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1919

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3sg»nlabt für dir Regierung Hoffman«.

Ernäbrungswff«.

Versammlung, folgende Forderungen der Arbriftrsckaft

Aus-

aus

einem Demonftrattonszuge durch di« Et-bt. Der Ar­beiter- nnd Soldatenrot dAtete an die Land-ourr- lammlung folgende» Schreiben: Der Bollzugsrat bi» Landrsarbeiterrat, in dem Freistaat« Bronnkchne'a stellt an die Landesvermv'mlnmz folgende Anttäge und ersncht. dies« sofort zu beschließ«: Die Aufhebuna der vorläufigen Verfaffung. die Verabschiedung der vom A.» nnd S-Rat zuerst einarbrachten Berfaffunq sofortig« Vorbereitung der Sorialisterung durch Tin- sedunq von Betriebsräte« in ISmtFifrn Industriell n t'rternebmungen. und grundlegend« Aenderung in dem

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Volksbeeres noch den Grundsätzen des Erfurter qramms, und AblOutz eine» Bündnisses mit o»t schon Räterepublik.

Marburg

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Die Entschädigung. Der Kaiser.

Amsterdam, 10. April. Reuter meldet

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beiter der Reichswerst, der Sch'chauwerst. der ArtiNerl«. Ferner ersuchen wir J>ie Land | Werkstatt und der Kewehrfabrik. In einer auf der *" E isenbahnhauptwerkstatt abgebaltenen Versammlung

wurde ein Telegramm de» Eisenbabnminister» Oeser verlesen, der die Forderung«« der Arbeiter a bleh n t e. Der Perionenzugverkebr von Danzig wird du-ch die Be.

Pari»: liebet die Fragen der Verantwortlichkeit und Entschädigung wurde Uebereinstimmung er- I sielt. E» verlautet, daß eine Ration, wahrscheinlich Belgien, die Verfolgung des früheren Deutschen Kaiser» einleiten werde. Die Bezahlung der Ent­schädigung erstreckt fich auf eine Zeitdauer von 30 Jahren und beginnt am 1. t. 1921 mit der An. zahlung von einer Mistiarde Pfund Sterling. Deutschland must eine Obli^a^ion unterschreiben, in der es einwilligt, eine Schuld von 6 Milliarden zu zahlen.

I DasAlgemeen Handelsblad" meldet aus Pa­ris: Die amerikanischen Mitglieder der Kommis­sion, die sich mit der Frage der Verantwortlichkeit für den Krieg befaßt, widersetzen sich energisch der Ansicht, daß der frühere Deutsche Kaiser in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt strafrecht­lich verantwortlich ist. Wilson scheint ebenfalls im Viererrat in dieser Frage eine kategorisch ab­lehnende Haltung eingenommen zu haben.

P a r i», 10. April. Ter Viererrat verhandelte über einen Bericht der Finanzexperten, der fol­gende Punkte aufweist: 1. Unverzügliche Zahlung einer Entschädigung von 25 Milliarden Franken in Dold, Rohstoffen und Kreditbriefen aus das Aus­

amten. die in ihrer Gesamtheit n'ckt am Ausstand be­teiligt sind, unter militärischem Schutz möglichst fahr- planmäßig aufrecht erhalten.

Danzig. 11. April. Zu einem blutigen Zusam­menstoß zwischen den Truppen, die den Vorvlah des fieitgen Hauptbahnhofes absperren und der diesen Platz umlagernden Menschenmenge kam e» gestern abend. Di Truppen waren den ganzen Tag über aus der Menge heraus beschimpft und beleidigt wordm. Bei einer Auseinandersetzung kam » schließlich zu Tätt chkeiten Die Soldaten mußten den Platz räumen und gaben SterR-t F-n«r Drei r>«tgi«t. mehrere

verletzt. Die Danziger Bürgerschaft ist über den von de« Unabhängigen und den Spartakisten propagierten Ans- stand äußerst erregt und beabsichtigt, vielleicht in den Degemuisstand einzutreten.

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nahmen die Sch'eßereien tw der inneren Stadt ihren Fortgang. Der Stuchenverkehr ist lehr lebhaft.

Truppen ft» da« sächsische Kohlengebiet.

Dresden. 10. April. Rach Mitteilungen, die die Regierung au» zuverlässiger Quelle erhalten hat, sind die Spartakisten im sächsischen Kohlen, revier eifrig dabei, unter Anwendung und An- ldrohung von Gewalt die Werke stillzulegen. Die Regierung sah sich deshalb gezwungen, zum Schutze der Schächte und Arbeiter Truppen in das Kohlenrevier zu entsenden. Die Arbeiter selbst baten die Regierung um Schuh vor dem Terror der Spartakisten. Die Truppen find bereit» unterwegs.

Zwickau. 10. April. Die Au-ständigen be. schloffen für heute den «llgemeinau»stand. Der Ausstand, der ursprünglich wegen der unzureichen­den Ernährung inszeniert war. nimmt immer mehr einen politischen Charakter an. al» deffen Ur­heber die Kommunisten anzusehen find. In einem j großen Demonstrationszug wurden Plakate mit­geführt. die zum Anfihluß an die Sowjetregierun­gen in Urflatn und Rußland auffordern. Die Mehrheitssozialisten verhakten sich nach wie vor ablehnend. Die Arbeitswilligen werden au der Arbeit verhindert. Bis jetzt ist die Ruhe nir­gend, gestört.

Zusammenstöße in Oberschlesteu.

« euthen, 10. April. Die Mannschaften, die als militärische Hilfe zum Schutze de» Lebeng- mitteldepot» und zur Aufrechterhaltung der Ord­nung nach der Friedenshütte in Marsch gesetzt wor­den waren, find von bet aufgeregten Menge be­schimpft, tätlich angegriffen und beschaffen worden. Als die Gefahr bestand, daß das Militär der Maffe erliegen würde, sahen sich die Führer gezwungen. Befehl zum Feuern zu geben. Bisher wurden fünf Tote und einige Verwundete gezählt. Besonders balbwüchsige Burschen taten fich bei dem Angriff hervor.

Siseubahnemmsstand ht Danzig. Zusommenstötze.

Danzig, 10. April. Der Ausstand der Eisenbahner in Danzig ist jetzt zn einem politischen «nsstand "rklärt worden mit dem Ziel der endgültigen Besei­tigung der Regierung Ebert-Scheidemann, der Aufrichtung der Räteregterung und der Antniipfung von Beziehungen zu den Sowjetregierungen in Rußland und Ungarn. Bi» Mittag streikten rund 20 000 Ar.

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I ein. Bei der Firma Krupp hat fich die Zahl der Ar I beitswilligen gegen gestern wieder erhöht.

I Ludwigshafen. 10. April. Die fctihn^nnh I scheu Angestellten bet Badischen Anilin- und Soda- I Fabrik find «egen Richtbewilliqung ihrer Forderung« I in den Ausstand getreten. Di« kanfmänn'kchri t nge- I stellten dreier weiterer chemisch'N Fabriken trat1» bc» I raufhin tn einen Sympathi«n»ktan» ein.

I Die Unruhen in Düffeldors.

I Düsseldorf, 10. April. Die Unruhen setzten I sich gestern abend in verschärftem Maße fort. Vor I dem Bolksbause wurden zwei Handgranaten auf I einen Kraftwagen der Regierungstrupepn gewor­fen, wobei zwei Soldaten den Tod fanden. Bei den Schießereien fanden mindestens neun Personen den Tod, darunter eine Frau, die von einem Zi­vilisten ohne jeglichen Gründ mit einem Revolver erschaffen wurde. Der Zivilist ist entkommen. Ja den Krankenhäusern wurde eine große Anzahl Ver­wundeter eingeliefert. Infolge des Ausstandes auf dem Gaswerk mußten jetzt auch die städtischen Kriegsküchen den Betrieb einstellen. In den Stra- | ßen, in denen sich die Kämpfe hauptsächlich abspiel­ten, find zahlreiche Fensterscheiben zerschoffen, die Leitungen der Straßenbahnen heruntergeriffen. In der Zimmermannstraße wurde ein Offizier überfallen, von der Menge zu Boden geriffen und in bestialischer Weife gemartert. Einzelne Sol­daten, die auf der Straße vom Volke überfallen und entwaffnet worden waren, wurden ihrer Uni» foim und ihrer Stiesel beraubt. Heute morgen *

srrkschoftsfiihrer gefangen. Ferner wurden neun höbet« Beamt? als Geiseln festgenommen. Die Kommunisten haben ftft beut« den Alkgemeinausstand erklärt.

München. 11. April. Der von den revolutionär« Betriebs-Htmtten nnd Soldatennettr-«-« 9M

Jot sich jum Träger bet gesamten Gewalt erklärt und em 3r*nrtr<tt durch eine Abordnung di- sofortige Ab- baukmig »tlonot. Die Kommnnfften rns-n bi* revoln-

mit dem Kreisblatt für den KrciS Marburg

Tageszeitung für (das früher kurheffische) OSerhessen

MM.

Lenin» Verhandlung«« »ft Amerika.

Haag. 9. April. Das Hollaudsche Rieuw, Bür» meldet ew Paris über dis Verhandlungen mit Bente buch bie amerikanischen Delegierte« BuNftt ««b Steffens: Benin verlangte rbigllch den Abschluß ein« Waffenstillstandes und ferner die Zurückziehung der Truppen. Gleichzeitig verlangt« er, daß die russische Regierung di« Erlaubnis erhalte, für Gold Bebens­mittel tut Ausland« anzukaufen. (Dem widerf«tzt sich die französisch« Regierung.!, Di« Anerkennung »er bolschewistisch*» Regierung fordett Lenin nicht, dagegen zeigt« er sich geneigt, die »uswättigen Anleihe« Rutz, land» anzuerkenmrn und die Zinszahlung so schnell wie möglich beginnen zu lassen. Er eitlärtt auch seine Bereitwilligkeit, die bolschewistische Propaganda hn Ausland« einzustellen und fich nicht in die inneren Ang legenheiten des Ausland s einzumischen. Anch gab er zu. kein« weiteren militärischen Operation« außerhalb Rußlands stattfinden zu taff«. In omtrf« konischen Kreisen ist man nic^ abgeneigt. Lebensmittel nach Rußland zu senden. Es ist bezeichnend, »atz Le«'« Lebensmittel verlangt«

Amsterdam 10. Avril. Der hier eingettoft«« ..Dail« Herold" vom 8. April erfahrt, daß ein Entlaß bet Streitkräfte in Archangelsk auf d*m Wege über da« Weiße Meer nicht vor frühestens Juni möglich lein wird. Die Rarttrliff presse verlangt die Entsendung non weiteren Truppen nach Murmansk, der Krim, Si- bitten, d- m Kaukasus und. wenn nötig, g-gen die uiw «rische RöterenubNk. In den Nrbe'terkreisen wächst der Widerstand gegen das kriegerische Vorgeh« gegen Rußland.

Finnischer L-rsioß gegen Rußland.

Kapenhagen. 10. April. Don hiesiger unter­richteter finnischer Seite wird berichtet: Die Meldung über die bevorstehende kriegerische Verwickelung zwi­schen Finnland und Rußland bestätigt sich. Es wird er­klärt, daß ein Dorstoß gegen die Bolichewisten geplant sei, um den englischen Truppe» au der Murmaittüst»

des Freistaat« Praunschwetg mit zu unterstützen: So fertiger^Rücktritt der Reichsregiernng, Ab- tchoffuüg sämtlicher Fr iwilligenkorps. Schaffung

Miiit ui Berlin.

I Berlin, 10. April. In der gestrig« geh. m-v I Abstimmung in den einze! ien t iro» der D- l f<b*n I Bank erklärt« 2428 Beamt« fich gegen den Ew>itt I In de« Ausstand, während 2227 für den Ausstand I stimmt«. Infalge des UmfLvto.-i, daß trotzdem heute I früh Streikposten den Arbeitswilligen ben Zutritt za der Bank verwehrten, wobei es zu Tumults»«« kam. die da» Dazwischentreten des Militär, zur Folg hatten, wurde die Bank in die Zwangslage gebracht, den Betrbeb z« schließen.

Berlin, 11. Bpr'l. Di« im R-ick>sarbeit»<nnt zwl, schen dem Verband Berliner Bankbeamten und den beiden Bankbeamftnorganisationen geführten Berhand. lung« find ergebnislos abgebrochen »etben. Infolge- beff-n haben bie beiden Cr-»n*attei»« der Bankde- j amten zunächst die Bankbeamten in Hamburg. Leipzig und Franfnrt a. « aufgefordert, sich dem Anhand en» zuschließen.

Ma gdebnrg, 10. April. Generalmajor Märcker ordnete die Auflösung bs hifigcn Soldat«rrre« an. Das Lmibesjögerkorps hqt bei d« bisher:,«, Zu. I «ommenstößen leine Verluste erlitten. Die «acht ift rubkg verlaufen. Der Ausstand ist gebrohen.I Di- Arbeiter nahmen heute früh vollzählig tit allen Betrieben die Arbeit wieder auf. Wie das Städtisch« Lebensmittelamt mitteilt, kam es In der vorletzte« Zlocht zu neuen Plünderungen Im städtischen Beben»» mtttellager, sodaß eine Berteilung der dort lagernden I Lebensmittel an die Bevölkerung unmöglich geworden! ist. Die Plünderungen find offenbar von den jetzt aut. | S löst« Wachmannschaft« verübt worden. Heut«! eennlttag erschien« zwei Flieger aus Braunsch neig! Über der Stadt, di« massenhaft spartiklststch« Flug-1 6tütt*r aümarfen, in denen ztnn Alloemeinausstand uni I zum Anschluß an Rußland ausqefard-rt wird. E« trafen | hier weitere Verstärkungen bet Rmtterungstrupp« nn I

Braunschweig. 10. April Der Ansstond fltnt I beute weiter. Die Eisenbahn verkehrt nicht. In einer | Dersammlung auf dem Schloßplatz emrb-n verlchi ebene! Reden gegen Scheidemann-Roske und für den Komm». I n'anttt» gehalt«. Darauf zogen di« Teilnehmer tn |

tanb burch Deutschland. 2. Unterzeichnung eine, Schuldscheine» burch Deutschland, womit den Per« bünbeten ein einstweiliger Kredit von 150 Mil­liarden Franken gewährt wirb. 3. Zahlung eint» lebe» Jahr neu zu bestimmenden Betrages, bet ein »ertrag«nLßiges Minimum nicht unterschreite« bars.

Die Versorgung Deutschland».

Haag, 10. April. Anläßlich der Mitteilung der Reuterschen Büros, daß die Lebensmittelversor- gung in den notleidenden Ländern nicht durch die Blockade verhindert werde, hatte ein Mitarbeiter vomÄieuroe Courant" eine Unterredung mit einet Persönlichkeit, bie mit bet Frage vollständig vertraut ist. E» wurde ihm mitgeteilt, daß bie Schwierigkeiten nicht von deutscher Seite kämen, sondern eine Folg« des Abkommens mit den Ver­bündeten vom November 1918 und des Umstandes feien, daß die verbündeten Regierungen der hol- ländischen Regierung bisher von dem neuen Brus- feiet Abkommen noch keine offizielle Mifteiln-g ge­macht hätten,.. In Holland warteten 8000 bis fOOOfi Wgflon» Kartoffeln. 10 000 bis 12 000 Tonnen Kartoffelmehl, 50 000 Ballen Erbsen und ctiu« 2000 Tonnen Milchpulver sowie gesalzenes und Gefrierfleisch auf die Ausfuhr. Solange aber di- holländische Regierung von dem Brüffeler Abkom- men nicht offiziell verständigt fei, seien ihr die Hände gebunden.

Kristiania, 10. April. Die Verhandlungen wegen der Kauf» englischer Heringe und ihrer Ausfuhr nach Deutschland nähern sich dem Abschluß. Ein hervorragender deutscher Finanzmann ist hier eingetroffen um mit der Regierung zu konferieren. Die endgültige Entscheidung wird in Berlin ge. troffen.

Aus be* besetzten Mitt.

»etHu, 10. April. Da,Berl. ttrnebl nrelbtt au» Aach«: (Ein Strtikversuch beim Kraftwerk ht Mainz ist durch die ftauMsche Androhung der sofortt. aeu Deportation und der Zwangsarbeit beim Wiederaufbau Belgien» umgeh«d beigtlegt urorben.

Frankfurt. 10. April. Die Franzosen hab« nach Griesheim die Mitteilung gelang« taffen, daß fit Griesheim am kommend« Sounabeud belebet tMtbeu, um ein Uebergreif« der boffchewistischen Bo- wegung von Fronkfutt auf den Kreis Röchst, bet vou ben Franzosen besetzt ist, zu verhüten. Bon zustänb'«» StAe ist bei bet Waffenstillstanbskommisfiou !u Sm« gefleu die beabficktigt« Besetzung Einspruch erhoben worden. Die Handelskammer hat au die Witt»», tillftandskommisfion ht Spaa folgende Depesche fit» richtet:Betnthmen nach heabstchttge» di« Franzos«^ Griesheim am Sonnabend zu besetzen, angeblich um etn U bergretfen bolschewistischer Unruh« zu vetvrid-n. Wir bitt« dringend gegen Besetzung ben chkrifi« Mbetsptuch zu erbeben. Es besteht nicht bie geringste Derautaffung zu einer Besetzung. Shtwrbem v ihbe hierdurch die Franftutber chemische Industrie vollkom­men lahmgelegt werden, da fit ihre Grundstoffe von Griesheim bezieht."

»atzuahmen bet RLttregieruug.

Gäuchen, 10. April. Wie bie Korresponbenz mslbet, erläßt bet Bolksbeauftragte rbt Bestimmungen über die Bildung ? Ä t e n Armee: Es können nur An- ^>e aller arbeitenden Klaffen ausgenommen bie auf bem Boden bet Räterepublik stehen. Ä p-'Rgter Gehorsam wird gefordert.

einem Beschluß des provisorischen revolu- Zentralrats find sämtliche in Bauern be- 1 k/iäSen Kriegsgefangenen auf freien Fuß zu < ßv: Der russische Kommunist Axel rod, der in |rJ^*feu einige Zeit interniert war, wurde in ; M gesetzt.

? tJshri, 10. April. Der revolutionäre j. ,.anb B.-Rat veröffentlicht einen Aufruf an bt, Zugehörige der Garnison und alle waffen- ß| ZT51 Dlänner mit der Aufforderung, unverzüg-

$it Wim» in Mnn.

| Ot»rz bet RLteregieruug durch bie Kommunisten?

»tubetg, 10. April. R ch einem Müu- I ch«n« Telegramm be, 8. Armeekorps ist bie un- «bhängige Regierung von den Kommunisten ge­stützt werben, bie bie Gewalt an sich rissen. Da» Militär steht ans Seiten des Ministerium, Hoff, wanu. Der größte Teil der Bevölkerung wartet Iunr auf einen Anstoß von autzen. Die wirtschast- fiche Buge hat fich verschlimmert.

M Rüchen, 10. April. In der vergangen« Nach! hubeu die kommunistischen Betriebsräte tue ihren Reih« Hera« anstelle de» von ihnen nicht anerkannten i gentwlwt« einen neuen gewählt, bestehend au» zehn M vkitWttederu. von denen fünf der Arbeiterschaft und ji fünf dem Sakbaienrat angehören. Die Gewählten sind, im Gogenfttz zu den leitenden Persönlichkeiten der RStetetternug, die fast alle nicht aus Bayern stam- xweu, Umtlich Münchener. Der russisch« Bolschewist und

'inn, faßte folgenden Beschluß: Dte preu- * ,7e Negierung sieht wie bie Regierungen von ^Ewberg, Baden und Hessen da» Ministerium «k, bie allein rechtmäßige Regierung

W «Arnberg, 10. April. In Ingolstadt ge- es gestern den regierungstreuen Truppen zu- mit ben Bürgern, bie sich bewaffnet hatten > »b bie Truppen unterstützten, die Ausrufung der >chin, Räterepublik rückgängig zu machen, fie Mehrheitssozialisten sprachen in einer stark Kuchta» Versammlung der Regierung Hoffmann ^stimmig ihr Vertäuen aus.

il^art, 19. April. Bom Garnisanrat in ulm Wird mitpeftrft, bie Garnisonen in Neu-Ulm. «Wngtn und NeubyM sowie auch Nord- und West- ch^adeuS stehen hinter der Regierung Hoffmann.

Der >nr.igen»rei« b«trigt ftt die 8,e'» Zetta « «*«.! -« <x ...

8OV.i^S3V,e/, Ärtfg»iui*L Rekl«me>eii« i.SOuk. ?eb« 1^4 Jflbrj

Stabatt gilt tta Farrebttt Bei »««fünft d die »esch«tt«lk. w. Vermutluna1 bttugelete M V- vtnbergebRhL Ptitschecktouto: Mr. bCli Xmt Frtukf. t. W.

Führ« der Miinckener ^ommunifi n Dr Levien hat lehre Tdtaefm« an der neugeschaffenen Körperschaft ilbgekehut. Nu seiner -Mtelle wurde ein Maurerpolier sofvrt Psltz p:m Präsidenteir gewählt. Im Laufe der Nacht t I.. fttzt« »ft Kammunisteu 11 Geiseln, darunter die 8e-

» ** ®e r 6 11 April. Aus Lrchtenfels kommt die

lmhrlcht, daß sich lle Bauern des obere» Maingaues! Braunschweig, 1t April. Infolge »eg £U3- m di» Rc-ai-rnng Hoffmann erlärt und beschloffen a-1 fiandes der Arbeiter ist es numnebr auch zu einem e®. keinerlei Lebensmittel an jene adzu-! Anstand der V^--rer- und Beamftnktbaft gekommw.

bu» Münchener Räterepublik bekennen. Essen, 10. Avril. Der Straßenbahnverkehr ruht , ,en pl J* ^e9ee Kohlenmangels I noch immer. Das Gaswerk kann weg« Koblenmanae'- «in zahlreiche Zuge bis auf wertere, einge» | auch letzt nicht genügend Gas lief-«. Die Straßen find Esiendahndlretion Wurzburg hat den ganzen I nachts dunkel. Die Beamt« und Angestellten de» Rb«!- * ^bLifl?,t-:9Ine6e* eingestellt. nilch-Westfälisch« Elekttljitätswette» brach« nach S- W* festgestellt wurde, daß Dr. eipp lsüllnng ikr-r Kotby*n<r* b 'r-ila-sstand a» wttekattfrrogter des Auswärttgen) weg« »to»|ut* nerrWrn Roiftondsarbeiten, sodnß die Stadt a 3®cimaI itt Anstaltsbehandlung wat, tei» | m«u auch mit Unterbrechung, mit elettri-chem L'cht ver-

7,^, Vft ..Süddeutschen Monatshefte" mit, Dr. Le- sorgt wird. Unter dem Schutz der Reai-runastruvp« pathologischer Lügner, deff« schwere» Er»! sind« fich die Arbeitswillig« en den Arbeitsstätten

AnstaltsbeHandlung notwendig mache. 1 * ------ -

preußische Regierung gegen bie RStetegierung.

io. April. Das preußische Staats.

ullvi die Kasernen zu eilen, bezw. fich der zivilen kau:-» M« iat Verfügung zu stellen, da

- ent- tz Erfahr im Anzuge sei. Zahlreiche Geschäfte 6s0* | haben ihren Betrieb geschloffen.

i »DieDberbefftfdie Zeitung" erscheint sechsmal wöch««tch. Der

! M ftfi lBezuggprei» beträgt monatlich 1.85 *. frei tut Hou» (durch die Po» : tflX, OV lohne BesteLgeld). vertag von Dr C Hitzeroth. »itrtt 21/2». I fiert »rech« 55.

tiocSiee Soldaten und Arbeiter auß ib-e selbfia-mät-r- ltchiu.^eu Sneeeter zu schützen. In ei,^r Maffenm>rtammlut­er Kommunisten teilte man mit, dieweiße Gard»" »uht »pp und Sch." ppenborst stehe schon tn Ingolstadt »latn. ard " «- - - - '--m vfchr-r-n. »"

rtrfh, « -Stm-«vhttk zu envürgea.

vamHera. 11. April. Die M-ldung, wonach die J UtrhänatO-ftz!asdcmakratll<l>e Regierung in München '< Vi Kommunisten gestürzt werden fei. wird, wie dte Irtb ^Tekegetichen-Nvian erfährt, von der alten bayerischen 16. \ Rcgterwiw n t A t beftffttgt.