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Die „Oberbeff <tdie Zeitung" erf*#fnt techrmal mSchenttich.
•Kl 3e*ua«»rfle deträßt monatlich 1.35 X. fr,' 'n« San» (bet* T
JM 1/2 »tot Bestellgeld). — Verl«, »an Dr C. Sitzerath Markt 21/23. ~ , $«w>te4ec 55.
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Mlcrung ment (ter als 500 Einwohner umfaßt und eßen Waldbestand an Belgien abgetreten u)iTb Teil der Wiedergutmachung für die von ichland in Belgien vorgenommene Zerstörung Waldbeständen. In Bezug auf Schleswig Ai bemerken, daß sich die Bevölkerung auf nfch der dänischen Regierung und deren Bevöl- ung mir der Angelegenheit befaßt.
Hinsichtlich der Bewohner des Saatbeckens di« Herrschaft", die Sie in Ihrem Schreiben .gehässig" bezeichnen, die Verwaltung des Völkerbundes. Die Regierungsform, wie sie in chnttl 4 des Vertrages auseinandergesetzt wird, ist sorgfältig ausgearbeitet, nicht nur in der Absicht, Ne Entschädigung für die Zerstörung der Kohlen- rzwerke im nördlichen Frankreich zu finden, fonweiter auch, die Rechte und das Wohlergehen t Bevölkerung sicherzustellen. Der Verrrag sich rt Einwr-Hnern die Aufrechterhaltung aller ihrer ^uwänigen Freiheitell zu und ve bürgt ihnen 8 fiskalischem und sozialem Gebiet eine Reih« «6 SsndcrVorteilen. Leberdies sieht er nach einer ährigen Frist eine Volksabstimmung vor, die Urttr Benölkerrng m so zusammengesetzter Natur »laribt, in voller Freiheit, nicht notwendigerweise Sirr teile Frankreichs oder Deutschlands, die «kaültig, Grundlage für das Gebiet, in dem sie
i. zu bestimmen.
Da der g-ößre Teil ihrer beideu Noten den De- Ammungen über das SaarLecken gewidmet ist, so
PÄtittm Maori üitr iie Mrtiit unö do§ SMM.
Der InieigtnwreU beträgt fir die »gel» Zette 25 4 n teumtnülwf'iL =.85 «mtl ». «utttiött. 8<i 4 » We/etMimina#|«l*l. = 45 , Meflemnetlr , 30X leb« ««bett gilt «le »«nabatt. — «et H»ef. b »le Äe<*iftet. • 1<et» mittig. b.lngtb.» 4. %>n*ergtbäi)t. - VoföML: Mr. 5C15 llmt F««N.«. M.
Ob Menschenleben zubeklagen sind, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, da die Franzosen sich eder Aeusirrung enchalten. Ein mit Getreide ge ül'.tes anstofendts Lrgerhaus konnte nur mit Hilst der herbeigerufenen Mannheim-r Fru rw.hren gerette! werden. Größere Mengen Lebensmittel und Jnfan tetimrniiti-* t-*-— V s-- ----dichtet.
. Die Pirmasenser Schuhindustrie.
Die französische Besahüngsb Hörde. beschlagnahmte nach VlütteMeldungen sämtliche fettige Fabrikate der Pirmasenser Schuhfabriken für den Be° darf an Schuhen in Frankreich.
die Zahlungen hätten geleistet werden müssen, sie nicht leistet, so wird die Kommission für Wiedergutmachungen dafür Rat schassen, in Uebereinslim- mung mit den Anweisungen, die ihr vom Völker- bund gegeben werden können, und, falls dies nötig tft, indem sie den in Frage stehenden Teil der ©tu den lin " idi e" t."
Genehmigen Sie, Herr Präsident die Versicherung meiner Hochachtung gez. E l 6 m e u c e a u.
mit drm Ärcisblast für den ArciS Marstirst
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
ich erklären, daß die verbündeten Regierungen bkefe besondere Form der Wiedergutmachung roöfyU weil sie dafür gehalten haben, die Zerstörung kt Bergwerke im nördlichen Frankreich sei eine . ^Handlung solcher Akt gewesen, daß eine besonder e e x e m p l f d) e Wieder gut ma ch- •ng gefordert werden müße. Die einfache Liefe- 1 tvng einer bestimten oder unbestimmten Menge TM« kann diese nicht ersetzen. Der Entwurf in kaen allgemeinen Linien muß also aufrecht-
Reihe von Streitfragen am Horizont der Frieden»» vechandlungen emporsteigen. Tas könnte zu einet praktischen Lösung nur durch eine unparteiische intev» nationale Schiedsgerichtsbarkeit gebracht werden, eine Schiedsgerichtsbarkeit, wie sie im Anke» 13, «bs.2 de» Entwurfes 9 der FriedenSbedingnngeA vorgesehen ist.
Die Rote stimmt dann dem von EVmencean ev> wähnten Grundsatz des internationalen Rechtes zu, daß fein Volk durch ein- Veränderung s iner politischen Re» gieningsform oder durch einen Wandel in den Personen seiner Führer eine von seiner Negierung einmal eingegangene Verpflichtung zum Erlöschen bringe» fann, verwahrt sich dann aber gegen die in dem Cent« wurs enthaltene Bestrafung für die angeblichen t<et» gehen seiner politischen und militänschen Leiter. -Roch in den öffentlichen Verhandlungen kurz vor Abschluß des Waffenstillstandes fet dem deutschen Volk ver» sprachen worden, daß Deutschlands Schicksal eine grundlegende Aendernng erfahren würde, wenn man e» von dem feiner Herrscher trenne. Die deutsche Abordnung möchte die W"rte Ekämene-miS nicht dabin versteh**«. daß bit Z„sage der v-^bündewn R»aiernngen damals nur eine Kriegslist war, nm den Wider^and des deutschen Volkes zu lähmen, und daß die Zulage heute 'zurückgenommen werden s-lle. Gemmscher dem HuuveiL Giemenreaud, daß die verbündeten Mächte das Recht haben. Deutschland nach derselben Maßgabe zu behandeln, die es beim Frankfurter und dem Brest» oitowsker Frieden seinerzeit angewendet habe, weist btt deutsche Note darauf hin, daß die verbü dewn Regierungen es durch die Annahme der vierzehn P u n k t e ablehnten, sich einen Gewal'frre'wn bet Berganaenbeit zum Muster zu nehmen. Zum Schluß verlangt die Note, daß die Gegner össent'ich mittetlen, auS welchem Grunde und mit we'chen Beweismitteln sie des deutschen Volke« Schuld an alle« Schaden und allen Lasten dieses Krieges al« Untcdmje der Friedensbedingunyen machen. Methoden der Geheimdiplomatie feien hier nicht am Platze.
Zur deutschen Note über die Frage bet $6«® schreibt die „Deutsche Tageszeitung": ES wäre ein ev« heblicher Fortschntt, wenn der Weg, den diese Note wenigstens andeutet, nnrm^*- mit "ller Entschiedenheit beschritte» würde. Eme deutsche Schuld am Kriege besteht nicht. Die Taktik, ztl glauben, daß ei« Zugeben dieser nicht vorhandenen Schuld ben Wilfonsrieden bringen werde, ist ebenso jämmerlich gescheitert, wie diese Taktik war. Zu verlieren ist nichts, z« gewinnen viel, wem» man Festigkeit und Würde bi» zum Ende bewahrt.
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Helffetich übet die Friedensbedingungen.
In einem Vortrag vor den Mitgliedern de» Verbandes Berliner Großhändler und Fabrikante» von Nahrung«« und Genußmitteln über die Fri— bensbedingungen nannte Staatsminister a. D. Dr. Hekfferich den Friedensvertrag einen „Kriegsvet» trag". Die Aussührung der wirtschaftlichen Be» dingungen raube un» jede Möglichkeit, im Ausland als Käufer aufzutreten. „Unsere llebergangswtrt» ichaft wird von unseren Feinden gemacht, sie wird im wahrsten Sinne des Worte» eine Unter« gangswirtschaft sein. E» bleibt uns feine Sput für die Möglichkeit de» Wiederaufbaues de» deutschen Handels. Man muß sehr optimistisch sein, anzunehmen, daß wir in 30 Iah en die furchtbaren Lasten dieses Friedens abgewälzt haben we-den. Richt nut Deutschland, sondern feder Arbeitgeber und Arbeitnehmer verliert da» Selbstbettim» mungsrecht. Wir werden sämtlich Lohnarbeiter der Entente sein. Von den 60 Millionen Ein. wohnern, die uns verbleiben, werden glatt 20 Millionen zum Hungertode verurteilt. Scheidemann bat kürilich^esagt die Hand, die das unterschreibe, solle verdorren. Ich weiß nicht, ob Scheidemann noch beute derselb- - Ansicht ist. Aber wer es auch unte-schreibt, jawohl, besten Hand soll verdorrenk Durch die Unte schrist würde Unrecht zu Recht. DiemodernenRäu. set England und Frankreich sollen in» Land kom« men und uns mit Wan-n"emnst erekutieren!"
Die angeblichen fiefewtbeHew ge «tum Berftändigunposrieben.
Gegenüber bet immer miebertebtenben Behauptung radikaler Blätter, D utfcklanv habe während de, Rite« fle» Gelegenheiten zum Abschluß eine» Berständiguna«» trieben» versäumt, wird von maßgebender Seite mibi geteilt, daß dem deutschen Auswärtigen Amt nach sorg, lamfier Prüfung de» ganz n Material» von irgend- einem ossizlellen Friedensangebot der Westmächte an Deutlchlanb nicht« bekannt ist. — Ein greifbare» Angebot zu einem Berständigungsfrieben ist also nicht erfolgt, und e» bürte ben V rsecktern bet Behauptung von einem Nichteingehen auf einen gegnerischen Bet- stä ndigungrvotschlag schwer fallen. Beweise für ihr« agitatorische Behauptung zu erbringen. Etwa» andere» ist e». ob nicht Gel.'genheii.m versäumt worden sind, z» einem Sonderfrieden mit dem zaristischen Rußland zur Zeit Stürmer, zu kommen.
Deutschuarionnle Lkunbaebnng gegen die Nusliefe-uug» Iditerungcn.
Die deuischnationo.lr Fraktisir her National»« sammlung har dct Rcgirrnng folgende Kundgebtutg M
vd. Versailles, 26. Mai. Die deutsche ßbordnnng hat aus ihre beiden Noten zu den Ve- «mmungen des Friedensvertrages beiresfend die tztutsche Meftgrenze und das Saarbecken von Cl^- Muceav folgende Antwert erhalten:
V Herr Präsident! Ich habe dle Ehre, den -ifwpiang Ihrer Schreiben vom 13. und 16. zu be- i tätigen. Da die beiden den nämlichen ©egenstand ziehe ich vor, sie zusammen zu beantworten. Was die in diesen Schreiben nieder- »elegten allgemeinen Bemerkungen betrifft, so b e - Treti« ich feierlichst tm Namen der verbündeten sucht. Negierungen dasi, wie Sie behaupten, tm Frie- dcnsyertrag deutsche Gebiete gleich Schachfig"^n MM ©egenstand eines Handels zwischen verschis- Souveränitäten.gemacht werden. Tatsächlich werden dre.WK n-f ch e de r B e v ö l k e r u n g
Phallen bleiben. Die verbündeten Mächte sind ^tcht geneigt, einen anderen ins Auge zu fassen : «u» diesem Grunde kann die Anregung in ihrem ktstku Schreiben über die verschiedenen Mittel, dem i ^ohlenmangel abzuhelfen, eine Anregung, die Sie
*tt noch größerer Genauigkeit in dem Anhang zum Meilen Briefe niachen, nicht angenommen wer- r btff. Im Besonderen würde keinerlei Anordnung bezeichneten Art Frankreich dieselbe Sicherheit 3 i besondere Gewißheit geben können, die das ! Eigentum und die freie Ausbeutung der
««rbergwerke ihr sichern werden. Die v 0 l l - nsiadige sofortige Uebertragung in ' •*» Rahe der französischen ©renze gelegener Bergwerke an Frankreich stellt eine schnellere, wirksamere Md klarere Lösung des Problems der Enrfchadigun- für die zerstörten französischen Bergwerke dar. verbündeten Regierungne schlagen vor, an Stelle des letzten Paragraphen der Klausel 36
Agende Fassung zu setzen: „Die Verpflichtung ^vtschlands, diese Zahlung zu leisten, wird von *3 Kommission für Wiedergutmachungen in Er. *®9una gezogen werden. Zu diesem Zweck sol Deutschland die erste Hypothek auf sein Ka. ^tal oder seine Einkünfte herbeischaffen können au *ue und jede Art, die von der Kommission für Wie« - v ^-gutmachungen angenommen wird. Wenn Deutsch- litznd krokdem ein Jahr nach dem Zeitpunkt, zu dem
. c fHep sänirlichen bcjetzte« Gebiete in. Berücksichiigu-g n' ? werden. Die Modalitäten dieser Volk;- >45^4 Heswgung wurden im 5nndlick auf die örtlichen Paar Merbältnisie nut Sorgfalt erwogen. In dem an
Ar letl'te Sitte über die Gtelh'teie.
Die Note Lansiim«. — Keine Schuld am Ausb uch he» Krieges. — Die ©eoenrechnuug auf Crunb der Kungerblockade. — Kaiser und Volk. — Nur eine
Kriegslist?
wb. Versailles, 25. Mai. Heute ist dem Präsidenten der verbündeten Fr'eden^"nf>'r-nr von der ^en Friedensaborbnuna eine Note über bie Fra-e her Verantwortlichkeit Deut s ch l a n d s für bie ^nfgett b?8 Krieges überreicht worden, in her gegenüber der irrtümlichen Darstellung des Sckm-ibens Gfe« menreaiis vorn 20. Mai ber Sinn dargelegt wirb, in hem bie beusiche Reöiening und bas deutsche Bell sich mit der Note des Staatssekretärs Lansing vom 5. Norember 1918 stillsll/vechend einverstanden erklär *en. Tarin wirb ausgeführt, baß bie von Wilson in seinen riuv.bgekmngen ausgestellten Forderungen an Deutskh'and banvllä-h'ich ben Verzicht auf wichtige Teile bc8 Reichsgebietes im Westen und Osten unter dem Gesi(b*sr>unkte bet nationalen Selbstbestimmung und bas Verfvrechen ber Wiederherst-llung ber besetzten Gebiete Belgiens unb Nordfrankreichs enthalten. Aut beibe Forderungen konnte sich bie bentsche Regierung unb das bentsche Volk einlassen, weil ber "Ür-mdsatz ber Selbstbestimmung der neuen demoRa- tischen k'erfallnvg Deutschlands entsprach unb bie her- -uftellenden Gebiete von beutscher Seite durch ein, 'vlkerrechtsm'drige Hanb'ung, nämlich durch bie Ber lehUng ber 9J-utra!ität mit ben Schrecken des Kriege? ftber^rgen worben waren. Das Selbstb-^immungsrech' des polnischen Volkes hat im übrigen schon die frühere Reoier'ng ebenso anerkannt tote das an Belgien verüble Unrecht. Wenn man das durch Lansing am 5. November 1918 an die deutsche Negierung übernit- teste Schreiben der Entente den Begriff der Wiederher- stessuvg der besetzten Gebiete einer näheren Auslegung unterzog, so erschien eS sür die deutsche Ansfasinno leGstverständsich, daß die Ersatzpflicht, bie in ber Auslegung festge^egt würbe, sich nickt auf anbere Gebiete beziehen konnte als bie, deren Schädigung a!S rechtswidrig -ugegeben wurde unb beten Herstellung die leitenden Staatsmänner ber Gegner als Kriegsziel betont hatten.
Die Note verweist zur Begründung aus die Bot- schasi Wilsons vom 8. Januar 1918 und die Unter bansrede Lloyd Georges vom 22. Oktober 1917 und 'ährt fort: Was h'er von Belgien gesagt wirb, mußte Deutschland auch sür Rorbfrankreich an-rkennen, bo bie deutschen Heere nur auf dem Wege über die verletzte belaische Neutralität die sran?ös'.schen Gebiete erreicht hatten. Dieser Angriff war es, mit dem die deutsche Regierung Deutschlaubs Ve-antwort- 'ichkeit zugab, nicht aber eine angebliche Schulb am Ausbruch deS Krieges ober die anßerorbent- kiche Tatsache, daß bie formelle Kri-gserklärung von seiner Seite ausgegangen sei. Die Bedeutung der Note allerdings lag für bie deutsche Regierung darin, daß die EntschDiguugspfticht sich nicht ans bie Wiederherstellung bet Sachwerte beschränkte, sondern aus jeden Schaden ausgkdrhnt wurde, den die Zt v ilb e- völkerung im besetzten Gebiete an P-rsonen oder Eigentum erlitten hatte, mochte er im Verlaufe der Kriegsbankllungen zu Lande oder zu Wasser oder von der Luft aus herbeiaeführt sein. Das deutsch« Volk hat bie Einseitigkeit voll empsundeii, bie darin lag, daß man ihm die Wiederhrstellung Belgiens und Nordfrankreichs auferlegte, während ihm eine Entschädigung rät die Gebiete des deutschen Ostens versagt wurde, die von ben Truppen be« russischen Zarismu« nach einem vonlangerHandvot« bereiteten Plane übersatten unb verwüstet worden waren. 68 hat aber aberkannt, baß ber russische Ueberfad nach formalem Völkerrecht anders zu beurteilen war al« ber Einfall in Belgien unb deshalb non einer Ersatzforderung seinerseits Abstand genommen. Wenn nunmehr bie verbünde ten Regierungen die Auffassung vertreten sollten, daß für jede völkerrechtswidrige Handlung, die im Kriege begannen worden ist, Schadenersatz geschuldet wirb, so wirb die deutsche Abordnung bie grundsätzliche Nichtigkeit diese« Stanbvunttes nicht bestreiten, macht aber darauf aufmerksam, daß dann auch Deutschland eine erheblichere Sckaben«rechnung aufzustellen hat und daß bie Schadenersatzpflicht feiner Gegner insbesondere gegenüber ber durch bie völkerrechtswidrige Hungerblockade unverö-skerlich geschädigte deutsche Zivickevölkerung sich nicht auf die Zeit beschränkt, wo der Krieg noch beiderseits geführt tourt«, sondern ganz besonder« auch für bie Zeit zu- trifft, wo es nur noch eine Kriegsjührung btt verbündeten Mächte gegen das freiwillig wehr« Io« getootben e Deutschland gab. Jedenfalls entfernt sich die Auffassung der verbündeten 9>egten*n- K*oh der Vereinbarung, die vor Abschluß des Waf-
IlstandrL getroffen war. Sie hiyt eine euclofe
Der Wiedcraufbaupkau der uordfranzösischen Kohlengruben.
Am 6 März ließ Marschall Fach in Spaa der deutschen Waffenstillstandskommission mitteilen, es ei infolge der Ueberschwemmung der meisten Be-g- werksschächte in No'dfrankreich unmöglich gewesen, eine Untersuchung der zerstörten Sllachtzimm-rnn- geu vorzunehinen. Da diese Zerstö"unaen sicher ..methodisch" und infolge eines ..eingebonhen St"- diums" norgenommen morden seien, bitte er die deutsche Regierung twn Lisfernng der Zerllörnngs- (iften. Die,de ursche Wa-fenstillstandskonnnission erwiderte. hierauf, über die.technische T'vref'tyfvurp der Zerstörungen der Bergwerke in.No'dfrankreich beständen keine Akten, da die Sp-engungen nicht nach einer brstimmten Methode, sondern nach der Kriegslage non Fall zu Fall angeo'dnet morden seien. Es seien nur einige wenige zusammenhängende Notizen vorhanden, die allein durch einen mit ben Oerili-bkeit-n vertrauten Sachnerständioen er« ’ttutert werden könnten, was immerhin von Nutzen beim Wiede'aufban sein würde. Tie deutsch? Regierung erfTö"e sich bereit, den betreffenden Tet?- gferten ?iit Abgabe der Erläille^ungen in kollegialem Gedankenaustausch/"itzit den fro-'-rsiichen '^ergwe kodi elloren zu entsenden. Auf bitte» Vo!« schag teilten die Franzosen mit, das Angebot der deutschen Regierung, einen Sachnerständigen zur Beratung der W':ede"berstellu-a der in No'ds ank- reich durch Kriegshandlung zerstörten Kohlenbe"g- *oerke zu entsenden, me-de mit Dank angenommen. Es werde norges^agen, die Zusammenkunft bet beiderseitigen Vertreter in Spaa abzubalten.
Die LoskrsunTsbrstreLn-gen im Rheinland.
Tie soüaliüi^che „^behtif+e Ztq/ in Köln n>a<*t geheimnirvolle Andeutunaen, daß fie<ienmärth wieder eine et r*ae Provaaondatät'okeit für die Los« lSsuna be« Rheinländer von Tentlck'and b«« tri ehe« wird. r or einmen Ta«n batten die Zentrums- ab-ieorbueten Sa tert und flttdboff ber Reda'tenr ber „Köln schen VoltS'ei'unq* Frobherget und Pcrlonen ans Wiedboben unb 9!a*eir' eine bochpoltt ticke Besprech u na mit dem i*an öü'cken General Dlatiqin in Mainz gehabt. 1*0« Platt erklärt: „Worüber bon nerbandtit witrde, olau^n wir zu willen. Wit ver- 'angm aber, daß djp Herren stck scklenntest dazu äußern hinter den Knllsscn sind bitfe!ben Kräfte w eb<r an* SBetfe al? am Ende des vorigen JahreS, wo man un? den Pufferstaat am 8i heilt bescheren roeUte.*
wb. Berlin, 26. Mai. Die Kölnische Volkszeitung" glaubt mitteilen zu können, daß die Sslb- stäiidigmachungsbestrebungrn gewisser rhei ttä bischer Kreise nicht ohne V 0 r w i s s e n b e r R e i ch »- regietung sich abspielen unb daß die Besprechungen, bie einzelne rheinische Politiker mit dem franzöfilchen General Mangin hatten, vo her und auch nachher bet Regierung in Berkin urb ber Friedensabortzntmg in Ve-sailles be'ichtet seien Tas Blatt sogt schließlich: Wenn bi' Reichst ßi*tuna damit einverstanden mar. kann es eine rheinische Zeitung wobl auch sein. Demgegenüber sei unzweideutig sestgeftellt, daß weder bie p-eußische noch bie Reichsregierung von diesen Verhandlungen verständigt war unb baß von einem Einve'stänbnis nicht im entferntesten bie Rebe sein kann. Im Gegenteil, bie Reichsregierung steht nach wie vor aufs entschiedenste auf dem Stanbpur.lt, baß diese Tage, in denen bie Listen,z bes ganzen Rei- che» burch bie Friebensbebingungen in Frage gestellt ist, sich am allerwenigsten bazu eignen, grtmb» legende unb rein infe-ne deutsche Angelegenheiten tu erörtern, als welche fick die Errichtung neuer Bundesstaaten unbedingt barstellen mvsien.
AnS de« besetztem Web et.
Höchst sMainf, 26. Mai. Ein Höbster Ein wobner» bet auf einte Anruf eine« ftanzSMcken Posten» nickt sieben bsieb, anscheinend, b« er che nicht gehön hatte, wurde von bietem erschossen.
Mainz, 2«. Mai. Die französische Kommando bebvrde äßt zur Zeit die Rdrinbrücke und die Bogen mit Glühlampen betteten, da bei Ftiebensschluß eine große Illumination be« Rheimiler« vorgesehen ist.
wb. Ludwigshafen, 86. Mai. Gestern nachl brach in einem am Schein gelegenen, al» Kaserne für marokkanische DesatzurgStnippen dienenden Lagerhaus Großseuer auS, dem da- ganze Gebäude zum Opset siel. Die darin befindlichen Soldaten retteten sich nur mit größter Mühe ans dem Gebäude, znm Teil sprangen sie sei den FsArrs is ben vchria.
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-Velgien abgetretenen Gebiet ist ber öffentlichen g ” Meinung jede Freiheit gewährleistet, um sich bin- r.; pe etn einer Frist von 6 Monaten ausz'isprechen. Die van »üizigk Ausnahme wirb gemacht für denserigen Kett von Preusiisch-Moresnet, der sich westlich der -—: j Strafe von Lüttich nach Aachen hinzieht, besten Be-