicht verhindern, da es ihnen bei Strafe verboten ist, zwischen 10 Uhr abends und 4 Uhr morgens ihre Wohnung zu verlassen. Bei dieser Gelegenheit muß auch darauf hingewiesen werden, daß die Franzosen die von ihnen in Hast genom- menen richterlichen Beamten, die gegen den Hoch. Verräter Hompa vorgegangen waren, in geradezu empörender Weise behandeln. Die Herren werden nach zuverlässigen Nachrichten in strenger militärischer Hast bei schlechtester Verpflegung gehalten. General Mangin empfangt den hessischen Ministerpräsidenten.
wb. Darmstadt. 30. Juni. Dringenden, wiederholt geäußerten Wünschen der verschiedensten wirtschaftlichen und politischen Korporationen in Mainz nachkommend, besuchte Ministerpräsident Ullrich am Freitag und Samstag — zum ersten Male seit der Besetzung — die Stadt Mainz. Während das Ausziehen der nationalen Farben im besetzten Gebiete generell verboten ist, wurde beim Erscheinen des hessischen Ministerpräsidenten- die
mU dem KnikblaL für den Kress Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
DentlW Md Mmd M MttnMutz.
An» Riga wird uns geschrieben:
Die Frage, Ne jetzt alle Welt beschäftigt, ist di«, rote sich nach dem Friedcnsschluß das Verhältnis Deutschlands zu Rußland gestalten werde. Wenn diese Zeilen in Deutschland eintressen, dürfte der Friede
-:rn ihn mit dem berechtigten Wunsche zu prüfen, darin 'cn Ersatz, die Wiedcra "t-nachnng und die Garantien -,u finden, die durch den Sieg und das Blut unserer un- ^erblichen Helden gewonnen wurden. (Lebhafter Bei- 'all.) Was auch kommm mag, h-gen wir Vertrauen in unsere unversiegte Kraft und in die Zukunft de§ Rechts und der Gerechtigkeit, für welche unser Vaterland unerschütterlich gekämpft hat und kämpfen wird. '53 lche Frankreich! Es lebe die Republik! (Lebhafter Beifall.)
wb. Brest, 30. Juni. (Reuter.) Wilson fuhr nach Newyork ab.
wb Paris, 30. Juni. (Havas.) Wilkon hat -ine Botschaft veröffentlicht, in der er erklärt, daß irr Friedensvertrag un^meichnet sei und daß er, wenn 'eine Bedingungen r-ll'" '^d'" und aufrichtig finge- lallen würden, eine Urkunde der neuen Weltordnung ottn-tng darstelle. Der Vertrag ist hart b-züglich der Vflick'tnr und —‘r^en, d'- D-nUllland anlerlegt wer- len, aber er ist hart, weil das von Deutschland begangene Unrecht arosi ist und mi-d'r mttgemacht werden muß. Der Vettrag legt Deutschland nichts aus, was nicht erfüllt werden kann und es kann den Platz, der ihnz in der Welt mit Recht zusteht, wiedergewinnen durch eine prompte und ehrliche Einhaltung der Bedingungen. ,
6Be'on6.
wb. London, 29. Juni. Lloyd Georg« und die Friedensabgeordneten find heute abend in London eingetroffen und wurden auf dem Bahnhof vom König und den Mitgliedern des Kabinetts begrüßt. In Downing Street hielt Lloyd George eine Ansprache an die Menge, in der er das Volk auf- fordcrte, sich des Sieges nicht im Geist der Prahlerei, sondern im Geist der Ehrfurcht zu freuen.
wb. Amsterdam. 30. Juni. Die englischen Blätter vom 27. Juni melden weitere Ausschreitungen kanadischer Truppen in englischen Lagern. Wegen der drohenden Haltung der Truppen wurden kein« Verhaftungen vorgenommen.
Kaiser und die hohen Offiziere ausliefern? 3. Was Wird Deutschland gegenüber Polen und den dortigen jjkiegerischen Maßnahmen tun?
M dm AM.
Stell«, 30. Juni. Der „Lokalanzche^ «tk Set aus München: Das Krupvwe r k m Münch«« tritt morgen in Liquidation. Die Schließung deck Werkes erfolgte, wegen der Unmöglichkeit eine« wn»r 'haftlichen Betriebes, nachdem das Werk in fünf Mo^ aalen 3 Millionen Mark Ausgaben gehabt hat und nut ?ür 300000 Mark Werte erzeugte. Die Arnenk-me» nteressierten sich für eine gesellschaftliche oder eigen« Uebernahme der Kruppschen Werke in München. Dir Verhältnisse sind aber so ungünstig geworden, daß zq» nicht mehr daran gchacht wich.
Berlin, 1.Juli. Alle in der Schweiz inte»- nierten deutschen Kriegsgefangenen — 1200 Ofirzi«^ unb 3000 Mann — toerben in der zwerten Hälf« »es Juli nach Deutschland zurückgebracht werden.
Berlin, 28. Juni. (Amtlich.) Besonder« Vorkommnisse veranlassen mich, im Einverständnis mit dem preußischen Hardesministerium auf Grim» des § 9b des Gesetzes über den Belagerungszustand allen in den unter Belagerung Zustand stehenden Gebieten gelegenen Waffen- und Munitionsfabriken sowie Zwischenhändlern und Verkaufs» stellen jeglichen Verkauf von Waffen, Mu» nition und Sprengmateri al zu untere sagen. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft, falls die bestehenden Gesetze keine höhere Strafe andrche«, Ausnahmen unterliegen meiner besonderen Geneh«, migung. Ich mache die Polizeibehörden für bte Ueberwachung und Durchführung des Verbots verantwortlich und weise insbesondere auf scharfe Kom trolle der Verkehrsmittel hin.
Der Oberbefehlshaber, (gez.) Norke.
wb. Aschaffenburg, 30. Juni. Rach ISstün^ diger Verhandlung verurteilte das Standgericht? beim hiesigen Landgericht den Taglöhner Wilhelm Jost, den Glasmacher Seufett und den Sergeanten Sckeuer» mann, sämtlich Mitglieder der U. S. P.. toegen 9ei<j Hilfe zum Hochverrat zu je ll/r Jahren Festung und Tragung der Kosten. Die Angeklagten hatten zu Beginn des Monats April in Lohr a. M mit Militär- gewalt die Räterepublik ausgerufcn. Während btt 8ee- Handlungen teilt: bet Genetalstabschef d-S 2. bäuerische« Armeekorps, Major Voigt mit, daß der vierte Mitangeklagte, der nicht erschienen wat, nach dem Mißlingen deS Putsches, dessen Führer er war, sich »et Regierung als Spitzel gegen seine eigene Partei angeboten un» für seine Dienste 700 Mark erhalten habe. !
wb. Berlin, 30. Juni. Wie die „Deutsche Allg. Zeitting" feststellt, sind die Meldungen vev» schieden er Blätter, wonach Reichsminister Er zber« ger einen Erholungsirrlaub nach der Schweiz enge« treten Hobe, unrichtig. Erzberger befindet sich in Berti» und widmet seine gesamte Zeit der Arbeit <rn de« Steuervorlagen, die er vor der Nationalversammlung" persönlich vertreten wird. Er denkt nicht daran, sich, den Anforderungen zu entziehen, welche bie Pflichten -
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|r «d. Versailles, 30. Juni. Havas meldet: klÄnenceau ließ dem Vorsitzenden der deutschen ßriedensabordnung folgende Note zugehen:
Herr Präsident! Ich habe die Ehre, Ihnen mit- ßpteilen, daß das Wasfenstillstandsabkommen die Aufrechterhaltung der Blockade vorsicht und daß dieses Abkommen so lange in Kraft bleibt, bis der Austausch der Noten über die Nafifizierung statt- ! gefunden hat. Die Verbündeten sind aber bereit. (Ne Blockade aufzußehen, sobald die Ratifizierung , Hnen durch die deutsche Regierung angezeigt worden ist. Genehmigen Sie, Herr Präsident, usw.
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wb. Berlin, 30. Juni. Die deuts he Friedensabordnung. die Samstag abcnd 9 Uhr Vereines mit Sonderzug verlasien hat, ist heute na jt gegen 4 Uhr im Potsdamer Bahnhof eingetroffen. Aeichsminister Dr. V e l.l verließ den Sondet'ng M Elberfeld, um sich'nach Esten zn Gegeben, während Reichsminister Müller die Reise -bis Bersin fortsetzte. Der Zug wurde von je eineiw französischen, englischen und italienischen Offizier bis Ohligs begleitet. Auf dem Vahnbof Noisty-le-Roi serghschiedetc sich kurz vor der Abfahrt der Präfekt des Departements Seine-st-Oise, sowie Oberst Henry von den beiden Ministern. Die Fahrt «erstes ohne Zwischenfall, jedoch wurden die Insassen des Speisewagens kurz vor Compiegne durch einen steinen Knall aufgeschreckt. Es konnte nicht- fest- Kestelkt werden, ob es sich um einen Stein ober
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Amsterdam, 30. Juni. „Algemeen Handels blad" legt in einem Leitartikel die sich nach der nieder 'ändilchrn @ere'a b'j'tg erg-bendc Rechtslage bef Kaiser? uns b«5 Kronprinzen genau fest unb kömmt zu dem Schönst, daß b-std" i" si-rer Freiheit nickt beschränkt werden dürsten. Rechtlich habe die niederländische Regierung jederzeit die V->stu,nis. den Soifer und den Kronprinz °n <m8*ittoe;ien, da sie nicht im tzesitze eine» Reisepasses ober einer Aufenthaltserlaubnis bie Riederlanbe betreten haben. Die Anwen- wenbung dieser Befugnis würde sich jedoch im Falb- des Kaisers mittelbar an seiner Verfolgung schuldig macken. Eine Auslieferung des Kaisers könne nicht nfoigen, da das Vergehen, dessen er laut Friedensver- -rag beschuldigt werde, eine Auslieferung auf Grund des niederländischen Auslieserungsgelet-es nicht recht- 'ertige. Bezüglich des Kronprinzen würde die Sacke anders liegen, wenn die Verbündeten ihn auf die Liste der bestimmter Krieosverbrechen beschuldigten Per renen setzen würden. Das „Algemeen Handelsblad' chließt: Wir hoffen immer noch, daß die Verbündeten wn dem Plan, den Kaiser zu verfolgen, absehen werden. Der Völkerbund hat wichtigere Arbeit zu leisten als diese wäre.
tfi Der Reichsminister Dr .Bell hat bie Fragen wie kgt beanttoortet: Was wir unterzeichnen, wollen wir falten. Das deutsche Volk will alles versuchen, um nie Friedensbedingungen zu erfüllen. Wir glauben, daß die Entente in ihrem eigenen Interesse finden Wird, baß es nötig fei, frieienigen Friedensbedinqnnaen - »bzn ändern, bin denen si' selbst erkennen wird, das
W unmöglich sei, sie zu erfüllen. — Wir glauben, daß Me Entente nicht auf der Auslieferung des Kaisers tetb der hohen Offiziere bestehen wird. — Die Reichs- Ittgierung will in keiner Weise einen Krieg gegen " Dolen unterstützen.
j wb. Berlin, 30. Juni. Die Mehrzahl der Mit- Miebet der deutschen Kommission in Spaa ver- Mßt heute abend bie Stabt und kehrt nach Berlin zn- «W, wo die ^auptabroicklung der Geschäfte vor fick Kehrn soll. Nur Generalinaior Freiherr v. Ham - «erstein, der Vorsitzende der deutschen Kommist-on Äeibt noch mit einigen Beamten zur Erledigung der Keschäste in Spaa zurück. Der englische Vorffteud- Denrral Hanting ist bereits ton Svaa abgereist Gene »al Rudant, der französische Vorsitzende, dürfte ibtr wahrscheinlich heute folgen. Die vorläufige Weiter- Pl>runö der aus der bisherigen Tätigkeit der Waffen» AiklstandSkommission in Spaa sich ergebenden Arbeiten werben die in Frankfurt a. M. und in Wiesbaden be- sichenden deutschen und gegnerische« Unterkommissionen Übernehmen.
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s wb. Paris, 30. Juni. (Havas.) Präsident BoinearS erstatte in einer Unterredung mit dem Korrespondenten der „Daily News", daß es ein großer wnb prächtiger Erfolg sei, diesen Krieg durch einen (Brieden der Gerechtigkeit beendet zu haben, »welcher das Unrecht wieder gut macht, soweit e8 tote« ikt gntgemacht werden könne und der gestattet, soweit A in menschlichen Kräften liegt, bie Wiederholung de? lVerbreckens zu verhindern, dessen Deutschland sich gegenüber der Welt schuldig gemacht labe. Ms Frankreich die Herausforderung der irnpe- 'Aallsiifchen Deutschlands annahm, hatte es nicht nur »ftin Land zu verteidigen, sondern die Freiheit der 'Ainisckheit . Poinrarö hält dafür, daß das Bündnis Hpischen Frankreich und England sortdauern müsse.
wb. Paris, 30. Juni. (Havas.) Senat. Nach !«röffnung des Senats hielt Präsident Dubost fol- jt^ibe Ansprache: Der vorgestern in Paris unterzeich- »tte Friedensverirag ist die rnhmreiche^Re- Jauche skr das, was :;r.3 vor fasi einem halben Jahr- iwubert auf so harte Weise cmserlegt tvorden ist. Ter Vettrag ml-d dem Senat, bald bnrgelrzt werden. Wir Serben A» mit Rührung und Stolz entgeoennehrnen,
einen Feuerwerkskörper handelte, der von der feiemben Volksmenge in das offene Fenster des Apeisewagens geschleudert worden war.
f Berlin, 30 .Juni. Von zuständiger Seite geht tos folgende Erklärung zu: Zu der in einigen Ber° •Stern Blättern heute früh mftgeeeilteu Unterredung fit sttetckz^8sisiww^r .ö>-rmani MüN - r und Dr. Bell Wit einem Vertreter der „United Preß" sei bemerkt.
dtw Uutexrrdung mit dem Reichsminister Her- ^Waun stattgefnnden bett. Dem Reichs
Winistcr Dr. Bell sind von dem bestreikenden Vertrete« her ameri*a"'^'i Ao-nt-r folgende Fragen voroeleg' Worden: 1. Wied Deutschland, nachdem die Unter.
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