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1919

Ansslbuß der Gesellschaft der Nationen vor-

abgelehut.

zu-ei Divisionen der Haller-Armee in den nächsten Ta­

gen nach Posen abtransporiiert und dann sofort auf der ganzen Front verteilt.

Unterschrift: Eeneralstab Posen Iourn.Nr. 378/46/A

19. (gez.) Dombrowski, Generalmajor.

8. Juni 19.

Marbrrrq

Freitag. 13. Juni

Frage H8ngt davon ab, daß Deutschland seine Ver« I pfltchtungen loyal erfüllt. Der Zeitraum der Be-1 jetzung wird wahrscheinlich verkürzt werden.

Zugleich wird dieses Gebiet, soweit die Verbün« I beten dafür verantwortlich sind, so gut wie sichet einer bürgerlichen und nicht einer militari, scheu Verwaltung unterstellt werden.

4. Entschädigungen: Ueber diese Frage gehen die Ansichten weit mehr auseinander als über irgend eine andere Frage. Man ist daher noch zu keiner Entscheidung gelangt. Es ist wahrscheinlich, daß der amerikanische Vorschlag, daß ein endgültiger Betrag festgesetzt werden solle, zu­gunsten einer Regelung geopfert worden ist, nach der die Abschätzung der Entschädigungssumme in den verschiedenen Hauptteilen, welche im Ver, trage uäher bezeichnet oder migdeutet find, zu- sammengefaßt zvird und Deutschland Gelegenheit!

Hilferuf der Ukrainer. Polnische Brutalität.

wb. Wien, 12. Juni. Aus Lemberg wird durch Boten folgender Hilferuf der Ukrainer gebracht: Das in Ostgalizien etnrvckende pol­nische Militär und die neu eingesetzten pol­nischen Verwaltungsbehörden führen gegen di« Ukrainer und die Juden einen wilden Ausrot« : ungskampf. Ueberall wird das Standrecht verhängt, und militärische Strafabteilungen find errichtet worden. In polnische Gefangenschaft ge­ratene ukrainische Soldaten, auch Offiziere, werde» ofort gehängt und Kranke und Verwun« >ete getötet. Zn bett Städten und Dörfern werden die Angehörigen der ukrainischen Intelli­genz, vor allem Geistliche «nb Lehrer, massenhaft verhaftet und zumeist standrechtlich sofort 'abgeurtetlt. Der Pfarrer Demtschuk in Sokal, ein 7vjährig«r Greis, wurde standrechtlich auf« gehängt, weil sein Sohn als ukrainischer Stadt­kommandant fungierte. Ebenso wurden drei wei­tere Pfarrer gehängt. Ein Pfarrer aus Stryf wurde ohne Verhör von polnischen Soldaten er- schofien. Das Erscheinen sämtlicher ukrainisch« Zeitungen wurde verboten. In das Bastlian« Kloster in Zowkwa eingedrungene polnische L« gionsabteilungen verhafteten sämtliche Mönche untz steckten die Druckerei, Bibliothek und die KunHr sammlung in Brand. Die rituellen griechisch« katholischen Begräbnisie der Ukrainer sind verboten

Diese polnische Maßnahmen würden, fall» st« zutreffen, den Vereinbarungen des Waffenstill­standes und auch den mündlich gegebenen Zusiche­rungen Fach» widersprechen. Es ist bei den ört­lichen Behörden durch diese Maßnahmen eine starke Erregung entstanden, wodurch unerwünschte Kon­flikte hervorgerufen werden können. Zch bitte daher um unverzügliche Klärung und Abstellung für den Fall, daß die Nachrichten den Tatsachen entsprechen sollten, da die Reich»« regierung sonst zu bet sofortigen Einstellung der Haller-Transporte gezwungen wäre. Mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Angelegenheit darf ich der Antwort im Laufe be» morgige» Tages er- gebeust entgegensehe«.

bezirk Vorschub zu leisten. Zu Verhaftung«« wird und muß nur geschritten werden bet gemeine« Verbrechen und bei glattem Hochverrat. Der vem haftete Polenführer Wolsky steht in wohlbegrün­detem Verdacht, bei der Verschiebung deutscher Flugzeuge nach Polen seine Hand führend iM Spiele gehabt zu haben. Bet den übrigen Ver- hafteten liegt ebenfalls der wohlbegründete Ver­dacht vollendeter Spionage vor. Wollte gegenüber Hochverrat und dieser Spionage die Regierung die Zügel schleifen lassen, so würde sie direkt pflicht- vergesien handeln. Jedenfalls ist es geradezu un­verständlich, wie Musial eine Aktion angesichts de» klaren Verbrechen, des Hochverrats unternehme« kann, die nur auf eine Begünstigung de, Polen- tum» htnausläuft.

wb. O p p e l n, 12. Juni. Die Oppelner Nach­richten" melden: Auf der Strecke Erofchowitz Brockau wurde da, Gleis gesprengt. Ein Güter,«, ist dort entgleist. Die Lokomotive mit 15 Wage« stürzten die Böschung hinab; sie wurden schwer be» JÄäbigt. Der Lokomotivführer wurde anscheinend Wchk ' verletzt. Die Strecke bleibt vorläufig $».«

wb. Berlin, 12. Juni, «ei ver schlesischen llebergangrstation der Haller-Tranrporte sind beunruhigende Nachrichten eingetroffen über die Haltung der Polen. Es find dort Verkehr,» Rodungen eingetreten. An Ort und Stelle wird der Beginn von F et nb seligkeiten befürchtet.

Ferner gehen nach abgehörten Gesprächen bei Lissa die Leerzüge der Haller-Transopte nicht mehr zurück und erfolgen Ausladungen gegen Deutschland, da Befehl zum Angriff in den nächsten Tagen erwartet wird. Außerdem sind folgende Telephongespräche zwischen Posen und Kankel bekannt geworden:

a) E» find keine Leerzüge mehr nach Liffa h rauszu- schicken, da heute oder morgen der Angriffsbefehl kommt. Die letzten Haller-Züge werden spätestens übermorgen kommen.

b) 1.12 Min. kommt Haller-Zug. Er wird in Kankel ausgeladen. Sämtliche Haller-Züge, die noch kommen, werden in Krotoschin, Bogutschin, Punitz und Kankel ausgeladen.

Endlich wurde in den letzten Tagen gemeldet:

a) Nach mehrfachen Aussagen von Ueberläufern sind aus Hallerschen Truppenteilen in Warschau Mannschaf­ten herausgezogen. in Abteilungen von mehreren hun­dert Mann zusammengrstellt und nach Posen beför­dert worden.

b) In einem Funlspruch vom 7. Juni, franMscher Klartext von Poftn an Eiffelturm, an das Kriegsmtni- sterium Paris, unterschrieben von General Dombor- Musnicki, wird gebeten, vier Eisenbahnwagen mit Pneumatiks und Material zur Ausbesserung, die sich auf dem Wege über St. Didier durch Deutschland nach Posen befinden, umzuleite«, da sich b« Lage Iverschärft habe. _ , .

nehmen, nimmt jedoch ständig zu.

Der Standpunkt der Reichsregierung.

Berlin, 12. Juni. Dis Blätter bringen auf Grund einer gemeinsamen Information eine Mit­teilung, in der es heißt, daß die Reichsregierung nach wie vor einen Friedensvertrag in der fetzt angebotenen Form a b l e h n e, daß endgültige Beschlüsse aber erst gefaßt werden dürften, wenn die endgültigen Bedingungen der Gegner Vorlagen.

Cecil für allgemeine Abrüstung.

ginnen.

wst. A m st e r d a m , 12. Juni. LautAlgomeen Handelsblad" meldet dieDaily News" aus Paris, er werde angenommen, daß die hauptsächlichsten Aenberungen im Friedensvcrtrag folgende sein »erden:

1. Saarbecken: Keine Aenderung der Be­stimmung, derzusolge dieses Gebiet während eines - Zeitraumes non 15 Jahren der Verwaltung des /Völkerbund- unterstellt wird. Es wurde jedoch eine Bestimmung eingefügt, die tlarstellt, daß, wenn Deutschland es versäumt, am Ende di-sss \ Zeitraumes die Bergwerke in Gold zurückzuka'i- I ftn, dies dem Rechte der Einwohner, unter die deutsche Staatsobrigkeit zurückzulehren, wenn dies f durch Volksabstimmung beschlossen wird, keinen Abbruch tut

2. Oberschlesien: Es besteht ernster ©nrb zu fragen, ob die Einwohner dieses Gebietes, selbst ' wenn ste in der Mehrzahl aus Polen bestehen, die polnische Souveränität der deutschen vorziehen. Es so« daher eine Volksabstimmung unter der Aussicht der Verbündeten abgehalten werden. Zu­gleich erhält Deutschland das Recht, genügend - K o h l e zu angemesienen Preisen aus diesen Ge­bieten zu beziehen und zwar unabhängig da­von, ob die Volksabstimmung zugunsten Deutsch­lands aussällt oder nicht. Dieses Recht kann auf ben Zeitraum beschränkt werden, während besten Deutschlanb ber Erträgnisse be» Saarkohlenbeckens ; beraubt sein wird.

3. L i n k e s R h e i n u f e r: Die Lösung tiefer

wb. Hindenburg, 13. Juni. Banditen überfielen, rote betOberschl. Wanderer" meldet, auf der Straße von Borsigwerk einen Geldtrans­port des Werkes. Die Räuber find mit 1900 OVO Mark entkommen. 1

schlug. Deutschland zu einem im voraus bestimmten Zeitpunkt in die Gesellschaft der Nationen aufzu- vebmen und zrna" mit Foitzen einer solchen

Polnische Erprestunge« in der Ostmark.

wb. Berlin, 12. Juni. Nach amtlichen Be­richten wurde von den deutschen Einwohnern in mehreren Orten des Kreises Birnbaum ihre Un­terschrift in der Liste für Zuteilung ihrer Ortschaften zum polnischen Reich dadurch e t» preßt, daß fie durch polnische Soldaten mit dem Gewehr bedroht wurden. So kommen Eingaben der Bewohnet In den von Polen besetzten Teilen Preußens zugunsten Polens zustande.

Die polnischen Umtriebe i« Obersthleste«.

rob. Kattowitz, 12. Juni. Der Abgeord­nete für die preußische Landesversammlung und Eewerkschastssekretär einer katholisch-ko scssioucll n Arbcitcrgruppe, Musial in Beuthen, fordert in einem Aufruf die oberschlesischen Arbeiter auf, nicht in einen Sympathieausstand wegen der Verhaftung oberschlesischer Polenführet eingutreten. In einem weiteren Telegramm an den preußischen Ministerpräsidenten und an das Generalkommando des 6. A.-K. in Breslau sagt Musial: Die Maß­nahmen gegen die Polen haben große Erregung unter der oberschlestschen Bevölkerung, besonders in der Arbeiterschaft, hervorgerusen. Sollen Aus­stände und Unruhen vermieden werden, dann ist ! die sofortige Aufhebung der Ausnahmebchimmun: gen gegen Polen und eine versöhnende Politik durchaus erforderlich. In einer amtlichen Er­klärung wird hierzu u. a. bemerkt: Diese Aus­lastungen Musials sind geeignet, den ungeheuren I polnischen Umtrieben im oberschlesischen Industrie-

Ziriaffuna. nämlich gleicher Abrüstung für alle, Schutz ber deutschen Minderheiten in allen Landern und Herabsetzung der wirts^aftli-ben Ein- i-firänfungen. Die französischen Mitglieder des Ausscku^es hätten die Annahme des Vorschlages

DerJniransigeant" berichtet, die Zensur ge­statte endlich mitzut-'l-n. daß Lord Robert Cecil

geboten werden soll, endweder eine eigene Ab­schätzung vorzulegen oder in jedem Falle Bemer­kungen zur Berechnung der verbündeten Kommis­sion zu machen. Es besteht die Absicht, Vor­kehrungen zu treffen, daß dieses Verfahren bis Ende dieses Jahres erledigt ist,statt sich bis 1921 hinzuziehen, rote in dem ursprünglichen Vertrag vorgesehen war.

5. Aufnahme Deutschlands i« den Völkerbund: Hiergegen sträubt sich Frankreich energisch, obgleich bet französische Vertreter in ber Kommission für ben Völkerbuv.b, abgesehen von einem bedeutungslosen Vorbehalt, den sehr liberalen Vorschlägen, die diese Kommis­sion dem Vierer-Rat übermittelte, zustimmte. Es ist wahrscheinlich, daß keine diesbezügliche Be­stimmung in den Vertrag aufgenommen wirb. Die Neigung, Deutschlanb in ben Völkerbund aufzu»

Sie goWe Wr.

Clne Protestnote Erzbergers.Die Republik Pole« im Kriegszustand mit Deutschland"!

Sie 3M der «Winde.

wb. Berlin, 12. Juni. Hebet die Zukunft bei Rheinlands äußerte sich der Rrickskottnialmimüer Bell in seiner dreifachen Eigenschaft al- Mitglied ber Reich»« regierung, als Abgeordneter der deutschen und preußische« Nationalversammlung und als Rheinländer il Hebet die so kläglich gescheiterten wahnwitzigen Bestrebunge« deS Dr. Dorten und Genossen, eine vom Reiche unab« hängige rheinische Republik zu gründen, brauche ich fern Wort zu verlieren, nachdem auch die Entente diese Machenschaften prciSgab. Die Frage des zukünf­tigen Schicksals der Rhemprovinz mutz von jedem Rhein­länder, ebenso tote von jedem anderen Deutschen, als rein innerdeutsche Angelegenheit betrachtet werden. Darum war es auch rin schwerer Fehler der beiden Ab­geordneten, dir inzwischen aus dem Parlament auSge- schieden sind, im vermeintlichen Interesse deS Reich» auf eigene Faust über solche zu den Lebensfragen de» deutschen Volkes gehörigen nationalen AnaelegenheiteA mit den französischen Offizieren zu verhandeln. Mein Rheinländer, der noch ein Tropfen -rheinischen, zugleich also kerndeutschen Bluter in seinen Adern trägt, wird irmalS an die Lostrenmmg der Rheinprovin, von Deutschland denken. Nicht zu verwechseln mit diesen Los- lösungsbesirebungen vereinzelter erledigter Leute sind die in verschiedener Form seft Dezember 1918 ausgetauchte« Pläne einer rheinischen oder rheinisch'wcsisälischen odei westdeutschen Republik. Tie Anhänger dieses Gedan­kens wollen, soweit sie Beachtung verdienen, unter allen Umständen die Rheinlande dem Deutschen Reiche ge» sichert wissen, aber unter gleichzeitiger Trennung von Preußen. Heber dieses schwierige und bedeu­tungsvolle Problem sind natürlich sachliche Meinung»' Verschiedenheiten möglich. Unerläßliche Vorau-sctzuntz bleibt aber, daß ihre Regelung erst nach Frieden* s Ä l u ß erfolgt, und zwar ausschließlich durch bte ve» fassungsmäßig zuständigen Organe. Ich, persönlich fte* ber Frage eines rheinischen Freistaates in trgenbtodtbd Form mit dem größten Bedenken gegenüber. rhnmicher auch als unlösbares

ches, würde weder de» Rheinlari den, noch dem Deutschs»

Der Anzeigen »rett beträgt für He 8gti». 3e«e 90 y. «MV. I Ighrg,

=.40-*, emtl. n. auswirt. 40 4 « rz»/. Teuerung«,nichl. -- SO eirilr | W

1MX. Jeder Mnbatt gilt als »««bett «et «ust. k Me Sei 4« ft »ft. n. Ber* wtttlg.b.lngeb. io /. S-ndergedthr.Poftscheckk.: Ät. »015 Amt Franc,, a. M.

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wb. P «tis, 12. Juni. (Havas.) Die Regie- Itingen haben die meisten wichtigen Punkte zu 'einer Lösung gebracht. Man denkt, daß die A n t - Wvtt bet Verbündeten auf die deutschen Gegen­vorschläge Freitag nachmittag über­reicht werden kann, spätestens aber iEamstag Die llebergabe wird ohne irgend- - »eiche Feierlichkeit in der gleichen Art geschehen, wie bei bet Mitteilung bet Antworten auf bte Kühe«« Roten Vrockdorff-Rantzaus. Was die EntschSbigungen betrifft, hat bet Viererrat beschloffen, in ben ursprünglichen Bedingungen feine grundlegende Aenderung ein« treten zu lasten. Auch in der KlaWikation der Schäden wird keine Aenderung eintreten. Der ftanzöfifche Vorschlag ist völlig anerkannt worben. Danach wirb die Höhe der von den Deulschen zu I zahlenden Entschädigungen nicht sofort fest-

>gesetzt werden. Die Deutschen werden nur die Möglichkeit haben, ihre Vorschläge über die Höhe

: bet Entschädigungen, die sie jährlich zahlen können, zu machen. Eine starre Zahl wird im'Vertrag Nicht ftgurieren. Was O b e r s ch l e s i e n betrifft, wurde sle Vornahme einer Abstimmung trotz ber *' * fttion Cl^menceans angenommen. Es we: '.r die F^ift für die Ab->

ftf in utMug Ausführungs-Garantien erlassen. Die Modalitäten der Zulassung "Deutschlands in den Völkerbund wür­ben ntÄ* bestimmt. Die französischen Delegierten werde- Einwurfe Vorbringen., die sich einem nn- verzii - s cheu oder befristeten Eintreten Deuisch- kanvs in den Völkerbund widersetzen. Der- Bertrae sieht keine Etappen vor. Deutschland Mit­glied des Bundes sein roi'd, wird es die gleichen wirlfchnftlichen Vorteile bezüglich der Rohstoffe usw. genieße», wie die andern Mitgl edet. Deutsch- lanb uxitb eine Frist v o n 6 bi s 6 T « g e n er-

? halten, um seinen endgültigen Entschluß bekannt H» ge&nt In dieser Frist sind die sät die Kündi- tznng be» -l't'gen drei Tage ent«

i Halten« Wenn die deutsche Regierung die llnter- ! zeichnuna des Vertrages verweigern würde, wür- ' den die Truppen Fachs gleich am Tage nach Ablauf der Frist ihren Vormarsch be-

mit dem KreiSblatr für bett Kreis Marburg

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) OSerhesseit

Im Falle von Verletzungen bet Transport^ abmachungen butch bte Polen werben bte weiteren Transporte nicht burchgefiihrt werben können. Bisher stnb aber sichere Unterlagen für solche Maß­nahmen nicht gegeben. Die Transporte mvsten bähet weitetgefühtt werben, so seht auch gerade diese unerhört drückende Bestimmung unseres Waf­fenstillstandsvertrages die Gemüter bet Ostdeutschen mit Sorge erfüllt. Wit müsten, nachdem so lange Geduld geübt wurde, bis zum Schluß der laufenden Friedensverhanblungen aushalten.

tu. Thorn, 12. Juni. Wie betB. Z." au» Danzig gemelbet wirb, machte bet polnisch« Hauptbeauftragte für amerikanische Lebensmittel» transporte dem Warschauer Ministerium telegra­phisch Mitteilung, bie Eisenbahndtrektion Danzig habe bie polnischen Lebensmittel- transporte eingestellt. Wegen bet syste­matischen Nichterfüllung bet Vertragsbedingungen butch bie polnisck»« Regierung, bestehenb in bet Nichitücksenbung bet teeren Güterzüge hat bet ge­samte Zugverkehr nach Polen mit Lebensmitteln eingestellt werben tnüffen. Gegenwärtig liegen im ~ ., I Danziger Hafen acht polnische Lebensmittelschiffe

®6- ®erLin\12 ,Ginrf,A?aS,e mpXr0 mit Mehl. Der polnische Abgeorbnete im Danziger höchst beunruhlgenber Melbungen über die Ver- , forbt vom Warschauer Verkehrsmini- schärfung der Lage an der d-utsch- m brl bc Abhilfe.

polnischen Demarkationslinie haben >'

Neichsrninister Erzberger veranlaßt, heute sol- P-le« verlaugcu bringend Artillerie, y

gendes Schreiben an den General Dupont Mi wb. Danzig, 12. Juni. In einem FuUkfpr«^ richte», den Chef der französischen Militärmission aus Warschau an die polnische Militae- in Berlin, dem zngleich die Verbindung mit der rnission in Paris werden mit Sonderzug 10000 verbündeten Kommission in Warschau voriiegt: Gasmasken sowie Mauser- und Mannlicher.

Herr General! Der Reichsregieruna ist folgender I Patronen verlangt. Ferner wird rote Absendung polnischer Befehl zur Kenntnis gebracht: Ivan Artillerie verlangt.

Armee Haller. Teile der französlscken In den Staatspräfidentett der polnischen Re- Armee, die in der Mehrzahl aus deutschen und oster-1 puHv, Padereroski, in Paris erging die Meisting, reichischcn kriegsgefangenen Polen besteht, allo Lands- den verbündeten Regiernngen und Foch die Bitte teilten des jetzigen polnischen Ncick's, werden jetzt der I des Krtegsministeriurns zu übermitteln, daß Ru- volnrschen Armee zugeteilt. Die Republik Polen |mänien ben Auftrag erhält, eine bestimmte Anzahl befindet sich im Kriegszustand mit russischer vollzähliger Dreizollbatterien von dem Deutschland. Sie hat auch das Recht, die «rmee bottunebenen Material sowie wenigstens 3000 Haller trflen Deutschland zu verwenden. Auf Beran- je Geschütz an Polen abzutreten. Die An- lafiung des Kriegsministeriums vom ^uni 19 werden sei dringend wegen des langsamen

Eintreffens ber französischen Artillerie.