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mit dem Krelsblat! für den Krcls Marburg

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1919

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Eonnabknd, 7. Juni

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äußern werde.

Die Nationalversammlung.

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so wenig dies auch in der Presse zum Ausdruck kommt. Wir zweifeln, ob ein einziger Wahlkreis in Englarck be­steht, wo ein Kandidat, der heute mit der Parole käme: Keine Konzessionen an die Hunnen I" nicht eine völlige Niederlage erleiden würde.

über btt politischen Strömungen in der Rhein Provinz zu unterrichten. ES ergab sich, daß nach der Auffassung aller Herren die rheinische Bevölkerung ohne Unter­schied der politischen Parteirichtung, des Standes und btt religiösen Anschauungen fest »nm Dentsch en Reiche hält, und daß irgendwelche deutschfeindlichen Etnstüm in den gesamten Ländern am Rhein nicht nur aus Bev» ständnislosigkeit, sondern aus entschlossensten Wider- stand stoßen werden. Daß die erwähnten maßgebenden Kreise aller Richtungen der rhefaffchen Bevölkerung an­gesichts der Stimmung im Rhriuland« die paptmm» Proklamationen de» Herrn Dorten und seine» Klüb­chens, auch wenn sie sich formell auf den Bode« der Rcichscinheit stellen, nicht ernst zu nehmen geuttgt sind, ist leicht erklärlich. Die anwesenden Venrtterder Rheinlande haben au» der Besprechung mit der Frte- dcnsabordnung den bestimmten Eindruck gewonnen, daß die Reichsregierung der Eigenart und den daraus «t» springenden berechtigten Wünschen der rheinischen Be­völkerung volles Verständnis entgegcnbringen und ge­willt ist, die rheinische Frage gemeinsam mit den kW-

immer deutlichere Gestalt an.

wb. Versailles, 5.Juni. In ihren Aufsätzen und Kommentaren schlägt die nationalistische Presse einen

Wtin^ schreibt: Der Wortlaut der Antwort wird Donncrstas festgesetzt werden. Freitag wird ec überreicht. DerMatin" glaubt, baß diese Avt-

Terror.

wb. Ko bleu», 6. Juni. Die Ortsgruppe Koblenz des Deutschen Eisenbahnerverbandes protestterte in eine» Telegramm an die ReichsregKrung gegen eine etwa bead« sichtigte Ernennung des früheren Staatssekretär» Itim* ; born zum Oberpräsidenttn der Rheinvrovinz.

wb. Bersaille», 7.Juni. In einem Mainzer' Brief derHumanitö" heißt e»: Die Ausrufung der rheinischen Republik ist eine schmähliche Komödie für das Ententepublikum und eine Tragödie für die Rhein­länder. Was sei denn diese Republik anderes als das i Willkürliche Werk der Westmächtt. die von inter­essierter Seite unterstützt würden. Daran sei lein Zwei­fel, daß der Rheinländer au» Empfinden und Interesse heraus Deutscher sei und daß er sich nicht von

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? raumen könne.

Die Pariser Ausgabe desRewyott Herold" be­richtet: In zwei Sitzungen des Viererrates wurde gestern deschksssen, in den Gebieten Oberschlesien» ' nnd Ostpreußens, die den Polen zugeteilt waren, sine Volksabstimmung stattfinden zu lassen. ! Ferner wurde von dem Viererrat noch be­schlossen. daß Deutschland ein A n r e ch t a u f d i e cErzeugnisse au» den Kohlenberg­werken Schlesien», sonst «her dort keinerlei «echte »ehr haben soll. Eine Anzahl Abänderun- ' gen wurden im Wortlaut des Vertrage» vorgenom- feien, die jedoch die Grunb-Lge nicht be­rühren.

Weftpreußen gemäht hat, um die Stimmung unter der dortigen Bevölkerung kennen zu lernen. Er habe während seines dortigen Aufenthalte» überall nur deutsches Kulturleben erblickt. Danzig sei eine rein deutsche Stadt, in der keine Spur von Polentum zu bemerken sei. Von den Provinzzeitungen seien 55 deutsch und 7 polnisch Die äußerst.gepflegten Bauernhöfe und Ländereien zwischen Danzig und Marienwerder seien alle ^deutsch.

Dauernde Grußpflicht t» besetzte« Gebiet?

wb.Amsterda«, 7. Juni. Englischen Blät­tern zufolge erklärte Churchill In der llnter- hausfitzung vom Dienstag auf eine Anfrage, er »ehe nicht ein, weshalb n a ch der Unterzeichnung des Friedens die Deutschen im besetzten Gebiet nicht weiterhin den Hut abnehmen soll­ten, wenn ste mit einem britischen Offizier sprächen. Der Fragesteller Wedgewood machte Churchill darauf aufmerksam, daß dieser Erußbefehl bei den englischen Offizieren äußerst unbeliebt ist und bei dem amerikanischen Besatzungsheere nicht besteht.

Das deutsch« Westpreußen.

wb. Amsterdam, 6. Zuni. Der Sonder­korrespondent desDaily Herald" meldet seinem Blatte -Einzelheiten über die Reise, die er nach

Berlin, 6. Juni. Präsident Fehrenbach die Mitglieder der Nationalversamm-

nmm- 1:1t 7, 4. im

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1917,

d. M., tret 3»

Die Mrleße im ieMlee Mel.

Haftbefehl gegen Dr. Dorten. -

wb. Frankfurt a. M 6. Juni. Einer bei hiesigen amtlichen Stellen eütgegangenen Nach.ich! zufolge hat das preußische Ministerium des Innern gegen denPräsidenten" derRheinischen Repu- ! blik" Dr. Dorten heute einen H a f t b e f e h l er­lassen. Man nimmt an, daß Dr. Dortens Verblei­ben im besetzten Gebiet wegen der erbitterten S t i m m u n g der Bevölkerung gegen ihn nur noch von kurzer Dauer sein kann und daß er das unbe­setzte Gebiet zu betreten versilchen wird.

Ei« neuer Putsch in der Pfalz?

( wb. Versailles, 6. Juni. Der Präsident der preußischen Laudesv'r'ammlung, Cberbfirgermetfter Leb nett, reiste am Mittwoch zu einem zweitägigen Auf-

hier nicht «in, rvelches Interesse die Deutschen ha­ben könnten, sicht zu unterzeichnen, für welchen 'Fall übrigens alle Maßnahnren von der Heereslet- teng ttnb Hoch getroffen worden sind.

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wb. Bern, 6. Juni.Journal de Geneve" er­fährt, daß die Antwort auf die deutschen E-genvor- ichläge nicht lediglich abfaWrb sein werde. Die Westmächte haben ein wirkliches Interesse au der Unterzeichnung de» Friedens, auch wenn gewiße Zugeständnisie nötig seien. Der Gedanke, daß Deutschland für den Wiederaufbau Frankreichs nötig sei, breitet sich immer mehr aus und die i Notwendigkeit den Frieden selbst um den Preis ge- wisser unvermeidlicher Opfer zu schließe», nimmt

! .5ox. «teber Äebett gilt «te Barrabntt. Bei An»k. d. »le Sttchritest. « ©« mittig, dfen-ed. 60 kondergebühr. Postscheck!.: Ar. 8C15 femt Jtrmi.a.

" tob. Paris, 5.Juni. Lloyd George empfing, die südafrikanische nationalistische Abordnung zu1 einer Privatunterrcdung, die eine Stunde dauerte. Her­tz o g sprach als einziger Delegierter. Lloyd George ver­sprach, daß er sich sobald wie möglich zu den erörterten

enthalt nach Hannover ab. , . .

Der Vater des Hundert-Milliarden-Augebols nt einer Berliner Nachrichtenstelle zufolge der Hamburger Bankier Warburg, Mitglied der Friedensabordnung.

wb. Berlin, S.Juni . Reichsminister Erzber- ^ uw - --- -----

ger hat durch Generalmaojr v. H a m m e r st e t n tn «voa I Abgeordneten zum Besten des gesamten Deutsch-

gegen das im gesamten militärischen Besetzungsgemet er-1 iU regeln. Graf Brord 'rfs hat sich auf der

lassene Verbot der Froulcich namsumzüge I rheinischen Vertreter diesen angeschlossen,

Protest einlegen lassen. m 1 um auch mit dem Kardinalerzbischof von Köln über

*"u rheinische Angelegenheiten zu beraten.

Wenn N4 bk Bevölkerung Oberschlesten» für Deuffch- lanb erklärt, braucht ein Anrecht Deutschland» auf ober- Wefische Sohlen nicht besonder» festgelegt zu tverden. 5- Tttb tew awfii all« anderen Rechte besitzen.

Dar Recht anf der Seite derHunnen". ] wb. Amsterdam, 5.Juni. DerNew Äates- man" schreibt zu den Friedcusbedmgungen: Zum ersten D , - . Male feit SJabren bleibt unS nichts anderes übrig als j

»ort eine Widerlegung der deutschen Behauptun- der Ansicht zu sein, daß da» Recht nicht länger auf; en sei» und nichts im Dunkel lasse« wird. Siel unterer Seite steht, sondern ans Seite derHunnen . wird die nolki« tlebereinstimmung des Vertrages Es scheinen wenig Zweifel »u bestehen, daß die giwtze i Bli, x «Ri« bemoilen Die Wei-1 Mehrheit der britischen Bürger und btt noch größere

,Rut n^/mpHPr^hen Mehrheit der britischen Soldaten diese Auffassung teilt,

gcrung DEsGiand , würde ohne weiteres d sssentiichen Leben mögen die Bedingungen der Ver- kruch des Waffeustillstandes zur Folge haben, -.er Lünb£kn K^teckiger finden, im Einzelnen tritt nie« Mottl!" geht sodann zu der Frage über, welche | manJ) dafür ein. Wenn sich die Deutschen weigern .Zuge ft ä n dch i s s e Deutschland gemacht werden 15U unterzeichnen, wird das Urteil England», wie e» in den sollen. Besonders zwei Punkte nehmen die Auf-1 Klubs, Eisenbahnzügen, Omnibussen und aus Diners «erksatifeit des Viererrates in Anspruch, zunächst ausgesprochen wird, lauten:Gut s»l Wir hätten -die finanzielle Frage, sodann sollen im Osten uns auch geweigert. Wir wollen jetzt boflen daß ---f» «.»«w SäffirÄÄÄ

i den. Paderewfki sei gestern vom Viererrat ver-1lvuu - -

j Wammen und habe anerkannt, daß man in gewissen f Grenzbezirken Deutschland einige Vorteile ein-

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feine wesentlichen Zugeständnisie. Ueberreichnng tzer Antwort am Freitag. 3 bis 5 Tage Frist.

wb. M a n n h e i m, 6. Juni. DieNeue Bad. Landeszeitung" erfährt aus zuverlässiger Quelle: Die Pfalz scheint nicht zur Ruhe kommen zu dürfen. Kaum hat man etwas aufgeatmet, nachdem der Putschversuch am Sonntag so gründlich mißglückt ist und die Protestversammlungen am Montag so glänzend verlaufen waren, so schwirren schon wie­der Gerüchte von einem neuen Putschversuch in der allernächsten Zeit man sagt zu Pfingsten umher. Diesmal soll es etwas schlauer angefangen werden als am 1. Juni. Das französische Militär soll nicht wieder so zurückhaltend sein. Man mun­kelt, daß diesmal viele Elsäsier man spricht von einigen Sonderzügen kommen sollen, vielleicht i ^tschland trennen wolle.Wenn schon die Stimme auch französische Soldaten, jedenfalls aber Propa-1 bc3 rheinischen Bolle» sich nicht Gehör verschaffen kann, ganda-Offiziere im Zivil, die schon bisher als I s darf es nicht geschehen, baß auch nur eine französische deutsche Patrioten" an Versammlungen, beifpittes Istimme nicht ihrer Empörung über diese perfide Gv- weise imGambrinus" in Speyer teilnahmen. D>-. ! wal tt at, diese Herausforderung und Verleugnung aller Anwesenheit diesersicheren" Personen genügt na-1 Grundsätze, für die die Westmächtt kämpfte«, Ausdruck türlich nicht, deshalb soll am Tage vor dem nächsten verleiht. . __ -

Putschversuch der ganze Zugverkehr nach Speyer!

eingestellt werden, damit ja feine Pfälzer nach ßklMsgvd

Speyer kommen können. Aber auch die Speyerer! viiHiOHW»

Iselbst find überflüssig: damit sie nicht in die Ver-I t*. 2»«b»«, « Juni. (Unterbau».) I« »wettet I suchung kommen, zu dem großen Ereigni» zu eiten, Lesung wurde ein «csetzentnmrf angenommen, der tensti- jagt man sie vorher mittel» Alarm in ihre Häuser, tutionelle «es.rmeu für die Regierung m Judte« Auf die Alarmvorschttsten ist deshalb dieser Tage vot^h». Niemoe Rott,

erneut In den Zeitungen hingewiesen worden. Dm d^n Hause des'

Die Vertreter der Rheinland« in Bersaille». ! Oberbürgermeister» in Dublin kam e» zu blutigen I wb. Versailles, 7.Juni. Die gestern hier eku-! Zu sa mmenstö ßeu zwischen der Menge und d« | getroffenen Vertreter der Rheinlande hatten eine längere j Polizei, wobei sechs Personen verwundet wurden. M«r ! Konferenz mit der FrÄenSabortnurng. Die Besprechung I Polizisten, eine junge Frau und eine weitere 'lenan mut» allem den Zweck, bgi Grafen Brockdorff-1 den verwundet. Die Menge befreite euren Mann, ver ad die übrigen Wtitgtiebet der Abordnung verhaftet worden war.

wb. Paris, 5. Juni. (Havas.) Der Vierer- Nt setzte die allgemeine Prüfung der deutschen Ee- -------.... .. -------- . i

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^»geteltt sind. Die angemeinen Grenzlinien .q mfi6tcn bie Sieger eben Sofort die vorbereiteten »erden nicht abgeändert, 2 esi wnv Mg^ahmen durchführen. DieArt! on Franeaise" UNI eine Grenzberechtigung einige Sladte und Dor- gi6t um,mwunhen zu, daß Brockdorsss Stellung sich ge- ftr betreffend oorgenommen. Außerdem soll eine I habe. Brockdorfi könne mühelos bemerken, daß Londerkommijfion diese Frage noch eingehend prü- die Pariser Konserenz wieder in ihre alten ^Fehler verfalle I jftn Hinsichtlich des S a a r b e ck e n s und der Be-1 und Schwäche und Zögern zeige. Brockdorff könne hoffen I »ütia des linten Rhein Ufers ist k e i n e I da feine Vorschläge nicht gänzlich verworsen wurden, oaß I te^4 r**« s-ä »ä L.-L Staatsmänner wenigstens annähernd noch ist ^Zni m einem für Deutschland günstigen Sinne dies ei,;e äußerst heikle Aufgabe die Hohe der I @t daß Llovd George den eng«

eon Deutschland zu fordernden Gesamtentschadi- [i?(6en Uberalen und Arbeitern na ckgcben murfc und gang festfetzen. Im ganzen genommen geht aus ba6 b(.t amerikanische Senat die Abmachungen über die tzen Beratungen der letzten Tage hervor, daß alle Gesellschaft der Nationen nicht in den Friedensvertrag Verbündeten darin einig sind, von Deutschland belassen wolle. Das seien neue Schwi-riokeiten und ver-

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Miage beginnen. Sie wird jedenfalls am nächsten I a(lc8 Uf6rigt müsse in Unterhandlungen über den Frie- | Donnerstag fertiggestellt und am Freitag der I h<nSvertrag wieder ausgenommen tverden. Die Gkenz- t deutsche» Abordnung überreicht werden. So-1 ftsrsetzung sei reiflich überlegt toorben. und an den Grund- t man bis jetzt sagen kann, wird die im deutschen ! sähen en-rfifwt, olles un-ftSr^n. «uck dürft rmm k Lert lwlMkptete Verletzung der 14 Punkte Wilsons ! nicht fiveiWn, daß der östenetchsicke Vertrag etnett! M, * r r i 7 hie fiunbaebunaen der I ZorneSausbruch m Wten hervorgerufen habe, und daß

1 M c^^iette^Se ber«riea" die erste Wirkung ein Wiederaufflackern de. Gemesifiam-

* E ^^ xu fCrfinbp hn rae- keitsgesiihls der Besiegten sei, da» auf et« Annäherung

V Pugc wiesen wird. Auchwerdendie Gründe darge. I 0,,^^ch4 an Deutschland hinzielen werde. - Die , fegt werden, weshalb dro deutschen Vettreter bet I pariser Ausgabe be»Rewvork Herald" erklärt, daß der Ci'.Lschädigungs-Kommisfioil nicht zu gelaßen I bit amerikanischen Kreise ihre Haltung bisher noch nicht «erden fönten. Ferner werden die eittzelnen Aen-1 zfzeutlich bekanutgegeben haben. Wilion fei nicht i tzerungru angegeben, die die Verbündeten an dem Iabgeneigt, gewifie unwesentliche Benderungen zu- «riprnt.qlichen Tert vornehmen, jedoch wird es sich zulassi:. damit der Bettrag von den Deutschen schnell

, dabei nicht um Aenderungen zu Gunsten Deutsch- unterzeichnet werde. Auch er sei gegen «rde Abänderung feuds handeln. Aiit der Antwort soll dann die Er- in «"mdlegen^n Pu^

| örlerung endgültig geschlossen sein, und es soll nut«»« «nde btefer Woche melletcht ferbemefühtt eine Frist von drei bis fünf Tagen gewähtt werdeit. Einige Blätter äußern starke» Mißbehagen dar-

ß j innerhalb der die Dcul'chen sich für Unter zetch- ^ß der Viererrat Deutschland Zugeständnisse in iu n p oder Ablehnung zu entscheiden haben. Obrrschlesien machen will. Man schwäche dadurch Polen * Graf Brockdorff werde dann sofort nach Berlin Iund indirekt Frankreich, da» ein Interesse daran habe, zurücklehren, im Falle der Ablehnung werde er die daß mich im Osten Deutschland» ein starker und in jeder StittfiiuHft von Berlin aus machen. Man steht! Hinsicht unabhängiger Nackl>ar wohne. DasEcho de * .... ... i daris" erinnert an die Rolle, welche Polen in der neuen

europäischen Ordnung, spielen soll. Solange Rußland nicht wieder ausgerichtet sei, habe Polen den Germa­nismus im Osten abzuhalten. Deshalb müsse die polnische Grenze s» stark als möglich sein.

Die Oberdessische Zeitung" erscheint sechsmal «rchentlich. Der w* 401 Beruasvrei» beträgt monatlich 1.60 X. frei IN» Hau»; durch die Pop M 131 ""1"^ ohn. Bestellgeld - Berte« »pn Dr.. Sitzer.th.

V1 M«kt 2V2S. tzetm.recher 55.

wb. Berlin, 8. Juni. Das Präsidium und der Prästdialbeirat des Reichsbürgerrates richten in dieser schweren Schicksalsstunde des deutschen Volkes einmütig die ernste und feierliche Mahnung an alle Volksgenosten, an alle deutschen Staaten und Stämme fick bewußt zu bleiben der Tatsache, von Donnerstag, den 12. Juni ab in Weimar dckß ste verbunden stnd für Leben undTodfichbe- owriend zu sein. mußt zu bleiben der Tatsache, daß ein einige»

Berlin, 6.Juni. Rach einer Meldung derB. Z." I Mlk unüberwindbar ist und bleibt, daß eine Treu« wird der Friedensausschuß der Nationalversammlung mor-1 nug Q^er Untergang und den Tod der Nation he­gen zu einer Sitzung zusammentreten, in der die Vertreter I ^eu^et Gegenüber den von den Westmächten ab»

der Regierung über den gegenwärtigen Stand der Frie-1 geschürten hochverräterischen Umttteben,

d-nsftage berichten werden. ^5 deutsche Volk endgültig zu vernichten, ind-m ste

Die Lebensmittelversorgung Deutschlands. kje Zersplitterung der Nation mit rücksichtslosen »fr. London, 7. Juni. (Reuter.) Har ms-1 Machtmitteln des Imperialismus anstreben, darf worth erklätte im Unterhaus, die Läge bezügltch eg nut eine Untwott geben: Wir halten fest aul der Lebensmittelversorgung Deutschlands sei die, I Reichs

daß Lebensrnittel in sehr großer Meirge vom I wb. Berlin, 7. Juni. In den letzte,! Tagen sirck obersten Wirtschaftsrat in Pari» nach Deutschland I wiederum bei den zuständigen Stellen eine große Zahl geschickt wurden. Den verbündeten Ländern sei es i wn Schreiben und Telegrammen einaegongen. in denen vorläufig verboten, mit Deutschland Waren- ««tz schärfste gegen die Sonderrepublik Rheinland pro- handel zu treiben, was jedoch die Lebensmittel be- testiert imrd. - Insbesondere baben vfälzffche unb nak treffe so sei eine unbeschränkte Einfuhr möglich iauffche Männer u^ck Frauen erklärt, in der schwerste« eingeführten Lebensmittel Zahlung zu lelsten. | unb Preußischen Städte tage» hat an «n Reichspräsidenten Ebert eine Drahtung gerichtet, in der es heißt: Die im Deutschen und Preußischen Städtetag vereinigten Städte verurteilen aufs schärfste die gewissen­lose und hochverräterische Hetze einer Reinen Gruppe Pflichtvergessener, Me bie deutschen Rheinlande an» ihr« durch Natur und Geschichte befestigten Staat»- und Volksgemeinschaft losreißen und durch dieses von Eigen­sucht eingegegebene "Unterfangen unser schwer leckendes Volkstum völlig vernichten möchten.

Höchst, S.Juni. Infolge de» AbwehrauSstande« gegen bieRheinische Republik" haben die Franzosen h«, drei Arbeiter verhaftet, die sie offenbar als «nfaftet ansehen. Einer der drei, der Lackierer Krämer, ist gestern , abend wieder entlassen worden, er ist am ganzen Körper blau geschlagen. Sie wurden derart mit Gummischläu« eben und Reitpeitschen mißhandelt, daß man ihr Tchreie» mehrmals biS auf die Straße hörte. Dte Be­völkerung ist im höchsten Maße empört über den brutalen

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