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Tageszeitung für fdas früher kurhessische) Oberhessen

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Dienstag, 13. Mak

berichtet, wurde vom Treier rat während der ita­lienische« und japanischen Krise eine Bestimmung »»genommen; wonach für die Gültigkeit des Frie- dene-vcrtrages die Ratifizierung durch Deutschland And drei der verbündeten Großmächte genügen sollte. Der Korrespondent lehnt diese Bedingung ob und erklärt es als geradezu absurd, der Welt ei"?r; k>--rch drei Personen bestimmten Frieden zu geben.

1.SO.4.hebet Rabatt gilt *1« «arrabatt. Bei »u«t. b. die «e,chätt,». m. Bei. mittig.>. Ingeb. 36 j. Sonbergebühr. Postscheck!.: Skr. 6015 «mt Franks.«. M.

UniversitStrprofesioren, darunter Blumenthal, Wet. ferl6, der Blirgermeister von Straßburg Ptirotes und der Bürgermeister von Metz Prevel. Auf 8n- ordnung MillcrandS wurde mit der Aufstellung der Wählerliste für Elsaß-Lothringen be onnea.

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Der Rnreigenprei» beträgt fit Vie 8gei» Zeile 25 4u 40 *f« teumtnqliufcf'L, I et Qnfvrfi 85 r amtl. *. euexnett. 80 4 50e/,Zeuetuna#iufi)l. = 45 Reklamezeüe I ' 1919

CchtiiimslUl über Die UckliMWNM

Sie Msm!illsWMn gegen ötn SkmIMdtt. -

W^tere Beförderung der Armee Haller auf dem Seewege?

wb. Berlin, 12. Mai. Di« Trausporte der Armee Haller durch Deutschland solle« aus un­bekannten Gründen eingestellt fein. Die Armer würde mit größter Beschleunigung auf dem Seewege befördert. Die Landungsstelle werd« geheim gehalten.

51t Utstraitii

Stockholm, 11. Mai. LautSvenska Dag- bladet" sind gestern die ersten deutschen Kinder, teils aus Berlin, teils aus Wien, im ganzen 494, in Schwe­den angekommen. Sie wurden in Malmö von einer tausendköpfigen Menschenmenge empfangen und von dort auf verschiedene Landgüter verteilt.

wb. Berlin, 12. Mai. Die Bereinigten Staaten haben Finnlands Unabhängigkeit anerkannt.

-tu. Kiel, 12. Mai. Die in Spanien interniert gewesenen Offiziere, Deckossiznere und Mannschaften der U-BooteU 39",U E 56",U E 74" undE 23" sind am Sonntag Nachmittag in Kiel eingetroffen.

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worden.

Meine Damen und Herren! Wir haben hier Gegenvorschläge gemacht. Wir werden noch' weitere machen. Wir sehen mit ihrem Einverständnis unsere heilige Aufgabe darin, zu Berhaudlungen zu kommen.

Dieser Vertrag iff nach der Auffassung der Rei chr regle rung un annehm bar,

so unannehmbar, daß ich noch nicht zu glauben ver­mag, die Erde könne solch ein Buch ertrage,!, ohne daß aus Miktionen und Abermillionen von Kehle« auö allen Ländern ohne Unterschied der Partei bei Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!

Da und dort regt sich schon die Einsicht in di« gesamte MenschheitSverpslichtung. In den neutrale« Ländern, in Italien und England, vor allem auch und das ist uns ein Trost in diesem letzten furcht« barsten Auflodern chauvinistischer Gewaltpolitik vor allem im sozialistischen Frankreich werden die Stimmen laut, an denen Historiker einst den Stand der Menschlichkeit nach vierjährigem Morden messen werden. Ich danke vor allen und erwidere in un­vergänglicher Einheitlichkeit das Gelöbnis der Treue, das gerade jetzt aus Wien zu uns herüber schallt. Brüder in Deutsch-Oesterreich, die auch in der dunkel­sten Stunde den Weg zum Gesamtvolke nicht vergaßen! Wir grüßen euch, wir danken eiftlj, und wir halten zu euch!

Ich rechne nicht mit den anderen, denen der Käsig noch nicht dicht genug geflochten, noch nicht eng genug ist, der Käfig, in welchen dardeutsche Tier" gesperrt werden soll. Wir finden unseren Weg! lieber diese Bedingungen darf er nicht führen. Es hieße nicht an Deutschlands Zukunft zweifeln, sondern diese Zu­kunft opfern, wenn wir anders denken und füh­len wollten.

Lassen Sie niemand in der Welt darüber im Zweifel, daß Sie ein- mit uns sind, daß so das ganze Bolk ein Wächter für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ist. Ein einige- Bolk vermag viel. Ihnen» den Mitgliedern der Deutschen Natio­nalversammlung, gilt heute das Wort: Der Mensch­heit Würde ist in Eure Hände gegeben, bewahret sie!

Wir wissen e- und wolle» es ehrlich tragen, daß dieser kommende Friede für uns eine Matte« sein wird. Wir weichen nicht um Haaresbreite vo« dem zurück, was unsere Pflicht ist, wa? wir zugesagt haben, waS wir ertragen müffen. Aber nur ei« - Bert rag, der gehalten wird, nur ein Vertrag bei uns am Leben läßt, der uns das Leben als unser ein­ziges Kapital zur Arbeit und Wiedergutmachung läßt, nur ein solcher Vertrag kann die Welt wieder ausbauenl Solchem Vertrag unsere Unterschrift, seinen Be­stimmungen unsere Treue, seinen Auffagen all unser» Kraft und Arbeit! Der Arbeitsfriede ist. unser Ziel und unsere Hoffnung. Durch ihn können tot» de« berechtigten Forderungen unserer Gegner gerecht

StüflMtSmM

wb. Wien, 12. Mai. Die deutsch-österreichischen Friedensabgeordneten reisten gestern abend ab. Der bisherige französische Botschafter versprach ihnen in Pari? den Weg zu ebnen.

wb. Wien, 11. Mai. Die sozialdemokratische Arbe ter'chaft Wien« veranstaltete heute eiudrncksvolle Knndaebimaen für daS SelbstbestimmunaSrecht Deutsch- Oesterreichs und dm Anschluß au Deutschland. Die AnSführnngkn der Redner wurden in begeisterte» Zu- NimnmnaSkund^ebunaen ausgenommen. Auch die deutsch- nationale und büraerlick-bemokrotischt Partei hielte« sehr zahlreich besuchle Versantmlunaen ab. Auch in Linz, sahbitra, Innsbruck, Hall, Kufstein und Landeck fanden Kundge''nnge« gegen einen Gewaltfriedcn statt und geaen die Verletzung des SelbstbestimmungSrechteS der Völker.

wb. W i e h , 12. Mai. DisRnchspost" meldet aus lf.raz: D>e in v-r Umaebung von Windischgrätz von den geschlagenen südslawisch a Truppenkörpern zurückge­bliebenen bolschewistischen südslawischen Banden drangen in Windischgrätz ein, plünderten die Stadt vollkommen aus, mrmentlich die deutsche Bevölkerung ist fast ganz an den Bettelstab gebracht. Die Eindring­linge verschonten aber auch ihre Landsleute nicht, das südslawische Pfarrhaus wurde ausgrraubt und nachher in Brand gesteckt. Dis Stadt bietet ein gräßliches Bild der Verwüstung.

Die Tolksahfrrmmung in Vorarlberg.

wb. Bregenz, 11. Mai. Bei den heutigen Volksabstimmungen über die Frage, ob die Landes­regierung mit Bern über den Anschluß deS Landes an die Schweiz Verhandlungen cinleite» solle oder nicht, wurden nach den bisher eingeganzenen Abstimmungs­ergebnissen SO Prozent Stimmen mit Ja und 20 Pro­zent mit Rein abgegeben.

möglich!

Und im Inland? Die lothringischen Erz«, di« oberschlesische Kohfe, daS elsässische Kalt, die Saar- gruben, die billigen Nahrungsmittel Ostpreußens und Westvreußens, alles soll außerhalb unserer Gren- zeu liegen, um die wir keinen höhere» Schutzzoll sichern bürsert, als er am 1. August 1914 bestand, wohl aber unsere Gegner ganz nach Beliebe» unb ganz zu unserer Erdrosselung. Nichts für unser Voll^ nichts für Kriegsbeschädigte und Kriegerwitwrn, eiH Frondienst, für dessen Produkte die Preise vom Ab­nehmer festgesetzt werden. Ich will Ihnen nicht alle die großen und kleinen Schlingen beweisen, in deren Gesamtheit sich ein großes Volk zu Tod« ver­stricken soll, getreu dem Worte des Feindes: Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt

Sitzung vom 12. Mai.

Das HauS ist vollbesetzt. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 81*hr 1"> Minuteir. Eine Fülle von Protesttelegrammen gegen die Friedens- bedingunaen wird zur Einsichtnahme ausgelegt.

Vor Eintritt in die Tagesordnung heißt Abg. Dr. Kahl im Auftrage des Rektors der Universität Berlin die Nationalversammlung willkommen. Präsident Fehrenbach dankt im Namen der Versammlung von ganzem Herzen für die freundliche Begrüßung. Darauf tritt ba8 Hau- in die Tagesordnung ein: Entgegennahme einer Erklänrng über die Friedensbe­dingungen.

Das Wott erhält zunächst Ministerpräsident Sch -id em aun :

Meine Damen unb Semit! Die Deutsche Natio­nalversammlung ist heute zufammeugetreien, um am Wendepunkt« im Dasein unseres Volkes gemeinsam mit der Reichsregierung Stellung zu neh-- inen zu den von unseren Gegnern gestellten Friebens- bkdiugungen. In fremdem Raum, in einem Not­quartier hat sich die Vertretung der Nation zusarn- meugeftiuden, tote eine letzte Schar Getreuer sich zu­sammenschließt, wenn das Vaterland in größter Gffahr ist. Alle sind erschienen, bis auf die Elsaß-Lothrin­ger, denen daS Recht, .hier vertreten zu sein, ebenso ge­nommen ist, rote ihnen daS Recht genommen werden soll, in freier Abstinimung ihr Selbstbestimmungs- recht auszuüben. Und wenn ich in Ihren Reihen, Kopf an Kopf, die Vertreter aller deutschen Stämme und Länder sehe, die Erwählten vom Rheinland, vom Saargebiet, von Ost- und Westpreußen, PoftL-uud Schlesien, von Danzig und von Memel neben den Abgeordneten der unbedrohte» Länder und Provin­zen, di« wenn der Wille unserer Gegner zum Gesetz wird, zum letzten Male unter Deutschen tagen fallen, bann weiß ich mich von Herzen eins mit ihnen in der Schwere und Weihe dieser Stunde, über der nur ein Gebot stehen darf:

Wirgehörenzusammenl

Wir müssen beieinander bleiben! Wir sind ein Fleisch und ein Blut! Und tver uns zu trennen ver­sucht, der schneidet mit mörderischem Messer in den lebendigen Leib des deutschen Volkes! Unser Volk am Leben zu erhalten, baS, und nichts anderes, ist unsere Pflicht! Wir jagen keinen nationalistischen Traum­bildern nach. Keine Prestigefrage und kein Macht- hnnger hat Anteil an unseren Beratungen. Das Leben, das nackte, arme Leben müssen wir für Land und Volk retten, heute, wo jeder die erdrosselnde Hand an her Gurgel fühlt.

Lassen Sie mich ganz ohn.e taktische Erwägungen reden: Was uitseren Beratungen zu Gnmde liegt, >tes dicke Buch, in dem hundert Absätze beginnen: D entschl c r. b v c r z ichtet, verzichtet, verzichtet, biefer greulichste und mörderischste Heienhammer, mit betu eh:irr großen Volke das Bekenntnis der eigenen Nuwürdigkeit, die Zustimmung zur erbarmungsloseu Zerstückelung, das Eiuverständnis mit Verskla- vung und Helotentum abgepre ßt, ja erpreßt wer­den soll, dieses Buch darf nicht zur Gesetzgebung der Zukunft werben.

Ich habe die zuerst uns übermittelte» Bedingungen unserer Gegner vor ein paar Tagen in Vergleich ge­setzt mit den entsprechenden Programmpunkten des Präsidenten Wilson. Daraus toitt ich Hettle verzichten: da ich die Forderungen in ihrer Gesamtheit kenne, käme es mir wie Lästerung vor, das Wilsonpro gramm, diese Grundlage des ersten Waffenstillstandes mit ihnen auch nur vergleichen zu wollen! Aber eine Bemerkung kann ich nicht unterdrücken: Die Weli ist wieder einmal um eine Illusion ärmer getoorden. Die Völker haben in dieser an Idealen so armen Zeit wieder einmal einen Glauben verloren. Welcher Name ist auf taufenben von Schlachtfeldern, in tausenden von Schützengräben, in verwaisten F-a milien, bei Verzweifelten unb Verlassenen während der blutigen Jahre andächtiger und gläubiger genannt worden, als der Name Wilsons ? Heute ver­bleicht das Bild des Friedensbringers.

Ueberall in Berlin hängt das Plakat, das für unsere Brüder in der Gefangenschaft werktätige Liebe 6 arbrufatt soll: Traurige, hilflose Gesichter hinter Gefangnisgittern! Das ist das rechte Titelbild für diesen sogenannten Friedensvertrag! DaS ist da? ge­treue Abbild von der Zukunft Deutschlands! 60 Mil­lionen hinter Stacheldraht und Kerkergittern!

60 Millionen bei der Zwangsarbeit, betten die Feinde das eigene Land zum GesängniSlager macht! Ich kann Jl)uen aus dem augenblicklichen seinen Gitterverhau, das uns Luft und Licht, mit dem uns jeder Ausblick aus Erlösung verhängt und ver­sagt werden soll, ich kann Ihnen aus diesem Gitter­werk uicht jedes Stäbchen verführen.

Lassen Sie mich außerhalb unserer Grenzen be­ginnen: Deutschland wird, wenn diese Bedingungen angenommen würden, nichts mehr fein, nichts mehr sein Eigen nennen, was außerhalb dieser feiner ver­engten Grenze« liegt.

Die Kolonie« verschwinden!

Alle Rechte auS staatlichen oder privaten Verträgen, alle Konzessionen aber KapitulatiMen, alle Abkommen

über konsularische Gerichtsbarkeit oder ähnliches, alles, alles verschwindet. Deutschland hat im Ausland auf­gehört zu existieren. Das genügt noch nicht: Deutschland hat Kabel! Sie werden ihm weg- genomm« n! Deutschland hat Funkeustatio- nen! Drei Monate nach Inkrafttreten des Frie- densvertrages dürfen diese Stationen nur ttoch Han- delStelegramme versenden nnd nur unter der Kontrolle der Alliierten. Also H e r a u S w u r f aus der Außen­welt und A b s ch n e i d u n g von der Außenwelt. Den« was für Geschäfte zu machen sind unter Kontrolle der Konkurrenten oder Bertraasaegner. daS braucht nicht ausgemalt zu werden. Wie sagt Wilson so zutreffend?: Der erste GrundsahdeS Friedens selbst ist Gleich­heit und gleiche Teilnahme an gemeinsame« Vor­teilen."

Ich frage Sic, wer kann als ehrlicher Mann ich will garnicht sagen als deutscher nur als ehr­licher, vertragstreuer Mann, solche Bedingungen ent­gehen? Welche Hand müßte nicht verdorren, btt sich und uns in diese Fesseln legt? Und dabei solle« wir die Hände regen, unsere Arbeit tun, die Sklaven­schichten fürdasintemationaleKapital schie­ben, Frondienste für die ganze Welt leisten? De» Handel mit dem Auslande, die einstige Quelle unsere« Wohlstandes, zerschlägt man und macht man unS un-

IDieOberhessilcke Zeitung" erscheint sechsmal «rchentlich. Der Bezuaovrei« beträgt monatlich 1.85 X. frei tn« Sau« ^« VoN ohne Bestellgeld). - «erleg »°» Dr. C. Sitzer,th. M-rkt 21/31. - Frrnfaeecher 55.

Sie zMrnlusnnr.

zv. Versailles, 11. Mai Die Schwierig­keiten roerben durch die Antwortnote Clümenceaus in helles Licht gesetzt. In den Erörterungen, die die Pariser Morgeublürter daran knüpfen, kommt zum Ausdruck, daß Cl^menceau im Sonne Wilsons und Lloyd Georges gesprochen habe und daß tat­sächlich die Berbündeten nur Verhandlungen über Einzelheiten, jedoch nicht über die Grund­sätzlichkeiten des Friedensentwurfes zustimmen »ollen. Clckmenceau stellt die Frage, ob Deutsch­land eine« Kleinkrieg oder eine Frontschlacht gegen den Friedensentwurf vornehmen wolle. In der Tat kann man darüber streiten, welche Taktik die bessere wäre und ob nicht vielleicht die Aus- arbeitiiug eines gesamten Entwurfes als Antwort einen grSßcccn Erfolg versprechen wird. Daß die öffentliche Mtinmig Frankreichs bitr-b einzÄue Acnßertmgen deut­scher Politiker bccmstnßt wirb, beweistHuman'", die imftr dem Eindruck d r Etklärnng Koutskys c'ne we­sentlich andere Stellung cirnimmt als gestern. Sie ficnmitrt sich an KauskhS Aeußernng, man mftfff untc ezeichnen und später durchWohlverhalten" ti»e Revision keS Friedens herbeiführen.

Die durch ElömruceauS Antwortnoten geschaffene Lage läßt sich dahin beurteilen, daß fit den Arbeitsplan kr deutsche« Abordnung itt keiner Weist stören wirb, klörti'uceau bürte da? wohl kaum erwartet haben; dtmt bit Ausgaben der brauchen Abordnung sind es, «icht nur eint Aeudtrmt bts Bert «KS herdeizusühren, sondern eet aller Weit sesizustelltn, welche Punkte das ilfansch, Programm brrlasstn, daß die tausendfache D«hauptu»a der ffleaenfetit, der FriedenSt-ertrug atme kn Geist Wilsons, unrichtig ist. Das wird besonders llargesteSt werden durch bie Note über ttrütormle Fra­gt». bie in den nächstett Tagen abgehcu ivird.

wb. Berlin, 12. Mai. LautVoss. Ztg." soll der dcrttschk Gegenvorschlag über die Eebietsfragen noch hont« Vollender und in Versailles über geben werden.

rob. P?.; is, 12. Mai. (Havas.) Nach dem ^Echo de Paris" hat Wilson beschlossen, bis zur llnter-eichnnng der Friedenspräliminarien in Krankrstch zu bleiben. Jmnterhin wird Deutsch­land eine gewisse Frist nicht nberfchreiten diirfeir.

wb. Borsailles, 12. Mai. DerTetnps" oerösfenilicht eine Note der holländischen Abord^ »i!ng in Paris, in her erklärt wird, daß die Ans- lieferung des früheren K a is e r s noch gar a i ch k verlangt worden sei.

Unl«kz»ichnu»g durch nut 3 Großmächte?

[fe -ui rt beq ®ott flhnt 5<fcuU imttt < uni DeBett.

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SOS suche« -n bl; ibcreit 4063

wb. Berlin, 12. Mai. Die Hauptsachver- ständigen für die Provinzen Ostpreußen, Westpreu- ßen, Schlesien und Schleswig-Holstein würden u V- ivrochungen über die Friedensbediugnngett zu­nächst nach Berlin berufen. Der Hauptsachverstän- fciße für die Provinz Posen befindet^sich zur Zeit k» Parts.

LautBorwärtS" ist der Gesamteindruck aus de« bisherigen Aenßerungen der französischen Svzialistcn- urMsihr der: Es ist eine Schande, doch wir kön- rlä«^ nichts tun. Dieser Friede wird sich EgF -io wegen seiner Maßlosigkeit als undurch- k.nyrbar erweisen. Deutschland soll ihn unterzeichn /en, der sitternationale Sozialismus werde ihn ver- /ichien.

Prnkst der Pariser Arbeiterfchast.

zv. B e r s a i 1 l e s, 12. Mai. Gestern nachmit­tag hat bk Pariser Arbeiterschaft gegen den Ge- valtfriede« protestiert. Sie erklärt das Vorgehen bet Verbündeten als ein Attentat gegen den Ve- triff der Gerechtigkeit und Brüderlichkeit unb for- bert zum snergifchen Kampf gegen den Imperialis- ! #tt!? bet Verbündeten auf. So erfreulich diese Tatsache ist, mutz doch vor lleberschatzungen ge- v a r t: i werden, da der französische Sozialismus , Augenblick vollkommen ohnmächtig ist.

Elsaß Lothringen.

sb. VirfaillcS, 12. Mai. Laut ,Matin' t wird der Oberste Rat für Elsaß-Lothringen mts 32 Icpcltn. Ten Vorsitz führt Millerand. Di? -'Ty find zehn Pariser höhere Beamte unb

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