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Au, dem besetzte« Gebiet
Der oberste Verwalter
stützen. Das Gros werde im Mai in zwei Transporten
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20 pvel,
Marburg
Dlittwoch. 9. April
Berlin, 8. April. Tie Konstituierung de- Kongresses hatte folg'ndeS Ergebnis: Vorsitzender: Hauschild--Cassel (Soz.), stellvertretender Vorsitz-nber:
mus von gestern solle durch den Militarism's der Roten Garde ersetzt werden. Um die wahnwitzigen Sbeen einer Minderheit durchzusetzen, scheue matt nicht vor neuem Blutvergießen, vor neuen Kriege» zurück. Durch die Einführung einer Röte-Republik würden die bayerischen Grenze» gegen das Reich und die übrige Welt abgeschlossen zu einer Zeit, wo der Frieden vor der Tür stehe und die Vertei« !ung der Lebensmittel in den nächsten Wachen be. ginne» könnte. Die Bauernschaft werde den Bol« ichewismus nicht mitmachen, und die Bevölkerung der Städte müßte verhungern, wenn sie sich zu Bersuchen mißbrauchen ließe, die den Untergang Bayerns bedeuten.
München, 8. April. Der revolutionäre Zen- cralrat der Räterepublik Bayern erläßt an die Münchener Bevölkerung einen Aufruf, in dem es "rißt: Niemand denkt daran, Euere Sparkasiengut« haben anzutasten. Für den Schutz der Stadt Mün« chen wird ausgiebig gesorgt. Wer plündert wird erschossen, mit strengen Strafen durch das Revolutionstribunal wird jeder belegt, der gegenrevolutionäre Umtriebe anzettelt, der Gerüchte verbreitet, welche die öffentliche Sicherheit gefährden, der zu einer Form des Lürgerftreiks auffordert oder sich daran beteiligt. Wir haben einen sicheren Nachweis, daß die masienhaft verbreiteten Flugblätter, worin eine schamlose Iudenhetze getrieben wird und deren Ergebnis fein könnte und sein soll, daß es zu schweren Ausschreitungen gegen die jüdische Devöl- kerung kommt, aus Norddeutschland hergeschickt wurden.
Lebensmittelfperre über München und Aug-Snrg.
Nürnberg, 8. April. Die Bauernschaft de» dieses erläßt einen Aufruf, in dem es' heißt: Die Zauern Frankens, der Oberpfalz und des Riese» haben sich zu einer gemeinsamen Bereinigung zu- sammengcschlosien. Die Bauernschaft Oberbayern^ Schwabens und des Allgäus schließen sich an. Die gesamte Bauernschaft der genannten Kreise steht hinter dem Ministerium Hoffmann und erklärt dieses Ministerium und den bayerischen Landtag als gesetzliche Regierung und Bolksvertretung und tut alles zu dero >i;; Ltzung. Am 8. April wird die Lebensmittelsperre über Augsburg und München verhängt, bis in München die Räte- rcgicrung zurückgetreten ist.
Ter.Führer der bayerischen Bauern, Eisenberger, gab die Parole aus, durch eine organisiert» Abschnürung Münchens von der Nahrung», mittelverforgung das dortige System zu bekämpf«.
LT* annhmnt und als der Völkerbund genehmigt »»elge Teil wirb Deutschland zurückgegeben.
Fünftel der Bllegschastr« die Arbeit wieder aufnahm, wurden folgende Maßnabme« getroffen: Eine gewisse Anzahl Verhaftungen erfolgte wegen Weigerung, de« Befehl zur Arbeitsleistung nachzukommen. Don den Verhafteten wurden 21 vor ein Kriegsgericht gestellt und zu Strafen von zwei bis fünf Jahren Gefängnis verurteilt, die übrig n wurde« in das rechtsrheinische Gebiet durch EistnLahn- transport abgeschoben.
Tageszeitungen folgende Bekanntmachung: «:rf,kg der Proklamation des Generals und
Behauptung ein, daß die einzig treibende Kraft in de, Revolution die Angst der beiden sozialdemokratischer Richtungen voreinander gewesen sei. Auf den große, ilmschwung der Revo-ution sei man sehr schlecht gerüstet gewesen. Ein Schimpf sei eS für das deutsche Volk, deutschen Boden ohne Not preis IN geben. (Lebhaft-r Beifall bei der Mehrheit.) Helfen könne nur ein B»lksHeer auf dem Boden der allgemeinen Dienstpflicht mit einem zuverlässigen Offizierkorps. Sonst sei das deutsche Volk verloren. Käme es zum Zusammen
gesetzliche Verankerung deS Rätesystems, u. a. auch die Bildung eines ReichssoldaienraieS, fordern. Die deutsch österreichische Delegation läßt erklären, daß sie sich keiner reichsdeutschen Fraktion ang-schlossen habe, doch komme die Anschauung der U. S. P. der ihrigen am nächsten. Ein Antrag der Soldatenfraktion nimmt -v'-eder die sieben Hamburger Punkte fbetr. Kommando- qetooft, Rang» und Gradabzeichen, Orden- und Ehren Zeichen) auf. Ei« zweiter Antrag derselben Fraktion ,st auf die Einsetzung eines Reichssoldatenrates gerichtet, dem der ReichSw^rminister koordiniert sein soll. F« der allgemeinen Erörterung kommt al» erster der Unabhängige Richard Müller zum Wort, der dem Zentralrat und seiner Tätigleit seit dem 29. Dezembe- em Mißtrauensvotum in schärfster Form er teilt, weil er die sieben Hamburger Punkte gänzlich habe unter den Tisch fallen lassen und in der Frage der Sozialisierung völlig versagt habe. Deutschland habe. setzt politisch und wirtschaftlich die Anarchie. Dafür trage der Zentralrat ein gut Teil der Schuld. In den ersten Märztagen beim Ausbruch des Gene ralstreiks wurden die blutigen Straßenkämpfe nicht durch Spartakus, sondern durch ein Mißverständnir zwischen den Freiwilligen und der republikani'chen Soldatenwehr herbeigeführt. Da» sei eine historisch Tatsache. Müller «Härte weiter: Die mehrHrits - sozialistischen Minister Bauer, Landsberg, Hirsch und Südekum sind den Arbeiterräten in den Arm gefal len. Der Sozialdemokrat Schövflin warb als "Gouverneur von Berlin direkt und öffentlich Streikbrecher. Mit solchen Politikern können wirkliche Volksmänner keine Gemeinschaft haben. Dar Vertrauen zur Regierung ist nicht nur bei den Arbeitern, sondern auch bei den Beamte« und Angestellten geschwunden
Der Mehrheitssozialist Kaliski leitete seineKritH mit bet beiderseits mit Widermru i*’- - - --»• -
•r 4 Iahrg.
1919
MM—Smlmg.
Berlin, 8. April. Die Regierung des Freistaates Bayern gibt -der bayerischen Beamtenschaft kund: Die Nachricht, daß die sozialistische Regierung des Ministerpräsidenten Hoffmann zurück- getreten sei, ist unwahr. Der vom bayerisihen Landtag einstimmig gewählte Ministerpräsident Hoffmann hat den Sitz der Regierung heute nach Bamberg verlegt. Diese Regierung ist die einzige Inhaberin der höchsten Gewalt Bayerns,' nur ihre Anordnungen und Befehle sind zu vollziehen. Alle von anderer Seite ergehenden Anweisungen sind ungültig.
Die Regierung des Freistaates Bayern. Hoffman, Ministerpräsident.
Bamberg, 8. April. Die Regierung des Freistaates Bayern wendet sich in einem Aufruf an das bayerische Volk, in dem zunächst der Leiden und Entbehrungen während der Kriegszeit gedacht wird. Das Programm der durch die bayerifhe Bolksvertretung gewählten Regierung Hoffmann sei Arbeit und Brot. Sodann erwähnt der Aufruf die seit dem Bestehen des Ministerium» zum Wohle des Staates und seiner Bürger getroffenen Maßnahmen. Das Recht des freien Volkes, sich selbst zu regieren, werde in der Verfassung fest» gelegt und an dem Ausbau des Rätesvstems festgehalten. Die Wahlordnung sei im Entwurf -fertig alle Vorrechte der Geburt seien beseitigt, Fideikom« misie ausgehoben und der Adel abgeschafft tno-ben. Um ihr Programm durchzuführen, brauche die Regierung Zelt und Ruhe. In dem Aufruf wird sodann das Volk vor dem Treiben unverantwortlicher fremder Elemente gewarnt, die nach rufst- schem Beispiel eine Räte-Republik im bäuerischen Lande einführen wollten, welche wie in Rußland nur Elend und n a m e n lo s es Un g l n ck für die Arbeiterklasie bedeuten würde. Der Militaris-
Verwalters des Saargebiets vom 5. 4., welche der Saargrube!! zur Arbeitsleistung 87 * w* in Anbetracht besten, daß nur ein
Str Mskomeh.
Berlin, 8. April. Der zweit- Rä'ekona-eß tottrbr gestern abend mit einer Begrüßungsfeier eröffnet. Tr Begrüßungsansprache hielt der Vorsitzende des Zeniral- rates Cohen (RenstL Heute Vormittag t-aten die Mitglieder der verschiedene« Parteien zu Fraktion? - sitz'mg'n zusammen. Es ergab sich, daß die M-hrheitS- sazialistrn auch diesmal, wie auf dem ersten Kongreß, über eine starke zahlmäßige Ueberlegendeit ver° iügten. Die Fraktion der Bauern- und Laudarbeiterräte bildet eine kleine Sondergruvpe. Die nickL sozialdemokratischen Delegierten beschlossen, daß sich >ede Partei besonders konstituieren solle, doch wollen sich die vier nichtsozialistischen PAteien g-gebenenfalls ’it einer Arbeitsgemeinschaft zillammenzuschl'ePen. Es hegen dem Kongreß zahlreich- Anträge auf Ausbau be? Rzt-snstemS vor. Ein Antrag Eosien fordert: Die Grundlage der sozialdemokratischen Republik muß b.’-1 sozialistische Demokratie sein. Die formal demokratisch-bürgerliche Demokratie wertet in ibrem
Berlt«, 8. April. In einer Unierrebung mit ke« Xtrtret« bet „Deutschen All«. Zig." sagte Relchs- »lutSer «rrberger über seine letzten Derhanblunge« »n Spa* »ege» bet Lanbung polnsschet Truppen in
•.: Der Bolschewismus fängt an, auch den Fran-x^« begreiflich zu werben. Aber alle b'-eje genügt, um bie Entente zum Bet- tiuii ivf die Lauda na In Danzig zu bringen, wenn sie M vrcht bem «inmülgen beutf^rn Volkswillen gegen- ®er ß^ebrn hätte. Obwohl Fach an bet Rechtsarunb- «tae, bqtz die Verbündeten bie Landung in Danzig oerkange« können, noch festhält, bin ich überzeugt, baß die» DeussSLanb gleichgültig sein kann. Fach wirb an t-r kctrosfenen Lösung loyal festhalten. Die polnische WvdnMgsg.rfabt für Danzig, für bei, Osten unb für ganz weuHManb ist vorüber. In Deutichlanb können wir «lebrftzes tun, wenn wir baftit sorgen, baß bi- »rs«^r»e glott von statte« gehen. Unruhen unb welfc, rnburtf) bie Transporte gefährbet tretp-n, "**** Me polnische Landung in Danzig wlebet an bie Wir baren alles Interesse data», daß bi« Trans.
Wne uitzgNchft schnell vor sich gehen.
Englische Lebensrnittel.
Stllitbosi, 8. April. Vis 5. 4. waren an h, Deutschland aus englischen Schiften
16 Abei»-Le!chierschiffe verlabeu: 27 000 tristen Milch «sb 2100 Tonnen Kpeck unb Schmalz.
Le- Au, de« besetzte« Gebiet.
160 i ^S’«7itatfen, 8. April. Tn:. „5^ und te» ^kgebiet, General Anblauet veröffentlicht in
«8j sterb am, 8. April. Einet Meldung be» „Tele- ons datis zufolge gab Deutschland als Grund die Unmöglichkeit, wettet die Lebensmltlllseiibun
«old zu bezahlen, u. a. den Umstand an, daß J? keine« Aisftihthandel treiben kann. Um bie beut- E« Mitteilungen zu prüfen, beriefen bl« Betbünberen mr de« 7. April eine Konferenz mit den wichtigsten «litrafcB Bankiers ein. bie darüber berichten fokl, wie -"s Deutschland den Neutralen bezahlen muß unb i sich bie Banken weigern, länget Krebit $u ge-
Det »nzelgenvtel, beträgt fit die 8ge>, Zeile 20 1 „ bo»(. fttu«iuf*L amtl. 2,U6uro?.t,M:£^m-elnn.>- 8(1 V' striegszuichL MefJ.me.eile 1.20 X. Teber
Rabatt gilt al» 15,rr«V.tt -J5et tu.fvnft d die «e,chätr,st. «. Vermittlung der üngebete 36 4. Cenietgeblbr. — Postscheckkonr»: Jtt. 6C16 Imt Franks,a. M
Vertretersystem bie Bevölkerung nach brr bl"ßrn ßaM. Die sozialistische Demokratie muß deren Ergänurna bringen, indem sie die Bevöl'emrng auf Grund ihre Arbeitstätigkeit zu erfassen strebt. Dies kann am b"sten durch b'"e Schaffung von „Kammern der Arbeit" gescheben, zu denen alle Arbeit lei* flenben Drutsch»n, noch Berufen gegliedert, wab^berrch- tigt sind. Zu dielem Zweck bilden alle Gewerbe und Berufe unter B-rücksschkigung aller in ihnen tätiger KE^rn (einschliesilich bet Setrieb^riter’i einen Ar- 6eit3rat Jeder ArbeiiSrat wählt Delegierte in bie Kammern der Arbeit bie in der kleinsten Wirtschafts- emheit b-ginnt Diese ist die Gemeinde; Gemeinden, die keine Wirtschaftsb-triebe bilden, werden zu^ammrn- .gelegt Die Arbeiterrate der Kreise, Provinzen, Länder.______
nnb der gesamten.Repnb'i? tun dasselbe. Nebetall be bnrch, so trügen die N n abh än g i g e n d en a rTft teljt eine allgemeine Bol^S ammer unb eine Kammer Ite« Teil der Schuld. 7" “ — ' ö der Arbeit Jedes Gesetz bedarf der Zustimmung bei-''' d er Kammern, doch erhält ein Gesetz, das in drei auf- e.uanderfolg-nden Jahren von brr Volkskammer (Ge- meindrvertrrtung, Kreisausschuß, Provinzialvertre. tunK Landtag, Nri^?'ag) unverändert angenommen wird, Gesetzeskraft. Jede der beiden Kammern hat da? Recht, eine Volksabstimmung zu verlana n. Ter Kammer der Arbeit stehen in bet Regel alle Gesetzent- würfe wirtschaftlichen Eharakters, vor allem da? Sozialisierung^geseh, zuerst zu. Cs liegt ihr ob, aus diesem Gebiet dir Initiative zu ergreifen. Drr Volks kammrr gehen in der Regel die c'rsetzeutwürfe allgemein politischen und kulturellen Tharafters zuerst zu.
des Dobats" bringt ein Telegramm aus Omsk, wonach sibirische Truppen das Dorf Boudzirwy in der Nähe be» strateg sch hochwichtigen Bahnhofs Tschiwolmy einnah- men. Die Offensive brr sibirischen Armer hatte bie Gefangennahme von 6000 Mann unb bie Erbeutung zahlreichen Kriegsmaterials zur Folge. In Ufa wurden den Bolschewiki vierzehn große Dampfet und 62 Pinassen abgenommen.
mit dem Krcisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessischej Oberhessen
Die MdmdediWWt
(«rlf, 8. April. (Havas.) ES taucht die Ansicht wt, >4 ie Friedenspräliminarien nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf die anderen scindftchen Staate^ Oest treich, Ungarn, Bulgarien unb die Türkt sich brs.irhe» w-rden. Alsbald nach Feststellung kr Ptäkiwinarien kann daS Dekret über die Einftel- bwü der Feindftligkriten erfolgen.
k«ch dem „New Zone Herald" werden bie Bertolt« ktr, ---------- ften Termin
|t/. tir L MiK'"^"n Do'^-s
r»»do«, 8.April. Die „Times" teilt mit, daß He Frage der französischen Ostg^en-e dahin entschieden votde« sel- daß das linke Rheinufer deutsch bleibe, dafür aber ein breitet Grenzgürtel links- und । rechzsr'einifch ständig unbewaffnet fein müsse. Auch tziaarbtücke» solle deutsch bleiben und den Franzosen ftdigllch der Reingewinn aus dem Betrieb der dortigen Kodlrnff^che" üb-rw'->sen werden.
Gens, K April. Ein« tzavos-Dep^ch« meldet: Sie ftnmzssisch« Regierung beantragte, be« Ftledens- WM Ht Dentschlanb von bet Beibehaltung einet »erfafs««gsmäßigen Rrgietungsfotm I» D«tischl«ub abhängig zu machen.
- Pari», 8.April. HavaS vernimmt: Man scheine sich 9Ü deut Gedanken eines Pufferstaates an der BeidHrf nicht mehr zu beschäftigen und zu dem eines polnischen Danzigs AurCf’f’.itromffien.
9et Abtransport bet polnische« Truppe».
$ a r I». 8. April. Reutet meldet: Pabrrrwftt unb PllsMfS besuchten heute Clemenceau unb Plchon. Der UbttanBwrt valnlschet Truppen in S<ätke von 50 000 «■Kami »ach Polen beginnt am 15. April.
feaag. B.Aprll. Aus Paris wird gemeldet: Tele- MramA« a»8 Deutschland besagen, baß bie Regierung in Str#» sich drr Uumöglichkrit grgrnübrrsleht, dir ,.kM chc vorgrschlagrnru Brdingungrn brzüglich deS TtmtsporteS polnischer Truppen zu e-füllen, da- Mu»stL»de unter dem Eisenbahnerperssnal drohen.
IDle „Obetdess'lche Zeitung" erfdietnt sechsmal wächrntllch. — Te- Bezugspreis beträgt monatlich 1.85 X. frei in« Han« sdurch btt Potz »hne Bestellgelb). — Verlag von Dr C. Hitzerath. Martt 21/28. — Fernsprecher 55.
.. . - ----- Die Unabhängigen und
dl« Kommuiiisien hätten vom wabrhast revolutionärer (Seift feine« Hauch verspürt, wenn sie sich einfack auf Kritik und Anklage zurückzögeil. Wenn man bi; Wirtsckaft planmäßig durch sinnlose Streik? ruiniere, daun trage man gerade dazu bei, da? Volk dem Hungertedr zu überantworte!!. (Stür- Mischer Beifall bet der Mehrheit.) D-e erste Vorbedingung sei bie Wiederbelebung und Hebung ber land- wirtschaftlicbeit Erzeugung, sonst s iDrutsck land verloren. Dazu sei rrsorb-rlich, anbrrlbifg' Mil honen Arbeitet au8 den Städten aufs Laub zu schaffen. Dageg-n mache dir U. S. P. Front untre aanz itnsorialistrr Berufung auf dir Fr«izügigkri't. Tic Bolsckirwistrn hättrn in Rußland ring:fehrn,'daß fit ber Fndustrlr nicht Hrrt w-tdcn kannten, daher hatten m --------------- ------- ------J« Aum .Terror gegriffen unb das Ergebnis wäre
Richard Müller /Unabh. Soz.), Schröder- Mün- brr R tt t n gewesen. Die bayerische Rätrrrg'erung sei cknn (Saldatrnftaktion), dazu acht Schriktfüh«-rr. Ter leine Groteske, bie man eben nur nach München Kongreß zählt 243 Mitglieder, davon Sozialbrmokra-1 zerlegen könne. In der auswärtigen Politik sei ein ten 138, Unabhängige 55, wozu noch 9 Oesterreicher I Völkerbund anzustreben, brr diesem Namen entspreche, kommen, Solbat-nfraktion 21, Demokraten 12. Bauern- Der Wils-nsche Völkerbund sei ttnsozialistisch. „Wir bunb3, Reichsbürgerliche3, Kommunisten 1, Partei-1 wollen nicht untergehen, wir wollen einen sozialistischen lo3 1. Nach Annahme ber provisorischen Geschäfts-1 Bau errichten auf dem Boden ber Demokratie!" Der ordnung wurde die Absendung eines Begrüßnngstlle-1 Redner schloß unter tosendem Beifall ber Mehrheit, gramm.s an bas ungarische Proletariat beschlossen. So I Daun tritt Vertagung aus morgen früh 9 Uhr rin dann tourbt ein Antrag Dr. Rosenfeld (Nnabh. Sozll. 1 ■ .
die Mitglieder des Rätekongresses für immun zu er-! m f. ß w * klaren, einstimmig zum Beschluß erhoben. Ein zweiter .n-'s E o'°~„,iV'^änb,9f5 S‘,tr
Antrag Rosenfeld auf sofortige EntlassungLedr- t ",rb; b.et Oberste «solbatrnrat des In bours auS drr Untrrsuchungshaft wurde mit 1OPI ^^Len.,n95pcr6an^3 der deutschen flotte in S-avo gr» 82 Stimmen angenommen. Hierauf erhielt Lei mit'/"h'n"c’'tfr nert zum Bericht deS Zentralrats das Wort, wobei rr I miMer ^etl^^röUf sestzustellen, daß tr bei der Schilderung der Art, wie die Unabhängigen de" ! ^^rrter zum Rätekongrrß rntsanbt habe,
geistigen Kampf gegen bi- heutige sozialbemokratiicbc Sreto"^ d-rson mit seine.
Regierung fuhren zu müssen glauben, andauernd ber x$ertrrtun3 beauftragt habe.
weckte.^ luwultuarifchrn Widerspruch er I ----*----
-•.-/umu8.minifttr dänisch stellte fest, die preu ! MM.
2 emnlratm brr Mrinung sind .Zuruf: Äbrr ^a" I z « o ;'; lür
schlechte Sozialdemokraten!), baß das Schlagwort'AlleI «uf 2 9 M jlllarden Rubel ge-
Macht den Arbeiter- und Soldatrnräten! feint ®f- ^lbetrag soll durch Ausgabc
rechtigung hat, so sehr sind wir ber Ueber^-auna a n f n o t e n gcbeckt werben Bon den Ber-
daß sie auf den ihrem inner« Wesen und ihrer Zu- S '" tocr?f1£ bedeutenden Umsange d,e Wälder ammem'etzung entsprechenden Gebieten auch künftigDas Holz wurde nach Marseille iür die Arbeiterklasse nnb das gesamte Volk Wertvolles r.ns^rt crn/ÄM. ^enso nimmt ber Petroleumleisten können. Ich habe dabei das große Ziel bet m big ßr^8ertn Ilmfang an. In-
Vorbereitung unb Durchführung der sozialpoli-I stzEc^^ ?/?^^dapiermangels wird in den Proviu-- tischen Gesetzgebung im Auge. In voller lieber- l imctet Tageszeitungen
einstimmung mit der Reichsregienmg ist auch die LÄC -7 öins 01,5 m<tn0c(
preußische Regierung entschlossen, in gemeinsamer Ar-1 oj _ h ™ <t- •< «»
beit mit ber Lanbcsversammlung den ArbeiterräKn I sa6^bi r.ir^,'8" ®)3ri,1: -Te *
auch in der preußischen Bersassung und Gefttzaebuna 8 • fu« Archangelft mit großer
di-i,-«, sutamrÄ ÄKAV* TT' ®' W'
. layre am Mittwoch nach Mi'tman k ab, nm von da die . gssitzung: ES hat sich noch eine ferner bedrängte Besatzung von Archangelsk zu unter- 5,‘ Vf"°« g-bildet, der stützen. DaS Gros werde im Mai in zwei Transporten d^ernbünblet' Mitglieder der Rechten unb einige Par- folgen. Die Entsetzungsarmee sei haupifäck-lich aus teilose, guiammeu 13 Delegierte angehören. Einge- Freiwilligen zusammengesetzt.
■aufen hnb zahlreiche Begrüßungstelegramme von Ar-1 Bern, L April. „Oeuvre"- meroer beuev- und Soldatenraten. die faA durchweg eure jestejQuells daß Odefl« geräumt wurde.
Deutsche, Gebiet für Hollands
. L o»b a«, 8. April. Die „Tally Mall" erfährt.
»ie Komnilsfion für bie Festsetzung bet Grenze« ber v-nrslmächte fokgenben Satz In bem Artikel, bie sie 2L?te Elnsübrung In ben Frlebensvertrag votschlägt. holz« ?mbnmt: Die verbunbefen Regierungen werben, wenn f5<üMb darum ersucht, innerhalb eines Fabres nach ^llLterzetchnimg des Ftkb'ns den W!k-tbunb auf- eine Kommission für bie VerbeKetung ber ^«difch-beutschen Grenze an ber Emsmünbung zu er ujJ06, uw JSoWanb einen freien Zugang nach Delfz.ft »,^'^kkänbifche Gewässer zu v'tschaffen. Deutschland e"f ,r,e Rechte übet Cleve, Moers, Geldern, Ker» unb Borkum verzichten. Die verbünbe- 8eii . ^ie "^^den Holland soviel Land zusprechen, wie