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werden vermutlich, wie immer sie sein mögen, gründlich untersucht. Es liegt ebenso im Interesse der Verbündeten wie der Deutschen, daß die finanziellen Berpslich- tungen solcher Lrt find, das! Deutschland auch die Möglichkeit hat, sie zu e r f ll l l e n. Er hieße die Lage völlig verkennen, wenn man Deutschland wie ein bankerottes Cut behandeln wollt«, das unter der Aufsicht der SlänLiser ltguidkrt verdrn joll. Da» wär« nur dann
öffentliche Revolution! für eine gemeinsame Aktion, um kett zu retten.
mb. Amsterdam, 28. Mai. chester Guardian" schreibt: Die
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kommissiou der Ansicht ist, daß Deutschland den ge- amten BetchMhtungen oder einem Teil seiner Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. lieber die Frage, ob Deutschland seinen Verpflichtungen nachkommen werde oder nicht, herrscht übrigens — ährt der Korrespondent fort — nur eine Ansicht, nämlich daH Deutschland seinen Verpflichtungen nicht Nachkommen wird, tyis dem einfachen Grunde, weil diese Bedingungen unerfüllbar sind.
54. Iabrg.
1919
Die Ueberreichuug.
tob. Paris, 29. Mai. (Havas.) Mittwoch abend 5 Uhr 20 wurde der Text der deutschen Gegenvorschläge in deutscher Sprache dem Präsidenten der Friedenskonferenz durch Graf BroM»ff- Rantzau überreicht.
wb. Versailles, 29. Mai. Der zweite Teil der deutschen Gegenvorschläge wurde auf dem Sekretariat der Konferenz heute nachmittag. 2 Uhr 15 übergeben.
30 Mitglieder der deutschen Friedensabo^dnung, in der Hauptsache Sachverständige, sind im Sonder, zuge nach Deutschland zurückgereist, da ihre Aufgabe, die Ausarbeitung und Vorbereitung der großen Denkschrift, erledigt ist.
Unabhängig von der Ueberreichung der deutschen Gegenvorschläge soll, wie deur „Verl. Tagebl." berichtet wird, auch e;ne Antwortnote auf Clemen-eaus Erwiderung wegen der Kriegsgefangenen übergeben werden. Die deutsche Antwort gebe -aus alle von G^ömenceau betonten Hauptpunkte eine deutliche Klarstellung. / ■ ' ■ /.
wb Ve.rjaillles,.29. Mai. „Temps". meldet, daß der Vicrerrat sofort nach Ueberreichung der deutschen Gegenvorschläge diese gleichzeitig mit dem zuständigen Ausschuß prüfen wird»
(Bine deutsche Gegenrechnuug.
' wb. Pari«, 29. Mat. (Reuter.) 5» »er. lautet, daß die Deutschen gegenüber de« For- Lerungen der Verbündeten eine Gegenforderung von 12 850 Millionen Mark für de« durch die Blockade angerichteten Schaden vorlegen «erden.
Die deutschen Eisenbahner gegen die 5ttä>e«9» bedingungen.
wb. Elberfeld, 29. Mai. Der Delegierten, tag des Allgemeinen Eisenbahnerverbandes, der von über 200 Delegierten aus ganz Deutschland besucht war, hat einstimmig eine Entschließung an. genommen, in der gegen den Inhalt des uns zu, gemuteten Friedensvertrages Einspruch erhoben wird. Insbesondere die deutsche Arbeiterschaft könne unter keinen Umständen die Vergewaltigung gutheitzen, die zu Arbeitslosigkeit und Hunger führe und die deutsche Arbeiterschaft von der internationalen Regelung des Arbeiterrecht» und Ar- beiterschutzes ausschließen wolle.
Die tatsächliche Annektion de« linksrheinischen Gebiet«.
wb. A m st e r d a m, 28. Mai. Der Pariser Korrespondent der „Daily News" meldet: Wenn der Friedensvertrag in der jetzigen Form unterzeichnet würde, stehe nicht etwa eine 15jährige Besetzung des linken Rheinufers bevor, sondern eine tatsächliche Annektion für unbestimmte Zeitdauer. Dies ergebe sich au» der Bestimmung, daß das gesamte in Frage kommende Gebiet oder Teile dieses Gebiets sofort wiederbesetzt werden würden, exnn interalliiert« Entschädigung-«
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mit dem Kreisblast für den KrelS Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
y. Ile dkMky «egemksMe.
Da» Urteil der Presse.
Dtan wird dem „Vorwärts" zustimmen können her «eint, die Geaner müßten mit beiden Händen nach heil Gegenvorschlägen der deutschen Negierung — die stgtimialvetsammlung ist bisher völlig ausgeschalte issrden — greifen, wenn in Paris die Vernunft re «rrte. Was hier freiwillig angeboten wird, ist immer «och so unendlich Schweres und Hartes, daß die Mög sichkeik der Erfüllung des Anaebwenen stari bezweifelt werden muß. Man braucht nur an die Anerkennung einer Schadcnorf.ckvsticht bis zurr Betrag von IGO Milliarden Goldmark zu deätkn. Das gesamte deut'che Bolls'erwögen würd' vordem Kriege nach recht ovtim-stllchen Schä^nnoe- eit etwa 300 Milliarden angegeben. Der Reichs- sümvzminister Dr. Dernburg erklärt diesen Borschlao der „D. Allg. Zig." gegenüber als an.^rord-'ntlich Veitgehend und überhanvt nur erfüllbar, wenn di»
6no*Ml.
tu. Haag, 29. Mai. Aus London wird gemeldet: Auf dem Trafalgar Square sand eine Kundgebung der sozialistischen Arbcttrrföderaiion statt, bet der Thoma» Mann eine Bgitattonsrede hielt. Nachdem er die Friedensbedingungm abgelehnt und gegen die Fortsetzung der Blockade Einspruch erhoben hatte, fuhr er fort: Die Arbeiter «von Rußland haben olle Angelegenheiten erfolgreich in die eigenen Hände genommen. Auch wir müssen da» gleiche tun. Ich rede für
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möglich wenn die Gläubiger den Besitz übernehme« -ind da» Unternehmen mit erzwungener Arbeit wette» führten. Dies ist eine unmögliche Aufgabe. BW Deutschen müssen zum mindesten die Möglichkeit zue nationalen Wied» rgesundung vor sich haben. Da« Blatt klagt darüber, daß außer dem amtlichen An,zuD nicht» über den Friedensvertrag veröffentlicht wvrd^ das wäre ein unentschuldbarer und arroganter Beschlich der der Zeit Metternichs und des Wiener Kongresse» würdig wäre. Deutschland habe sich unter gewillen Bedingungen ergeben. Wenn man jetzt diese Bedingungen ignoriere und verletzte, so sei da» eil ausgesprochener Bertrauensbruch
Lord Cecil gegen Deutschland» Vergewaltigung. '
wb. Rotterdam, 28. Mai. Der „Nieuwe Rot» terdamsche Courant" meldet aus London: Heber 3M - Mitglieder bet Society of Friends zogen gestern in» Unterhaus, um mit den Abgeordneten über die >uf» Hebung der Blockade zu unterhandeln. De» Wortführer hatte eine Unterredung mit Lord Robert Cecil, in der dieser erklärte, er würde Deuftchfavch empfehlen, den Friebensverwag zu unterzeichnett, ebenso wie er auch Rußland geraten staben würde, den Bettrog von Brest-Litowsk zu unterzeichnen. Derartig» Vertrage würden später doch afcaeSnbert Cecil verurteilte besonders die drück mden wirtschaftlichen Bestimmungen des Pertrages, wie beispielsweise die, daß Deutschland 120 000 Milchkühe ausliefern muß. Et glaube, daß die Bestimmung niemals d u r.ch g e s ii h r t wird.
Da» irische Problem in Pari» nicht Gehandelt.
wb. Versailles, 28. Mai. Me die Pariser Ausgabe de» „New Pork Heralb" erfährt, wird da» irische Problem von der Pariser Konferenz nicht erörtert werden. Lansing erklärt« der irisch amerikant« schen Abordnung, die amerikanische Regierung bebauet* weiter keine Vermittlung in der irischen Frag« übe»» nebmrn zu können. E» bestehe die Ansicht, daß die Angelegenheit vom Rat de» Völkerbünde» zur Sprache gebracht werde.
wb. London, 29. Mai. (Reuter. Unterhaus.) Harmsworth erklärte, daß die Blockade gegen ll n» qarn vorläufig aufrecht erhalten werde, da die bet» tzündeten Regierungen nicht der Ansicht sind. daß die 'ktzige Regierung Ungarns, das noch immer feind» • llches Laich ist, Sicherheit für die Aufrechterhaltung von Gesetz unb Ordnung bietet.
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wb. Pari», 27. Aiai. (Havas.) Die Kammer nahm durch Handausheben einen Vorschlag an. der di» Ernennung eines Ausschusses von 60 Mitgliedern vor» liebt der damit beauftragt ist, den Gesetzentwurf für die Ratifizierung de» Friedensvertrage» einer Prüfung zu unterziehen.
Der ..Matin" meldet au« Toulon, daß das ftamS- fische Schwarze Meer-Geschwader, deffen Mannschaften vor Sebastopol teilweise m enterten und die tote Flagge hißten, in Toulon ein« troffen ist. Der Führer de» Geschwader»., Vizeadmiral Am et, wurde vom Marlneministcr sofort dringlich nach Pari« berufen.
tob. Versailles, 28. Mai. Finanzminister Klotz legte gestern bet Kammer Steuervotlaqen über 1280 Millionen Steuern vor: nämlich neue Steuern auf Wein, Kaffee, Zucker. Mtneralwasier. Ga, und Elektrizität mit 503 Millionen. Erhöhur.—" ' Tabakpretfe» von 40 % gegenüber dem Preis von • <6,e mit 150 Millionen, b« Verkaufspreise» für Zundböter»»» mit 15 Millionen, eine Registrierfteuer mit 170 onen. Zölle mit 200 Millionen. Strafen gegen Steuer- stinterzieher mit 242 Millionen, insgesamt 1280 Mill. > Franken. Ferner kündigte der Finanzminister an. daß er in einigen Tagen eine Vorlage einbringen «erde, welche die Erbschaftssteuer erhöht und »ine« Steueraufschlag auf alle Einkommen über 10 WO Franken. Ott feit 1915 zugenomen haben, festgesetzt und ein Man o< pol auf Benzin, Benzol und Petroleum ein führt. Di» Kammer nahm ein» Erhöhung de» Tobakpretfe» mit W2 gegn 130 Stimmen an. Die Erhöhung de. Zünd, dolzpreife» wat bereits gestern angenommen. I« Senat legte Klotz gleick>fall» seine Finanzpolitik dar und wie, darauf hin. da« Eisenbahndefizit nach Möglichkeit Lerabzusetzen. das in diese« Jahre ungefähr 4 Milliarden betragen werde. E» sei also mit einer Fahr Preiserhöhung zu rechnen.
Die fremzösisch« Arbeiterschaft «egen die Friede». . dedingungen.
rob. Set falt le». 28. Mai. Da, Rationalkomit« der Confcderation generale du travail nahm mit alle» Stimmen bei zwei Stimmentkaltung-n einen AnttaO an. in dem die Haltung gegenüber dem Versailler Fria- bensDcrtrcg festgelegt wird. Der Antrag formutirrt 1t. Punkte gegen di« Gesamtheit des SSetttoge«. In b*efe« 10 Punkten wird erflört, daß bet Vertrag eine Verneinung de» Selbstbe st immong,rechte« der Völker sei, Gebiete ht tret ta Dpt et Weise anntk. t i e r e, die Verpflichtung bezüglich der Gesellschaft der Rationen verleugne, zu den alten Bündniesnsdemen )tN tückkehte, die allgemeine Abrüstung unmöglich mach^ den Kolonialismus fottsttze, daß er den wirtschaftliche» Krieg und die Blockade fortfege und daß feder wohv» invernationale Arbeitscharakter im Vertrage fei) la Der Vertrag rufe neuen Hotz und territoriale R» vanchewünsch« hervor und lasse die Konflikt»« keim, bestehen, die Mindesten» ebenso gtotz Mtz
">er Entente und der Welt zu beweisen, daß e» ans i«n Erlebrussen der letzten 6 Monate und der jüng stru 8 Wochen nicht daS mindeste zur Heilung von seiner weltfernen Ideologie gelernt hat, so ft ihm dieser Beweis mit den deutschen Gegenvorschlägen in hervorragender Weife geglückt. Es ist von amtlicher Seite besonders auf die vielfach bestimmende Ni' arbeit S ch ü ck i n g s hingewiesen worden. Man muß allerdings sagen, daß die ihm eigene Berken - nung der politischen Realitäten, daS Un temcgen den Tatsachenwert schmerzlichst erlebter Ting ru erkennen, in der deutschen Rote geradezu Orgie, feiert. Mit der Ueberuahme der unerhörten finan stellen Leistungen ist dem deutschen Volke wieder vor oller Welt das Büßerhemd übergestreift für eine Schuld, 'ne tatsächlich weder bei ihm »wch bei seiner früheren Regierung vochanden ist; und es muß gesagt werden: Es ist eine unerhörte Gewissenlosigkeit in der. Art, wie die Revolutionsgrößen, die gleichzeitig Die Schuldigen an dem ganzen Elendfrieden sind, solchergestalt leichtfertig üb^r deutsches Volls- vennögen, über die Früchte deutschen Fleißes über bas Mühen und den Schweiß von 60 Millionen zn "erlügen fick' ««^.rfatigcn. D°t Pressedienst der De» t-„ kchen Volkspartei erklärt u. a.: ES ist im höch- "ten Gröde zweifelhaft, ob Deutschland je imstande sein wird, diese ungeheure Schuldzahlung zu wistcn. und es lag unseres Erachtens kein Grund vor, eine Summe zu versprechen, von der keineswegs fest steht, daß sie zur Deckung unserer vertragsmäßig zn leistenden Zahlungen überhaupt erforderlich ist. Tie- Entente aber wird sicher aus diesem Angebot den Schluß ziehen, daß die deutsche Leistungsfähigkeit auch noch einen kräftigen Milliardenausschlag vertrügt. Sri wird auch hier aus dem Zugeständnis, das über unsere ertragsmäßige Verpflichtung hinausgeht, unsrer Weigerung einen Strick zu drehen wissen. Wir fürchten, daß in den: Spiegel der deutschen Denkschrift nicht die feindlichen Staatsmänner ihre Schlechtigkeit er- ‘ennen werden, sondern daß cs unseren Verständigungs- Politikern Vorbehalten bleibt, das Bild ihrer Vct- rauenssetiglrit und Selb st t äu sch u n g darin wi«- -rzi'sinden. Ersparen wir uns wenigstens jetzt eine
nette Enttäuschung. - • - . ______
Bsin'ksülfß-kilMe 8?liMk.
tob. Amsterdam, 28. Mai. Nach einer Meldung der „Morning Post" aus Washington erklärte der amerikanische Vorsitzende des Ausschusses des Repräsentantenhauses für militärische Angelegenheiten Zulius Kahn, der aus Paris nach Malhingtan zuriickgekehrt ist, das amerikanische Volk werde sich, wenn die Einzelheiten des Frie- densvertrages bekannt sein werden, in vollem Unwillen dagegen auflehnen. Kahn ist unzufrieden, daß England.von der deutschen Flotte 17 große Kampfschiffe und 60 Zerstörer erhalten soll, während die Vereinigten Staaten nur 20 Zerstörer erhalten. Ferner protestierte er dagegen, daß England die beschlagnahmten deutschen Kabel erhalte. England habe schon zur Zeit, als Amerika noch neutral war, durch seine Zensur Informationen über die auswärtigen Handelsbeziehungen Amerikas gesammelt, die für den Ausbau des britischen Handels äußerst wertvoll gewesen seien. Wenn der amerikanische Handel ausgebaut werden solle, io müsse Amerika ein eigenes Kabel nach Europa haben.
Der „Figaro" protestiert energisch, daß der 38::-errat sich dahin einigte, daß die Vereinigten Staaten alle in amerikanischen Häfen beschlagnahmten deutschen Schiffe behalten und sagt, dies rei eine schwere Bevorzugung der Bereinigten Staaten, die nur 400 000 Tonnen Schiffsraum im Krieg verloren hätten, nun aber mindestens 800000 Tonnen erhielten. Menn diese Lösung auf Frankreich «»gewendet werden solle, so werde es nut 5 Prozent des versenkten Schiffsraumes wieder erhalten. Es habe 900 000 Tonnen verloren, aber nur 45 000 Tonnen deutscher Schiffe in französische» Häfen beschlagnahmt.
Die Kritik der aetetifaniftben Delegierten.
wb. Haag. 29. Mai. Der Pariser Berichterstatter bet „Westminster Gazllte" erfährt, daß hesihloffen wurde, die an Wilson gerichteten Briefe der amerika- nifchen Delegiertem die ihre Aemter niedergelegt haben, nicht zu veröffentliHen. Mindestens einer dieser Brief«, der von einem Mann« stamme, der in d-r Oef- wntlichkeit stark hervorgetreten sei. drücke tiefste Enttäuschung au» und fei voller Dorwurfe geg-n Wilson. 3» Recht ober Unrecht fühlen diese amerikanischen Delegierten, bah die Konserenz gescheitert sei unb baß sie. anstatt eine» vertretbaren Frieden zu schaffen, der alle» Kri-gen ein Ende mache, nur neue Grundlagen für künftige Streitigkeiten Hervorrufe. Einer der zurückgetretenen Herren erklärte dem Berichterstatter der ,;Weftm1nster Gazette", das schlimmste seien die territorialen Bestimmungen. Wenn man Menschez,,Mter eine, fremd« Herrschaft st lle, schaffe mau-sicher früher ober später doch Kriege. Im neuen PolE geb« cs Teile, ble man unmöglich al» polnisch a»sprechen könne. Wenn e» untety gewesen W, daß Polen unter deutscher H rrschast stan. den, s» sei e» «bens» ein Unrecht, Deutsche polnischer Herrschaft zu unterwerfen. Die übrige« Bedingungen würden v e,r fle 6 e n. aber die territorialen Entscheidungen so leicht abgeändert. Mau muffe
sie al» enbqüHtz betrachten, und da sie enbgüttig feien, würden sie baicrnb als Unrecht empfunden und schlletz- lich zum Kriege führen." •■
Hexner von ihren Zerstückesungsplänen Ab"aud «eG »en, die weftvit^schtzstlkche.' ®*eui«n<* D»utkch"a"dS nW'
„ E«s strtigt". Nur die minimale» nnf:ti-:fr)tn Forde- e(jt»K fmngen sind ibr noch zu hoch und die Kolonien minder wichtig. Der „Vorwärts" glaubt, der deutfckk Kegenvorschlag werde „nach einer neuen eu-o."öisck>e' l KnpS" gute Dienste leisten. Freilich eutüehe die Kftghr, daß die Gegner den deutschen Vorschlag als ' Kne erste Serie freiwilliger Z'mestn-dn-fte betrack'
Pofen ist in de>> be"tr^en Ausführungen bei Zurück vcksung der territorialen Ansprüche nicht genannt
Es darf nicht Wunder nehmen, wenn die Vr-sü be'mit Bedenken,. Warnungen und teilweise scharfer- Krick'-'n i-jcht zurückhält. Zufrieden sind eigentlich te die Unabhängigen. Die „Freiheit" hält die deutschen V"richläne im aarnen ftir ,-dnr^aus gerecht
erMttcrl wird, man uns einen Teil unsrer Han . delsfiette sowie die Kolonien zurücka^t. Weiter se'
Schkch 6tc @iiitot,f''*•)*** if unsere völlige Web^osnrachn"-': mb der Verzicht auf die Provinz Posen als- besuick-ers in die Augen fallend hrrvorneh-ben: den--
Sehr scharf ist die Kritik der Blätter rech« von •k Demokratischen Partei und dem Zentrum. Die fff äg l. R n n d sch a u" sagt, die deutschen Vorschläge * teilten kaum weniger niederbrückend als di« der Gegner. Daß die neue Regierung ohne Kriegsflotte und «st 100000 Mann Truppen auszukommen glaube, triftt, daß ihr doktrinärer Antimilitarismus von den Vorgängen deS letzten halben JahreS nichts gelernt Me. Die „Deutsche Ztg." schreibt: Die Reg'e- ~ü6 ist demnach bereit, kaltblütig daS Todesurteil *8 deutschen Volkes zu unterzeichnen. Denn nichts MereS sind diese sogenannten Gegenvorschläge, abge» Wu von einigen Gebietsfragen erfülle« sie die Insten Hoffnungen unserer Feinde. Wir müssen «fn» gestanden sagen, daß uns ein parlamentarischer dusdrnck fehlt, unt diese dauernde wirtschaftliche Be r- tn a e u n g unseres Volkes treffend zu bezeichne«. Mit «n^ec Stirn haben die Unterhändler es gewagt, diesen «rfchsag (100 Milliarden) zu machen, da sie doch wis- d,ß unser Volk überhaupt nicht imstande ist, P«ch nur 20 Milliarde« im Laufe der Jahrzehnt« ^kzubringen. Wo bleibt die Gegenrechnung, v» bleibt die Einrechnung der Milliardenwerte an •tietfieftrtem Heeres gut, an Kriegs- unb Handelsmessen usw. Wahrlich, der Raubvechand hat heute «»laß, Diktoria zu schießen, denn die Untechändler ^Versailles haben daS Todesurteil deS deutschen Vo!° unterzeichnen sich bereit erklärt. Was wiegt Mfgegenüber der Einspruch gegen den Verlust der pichen Gebiete. Wer im feindlichen Auslände wird 2°ch glauben, daß dieser Einspruck ein dauernder sei? *8f-r warten die nächsten französrsche« Presscftimmen «, sie werden daS lebhafte Bedauern bet Franzosen : Ausdruck bringen, nicht daS Doppelte verlangt
; P Haden, denn wir sind ja nach Angabe unserer L Sudler zahlungsfähiger, alS die größte« Pban- Wk Auslande geglaubt haben. Dre „Deutsche k?eSzt a" urteilt: „Wenn daS „neue Deutschland" Bücking unb Brockdprfi dir Adkicht hätt^
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trn könnten. Da müsse ihnen gleich gesagt werden, btri die deutsche Regierung bis hart an die Grenzen , des- Verhaupt Möglichen gegangen sei. Die Gegner wür ttw die Vorschläge als eine neue BorstSndigungsbasts betrachten >trj> versuchen, eine Diagonale zwische!' Hren Bedingungen unb den deutschen Vorschlägen zu Ache«. Dann würde Deutschland zu Leistungen vor gchtet werbe«, die ganz entschiede« über das Ma^ Ettüllvaren yiuausgchen. Das Matt nennt es ch und volitifch gefährlich, „alle unsere Karten offen
«sf den Tisch zu legen" itttb erhebt den Vorwurf, bac fe Regierung „den diplomatisch hinterhältigen un'" Als die Zertrümmerung Deutschlands gericht-ten Strö- . tengen im Lager der Entente nicht voll einschätzt cü w,v daß sie die richtige Diagnose nicht ge-
ßros'sen hat." Als Beispiel Hit die Haltung der demokratischen Presse sei die „Franks. Ztg." an- »sühr», die erklärt, noch niemals sei ein Volk so SnZeheuetliches auf sich zu nehmen bereit go- defen. noch niemals habe bet Riebergeworsene' dem t Reger so fürchterliche Anerbietungen gemacht
& nichts anderes von ihm zu erlangen, als das eine des Friedens. Was wir auf uns »rinnen woll- - teil, überschreite fast die Grenze de» Möglichen; nur
•tnn das beuffdye Volk sich Jahrzehnte hindurch mit nU«s dollständiget Hingabe für die eine Aufgabe, sie zu l____ tragen, «insehe, tpürhen die deutschen Botlchläge öbor-
tragbar. Die „Germania" erklärt, die Bor- äge gingen i« vielem wert Aber das Maß hinaus 1 ! weite Kreise erwartet Höften. .... ,
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Die „Oberbeififtbe 3e11■ na* erfdsetnt sechsmal wöchentlich. — Der Bezukt»prei» beträgt monatlich 1.85 jR. frei in» Hau» (durch die Post ohne Bestellgeld). — vertag eon Dr. €. Hitzerath. M«tt 21/23. — Frrm»c«ch» 55.
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Der Rnzetgen»r«t» beträgt für die Rgel» Zeile 25 4 u 40*;« leu<nmu«tof*l., 1 — 85 , emtt. u. «»»wärt. 30 vll'/.Teurrunoszuichl. = 45 , Ä#fleme*«ilr 1
I.30X Jeder Rabatt gilt «l» Barradatt. — Bei Rusk. d. di« G«>chkit,st. w.tkr-1 «tttig. d. Angeb 36 4- 6on>erg<btbr. — Posts checkt.: Rr. 5015 AmtFrankt.a. M. j