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,Dbetheffif<6e Zeitung- erscheint sechs««! Wöchentlich. Der

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Amsterdam, 6.Mai.

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Marburg

Mittwoch, 7. Mai

in Berlin, Joffe, roxrte getötet.

teil, eben iortt auf nk.

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gungen sofort zustimmen. Die Türken wer» den hauptsächlich das von ihnen bewohnte Gebiet behalten. Amerika erhält das Mandat für Kon­stantinopel und wahrscheinlich auch für die kurd sch- armenische Republik, ferner über einen großen Ge- bietsstreifen am Golf von Alexandretts bis z«r^ Südostgrenze des Schwarzen Meeres, Frank«, reich das Mandat für Syrien. Die Juden er­halten gleiche Rechte in Palästina, bilden aber keine Republik oder ein politisches Gemeinwesen. Griechenland erhält Smyrna. Polen wird die Nutznießung des Danziger Hafens haben. Lyprrn soll freiwillig von Großbritannien

'teste, rößti ?t pei »geg 45t!

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blick aus die Deutschen zu ersparen und zu verhindern daß Deutschland einen Borwand erhalte, die Unter reichuung zu verzöq-rn. Italien habe nunmehr er­kannt, dun die Verbündeten rin einheitliches Ganzes bilden müssen, um den Abickluss des von asten Völkern ersehnten Friedens zu erleichtern und zu beWeuiuaen Andererseits bade Italien aus dem di'stamati^ch n Meinunasaustausch der letzten Tage den Eindruck er­halten können, daß einige-'lichteit btetefie, da?

tob. zufolge

DemTelegraaf'

Archangelsk: Die

Di« .ÄÄdgaBt Kiautschous an China.

, wd. Part«. S. Mai. (Havas.) Baron Mattino Mtzärte 1* *wr Überredung, Japan habe die Absicht,

Die Hoffnung auf Verhandlung««.

. wb. Berlin, 6. Mai. DieDeutsche Allg. Ztg." schreibt: Es,, Berliner Mittagsblatt bringt die Nach- rtzht. datz in jedem einzelnen Falle der Friedensver- Ntbltingeti, wo es sich als notwendig Herausstellen kffie, gk««n formulierte Gegenvorschläge deut-

jetzt nicht mehr massgebend sind?

tob. Paris, 8. Mai. (HavaS.) Das Organs, kationskomitee des Völkerbundes hat P i ch o n zum Präsidenten gewählt.

Vorläufig keine Aufforderung Ungarn«.

zo. VersatIle», 5. Mai. Nach der Pariser Ausgabe derDaily Mail" wird Ungarn vorerst nicht zu Verhandlungen aufgefordert werden, da e» keine stetige Regierung besitze, die der Verband entrinnen könne.

wb Versailles, 5. Mai. Wie derEclair" mltteilt. erwartet man das Eintreffen der österreichi schen unb ungarischen Abordnung in St. Germain am 14. Mai. Mehrere Gebäude werden zu ihrer Unter­bringung requiriert. Da» Eintreffen der Oesterreicher und Ungar« wird die Vorlage de» Frtedensvertrages an die Deutschen nicht beeinflusse«.

SBn:iet wird.

ki*»lirser>rng d«r im Ausland« befindlich«« deutschen Schiff«.

Berlin, 8, Mai. Wie dieBoss. Ztg." au» Paris berichtet, hat di« Kommission, die sich mit der Aus- llefrnrnß der deutschen Handelsflotte befasst, über das Schicksal der in den Ententehäfen liegenden deutschen Schiff« folgende Entscheidung getroffen: Alle deutschen Wff« sotten denjenigen Staaten zugesprochen werden, ist dere, Häfen sie sich zurzeit des Kriegsausbruch» be. Nuben. De, Wer» dieser Schiffe soll von der Entschädi- htg^tnwmt abgezogen werden, die Deutschland an die Mteffei-den Staaten zu leisten haben wird.

Di« deutschen Kolonie«.

8 Uhr de

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sen Vorschlag dem Ministerrat, der erklärte, ihn anzu­nehmen.

wb. Paris, 5. Mai. (Havas.) Die Nachrick» non der Rückkehr Orlandos mtb Sonnt nos tmirbi von den Miigliedern der Friedenskonferenz sowie der italienischen Kolonie mit lebhafter Befriedigung auf­genommen. Verschiedene hervorraoende Mitalieder der italienisch n Mission äußerten die Ansicht, Orlando und Sonnino hätten sich insbesondere von dem Wunsch leiten lassen, den Derbündeten Verteg.nhetten im Hin-

- 85 ' tmu. M. 8Uf Dill, ou 4 B. ou /|

IJ04. «leb« Rabatt gilt «l» «arradatt. Bei L»»k. d die «e,chütt»st. e. «er- mittig, b. Ingeb.» 4. Sonder,«bsihr. Postscheck!.: Xr. 5016 Amt Franks, a. M.

mil dem Kreisblaü für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

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Der »nzetgenorti« beträgt für die 8g«I« Zeile 25 J.« «#. teurtunq»$ufto(., I ei Qflbffl. - 85 , emti. m. auswärt.80 J 1.50*/,Xeuttimg«|u|*L = *5 *I * U°*

1919

Verstärkungen erwattet.

Der Stur, der lettläudischen Regierung.

Das Gouvernement Libau gibt, demDono." zu­folge, fofeyibt Darstellung der Vorgang« beim Sturz bet Icitländischen Regierung: Der Sturz der provisori­schen lettländischn Regierung ist ohne Misten und Zutun des Gouvernements erfolgt. Eine lettländiscke Truppe führte ihn selbständig und übenaschend durch Die lettländische Regierung hat den ihr seinerzeit an­gebotenen reichsdeuifchen Schutz ausdrücklich abge« lehnt und ihn auch bei ihrem Sturz nicht erbeten. Das Gouvernement war daher nicht in der Lage, den Schutz der Regierung auszuüben, ohne sich damit un­befugt in die innerpolitischen Verhältnisse Lettlanv« einzumischen. Aufgabe der deutschen Okkupation» truppen ist e» lediglich, den Bolschewismus zu be­kämpfen. Kein deutscher Befehlshaber ist berechtigt deutsche Truppen in ßettlanb zu anbeten Zwecken zu gebrauchen, ......

Sie gtieh?Ml06lert«.

g*e Ueberreichung der Borfriedenrvertrage».

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uische Volk sich aufbäumt, Diil ihm Fiurn« verweigert werden soll. Und wenn Wilson ntd Engel»« junger rekete, so würde et in Italien nicht 61$ pe- ringfie Verständnis finden. Wo ist hier der Main, der dem empörten Volk zurieje: mäßigt euch? E» kann hier ganz außer Betracht bleiben, ob der Stur« der italienischen Leidenschaften den Beschluß Wstjou» umstürzen wird. Sicher aber ist, daß das .bcrhaupß Erreichbare nur erreicht werden kann, wenn daH ganze Volk mit geschlossenem nationalen 8BüI«X und mit der unentbehrlichen Dosis nationaler ' toe» schäft hinter seinen Forderungen steht. ES besieht ge« wih die Möglichkeit daß auch toi, mit einem Auf- bäumen gegen einen fertigen Beschluß oer lve)tmacgt« Nicht mehr «iStnrichtttt^rmäzrn, Sro^Otai

Warschau. «. Mat. Der früher« russische Bot- ' bei bet Einnahme

tob. Versailles, 6.Mai. Im Hotel de» Re­servoirs hielt gest-rn Prof. Schücking von der ganzen deutschen Abordnung einen Vortrag über bi« Unterschiede de? Pariser «Statuts bei Völkerbünde? gegenüber dem deutschen Entwurf.

Heute fand die erste Sitzung der deutschen toitt- schaftlichen Kommission für Industrie-Rohstoffe und Blockade mit der Kommission bet verbündeten Regie­rungen für Rohstoffe statt. Die Aussprache soll morgen früh sorigesedt toetben.

tob. Versailles, 6.Mai. Die technischen Bei- täte der Vereinigteu Staaten, Englands, Frankreichs und Italiens hielten gestern mit den deutschen Finanz- delegierten im Trianonpalast eine Wirtschaftskonse- renz ab.

wb. Paris, 6.Mai. (HavaS.) In Paris wurde gestern eine Liga der Vereine vom RotenKreuz gegründet, die sich auf alle Großmächte, wie Amerika, Italien, England, Rußland usw. erstreckt. Das Ziel der Liga ist, einen internationalen Verband vom Roten Kreuz ins Leben zu rufen.

wb. Ber faill e S, 6. Mai. DaSEcho be Pans" teilt folgende Einzelheiten über die Methode mit, welche für die Volksabstimmung im Steife Allenstei» laut Artikel2 im Friedensvertrage vor­gesehen sind. Innerhalb 14 Tagen nach Fnedens- schluß müssen alle deutschen Truppen aus dem Kreise

meldet dieTimes" anS kritische Zeit für die Verbündeten ist jefct vorbei. Ter Hafen ist somit wie eisfrei. Ein britischer Monitor konnte bereits die Dwina hinausfahren. ES werden

K der «Scheu hat, sich mit unangenehmen Dingen zu befassen und sich in seiner Behaglichkeit soweit davon jetzt gesprochen werden kann stören zu lassen. Da mit dieser typisch deutsche» Eigenschaft aber von vorn­herein zu. rechnen war, hätte es einer großzügigen Aufklärung bedurft, um die weittragende Bedeutung der «Sache für daS Gesamtvolk und für jeden Ein­zelnen klar zu machen. Leidet hat die Neichstegiening hierin nicht das Nötige getan, und auch die Presse hat eS vielfach an eindringlicher Verfolgung dieser Existenzfrage von Reich und Volk fehlen lassen. Von maßgebenden amtlichen Persönlichkeiten und den füh­renden Blättern bet verschieveuen Richtungen ist zwar mehrfach unb wiederholt erklärt worden, baß ein Ge- waltsrieden nicht unterzeichnet werden dürfe, aber diese Erklärungen sind bisweilen wieder entkräftet war- den, namentlich hat die sozialdemokratische Presst aus Schwächung der Proteststimmuna hingearbeitet. So hat Eduard Bernstein kürzlich imVorwärts" vor einemSpiel mit dem Gedanken gewarnt, daß eto Gewaltfrieden durch ein unbedingtes deutsches Reit beantwortet werde« müsse". Er predigt dem deut schen Volke vor allem Verständnis für Die Gedanken- g finge, von denen unsere Gegner sich bei ihren Forde­rungen leiten lassen und ist der Ansicht, daß bei diesem Verständnis auf unserer Seite sich 'mit den Feinden reden lassen werde. Deshalb lautet sein Rus: Mäßigt euch. Run ist das «Streben nach einem Verstehen der feindlichen Gedankeng Luge und nach Mäßigung doch wirklich daS Letzte, wa» man dem deutschen Volke in diesem Augenblick predigen sollte. Das deutsche Volk hat sich leider allzusehr von den Gedaukengfingen Wil­son« unb Lloyd Georges einfangen lassen unb erntet jetzt ben Dank dafür. Ihm hat gerade die Befähi­gung gefehlt, nur auf die «Stimme seine- «0?neB nationalen Gewissens zu hören und für Beto- rungSversuche taube Ohren zu haben. Verständnis für die Gedankengänge des Gegners! Man denke an den englischen Seit* und Wahlspruch: Recht oder '.»recht, mein Land! Man lohe nur einmal wie daS it alte-

Heute Nachmittag sollen im Versailler Trianon, palast der deutschen Friedensabordnung nun endlich die Friedensbedingungen überreicht werden. Ueber ein« Woche hat man die Deutschen warten unb bie Haß- unbSieges"-Stimmung Frankreichs spüren lassen. In ben Berichten der deutschen Pressevertreter war da« Nähere darüber zu lesen. Einem Volk wie dem fron- Mischen liegt eS ja besonders nahe, den Triumph bei Sieges bis zur letzten Möglichkeit auszukosten. Ist bieGloire", mochte sie auch manchmal noch so frag­würdig fein, immer der nationale Leitgedanke des Franzosen gewesen, so muß dieses Gefühl der Ueber- Hebung erst recht in einem Augenblicke Platz greisen, der Frankreich gestattet, hn Gefühl einesSieges" zu schwelgen, den die halbe Welt ihm hat erringen hel­fen. Allerdings war die Frist zwischen Ankunft der Deutschen und der für heute angesetzten Uebergabe de« Vorfriedensvertrages mit bedingt durch den Zw'sck-n- fall mit Italien unb bie Verstimmungen mit Belgien : unb Japan. Man hat eS aber auf jeden Fall in * Pari« mit Vergnügen gesehen, wie dieBoches" unter ^.Absperrung und wenig angenehmen anderen Bedtn- l -gungen in ben drei Hotels tn Versailles warten muß­ten, bis es genehm war, sie mit der Aufgabe, deren- wegen sie gekommen waren, zu befassen. Anstatt w Februar, wie es zuerst hieß, oder zu Ostern, w,e man weiter erwartete, wirb also das deutsche Volk nun tu der zweiten Maiwoche mit Bestimmtheit erfahren, was ihm von ben Gegnern als Vorfrieden angesonnen wirb. Im ganzen unb großen weiß es ja, wie bet Frieden be«Rechts unb der Gerechtigkeit", der Fnedenohne Annektionen und Entschädigungen", der Frieden d^ ..Selbstbestimmungsrechtes der Völker", der von Wck- son immer wieder gefordert worden ist, aussehen wird; denn «8 ist nicht anzunehmen, daß der Vorfnoden«- uttttug sich auf einmal von ben Bedingungen wesent­lich unterscheide., wirb die in den letzten Wochen in bet feindlichen Presse erörtert worcen sind. Danach tft tnft Sicherheit daraus zu rechnen, daß dem deutschen Volke ein nackter Gewaltfrieden auferlegt werden foU, dessen Bedingungen, soweit sie übetha« pt erffltte bat sein werden, Deutschland auf viele Jahrzehnte zum Lohnarbeiter der Westmfichte erniedrigen unter >auentber Vernichtung seiner Stellung al« Großmacht und seiner wittschaftlichen nnb politischen Selbständig« fett Ein großer Teil be« deutschen Volke« mißt ofsen- sichtlich der Frage bet Friedensbedingimgen aber noch immer nicht die Bedeutung zu, die ihr zukommt Teils wird sie im Hinblick auf die innerpolitischer Wirren unb bie ErnÄhrungsschwierigkeiten als neben#

scherstits Überreicht werden dürsten, die das Höchst- Mas; btt fir Deutschland möglichen Zugeständnisse ent- tziriten. Ob bie Nachricht in dieser Form zutrifft, muss MingtReBt bleiben, indes legt bie grosse Anzahl der LachverMLD^iLcv, die in Paris weilen unb zu kseii iw Befremd Sagen noch weitere hinzuqezogon inlichtett nahe, dass die deutsche Nachrichten, die sie aus der feind- _ st Friedensvethandlungen schöpft. Sew-ß Gegenvorschläge ausarbeitet, um sie den gegneri­sche» Bstfchlägen eutgegeiizubalten. Auch einzelne ^Bische Prefftstimmen lauen erkennen, dass Vetband- äägen aaf gegnerischer Seite nicht für unmöglich ge-- ßitte.! werden. Ebenso liegen sonstige Nachrichten vor, te» «ns daatlchrr Seite der Eintritt in Verhandlungen

Allenstein abgerufen werde». Sie haben sich jeder Requirierung zu enthalten. Ei« Ausschuß von fünf Mitgliedern, der vom Völkerbund ernannt wird, über­nimmt die Kreisverwaltung und organisiert die Volks­abstimmung. Er kann hierbei von ansässigen Persön­lichkeiten unterstützt werden. Alle Einwohner über 30 Jahre, die auS der Gemeinde, wo die Volksabstim­mung ftattfinbet, gebürtig find, haben Stimmbcrech- ro§. Berlin, 7.Mai. Wegen deS Versagens der für die Verbindung mit Versailles über Spaa oer* fügbaren zweiten telegraphischen Leitung wurde der sunkentelegraphische Verkehr zwischen den Funkenstatio- neu Nauen und Eiffelturm eröffnet

Die Aufteilung der Türkei. '

zo. Paris, 6. Mai. Dillon drahtet dem Daily Telegraph" u. a.: Von Oesterteich, Ungarn unb der Türkei wird erwartet, daß sie den Bedin»

China die Halbinsel Schautung mit allen Hoheit», rechte« zurückzugeben; e» woll« aber bie wirt- schaftllchen Vorrechte für sich behalten, bie Deutschland zugeltandm wurden, sowie da. Recht.

Pitz. Versailles,?. Mai. Die heutige Er-1 sich auf einem konzessionierten Gebiet in Tsingtau »ungssttzung wird etwa 20 Minuten dauern und «inzurichten. Die Besetzung der Eisenbahnen n Etesnenceau als Vorsitzendem mit einer etwa komme nur für M« Sicherheit de» Verkehrs tn Frage: «futil Minuten dauernden Rede eröffnet. Die richtig sse sollen zu keinem anderen Zwecke verwendet werden. ^Nefundenen deutschen Bollmachten wurden-gestern Die Rückkehr der Italiener.

jv. Berkaille», 6. Mai. Staatssekretär Sotf, * sich mtgeublicklich in Genf befindet, erklärte dem «tresponbenten d:s PariserIntrausigoant", daß er Net al« Privatmann spreche, jedoch erklären könne, M mau Deutschland, wenn man sich an Wilsons Pro-

------ wolle, seine Kolonien zurück- f^Rattee wiffe. Das sichere einen dauernden Fri«- Ne unb ermögliche Deutschland seine Schulden zu be« Kke» ni* sich wirtschaftlich wieder aufzurichten. Es

Sitzung Be, Ftieben»»«»fchiiss«»'

mb. Berktn. 6. Mai. Zm Frtedensalleschuß betonten die Vertreter aller Parteien die Notwen- , digkeit der Verständigung mit Rußland.

Adria Brobl-n. in bririrdi^ber Weite m täten. l^^minister » be g - r i°gte^ das Ka^nett kchiossen zu sein. Erneute Behandlungen üb-r d'e wendigen Schritte werden unternommen werden. Fiume-Frage sind notwendig. Ballonr hat eine Einst Finanzminister Dernbnrg sprach für die »tot« gi!im§fnrmel gefunden. Danach s"ll*n die Südiiawen I toendigkett der Lösung der Fesseln, die bisher unfe« einen neii zu errichtenden Adriahasen erhallen und I ren Außenhandel behinderten. Das Kabinett habe Italien namens des Völkerbundes Fiume 10 Jahre beschlossen, einen Reichskommissar für Belebung beherrschen unb bann die Entscheidung der Bevölkerung I Ausfuhr, für Beschaffung von Waren und den überlassen. k ! Absatz im Auslande zu ernennen. Ein Ausschuß

Amerika tttteressierl sich mir für de« Völkerbund. bestehend aus dem Reichswirtschafts-, Reichsernäh- wb. Versailles, «. Mak. Der Newyorker n unb Reichsfinanzministet mit außerordent- richterstatter desWatin" braßtet, man interessiere sich » Vollmachten soll alle Widerstände brechen, in Amerika nur für den Bölkerbunbsvlan, der fetzt mt Ausfuhr aenug »nF

durch eingefügte Zusatzanträge für Mmerita nunebmbar - b-rstellen

geworden fei, well er die cmr-rikanisck>- Souoer-inität könne deutsche Waren auch neu hersteuen. und die Monroedoktrin anerkenne. Die übrigen Kriegs-1 Dl« Unabhängigkeit Finnlands anerkan«^ htele. namentlich die Forderung^ Frankreichs, toter-1 ,5 Amsterdam. 6 Mai.Allgemeen HÄNMv«

I cjfierteit Amerika gar nickt mehr. Für Amerika I ,^lpet aus Pari-, dass die Fri^nskonf-ronz Ple- fei di« Hauptsache bet Abschluss bee Friedens. ?kber I Unubhängigkeit Finnlands unter gewißen Bedlngun- wte es auch kommen möge, die Untcrftiituing der ameri-1 gen u Q mit einem Vorbehalt bett, die finanziellen kanische» Industrie und Finanz, namentlich Morgans I igcr'pj[id>tiiugen Russlands, anerkannt habe unb Schwabs, würden Frankreich immer gesichert fein ____.____

I Soll das vielleicht heiss-», dass Wilsons 14 Punkte

MM.

Petersburg von den Finne« erobert?

wb. Amsterdam. 6. Ml .T«l«gr-nf" ,u- folge soll nach einem noch nicht näher bestätigten draht­losen Bericht Petersburg von finntschem Truppen er. bett worden sein.

Angriff der Bolschewiki auf Mlua.

wb. Berlin, 6. Mai. Nach Mclduugeii aus Kown» vom 2. Mai sind die Volschowisteu erneut mit starken Kräften auf Wilna vorgerückt. In unmittel­barer Nähe von Wilna ist c» bereit» zu Kämpfen ge­kommen. Die Stabt wird von ben sei üblichen Gra­naten erreicht.

Soff« getütet*

-e/» 4AX IBezussorei» betrügt monatlich 1.35 *. frei in« Hau« (durch dte Post

Jfü JVt) Lbnt Bestellgeld). Verlag von Dr. C. Hitzeroth. Markt 21/3*. b * | Feralvrecher 56.

stickgegeben. Die Vollmachten der Gegner wur- ^b. Versailles, 6. Mai. Die bevorstehende >j AI erst gestern überreicht und werden morgen zu- Rückkehr der ttallenifchen Aborbnung wirb von der li begehen werden. Der Text des Vertrages französischen Presse mit lebhafter B-sriedigung unb

B'itk geltern den Vertretern der mit Deutschland Erleichterung jur Kenntnis genommen. Die Presse «u« m ä«ieg befindliche» Staaten mitgeteilt. stellt ausdrücklich fest, dass bte Fiumeseage nicht ger-gelt

r t;«r 10, 6 Mai. (Havas.) In der Mittwoch- sei. LautMatin" sei Italiens Souveränität über

ntj fo >£i der Präliminarsriedensvertrag bet deut- Fiume grundsätzlich anerkannt word-ck Dagegen

"äme, fe' Abordnung überreicht wird, werde» zugelassen: verzichte Italien auf einen Teil s-iner Rechte auf 45a( Bevollmächtigten der Vereinigten Staaten, Gross- das Hinterland Dalmatiens u-b betrachte sich a.s De-

J A fcitaieie«5 unb der Dominions. Frankreichs. Italiens, auftragter des Völkerbundes für die Verwaltung von fl/ Brasiliens, Griechenlands, Portugals, Ru- Zara und Sebenico. Orlando unterbrettete dte-

|l l iänlei», Serbiens und der tschecho-slowatischen Repu- * ! gfl« Dte Bevollmächtigten werden von je einem Se-1 D. CB tetär sik jede der Möchte begleitet sein. Es wurde Jei&falte beschlossen, dass Berichterstait r der Presse

j Wüclassen werden. Die deutsckre Abordnung wild I Nich sechs Bevollmächtigte, beglntet von Sekretären | . Md jiinf Zeitungskorrespondenteu, vertreten fein.

t i ' lieber die Vorkehrungen für die Neberreicknmg des IH4 ^riel rnsvertrages berichlet die französische Presse sol- j mb: Einzelheiten: Gemäst dem von Clemcnceau, m und Llovd George gelrofsenc» Maßnahrneu ist ein großer huseisensörmiger Tisch ausgestellt worden, au »essen Kopfseite Clemenreau mit Llotzd Oteorge zur Rkchte» und Wilson zur Linken Platz nehmen wird. An be* rechten Längsseite iverd.» die französischen Bntrfter und Fach, die Engländer, Italiener, Belgier, 8rafi[iouer, Portugiesen, Serken, an der linke» Länqs- tHc die Amerikaner, die Bor!roter der englischen Tomi- Üons, btt Japaner Rumänen, Polen und Tschecho- Nowaktn fitzen. Dor Kopssorto gogonübor ist ein ge- rnltr Tisch für die deutsche Abordnung, dahinter Lisch für die Selrotäre, Stenographen und Do!

Mischer ausgestellt. Weiter hinten ist der Platz für chie Jonrnalisten aller Rationen. Die Feierlichkeit klvst sott lautEcho do Paris" ziemlich kurz sein. Wrnlt 3 Uhr müssen die Vertreter der Berbündcten au ihre« Plätzen sein. Sodann wird Oberst Henry die deutschen Bevolimächtigtcn einführon. Clemenoeau toitb als Vorsitzender der Konferenz der deutschen Al>- Mbmtng das FriedettSiustrument persönlich überreichen.

T ftrnier willEcho do Parte" ersahren haben, die «rutschen Hütten eine Frist von 14 Tagen, nm schriftlich Beine knngen vorzubringen, sodaß man 6rt Gegenvorschläge vor beut 22. Mai erwarten dürfe. Men werde den Deurschen kein Hindernis in den Weg legen, falls sie Sendboten an die Regierung nach 93er» ltn zur Prüfung des Vertrages schicken wollten. Die llutorzeichnung des Vertrages sei zwischen dem 3, und '5- Juni zu gewärtigen.