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stillstand t>crflo§en.

'b gegen die Zuweisung von

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flirtet!«« Her AsWeMei.

kimnem Dr. 6tite Vet Will

aus bei Irrtum entsprang, jedenfalls ist dir Meldung I der Frauen und Kinder, unter einer Eingcborcircubcvölle-

Danzig an Polen r' Vern, 15. März

Gegner dagegen, mit ihrer angeblich besseren Eingebor» nenverwaltung, mutzten eS erleben, daß ihre eigenen Eingeborenen sich erhoben. Aus einer eng­lischen Kolonie schickte ein Eingcboreuenhäuptling zu mir um Hilfe gegen seine Unterdrücker, die Engländer. Ao ich George sagte einmal, die deutschen Kolonien müßten zarteren Händen anvertraut werden,

Berlin, 16. März. Unter den später als »»richtig festgestellten Meldungen befand sich auch die Behauptung, ein Test vom Garbe-Füsilier-Regiment sei zu den Spar- takisten übergegangen. Es ist noch nicht festgestellt, wor-

chem Druck, wie jetzt unter der englischen Herrschaft, stand Deutsch-Ostasrika zu keiner Zeit. Di- Engländer vretzten Massen von Tragern, oft mit recht Üblen Mitteln. Sie veranstalteten Tanzfeste und holten dann die kräftigen, ahnungslosen Leute zwangsweise, sie preß­ten gegen das Völkerrecht und die Moral unsere eigenen Eingeborenen gegen uns zum Kriegsdienst und depor­tierten eine Menge Eingeborene, einzelne selbst bis nach St. Helena. Die Belgier verwüsteten nach dem bekannten Kongorezept ganze Landstriche. Kein Wunder, wenn die Eingeborenen unter diesen Verhältnissen an die guten Zeiten der deutschen Herrschaft zurückdcnkcn. Tie

tegische Inseln und Städte DalnratienS Italien Zu­fällen, während Fiume Freihafen wird. Zum Entgelt «rvärten sich die JtaUenrr z« einem schärfere» Kurs gegen Deutschlatch bereit, insbesondere würde» sie dir Anschlutzbestrebungen Deutsch-Oesterreichs nicht urehr unterstützen. Eine amtliche Bestätigung dieser Meldungen liegt noch m'cht vor, doch riefen sie in ganz Südflaimen grotzc Erregung hervor.

Li bau, 18. März. Die lettische Presse meldet: Der konzentrische Vormarsch ans Mita» wird fortgesetzt. Die Eisenbahnlinie WindauMitau ist überschritten. Den bolschewistischen Truppen in Rordknri--'- droht Ein- , s ch l i e tz u n g. In Riga und Mit - Panik unter den Bolschewisten.

Ab«. Hergt (Deutichnat.): Die Rede des Mim'ster- Präsidenten war irtiV geeignet, die Gegensätze zu ver­schärfen. (Sehr richtig, rechts.) Es spricht aus ihr eine starke Einseitigkeit der Auffassung. (Sehr richtig.)

Die Deutsch,ationale Fraktion btt Preu- bischen Landesversammlung hot tu ibrru Vorstand gewäblt als Vorsitzenden: Staatsminister H e r g t - Wernigerode, als stellvertretende Vorsitzende zu gleichen Rechten: Rit-

Am Mimstertisch: Hirsch Die aus der Tages­ordnung stehende förmliche Ankraae betreffend die Los- reißung von preußischen Gebietsteilen wird nach der Er- klärung des Ministerpräsidenten an einem zu verein­barenden Tage bantwortet werden.

ES folgt. die Beratung des Gesetzentwurfes über die vorlävsige Ordnung der Staatsgewalt.

»produktive» Gedanken des Wiederaufbaus haben ~ wir leider auch nicht« gehört. Bon dem Pflichtge- fühl, daS der bisherigen Regierung innewohnen fall, hoben wir nichts gemerkt. Wir haben lange genug warten müssen, bis diese Versammlung einberufen wurde. ES ist ungesetzlicherweis« eine Menge von wich- ^tigrn Dingen im Verortmungswege geregelt worden, dir nnrdurchKesetz geregelt werden konnten. DaS demo­kratische System verlangt vor allem Achtung vor dem Parlament. (Sehr richtig.) Die Gemeinden haben auch unter dem alte» Gemeindewablrecht voll ihre Schuldig­keit getan. Durch die verorbnungSmätzige Wahlrechts­reform ist nur Unruhe in sie bineingebracht worden. DaS ist ein Rechtrbruch. (Sehr richtig, rechts.) Die nene Verfassung wird »nS eiue neue Regierung bringen müssen (Sehr richtig, recht».) Ihre Gestaltung erfordert aber Zeit, und darum bedürfen wir einer Rot- verfasfnng. Der Entwurf enthält aber unzeitgemäße rechtliche Festlegungen für die Zukunft, z. B. zweimal den AusdruckPreußische Republik". Gewiß werden wir sie bekommen aber ht der deittfchen vorläufigen Ver- kassung ist der Ausdruck .Republik" vermieden Da

I thekgebäudeS veranstaltet« gestrige Vortragsabend. Gon- iverneur Dr. Schnee, mit stürmischem Beifall von der I Versammlung begrüßt, schilderte in fesselnden AuSsührune gen den Verlaus deS »stafrikanischen FeldzugeS. Tie AskariS hätten sich über alle Erwartungen gut gehakte»; aber auch die Träger und die übrigen Eingeborene». Wir waren, sagte der Redner, 6000 Europäer, einschließlich

Berlin, 17. März. Nach einer sozialistischen kor-! respondenz wird sich das Zentrum wahrscheinlich an der I Kabinettsbildung in Preußen nicht beteiligen, da mit I der preußischen Regierung keine Einigung über Kultus-1 fragen erfolgen konnte.

Berlin, 16. März. Der königlich« Marstall wird! aufgelöst. Am Freitag werden im Marsta!! zu Pots-1 dam 20 Wagenrappenhengste und 30 Reitpferde ver­steigert. Hofequipagen und Geschirre werden gleichfalls I verkauft. Im Berliner Marstall werden am 10. April I die .Hofwagen und Geschirre versteigert. I

' Der älleste Landrat Preußens, Gkneimer Regierungs-1

wagen und namentlich durch die Eisenbahn größerr Men­gen Gewehre und Handgranaten nach Berlin befördert werden sollen. Bei Durchsuchungen der Reisenden aus Waffen wurde aus dem Schlesischen Bahnhos eine ganze Anzobl »weiselboster (Elemente festgenommen, Russen | und Polen, die ob« stichhaltige Gründe »ach Berlin zu gelangen versuchten. In Soffern und Kisten wurden größere Mengen Waffen gesunden und beschlagnahmt.

Vom Freikorps Hülse» wird mitgeteill: ES ist «in-

Warschau. 15. März. (Haoao) Bolschewistische Abteilungen g-Ifsen im Süden und West » die Stadt Sloiz an. Rach einem heftigen Kamps vermochten sie in die Stadt einzudringen, wurden aber nach einem deftigen Bajonettangrift der polnischen Truppen schsieß- Ii(f> wiedr dinausgeworsen. Die Ukrainer griffen Pemberg, G'odek und Fagielonsk an. Eine polnische Abteilung besetzte Farfmaniee, Si delft und B'chor. Die Deutschen unterwarfen die Städte Roma-Krufzino und,---. ------ w (öröI rwjng

Oftrowetz fn Posen einer heftigen Beschießung. Die E» war eine Parteirede. (Sehr richtig.) Sir ent- deutsrn^n Angrifle on dieser Krönt wurden abgewiesen ! halt kein Wort der Anerkennung für tri« lonale Hal- xW Moßberg feuerten die Deutschen auf Bauern, die | hing des Bürgertums und der Beamtenschaft. Von einem mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschöfttgt waren 6s handelt sich nut um Abwehr polnischer AngriK-

Li bau, 16. März. In Nordkitanen und Sur- kand haben die Bolschewisten eine empfindliche Nie- berla ge erlitte». Bon nördlich Kowno bis Windau an der Ostsee ist die oonze Front in Bewegung gekommen. Die wichtige Eisenbahn Koschede Kosch.daryRodllwil «schkiSchn"l-n befindet sich infolge de- tatkräftigen Eingreifens von Panzerzüg-n in unserem Besitz. Unter andauernden Kömof-», bei denen der Feind auch Kaval kerie anreiten ließ und Pan^rantomobile inS Gefecht führte, stießen reichsdeutsche Truppen bis Grcnzhof und ptr Station Behnen an der Bahn Murowjewo-Mitau Der Vormarsch wird hier durch die Echwierigkrften des Rachschubs, die dadurch entstanden sind, daß die Bolsche­wisten diese Strecke bereits in b* russisch« Spur um genagelt haben, sehr erschwert. In de» Kämpfen bei «ft- "6 wurden zwei Geschütze und siebe» Maschinen« wehre erbeutet. Nördlich der Bahn geht die Landeswebr Bor. £cti.'.'ve Truppen nahmen Frauenburg, während deutsch-baltische Formationen von Goldingen aus über Zabel» und Sandau in der Richtung auf Tukkum vor- drangeu.

I beißt esDeutsches Reich", und so sollte» wir einfach Preußen sage». Wir habe» uns mit dem republikanischen

IStaate abaesunde», aber de» monarchistischen Ge- | danken lassen wir uni dadurch nicht rauben. I» tie- fer Dankborkeft gedenke» wir alles besten, was die iHohe»,oller» für Preußen geton haben. Nur dank I des monarchischen Oberhauptes war Preuße» stets

ei» Muster der Ordnung.

^Sehr richtig, rechts.) Die Monarchie ist die beste | Staatsform für das deutsch« Volk, und wir hoffen, daß |die Zeit ihrer Rückkehr komm«» wird, wenn auch nicht die Zeit deS alten Systems. (Beifall rechts.) Wir

I lind Gegner jeden engherzigen Partikularismus. und vir I lind zu »m'taristischeu Opfern gerne bereit. Aber ohne I ein starkes Rückgrat geht eS auch nicht, und daS ist ein IstarkeS Preußen. Ein starkes Preußen braucht laber einen eigenen Staatspräsidenten. Dasmuß I lchon in der Notversassung »um Ausdruck kommen. Ruck I auS parlamentarischen Gründen ist eine Spitze erforderlich (Wir brauche» ein Gegengewicht gegen daS Paria ment, I und «S muß in kritischen Zeiten die Möglichkeft geben, I daß das Parlament von einer unabhängigen Stelle a u f- ! g «l ö st werden kann. DaS Recht ohne Zustimmung deS I Dauses Verordnungen zu erlassen, muß der Regierung I endgültig genommen werden. Unser« Anträge bedürfen Iber Ausschußberatung (Beifall rechts.)

I Ministerpräsident Hirsch: SD habe natürlich als I Sozialdemokrat nicht erwartet, daß meine Rede den I Bestall des Vorredners finden würde. Ich bin aber auch I bemüht gewesen, objektiv zu sein. Die Hauptschuld an I der vollzogenen Umwälzuna tragen doch diejenigen, die I st4 mit Händen und^en gegen jede Reform in Preußen gesträubt habe». Wir wollen die Klassen Herr- Ischäft in keiner Form. Wir stehen fest auf demokra­tischem Grunde. Die jetzige Regierung ist gebildet kraft deS Rechts der Revolution. Wir komtten die LandeS- versammluug nicht früher einberufen, veil unser« An« Wesenheit in Weimar dringend notwendig war. Die Serotbnung über daS Gemeindewohlrecht war eine drin­gende Notwendigkrit. Das Volk hätte cs nicht verstanden, wenn das Klassenwahlrecht in den Gemeinden noch länger erhalte» geblieben wäre. Die Frage deS S t a a t S- Ipräsidente» ist noch nicht geklärt. ES steht noch nicht fest, ob nicht in der Reichsverfassung diese Frag« grundsätzlich geregelt wird. Bei der vorläufigen Ordnung der Dinge haben wir auf den Staatspräsidenten verzichten müssen. Wenn der Präsident der Landesversommlung die Regierung beruft, so ist das ein rein formeller Aft, weil ja vorher die Verhandlungen unter den Parteien stattgesunden haben. Den AuÄiruckRepublik haben wir mit vollem Bewußtsein gewählt; denn an der repu­blikanischen Struktur des Staatswesens besteht kein Zweifel.

Abg. Hellmann (Soz.): D« Rede b«8 Abg. Hergt hatte teilweise einen provokatorischen Charakter. 8a

IkllMe LMk;ottsmili!W.

3. Si tzung vom 15. Mär».

ganz unbegründet. Das Garde-Füsilier- Regiment I rung von acht Millionen Köpfen. Würden diese Leute, ist »ach wie vor regierungstreu und beteiligte sich hervor-1 wenn vir sie schlecht bebenbett hätten, nicht unser Loch ragend an den Kämpfen gegen die Aufrührer. I von sich abgeschüttelt haben, als wir von allen Seiten von

Berlin, 15. März. DieVoll. Zeitg." meldet:!weit überlegenen Streitkräften bedrängt wurden? tat» Sei einer Durchsuchung de- Rafinger Waldes (Bez. Düs-1 sächlich ist es »i cht zu einem Ausstand, aus den die Eng- seldorf) sind drei Wasfenkager der Spartafistrn ent-1 länder gerechnet haben, gekommen. Wir haben die Frücht« deckt worden, darunter ein fest gemauerter Unterstand. | unserer humanen Eingeborenenpolitik geerntet Unsere Insgesamt sind im Walde drei Maschinengewehre, 120 Gewehre und üb-r 20 000 Patronen gefunden worden, von denen ein erheblicher Teü in Dumdumgelchosse um­gewandelt war.

wandftei festgestellt worden, daß die Führung eines Ad-1 Berlin, 16. März. Zu einer bedeutungsvollen schnitte» der Spartakusfront in der Frankfurter Allee in I Protestkundgebung gestaltete sich der von der Geselli<i>aft den Hände» des Hauptmanns a.D. v. Beerfekdr und | für Erdkunde in der großen Aula des ehemaligen Biblio» des ehemaligen Posizeipräsidenten Eichhorn lag.

Hauptmann v. Beerselde trug Offiziersunisorm ohne Ach­selstücke.

nnfar brat Borwand, nach Bildern deS frSherra Saifer- vaares zu suchen, in Gast- und Kaffeehäuser eirtdrangen dte Gärte !*I5fhgten und große Zerstörungen anrichtrten' ^n einem Kino kam es zu einer Panik, wobei zahlreiche Personen Verletzungen erlitten.

Berlin, 16. Mär». Der Zeutralrat gibt bekannt: Die vorläufig« TageSoicknung deS 2. deutschen Räte­kongresses lautet: 1. Bericht bei Zentralrates. Refe­rent: R. Leinert. 2. Der Ausbau Deutschlands und I als den uusrigen. Run, was di« zarten Hände der Eng- das Räteshstem. Referent: Map Lohen. 3. Die Sozia-1 länder auSsühren können, habe ich bei meiner Rückkehr lifierung des Wirtschaftslebens. Referent: Karl KautSky. | nach Deutsch-Ostasrika leider gesehen. Unter einem sol- 4. Neuwahl des ZentralrateS.

Das deutsch« Danzig.

Berlin, 16 März Unter dem Vorsatz deS Grafen Bernstorfs sand gestern in der Geschäftsstelle für bi« Frie- denSverhandlungen eine Besprechung über die Verpflich­tung. den Polen einen freien Zn-anq »um Meere zu ge- väbren, statt Es wurde die mit allen Mitteln von den Polen betriebene Propaganda über bie Abtretung der d-utschen Stadt Danzig besprochen. Gegen die polnischen Behauptungen, auch die Bevölkerung Danzigs oder Teile davon seien mit der Einverleibung in den polnischen Gtoat einverstanden, erhoben die in Berlin erfchi-nenen B-rtreter aller Berufsstände Danzias einmütig Protest Sie äußerten darüber: Danzig ist seit 500 Jahren eine deutsche Stadt Sie ist noch heute von 97 Prozent (Deut- Wf" bewohnt und hat ihre deutsche Eigenart durch alle Zeiten bewahrt. Die Bewohner DanzigS sind bereit, ben Polen rin- wirtschaftliche Erleichterung zu gewähren, die ihnen '"onno zum Meere ermöglicht. Sie

erheben i . bieben Einspruch gegen die Abtrrtunn I tbre? Etz-bietes an Polen, die in schärfstem Wider- f p e u ch zu den 9° Beb'> ">n<,rn stehen würde. I

Danzig, is. März. Tie polnischen Truppen, deren I Yonbung durch das gemeld-te (Eintreffen einer Kom- I KiHion van dreißig sranzöstschen und polnischen Offi­zieren vorbereitet wirb, werden vorübergehend in dem I in ber Rahe von Danzig g-legenen, jetzt leerstehenden Gefangenenlager untergebracht werden und dann nach! ihrem polnischen Bestimmungsort abgehen Eine Be- I setz'ing von Danzig ist somit »ich, tn Ausstcw ge­nommen. I

Di« Kämpf« her Pole». I

Liba», 15. März. Wie btePetrograbskaja Praw- da" meldet, hielt Trotzfi vor kurzem eine Red« über die Erfolge der Roten Arm« an der Westfront, worin er *-». äußerte: Seit Beginn tr ^rutschen Revolution ist hie Westftont entstanden, an brr das Vorrücken unserer Truppen sehr schnell erfolgte, »um Teil dank ber kriegs- vevokutionären und kriraödipkomitischen Lerhandlun- »en mit den deutschen Soldatenräte».

Berlin, 16. März. Der Telegraphcn-Union wird berichtet: Ein nach Libau aus Riga »urückgekehrt« An- gehöriger der früheren dortigen Gesandtschaft berichtet, daß in Riga eine"' bliche Hungersnot betriebe und die volschewifi, besonders in den beffacn Vierteln ber Stadt, systematisch straßenweise Plünderungen vornehmen. Unter ber Arbefterbevölkerung sind ernsthafte Unruhm gegen bie lettische Sow'etrem'erung ausgebrochen.

Li» Anschlag auf Tropf.

Amsterdam. 15. März. Lautlelegtaar mel- bet dieTimes" aus Helsingfors, daß am vorige» Sonn­tag auf Trotzki, als er von einer Jnspektionsfabri »ach bet Rigaer Front rurückkehrte »nd auf einem Bahnhof aus feinem Schlafwagen aussteigen wollte, von einem Soldaten der Roten Garde geschossen wurde. Die Kugel durchbohrte seinen Hut. Trotzki teilte Sowjet» Mitgliedern in Petersburg mit, daß einer sein« Asfi- Dmtten getötet, ein anderer verwundet worden sei. i

Ser MmW Staat.

I Baris, 17. März. (Reuter.) Da da< Be>?!oi-V>.- i I gungsschreiben des neuen italienischen tziefa übten i» Bel­grad an den König von Serbien gerichtet warwe f gerte sich die serbische Regierung, e- anznnehmen. Sie far«

I forderte, daß es an den König d« Serben, Kroaten uti>

4>ieBasler Nachrichten^ er» Hären in einer Besprechung der oderichlefischen Frage, >atz die Polen heute den Deutschen durch di« Kohlen­entziehung die wirtschaftliche Eristenz an möglich machen wollten, obwohl Deutsch-Oderschlesien. dessen Bevölkerung zum Teil polnisch spreche, seit 700 Jahren im deutschen Besitz und kulturell ganz deutsch orientiert sei. Di« imperialiffisch. militärische lenk- weis«, die glaube, das heil des eg-nen Londe» beruhe auf dem Ruin des Nachbarn, würde einen Zustand schäften, ber bie Deutsch n erbittern müßte, und den Keim zu einem neuen Krieg bilden könnt«.

DtntlWmM

Bien, 15. März. Rach Blättermekbungen beschloß Re Wiener Aerzte-Gesellschaft für Kinberheilkunbe und innere Medizin, in einer Eingabe an die Lebensmittel- Immission ber Verbündeten auf die Massenerkran- knnge» an Knochenerweichung in Wien infolge der «Hflemeinen Unterernährung aufmerksam zu machen und bringend zu ersuchen, unverzügllch die Einfuhr an Le­bensmitteln und Leberthran, besonders für Kind« zu be­willigen.

Wie», 15. März. Die Blätter meldra: In Leit- tzwritz kam es gest«n abend zu große» Aus sch rei- r»»S«» ber tschechische» Besatzungsiruppe», bte

toenrtrl gtstn SSestmsm.

®teVoffische Zeitung" veröffentlicht einen Brief n*<bM »wischen General Lnbendorff und Ministrapräsident ^chridemann, ber im Anschluß an bte Aeußerung Scheid«, nwnn« Lubenborfs sei ein Hasardeur, geführt worden ist i.ubenborff weist Scheibemanns Vorwurf zurück: er habe gesagt, et käme sich wie ein Hasardspiel« vor,'wenn er nirbt aus Beendigung deS Krieges drängte. Jedenfalls war« der Harr Sinn fein« Worte immer der, er volle n.<bt kwkrdspiel« Wn, j ch, olIf9 aaf rint ffarte iepen Lubenborfs bittet Scheibemann, seine Aeußerungen in «Iler Form richtigzustellen und ersucht, ihm die Mög- llchkett »u geben, vor einem Staatsgerichtshof für sein sollen und Handeln einzutreten Scheibemann «widerte, es erü berge sich, nochmals auf bie Sache zurückzukom- men und verweise auf bie burch das Wölfisch« Büro be­wirkte Berössentlichung. Die Reichsregierung werb« in ^rje alle Schriftstücke von Oftober bis November ver­öffentlichen. Lnbendorff antwortete hierauf, bie Antwort <traüge ihm nicht. Vom August 1 9 1 8 ab sri er für die Beendigung des Krieges ein getreten, wozu er durch die Erkenntnis veranlaßt worden sei, baß trotz seines jahre­langen Ringens mit Berlin das Heer an ber tfront von ber Heimat nicht nur bie Kräfte nicht erhielt, beren es bedurfte, sonbern baß es sogar unterwühlt worden sei. Weiter steltt Lubenborfs fest, daß er nie- m a l s die Kapitulafion, den Frieden um jeden Preis fordert habe. Die Reichsregierung habe vielmehr den vor- gefdjlagenen Weg verlassen Lubenborfs schließt: Aus eine Richtigstellung Ew Erzellenz Aeußerungen lege ich keinen Wert mehr. Ich hatte erwarten dürfen, baß mir nicht ber Parteiführer Schridemann, sondern ber Präsident des deutschen Rrichsministeriums ertoibern würde. In dieser Erwartung sehe ich mich ^täuscht. Ew. Exzellenz entstellende und irreführende vorläufige" Antwort muß ich als illoyal bezeichne».

Be rlin, 17. Mär». Der Pofener Pr-vinrial- »andtag wurde einer Meldung desVonväriS zufolge durch den Obersten Polnlschen Volksrat aufgelöst. Eine emsige Macht wie angenommen wird Amerika hat im Zehnerrat @ i n r

_ . _ ______ Tatsache können unsere Feinde nicht an3 der Welt schaf»

rat Eich i» Kleve, tritt in den Ruhestand. Er steht im fen, daß die otzasrikanifchen Eingeboren,n unter b<M6Säl

tergutSbesitzer d. d. O st e »- Warm'tz, Berlogsbuchhändler Rippel-tzagen. Landrat » Kardorss-Lifla, alS Ge­schäftsführer: Zeitungsverleger S r a e s - Anklam, als Kas­senwart: Justizrat L S d i ck e - Spandau, att Beisitzer: | Slowenen gerichtet werde. Italien, das beit neuen Staat Privatangestellter Frahm- Reurahlstebt, Malermeister nicht anerkennt, weigert sich, bas Beglaubiguuasschrrib?» ? r * JMtot Herrmann- Frieders- I abzuändern Der Gesandte war deshalb gezwungen vis-

dorf, Generaksuperintendent tlingeman»-Koblenz, Ider abzureisen.

GerwssenschastSbirektor Dr. Seelmann-KönisSberg I Wie», 16. Mär». Nach einer Meldung desbetten ** *t* I Wiener Tageblatts" aus Agram kam ei dort zu großen

I antiitalienischen Kundgebungen.

m. Xam 0JA I l»uS Laibach gemeldet wird, verössiuilicheu die

<IU5 Bel# Jltlffle ' I Blätter Schweizer Depesche», wonach di« Entscheid.-ng

, I in ber sübfiawisch-italiemschen Grenzfrage in dem Sinne biel^M tri, MrrKn« tzriallen sei, baß Görz, Triest und Pola sowie einige stra-

nteuen kne Berliner Bahnhöfe starke Besatzungen durch1 ----- --- - -

RegierungStruppen, um de» Waffeuschmuggel zu beendi­gen. Es wurde bekannt, daß von Küstrin m>S aus Last-

dem Protest gegen daS frrie Gemeindewahlrecht fühlten 182 '

mir uns völlig zurückerinnert an di« alte .k-nservatt»«' d«S

Wenjth hätte sie gehindert, sie zu besten. «bS vtt Amn«st^lall^ ^Natt«^7- ®r""b

'*'»« Diktatur |bt«Deutsch« Zeitung" mit, daß Etaatssek'et^

»ÄÄÄipÄiJXÄÄK?

dieses würde einer weitere» V-reinhcftlichung deS Reiche« r"^ 2R5ti* Reichswchnninksteri

naturgemäß widerstreben. I erlaß folgende Bekanntmachung: Die militärische,

Ak>g. Zehn Hofs (Zentt.) spricht sich für die Regie- Maßnahmen in Groß-Berlin find zum Abschluß ö«. nrngunb gegen bie Abänderungsanträge auS. langt. Die Kämpfe haben aufgehört. Deshalb

E>e>lbrn»» (Dem.): Wir glauben, baß in ber I hebe ich meinen Befehl vom S. März, wonach jeder b^ sXSÄT ^Äruck komme» muß, daß zu erschießen sei, der mit Waffen gegen die Regie.

tatur muß vorüber sein. Es war amb Ioon der Annahme aus, daß die Qrd»

tig, in ber letzten Zeit wichtige Dinge auf dem Weg« der j un2) Sicherheit nicht mehr gestört werden. Verordnung zu regeln und bamit dieser Versammlung! Der Meiningensch« Landtag.

k .S^it,erftr<bfn be umtaristischeu Einheits- Meiningen, 1b. März. Der neugewShlte Sand, wird erschwert durch die Einrichtung tag des Freistaates Sachsen-Meiningen wird aus 14 ^ T ^v^lidenten Wenn die Volksvertretung auf- Meh-heitssozialisten, einem Unabhängigen. 8 Sauer» P t4 Inn Präsident da, und eS kann bundlern, einem Deutschnationale», drei Temofraten

'm Falle eines RegierungsrücktrittS dann ein völliges bestehen.

eitICtfnv G5 «"b daher eine Einrichtung I Der Mangel an Personenwagen.

geschaffen werden, bte eine gewisse Kontinuität verbürgt. I Berlin 14 Mär, D-r o , ,

Machtoerhältms^ rineS TX«' tann Mne^K E A^eftra ^osi"worin dÄr "öfiratt

SÄÄÄ'* L" ÄÄi. mÄÄ rüLfigt In d« BoEe febft auck Ls « 7^kbar mache. Di« Lieferung neuer Lekomottven Volksabstimmung. Um bie Reöublit fistln »rfnlera infolge der Ausstände nicht pünktlich ausgeführt bebari es ber Bestimmung^ T^S Haus Hobenrolleru^.-si I"^^i> 'n. Gute-vagen würden, wegen des Darnieder- für all« Zeiten abgesetzt " Bedauerlich ist ,s v-g sj, I £TC0en* bes Handels lange nicht so viel benötigt wer.

SegiernngTben Sfka^ W

haft gemacht hat. Wenn diese nicht bald ausg-löst werden ' '-nd

sind scharfe Kon stifte unvermrindlich. 3n bnSoX Ä TciImbtt

bedarf es einer Bestimmung, daß nur die Landesvnsamm- ® iLb L" ' ?*

l«ng selbst das Recht hat, sich zu vertagen. Der Rente-1ka Personenwagen Herr etn

runa können wir dieses Recht nicht einrSumen. h 20 000 Perioiieuwaae»

«bg. Richter-Hannover (Deutsche Volksp.): Der »VV 2*". Operationsgebieten nicht

Mrmsterpräsident hat bie Stunde verpaßt, in ber eS an- znr uSg . keh : t.

aejetgi gewesen wäre, der ruhmvollen Geschichte des Preu- I Die neu« Lnxusstr»««.

ßischen Staates zu gedenken (Sehr richtig, rechts.) Auch! Berlin, 15. März. Gegenwärtig ist ^>ödte seiner Stellung als Sozialist hätte «s nichts geschadet. I Steuer auf Luxusgegenstände auf einen b ftimmte», wenn er das mit Wärme getan hätte. Das Notverord- I verhältnismästig eng umgrenzten Kreis von Waren be. nungsrecht ist von der jetzigen Regierung nicht im demo« Ischränkt. Hierin soll mit der Einführung einer ffTTg» ftaftschen, sondern im höchst autokratischen Sinne Imeinen Luxussteuer, die einen Bestandteil der ».«sa ausgeübt worden. (Sehr richtig, rechts.) Was nützt der Umsatzsteuer bildet, ein« grundsätzliche Aenderung et» Landesversammlung die Souveränität, wenn ihr die wich-1 treten. Die neue Luxussteuer erweitert den Kreis tigsten Gebiete, auf denen sie souverän fein kann, vorher Ider Waren sehr stark, sie unterscheidet zwischen unbe. entzogen werden? (Seht wahr! richt?.) An der Spitze dingt nottoenbig-. n Bedarf»- und Gebrauchsa'araftän» Preu^nS muß ein Staatspräsident stehen. E» muß! den und solchen, die nicht unbedingt notwendig sind, eine Stelle da fein, bie von der Lanbesverfammlung 3» den ersteren, die steuerfrei bleiben, rechnet der unmittelbar an da« Volk appellieren kann. I Entwurf im wesentlichen sämtlich« Lebensmittel. Ein«

Der Entwurf geht an einen Ausschuß von 27 Mit-l Ausnahme dürfte vielleicht bei Feinkostwaren gemacht gkteder» Am Montag 12 Uhr: Fortsetzung der Beratung l werden. Die Steuer auf di« nicht unbedingt notwendi- über den Antrag Hoffmann betr. Aushebung des Belage- i gen Ware» ist als ein« Fabrikatsteuer gedacht: He fall rnngszustandes und über formelle Anträge betreff- Ver- I erhoben werden, wenn die War« an» der fiand bei oaftnng von Mitglieder» der SanbcSperfammlung durch I Fabrikanten in di« des nächste» Käufers übergeht, utc Polen. I