Einzelbild herunterladen
 

Krites Blatt

InlMudr Kirde'-m

e

Sie Mn?* *tt MoNl

sw deutsche« Kabel als Kriegsbeute.

Die Franzosen ließen einen Drahtverhau

Marbnra

Montag, 5 Ma!

DerMatin" beklagt sich bitter, daß England und Amerika schon Geschäftsverbindungen mit Deutschland machen. Das Blatt zählt einige be­reits erfolgte Geschäftsabschlüsse auf und beklagt, daß Frankreich untätig ist.

Sie dröhnte BMkl-n SeM-MW';.

tob. Wien, » Mai. (Amtlich.) Der Kabinctt^al iahte in der gestrige« Sitzung folgenden Beschluß: Der Präsident der Bereinigten Staaten teilte dem italienischen Ministerpräsidenten mit, daß er dem Londoner Vertrag hinsichtlich der Abarenzung zwischen Italien und Deutlch- Oesterreich. also der Annexion Deutsch-Süd­tirols durch Italien zustimme. Demgegen- I über erklärt die deutsch-österreichische Regierung: ,

1. Die Mitteilung de? Präsidenten der Vereinigten Staaten ist unvereinbar mit jenen demokratischen Grundsätzen, die der Präsident während des Kriegc- 'ei rlich verkündet hat und auf Grund deren der Wafien-

vermleden werd-n könne. I (

Homme lihre teilt mit, daß die deutsche Ab-1 ordnung anfgefordert sei, den Wortlaut der neuen L deutschen Berfassung, ohne die eine genaue Prü­fung der Vollmachten unmöglich sei, vorzulegen, was sofort durch die rleberretchung des deutschen Reich-'geset-blattes geschah.

Versailles, 4. Mai. Amerika ist nicht ge­willt, die von Deutschland zu gebenden 25 Milli-1 arbeit Staatsschatzscheine $u Zarantieren, da es be- l fürchtet, dadurch die Hauptgläubiger Deutschlands, ta ganz Europas zu werden. Die Italiener sollen bereits zur Rückkehr eingeladen sein. Italien erd halteFiume. Tie Rückkehr werde Donnerstag erfolgen. Graf Brockdorff ließ anfragen, wann der Bettrag überreicht werde, da die Amtsgeschäfte der Deutschen kein Warten mehr erlauben.

Bom Tage der Ueberreichung des Friedens- vettrages erhält der StempelVersailles" dea Zu­satzConference de paix". Für die Schlußsitzung der Friedenskonferenz soll in dem großen Saale eine Tribüne für 250 Journalisten eingebaut wer- benröb. Rotterdam, 3. Mak. Rach einer «Heilet I Meldung desNieuwe Rotterdamsche Courant" wünsche die italienische R-gierung keinesfalls einen Bruch mit bett Verbündeten. Italien werde abet den Friedens- vertrag nur daun unterzeichne«, -venn es sicher fei. daß der Londoner Vertrag in die Friedensbedtngungen I ausgenommen werde. D. h., wenn ihm Fiume Zuge- billigt ist.

wb. Amsterdam, 4. Mai. DemAlgemcen Handelsblad" wird aus Paris gemeldet, daß de- Rat der Drei beabsichttge, bei der Aushändigung I des Friedensvertrages an die Deutschen nur die I Vertreter der Großmächte anwesend sein zu lasten. Die Serben seien damit einverstanden, Belgien fordere jedoch, daß die Vertreter aller Länder, die mit Deutschland gekämpft haben, zugegen seien.

Haag, 3. Mai. Der Rat der Drei erkennt an, daß Deurschland verpsiichtet ist, die Maschinen und das Vieh, das aus Belgien weggefchafst wurde, den Belgiern wieder zuriickzugeben. Ebenso billgte er es, daß die Kantone Malmedy und Eupen an Belgien zurückgegeben werden. Doch soll diese Rückgabe von einer Volksabstimmung abhängig gemacht werden, die innerhalb von drei Jahren stattfinden soll. Bezüglich seiner Anspruch, auf die Schelde wird Belgien an die Nieder­lande verwiesen.

beantwortet worden ist. i

3. Gegenüber den Behauptungen, daß Deutsch-«ud I tjrol von der ihm drohenden Fremdherrlchait gerettet I werden könnte, wenn Deutsch-Oest-rreich auf den Zu-1 -ammeuschlnß mit dem Deutschen Reich verzichtete. I stellt die deutsch-österreichische Regierung fest, daß ihr I niemals von irgend einer der verbündeten Mächte der I Vorschlag gemacht wurde, auf den Anschluß an das! Deutsche Reich unter der Bedingung verzichten zu sollen, I daß Deutsch-Süditrol bei Deutsch-Sesterreich verbleibe:! wohl aber besteht zwischen der Frage des Zusammen-l schlustes mit Deutschland und der Frage Deutsch-SüdtirolS I i ein anderer Zusammenhang. Wenn Deutsch-Südtirol an I Italien fällt, bleibt von Tirol nur ein schmaler« Streifen übrig, der dann ganz unvermeidlich I an das Deutsche Reich falten müßte. Deutscy-1 Oesterreich würde daher nicht nur Deutsch-Südtirol, son-1 der» ganz Tirol verUeren und wäre abermals eines 1 seiner Länder beraubt Es würde auch im Westen nicht mehr an die neutrale Schweiz, sondern an das Deutsche

I Reich grenzen und damit wäre die Fähigkeit Deutsch-1 | Oesterreichs als selbständiger Staat zu bestehen, abermals I wesentlich beeinträchtigt. Deutsch-Oesterreich wäre in noch höherem Maße als bisher zum Anschluß an das! Deutsche Reich gezwungen. I

I wb. Wien'. 3 Mai. Der Kabinettsrat benct gestern eingehend die Frage Deutsch-Südtirols und beschloß über

I die Schritte, die zur Rettung dieses Lande» vor der Annek- 1 tion führen sollen. Die Staatsregienrng wird alle ihr | zu Gebote stehenden Mittel antvenden. Um Deutsch- I Südtirol, diese Perle deutschen Besitzes, der Ration zu erhalten. Tie StaatSregieruu, ist bereit, dafür auch I ,roße Opfer zu bringen. Die Sorge ist all-rdings ge- I wachsen, daß der Versailler Kongreß immer mehr imperia- I iüHid) nach der Willkür M Siehrs und nicht nach den '

Don Wilson verkündeten Rechtsgrundsätzen entscheidet, "bie die Voraussetzung für den Abschluß des Wafsenstill- standes gewesen sind.

Tirol selbständig?

tob. Innsbruck, 3. Mai. Landeshauptmann Schraffl erfiärte einer sozialdemokratischen Abord­nung. die Beschließung der Selbständigkeit Tirols wurde nur dann erfolgen, wenn aus einem andern Wege es nicht möglich wäre, Bürgschaften für die Erhaltung ^eutich- Südttrols zu erlangen. , .

In der Landesversammblng er fierte d-r deitt>ch-fret- heitliche Innsbrucker Bürgermeister Greil: Wir wollen die schwersten Ovftr bringen, um Südtirol zu erhalten und sogar aus die Bereinigung mit unseren Vollsgenoisen in der deutschen Volksrepublik verzichten. Wir sind überzeugt, daß nur ein ganzes Tirol den Frieden zwi- jjjai Deutschland und Italien ausrecht erhalten kann.

Die deutsch-österreichische Friedensaborduung.

wb. Wi« n, 4. Mai. Die deutsch-österreichische Friedensabordnung, die am 12. Mai in Saint Ger­main eintrifft, wird au» 30 Personen bestehen. Mit der Führung der Abordnung ist der ehemalige österreichische Justizminister Dr. Klein betraut.

stillstand geschlossen wurde. . , , ,. M I

2. Das Köniareich Statten begründet setneu An­spruch auf Dentsch-Südtirol mit rein strategischen I Erwägungen. Diese Erwägungen können die Annexion i desreindeutschenLandeS durch Italien anS zwei Gründen nicht rechtfertigen: Erstens deshalb nicht, weil auch die ethnographische Grenze zwischen den Deut­schen und Italienern in Tirol den strategischen Inter­essen vollkommen entspricht, zwellet-.S deshalb nicht, weil nach dem unverrückbaren Grundsatz, den bet VraN- I deut am Grabe Washingtons am 4. Juli 1918 ausge­sprochen batdie Entscheidung aller Fragen, sowohl I bet territorialen wie auch der Bouveränitälsfragen, der | wirtschaftlichen und politischen Fragen, aus der Grund- I läge der freien Annahme dieser Regelung durch« das Volk erfolgen soll, das unmittelbar dabei betroffen ist | nicht aber auf der Grundlage der mateririien Interessen I lobet Vorteile irgenb eine« anderen Volkes, das eine I andere Regelung zur Ausbreitung sriueS SinstuiseS oder feiner Herrschaft wünscht" Trotzdem aber machte du deutsch-österreichische Regierung schon vor längerer Zeil der italienischen Regierung einen Vorschlag, besten An- nabme bie strategischen Bedürfnisse Italiens in weitest­gehendem Maße befriedigen toötbe, ob ne baft banim Deutsch-Südtirol bet italienischen Fremdherrschaft | ausgellesett werden müßte. Die deutsch-österreichische Re

I gkrimg schlug bet italienischen vor, daß Deutsch-Süb- I titel zwar staatsrechtlich und wirtschaftlich ein Bestand I »eil Deutsch-Oesterreichs bleiben, militärisch aber in sicher Weise neutralisiert werden sollte, baß die strategischen Interessen Italiens dadurch wenigstens ,n gleichet Weise gewahrt würben wie bitt* bie «nnerwn Ides Gebietes bis zmn Brenner. Die deutsch-österreichische Regierung stellt fest, daß dies:t sorgfältig ausgcarbeitete I Vorschlag von Italien und seinen Verbündeten niemals

Der Vertreter der Sozialdemokraten Rappoldi lag«, seine Partei könne die Erklärung, Tirol zu einer fett* ständigen Republik auSzurufev. falls dadurch das beatme Südtirol erhalten bleibe, nicht beitreten -denn bH wiberspreche bem Selbstbestimmungsrecht. Ferner lugt keine btnbenbe Zusicherung bet Gegner vor. baß Seat«** -übtirol bem selbständigen Tirol angegliedert würde, Ein selbständiges Tirol wäre schließlich nicht lebensfähig. Wir können un8 von Deutsch-Oesterreich nicht trennen, ohne zu verkümmern. In einem Schlußwort enlatte Landeshauvtmann Schtassl. daß unter den «'re« int Antrag vorgesehenen Voran«stt",ngen auch bie 'S*1 Regierung beschlossen habe, bet SclbständigkeitserktärnnG Tirols zuzustimmen, um Tirol in seiner schwer« Lage zu unterstützen.

Es hanbelt sich um einen Antrag bet Ehristlich-Sozto« len, bie Selbständigkeit Tirols zu erklären, was ans bet Wolss-Meldung nicht ersichtlich ist.

wb. Wie», 4. Mai. Gestern abend 11 Uhr begab sich die englische Mission mittelst Sondetzuges na«

I Budapest.

schuld von 5 Milliarden durch die Verbündeten | unter dem Vorbehalt der Rückerstattung durch! Deutschland für durchaus ungenügend. Der! , Matin" berichtet, daß in Brüsiel heute die patrio­tischen Verbände vor dem Stadthaus demonstrieren wollen, um die völlige Widergutmachung des Scha­dens durch Deutschland und die Erfüllung aller territorialen Wunsche zu verlangen. Andernfalls dürfe die belgische Abordnung den Vertrag nicht unterzeichnen. Die belgische Presie, besonders der ..Soir", verlangt, daß Belgien dem Beispiel Ita­liens folgend, die Konferenz verlasse, falls ihm nicht Befriedigung würde. Reben diefen wichtigen Streitpunkten ist lautNew York Herald' noch m der weniger wesentlichen Schantungfrage erneut^ eine Schwierigkeit ausgetreten, da China gegen die Beschlüsse des Dreierrates als ungerechtferttgtc Begünstigung Japans protestiert.

mb. Versailles. 8. Mai. DasJournal er­fährt. baß in belgischen Kreisen lebhafte Verstimmung unb Erregung herrsche. Man sei der Ansicht. Belgiens 2 Iben unb Opfer mürb n nicht genügend berücksichtigt: man tue nichts für die Wiederherstellung. Engländer und Amerikaner überschwemmten das Land mit ihren Erzeugnissen anstatt Rohstoffe für die Industrie zu liefern, sodaß die Arbeitslosigk-it täglich einen le- unruhigenderen Umfang ammhme. Belgiens Sicherheit würde auch durch den Friedens vertrag keineswegs be­friedigt. sodaß ein B r u ch durch gute Worte nicht mehr

Keine Illusionen!

wb. Berlin.». Mai. Die Annahme, daß die Mei. nungsverschiedenheiten Italiens mit den Verbündeten in Italien eine freundlichere Stimmung 0^ Deutschland hervorgerufcn hätten, ist Irrig. Die ww lienischcu Behörden haben gerade setzt ein prisengertchv. ftch s Verfahren über sämtliche noch ln Italien lie-ew, den deutsche Schiffe und Ladungen eingeleitet In feindlichen Häfen durch Kriegsausbruch uderralckiO Schiffe dürfen aber nicht eingezogen, fondern höchsten, gegen Entschädigung zeitweilig für eigen- Zweck in An­spruch genommen (requiriert) w-rben. Einaezoaen fine» soweit hier bekannt, drei Dampfer. Die betitid* Re* gfentng hat durch Vermittlung bet Schwel,-r Regierung und der deutschen WaffenstiMandskowmifsion eine, I lehr entschieden gehoftenestPrott« erhob«« und sich a« I Schadeuersatzforde rnugen Vorbehalte«.

tob. Wien. 4.Mak. DieReue Freie Presse ev- fäbrt, baß die Bubavestet RSte-Remeruna mit ben W»* net Ententemisiionen m Berbanblungen über die 9 a »V t n l t i o n bet ungarischen Röte-Regierung ei"llttr-. sei. Diese gipfelten in bet Bitte an bie ttaherr .yt Million, daß bet durch ben Rückzug bet ungarischen Tr v- ven von der Demarkationslinie gegenüber ben Tsckw <-» frei geworbene Raum zur Ausrechterbaltung von y.nhe und Orbnung von italienischen Truppen beseht hr en solle. Dem Wunsche, baß Bubavest «ur von ital e- Nischen Truppen besetzt werben möge, könne bie ,to e- nische Million nicht Nachkommen, ba Ungarn tn btt l Interessensphäre Frankreichs falle unb bem Ove- ratkonSbereich bet französischen B>: anarm« zugehöre. In Budapest herrsche bisher vollständige Rübe.

tob Budapest, 3. Mai. Das ungansche Kor- respoubenzbüro raelbet vom 2. Mai: Die Rumänen nah* men am 1. Mai ben Szolnoker Brückenkopf unb setzte« biet über bie Theiß. Die Sauvtursache der muttärdme« Schlappen ist bie Disziplinlosigkeit eines große«

erbot be» Anschlusses Deutsch-Oesterreichs «« Deutschland. Die finanzielle Entschädigung.

Haag, 8. April. Der Rat der Drei nahm im Irinzip eint Klausel an, die Deutschland verpslich- tet davon sdzusehen, sich mit den russt>chen ^er österreichischen Angelegenheiten zu befassen. Rn dem Borfriedensvertrag soll eine Klausel aus­genommen weiden, in der Deutschland erklärt, alle knischeidnugen anzunehmen, die die Verbündeten dt'üaUch Oesterreich und Rusilond getroffen haben.

"wb. Versailles, 3. Mai. DasEcho de Paris" erfährt, daß das Territorialftatut Deutfch- --ids gestern von Cl«§meuceau, Lloyd George und ^ilfon end-Lltig geregelt wurde. Deutschland « darauf verzichten, feine Macht wieder herzu- Men, indem es seine Grenzen in Mittet- und Ost­mropa nsrdehttt. Der D r a n g n a ch O st e n soll )«rch die gestern angenommene Abmachung end- jülttg unmöglich gemacht werden. Betreffs Oesterreichs, dessen Vertreter demnächst nach Varis berufen werden, ist fefta.fout, daß es ui '

Schutz des Völkerbundes eine neutral

Republik werden muß mit dein verbot, sich «il -eutschlaud ja verbünden oder sich diesem anzu- Hließen. Weiter nafim der Dreierrat die Bestin-- Mngen »bei «lsaß-Lothringen, das ein- '^ießlich bei Eisenbah a franzostschen ,<sitz Sdergeht, die L ..ehurpen Elfaß-Loth- ngens jn Deutschland, ferner das Statut .xemdurgs, dessen gesamte Be-iehungen mit I

Seutschland -gelöst werden.

Finanziell soll Dcrttfchl-md sich verpflichten da iie Au-nhlung von 125 Milliarden fifi * feit auf den Eesanltentichädrgungsbeirag, >r a.u iii. Mai 1921 bekannt gegeben wird, tv koid a.us»ndischen Werten oder deutschen Staats-1 jhatzfcheinen bezahlt wird. Die Ueberelchung der Kriedensnertrages dürfte nach demP^ut tz n i lißen krinessttlls vor Mittwoch erfolgen.Excel- 6fr-« es seien nur zwei Sitzungen zu er-

ic ,-.i, ou erste zur Ueberreichung des Vertrages, die zweite für die Unterzeichnung. Zwischen beiden tzitzuugsn erfolgt aller Meinungsaustausch und jtbe Elör^rung schriftlich.

zv Prnis, 4. Mai. Die ZeitungLJnsor- nation" beschäftigt sich mit dem gestern vom dreier-Rat gefaßten Beschluß, Deutschland zu itotngen, sein Desinteressement an deutsch-Oesterieich und Rußland auszuspreryen. Jedenfalls werde die Zukunft Deutsch-Oesterrerchs später und direkt mit dem österreichischen Vertreter entMieden. Dabei wird besonders darauf htn- »eroiefen, daß die gefallene Entfche:dung alle deut­schen und -sterretchischen Versuche auf Vereinigung hinfällig »achen. Run klärt sich auch die Mls- ston die der französische Sondergefandte All^e in Wien zu erfüllen hatte, auf. Rn das von Wilson proklamier»« Selbstbestrmmungsrecht der Bolter hält llck der Dreierrat nur dann, wenn es zu nn- Misten DeÄfchlands und feiner Verbündeten ans- tzelegt werd« kann.

Teiles unserer Truppen.

«ertridignu, Bubavest, bis $e«t äußersten. Auge, meine Mobilmachung.

wb. Budapest, ». Mat. Laut Meldung des «» qa rischen Korrespondenz-Biiros teilte im Buda pestet Z-ntral-Arb iter- unb Soldotenrat bet Dolkskommlllar Bela Kun mit, Szolonek sei bereits in ben Händen bet Rumänen, die ungarischen Truppen seien aus bet gut ausgelaufen Btückenkopfstellung davongel <fufe « unb hätten bie ehrlich Ausbaltenbeu mitqerisien. I« Bubavest fei jedoch volle Ausrüstung für die vorhavbe» tun 15 Arbciferbataftlone bereit. So frage et den Ar- I bette-rat, ob Bubavest aufgegeben werd n solle ober ob bas Proletariat ffit seine Diktatur bis zum letzten Blutstropfen kämpfen wolle. Befrist rte Rufe et* miberten:Kämpfen!" Kun stimmte bem zu. Hebet bie äußere Politik sagte der Rebwt: ..Mög- bie Gntents uns niedertreten: es ist »bet nur für eine sehr kurz» 3eit Ich hoffe unb fühl--, baß ein Fr'ed- tatfächlich wüol'ch ift. der un» A'ern fiftänfen InM. Tie Me^'ßeit derArbefterschaft ist für bie Verteidigung Bnba* ! vests bis zum äußersten." Auf Kuns Porichla, I etn-s verzmeif lten Ausfalles geaen Szolonek teilte bet I Bolkskammtstar Hau irlt, daß für morgen 1R Arbeirer* datafn^u mobil aewach» w-rben. Tie mrpnfteber de» Arbelterrates sollten sich in Gruppen zu fünfzig an bereu I Sn^u steifttt.. Kun fchloß m t b r SuFotberung, jeder I flSaffenftWge möge zu ben Wafftn eilen.

I mb. Bubnvest. 3.Mai. Die revolutionäre Räie- I uaiminfl erläßt foftenden Mobllifieningsbefehl: ßnt ! Rettung der <r*rofrtarirrreboT"1- - »oft bie all* jaftneine Wobt Hf fern _rcktariat8 an.

I ricber milftärifch ansaebildete Piolttarier bat unverzüge I sich znm Frontdienst einzurücken. Jeder milltäriich nicht I or-saebildete Arbeiter wirb entweder ln Ansbildungr- I Bataillone eingeteilt oder vervllichftt Befeßigunasarbei« I ten zn verrichten. Wir erklären Bnbapcsi mit bem heuti» I gen Tage als Operationsgebiet.

I *

Internierung der Rätegesandtschast in Wie«.

Wien, 3. Mai. Ur.gcri.fc5e Offiziere. Gegner ber Budapester Röteregierung, haben heute na dl da» --er» fonat der hiesigen ungarischen ©efanbtf&al « Ktr.ra Wo hur Lumen interniert unb bann eint f?auSin4nnt ftorgenonunen, bei bet sehr betastendes Skater» W -------------- _ *

Iw. Oberbeffd6e Zeitung" ericheint fechsmat Wöchentlich. Ter .» tnQ lBezugsntei» beträgt monatlich 135 * ftk Warft 21^

IVO l^oe Bestellgeld). v«rl«g von I>. C- S'tzefttz. Warft nm-

V I OO.

wb Psris 3. Mai. Wilson, Clämenceau «Hb Llvstd «esr'ge regelten verschiedene Fragen, besonders diejenige der deutschen U n te r s e e - kabel. Mehrere verbündete Admiral«, u. «.der Admiralstudsches der französischen Marine, Ad- v<>-<.....-u ------- - - , .

d- »iral L«d »m, nahmen an den Beratungen teil. I um j)cn Aufenthaltsort der deutschen Abordnung Vie These, di« Kabel als Kriegsbeute -u be-1 Anlegen, wogegen diese protestierten.

ftachten, di« «Ott Rechtswegen denfenigsn zukom- ber Bertreter betD. Tages,tg." meldet, ist bir

Inen die sich ihrer bemächtigt haben, hat gcp S I Bnvesungsfreibeit bet deutschen Abordnung sehr be- 5)ie Kabel sollen zwischen England und Frankreich | ^r5nft. Tie französische Regierung berechnet ben Deut- Criaeteilt werben. Deutschland wird im Besitz des i schk» für die Unterbringung jeden Tag 100 Franken, d H.

el e t St 6 « « 1 bleiben aber die Durchfahrt I »och dem Umuchnnngskurse etwa 230 Mark, wofür irbp4et internationale Kontrolle gestellt sein, aber jeder Schluck Mineralwasser ufm besonders be- »trö unter ww I werden muß. Der amtlich zugetasfene Frileur er-

Wcirt Verzögerungen und Schwierigkeiten. ^nmal Rasiere« bie Taxe von 2^0 Franken,

mh K»iie 4. Mai. DerPetit Parisien" d.h. also 4,60 Mark. .

. ,1 _xfirfe nicht damit rechnen, daß der I tob. Versailles, 3 Mai. Der ».Eclair'^ bebt J$r«lbt, ms« Mtf« deutfchen Vertretern am hervor, baß Gras Brockdorsf-Rantzan bei Austausch der Filedensvertrag den beut^en wrttetern am b tf(6 flnac6, mil dem Hinweis darauf,

Dienstag tb« Mittwoch überreicht welde so dern 1871* ftonzösisch sprach.

rrst am F«ttag -der Sonnabend. Es ha^le sich « Eupe«.

Lut ,Matin" vor allem darum, die Rückkehr der I ftalienifche« Abordnung herbeizuführen und ferner Verschieden« Vertragspunkte zu regeln. Der Dreter- jat erörterte lautJournal" am ganzen gestrigen ^ug di« Möglichkeit her Zurückrufung der Zta- kener, doch wurde kein Ergebnis gezeitig.

wb. V e r f a i l l e s, 4. Mai. Die Haupt chwie- rigkeit scheint belgischerfeits zu bestehen. ^Die b:l- t gische Abordnung hält den Vorschlag auf Gewäh­rung eines Vorschusies von 21/». Milliarden, der - »uf die deutsche Entschädigung verrechnet werden M, sowie dt» Hebern ahme der belgischen Kriegs-

Der Unzeigenprei« beträgt flr bie Bgrfe Zeile 25 4 u 40l. teumnM«^»^ r 4 Zghx«

Tto «mtl u. an,märt, 4 « 50»/.Teuerung«,nicht. = 45 -.ReNemezeile

1 JOJt.jebeeRabatt gilt al« «artabatt. -Bei Au«k.b. büiSflWtÄ «-Bet« 1919

mittig, b. Ingeb. 2* 4-Eonbergebiihr. Pastjcheckk.: Xe. 5015 Smt Franks, a. M. |

mit dem StrdSMatl für ben Kiels Marburg

Tageszeitung für ldas früher kurhesiische) OSerhessen