für den Kreis Marburg
mit dem Krelsblatt
4 Tageszeitung für ldas früher kurheffische) Oberhessen
IDie „Oberbesf'icke Zeitung" ericheint sechsmal wöchentlich. — Der B«zug«vrei» beträgt monatlih 1.35 X. frei in* Han* (dnrch W »hnr Bestellgeld). — verles von Dr. C. Httzereth. Merkt 21/21. — Firniprecher 55.
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Wie der Vertreter der „Franks, gtg." ans Versailles meldet, wies Gras Brockdorss in seiner Rede den Gedanken zurück, daß Deutschland allein die Schuld am Kriegt und im Kriege trage, erkannte aber an, do6 Deutschland ebenso verantwortlich sei wie die anderen Mächte. Die deutschen Delegierten seien erschienen mit gutem Willen und in der Hoffnung, den Frieden zu unterzeichnen. Jedoch möge man sich sagen, daß unerfüllbareBedingungen nicht unterzeichnet werden könnten, weil niemand die Äaraiuic für ihre Erfüllung übernehmen könne.
1.80X.’^eb« Rabatt gilt «l« Barrabatt. — Bet «uit. d. die ®e*itt»fL tu ver mittig, d. Xngeb. U 4. Sondergedühr. — Posts checkt.: Ät. 5C15 «mt Franks.«. M.
ttalisterung Deutsch-Oesterreich», den«« bisher seh* ossizielle Bestätigung fehl«. Au» den Aussührua*« Bauers ging hervor, daß Deutsch-Oesterreich bet de» Fri«den»verhandlunge« an der Anschlußpolitik fest« halten und stch mit der Neutralisierung nut besahen würde, wenn die Gegner' offen den Anschluß on da» Deutsche Reich nicht zulasten. Angestchts ein» solchen Widerstande« gegen die Anschlußbewegungea würden eben die deutsch-österreichischen Besellmächttattn eine« vi» major gegenüberstehen.
! Einer Korrespondenz zufolge beabsichtigen di« Sozialdemokraten und Rationaldemokraten am Sonn, tag in Men mächtige Kundgebungen für den Anschluß an Deutschland zu veranstalten. *
Der südslawische Einfall in Kärnten.
Wenn Deutschland sich weigert z« unterzeichnen.
tob. Paris, 7. Mai. (Havas.) Der Oberste I Wirtschaftsrat prüfte die Maßnahmen zur w i r t - > schäft l i ch c n Abschließung Deutschlands für den Fall, daß sich die deutsche Delegation weigern würde, die Friedenspräliminarien zu unterzeichnen. — Auf Empfehlung der Finanzkom- Mission hat der Rat beschloßen, folgende Erleichterungen eintreten zu lassen: Die Schwarzen § Liften werden, soweit sie nicht schon heute ver- ] schwanden sind, aufgehoben. Die Neutralen sollen die Freiheit haben, Deutschland alle Kredite zu gewähren, die deutschen Guthaben sollen zur Bezahlung der Einfuhr freigegeben werden. Der Ertrag der deutschen Ausfuhr kann zur Bezahlung der deutschen Einfuhr Verwendung finden. Es kann auch die Erlaubnis zur Goldausfuhr zur Bezahlung erteilt werden.
Foch hält Frankreichs Sicherheit für ungenügend.
wb. Parts, 7. Mat. In bet heutigen geheimen Vollsitzung der Friedenskonferenz, worin
3* einer 50 Kilometer-Zone östlich des Rheins **tf Deutschland keine Befestigungen »der Streit-
S6(tel6«g »es Ml« leist;»« M»tl«. — Wfl FreiM.
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'«--Die Uebergabe der Friedensbedingungen
Italien vertreten war, machten die Vertreter eint-1 ger Mächte Anmerkungen zu dem Friedensoertrag, doch wurden keine Vorbehalte erhoben. Foch hielt eine Rede, in der er erklärte, daß die Frankreich gewährte Sicherheit vom militärischen Standpunkt aus ungenügend sei. Nach seiner persönlichen Ueberzeugung sollte der Friedensvertrag nicht unterzeichnet werden. Er legte Nachdruck aus I die Notwendigfett, daß die Franzosen die^ Brückenköpfe am Rhein behalt en.
Die Krieasgsfan-enen.
zv. D er s a i l l e 8, 7. Mal. Rach der „Information" scheinen die Gegner die Entlassung der deutschen Kriegs- aeianaenen von der Rückgabe der von den Deutschen in Rordfrankreich und Belgien requirierten Maschinen sowie von Ersatz des requirierten Viehes abhängig zu machen. DieS bedeutet also, daß die Kriegsgefangenen zum Gegenstand eines unwürdigen Handel* gemacht werden sollen.
Ein englisch«» Urteil
RM-MmiS.
Anschluß oder Reuttalisierung?
wb Wien, 7. Mai. Wi« di« „Reue Freie Presse" meldet, erörterte Staatssekretär Bauer im Haupt- ausschuß der Nationalversammlung eingehend bt« Anschlußpolitik Deutsch-Ocsterrcichs und die letzthin ver- br«teten Nachrichten über bw angeblich geplant« Reu-
Wi«.
Budapest noch nickt besetzt. - Kampf bi» zu« «enßersten.
wb. Budape ft, 7.Mai. Auf daS Ersuchen der ungarischen Näteregieruna um Wasionstillstand lieg der rumänische General Marderescu ihr den Entwurf eines Uebi-reinkominens übermitteln, das die sosortrg« Entwaffnung und Abrüstung aller den Rumänen gegenrberstehenden ungarischen Streitkräfte, die svätere Entwaffnuua aller andere« ungarischen ©treitrra'te, Uebergabe alles Kriegsmaterials, des gesamten E''en« bahnmaterials, das im Frieden zwischen der Theist und der ehemaligen ungarisch-rumänischen Grenze ver« •ehrte, sowie des in Rumänien erbeuteten Eisenbahn« materialS, d.h. zusammen 1800 Lokomotiven, 4100 Personenwagen, 67 000 Güterwagen, endlich von Schisschrtsmaterial, Panzerzügen und Kraftwagen vor« ! sieht. Ferner sollen sämtliche Kriegsgefangene, bürgerliche Geiseln und die von den zurück^henden Truppen r eggesührle Bevölkerung binnen zchn Tagen nach i lkiltcrschrist des Uebereinkommens ausgeliefert werden. Bis zur Durchsührung des Uebereinkommens werden nimän'.sche Truppen das Theißuser bezleben. Tw Durchführung des Uebereinkommens wrrd die rnmS- nische Mission in Budapest mit voller Exterritorialität überwachen. Angesichts dieser Bedingungen soll bte ungarische Räteregierung zum Kampf bi* j«« A en sie ist en entschlossen sein.
Tie Räreregierung gestaltete bas Kommando der Ostarni ec zum Cbcrfotnmanb» über alle kämpfenden Truppen um und ernannte Wilhelm Böhm zum Cbet" besehlshaber und Aurelius Strom selb zum General stabschef. e ' •
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wb. Wien, 6. Mai. Die Erhebungen über bet versuchten Putsch gegen di« ungarische Gesandtschaft sin» soweit abgeschlossen, daß die verhafteten 5 Personen , dem Lanoesgericht elngelicfert werden ^inen- behördlichen Bemühungen beschranken sich darauf, zu ermitteln, wohin die aus dem Gesandtschaft- zebaude entmtheten 150 Millionen ÄW ßebta^l
werben.
Fünfzehn deutsche Kabel werden den Regrorungen der Verbündeten zur Verfügung gestellt.
Bon Deutschland wird gefordert, daß es zu Guusten her fünf verbündeten Mächte auf alle Rechte und Titel, die es bezüglich seiner überseeischen Besitzungen hat, verzichtet. Die meisten dieser Besitzungen werden kraft eines Mandates dcS Völkerbundes von einer der großen Kolonialmächte verwaltet werden.
Die Berbündetcn beschuldigen den früheren Deutschen Kaiser nicht eines Vergehens gegen die Straf- gesetze. sondern der ernstesten Verletzung der inicrnatio- 1 naltn Moral und der Heiligkeit der Verträge. Es wird, ein besondererGerichtshof eingesetzt wer- I beit, um gegen ihn zu verfahren. Die Personen, die der Verletzung der Kriegsgesetze und LriegSgcbräokhe beschuldigt werden, werden vor alliierte Kriegsgerichte gebracht "werden.
käste hakten. ’ I
Des Sa »«deck en, auf das sich die bereits be- fanutc Regelung bezieht, erstreckt sich von der Sreuze Lothringens nach Norden bis St. Wendel, schließt im Westen das Saargebiet bis Saarhölz- kch, im Osten sie Stadt Homburg ein.
Die Volksabstimmungen im Osten sollen stattfinden: im Regierungsbezirk Allenstein, zLziialich dee Kreise Angerburg und Oletzko, ferner 1 in eine« Teil Westpreußens, bestehend aus den Kreise» Sttchm an» Rosenberg sowie au» Teilen de» Kreis«» Marienburg und Marienwerder. Ost- tzteunea jo»! freien Zugang zur Weichsel und die »olle Bcuutzuu^Les Stromes erhalten. Di« Nord- - - »stecke »»« Ostpreußen soll an die verbündeten Mächte üb getreten werden.
Wb de, tzallLndischen Negi-rung wrrd bte A us- ltefevuug Kaiser Wilhelms verlangt.
Gruudstitzkich soll Deutschland zur Vergütung i t «Ber Schoden, die durch den Krieg entstände« sind, *erpf'icht«i Pi«, soll aber jedenfalls die Vergüt!--uz eilet dsn Zivilperfoue« zugsfügten Schade« libernedmo». Die Gesamtsumme der Schadenver-s zütuuoen «Krd spätestens bis Mai 1921 festgesetzt. I 8«nerhald de, nächsten zwei Jahre so« Dentsckstanb u t8 Milliarden Mark in Gold, in Waren, Lchisfe» «nd dergleichen bezahle«.
BetbgNch bet Handelsschiffe so« Dentsch- J le«» Ersaht picht Tonne für Tonne «nd Klasse für Klasie anerkennen «nd den Verbündeten 1 Alle denkschen Handelsschiff« von 1660 Tonuc« und darüber, die Hälfte feiner Schiffe zwischen 1000 und tBOO Tom»« «nd ei« Viertel seiner F-schdampier •ab änderet Fisthereifahrzeage auslief-rn,Jo« I i Bit für Rechnung der Verbündete» «ahreu» der nächste« fünf Jahre jährlich Handelsschtffe von 1 [ tOOOOtt Tonnen bauen.
Zur Sicherung der Durchführung de» Fr'°bens- •ertraqe» jo« das deutsch« Gebiet westlich de» Rhein» «»» Ne Brückenköpfe 15 2ah»e lang besetzt werden. Bei getreuer Ausführung de» Bedingung«« foven destimmte Gebietsteile, daran. Rr auch der Brückenkopf von Köln, nach fünf Mahden getimmt Werd««. Andere (Gebietsteile, darunter auch btt Brückenkopf von Kcülcuz, nach 10 teil, wird«« andere, darunter der B-ückeniopk von Mainz, ee* 15 Jahren. Bei früherer Erfüllung sämtlich« Frst-de^sb-dingunaen werden d,e »«- - V lafcarfefer# zuriickyenommen.
Der Anzeigenpret» beträgt für »le Sgei» Zeile 25 4 u <°el« Teunstnu«&ufdL, p* Qflhrft — 85 amtl. n. au,märt. SO n SV»/,Teueruna»rmchl. — <!» Reklamezeite < ,lu* ----- ----------------- -----------------1919
wb. «ersailles, 7. Mai. Die lleberreichung her Friedensbedingungen im Trianon-Palast völlig sich ohne Zwischenfall. Cl^menceau erklärte, die ßrunde z« Regelung der durch den grausam ausgezwungenen Krieg entstandenen Abrechnung sei gekommen. „Sie verlangten den Frieden. Wir sind bereit, chn zu gewähren. Das Buch, das Ihnen übergeben wird, enthält seine Bedingungen. Wir wollen Ihnen die nötige Zeit lassen, die die internationale Höslichkeichbietet, um sie zu prüfen, wol- , . . _
Friede« kein weiterer Krieg folgt" Hieraus gab 19ie «i^Wchk AMms. — Der Mer.! Ll^meneeau den Inhalt der Fragen bekannt, auf » »*«»*«<*.*
die innerhalb 14 Tagen schriftlich Antwort gegeben — ZZ? KFUsZ ÖKl Ä8
»erden so«. Ergehe von deutscher Seite schon Amsterdam, 7. Mai. Der „Telegraaf"
früher Bescheid, so würden auch die Verbündeten metbet auS London vom 6. Mai: „Die Times" wird schieunige Gegenantwort erteilen, um binnen einer morgen ungefähr 10 Spalten mit einer Zusammenstel- weiteren Frist die endgültige schriftliche Entschlieft- [llUß per wichtigsten Friedensbedingungen verössent- ung r.wn deutscher Seite zu erwarten. Graf B r 0 ck- tichen. Die wichtigsten Bestimmungen sind folgende: d0rff verlns ein« offizielle Erklärung in deutscher deutschen Landstreitkräfte müssen bin-
Sprache. neu zwei Monaten nach Unterzeichnung des Vertrages
Die Fritdknobcdingungen enthalten u. a. fol- fluf nicht mehr als 70 000 Mann Infanterie und genbe Angaben: I 30 000 Mann Kavallerie beschränkt sein, die Gesamt-
D.'NtlMaud tritt an Bolen de» qrößten ahl der Ofsiziere darf nicht mehr als 4000 betragens r - i l JT* d b e r i I c i i c:t V 0 icnr> nd bet '■$§ wird nur freiwilliger Militärdienst gestattet ■1' * J Lm links« werden. Auch die deutschen Rüstungen sotten ans bad
äußerste eingeschränkt werden. Alle Befestigungen bis WerWrinse« ab. Die südliche und östliche G.euze teilen östlich des Rheins müssen abgerüstei vstprenßcns gegenüber Polen wird durch Bcllsad-1 )!;.eTb„IL Tie deutschen Seesrrei tkräste dürfen ßimmnng »«stimmt. Danzig wir» mit ferner ,roej Monate nach Unterzeichnung des Friedensrertra- »«mitteSnre« Umgebung F r e i st a d t. qe8 keine U-Boote mehr enthalten und werden bann
«gtflieii erhält das Strittige Gcbitt von Mo-1 auS 6Schlachtschiffen, Üleichten Kreuzern, 12Torpedo rin ff n Teil Mt Nreustikch'Moresnet. 'ägern und 12 Torpedobooten bestehen, alle anderen ! e i «uk nlle R«b7e über Kttegsschiffe müssen entweder in die Reserve versetzt
i »eutfchlarid v erz i ch te t «"s ,°ll . N^° ud" Handelsschiffe umgebaut werden. Die Be-
Supr« mt» Malmevy, drre« E.-iwohner das bQrf m;^. aU zusammen 15000 Mann,
Recht haben sollen, binnen 6 Monaten gegen diese ^ntcr 1500 Offiziere und Deckofsiziere zählen. Alle Aeudermq im ganzen oder teilweise z« protestieren, •etauf der Bölkerbuud endgültig entscheidet.
militärischen und maritimen Anlagen auf Helgoland müsse« geschleift werden, der Kieler Hafen muß! den Handelsschiffen aller Länder, die mit Deutschland in Frieden lcüeu, auf der Basis vollständiger Gleichheit offen sichen. Es wird Deutschland gestaltet werden, üiS zum 1. Oktober eine Höchsr»M von 100 Wasserflugzeugen zum Aufspüren von Minen zu haben; noch diesem Datum darf Deutschland keine militärischen oder maritimen L u f t st re it k r ä f te behalten und innerhalb eines AbstandeS von 150 Kilometer von der deutschen Grenze auch keine Flugzmg- lager. Die in diese Zone fallenden Flugplätze müssen abgebrochen und der Boden muß um gepflügt
rob. Wien, 7. Mai. Der Chef der italienischen Wasfenstillstandskommission, General Gegtc, erhob am 8. Mai bei dem Staatssekretär für Heerwesen, Dr. Deutsch, Beschwerde gegen dar Ueberichreiten der Demarkationslinie durch deutsch-österreichische FormatloneN in Kärnten. Der Staatssekretär antwortet«, daß »tl ganze militärische Aktion der Landesregierung und be* tob. Rotterdam. 6. Mast „Daily News« I Bevölkerung dos Landes nur durch,""reckt, schreibt, es habe keinen Zweck vorauszusagen welche J^ge(J Obwohl der Zweck ausichiießsich di. Ab. Entscheidung di« deutlch« Regierung be.tt glich brr i elnee Bnuriises war, ergab sich tm Zuge d« Friedensbebingungen treffen werde. Diese 1 ^^tSrischen Operationen unvermeidlich und au» tattU dingungen stellen eine «rbrückende Steuer« Gründen, daß die -Demarkationslinie an einselneu von 5 Milliarden Pfund bat and außerdem, wie -teficn überfebritten werden mußte. Di« »evtfch-öfier. verlautet, eine Gebietsabtretung, die den „ichifche Regierung gab jedoch bereit» Befehl, den ®et* Verlust eine» Drittels der deutschen Steinkohlen, I tttcn Vormarsch «inzustellen. Sie wird neuerding, in drei Viertel der Eisenerz«, drei Viertel der Zinn-1 lst ichem Sinn« die strengsten Weisungen nach Klagen. I oroduktion und mehr als eines Drittels der Hoch-1 furt ergeben lasten.
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könne Wenn die Regierung diese Bedingungen «uroen. • # •
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n tnerTm die Blockade fortgesetzt und die Rot und wb. «ssegg, 6. Mai. Am 1. Mai wurde bi«
News" fährt fort, es gab« MR einenLPIt yte^tafct besetzt. Die Verschwörer planten, in de« dem Chaos, nämlich den, datz die ""rtschastlichen I ^aüagen bie slawOnische Republik au»« Kräfte in Europa in Gang gesetzt werden. I ,utuFä)t und Belgrad sollten blefrm Beispiele
Völkerbund sei wirkungslos, wenn Deutsch-1 •pfQen eiK€ Dcllsinenge zog vor das Gesängnis unb land nicht ausgenommen werde. Wenn man jetzt Detfanßte Fr-ilassmig der Verhafteten. Castern aus Deutschland ein brauchbares, williges Glied I Ytet Allgemeinansftand erklärt; all« Geschäfte machen wolle, so müsse eine internationale ßub geschloffen. Mehrere ungarische Agitatoren wurde» A n l e i h e e» vor dem Bankerott retten. I gleichfalls verhaftet.
Ei« Bermittlnngsvorschlag in bet Fiame-Fratze.
®b. Paris, 7. Mai. (ReuterZ Der fran- -ösisck)« Botschafter in Rom unterbreitete einen Vorschlag, wonach Fiume von Italien als Manba- tarmacht des Völkerbundes bis zum Jahre Istrft verwaltet worden soll. Bis dahin würde der einige Meilen davon entfernte Hafen für die Subflawen ferttggestettt fein. Dann würbe Fiume an Italien | kommen. Italien erklärte sick bereit, auf dieser j Grundlage die Beratungen wieder aufzunehmen. 1
Protest Chinas.
wb. Paris. 7. Mai. sHaoar.) Der Führer der chinesischen Abordnung auf der Fricdcnskonseronz der Minister des Innern Lon Tichrug Tpang, hat bekannt ! gegeben, daß bi« äst^stiche Abord-rung beim Dre,:rral gegen die Regelung der Frage von Klauischou zu Gunsten Japan» protestiert hat. Dor chu'echche Minister ist der Ansicht, daß der Dreierrat se,ne Ent- icheidung widerrufen wird, wenn er wirklich einen gerechten und dauerhaften Frieden Herstellen wrll.
wb. B e r s a i l l e s, 7. Mai. Der französische Bot- I ■ü iitjrflt Saint Quentin hatte gestern eine Zusom- menTunft mit Legationsrat Fehrn. v^Lersner, be, der er ihm die richtig befunbenen deutschen <o(lmaqten zurückgab. Heute vormittag nm 1> Uhr findet eme I erneute Ziisammenkunst statt, bei der Fehr. b. ßct.net I die Vollmachten der Gegner mit den von deutscher c^ite zu machenden Bernerkniigen übergeben wrrd. sinter diesen Vollmachten befindet sich auch die am 6. Mai übergebene italienische Vollmacht.