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DieOberheff11die Aeitunq" erlckelni sechsmal weAentli*.

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M«tt 21/23.

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Frankfurta. M., 2. Juni, liebet die

mb.

Marburg

Ticnstag. 3. Jnni

Besatzungsbehö'-den gleichzeitig die erfolgte Pro« klamation notifiziert und gleichzeitig die Erlaub«

-.53e»er Rabatt gilt al* Barrabatt. Bet Ausk. d die Ge,ch«tt*ft. M.Ber mittlg. d.«ngeb. VS LondergebShr. Postsche«.: Rr. Sl)1S«mtFc i.ru.a.

Ausri'fung der Rheinischen Republik in Wiesbaden und Mainz verlautet noch: Die Plakate, die die Ausrufung der Republik ankündigen, find von der Rheinischen Volkszeitung" in Wies­baden gedruckt worden. Sie waren von f r a n z ö - ifchen Offizieren nachgewiefenermatzen an­gebracht, von der Bevölkerung aber bald wieder entfernt worden. Ein abermaliger Anschlag heute früh hatte das gleiche Schicksal. Zahlreiche Per- bnett, die an der Entfernung beteiligt waren, wur­den verhaftet. Ein nationaler Ausschuß, an besten Spitze der Vorsitzende der deutschnationalen Volkspartei Amtsoerichtrat v. Stein steht, über­reichte dem französischen militärischen Administra­tor P t n e a u einen Protest gegen die Aus'-ufung bet Republik Stein wurde deswegen vor Pineau oeladen und ihm mit der A b f ch i e b u n g nach Deutschlano " gedroht. Infolge des allgemeinen Ausstandes, der heute vormittag 10 Uhr eingesetzt bat, sind sämtliche Läden und Schulen geschlosten. Das Elektrizitätswerk arbeitet nicht; die Straßen­bahnen stehen still. Die Zeitungen haben ihr Er­scheinen eingestellt. Die französische Militärver­waltung hat für den Fall des Allgemeinausstandes die Aufhebung sämtlicher Paß- und Verkehrset­leichterungen sowie die Absperrung bet 2e - bensmittclzufuhr angedroht. Dr. Dor­ten wurde zum Ctaatsp'äsidenten ernannt; er hat mit seiner Tätigkeit heute vormittag begonnen. Pineau hat den Regierungspräsidenten von Wies­baden wissen lasten, daß et von nun an der neuen Regierung untersteht und Dorten zu gehor­chen habe. Regierungspräsident v. Meister hat daraufhin seinen Abschied genommen.

DerFranks. Ztg." zufolge trat gestern in Mainz und Wieskriden die ganze Bevölkerung in einen L4stündigen Abwehrausstand gegen den Putschversuch der rheinischen Sonderbündler ein, nachdem in Wiesbaden Handzettel mit der UeberschriftGegen die Pfaffenrepl'blik" verteilt worben waren, in denen zu einem N"(nmeinaus- stand von 24 Stunden aufgeforbert wurde.

tob. Berlin, 2. Juni. Von zuständiger Stelle verlautet, daß die französische Bcsa^rinosbehörde vom Volizeidirektor in Wiesbaden ausdrücklich verlangt hat, dafür zu sorgen, dast die Plakate, die die Ausrufung der Rheinischen Republik enthalten, nicht entfernt würden Diese Forderung st-bt merkwürdiger Weise im Gegensatz zu dem von den Besatzungsbehörden immer wieder be­tontenrein privaten volkstümlichen Charakter der <Seporßti''n8bemegung".

tob. Paris, 2.Juni, sHavas.) Maurice Bar­ros mißt imEcho de Paris" der Ausrufung der rheinischen Republik große Bedeutung bei:Ein un« g-genüb'rsteh-ndes einiges Deutschland birgt eine stän­dige Kriegsgefahr in sich. Wir sieben vor dem Wieder­aufleben des alten Deutschland, mit dem unsere Väter teittoeife in Frei»"d'ckaft verbunden waren."

Der der Press« ausgezwungene Aufruf.

Die Wrchng her IhmWn Nkpckil" MlmMM" Dr. Jarlen. Haiti IroniSlilStm 6t«l

Wq tee M*. :

wb. Berlin, 2. Juni. Der Verkassunosaussck' der Nationalversammlung nahm den Artikel über die Tiuführung des Rätesystems in die Ver- iastung mit gerrngfilgigen Verönderungen nach den Porlcklögen der Regie-una an und schloß damit d'e rste B-ratnng des Bersasinngsentwurfes ab. Die zweite Lesung stutzet morgen statt.

Berlin, 2.Juni. DerLo»alauz." m-ldet über eine Schiesterei auf der Heerstraße: Nach Schluß der -Vorigen Gruv-waldrennen hatte sich auch d'esmal am ^aisc'^amm eine gr-u? Anzahl wilder Bankhalter einaerichtet. Als das Spiel in vollem Gange war, ^schienen plöt-'ich Reoierunostrupv"n, tre der Herr­lichkeit ein rasches Ende machten. Das g'ng natürlich nicht ebne einige Zusammenstöße ab, wobei ein Mann durch einen Schuß schwer verletzt wu'de.

Wb. Nürnberg, 2.Juni. Gestern traten die Bediensteten irtib Tingelten des^ Gastwilloewerbcs epen L-'bnslreiligkeiten in den Ausstand. Eine astge- ,meine Wirte-erfammlung beschloß darauf, den Kellner- ansstand mit der fnfr»rt<en Schließung aller Lokale zn beaniroorten. ES sind deshalb bis gestern Mittag alle inneren Wirklckaften geist lösten worden.

Die oberschlefische Sczialdemekratie gegen Polen.

wb. Kattowitz, 2. Juni. Der gestern yker tagende okerfcklesische Bezi-kspart itaa der sozialdemo- lrätischen Partei nahm zur Polenfroge einstimmig .ine Entschließung an. in der es heißt:D r in Katto­witz tagende oberlchlesi'cke Bez'rksparteitag der lozial- demokraiilchen Partei Deutschlands erhebt im Namen von 216 060 Wählern flammenden Einlvruch -regen den Pergewaltigunosfrielwn, der b m d mtsch-n Volke aus- gezwungen werden soll. Insbesondere stellt bet Parrei- tag einmütig fest, daß bet Anschluß an Polen für die "berichlestsche Arbeiterschaft den geistigen und mirt- lchastlichen Nt "dergang und eine neue Fesselung an das abgestreiste kavltalistilche Joch 6"beuten würbe. Von der Reichsregierung erwartet bet Parteitag, vaß lle alles tun wird, um ein WeLerverbl-nbeu Ober- ichl-fiens in dw Deutschen Republik zu erreichen, und gelobt, sie bei ihren Bemühungen zu unterstützen."

Die Leiche Resa Luxemburgs

wb. Berlin, 2. Juni. Am Sonnab"ntz ist sirom- abwöiLs an bet Stelle, wo Rosa Lurembutgs Körper in« Wasser geworfen wurde, ein weiblicher Leichnam q borg.rn worden. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um die Leiche der Frau Lurembura handelt Da die in Bettackt kommenden Stellen erhärten, in­folge der seit Monaten betti"b"nen planmäßigen Kietze :ei mit der Möqlickkeit von AvllöufTN vot d m Sckau- bause zu rechnen, wohin der Körper gebrockt morden war. verfügte da» Oberkommando die rleberführuno bet Leiche nach dem Garnllonlazarett Z^en. Alle weiteten Maßnahmen und Anordnungen bat der zu­ständige R'-ckter in völliger Freiheit und Selbständig­keit zu treffen.

Rach dem33erI. TaaebL unwrliegt es keinem Zweifel, daß die anfgetundene Leiche die der Frau Rosa Luxemburg ist. Rach den Feststellung w des Obet- regierungsrate» Howe ist die Tote 1.43 Meter groß, hat einen verwachsenen Oberkörper und eine ziemlich stark «krümmt« Nase. Die Leiche weist auch stark er­grautes Haar aus.

8r«nM6.

wb. Lille, L.Juni. (HavaS.) DK Vertreter der Grubenarbeiter dreier Kohlenbecken befchlostc« am Montag in den Ausstand «inzutrete«. , . .....

nis zur sofortigen Vornahme der Wahlen zur rheinischen Landcsversammlung sowie die Zu« lasiung von Vertretern der Regierung zur Frie« denskouserenz beantragt. Ich richte hiermit an Cie, Herr Ministerpräsident, den gleichen Antrag und die Bitte, unser Zusammenwirken mit der deutschen Friedcnsbelegation genehmigen pl wollen.

Die Erwiderung der Reichsregierung auf diese« unerhörte Schriftstück besteht in folgender Er« klärung: In Wiesbaden hat sich eine sogenannt« Regierung der Rheinischen Republik gebildet. Landfremde haben sich unter dem Schutz der Okkupation zu der Führung des Abenteuers ge« drängt. Ihr Aufruf hat keinen Widerhall gefunden. Ihre Maueranschlöge hat die Bevöl­kerung der betreffenden Gebiete abgerissen. Die Reichsregierung hat auf diese reichzsrstörenden Be­strebungen nur eine Antwort: Sie hat den obersten Reichsanwalt angewiesen, gegen den Herrn Dorten und die übrigen Mitglieder der so­genannten Regierung der Rheinischen Republik das Verfahren wegen Hochverrats zn eröffnen. Alle Amtshandlungen der sogenann­ten Regierung des Herrn Dorten sind null unjj nichtig. Die Bevölkerung hat ihr, Anordnung-,

schachert wurde, ohne daß man die Bevöikernng nm ihren Willen befragte. Wie hat die P'alz darunter gelitten, daß sie ihr natürliches Winzerland verloren hatte. Aber weder Berlin noch München, noch Darm­stadt haben hiervon irgend etwas begriffen. Nun sind die Grenzvfähle zwischen den zusammengehörigen und auseinander angewiesenen Gebietsteilen gefällt Ein Jahrtausend miteinander verbundene Gebiete, die die Politik einer endgültig vergangenen Zeit durch künstliche Schranken trennte, sind wieder vereinigt zu ihrem Heil. Dir brauchen unseren Lesern nicht zu sagen, welche Vorteile der Wegfall der Grenzvsähle für Mainz besonders hat. Jeder Mensch, der seine Vater­stadt liebt, tritt) die Ausrufung der Republik als eine Erlösung empfinden. ES lebe die Rheinische Republik!

zeigt tote unter der alten. Ja es hat die Rheinlande in seiner schwersten Stunde völlig verges'en. Sachsen und Württemberg hielten es für angebracht, über das Schicksal des rheinischen Volkes mitzuentscheiden. Auch die offiziell gewählten Vertreter des rheinischen Volkes haben versagt, obwohl sie genau toitfttett, daß ihre Mei­nungen und Wünsche nicht übereinstimmend waren mit bet überwältigenden Mehrheit des rheinischen Volke?, zum mindesten aber nicht mit der der geborenen Rheinländer. Ohne Nnte'-schied der Parteien und Eonsessionen haben diese Parteipolitiker in Verblen­dung ober ans taktischen Gründen gegen den ausge­sprochenen Willen des Volkes eine ablehnende oder gleichgültige Stellung eingenommen. Wie hat Mainz darunter gelitten, da es dem tbm fernstehenden Hessen, für das es immer nur ein Ausbeutungsobiekt war, ver-

Protest der rheinische« Abgeordneten» "__,

tob. Berlin, 2. Juni. Tie in de« besetzte« Gebieten gewählten Abgeordneten der Preußischen Lau« vcsversammlung und Der Nationalversammlung nah­men am Montag zu der Ausrufung der sogenannte« Rheinischen Republik Stellung. Ten Verhandlung«« wohnten die zuständigen Minister Preußens und bei1 Reicksregierung bei. Einstimmig wurde von den Ver­sammelten eine Entschließung angenommen, die besagt: Deutsche vom Rhein! Wir, die Abgeordneten bet rheinischen Lande zur Deutschen Nationalversammlung 4tnb Preußischen Landesversammlung erheben Pro­test gegen die Ausrufung von Sonberrepubliken in Westdeutschland. Im besetzten Gebiet hat das Volk selbst nicht bie Möglichkeit zu ungehemmtem Mei­nungsaustausch. Deshalb erheben wir. Eure berufene« Vertretet, unsere Summe und weisen bie Machen­schaften betet zurück, bie in völligem Gegensatz zu bem Willen des gesamten rheinischen Volkes sich au den fremden Machthaber wandten, um seine Hilfe gegen das deutfchk Vaterland zu erbitten. Nur völliger Man­gel an Nationalgesühl kann ein solch schwachvolles Komplott erklären. In dieser Zeit allgemeinen Un­glücks ist es die Pflicht jedes Deutschen, seinem Volke und Vaterland« die Treue zu halten, anstatt ba« Unheil durch die Zerstückelung der vorhandenen staat­lichen Organisationen noch zu verschlimmern. Denk rheinische« Volke rufen wir zu: Bewahrt Festigkeit^ Einheit und deutsche Treue! -

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Zu ben Ausrufen zur Gründung einer selbstän­digen westdeutschen Republik oder mehrerer Repu­bliken wirb von amtlicher Stelle bemerkt: E» han­delt sich offenbar um einen Ucbetrumpe* lungsoersuch gegenüber bet VolksstimmunL nach bem bie geplante Ausrufung bet neuen Repu­blik mißlungen ist. Am bezeichnenbste« ist» daß unter bet Proklamation kein einziger Rama sieht. Die Reichsregierung hält unbedingt an btt Vereinbarung mit ben rheinischen Abgeordnete» fest. Für sie gibt es keine vorläufige Regierung, deren Zusammensetzung bet Aufruf klüglich ver­schweigt. Die Landes- unb Kommunc^behörde» empfangen nach wie vor ih?e Weisungen von ihre« Landesregierungen, benen sie allein verantwortlich sinb unb bleiben. Die Reichsregierung erwartet von ihnen in dieser schwersten Stunde ein getreue» Ausharten auf ihren Posten, wo sie für bie ganz« rheinische Bevölkerung Vorposten unb Vorbildes der Reichstreue fein müssen.

KMms eine» So' omotsoorlote.

Dt. Sorte« a« de« Ministerpräsidenten.

wb. B e r l i n, 2. Juni. Der Ministerpräsident

DcrAnreigenprei, beträgt für Me 8aei» Beile 33 J.« 33'/,S XfU'rum.«viH L. r 4

4 i , amtt. M. aueroärt.4>) u S5»/»Teu,riina«ru)ckl. 50 ,ReklamezeUe

------ -........- - -------------------- 1919 |

hie internationalen Abmachungen so tote sie der Frw- >ensvertrag Vorsicht, für den Moment viel wirksamer sind als die Jnlernationale Arbeitergesetzgebung, deren Beobachtung nicht durch Strafen gesichert werden kann.

7. Gegenüber der Behauptung, daß in den Bor- Wägen der verbündeten Regierungen von den demo­kratischen Grundsätzen abgewichen ist, ist zu sagen, > diese Vorsch'äge weitergehend sind als die -eutscken Vorschläge.

8. Der Vorschlag bet deutschen Delegation würde 'efiatten, auch die beste G:setzgeoung zunichte werden zu lassen, falls ein Fünftel der vertretenen Regie- cunoen Einwendungen macht.

Die Vorberettunoen zu der ersten Versamm- lunq der internationalen Arbeiterorganisation, die m Oktober tagen soll, werden emsig betrieben. Es »egt auf der Hand, daß kein Beschluß besteht, einen Arbeiterkongreß in Versailles zu versammeln. Der Bi-rsck^ag auf der Tagung zu nerfrarMn zwecks Ver- anstalt"ng eines solchen Kongresses, sieht vielmehr ben stntereifstt der L"hnar^"'t"t all"»- Länd»r entaeaen, nhrm dies" särntlick d-e Wled""berstettung d-s Friedens -rsebnen, der der Lag- ein Ende machen soll, die in 'ter Jahren deutscher Angriffe geschallen wurde.Ta ben verbünd-ten Regierunae't daran geleg-n ist. diesen ^»»".-b zu erfüllen, möchten sie da« Ah- Lluß des' Friedens nicht verzögern, sondern be- schleunigen.

Dst Kam" 'stiin p'--'rf ben Wif »ch. e? r-ff»te f« halb als möglich zwischen den beiden venragjchlt"ßen- den «ckckei-v erne Brrei»»ba.r!-na z»»siandr lor'.mfn, di» hgrin gipfell, dog die intetuatiovs-e Konferenz für "itxrgel-t'aebfttg 1'"»et den Aul' i'ien d-s Btz^er- o,indes P.mack" rrf ä t, unter gewissen Bedingungen einen Befckntß mit internationaletGesetzes- 11 a s t zu sassen.

Sie Mott der Smet.

M Begründete Zurückweisung unb Uttimatum?

®k Paris, 2. Juni. DasEcho be Paris" versichert, daß die Antwort im Namen der Verbün- beten bem Grafen Brockdorff-Rantzau durch Clä- meneea« am Freitag überreicht weiden wirb. Sic »irb, wie man sagt, eine begründete Zurück- 111 u g enthalten, nach bet Dsuttchlard bie Be- tzingnklge« btt Westmächte vor bem 15. Juni anzu- «chweu hat.

Wilson für Anfrechterhaltrrng bet Bebingungon!

tob. Paris, 2. Juni. (Havas.) DieEhi- «go Tribüne" bestätigt, daß Wilson an Clä- mencta« unb Llovd George ein Teleg"awm g"sch'ckt habe, in bem erklärt wird, die Hauptsache sei, daß die Bedingungen de« Vert"ages t-otz der deutschen Dtohuvg aufrecht.erhalten bleiben. Der P"äsi- bent ist dem Eintritt Deutschlands in den Völker­bund gegenwärtig unbedingt abgeneigt. Wil­fs« werde sich weigern, den Deutschen in Galizien eine Volksabstimmung zu erlauben.

Die Aushungerungkaum mehr burchfüh''bar".

tob. Amsterdam, 2. Juni. Der Pa-ise: Korrespondent derDaily News" schreibt, da? dumme Gerede über eine Bombardierung Berlins und anderer deutscher Städte könne als Ansinn ?n- rückgewiefen werden. Der Vorschlag, die Lebens- mittrlzvfuhren abruschneiden, könne ebenfalls kaum mehr durchführbar fein, selbst wenn die Demokratien.Großbritanniens und Amerikas, die einzusehen beginnen, daß dies dis Ausbungerurg der Well bedeute, bereit wären; einer neuen Aus­hungerung Deutschlands zuzustimmen. S:e wür­den bann fast fickst finden, wie dws sich bem1« a m Xhetn zeckgte, daß dke Soldaten sich » e i g e r «, ein Volk, das in dsm von ihnen bss-tz- len Gebiete unter ihren Augen verhungert, zu be- tttchen.

«merikonifche Bannkreise wolle« Ostpreugcu erschlietzen".

mS. Bern, 2. Juni. S'ns gut unterrichtete« Handclskreifen verlautet: Newyotker Gankl e'sr i««fee Mlhrung des Hauses Morgan planen eine Er- fchließung der ostpreußischen Bobrnreichtiimer.

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M iohmniiono'e StWiwie'rtortm.

i Die Antwort bet Verbündete« auf bie deutsche Rote.

tot. Paris, k.Juni. IKavesst Namen be- brrMubetm Regierungen antwortete Clömeneeau a»»r die deutsche Eraänzungsnote des Grasen Brockdors'- Kcncha« bezüglich der internationalen Arbeiter- Gesetzgebung u. a.:

1. Die deuksck? Abordnung stellt das Prinzip auf daß für die deutsche Regierung der endgülti«e Pe^ch' fn seiner 9fr6eiferoert*gebuntf den Lohnarbeitern zukonnne Die verbündeten Reaienmoen, die mit ben öes-.ofratif&en Einrichtungen eine sehr (anae Erloh- toÄfl hinter sich haben, sind der Ansicht, daß b»e Ge­setze M« den Vertretern der ganzen Volksge-- »ei«schast angenommen Werben müssen.

2. Die verbündeten Regierungen weisen auf einen Ncundirrtum in der deutschen Note vom 22. Mai hin, nsmlich, daß die Ansichten und Interessen der Regierung im Widersvruch mit denen der Ar­beiter ßehen müßten. Einige wahrhaft bemokratischs Regieminqen stellen gegenwärtig berufene Vertreter der Arbeiterschaft in ihren Schutz, und dieser ang"bliche Widerstand ist wahrscheinlich nur bei den Regierungen |« finde«, die nut den Namen nach demokratisck find

3. Die verbündeten Regierungen haben in Ihrem Brief keine prattischen Angaben gesunden über die Art, toie die angeführten Prinzipien in jedem Falle und in einer bestimmten Form Ausdruck finden könnten im ßriebenSoertrag. Unsere internationale Arbeiter-Or- i Mnisation, die aus Vertretern der Arbeiter besieht. tn ; tmstand, jede« von bem eine« ober andern Mitglied ; bet Organisation eingereichten Vorschlag praktisch zu i verhandeln.

4. Die verbündeten Regierungen einigen sich nun I bohi«, die Ideen anzunehmen, in Bälde bie 8er» tretet Deutschlands in die internationale Ar i beiterorflenifation aufznnehmen. Sie werden von der i Noufercnz verlangen, daß sie den Deutschen nach Schluß der Konferenz alle Rechte unb Privilegien der andern Mitglieder bezüglich dieser Organisation zu- I erftanm.

ö. Die vo« der Friedenskonferenz eingesetzte Ar- ' beitskommiffion hat alle in Ihrem Bries erwähnten Fragen geprüft und ist zu dem Schluß gekommen, sie feien Sache der internationalen Arbeiterorganisation.

6 Die Arbeitskommi'non hat ebensalls Wünsche i he äußerl, die daraus abzielen, der internationalen Arbeiterorganisation sobald als möglich die Mach! I« ge-ru, Brschlüsse zu fassen, die i n t e r n a t i o n a 11 Ges-Ttzeskraft haben. Doch kann die internationale Ar- beiisgesetzaebung nicht einfach durch Konserenzbeschluß i« Tätigkeit gesetzt werden. Die Arbeiter des einen Landes sind noch nicht bereit, sich in allen Dingen durch Gesetze binden zu taffen ,bie ihnen von andern LüLdttN ««jerlegt werde». Daraus geht hervor daß

' - mit dem Krcisblat! für den Kreis Marburg

Tageszeitung für ldas früher kurheffifche) Oberhesien

hat aus Mainz von einem gewisien Dr. Dörte« folgende Depesche erhalten: Herr Ministerpräsi­dent! Im Auftrage der vorläufigen Regierung der Rheinischen Republik habe ich dem Herr« Reichspräsidenten von der heut« erfolgten Prokla­mation der Rheittifchen Republik im Verbände de» Deutschen Reiches und von den un» bewegende»! tob. Berlin, 2.Juni. Die Mainzer Zeftunqen Grunde« in Kenntnis gefetzt. Damit unser aller mürben durch die b"setzende Macht gezwungen, im An- f zyunfch, den Weg zum VSlkerfrieven und zur schluß on die Ausrufung der sogenanntenRheinischen Böikerversöhnung zu ebnen, sofort offenbar wird, eine Kundoeüung ä».veröffentlichen, n der bem ^rrn Präsidenten der Frieden».

ti'toslÄ'&ewShfl«t« 'f> »»W««

der neuen Negierung genau so wenig B»rständnis ge-1 iern der onupicrcnbcn Machte durch die obe^