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tensvertrag jtr unterzeichnen. Ebensowenig ist Herr Lrzberger bereit, seinen Name» unter das Dokument zu setzen. Heute nachmittag wird eine Ka- tinettssttznng stattsinden, in der man -ersuchen »ird, die geeignete und willige Persönlichkeit aus.
wb. Berlin,^,. v-.......... — -w ..
der Admiralität hat folgenden Erlast an die! Ma rine gerichtet: An die Marine! Sicherheit und Einigkeit des Reiches fordern als höchstes Gebot in dieser schweren Zeit, datz Jeder auf feinem Posten bleibt, solange das Paterland ihn b sucht. Ich erwarte daher, datz die Marine unter meiner
Führung ihren Dienst weiter tut. Une-schüttert aber lebt in uns die Überzeugung, datz die Schmach Paragraphen der Friedensbedingungen mit der Soldatenehre unvereinbar find.
gez. v. T r 0 t h a , Chef der Admiralität.
Ein Brief des Generals v. Lüttwitz an de« „Vorwärts".
Wie vom Reichswehrgruppenkommando 1 mitgeteilt wird, hat General v. Lüttwitz an die Schrist- leitung des „Vorwärts" das nachstehende Schreiben gerichtet: |
„In der Morgenausgabe vom 23. 6. bemerkt die | Schrüftleitung des „Vorwärts", sie sei von wesentlicheren Dingen in Anspruch genommen, als von der durch mich zum Ausdruck gebrachten Stcllung- ! nähme der Reichswehr. Aus der Bemerkung geht hervor, datz der Schriftleitung jedes Verständnis für die nicht gerade als unwesentlich zu bezeichnende Bedeutung der Stimmung und Auffassung der in ihrem Ehrgefühl aufs tiefste verletzten Macht abgeht. Mein Vufreuf an die Truppen wird in der Morgenausgabe des „Vorwärts" vorn 24. ß. unter der Aeberschrift: „Eine recht überflüssige Erklärung" bekanntgegeben. Ich sehe auch darin erne ungehörige Auffassung der schweren Eewissenbeden- llen, mit denen meine Truppe und ich zu ringen
Rücktritt Grüners.
wb. K 0 l b e r g, 25. Juni. General Grüner hat an den Reichspräsidenten nachstehende Drah-1 tung gerichtet: Nachdem Generalfeldmarschall v. Hindenburg den Oberbefehl niedergelegt hat, sehe ich mich veranlaßt. Ihnen, Herr Reichsp cifi-1 deut, nachstehendes vorzutragen: Ich habe ots Vertreter der Obersten Heeresleitung bei der Besprech-1 ung in Weimar am 19. Juni erklärt, datz für den Fall der Annahme des Echmachparagra- p h e n eine große Anzahl von Offizieren und Truppen der Regierung nicht weiterdienen würden. Dasselbe ist nochmals in dem Telegramm der Obersten Heeresleitung in der Nacht vom 22. zum 23. Juni zum Ausdruck gebracht worden. Sie, Herr Reichspräsident, werden es mir nachempfinden, daß ich unter diesen Umständen nach bedingungsloser Annahme des Friedensvertrages den Wunsch h"ge, aus meinerCtellung zu scheiden. Im Interesse der Sache und auf Grund des Appells der Nationalversammlung bin ich jedoch bereit, bis ttir endgültigen Regelung der militärischen Verhältnisse im Osten auf meinem Posten auszuharren. ' gez. ©tönet, j
Berlin, 85. Juni, «e Oberste Heeresleitung teilt folgende- mit:
In der Nacht vom 22. xmn 23. Juni um 1 llhr vormittags teilte Gesandter Nabolny im Auftrage de? Reichspräsidenten dem Ersten Genenfauarttermeiste* telephonisch mit, daß die Entente unsere Vorbehalte zurückgewiesen habe. Die Oberste Heeresleitung werde um Stellungnahme zu der nunmehr geschaffenen Lage gebeten.
2Uhr 15Mkn. vormittag- ist folgmde Stellung nähme, vom Generolleldmarschall unterschrieben, an die Regierung abgegangen:
Am 20. Juni ist dem Herrn ReichSwehrminister folgende Erllärung übersandt worden:
Große- Hauptguartier, den 17. Juni 1919. Wir sind bei der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten militärisch in der Lage, im Osten die Provinz Poien znrück- zuerobern und unsere Grenzen zu halten. Im Westen können wir bei ernstlicheren Angriffen unserer Gegner angesichts der nummerischen Uebertegenheit der Entente und deren Möglichkeit, uns auf beiden Flügeln zu umfassen, kaum aus Erfolge rechnen. Ein günstiger Aus- gang der Gesamtoperationen ist daher sehr fraglich. Aber ich muß als Soldat den ehrenvollen Untergang einem schmählichen Frieden vorziehen.
^lgez.) v. Hmdenburg.
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Sitzung vom Mittwoch, de« 25. Juni.
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Absicht kundgetan hatte, nach erfolgter Friedensent-1 fcheidung wieder in den Ruhestand zurückzutreten, I lege ich nunmehr den Oberbefehl nieder. Ich gedenke bei meinem Scheiden vor allem beweg'.en Herzens der langen Jahre, in denen ich drei königlichen und kaiserlichen Kriegsherren dienen durfte. Zeiten stiller, ur.ermüdlicher Friedensarbeit und stolzen Aufstiegs, großer Siege und zähen Ausharrens stehen mir dabei vor Augen. Ich gedenke aber dann auch mit tiefem Schmerze der traurigen Tage des Zusammenbruchs unseres Vaterlandes. Die hingebende Treue und das Vertrauen, mit bereit Öfiziere. Unteroffiziere und Mannschaften neben mir stat den, waren mir ein Lichtblick in die- er namenlos schweren Zeit. Dafür gebührt Euch allen, darunter nicht zuletzt den Freiwilligen-Ver- bänden, die unentwegt die Wacht an der Ostfront hielten, mein unauslöschlicher Dank. Mit diesem Danke verbinde ich aber noch eine Bitte für die Zukunft. Wie der einzelne bei sich über die Ereignisie der letzten Tage denkt, ist seine Sache. Für seine Handlungen darf es aber nur eine Richtschnur geben: das Wohl des Vaterland"s. Noch f'ek>t u—T-r Volkssto-mn in schwerer Gefahr. Die Lögttchle'.t. die innere Ruhe zu wahren und zu sruchlbringender Arbeit zu gelangen, l""gt wesentlich von der Festigkeit unserer Wehrmacht ab. Diese Festigkeit zu erhalten, ist daher unsere erste Pflicht. Die persönlichen Anschauungen, so schwer es auch.fallen mag, müsien zurückgestellt werden. Nur durch solche einmütige Arbeit kann es mit Gottes Hilfe gelingen, unser armes deutsches Vaterland aus tiesster Erniedngung wieder besse-en Zeiten entgegenzuführen. Lebt wohl, ich werde Euch nie vergessenl gez. v. Hindenburg.
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mil dem Krcisblat! für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
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Dit Mi iie
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Hindenburg legt den Oberbefehl nieder.
wb. Kolberg, 25. Juni. Eeneralfeldmar- ' schall v. Hindenburg hat an das Reichspräsidium folgend« Drahtung gerichtet:
| \ Herr Präsident!
Auf mein Schreiben vom 1. Mai 1919 haben | ! Eie mir die Zustimmung dazu erteilt, daß ich mich nach Unterzeichnung des Friedens in das Privat- [ ! leben zurückziche. Ich lege daher nunmehr den ' Oberbefehl nieder. Dem preußischen Herrn Kriegs- ! Minister habe ich eine Abschrift dieses Telegramms i ! tzugehe» lasten. gez» v. Hindenburg.
Abfchiedskuudgebuug Hindenburgs.
wb. Kolberg. 25. Juni. Eeneralfeldmar- j schall v. Hindenburg richtete folgende Abfchiedskund- t gebung an seine Truppen:
I \ Soldaten!
Ich habe mich seinerzeit der Regierung gegen- I j Über dahin ausgesprochen, daß ich als Soldat den ehrenvollen Untergang einem schmählichen »rziehen muß. Diese Erklärung bin ich GuÄ fchuldiL Nachdem ich schon früh«; meine
Bet Vertreter bet „D. T." in Versailles verhaftet.
Versailles, 25. Juni. Der Vertreter der .Deutschen Tageszeitung" in Versailles, Wilhelm Scheu'ermann, wurde heute nachmittag kurz nach 6 Uhr, als et ins Hotel Vatel zurückkehrte, von einem Agenten des Sicherheitsdienstes im Auftrage des Militärgerichts zu Paris !»hne nähere Angabe der Gründe verhaftet. Die deutsche Abordnung, die auf dem Standpunkt steht, datz die im Gefolge der Abordnung hier befindlichen Journalisten unter dem Schutz der Exterritorialität stehen, besonders, da ihre Namen vor der Abreise der Abordnung nach Versailles der französischen Regierung bekannt- tzcgeben wurden, hat in einer Rote gegen die Verhaftung protestiert.
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Die „Oberbesf'lcke Zeitunq" erscheint sechsmal wö-dentlich. — De- • t deträtt monatlich 1.M A. tret in« Han«: dur» die Poft »bne Beitest,eld — Serie, non Dr. L. Hitzerotd.
Merkt 21/28. — Frrwprechec 55.
Außerdem ist bei einer Besprechung in Weimar am 19. Juni von allen anwesenden Kommandobehörden dem Herrn Reichswehrminister gegenüber zum Ausdruck gebracht wordern daß eine große Anzahl von Offizieren und Freiwilligentruppen einet Regierung die Treuste aussagen würde, die die Schmachparagraphen annimmt. Bei dieser Kundgebung waren zugegen: der preußische Kriegsminister, die Oberste Heeresleitung, die Ober- kommandas Nord und Süd, die Armeegruppe Below«
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wb. Paris, 25. Juni. (Havas.) In dem Ber-cht Der dir diplomatische Lage heißt es, daß mmi die Unterzeichnung des Vertrages für Freitag oder Sams- ■ tM morgen erwartet. Italien wird durch Tlttoni. -- Ferraris, Marroni und Eres^i vertreten sein. Dsi Unterzeichnung wird jedoch nicht mehr als eine stunde r dauern, da die Siegel bereits vorher in der Kanzlei i tt« Dokument angebracht werden. Der Versand der 400 Einladungen für die Nnter-eicknung ist bereits gekegelt. Danach erhalten die Franzosen, Amerikaner, Engländer und Jto"--er je 30 Nh-'>.kaf»n, die Japaner 20, und die übrigen am Kriege teilnehmenden Saaten teilen sich in den Rest der Plätze. Wilson hat den Wunsch geäußert, seine Frau, seine Tochter und feine Sekretärin an der Untr^eichnuna teilnebmen lassen. Fran-Ssisib-rVts wecken aiEer den Fne- enSabgeochnelen Marschall Foch, die Mitglieder der kegieruna, P^i '. ! und die Generale, die Armeegrup- . pe« befehlt gen. tei strehmrn. .......
' Bersailles, 26. Junk. Der Vorsitzende der Friedenskonferenz Cl^menceau hat gestern nach- ; stehende Rote an den Gesandten v. Haniel gerichtet:
Paris, 25. Juni. Herr Vorsitzender! Indem i<fi Ihnen den Empfang Ihrer Mitteilung vom 23. Funi betreffend das Abkommen bezüglich der mili- Erischen Besetzung rheinischen Gebiets bestätige, beehre ich mich. Ihnen in Erinnerung zu bringen, ^ß krast des Artikels 452 der von der deutschen Regierung augenblicklich angenommenen Friedensbedingung« Deutschland jetzt schon die Verpslich- : hing hat, den Inhalt dieses Abkommens zu beobachten. Es ist demnach nicht statthaft, diesbezug- p liche Unterhandlungen zu eröffnen und die Ur- binde, sm die es sich handelt, mutz gleichzeitig mit dem Vertrag unterzeichnet werden.
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bas Generalkommando Lüttwitz, die obersten Militärbe-1 haben, und weife sie aufs schärfste zurück Ich habe iehlslmber von Bauern und Sachsen und der Ehes der die Pflicht, in dieser schweren <,eit die Auffasiung Admiralität. An dieser Stellungnahme der Obersten Iper Männer zu vertreten, die im Kriege und in Heeresleitung hat sich seitdem nichts geändert. I ben Unruhen der letzten Monate sich mit ihrer (gez.) v. Hindenburg. Person für den Schutz des Landes eingesetzt haben." Am 23. Juni gegen 10,30 Uhr vorm'ttags meldete I Der „Vorwärts" scheint die Ueberleitung zu ben der Verbindungsoffizier der Obersten Heeresleitung, I Unabhäugigen zu vollziehen. Der früheie Reüat- Mafor v. Feldmann, aus Weimar folgendes: tetn Staumpser sprach schon letzthin von einer
Der Reichswe^rminister ist nach Weimar zurückge-1 Radikalisierung" des „Vorwärts", kehrt. Beim ReilbsprSsiden'en Erklärung von heute'" nacht wiederholt, daß die Oberste Heeresleitung aus chrem Standpunkt bestehen bleibt. — Der Reichspräsident sapt daraus, daß er diese Erllärung erwarbt habe I und schilderte die Lage so, daß wahrscheinlich Zentrum und ©nua'b-mifraten sich fü’- Annahme d-s Fnedens-, ,, ■■ ... ..
Ertrages erllären würden. Mawr v. Gilsa e-(Si.ter»e Das Ha,ist gut besetzt, d'e Tribünen itnb Obet- die militärische Lage dahin, daß die Tninven iebensalls silllt. Am Mtnrstert.sch: b'rsch, Hän.sch Retuha dt m ihrer aroßen Masse sich der Haltung der Regierung I Tr. Südekum, Heine, Braun, Fischbeck, Am L«-. nicht anschließen könnten und daß General v. Lütt- hoff, Oeser. St-gerwald.
wih die Stellungnahme der Obersten Heeresleitung Präsident Lein er t eröffnet die Schung. Au» *v teile, der Osten würde wohl sicher den Kampf auf- Tagesordnung steht die förmliche Ansrage Adolf H 0 । f - nehmen. Imann« kNnabh.) über die Stellung der preu«
General v. Lüttwih hat vorhin dem Reichswehr-1 ß i s ch e n Regierung und der Landesversawrnlunzl Minister telephonisch m'tgeteilt, daß et und seine Ossi- L u r Unterzeichnung de- Friedensvertraae«. ziere sich noch nicht darüber schlüssig seien, ob es auqen-I Mg. Adolf Hoffmann (Unabb.): Wie kemmt blickl^ch angereigt sei, den Abschied zu nehmen, denn ee I bif p„ußische Regierung dazu im Staa'enau-schust bestehe die Gesaht, daß die suhrerlasen Truppen bol- bie Unterzeichnung des Friedens S:clluna zu schewistiich würden. Es sei aber mit Sicherheit zu er- ohne sich vorher über die Stellung der Lan-
warten, daß die Masse der Kampftruppen im Falle de, I besver'ammlung unterrichtet zu haben. Welibe Fol« Annahme Ste'lung gegen die Regierung nehmen wü-de gedenkt die Regierung zu ziehen? Der Frie«
General V.LüOmitz würde es sehr bedauern, wenn sul» I Sfn ist ebenlo halsablck'ne-derisch nie der Frieden von diese St-lluugnahme auch gegen den Reichswehrminister I ^rest-Litowsk und von Bukatell. Daß er jedem Recbrs- Noske richten könnte. I -,esühl Hohn spricht, darüber sind wir uns alle einip.
Kurz vor 12 Uhr mittags telephonierte der Reichs Die Zustände im Innern haben mit dazu bet- Präsident den Ersten Genera^auartiermeister persönlich I -^tragen, daß uns ein solcher Vertrag vorgelegt wurde, an und teilte ihm mit ähnlichen Worten mit, daß I Tie Enuordung von FreiheitSlämpsern, der Belage» Zentrum und Soria'dem^raten sich wahrscheinlich sür rungszustand, die Knebelung der Vreisi und de» Bet» I die Annahme erllären würden. Et bat nochmals uw I rammlungsr-cht'r zeigt, wa- von der Freiheit bei un» Auskunft, welche Stellung die Truppen dazu nehmen I ut halten ist. Die Regierung läßt Herrn Winnig i« würden. Man befürchte nach einer Mitteilung des I Osten mit einem brennenden Str-Hwisch auf einen os.v- Genera's v Lüttwitz an den Reichswchrminister Milt- nen Pulverturm einen Kamvk ausiühren. der ds« gan^ tärrevölten Land in ärgste Gefahr bringt. Wir baden da« allev
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Ä -ich. In Mw, »all h, bi, Sank «hnn,,. »«i rtM« rrf le.nn.nl I M.
dienstlichen Eigenschaft, sondern, wie er ausdrücklich er- nung zu schossen. (Lachem) A^-chdi«^west Preu.tzi» llärte, als Deutscher, der die Gelamtlage llar über- 'ch en Arbeit e r denken mcht daran s'ch n e»nen lieht, er sei verpflichtet, darauf hinzuweisen, daß ein neuen Krieg zu stürzen, ^^e Militärdiktatur HAe Kampf nach vorübergehenden Erfolgen int Osten im I mit "nem Generalstreik beantwottet merben. ?«bet Enderfolg aussichtslos sei und daß nur, wenn Roske W | Znsammeustoßim Geletzt
einem ösfenttichen Ausruf die Notwendigkeit des Fne- zur Folge, daß bie Entente den A^ragfürverletzt densschlusies darleae und von jedem Offizier und Sol- erllären und zugleich Unheil über uns verhängen baten verlangen würde, daß er auch bei Unterzeichnung würde Auch e*ne neue A'd-nh«*f Weint ho« Trioden« im ^nt’teffe der Nkttuna unseres Vater I vorzudereiten. Auch d'e Sinnlichen Agrarier yaven fe» «w ■» «***4J5; ."«• K,
Schuldigkeit gegenüber dem Vaterland tue, Aussich' noch bester verstehen, aU bte Juden. Nur e besteh-, da ßd-s Militär sich hinter ihn (Noske) stelle Mjtemuqte Soz'al'sienmd kann -msrettem und damit jede neue Umstunheweg.tng im Innern Ministerpräsident H t r s ch. ^bWenun»n>chl sowie Kämvfe nach Außen im Osten verhindern würde nur au- eigener Ueberzeugung, sondern auch in Ev- Weitere Schritte der Obersten Heeresleitung sind in iüllung des von der Landesrersammlunq ette,siei, «uf» - s-i-d-»«!-»«- «w °-.°n rhu 5SÄ wISmSS
• | einstimmig den entsprechenden Beschluß g'foßt. nur die
| Erlaß au bie Marine. I tlnahhänaigen Hafen sich der S»'mme en'ha'ten Wir
25. Juni. (Amtlich.) Der Ehes konnten freilich nickt vorher wissen, daß ein Teil de, ~ feine Sn?einun(| ffnbftit h*ü*be. sSenn tntt
7ei der Entente nickt mehr erreicht haben, so sind die Unabhängigen in erster Reibe daran schuld Von Demokratie soll Inner reden, der alle Gewalt den Ao» heiter» und Soldatenräten geben will. Das ist nicht Demokratie, sondern D'llatur. (Lärm bei den Unab» hängigen.) Wir haben den Mut zu erllären. daß auch die Diktatur des V ro l e t a ri a i s bc- kämpfen. lBeifall.) Wir waren und sind anl bet Srfnhr der Verweigenina der Untersckrisl wohl bewußt. Aber wir waren un- auch bewußt, daß d'e (S^ahr durch die Unterzeichnung nicht vermieden wird. Wären wir für die Unterschrift eingetreten, so hätten wir uns mit uuscrm Versprechen und mit der Stimmung de» Volkes in Widerspruch gesetzt. Wir Haben uns üb-- 3 nicht im Staaten ausschuß gegen die Unterzell. j ausgesprochen. Die Unterreicknu-a hintertreibt die Weltrevolution, die Sie wollen, denn sie stärkt den Kapitalismus und den Imperialismus in den feindlichen Ländern und fördert die Versllavung ^euisch- lands . Wir Haben d'e Lanbesversammlung nicht erneut befragt, denn wir konnten nicht annehmen, daß die Meinung sich gegen April und Mai geänbert bat. Al? ich von Weimar nach Berlin zurückkehrte, batte icb, zunächst die Absicht, dem Präsidenten der Landcsver» sammlung mein Entlassungsgesuch zu unterbreiten. Als ich aber die Einbringung dieser Anfrage las, hab« ich davon abgesehen, weil uns sicher bie Unabhängig« den Vorwurf gemacht hätten, wir wären un? einanbei aus dem Wege gegangen. Ft>'” ~ *nn<ien mir ziehen werden, wird schließlich von - - Debatte des Hauses abhängen. Für unS gibt es nur ein Ziel, C-3 Wohl unseres unglücklichen Vaterlandes. _ Hossenttich ist es noch nicht zu spät, e= durch die Krisis hindurch» zuretten. Wenn bie Regierung sicher ist, daß bu Mehrheit des Volkes hinter ihr steht, kann sie gewiß nicht leichte Ausgabe erfülle». (Beisall.) . j
wb. Betün, 25. Juni. Nach dem „Verliner rgeeblatt" lehnt auch der neue Minister des Aus- [ »Srtigeu Hermann Müller, es ab,'ben Frie-