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121 Mitt, bey sie keine neuen Noten mehr entgegen:
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Westpreuhen bi» für Weichsel eine selbständig« Mepu> tüt. vielleicht unter der Präsidentschaft de» Sijchott von Lrmland erstehen $u lasten.
wb. Ver sailles. 1. Juni. Der „Malin" meldet. dass der Vertreter von ginnte gest-rn in Paris ein- qetraf'en ist, um der Fried nskonferenz die (Ent. Schließung der Einwohner von Fiume zu überbringen, nach der ihr Schicksal keinesfalls ebne ihre Befragung werden dürfe. Die Entscheidung solle heute fallen.
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Marburg
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«mgschefs scheinen' über diesen Gesichtspunkt einig A fein. Man mutz daher gewisien Informationen es «meritanjschen Quellen keinen Glauben
tt, Muken, denen zufolge die verbündeten Regierun- ___ De» bereit wären, wichtige Zugeständnisse an -mtschland zu machen, besonders bezüglich Ober-
Dentsch-Tiidtkrol verloren.
tu. Wien, 1. Juni. Der Pariser Viererrat Se. stimmte den Brenner als Nordgrenze Italiens nach dem Londoner Vertrag. Dadurch ist Deutsch-Südtirol für Deutsch-Oesterreich verloren.
Der>nzeigen»ret» beträgt fär die Sgei» 3etle80 4 u 83V, =.49 , emtl. w. «uetnärt. 4 > 4 1 25,/,3>umtn<t»iU!*l. — 50 • *
i.50^t. Ten« ‘Rabatt gilt al« Varrabatt. — Bei Au,k. d di« Geichbitsst. «. Per» mittig, b.lugeb. 60 Sondergebühr. — Postscheck!.: Rt.5615 AmtFe u.,.a. m.
sfer aus. sie sind nicht der Ausdruck der Mei- bet zuständigen Regierungen und Persön- etten. Endlich bleibt zu wißen übrig, ob chland unterzeichnet oder nicht. Neutralen
wb. Versailles, 31. Mai. (Havas.j Tie Antwort auf die verschiedenen deutschen Noten wurde dem Grafen Brockdorff heute überreicht.
wb. Berlin, I.Juni. Reichskolor.ialministerDr Bell begab sich heute nach Versailles.
Antwort Mitte der Woche?
wb. Versailles. 31. Mai. Wie „Petit Parisien“ und „Watin“ miiteilen, sind die einzel nen Abschnitte des Gegenvorschlags bereits an die zuständigen Ausschüße verwiesen worden. Die Preße rechnet damit, datz die Antwort allerschnell- stens, wahrscheinlich Mitte nächster Woche, erfolgen werde.
Die „Oeffentlichkeit" der Verhandlungen.
wb. Versailles, t. Zuni. „Bon Soir“ ließ gestern abend fünfzig in Deutschland gedruckte Exemplare des Friedensentwurfs französischen Deputierten und Senatoren zukommen. Eine große Anzahl von Deputierten und Senatoren, die bei der Sendung des „Bon Soir“ nicht berücksich igt werden konnten, erbaten sich gleichfalls Exemplare. .Bon Soir“ weist darauf hin, datz er somit im Wilsonschen Geiste gehandelt habe. Oder sei etwa die französische Regierung in diesem' Punkte mit Wilson nicht mehr einig, und werde sie gegen die Redaktion des Blattes gerichtlich oorgehen? Jedenfalls scheine die französische Regierung durch diese Maßnahme des „Bon Soir“ in eine etwas peinliche Lage gekommen zu sein, denn sie ließ alle diesbezüglichen Meldungen in der gestrigen Abend- prcße von der Zensur streichen.
Die Vorbedingung für die deutschen Gegen« Vorschläge.
wb. Berlin. 31. Mai. Bei Aufnahme des Zugeständnißes der Herabsetzung der Heeressta'te in unsere Friedensvorschläge ist sich die Regierung wohl bewußt, datz unter dieser Maßnahme die Fürsorge für Offiziere, Unteroffiziere und Freiwillige sowie für die Heeresboamten nicht leiden dürfe. Es ist selbstverständlich, datz auch dieses Zugeständnis mit den andern auf territorialem, finanziellem und wirtschaftlichem«Gebiet ein unlösbares Ganzes bildet, woraus, nicht die eine oder andere Sache willkürlich herausgelöst werden kann, und datz für die Aufrechterhaltung der gesamten Vorschläge die Aufnahme in den Völkerbund natürlich Vorbedingung ist.
Rkit 66rokrWn in LnWn.
Die Oftstaateu gegen den Bertragseotwurs für Oesterreich.
wb. D e r s a i l l e s. 1. Juni. Gestern ist den kleinen Mächten, die Oesterleich-Ungarn den Krieg erhärt halten, der Vertragsentwurf für Oesterreih vorgelegt worden. Die geheime Beratung betrat na-t) dem „Matin“ hauptsächlich die Maßnahmen zum Schutze der freudstämmigen Minderheiten in Polen, Ischecho-Slowakien, Siidslawien und Ruman'-i . N'in.ens dieser vier Staaten erklärte B : a 1t a n « , datz die Großmächte sich hiermit in die innere Gesetzgebung der kleinen Staaten ein« mischten. Falls die Maßregeln über die Minderheiten vci.errechtlich festgelegt werden sollten, müßten sie unterschiedslos ans alle Mächte angewandt werden, aber nicht die Benachteiligung der kleinen Staaten bedeuten oder ihre Eouveräni tat beeinträchtigen. Laut „Echo de Paris“ er» widert" Tb menceau in kräftigem Tone, t^h die im Vertrage vorgeschriebenen Maßnahmen bei bebalten werden mutzten. Darauf erhoben sich Padcrewski (Polens. Kramarcz (Tschecho- Slowakeis und T r u m b i t s ch (Siidslawiens und schloßen sich den Aeutzerungen Bratianus in langer Rede an. Wilson rechtfertigte die zur Erörterung stehenden Bestimmungen und erklärte, datz die Großmächte die ganze Verantwortung für diesen Frieden trügen und dafür büßten, daß alle Bürger der jetzt erstandenen neuen Staaten gerecht behandelt würden, doch fei er bereit, in Fassungs- änderungen des fraglichen Abschnittes zu willigen, da^tt er nicht mehr als Ausnahmebestimmung ober Zwang gegenüber gewisien Ländern erscheine. Ein Vorschlag von B e n i z e l o s, die Großmächte müßten zusammen mit den kleinen Staaten den fraglichen Abschnitt unverzüglich abändrrn, wurde angenommen und eine zufriedenstellende Einigung erreicht.
Die Dbetbeif’icbe Zeltuna“ etliheint sechsmal wöchentlich. — Der ' " t Honntlid) 1.60 X. frei in» Hau»; durch die Post Bestellgeld — «erteil van Dr. L. Hitzerottz.
Merkt 21/23. — Ferniprecher bä.
Wrsönkichkeiten zufolge, die kürzlich aus Deutsch- d gekommen sind, will das deutsche Volk u m de» Preis den Frieden haben. Die Regieverlangt nichts anbe’-es, als zur Untersch-ifi zwvngen^zu werden, wöbet zugleich der chein gewahrt werden soll; denn die kom- 8« i st t fch e n Elemente gewinnen an Boden, die Regierung befürchtet Wirren. Da die Frist bw deutsche Abordnung zur Ueberreichung von ttgen an die Konferenz seit 15 Stunden
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Der Geist, der aus dieser offiziösen Erklärung GE, läßt die Annahme als unwahrscheinlich gel-
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e Aeuderungeu des Gesichtspunktes der Gegner. Seine mündlichen Verhandlungen. — Keine Arndernng der territorialen Bedingungen.
beantwortet worden sind, gegeben seien. Hiser Gesichtspunkt ist der deutschen Regierung be- ftmt, er kann nicht geändert werden. Es IW keine Notwendigkeit vor, mündliche Vcrhand- frwgen einzuleiten, wozu uns die Regierung in e Dettin drängen möchte. Die territorialen Bedin- ' jengett können weder für das Saarbecken noch für bkrfchlefien geändert werden. Die vier Regie-
mU dem Krcisblatt für de» Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurheßifche) OSerheßen
4 Iahrg. .1919 f
Westens und der unverzüglichen Zulassung Deu'sch- Icib? in den Völkerbund. Diese Info-ma-
„Daily News" schreibt: „Die Antwott der Deutschen enthält gewisse Erwägungen, die keineswegs widerlegt werden können. Die Bedingungen, auf die der Waffenstillstand abgeschlossen wurde, dürfen nicht verleugnet werden, um so weniger, als Wilson 1918 erklärte, sobald Deutschland das preußische Regierungssystem auf gäbt, dies eine günstige Wirkung auf den Fried« haben vüche. Die bewasjnete Besetzung
DeulschlandS ruiniert den Feind, uns aber eben« sallS. GS iß nur billig, daß Deutschland so viel zahlt. alS e» irgend kann. Aber man erhält mehr von einem gutwilligen Schuldner als von einem rach« süchtigen bankrotten Mann. Tie „T i m e s" »«W iede Kritik der Friedensbedingunarn zurück und ver« wirft alle Gegenvorschläge. Das Anerbieten der Schadenvergütung bewerfe, daß Deutschland noch nicht vor dem Staats- bankrott stehe, von dem man immer spreche. Der „Daily lehronicle" sagt, die meinen deutschen Gegenvorschläge seien durchaus unannehmbar. Das Schicksal der deutschen Kolonien und die Gebietsregelung, ferner die Abaabe der deutschen Handelsschiffe und die fünfzehnjährige Besetzung bfinten nicht mehr zur Verhandlung zugelassen werden. Uebek die wirtschaftlichen Bedingungen könne man dagegen anss neue verhandeln. Der „Daily Expreß"nennt die deutschen Geoenvorschläge einen Bluff. Die „St c & ning Post" schreibt, die Friedensbedingungen feien nicht da. um diskntiett. sondern um u n terzeich«« net zu werden. Man müsse Deutschland sagen, daß die Verbündeten die Macht hätten, noch viel schlimmere Fnedensbedingung^n zu erzwingen, wenn Deutschlaich nuyt unterzeichne.
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wb. Haag, 31. Mai. Laut einer vom „Algemeen Haichelsblad" übernommenen Meldung der „Times aus Washington beschlossen die Führer der republikani« scheu Partei im Senat, der Friedenskonseren; tbret bestimmten Wunsch zu übermitteln, daß der Friedensvertrag vom Völkerbundsvertrag abgetrennt werde.
wb. A m st e r d a m. 31. Mai. Wie da? „Algemeen Haudelsblad" berichtet, brachte Senator Borah im Kongreß der vereinigten Staaten eine Entschließung ein, in der gesagt wird, daß kein Friede von Dauer sei« könne, der nicht den Grundsatz anerkenne, daß bte Regierungen ihre Macht der Zustimmung der Rea-ertt« entlehnen müßten. Die amerikanische Friedensaborb- nitng wird deshalb ersucht, es womöglich durchzusetzen, daß die irischen Sinn feiner von der ftonfetenj gehört werden. , i '
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Die «ngttsfstätigkelt der Polen.
wb. Berlin, 31. Mai. An der gesamten polnisch, oberschlesischen und posenschen Front herrschte regfts polnische Patrouillentätigkeit, vor allem im Abschnitt von Kemp n bis Fraustadt, wo es infolge von lieber« imffen der Polen an mehreren Stellen zu Zufammen« stützen kam. Bentschen lag in den letzten Tagen unter polnischem Feuer. Die Polen griffen unter dem Schutz von Minenwerf r-Feuer unsere Stefr lung an der Straße Dromberg—Hohensalza an. wurden aber abgewiesen; eigene Derluste: 1 Offizier tat .3 Mann verwundet Wie sehr die Polen ihre eigenen Behauptungen, sie seien immer nur die Angegriffenen, zunichte machen, kann aus einem in deutsche Hände gelangten Befehl ersehen werden, der anordnet, daß die polnischen Angriffsvorbereitungen gegen Lissa bi» zum 28. Mai abgeschlosien sein müßten; die Ausführung hange von der politischen Lage ab; eine Unterstützung durch polnische Einwohner Cifiai sei vorgesehen.
Oberste Heeresleitung «nd Relchsregierung. 4 wb. Berlin, 1. Juni. Die Oberste Heeresleitung erließ am 21. Mai eine Rundfrage, um ein klares Bild darüber zu bekommen, wie die Bevölkerung zu einer etwamen Wiederaufnahme des Krieges stehe. Als die Reichsregienmg davon Kenntnis erhielt, am 27. Mai, telegraphierte sie an die Oberste Heeresleitung, die Rundfrage der Obersten Heeresleitung werde von der Reichsregierung nicht gebilligt; die Reichsregierung ersuche, die Umfrage und Oeant« Wortung sofort ei^zustellen, da sie als pol anzusehen sei und daher über bett Rahmen de Zu igieit der Obersten Heeresleitung hinausgck«. Te.raui antwortete die Oberste Heeresleitung am 30. M-i ’ Jem58 telegraphischer Anordnung der Reichsregierang habe ich die Rundfrage vom 21. Mai eingestellt. Ich hätte es dankbar begrüßt, wenn mir vor dieser Weisung Gelegenheit geg ben worden wäre, meine Gründefür die Umfrage darzulegen. Für alle Fälle Klarnrit und sichere Unterlagen für die Entschlüsse zu schofien, vor die die Oberste Heeresleitung von der Re'chsregierung gestellt werden kann, war der Hauptgrund der Umfrage; daneben sprach aber noch ein anderer Grund mit. Nach dem Bekanntwerden der Friedensbedingunge, wurde der Generalfcldmarschall mit telegraphischen, schriftlichen und mündlichen Ratschlägen. Proteste« und Kundgebungen aller 91 rt überschüttet, aus denen ein oberflächlicher Beobachter leicht den Eindruck gewinnen konnte, alb ob Volk und Heer zum Kamps fef| entschlossen wären und diesen Kamps auch gegen den Willen der Reichsregienmg ausnrhmen würden; ja, eS geht so west, daß der Obersten Heeresleitung aus manchen Kreisen Mangel an Entschlossenheit und nationale Lauheit vorgeworfen wurde. Unter diese« Umständen mußte ihr besonders daran liegen, ein u u- gefärbtes Bild über die Lage zu gewinnen. um einerseits auf die Hitzköpfe beruhigend einwirken zu können und andererseits einwandfreie Unterlagen zu erhalten, um die in absehbarer Zeit mit Sicherheit zu erwartende Angriffe bet Presse und der öflestiicheH
«d. Paris, 3L Mai. (Havas.) „Liberiö“ Wichtel, daß ein Mitglied bet französischen Abord- Sfcet die deutschen Gegenvorschläge gejagt hat, stetthtid) könne nicht nachgeben und werde auch «ergeben.
»b. Versailles, 1.Juni. Wie die Pariser ^sgabe der „Ehirngo Tribüne'' berichtet, ist W i l f o n eillfchlossen, auf keinen der im Friedensvertrag ■^fi8ftc*en Grundsätze zu verzichten. Gewisse Mit- de- amerikanischen Abordnung dagegen sollen fein, unwelenntche Teile der wirtschaftlichen und ^»nziellen Abschnitte deS Vertrages zu revidieren, die Deutschen beweisen, daß sie bessere Vorschläge Buxen. Die englische Abordnung (ft in zwei -Teste gespalten. Der eine Teil wird von L*°Nb George gefühtt und wünscht auf dem Ver- 5^.1« bestehen, während der andere Teil eine etwas Haltung wünscht, die ohne Opferung Neirklicher Grundsätze abgeändert werden könnten. 7® franzSsische Abordnung ist durchaus für Ableh- Ü jeder Aenderung. Die Japaner und Italiener Zr^reu, diese Frage regeln zu lassen, ohne selbst Ein- . ir^bunge» jjt machen. Belgien schließt sich dem
Die fdnh’H’e
Frankreich.
Die Stellungnahme der Pariser Presse zum deutschen Gegenentwurf ist durch bk Schärfe des Tones, in dem der deutsche Gegenvorschlag in allen Punkten zurückgewiesen wirb, gekennzeichnet. Es scheint die Parole ausgegeben worden zu sein, Zugeständnisse als unannehmbar zu bereichnen und Verhandlungen glatt a b z u l e h n e n. „H o m m e l i b r e" meint, man müsse schnell ein Eiche machen. Deutschland habe fein Spiel nicht verändert und wolle ebenso Frieden machen, wie es Krieg nach seinem Gutdünken geführt habL Man würde wohl endlich erkennen, daß Deutschlands Demokratisierung nur Komödie sei. Es wäre gefährlich, in bedeutende Aeuderungen emzuwilsioen. — In Uebereinstimmung mit den meisten Blättern findet der „Matin", daß Denischlanb seine Niederlage nicht eingesiehen wolle. Der erste Eindruck fei Empörung gewesen. Die französische rnegierung sei sofott der Ansicht gewesen, daß die deutschen Gegen- vorfck'äge raum einer Antwort würdig seien, weil sie die Rollen schamlos vertauschten und den Anschein zu erwecken versuchten, daß es in diesem Krieg weder Verantworuiche noch Bes egte gäbe. Für Wilson bilde die deutsche Antwort eine wahre Beleidigung. Wilson werde wohl die Verzerrung seiner Gedanken nicht schweigend hinnchmen. Dieser seltsame Mahnruf an Wilson findet sich auffallenderweise in vielen Blättern. Tas „Echo" erklär^ daß Wilson sich von den Deutschen nicht belehren lassen dürse, solche Anmaßung müsse bestraft werden. Bvn Veränderungen, abgesehen von unwesentlichen Einzelheiten, dürse nicht die Rede sein. -Die öffentliche Meinung wünsche, daß man unverzüglich zum Ende
«tr tx weniger wichtigen oder solchen Fragen ge- *ch«et werden, in denen die Reichsregierung selbst An« Sfcvbening gewünscht bat (z. B. der Frage der Seeresstjirke).
3m Gegensatz zu dieser Havas-Meldung steht Nftrahe Nachricht, die atlefbtngs gut persönliche ^sichten wiedergibt:
fiK Am ste rdam, 31. Mat. Der Pariser wtefgOTbent des „Daily Heralb“ melbet: Hier Wien zu der Ansicht, baß bie Verbündeten di« ^sichen Gegenvorschläge als Grundlage für ernste ™btedhmgen annehmen bürsten. Er «'fahre, baß Mitglieder des Vierer-Rats willens feien, Endliche Besprechungen zuzulasien; nur Clö- •tacee« bleibe halsstarrig und werbe babel an- kWueiti» von Pichon beeinflußt. Es besteh« alfo auf weitere Verhandlungen, und es sei fc^febr gut möglich, daß Deutschland in der Frage *r isitNchen Grenze wichtige Zugeständnisse gemacht
wb. Paris, 31. Mai. (Havas.) Was die __ foert betrifft, die man den deutfchen Eegrn- zrl)ftiüschlögen geben muß. so ist man in französischen omatischen und politischen Kreisen einstimmig Meinung, man finde, daß die meisten Einwürfe hm tu den Söndernoten, die von den Verbün-
Die Absage bet Trntf*nnti»««lttt an b r Regierung.
Unter dieser Uebettorift veröffentlicht die Rorre» föonbeu) der Deutstmationa'en Volkspartei kritische AuS'ührunge« über dir Stellung der Regierung zu der FriedenSistage. Am Schlüsse de'sit cS: WVH ist nich, leicht, Leute von konkroutiver Wcltan'chauung, die tt uewohnt find, in staaiSerbaltender Gesinnung stets sich hinter eine Regierung zu stellen, wenn ste solche Leute braucht, in di« Opposition zu brinaen Es gibt uo.b weite Kreise in diesen Schickten, dir da glaube», sick noch dem Bibelwoit richten zu mnffen: Seid gedoriam der Obrigkeit, die Gewalt über Euch bat! Aber b*er bmidett «» sich gar nickt um eine verordnete Öligkeit, iondein um Eindringlinge in dir Gewa t der Obriukeit, u n Usurpatoren, bett« „Reckt" kick einzig und allctn — aus ihrem Erfolg hetkchteibe« könnt« Blribl bf Erfolg au», so haben sie ihr Recht verloren. Ihre Politik bat schon Schiffbruch erlitten. S«
ruinieren »ns all«, nicht nur etwa ben Kapitalisten, fondern auch ben letzten deuticken Arbeiter. Wer ba in die Ovpoütion geht und sie bis auiS Blnt bekämpft, der opponiert dem Berber den. Sie bab-m d-n iteue brand in das drutsbe Reichsgebäure ge vorfe«, sie wollen jetzt die Brandwehr sogar zurückchtrchen. D« muß man ihnen selber an ben Kragen."
Di« Reichswehr gegen den Sewaltfrieben.
wb. Berlin, 31. Mai. Abgeorbn te und Vertretet bet gesamten deutsch n Reichswehr und dos Ostschuye» nahmen in einer Versammlung zu dem im Versailler Entwurf beabsichtigt!.-« löewaltfri den Stellung und faßten eine Entschließung al» Meinungsäußerung bet deutschen Reichswehr, in bet es u. a. heitzt: „Das Heer führte ben Serteibigungshteg für bte Heimat bis zu- l tzt ehrenvoll mit ben Waffen. Rur Hunger rang das deutsche Volk zu Boden. Die aus dem alten Heer neu entftanbene Reichswehr erhebt schärfsten Protest dagegen, datz sie bis auf einen kleinen Teil aufgelöst werd?« soll, zu etnmi Zeitpunkt, in benr im Innern und von Osten noch schwere Gefahren bie Sicherheit des Vaterlandes bedrohen. Di« Reichswehr verläßt sich darauf, datz bie Regierung keinen Frieden unterzeichnen wird, bet Deutschland die wirt- schaftliche Existenzmöglichkeit nimmt, deutsche Volksgenossen von der Heimat trennt und bie Würbe bes deutschen Dolles In' den Staub zieht.“ Die Entschließung wurde Noskr mit bet Bitte um Notlage bei bet Reichstegietung übergeben.
Republik Ost. und Westpteuße«?
Brom berg, 31. Mai. Wie bet TU. irttgetetlt wird, trägt man sich mit dem Gebanten, tu Ost, und
Mtt. Schlerwig, Eupen und Malmedy ein Enigegen- "fcemtw der Westmächte in dielen Eebietsfraqen be» ^kviet. Nach allem, was bisher über die Haltung fcr Segnet verlautet, darf mit einem Nachgeben
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