mit dem Krcisblat! für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurheUche) OSerhessen
*1
Die ,.Overbeif' i <be Zeitung" erscheint fechsm«! wScheullich. — Ter
! -m 400 Ve,ua«prei< drträxt wonntli<f> 1.35 jK. frei 'n« Hau« l»«r» ^te Tot* \jß, 120 »*)#< Bestellgeld). — Verlag »en Dr. C. Hitzeroth. M«rkt 21 m. — , Feem »rech« 55.
Marburg
Mittwoch. 28 Mai
1.30Ut. \e6et Rabatt gilt «!• Berrudatt. — Bei »u«f. > »t# Se|4ä*t»3. » Ver- mittig, i Ingeb. 36 4-6on*ergrbibL - voftfche«.: Br. 5015 «mt Frautf.«. M.
Der Anzeigenvret, betritt für bie Bgti» Zeile 25 4 ■ «C*?* teumin^«iuf(fL, I r. 4 QgSflt - 85 . emtl ». »uimärt. >3 4 » 50»/,Teiietm,»«zutchl. — «5 , A.klemezeil.i'^ i «•*## ----- ------------------- -----------------—1 1919
Die deutschen Gegenvorschläge.
Sie H Mlle Mm «ls StitltnsgmiiMMt. — 6iit dtütitnit Btttintanj. — Die mlmlt LMwMW end Bertoimii
finanzielle Sklaverei.
se
Berkehrseinrichtunge« gewährleistet.
aus I Leitung zu mündliche« Beihandlungen rechne« Idfef. <gk
Die Strafbrftimmeegen werde« a bge« lehnt u«d der Vorschlag eine» neutralen öe» richtshose», der alle begangenen Verletzungen der Gesetze und Gebräuche de« Kriege» «burteile« soll,
wiederholt.
Was de« Schadenersatz ««belangt, so ist Deutschland bereit, bie jum Jahre 1928 20 Milli»
politischen Kreisen der Schweiz von vornherein mit starkem Mißtrauen aufgenomnn worden. Es steht danach aus, als sei das Gerücht ein :Kin?s Börsen» Manöver gewesen.
Die französische T« tik.
ob. Berlin. 27. Mai. Der allgemeine Teil, bet deutschen Gegenvorschläge an die verbündeten Akechte behandelt im ersten Abschnitt die R e ch t s- arundlagen der Friedensre Handlungen. Aus dem Notenwechsel, der zu dem Waffenstillstand am 11. November 1918 geführt hat, geht hervor:
1. Deutschland hat ausdrücklich als Grundlage flr den Frieden ausschließlich die 1 4 P u n k t e Wilsons und seine späteren Kundgebungen angenommen. Andere Grundlagen hat weder Wilson «och irgend eine andere der verbündeten Regierungen nachträglich gefordert.
L Di« Annahme der Waffenstillstandsbedi"g- enge» sollte nach Wilsons eigener Be stcherung der beste Beweis für die unzweideutige Annahme der «6en erwähnten Grundbedingungen und Gründliche für de« Frieden durch Deutschland sein. Deutschland nahm die Waffenstillstandsbe^ingungen an, führte ste trotz ihrer furchtbaren Härte mit allen Kräfte« durch, führte damit den von Wilson geforderte« Beweis und erwarb dadurch ein vertragsmäßiges Anrecht auf diesen Frieden des Rechts.
3. Die Perbündeten sahen ebenfalls die 14 Pun^ Tillous und seine späteren Kundgebungen •Ig [ ^ensgrundlage an.
4 «» besteht also zwischen beiden Parteien eine feierliche Vereinbarung über die Fri"de-s-' grundlag«. Deutschland hat ein Recht auf di"se Lriedeuogrundlaae. Ihr Verfallen auf seilen der Verbündeten r 'n Bruch des völkerrechtlichen Abkommens
Der zweit« Abschnitt beschäftigt sich mit dem Widerspruch zwischen dem Vettragse-twu tmb seinen Rechtsgrundlagen sowie den früheren Zusicherungen bei feindlichen Staatsmänner und be« allgemeinen Ideen des Völkerrechts. Unsere 6cgnet versicherten wiederholt, daß ste den Krieg «icht gegen das deu^-«'-' Volk fühtten fvnder« gegen die imperialistische unverantwort- Lche Regierung. Unsere Gegner wiederholten immer »ieber, auf diesen Krieg ohne gleichen solle auch eine neue Art des Friedens folgen, An Triebe des Rechts und kein Friede der Gewalt. Ain vene° eist solle von diesem Frieden a'.i?g<'he' «nb sich ;r. dem Bunde der Völker verkörpern, zu dessen Gliedern auch Deutschland gehören müsft Deutschlands Stellung unter den Völkern solle vich vernichtet werden. Es sollte das Selbstbestim- «vngsrecht für alle Völker anerkannt roe ben. Die vorgelegten Friedensbedingungen stehen zu «L.i solchen feindlichen Zusicherungen in einem offenbaren Widerspruch.
Rach den eigenen Worten Wilsons muß der ftkbett aus dem'Wege von Verhandlungen «nstsnde kommen. Ein Dikratfriede wäre ein Bruch bet gegebenen Zusage. Diese Verhandlungen kön- wn sich nur auf diSVAnwendung der 14 Punkte und Ne späteren Kundgebungen Wilsons erstrecken.
3« der Grundlage für die Gestaltung des Friedens st«d also weder die verbündeten Regierungen doch bte deutsche Regierung mehr frei: vielmehr besteht, wie sich aus den dargelegten historischen Tatsachen ergibt, utrzweifelhaft ein rechtsverbindliches paetum de contraheado.
W verwalten.
Was den Völkerbund anlangt, so ist
Die Durchführung der Volksabstimmungen eine neutrale Kommission überwachen, die Schweden, Dänen, Norwegern, Schweizern
Die besetzte« Gebiete solle« innerhalb: sechs Monate« geräumt werden.
Tas feindliche Besatzungsheer soll innerhalb zwei Monaten nach Unterzeichnung des Friedens- ■ Vertrages 150000 Manu betragen, nach vier Monaten nur noch 100 000 Mann, und nach sechs Monaten soll die gesamte Besatzung zurückgezogen sein. Alle legislativen, administrativen und rechtlichen Handlungen sollen in den besetzten Gebieten von der Unterzeichnung des Friedensvertrages an bet den deutschen Behörden liegen.
Was bie Kolonie« anbelangt, so soll, fall« ei« Völkerbund zustande kommt, in dem Den schland al» gleichberechtigte« Mitglied aufgenommen wird, Deutschland bereu Verwaltung nach den Grunb- sätze» be» Völkerbundes führen, gegebenenfalls al» dessen Mandatar.
Tie Forderung de» Berzichtes Deutschlands aus seine überseeischen Besitzungen ist nach der Heber» zeuguvg bet beutschen Friedensabordnung mit den ans Ziffer 5 bet Botschaft an ben Kongreß der Vereinigten Staaten vom 8. Januar 1918 fußenden b "achnngen des Waffenstillstands-Vertrages nicht in Einklang zu bringen. Die deutsche Friedensab- ordnuvg hält vielmehr den Ar.svruch Deutschlands auf Wiederherausgabe seines Kolonialbesitzes für gerechtfertigt. Unter Berufung auf den Grundsatz, daß die Regelung der kolonialen Ansprüche unter Berücksichtigung der Interessen der Regierungen wie der Bevölkerungen mit gleichem Gewicht erfolgen solle, wird der Vorschlag gemacht, die kolonialen Fragen an einen befouderen Ausschuß zu verweilen. __________________
ßen und Danzig liegt gar kein RechtSgedank- mehr zu Grunde. Beliebig soll bald die Idee eines nnverjährbaren historischen Rechts, bald die Idee deS Uhnoaravh'schen Besitzstandes, bald der Gesi-dtSpiin'i wirtschaftlicher Interessen maßgebend sein. Auch die Regelung her Kolon ialfrage widerspricht bem llechtsfriedcn. lieber sä-tftchsrt Forderungen besFrie- )ensvertrages steht der Satz:
Macht geht vckr Recht!
Das Deutsche Reich soll sich im VorauS allen Per- trägen und Verabredungen seiner Feinde mit Staa'en •nt'*r'rerf?n, bie auf einen Teil des allrussischen Re>^s -reichtet sind ober errichtet werden und zwar selbst 'n be'ug auf seine eigenen Grenzen.
Obgleich Wks-m in seiner Red- vwn 20.10.101 r anerkannte, daß keine einzelne Tatsache ben Kriea ^ervoraernfen hat» fonbern baß im testen Grunde bo? rann enroväische System die tiefere Schust ent Kriege trägt, soll Deutschland a weinen, baß Deutschland und seine Verbündeten für alle Schädi "iinaeu, welche bie oeguenscßen Rezirrnnaen nnb Gr- Auqehöriaen durch seinen und seiner Verbündeten 91 n- 'tifi ertithn haben, verantwort'ich sind. Dabei ist es eine un6erireilbare historische Tatsache, daß einige der -ns feindlichen Staaten, wie Italien und Vnmä-'en, '(ir?rfei*,4 territorialer E-ab-ritn—i f-n'^er in den Krieg eintraten. Abgesehen davon, daß atfo eine ein- •nanbfreie re-Trif’-^e Gründ'-""- kür 1 ’ r?en'f'r’f'rnb anr aebürdefe EntschädignngJvflicht nirfit gegeben ist. fn'l s:e der Entschäb'mma durch eine l-b'-lich ftinb 'iche Kommission festgestellt werbe« ohne Ant-'l ^eutfdilanba an der Veßchfu^fallu-n. Die Vesugnisß der Kommission laufen einfach heraus hinaus,
Deutschland wie eine große
Konkursmasse
wb. B e r s a i l l e s, 27. Mai. ist kennzeich» nend, daß die fianzi'sische Regiertn^ oie letzte Note Brockdorff» über die Schuldsrage an Clömenceau im Wortlaut bisher nicht veröffentliche« ließ, daß dagegen die französische Zensur heute eine tendenziöse Wiedergabe der Rote durch alle großen Morgenzcitungen gestattet. Durch diese Tendenzmeldung soll offensichtlich gerade jetzt wieder der Glaube daran, daß Deutschland allein ver» antwortlich sei und jetzt auch seine Schuld zugeb«, in der französischen Ocsfenllichkett bestärkt werden, damit diese Oessentlichkeit auf ben Forderungen, die bie französische Regierung durchzusetzen wümcht, besteht. Die Blätter erinnern daran, daß gerade? heute vor einem Jahr die deutsche große Offensive an der Risne begann. Auch dieser Umstand wirb sofort zur Hetze benutzt.
wb. Berlin, 27. Mai. Wen« Elemente,« i« I ferner Aniwort auf die zweite brauche Saarnsie versucht, noch einmal die Bevölkerung be« Saaraebietl al8 e;ne znsammenar hinzunellcu, um dierfturch die Volkrabsiimmung zu '-en. fo fattn btmafatnü'ier nicht oft und scharf genug - - werden, baß es sich bei der Saarbevölkeruna keines>veg» um eine zu« iammengtirtzle Beoölkenmg handelt. Don keinerlei frcmdrn G-lemtnten untennif±t, ist diese Bevötkeiung rein deutsch. Lme Doli-abstimmung über ihre Hu» gedörigkeii mußte desbald von ftbtm edrltchen V^rniche« * al» größte Uamot«! grdrauvrssrtt wcrdr». Daß die
Statut im Widerspruch mit zahlreichen früheren Kiinb- -»ebimaen unserer ®*gner ohne Deutschlands Mitwirkung festgesetzt, und ist so nur die Fortdauer der gegnerischen Koalition, bie den Ramen B5l^rk>und" nicht verdient. Kn* h;e innere S^ruThr verwirklicht nicht ben wahren Völkerbund. Krüner ‘oteber haben Deutschlanbs Feinde vor aller Welt zu aesichett, daß sie nicht auf b!e Vernichtung D-utsck- fflrtbs hinaus wollen. Im Wiberfruch da-u zeigt bo? ^riebensbokument, baß Dentfchlanb a's Weltvoll 'chllek-terbings vernichtet toc-b-n soll. Das Selbst- bestimmnngsrecht der Völker, daS i« diesem ^h-ieqe zu ben «Pen Grundrechten hinznaetre'en war niirb in ben Friebens^erhanblungrn verletzt, so in s?r Behanblunq bet Bewohnet des Saaraebietes als Iubebör bet Bergwerke nnb in der öffentlichen bet Befragung in ben Bezirken Enven, Malmebv nnb Preuß'sch-Motesnet, die überdies erst nach 'hrer Un!ersiel!nng untet bie belgische Souveränität er- folgen soll, in Elsaß--Lothringen, wo bie Bev- vstichtung Deutschlanbs, daS Unrecht von 1871 triebet gut z« machen, keinen Verzicht auf das Srlbü- befnmmungsrecdl bet Elsaß-Lsthringet bebrütet, in der Grenzfübruna über rein brutsch» Temtgrien zugunsten bes polnischen Nachbarn. Die Grenzziehung zwischen Polen einerseits, Mitte'schlesien, Brandenburg und Westpreutzen andererseits ist aus st r a t e g 11 ck e n Gründen vorgenommen. Diese sind eben im Zeitalter eines durch den VSl'erbitnb international geflößten Besitzstandes schlechterdings unhallbar. Am krassesten zeigt sich diese Nichtachtung des Selbstbestim- inungsrechts darin, baß Danzig vom TeutschrnRerc^ getrennt und zum Freistaat gemacht werben soll. Weber geschichtliche Rechte noch bet heutige ethnogra- "hifche Besitzstanb bes polnischen Volkes können gegenüber der deutschen Geschichte und dem brutschen Charakter dieser Stabt in Frage kommen. Der freie Zugang zum Meer, der die wittschastlichen V-dü^uisse Polens befriedigt, kann durch vötkerrethtliche Servitute und durch Schaffung eines Freihafens g-- 'ichert werden. Auch die Deutschland gn^emittete Abtretung bet Hanbelsstabt steht in feinerlei Zusammen- dang mehr mit einem solchen Selbstbestimmungsrecht bet Volkes.
Dasselbe gilt von der Tatsache, daß Millionen Deutschen in T e«t sch - Oe st e r t e i ch der von chnen erstrebte Anschluß an Deutschland verweigert wird und weitete Millionen an unseren Grenzen wohnende Deutsche gezwungen werden sollen, beim neugebildeten tschecho-slowakischen Staat« zu bleiben.
I« einem dritten Abschnitt „Folgen und Ausblick" heißt cs: All da« zeigt, daß dieser bet deutschen Re- gientng unterbreitete Entwurf b"5 FriebenSrertrages tu schroffstem Wiberspruch mit bet vereinbarten Rechtsgrundlage für einen bauemben Rechtssricben sieht. Nahezu keine einzige Besiimmung deS VettragSentwurfS entspricht den vereinbarten Bedingungen. Der Entwurf sorbytt in territorialer Hinsicht die Annexion rein beutschen Gebietes unb bie Unter- brüdung beutfchcn VolkstumS, bringt die völlige Vernichtung beS beutschen Wtttschaf^lebens unb iühtt das deutsche Volk in eütt in der Weltgeschichte
Freihafen geschaffen «erde«. De: Reut rat isie-1 • e •
rung der Weichsel wird zugestimmt und de« Pole« | to6 Berit«, 27. Mai. Wie die .Deutsche A völlige Gleichberechtigung i« d-r Benutzung der geit/ flegtnft&et anderslautende« Nachrichten fef>'V ' " - —«twben ta Wirklichkeit die Gegner in Versailles .
soll!noch Zeinen Schntt unternommen, der auf eme 5
und wb. Versailles, 27. Mai. Der „Matir, Hollä"dern bestehen soll. Die Wahlhandlung soll I erklärt, daß man in Paris die in Deutschland ge- von allen über 20 Jahre alten Personen vollzogen I druckte vollständige Ausgabe dog Friedensvertrages werden, die die preußische Staatsangehörigkeit be-1 taufen könne.
sitzen und streng geheim sein. Sie soll sehr rasch! Bern. 27. Mal. Das Gerücht von einem Heerfolgen, da die Wählerlisten fett den Wahlen zur! vorstehenden Rücktritt Tlemenceaus ist in ben beutschen Nationalversammlung bereits, vorliegen,' ..... ~ ‘ ~
Daher wurde er i« der Sitzung der Nationalversammlung vom 12.6. von bet Negierung wie von allen Par- eien als unannehmbar bezeichnet. Die Verwirk- lichnng bieses Vettragsentwurses würbe für bie ganze Zeit ein neues Unglück bebrüten. Wir berufen uns auf baS „angeborene Recht" bet Menschen unk
nyrbamerifanische Nation ihre Unabhängigkeit errichtet luh Abzahlungen i« »'nsfreien Raten >«it de. Matz- unb Frankreich den Msolntismus abgeschüttelt hat. I gäbe, daß der Gesamtbetrag 100 Milliarde« wow Mit der Achtung vor diesem angeborenen Recht er- mark «icht übersteige» soll, zu leiste«.
'cheint der Vertrag, wie er Deutschland vorgelegt ist, I Die Ueberreichung der Gegenvorfchlöge.
nicht vereinbar, aber i« dem fetten Entschluß, fein«-1 Ti, Deutsche Alla,
vertragsmäßige Verbindlichleiten zn erfüllen, macht wb. B e r l i« , 27. Mat. ^te „^eutttye nug. Dei'tMand ftlqenbe Gegenvorschläge: 3tß “ meldet: lieber die Ueberreichung der Gegen.
Der Herabsetzung de» deutsche« Heere, Vorschläge erfahren wir: Dte TenFchrift wird von a«s 100 000 Ma«« wird z« qestimmt «nd da- einer Mantelnote, die eine Zusammensasiung de, S ™ ™ »>. rMB«n9 18 m 11 i 4 < . 3-6.lt« «nies«, »egldt-t lein nn» »irt °l.
Linienschiffe an geboten unter der D 0 r « « sfetz. Noten, durch Legat,onsrat »- Letsner über. u«q, daß dem deutschen Volk ein Teil der geben. E.ne besondere 8-^1,chkett findet nicht 6« f lurflifoeaebe« wird stctt Die Ueberreichung erfolgt heute oder mot.
$ and el, flotte j« t firfgeß eb e n »trt. gestellte Frist wird jedenfalls ringe.
Für eine gewiße Uebergangszett soll bie Zahl « ' Ueberreichung der Gegenvorschläge
v°n inoooo M-nn bi Winift« Sl..b--t-nnb Unnb..
iw°r bis zwei Monate nach Abschluß des Friedens- , g alle Sachverständigen und ein großer Vertrages auf 3uO 900 Mann »nd für lieber- Td( bes Büropersonals von Versailles nach Deutsch, gangszeit von einem Jahre auf 200000 Mann. fonb zurückkehren, um jedenfalls solange in
An dem Wiederaufbau der Welttonnagelyerfin bleiben, bis die Gegner die Prüfung der wollen wir uns beteiligen: Unsere Werften foOen 16eut^en Eeaenvorfchläge beendet haben. TU im ersten Jahre 100 000 Tonnen für die Verbünde- «Rückkehr der beide« Reichsminister ist begründet m ten bauen, im zweiten Jahre 200 000 und in den I bet Notwendigkeit von Beratungen mit den zahl» folgenden acht Jahre« 300 000 Tonnen. ' I reichen in Berlin verbliebenen Sachverständigen
Zm Luftverkehr verlangen wir vollkom- her Friedenskommission. Die Zurückziehung eines mene Gegenseitigkeit. . | großen Teile» der Sachverständigen hat den gleichen
«n die Spitze der territoriale« FragevlZweck. Maßgebend aber ist da» Sparsam, wird der Grankfatz gestellt, daß keine territoriale ! ke its p r i v z i p, das sich notgedrungen auf. Veränderung stattfinde« darf ohne Bef rag u ng «drängt. Bergegenwärtigt man sich, daß unsere der «o« ihr betroffene« Bevölker««g, daß«Journalisten in Versailles täglich 70 Fr. für Pen- jede Regelung int Znterefse und zugunsten der be-1 sion ohne Getränke bezahlen müßen und daß diese ‘eiligte« Bevölkerung getroffen wird «nd daß e» I Summe bei dem heutigen Valutastande etwa 150 sich um »ar umschriebene nationale Best ebnnge« Mark ausmacht, so kann man sich vergegenwärtigen, e-andrl« mnß. So wird dieAbtret«ngOber-I welche Summe der Reichsregierung der Unterhalt schlesie«, nachdrücklich abgelehnt, der mehr als 150köpfigen Kommission kostet und ebenso der Anfpruch ««f O st p r e u ß e «, West, welche Ersparnisi« jede Verringerung und feder preußen «eb Memel. ZnDa«zigsoll ei« Tag Beikürznng bedeutet.
iegebene Zusicherung, daß der Friede ein Friede des Aechts und kein Friede der Gewalt fein solle, ist Nicht «ingchalten morben. Zunächst in den
Territorialfragen:
Sm Westen soll rein deutsches Gebiet en der 6eet mit wenigstens 600000 Einwohnern «ur deshalb vom Deutschen Reiche losgelöst werben, weil Ansprüche auf bie bort vorhanbenen Kohlen gemachl werden. 15 Jahre lang soll dieses Gebiet von einer Kommission regiert werben, auf deren Ernennung die Bevölkerung keinen Einfluß hat. In Schleswig tR die Grenze für die Abstimmung durch rein oentsche Gebiete gezogen und geht weiter, als log irr die dänische Regierung wünscht. Dev Bcstimmun-
k Völkerbnvdsatzung ein Abkommen über die Äruyründmg der Rüstungen enthält, das größere öivMheiten schafft, als die entsprechenden Besiimmun- |en d«s Pg.'kerbundstatuts im Friedensentwurf. Aber »iese Tatsachen blieben völlig nnberücksicht'gt. Es ist Daum abzusehen, welche h ä r t e re n Bedingungen einer Imperialist'stben Regierung hätten auferlegt werden •nnt«. Auf die von französische« unb englischen 6tcaf8w Innern wie von Wilson wiederholt feierlich
Die neu? Verfassung des Deutschen Reiches unb bie Zusammensetzung seiner Bokksregierung tut- streche« den strengten Grunbsähen ber Demokratie. Die Abkehr von ber milttärrfchen Gesinnung zeigt sich auch b- daß die von Deutschland zur Annahme vorge-