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nglsM RRrnberg, 11. April. Das Kommando des ll&HlW Ä-'Ä- teilt über die Lage in München mit: ..In

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e,n Kraftwagen mit einigen bewaffneten * ^ßI chirurgischen Klinik vor. in der der

j schwer verletzte Genosse Auer dirnied.'rliegt,

Magdeburg. 11. April. Die letzte Rächt ist,

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-4 *n heransznhsken. Die dortige Wache rief abgesehen von einigen unbedeutenden Schießereien,

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Marburg

Sonnabend. 12. April

Uhr ka Ilker

Die Einreichung des Abschiedsgesuches liegt be. einige Zeit zurück und erfolgte wegen Mei- nffsverschiedenheiten grundsätzlicher Art. die bei Aufstellung des Haushalts zutage traten. Di« rhandknngen, um den Minister zum Bleiben zu wegen, führten nicht zum Ziel, jedoch erklärte Minister Schiffer auf Wunsch des Präsidenten Reichsministeriums bereit, die Geschäfte bis r Ernennung seines Nachfolgers weiterzuführen.

Wo aussichtsreichster Kandidat für Schiffers ntzchtze wird D e r n b u r g genannt.

n haben die Kommunisten die unabhän- «« Vokksbeauftraglen zu stürzen versucht. Ge- lwärtig herrschen dort zwei sogen. Zentralste, sich gegenseitig bekämpfen. Mner von ihnen itt Dr. Levin an der Spitze befindet sich im Kindl- ller. de» andere im Wittelsbacher Palais. Die lt der Räte stebt vor dem Zusammenbruch, s ganze Militär steht auf Seiten der Regierung « und ist empört über die. L L g e n n a ch - ichten, bunt) die die gegenwärtige Lage in Kuchen geschaffen worden ist. Vkünchen ist voll- omme» abgeschlossen. In der ganzen Stabt gib^ keinen Tropfen Milch und kein Stück Vieh mehr die Kohlenvorräte geben zu Ende, so daß ein Teil der Betriebe schon nicht mehr aufrecht erhalten dm» »sun. Der drahtliche Verkehr nach Mün-

3ie FrlkikMtdiiWM.

Die Zukunft ixs Saatgebiete.

Brüssel, 11. April. sHavas.s LautPetit Pari- fien" ist der Wortlaut über das künftige Schicksal bei Saarbeckens in seinen Grundzügen angenommen wor­den. Danach würde das Saargebiet einer örtlichen Berwaltung unter Mitwirkung Frankreich» unterstellt werden. Wie derMatin" berichtet, wird Frankreich den Grubenbetriebübernehmen auf Grund einer internationalen Berwaltunqsorgani- sation, an der Frankreich beteiligt ist. Rach dem Echo de Paris" werden die Grenze» des Saarqebietes etwas nach Norden vorggeschoben. Die Eisenbahn und die Brücken von Landau und Kaiserslautern wer­den wahrscheinlich unter französischen Einfluß komme«. Echo de Paris" halt die Meldung für richtig, wonach Fach, Petain und Ioffre in einem an Elemenceau ge- rtckt ten Bericht die Besetzung des linke» Rheinuker» fordern. Im Falle der Ablehnung der territorialen Forderungen werde der Waffenstillstand auf« gehoben werden.

Die Kriegsgefangene« ««d Internierte«.

Berlin. 11. April. In der Geschäftsstelle de» Auswärtigen Amts für die Friedensverhandlunge« and gestern unter dem Vorsitz des Botschafter» Grafen Bernstorfs eine Besprechung über die Fragen, die hinsichtlich der deutschen Kriegsgefangenen und Zivil« inb-rnierte» beim Friedeusschluh zu regeln find, statt. Boa mehreren Anwesenden wurde auf da« vielfach ganz unmenschliche Los hingewies'n, das die Krleasaefan- genen noch heute, namentlich in Rordfrankreich und Sibirien, zu erdulden haben. Bon anderer Seite wur­den die bedeutenden technischen Schwierigkeiten unter, trichen. die di« Heimbeförderung der Kriegsgefangenen, namentlich aus den überseeischen Ländern, verursrch'N wird.

Mitritt der WWmznMm.

Berlin, 11. April. Der Reichsmlnister bet Schiffer hat fein Enttasfungsgesuch

militärische Hilfe und setzte sich den Eindringlingen gegenüber zur Wehr. Die Eindringlinge wurden schließlich entwaffnet und verhaftet.

Selbständige WShrnugspolitik derRäterepublik".

München, 11. April. Der Volksbeauftragte für Finanzen der Räterepublik Bayern hat an das Reichsbank^i ^to'ii'nr in B'rrlin folgendes Tele­gramm gerichtet: Der Abbruch der diplomati­schen Beziehungen der Räterepublik Bayern und der Reichsregierung stellt uns vor die Frage, ob wir auch inbezug auf die Währung f e l b st ä n - d i g vorgeben sollen. Die Uebertragung des diplo­matischen Bruches auf das Geldwesen würde den Wiederanschluß in beklagenswerter Weise er. schweren. Ich will mit durchgreifenden Mitteln die Währung sanieren. Ich verlasse die Wege der systemlosen Bargeldwirtschaft und gehe zur ab­soluten Währung über und bitte um Bekanntgabe Ihrer Stellungnahme.

Hebet die Revolutionier««- der Universität meldet dieBoss. Ztg." aus München: Das von Bros. Cchmidt-Roerr ausgearbeitete Programm besam tt o.:Die bisherige Klassenunrversität wird trief* ^>urch eine Stätte wissenschaftlicher Volksbildung. So- fort ist ein revolutionärer Senat einutberitfen. Bis die Vorberestunaen der neuen Hochschule getroste" worden sind, ist die Universität zu schließen. Dm bisherigen Lchrer und Beamten der Universität siu" arnndsStzkich ru entlassen, haben aber Anfvruck auf treifere Verwendung im Staatsdienst, entsprechend ihren Fähigkeiten. "Der neue Senat soll die über Bedarf besetzten Lehrfächer ernschränken »nd für alle bisher unterdrückten od-r vernachlässigten Fächer neue Lehrstüble errichten. Die bisherigen Rangklasien der Universität sind ausiuheben. Es gibt nur noch Dozen­tin Die allgemeinen Vorlesungen steben s e d e m Staatsbürger, der über 18 Jahre alt ist, offen, kür Fachvorlesungen und Arbeitskurse nur jenen, die de: Dozent nach Maßgabe ihrer wisienschaftlichcn Eig­nung aufnimmt. Alle bisherigen Eintritts- und Kol- tggechrr d«r Studierenden fallen fort. Bis zur voll­ständigen Einrichtung der sozialistischen Gefflffchffts^ ordnuncf tritt eine Lehrsteuer alt Stelle der Kolleg­gelder ui Krast. Tie Examina sind abzu- bauen. DaS Doktorexamen fällt fort. Für wirklich produktive wissen haftliche Leistungen kann von der Universität ohn eweitrres der Doktorgrad verliehen werden."

ist gesperrt, dagegen wird der Personeuzus- »uftechterhalke«."

ÜttickZ Reta Thiede« mit Bayern. Die Absperrung.

« beginnt Me Anhängerschaft der Räte- ^-llk auf dem Lande stark zusammenzuschmelzen. Ansbach, Ingolstadt, Trailsheim, im Bezirk tet, in Weiden und in der gesamten Ober- Ng men die Zusktmmung zur Räierepnblik und bekannte sich zur Regierung Hoffmann.

München, 11. April. Der provisorische revo- 7«re Zeutralrat erläßt einen Aufruf an das in dem es heißt: Die Gegensätze zwi- gegenwärtigen provisorischen Zentralrat Kommunistischen Partei Deutschlands sind grundsätzlicher Natur. Die Rote Armee ^raschem Werden begriffen. Die Bewaffnung ^."rvletariais hat begonnen und wird in we- »gen vollständig durchgeführt sein. Die

Stodtwehr wurde zu Hilfs gerufen, worauf die Spartakisten flüchteten.

Stuttgart, 11. April. Nach einer Bckannt- mackung des Staatsministeriums ist der am !. April -rklärte Beiagerungszustand aufgehoben worden.

Singen, 11. Ävril. Die Beamten der Maggi- Werke sind heute wegen (Hehaltsforderungen in den Ausstand getreten.

Die Sttaßenkämpfe in Düsi-ldoes.

Düsseldorf, 11. April. Die Aussiandskom- nisfion fordert in ejnem Aufruf die Arbeiterschaft auf, eiserne Ruhe, Ordnung zu halten, nicht zu provozieren und sich nicht provozieren zu lasten. Die Bewegung gleitet immer mehr in spart«- kistisches Fahrwasser hinein. Die B a r - rikadenbautcn im Stadtteil Oberbilk wur­den durch Schützengräben und Steinmauern mit Schießscharten stark befestigt. Aus Häusern und von Dächern wird auf die Soldaten geschossen. Bisher wurden über 100 Verletzte tu die Kranken­häuser eingeliefert. Bei der Schießerei wurden auch Unbeteiligte getötet. Zwei Soldaten, die von der Menge angefallen und mißhandelt waren, wur­den in den Rhein geworfen; einer ertrank, her andere konnte sich retten. GegenMittag kam es in der Gegend des Bahnhofes wieder zu einer schweren Schießerei mit Handgranaten und Ma­schinengewehren.

Gestern abend 11 Uhr versuchten die Sparta­kisten einen Sturm auf den Hauptbahn- hcf. Der Angriff wurde von den Regierungs- truppcn abgeschlagen. Diese hatten einige Verluste. Dir S>e iuste der Spartakisten dürften erheblicher ein. Am Vormittag ging die Schießerei am Hauptbahnhof und an anderen Stellen der Stadt tDtirer. Die Arbeiter des Gas- und Elektrizitäts­werkes haben gestern größtenteils die Arbeit wie­der ausgenommen. Der Belagerungszustand wurde aufgehoben und der private Fernsprechverkehr frei- gegeben.

Düsseldorf, 11. April. Wie von zuständiger Stelle erklärt wird, beträgt die Zahl der Opfer auf Seiten der Spartakisten etwa 20 Tote und 30 Ver­ätzte. Auf Seiten der Regierungstruppen wurden bisher 8 Tote und 24 Verwundete gemeldet. Bei

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nung der Bourgeoisie ist angeordnet.

>»it der kapitalistischen Bourgeoisie, es lebe

iar^foletariat!

" *" *7*4 einer Bekanntmachung der versammelten

>nid der Soldatenräte der Garnison Mün- Men die Truppen der Garnison auf dem Bo- wr Räterepublik.

einer Meldung derMünchener Post" fuhr

mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurheffische) Oberhessen

dem gestern abend versuchten Putsch auf dem Bahn« Hof wurde das Postgebäude schwer beschädigt.

Nach derVoss. Ztg." beträgt die Zahl der Opfer von Mittwoch bis heute in DLsteldorf 37 Tote und 110 Verwundete. Der Belagerungs­zustand, der gestern aufgehoben war, mußte b-nte wieder verhängt werden.

Die MMMiMM.

Danzig, 11. April. Der Allgemeinausstand in Danzig ist beendet. Die gcfomte Arbeiterschaft wird ersucht, am Montag die Arbeit wieder ge- fchlossen aufzunehmen.

Danzig, 11. April. Mittags traten auch die städtischen Arbeiter in den Ausstand, so daß die Gas- und Elektrizitätswerke zum Stillstand kamen. Bewaffnete Patrouillen durchziehen die Straßen und zerstreuen die Avlammlungen. In der Nähe des Harwtbahnhofes kam es zu einem blutigen Zu­sammenstoß. Der Pöbel ging mit Knüppeln gegen die Soldaten vor. Aus dem Fenster eines dem Bahnhof gegenüberliegenden Hotels wurde ge­schossen, worauf die Soldaten ebenfalls feuerten. Mehrere Personen wurden schwer verwundet. Zwei davon sind gestorben. Nachmittags beschloß eine Versammlung der städtischen Arbeiter, morgen früh die Arbeit wieder auzsunebmen. In den Abendstunden wurde in den verschiedenen Straßen scharf geschossen, zum Teil mit Maschinengewehren. Der Rcichskommiskar für Ost- und Westpreußen, Winiiing, ist hier erngeteosfen. der sich um die Bei­legung des Ausstandes bemüht.

T anz ig, 11. April. Ter Kommaudie-endr Gene­ral des 17. Armeekorps v. Bel o iv hat über Danzig den Belagerungszusitand verfängt.

Breslau, 11. April. I« den Linke-Hrisiuanu- Berken ist die Arbeit heute wieder ausgenommen worden.

Hannover, 11. April. Der von den Spar­takisten für den 10. April verkündete Allgemein- ausftanb kann als gescheitert betrachtet wer­den. Zn einigen Betrieben wurden die Arbeiter durch die Spartakisten zur Einstellung der Arbert gezwungen. Die Arbeiterschaft bat daher um Schutz. Der Korpssoldatenrat sowie der Garnison- Soldatenrat Hannover und der Zentral-Arbeiter- und Soldatenrat sagten diesen Schutz zu und drohten im Falle der Wiederholung solcher Ein­griffe mit der Verhängung des Belagerungs­zustandes.

Heute morgen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen etwa 250 Spartakisten und dem Straßen- dahnpersonal. Die Straßenbahner griffen gegen­über den Eindringlingen, die sie an der Arbeit hin­dern wollten, zur Selbsthilfe und trieben sie in'die Flucht. Der Straßenbahnbetrieb konnte vollständig aufrecht erhalten werden. Es gab viele Ver­wundete.

Baum.

Die beiden Münchener Zeutralkäte.

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Berlin, 11. April. Der Nationalversammluug ist der Gesetzentwurf über die Errichtung eines Staats- gerichtshoses zugegangen, worin eS heißt: Die Ratio- nalversammlung bildet auS ihrer Mitte einen Aus­schuß vo« 16 Mitgliedern zur Untersuchung der Bor gävge in der politischen und militärvolitischen Leitung deS Reiches, die zum Ausbruch, zur Verlängerung oder zum Verlust deS Krieges beigetragen haben. Die Reichsregierung hat dem Ausschuß die vo» ihm bezeich­neten Urkunden und Akten zur Verfügung zu stellen. Di eVerhandlungen des Ausschusses sind nicht öffent­lich . Hält der Ausschuß eine Person für verdächtig, Ml bm Ausbruch, der Verlängerung oder dem Verlust des Krieges beigetragen zu haben, so eröffnet er ge^en sie das Verfahren vor dem Gerichtshof. Jeder Deutsche kann bei dem Untersuchungsausschuß die Eröffnung des Verfahrens vor dem Staatsgerichtshof gegen sich selbst beantragen. Der Staatsgerichtsbof wird bei dem Reichsgericht gebildet. Er besieht aus 15 Mitgliedern mit Einschluß der Vorsitzenden. Nach 810 ergebt bet Spruch des Staatsgerichtshofes auf Grund einer öffent­lichen und mündlichen Verhandlung.

In der Begründung wird ausgeführt: Die Frage btt Schuld an dem Unglück, das über Deutschland hereingebrochen ist, bewegt das deutsche V lk aufs tiefsie. Das Volk fordert Anfllärung, durch wessm Schuld der Krieg und seine verderblichen Folgen sich ganz oder teilweise hätten abwenden lassen. Die ReichSregierung hat deshalb versucht, die Einsetzung einer inter­nationalen Untersuchungskommissia» mit weitqe- henden Befugnissen zur Feststellung des Tatbestandes zu erwirke«. Der Plan ist aber bei unseren Gegner» auf entschiedene Ablehnung gestoßen. Die Reichs- regieruug hält sich gleichwohl «ach wie vor für 6er- pflichtet, von sich auS alles zu ton, um die Wahrheit ans Lich! zu bringen.

Loudon, 11. April. DerDaily Telegraph" meldet au» Newyork. daß der DampfetGeorge Mafhington" am 10. April von Nemyork nach Brest ab« fährt. Wllfon werd« sich tn Frankreich a« 19. April einlchiffen können.

Die Besetzung von Griesheim «nwiderruflich.

Frankfurt a. M.. 11. April. Marschall Foch hat, ohne auf die Protestnote der Deutschen Waffenstillstan^kommission einzugehen, die Be« etzung von Griesheim als unwiderrufich be­zeichnet. Das Abschnittskommando IV der neu­tralen Zone wird nochmal? nachdrücklich dagegen Einspruch erheben, und das Z:n:lkommisfariat wird alles versuchen, um wenigstens für die erste Zett Berkehrserlerchterungen im Erenzverkehr zu er­langen.

Die Kosten der feindlichen Besetzung.

Berlin, 1L April. Der Unterhalt für die Besai-ungstrnpven des Rheinlandes stellt an die Rerchc,räf,e unverhältnismäßig groß« Anforderun»

IDieOberbeffrltbe Zeitung" erscheint fechsmel wrchentltch. De« Bezug»prei» beträgt »wnatiick 1.35 Jt. frei >nS Hon» tdnrch die Poft ohne Beftellgeld). - Verl., von Dr. L. Sitzer.th. M.rkt 21/23. - §ftnf»r«6er 55.

ruhig verlaufen; die Arbeit ist allgemein wieder ausgenommen worden. Generalmajor M ä r ck e r erließ ein Flugverbot für alle Flugzeuge, die nicht zum Landesjägerkorps gehören. Als weitere Ver­stärkung ist inzwischen das Freikorps Görlitz unter Oberstleutnant Faupel eingetroffen.

Dresden. 11. April. Die sächsische Regie­rung hat für 180 Millionen Mark Lebensmitte im Ausland gekauft. Si^, sollten mit sächsischer Kohle bezahlt werden; dC dßr Bergarbeiterans- itanb das verhindert, kommen die Lebensmittel nicht.

Essen, 11. April. Die Verhandlungen zwi­schen den Straßenbahnern und der Straßenbahn- Direktion führten zu dem Ergebnis, daß am Mittag der Betrieb wieder voll ausgenommen wurde. Der Ausstand auf der Kruppschen Eußstahlfabrik ist im Abnehmen begriffen. Auch aus dem Ruhrgebiet vorliegende Meldungen lassen erkennen, daß der Ausstand im Abflauen ist.

Gestern ist die Essener Volkswehr von dem westfälischen Freikorps Lichtschlag wegen llnzuver- ^ässiakett aufgelöst und entwaffnet worden. Zwischen den Regierungstruppen und den Aufstän­dischen kam es im Laufe des Tages zu zahlreichen .fufammenstößen. Immer wieder wurden die Posten überfallen und Angriffe auf die Regierungs­truppen, wenn diese in kleinerer Anzahl sich auf der Straße sehen ließen, verübt. Die Regierungstrup­pen haben dabei eine erhebliche Anzahl Berimpide- ter zu beklagen. Auf der Gegenseite gab es eine größere Anzahl Toter. Die Ruhe war wieder her- bestellt, als die Regierungstnippen größere Kräfte einsetzten.

Eine Delegiertenkonferenz der Bergleute in Kettwig protestierte scharf gegen die Verhaftung der Neuner-Kommission und die Verhaftung von Zechenarbeitern. Die Konferenz verlangt di« un­verzügliche Erfüllung der Forderungen der Berg­leute und erklärt, daß Rotstandsarbeiten nicht eher wieder aufgenommen werden, bis der Belagerungs­zustand aufgehoben und die Regierungstruppen zu- rückaezogen sind.

Essen, 11. April. Die vier Bergarbeiter- Verbände erlassen einen längeren Aufruf an die Bergarbeiter des Ruhrreviers, in dem sie unter Hinweis auf die zwischen der Regierung und den Bergarbeitern erzielte Einigung ernst und drin­gend zur Wiede-ausnahnie der Arbeit auffordern.

Berlin, 12. April. Nach einer Meldung des Perl. Lok-Anr." aus Hagen stürmten Spartakisten das Gerichtsgefängnis und befreiten wahllos die Gefangenen, unter ihren eine Anzahl Schwer­verbrecher. Die Spartakisten drangen in die Ge- sängnisgebüude ein und demolierten alles. Die

Berlin, 11. April. Die Zig." meldet Ivs Bamberg: Rach einer Mitteilung der Reichs- «4-rdni benachrichtigten die Westmächte diese

bmoei **x& Firnkspruch, daß Bayer« nicht i« dr» grk= I lsusfchtotz kiudezoge» und eine feindliche Ko»teoll- lenb vmuiDon verhindern wird» daß von den Lebeus- >eu!£: der Verbündete» auch nur da» Geringste

***«* »elangt.

Itlli preußische Regierung stellte die Kohlen-

-fermrg ein; auch die Regierung Böhmens sperrte Q V' Lohrenzufuhr.

srha uöki? emzuführen, wieder aufzuheben.

> n $ * 18, 11- April. Wie die htefigen

*>en. wurde die Rüteregierung in Am- rg sestgvzt

tinct Meldung berBayrischen Volks,ztg." lUCi in einer Sitzung des Arbeiter« und Sol- Durales in Fürth die Räterepublik mit Mehr- a b gelehnt.

Kfirnterrg, 11. April. Stoch vorliegenden

Der Injeigenerei» beträgt fit die Sgel» Zeile 20 J u 50 »st Rr4«juf*l., emtl r.i auswärt.n. Eammelanz. SO j. i 33'/»/. Kri«g»zufchn Meflewteietle 1.20X. Jeder vilYlZ»

Rabatt gilt et« Barrabatt. Bei Auskunft v. Die Geichättsft. u. Vermittlung «nm derAngebste 2t Ssn»ergeb»hr. - P.ftlcheckksnta: Rr. 5015 »mtFranks.«. M.j

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Gegen die Räterepublik.

cfl t « s b m 10, 11. AprU. Der hiesige Ar- ?,Rb Soldatenrat beschloß mit 13 gegen 5

, den Beschluß vom Montag, hier die

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