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1919
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weites Blatt.
Jtg»gewlf in München: eil« bisherigen Anord-
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An die Einwohnerschaft Dresdens!
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««*««• der Rateregierung sind außer Wirksamkeit yW» Bayern! Haltet treu zur Negierung Hoff- Lereint alle Eure Kräfte, um die Wiederkehr der soeben niedergeworsenen Gewaltherrschaft f®~ Zukunft unmöglich zu machen und der Re- ßtermiq den Wiederanfbau des zerrütteten bayeri-
I , Am 12. April nachmittags versammelten sich I einige hundert kriegsverletzte Soldaten vor dem I Knegsministerium. Anlaß dazu gab die vom I dteich an geordnete Herabsetzung der Löhnung der Unteroffiziere und Mannschaften auf den Frie- ! d e n s s a tz, die aber für Sachsen zunächst keine An- I Sendung findet. Die sächsische Regierung wird sich I unverzüglich an die Reichsleitung wegen der Aufhebung dieser Beifügung wenden. Ein verbreitetes. aber nachgewiesenermaßen falsches Gerücht. daß der Minister Neuring Auftrag zum Werfen von Handgranaten gegeben hatte, gab den Anlaß zu einer starken Beschießung und Erstürmung des Kriegsministeriums. Kriegsminister j ! Neuring wurde auf bestialische Weise ermordet. Eine solche Handlungsweise fordert die Regierung l^u scharfen Gegenmaßnahmen heraus. Ter Belagerungszustand wird proklamiert. Wir ersuchen die gesamt« Einwohnerschaft zur Ruhe und Besonnenheit. Die Regierung trifft unverzüglich Maßnahmen zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung. Einwohner Dresdens! Verschärft nicht das Elend der Gegenwart. Not und Entbeh- rung haben wir alle ertragen. Durch Unbesonnenheit wird Eure Leidenszeit verlängert.
Dresden, den 12. April 1919.
Das LejarntmüMeriu«: t. V. Uhlig, j
nen zur Verfügung zu stellen, beschlossen wurde. Die Leipziger Studentenschaft geht dabei von der bestimm« ten Erwartung und fest n Zuversicht aus, daß sämtliche deutsch« Hochschulen sich dem V schlich der Leipziger Studentenschaft unverzüglich anschlietzea.
den Beamten Schuh und volle Freiheit garantiert. In Braunschweig ist alle, ruhig.
schaftssekretär von Frankfurt nach Dresden. Als die Unabhängigen am 16. Januar aus der Regierung schieden, wurde er mit der Verwaltung des
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«ift*. ter Pl-tz»
। Das Landesjägerkorp, gegen Braunschweig.
I Berlin. 13. April. General Märcker erhielt «von dem Reichswehrminister den Befehl, zur Wie« Iberherstellung gesicherter Verhältnisse im Eisen» I bahn-, Post- und Telegraphenverkehr, der seit Tagen gestört ist, sowie zur Verhinderung von Gewalttätigkeiten an Post- und Lisenbahnbeamten, mit seinem Korps in Braunschweig einzu« rücken. Das Unternehmen wird kn den allernächsten Tagen erfolgen.
| Berlin, 12. April. Goslarer Jäger, die de« Bahnhof von Börsum. 25 Kim. südlich von Braunschweig besetzt und «inen Ponzerzug vorpeichoben hatten, um die Eisenbahnstrecke Magdeburg—Hildesheim zu sichern, wurden nach der „B. Z. am Mittag" am Bahnhof Börsum von Braunschweiger Kommunisten angegriffen. Diese hatten vier Tote «nd zwei Schwerverletzte und mußten sich zurückziehen. Die zur Braunschweiger Bolks-Marinediviston gehörende Besatzung des Bahnhofs Schöningen wurde von Regierungstruppen gefa» gen genommen und nach Goslar eingeörackst. Di- Goslarer Jäger werden nach der „B. Z." zunächst n'chrs gegen Braunschweig unternehmen, solange die dortige» Spartakisten sich darauf beschränken, ihren Machtbereich cinzu^rlten. der nur einen Kreis von etwa 20 Kim. rund um di« Stadt Braunschweig umgrenzt.
Braunschweig. 12. April. Am Mittwoch früh setzte der Allgemeinausstand ein und als Gegenmaßnahme feit Donnerstag früh der Bürgerausstand. Die Post-, Telegraphen- und Eisenbahnbeamten streik:» ebenfalls, weil verschiedene Beamte gewaltsam an der Arbeit verhindert werden. Sie n"hm-?n die Arbeit nur unter der Bedingung wieder auf. daß die Regierung
Die Regierung des Freistaates Bayern. Der Ministerpräsident: Hoffmann.
Marburg
Moiltnq, 14 April
3« ermöglichen. Nur Ordnung und znm Ziele. -
den 13. April 1919.
kkMdM Um MBA»
Dresden, 12. April. Im Laufe von Kundgebungen der Verwundeten der Dresdener Lazarett« gegen den Kriegsminister Neuring drang die aufgeregt« Meng« in das Kriegsministerium ein, ergriff den Kriegsminister, schleppte ihn ans die Straße, mißhandelte ihn schwer nnd stürzte ibn von der Brücke in die Elbe, wo er erschollen wnrd«.
Danzig, 12. April. Nach Beendigung de» Ausstandes ist der Belagerungszustand versuchsweise wieder aufgehoben worden.
Halle, 13. April. Zu den Gerüchten über die Einstellung des Personenzugverfebrs im Bezirk Halle wird aus Halle mitgeteilt: Der Betrieb konnte wegen Kohlenmangels bisher nur mit groß'r Mühe aufrecht erhalten werden. Jetzt sah mau sich genötigt, einzelne Züge ausfallen zu lassen.
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rn: I «et» Stand.
8525 !. 5.
SE-Mmklt.
Bei Unruhe» keine Lebensmittel.
Wien, 13. April. Der englische Militärbevolft mächtigte Cunningham teilte dem StaatssekrelSr bei Auswärtigen, Bauer, mit, er sei von der englische« Regierung ermächtigt worden, offiziell und ausdrücklich zu erklären, daß int Falle von Ruhestörungen in Deutsch-Oesterreich die Einfuhr von Waren einschüth- lich Lebensmitteln und Rohstoffen sofort gänzlich ei* gestellt werden würde.
Amsterdam, 13. April. „Maasbode^ erhielt von einem Leser einige Flugblätter, die ihm vor einige« Tagen während der auf dem Trafalgar-Platz in London veranstalteten Kundgebung für die Aushebung btt Blockade in die Hand gedrückt wurden. Auf dem eine« befinden sich die Abbildungen zwei zu Skeletten abge« magerten LAerreichischen Kinder» «o» siebe» und zehS
Kekarrrrtmachung.
9k Geschäftsräume des A.- und S.-Rates befinden Ach fetzt h» der alten Kaserne im Anbau, Erd- Matz, Eingang Frankfurterstraße. Di« Auskunftstelle G SgLch Sonntags geschloffen von 9—1 Uhr
Arbeiter» und Soldatenrat Marburg.
M itr MMmr MetmIM.
«»mterg, 13. April. Proklamation an das biwerifche Volk! Die Münchener Garnison hat die Geumftherrfchaft in München himveggefegt. Das Äurteeimre der landfremden Eindringling« ist «in- gestürzt. München «nd ganz Bayern atmen er-
ißi.
mit dem Krcisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für sdas früher kurhessische) OSerhessen
I Düsielborf, 13. April. Gestern wniche in
I Straßen der Stadt mchrfach von Häusern und ans
I Fenstern geschossen. Der Hauptbahnhof wurde aus I den benachbarten Häuser» unter Feuer genommen, wo «durch mehrere Zivikpersonen getötet, zwei schwer und eine leicht verwundet wurde. Das Militär sah sich genötigt, zur Wieberherstellung ber öffentlichen Sicher- W einzuschreiten. In ben Abenbftunben und in ber stacht nahmen bie Regierungstruppen ben Kamps gegen bte Spartakisten wieder auf, btt sich im Stadtteil Oberbilk verschanzt hatten. DaS Maschinengewehr- seuer bauerte bis in bie Morgenstunbtn. Heute vormittag um s/49 Uhr begann ein äußerst Heftiaes Ge- 'chütz- unb Minenwerferfeuee. baS etwa '/« Stunben dauerte. Darauf brangen bie RegierungSlrupven von verschiebeuen Seite» vor. Es gelang nach kurzer Zeit, ben Oberbilker Marktplatz zu nehmen unb die Spartakisten zu vertreiben. Tie Solbaten gehen daran, ™ ^ä“^r ?;r dortigen Gegend zu durchsuchen. In Oberbilk sind bie Regierungstruppen vollstänbig Herren ber Lage. In ber Kölner Straße sinb bie Berwüstun- gen sehr erheblich. Die Masten ber Leitungen ber Ltraßenbahn liegen zerschossen und Fensterschtiben >>nd zertrümmert, Dächer abgebeckt unb ganze Stock- loene eingestürzt. Die Regierungstruppen finbeu keinen erheblichen Wiberstanb mehr. Bon ihnen würben
Könige Dertounbet Dagegen wurden zahlreiche Zivilisten, darunter auch viele Unbeteiligte, in bie Krankenhäuser eingeliefert, zum Teil schwer verletzt. ,L,pattofiften linü zum größten Teil auf Ellern geflüchtet. Der private Fernsprechverkehr ift »och ge-
Auf feiten der Zivilisten wurden bei den Unruhen zwei getötet und zehn teils leicht, teils
I schwer verwundet. Die Leiche des Kriegsminister-- I war infolge des hohen Wafferstandes der Elbe noch I nicht aufzufinden.
| _ 3laif) dem Putsch drangen drei Leute in Uni- I form in das Gebäude des Generalkommandos ein «und gaben sich als Mitglieder des Roten Soldats'r- I bundes aus. Einer von ihnen beherrschte die «deutsche Sprache nur ganz mangelhaft. Ein Be- I "oeis dafür, daß der ganze Vorgang unter dem
Einfluß russischer Agenten stand.
Dresden, 13. April. Rach einem vom Mini-1 steriuni ber Pfffe zuo-t-ift-n B'stcht stellt firfi immrdeutlicher herans, daß bie Kunbgebungen ber Sriert*- s'erletzten van svartakistischen Agitatoren in nerbrech-rischer Weise für ihre Pläne ansgenntzt worben ünb. Die, Kaiensnerletzten hatten nur bie Absicht. I ’bre allerdings ftbr zugespitzten Forderungen dem I
! Minister für Milltärwese» Neuring zu überreichen Der amtliche Bericht gibt dann eine Schilderung de- bereits bekannten Vorgänge bei bet Ermordung Neu-1 nngä, aus ber hervorgeht, baß bet Minister tro<-1 'einer Betäubung noch einige hundert Meter ström-1 obwärts geschwommen war, ehe er getroffen unter ginn. I Leiter melbet ber Bericht, baß sich unter ben Kriegs- j tzerletzttn auch Zinftisten befanden. Bekannte Saar I ^akiften hielten aufreizende Reden, forderten den Stur-1 der Regierung und bie Ausrufung ber Räte-Repnblik. I
Der ermordete Kriegsminister Neuring wurde I 1879 in Harburg a. E. als Sohn eines unteren! Bahnbeamten geboren. Er war erst Landarbeiter, I später Werftarbeiter. 1904 kam er als Eewerk-
rdkpril. Wie gemekbet wurde. Rächt vom Freitag znm Samstag eine - LjT’P** Smnmunistenvtrsammlung in München Fäüet i* ^rT b*e vollständige Btrgesellschastnng aller Eritilf| ^r^?BMtr* wnb auch der Frauen in München 6e Srasr- i <Kn’ Word«.
UM*-1 ää’(rlin, 13. April. Auf das von Sklrko Gestik in | rt:i das Reichsbankbirektorium gtrirhtttt Tele- ■W?* I Einführung bet sogenannten absolnttn
'st folgend« Antwort erfolgt: „Wir w°rn«n d f ^x^Rxntxutn* t
Z leichtert «ns. Die Gewalt der rechtmäßigen Regie- J ’ nme^Nifmenn hat sich mit elementarer Gewalt | ■ tu^gefetzt und ist jetzt auch in München wieder- R Hrrgeßelkt. Als Vertreter der Regierung ist » «ft m«itgth«nden Vollmachten der Mehrheits- H svz tollst Abgeordneter Hans Vo g e l - Fürth nach 8 Mtmhe« entfnnbt worden. Seinen Weisungen ist ■ bie «f weiteres unbedingt Folge zu leisten. Er!
। Dresden, 13. April. Das Gesamtministerium Ibat über ben gesamten Freistaat Sachsen den Belagerungszustand verhängt und die Kommandogewalt dem militärischen Oberbefehlshaber Bruno K i r ch Hk o f in Dresden übertragen. Dieser hat für die Zeit des Belagerungszustandes das «Standrecht verkündet.
Dresden, 13. April. Infolge des BelogerungS- zustanbes hat sich heute bie Sage soweit gebessert, daß überall verhältnismäßige Ruhe eingetreten ist, jeboch durchzogen heute vormittag noch kleine Trupps von
I Demonstranten bie Stabt. Die für heute anberaumte I Kommunistenversammlung verpuffte völlig. Im Laube haben in ben letzten Tagen in verschiedenen Orten Kundgebungen gegen die LebenSmittelteuerung stattge- sunben. boch hat sich hier bte Lage wesentlich gebessert. Im Zwickau-OelSnih-Lugauer Kohlenrevier, wo ber Ai'.sstanb im Abflauen begriffen ist, haben sich bei einer Abstimmung 90 Prozent ber Arbeiter gegen die ^Fortsetzung deS Ausstandes erklärt. Wie weiter mit» geteiU wirb, würben bisher in Dresben 4 Personen! derhaftet, bie im Verdacht stehen, an ber Ermorbung | Neurings beteiligt gewesen zu sein. Das Eintreffen ber | Vtr Aufrechterhaltung ber Ordnung von auswärts j entsanbten Truppen steht unmittelbar bevor.
B « r l i n, 12. April. Von zuständiger Stellei wird uns mitgeteilt, daß die erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um der sächsischen Re-! gierung einen verstärkten Rückhalt zu geben. Man I setzte so zahlreiche Truppen nach Dresden! in Bewegung, daß es rasch gelingen wird, die er-! forderliche Sicherheit in Dresden wiederherzu-1 stellen.
Da» Kriegsministerium wieder frei. j
I- j| berg, 13. April. Heute früh traf hier dir
Anl etn, daß es beute nacht regierungstreuen
€n»»ew glückte, bte Münch-ner Rätertgieruno zu G«rDe» mb bte Kommuuistenftibrer gefangen zu L Die Aktion in München ist nur mit Mün-
> ^"bven durchMilhrt wo-bett. Die Regieruna
[ Hi; für längere Zeit in Bamberg bleiben, auch
II wirb hier zitsamm-tiberufen werben. Nach-
i V Augsburg kapituliert hat, stehen nur noch
J r S9!,8"* Arsen heim außerhalb des Machtbereichs ber I Hoffmann, doch fhtb in Hof keine TruvbeN.
I Negierunastruppen von außer-
* ” München einrüden, um bte Ordnung wieder
[| herntstellen.
Wolffs sächsischer Landesdienst meldet amtlich: Heute kurz nach Mittag versammelten sich vor dem Ministerium für Militärwesen einige hundert Kriegsbeschädigte. Ihre Abordnung wurde vom Minister Neuring empfangen, der ihre Wünsche anhörte und deren Erfüllung im allgemeinen zu- fagte Im Laufe der Zeit gesellten sich zu den Kriegsbeschädigten eine Anzahl zum Teil bewaffneter anderer Soldaten. Gegen 2 Uhr nachmittags drangen einige bewaffnete Soldaten in das Innere des Ministeriums ein. Ein im Ministerium als Ordonnanz angestellter unbedachter junger Soldat warf in der Verwirrung in diesem Augenblick zwei Uebungshandgranaten in den Lichtschacht, die niemand verletzten und infolge ihrer Harmlosigkeit, auch niemand verletzen konnten. Auf der Straße entstand daraufhin das Gerücht, Minister Neuring - —...... —। habe den Befehl zum Werfen von Handgranaten
21 »CTeiwt i» sich die gesamte Zivil- und Militär-Voll-1 st^^oben. Auf dieses faffche Gerücht hin wurde der 511 l*e»eewitt in München: alle bisherigen Anord- Minister Neuring auf bestialische Weise e mordci.
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2 _ •hilnrfe« Englands i« Aegypten.
• j ttteJ**' 33- April. Aegyptische Kreise ber Schweiz • r tejT" * ber Freilassung der «ach Malta deportier- 2 iptzRR»tisichen Nationalistenführer, die zu Berhanb- 8 - *bch Englanb eingelaben würben, einen voll-
Rückzug Englanbs gegenüber ber in K «tSanbenen und noch keineswegs bezwun- " In der Neuernennung RuschdiS Pascha, -- früheren Weigerung Englands, mit ben '«iiMrt» ,"fnWrern zu verhandeln, seinen Abschieb ge- ii^7 hatte, zum neuen Ministrrpräsibrnten, er- Mytische Kreise ein unbedingtes Einlenkenj ?.** «l!:cüings nicht mehr rechtzeitig bie Gegensätze auszugleichen. j
IDie „Oberhesfifckte Zeitung« erscheint sechsmnl »Ichentlich. — De- d? " L.' v re iS betragt monotllch 1.85 X. frei ,nk Hou, (durch die Pok ohne Bestellgeld). — Verlag von Dr C. Hitzersttz. Mnrtt 21/23. — Fernsprecher 55.
Der «njetgenprei» beträgt für die Sge,» Seile 20 4 u 50-!. Kr^«,ukck>l.. amt« r 1 eyÄf„» 1 »^." ^bammelan». Krieg.,mchl Reklnmeteile !.2V^k. Jeder *A. xWßr’
S'lt.'l» B.rr.i.tt. - Bei Auskunft b bie GeichSttskt. u. Vermtttlunq der Angedste 26 4. «snbergedtthr. — Psstschtcktsnt»: Ar. 6C16 Amt Franks, a. M.
811 n r « r g, 13. April. Nach einer Münder Meldung des 3. A.-K. wurde der Minister •*? Aevßeren der bisherigen Räteregifrung, Dr.
1 bt eine Irrenanstalt iibergeführt.
v S«; ««»ten soll fuchtig sein. Die Stützen der -ltto^qierung, unter ihnen Landauer, Wagner sind verhaftet worden. Die 38“ Wt Berbafteten beläuft sich auf 16.
. G»r,i« 14. April. Nach bet „Boss. Zig." hat- «Vie« «nd Genossen noch ant Sonnabenb die Brr- Rnßlanb nnd Ungarn sowie den Krktos ' --------- ----- —-----"•“«» —
«i^tengen in grrgett Se4ammfintlitn berfünbet. Pftnitteilums stlt Militärwesen betraut und am
»w der . Lokalanz." berichtth vollzog sich der Stur' ^0- Januar durch den Zentralral für Sachsen be- ! »kr «aGkrsfckftn Näke-Regrentug in s-'s-s'-r Robe, | stätigt.
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etchiekt. Lebien sitzt in dem Staatsoefänanis D r e s d e n, 13. April. Das Eesamtmtmsterium Der „Sskalauz." läßt sich melden, datz er erlagt folgende Kundgebung:
bv.'f rwei $1 tUtonen Staatsgeldern | An di« Einwohnerschaft Dresdens! »er «chwetz geflohen set. .
I Dresden, 13. April. Gestern abend um
6 Uhr begab sich eine Abordnung der Kundgebenden I Sie Agitation de« Kommunisten. 1 zum Kultusminister Buck, der die Erfüllung der Berlin, 13. April. Wie dem „VorwärtgE Forderungen in vollem Umfange zusagte, d. h. Bei- von verschiedenen Stellen mitg«teilt wird agft behaltung der alten Löhne und gleiche Verpflegung fieren die Kommunisten für einen neuen All- *7C ?IC ®’$erf»cJtstt«PPen, auch von nächster Zeit gemeinansstand in Berlin und im ganzen Reich, ? rSIbc ®.!bartVItt,iL?ie Sicherheitstruppen, der bereits innerhalb der näMet, Tage beginnen
i Darat,Mn erklärte die Abordnung, daß nunmehr sEe. Die Kommunisten sind «ber den Räte- 21"10A ^hr vorhanden sei, das Kriegs- kongreß enttäuscht. Man beabsichtigt deshalb, S w e6 t?“ ? ^Urlnad) 6 UV di« Aktion auf die ersten Maitage zu verschieben die Kundgebenden das Krtegsmtniste- «nd die Agitation mit allen Mitteln fortzusetzen.
Hnm. Auf dem Nenstädter Marft wachst die bis die Diktatur des Proletariats gesichert ist. Menge von Stunde zu Stunde, darunter tnele Neu-1 t>«.
I Iterige, um das schwerbeschädigte Kriegsministe-! * s ~ „
rium anzusehen. Die Wache ist noch nicht wieder derltn, 13. April. In Berlin ist ein
I .nifneinrt»n ’ 1 4 I Flugblatt erschienen, in dem Photographien der int
96309 . * I März in bestialischer Weise von ben Spartakisten et»
• I morbeten Solbaten wtebergegeben werben. Die Bildet
Dresden, 13. April. Die mehrheitssozialistische I zeigen Aufnahmen der Leichen, bie wäbrenb bet Kämpfe Parteibersammlung beS Anbustriebezirkes Ebemnih | in Berlin in bas Gatnison-Sozatett in ber Scharnborst« lehnte den Allgemeinausstand nnd die Näierepiiblik ab. I straße eingeliefert nnd von Bekannten einwandfrei al» --*---- I Regieriingstrnppen erkannt worden sind. In dem Be» n. ... . I richt ber Lazarett ätzte heißt es: Biel« ber Leichen sind
ZiOSn^h^ Itnh I Wmct verstümmelt und weisen deutlich daraus bin,
U daß ber Tod nicht durch militärische Waffen, sonder»
Die Kämpfe in Diifsoldors. I durch stumpfe ober scharfe Instrumente hervorgeriisen
Düsseldorf, 12. April. Die Kampf« in der! wurde. Vielfach sind die Glicdmaßen mit Gewalt ge-- Gegend des Hauptbahnhofes und dem Stadtteil ?.tofc Das Flugblatt brn.rf 0-ich neben anderen Sbe"bilk letzten kick, k,r« 5nm tnri die Bildet der Regierungsso.'daten Gold und Mulles
bi wLSELWj.!. l f°ri, m°6eilbie auf ble schs«dlichste Weise ermordet worden find, v x. er»»;rr. - 1 be.r ?.69^"^llstruppen, die auch I nachdem man sie unter dem Schutze der weißen Fahne durch Artillerie unterstützt wurden, emr lebhafte! an sich gelockt hatte.
Tätigkeit entfalteten. Die Snartakisten benutzten Stndenteuschaft und Feeiwilligeuwerbrns.
d" Nacht wiederholten Uebersall auch Leipzig, 12. April. In bet Wandelhalle bet Maschrnengewehre die sie von einer dem Bahnho, Universität fand eine große Studcntenversammlun« benachbarten Fabrik aus auf den Bahnhof richteten, statt, in bet eine Aufforderung an die gesamte 6ta» Eer in der Rahe des Bahnhofs gelegene Teil Ober-1 dentenichaft. sich den bestebenben Reichswebrformatio. ‘ bilks hat unter ben Kämpfen sehr gelitten. ~ """
Heute haben die Arbeiter des Wasserwerkes ebensalls die Arbeit niedergelegt, so daß die Stadt ohne Waffer ist.
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