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mit dem KrcisblaL für dm STrclS Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberheffm

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Der Anzeigenpreis beträgt für dte Sgelp 3elle80 4 w OVi^e t\Atr.

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DieOderdess'sche Zeitung- erscheint lechem,l «ichentltch. Der

MM 4 04*' Bezuoeprei» beträgt monatlich l.flö *. frei ins Heus; durch die Pok ' Jfö IvU 1.75 Jt. ohne BeLellgeld Verl«« »on Dr. C, Hitzeroth.

M,rkt 21/21 Fernsprecher 55.

1919

Erstes Blakt

er dort

iu erklärt das R e i ch s k o l o n i a l m i n i -

dte katastrophalen wirtschaftliche« Bedingungen.

konnten, mach n.

sonnationen gemach» werden, die dazu führe« die b-tressend« Persönlichkeit ausfindig #u Au, Moskau schreibt unser Gewährsmann u.

Ich bin auf meinem alten Platz, obgleich

en, daß sie durch halsstarrige llnnachgiebigkeit fcnt kolonialen Punkte, der für fie bei ihrem

igungsfriebe erzielt, dann treibt die Entwick- der Ding« in Europa zum Chaos. Wir kön- deshalb nicht annehmen, daß die Verbündeten Lage frivolerweise noch dadurch verschärfen

So« einer unterrichtete« Seite wird tu» pe> schrieben:

Au» dem Eowfet-Ruhland sind zuverlässig« Nach­richten nur sehr st^oer zu erlanKm. Man wird es da» der begrühen, wenn von einer Seite, die mit de« Dingen al« durchaus »traut angesehen werden kann, Nachrichten zu uns gelangen, welche die talsächliche« Zustande auf Grund eigener Beobachtungen und Er­fahrungen schildern. Die russische Regierung säht Nachrichten über dte Lage «ich» durch, man gehl g gen die Verbreiter solcher Mitteilungen mit der riicksichtix losesten Schärfe vor. Daher tötinrn in bleiern Rahme« auch keinerlei Angaben übet die Quellen dieser Ja»

Der Senat spricht sich für eine Erklärung der Per» einigten Staaten aus, dah jede Kombination von europäischen Mächten, dte geeignet ist. de« Frieden der Welt zu bedrohen, auch für die Vereinigten Staaten eine ernste Besorgnis erwecken würde und daß di« Vereinigten Staaten in einem solchen Falle entsprechende Schritte tun würden, um zu rerhinder«, daß fie In einen neuen Welt­krieg verwickelt werden.

Nach einer Reutermeldung aus Washington, ist die Entschließung von Knox als eine offizielle Mit­teilung an die Friedenskonferenz gedacht, daß der Senat gegen die Ratifizierung des Friedensvertrages in der jetzigen Form opponieren werde.

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1.50.X. 3f*ef Rabatt eilt als Barrabatt. Bei vaak. k. et» Gettihst. n. Ver- mittig, b. Ingeb. 50 / Sonkergeb&be. Postscheck!.: Xl 5015 Amt Fran-,. a. M

wb. Berlin, 13. Juni. LautPol.-Barl. Nachr." sind die führ-nd"« Minister der Einzelstaaten telegro- pb'fch no<k> 9«etmor berni-n worbe« und znm Teil auch bereits eingetroffen, um mit der Reichsregierung über die Antwort der Wesimächte zn beraten.

tob. Versailles, 13. Juni. (Davas.) Der Re- sierungspräsident der Pfalz, Freiherr v. Winterstein, ist hier eingetroffen.

wb. Amsterdam, 13. Jtrni. Die führende holländische Presse bringt im Anzeigenteil eine, eine volle Seite bedeckende,Der Friede" überschriebene Qkgfr.überiHIung der 14 Punkte Wilsons mit dem,Was seine Freunde daraus gemacht haben" undWie Deutsch­land das Programm Wilsons zu erfüllen bereit ist".

tob. Versailles, 12. Juni. DerTemps" mel­det: ViertürkischeDelegierteaus Toulon kom­mend trafen in Baneresson ei«.

WMnitg dir mnihHltf tnbeniit«.

wb. Am st e r d a m, 13. Juni. In derTimes" faßt der Newyorker Korrespondent die fünf De» dingungen der Entschließung des Sena­tor» Knox, worunter allein der Friedensver­trag für den Senat der Vereinigten Staaten an­nehmbar fein würde, folgendermaßen zusammen:

1. Die Vereinigten Staaten zogen in den Krieg, um gegen die Beleidigungen, die von Deutschland der amerikanischen Re­gierung angetan wurden, aufzutreten. Das einzige Ziel der amerikanischen Regierung beim Friedensschluß ist der Zweck, durchzusetzen, was die Vereinigten Staaten zur Teilnahme am Kriege veranlaßte. 2. Kein Friede, der auf Abänderung der Versasiung der Vereinigten Staaten hinaus­läuft, würde für den Senat der Vereinigten Staa­ten annehmbar fein. 3. Der Friedensvertrag muß vom Völkerbund losgelöst und an die Stelle des Völkerbundes muß ohne Präjudiz eine diplomatische Kommission gesetzt wer­den bis zu dem Zeitpunkt, wo der Völkerbund gründlich durchberaten werden kann. 4. Die drei oben erwähnten Einschränkungen bezwecken, den tatsächlichen Friedensschluß zu erleichtern. Sie werden keinen Einfluß auf den Völkerbund haben, der einer späteren Beratung überlassen wird. 5.

Die deutschen Kolonien.

»6. Ser lin, 13. Juni. Zur kolonialen Frage

nichts zu tun gibt. Gehalt: 5000 Rubel monatlich bi« verhältnismäßig gut verpflegt. aber bte Teuerung ist enorm und steigt immer weiter. Mehl 20, Butter 100, Zucker 80, Tee 200. Fleisch 50 Rubel für bas rnffiiche Pfund (410 Gramm), Milch 25 Rubel 1 Liier. Tkrher sterben auch die Menschen mie die Fliegen. Am meisten leiden wir unter der Kälte. 2000 große Häuser haben geplatzte Rohre. Jnduftriesie Unternehmungen, soweit sie für die Allgemeinheit unbedingte ÄoltoenMy; leit sind, werden noch am meisten geschützt. Die See- hältnisse der Direktoren und technischen Beamten prM Betriebspersonal sind nid)t schlecht. Anordnungen wer­den ausgeführt, aber die Arbeitsleistung wird durch die Beschäftigung eiivs großen Prozentsatzes der An­gestellten in allen möglichen Kommissionen, durch poli­tische Verfammlungen und endlose SBeratungcn mA Redereien sehr herabgesetzt. Das ist nur deshalb noch erträglich, weil infolge Mangels an Heizmaterial der Betrieb außerordentlich beschräntt ist, so daß verhält­nismäßig viel zuviel Personen da sind. Wie sehr bis Arbeitsleistung durch die Beschäftigung der Arbeiter ix Kommissionen herabgesetzt wird, dafür ein Beispiel: Es war eine Maschine auszubessern, wozu einige Schlaffer notwendig waren. Im Werk selbst waren 28 Schlosser. Davon waren 25 t« verschiedenen Kom­missionen tätig, Me restlichen 3 an verschiedene« Stellen im Betrieb beschäftigt. Die Ausbesserung mußte wochenlang warten, bis es möglich war, bis nötigen Schlaffer dafür frei zu machen.

Die Kasten für jede Betriebserwetterung usw. stutz riesengroß. Außer den Äntagetoften steigen auch Sa» ttiebskofien maßlos. Diese Kosten erhöhe« sich ziem« lich regelmäßig um 1 v. H. für jeden Kalendertag. Dick Städte Moskau, Petersburg und ihre Umgebung stutz stark entvölkert, die Industrie fast ganz zum Erliege« gekommen. Petersburg hatte 1817 drei Millionen Ein­wohner. Nach bet vermutlich zu hohen Zahl der aus­gegebenen Brotkarte« hat es jetzt rund ROO 000 Ein­wohner. Dieser Rest wird sich bis zur nächsten Ernm wahrscheinlich noch zum großen Teil verliere« *a aussterbe«.

Was bie Lebensmittelverhältnifle anbelangt, so nimmt die Knappheit und Teuerung noch reißend ju. Zn Moskau ist die Bevölkerung in 3 Klaffen geteilt 1. Handarbeiter erhalten die volle Ration 2. (Geschäfts­leute, Bürobeamte, Kopfarbeiter usw. die Hälfte, 1 Nichtarbeitende, Rentner usw. V» davon Schon dick volle Ration ist ungenügend zur Ernährung und blettt nicht selben ganz aus. Zureichend werde« nur noch >tt höheren bolschewistischen Beamten und die als zuver­lässig geltenden Truppe« versorgt. Die sehr knappe Ergänzung der Ernährung der Klaffen 2 und 3 liefert der Schleichhandel durch die sogenanntenSacktrager", die vom Lande auf große (Entfernungen Lebensmittel berantriftgen trotz drakonischer Strafen Cie komme« mit Güterzügen, springen 20 bis SO Kilometer vor der Stadt heraus und schleichen sich im ®unfein heran Da» Risiko und häufiger Verlust ihrer Ladung verteuert dio Ware ständig weiter. Mit der aus Mangel an Roh­material, noch mehr an Lokomotiven, bevorstehenden fast völligen Einstellung des Eij nbahnvertehrs droh'" aber auch triefet bisher noch rettende Schleichhandel aufzuhören

Marburg

Eonnabcnd, 14 Juni

Aus Petersburg gehen uns folgende Nachrichten ptt Fluchtartig haben wir unsere Vaterstadt Petersburg verloffen müssen, nachdem das Leben dort zur Unmög­lichkeit geword.n war. Jegliches Privaiv.rmögen rst annulliert. Mein Monatsgehalt (zuletzt 2000 Rubel ohne Tantieme, die auch abgeschasst ist) reicht kaum für die ersten 10 Tage aus. Der weitere und zwar el* mentarste Lebensunterhalt mußte aus dem Verkauf der eigenen Sachen bestritten werden. Daß man damit nicht lange berhalten tonn, liegt auf der Hand. Dazu kommt, daß die sanitären Zustände unglaublich ge­worden sind.

Die Regierung verttöstet stets auf die Zukunft. Dm Ausdehnung der bolschewistischen Herrschaft auf ertrag­reichere (Legenden (Ukraine) und die allgemeine SBefU reocluticn soll helfen. Nach so vielen EntiäuschuTrge« glaubt aber das Volk nicht mehr an diese Sa» tröstungen.

Tie übrigen russischen Regierungen und ihre Trup­pen leiden auch unter zu großen materiellen Schwierig­keiten, um größere Erfolge gegen die Sowjetregierung erzielen zu können. Es wird tatsächlich ein Eisenbahn- krieg geführt. Wer gerade eine Lokomotive auftreibt, fährt mit einer Kanone, einigt« Maschinengewehres und geringer Mannschaft in die nächste Stadt e» obert sie. Nachher wird von dem änderest X*U tzhß

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wt der Eventualvorfchlag Deutschlands, ihm Missten« ein Mandat über feine Kolo- im Rahmen»des Völkerbundes zu übergeben, ** den Verbündeten abgelehnt fein soll.

tob. Rotterdam, 13. Juni. DerRierrwe Rot- terdamschr Courant" metb't aus Pari«: Präsident Wil­son richtete anläßlich der heute in London fiattfinbenben Versammlung m bnt Vorsitzenden der Bereinigung für den Völkerbund Lord Robert Cecil einen Bries, in dem er sggi' Die Unterzeichnung der Nebereinknnst berüglich des VAiRbundes ist die erste formelle Handlung die zur GAindung eines tätigen Verbandes von Rationen dient. E» liegt im Lebensinteresse heutiger und zukünf­tiger Generationen, daß sie ihn begreifen und stützen und zwar noch mehr nach dem Geiste a(8 nach den Br '1 staben. Ich glaube zu wissen, daß die britische Ber­einigung für den Völkerbund ihr Möglichstes tut um diesen unter den Völkern der britischen Inseln und überseeischen Gebiet« zu fördern. Ich bertraue daraus, daß Ihre Arbeit fruchtbar fein wird und den Eifer der Schwestervereinigungen in allen verbündeten Ländern anspornen wird. Der Friede kann nur durch fortdauernde Arbeit und wohlbewußte Unterstützung gerechter Heber- einfünfte, die freiwillig eingegangen sind, gesichert werden. Es befhbt keine edlere oder dringendere Arbeit

wb. Washington, 13. Juni . (Reuter.) Ter Senat hat eine Vorlage angenommen, in der dem Eee- schifsahrtSamt gestattet wird. Schüfe für Rechnung des Auslandes ohne besondere Erlaubnis zu bauen.

Die irische Frage.

Der Pariser Ausgabe desRew Pork Herold" zu­folge, hatten die Vertreter der amerikanischen Jr n eine Unterredung mit Wilson. Wilson erklärte ihnen, dte amerikanische Friedensdelegation könne die Sache Irlands vor der Friedenskonferenz n i ch t z u r Sprache bringen; sie werde aber wie bisher auch weiterhin alles tun, was im Interesse Ir­lands geboten sei. Die Iren erklärten sich bereit, nichts zu unternehmen, bis es sich entschieden habe, ob die amerikanische Friednskommission die Beschlußanträge des Senats, d nen zufolge die amerikanische Friedens- kommifsion alles unternehmen soll, damit Valero, Grif­fes und Pluicheti von der Pariser Konferenz, verhört "werden, Folge gebe. Sei dies gesichert, und werde die irefche Republik von den Mächden anerkannt, dann fei das Werk der amerikanischen Iren zn Ende: werde jedoch der Anttog des amerikanischen Senates verworfen, so werden die amerikanischen Iren mit gan­zer Kraft hinwirken, daß der Fall Irlands vor der gan­zen Friedenskonferenz zur Sprache kommt.

dem Staatsdienst ausgetreten. Der Londoner Karre- spondent desManchester Guardian" gibt als Grund Unzufriedenheit mit den wirtschaft- lichen Bedingungen an, die nach feiner Ansicht auf eine finanziell« Katastrophe hinauslau­fen können.

Rückkehr Orlandos nach Rom. Di« vdriafrage ungelöst.

DerMalin" meldet: Wilson und Lloyd George werden sich nach der Uebereichung der Antwort einige Tage entfernen. Orlando reifte gestern nach Rom ab, weil seine Anwesenheit in Italien infolge der bevorstehenden Wiedereröff­nung der Kammer, welche sofort die für die Re­gierung gefährliche Aussprache über die Arbeiten der Pariser Konferenz beginnen will sowie infolge der Ausstände in Italien die Notwendigkeit, den Posten des Verpflegungsministers neu-zu besetzen, dringend erforderlich wurde. Ferner miisie Italien wichtige militärische Maßnahmen an der Kärntnergrenze ins Auge fassen. General Diaz, der mit Orlando abreiste, werde die Maß­nahmen persönlich überwachen. Uebrigens halte nichts mehr Orlando in Paris zurück. Der Dierer- rat brauche keine wichtigen Defchlüffe mehr zu fasten, denn in der Ad r i a fr a ge stt feder Ver­gleich unmöglich geworden. Orlando bestä­tigte dies auch vor feiner Abreise aus Paris in einem Brief an Wilson, in dem er erklärt, daß der letzte Einigungsversuch in der Adriafrage infolge der Haltung der Südslawen scheiterte. Er begnüg? sich jetzt, strikte die Durchführung des Londoner Vertrages zu verlangen.

Japan.

wb. Versailles, 13. Juni. Seit gestern nimmt Makino als Vertreter Japans wieder an den Beratungen des Viererrats teil. Die Zulassung Makinos bezweckt vor allem, etwaige Proteste Japans unmöglich zu machen und.New York Herald" zufolge, Japans Anteilnahme an allen Aktionen, die im Falle der Nichtunterzeich- nung Deutschlands unternommen werden müßten, ncherzustellen.

Die Grenzen Ungarns.

wb. Paris 13. Juni. Die fünf Außenminister tetzten die Prüfung der Kreuz en Ungarns mit brr Tfchecho-Llowakei und Rumänien fort. Auf der tichecko» slowakischen Seite tonnte Uebereinst'mmung erzielt wer- den. Braliann verlangte eine Frist, um sich na* Bukarest zu begeben, und die Regierung fiter die vor- ge cklagenen Kreuzen zu fragen, die ihn nicht zu de- friedigen scheinen.

-- « 81t teiroitt Summt

tob. Berlin, 13. Juni. Laut .Lreuzzeitung" waren bei dem am 1.6. im besetzten Gebiet von Vosen stattgefundenen Wahlen zum Warschauer Landtag 42 Abgeordnete zu wählen. Auf Grund eines Mitte Mai abgeschlossenen Wahllompromissis wurden 17 Mitglie­der des zur Linken sich rechnenden nationalen Arbeiter­bundes gewählt «nd 25 Vertreter riueS Blocks der bür­gerlich-demokratischen Varttien. Die Wahlen fanden unter dem Druck eines unerbörtrn Terrorismus statt, der sich insbesondere gegen die Sozialdemokraten richtete, die man wieder hott an der Abhaltung von Wählcrveriamm langen hinderte. Die Sozialdemokraten erhielten fein Mandat, obwohl ihr Führer Meraczewski selbst in Posen war.

tob. Posen, 13. Juni. Der Posener Nationalrat hat für das ganze Gebiet von Posen den verschärf­ten Belagerungszustand verhängt.

tob. Kattowitz, 13. Juni . Tie Pressestelle des Staatskommissariats schreibt: Zur Ausstandsbewegung ist mitzuteilen: Im Plesser Bezirk sind ausstän­dig die Trautschuldgrube, die Heinrich-Glückgrube und die Gottmitunsgrube. Bei allen drei ßlntben fvielt die polnische Agitatio.n eine besonders große Rolle. In einen eintägigen Svmpathieausstand trat die Eintracht­hütte wegen des Leichenbegängnisses der Rosa Luxem­burg rin.

Die Haller-Transporte.

Berlin, 13. Juni. Das Oberkommando der Ver­bündeten hatte an Deutschland am 4. Juni daS Er­suchen gerichtet, die Transporte, die eigentlich am 15. Juni beendet sein sollten, zu verlängern. Von unse­rer Seite waren dagegen zwar die ernstesten Bedenken gel­tend gemacht, ttotzdem aber die Bereitwilligkeit zur Ver­längerung bis zum 1. Juli ausgesprochen worden, vor­ausgesetzt, daß die polnischen Truppen in keinerForm zu Angriffen auf deutsches Gebiet verwen­det werden würden. Eine Antwort auf diese Mitteilung ist noch nicht eingetroffen. Die neuesten Nachrichten aus dem Osten lassen aber keinen Zweifel, daß die Haller- schen Truppen an der deutschen Grenze versam­melt werden und zn einem Angriff aus deutsches Gebiet bestimmt sind,

rviuniaien -punrrr, oer jur fie oei ryrem Woniölrcidftum verhältnismäßig eine unter- ^rdnete Bedeutung hat, während er für uns Lebensfrage darstellt, einen Ausgleich Scheitern bringen.

**« die katastrophalen wirtschaftliche« Bedingungen.

£7 ®u «>u3 zneiajsioioniuiniini»

m aus Anfrage: Wir möchten vorläufig 3*ttben, daß es sich auch hier nur um einen der Atnnten Einschüchterungsversuche han- bei dem der hohe Ernst der Lage in Europa *) stark verkannt wird. Wird nicht bald ein Ver-

Sir ter Mrgote ter llnlmirl.

Überreichung spätestens Montag. Die Wieder- pt»achungen. Die Besetzung des linken Rhein­ufers.

wb. P a r i s, 13. Juni. Havas meldet über die Momatifche Lage: Die vier Regierungsführer Mäftigten sich mit der Beendigung der lntwort auf die deutschen Kegenvo^schlage. Sie püften zuerst besonders das Kapitel bezüglich der Miedergutmachungen und wiesen die deut- M» Einwände zurück. Bezüglich der wirtschaft­en Einwände wurde eine Revisionskommission »n vier Männern, ein Mitglied für jede Eroß- »chi, für die Revision des Textes bestimmt. Jarhteu wird hier Frankreich vertreten. Der ziemlich lange Text, der ungefähr 50 Seiten um- Wt, wird Sonnabend oder spätestens Mon- 4ckg der deutschen Abordnung übergeben werden. 6$ ift möglich, daß er im Auszug veröffentlicht werden wird. Es st"h nur noch eine kleine Anzahl i Iw« Fragen zu erledigen, namentlich die Frage der Frist, dte den Deutschen gegeben werden soll für Jk Unterzeichnung des Vertrages.

wb. V e r f a i l l e s, 13. Juni. Wie dasJonr- «d mitteikt, werden dis Verbandsmächte Deutfch- bekannt geben, daß sie gewillt seien, jeglichen ?iat Deutschlands, der die schnelle Festsetzung des 8cha d e n e r s a tz e s .M^effc und erleichtern feine, anzunehmen. Wie dasEcho" erfährt, «»de auf Vorschlag Amerikas ein Ausschuß er- Want, be* "ms Regime für die Besetzung des Wi»k e n oinufers festfetzen "soll. Das Re- ftete soll f ibe^al q^akt-- fnin.

wb. Par ls, IS. Juni. (Havas.) Cl^menceau, Wffon, Lloyd George und an Orlandos Stelle Lonnino arbeiteten heute die Antwort auf die deutsch en Gegenvorschläge aus und über« aichteu dem Komitee für die Bertragsrevision von K Berichten bereits 9. Die Antwort wird vor- W-sichtlich am '"--nabe wd oder Montag stüh fiberrelcht Die Deutschen erhalten

acht Tage Zeit für ihre Antwort.

teb. Verfall des, 13. Juni. DerSomme tibre" »kibt: Die Serbfinbeten haben in ihrem Trachten nach «tzattellichkeit und Gerechtigkeit den Friedensentwuri ^ 7.8. derart abgeänbert, daß er sich, so weit das Müch War, den deutschen Gepenvorichläaen nähert, aber « Verbündeten haben: ihren fundamentalen ^»rnndsätzen nicht nachgegeben. Deutschland

die Au siche mng; daß der interalliierte Ausschuß.. Mkeineswegs in die inneren Angelegenheiten »ru tfchland- mischt. Deutfchlatck wird schritt-

e in dem Maße, als eS feinen Verpflichtungen nach- ®®st, zum Völkerbünde zügel ässe u werden, jll« Berufung gegen dieses Urteil wird e» nicht Men.

| Haag, 12. Juni. Hollandsch MeuwSbüro meldet

Newvork: DerInternational News Service" «chtet, daß diejenigen Gebiete, die schon früher pol- ^ttche Abgeordnete in den Reichstag entsarcht «ü, Bolen zugesprochen werden sollten, wahrend in andere« Bezirken eine Volksabstimmung ge-

Berlin, 13. Juni. LautVoss. Zeitung" ist Prä.

Vanderlir von der Newyorker National City 2a Zurückgetreten. Sein Rücktritt hänge anfchei- mit dem Entwurf des Friedensoerttages zusam- dessen finanzielle Bestimmungen « bekämpft

Amsterdam, 13. Juni. Rach englischen Extern vom 1L Juni hat der Hauptvertreter P* Schatzamts bei der Pariser Konerenz, Key- - diese Stelle Liedergelegt und ist gleichseitig fcus