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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Tageszeitung für (bas früher kurhessischej Oberhessen
Zerai»recher 55.
Vrftes Blatt
eine Meldung ihres
r?A-,-rT.nnbcnten, in
mehreren Wochen die Brotration auf den heutigen ^'anb erhöben, um die Bevölkerung zu beruhigen Wenn man diese Ration aber bcibehält, so sind die Kornvorräte tm Mai vollständig er-
Bern, 14. März. Das „Journal de Geneve" berichtet: Die „New sl)orf Times" veröffentlich'
ichEn Gewässern, die Fra k re ich zugewicsev wurden, und auf die in Uruguay und Peru, di >en Bereinigten Staaten zugewiesen wurden, wird später entschieden werde«.
vom 13. März abends: Heute nachmittag wurde im Astoria-Hotel die Konferenz zwischen den Ver-
Veamten des Staatsdepartements wurden benachrichtigt, daß der Oberste Rat in Paris die in den chilenischen Gewässern befindlichen deutschen Schiffe mit einem Gehalt von etwa 100 000 Tonnen den Vereinigten Staaten zugewiesen hat. Die Beamten erklärten jedoch, daß wahrscheinlich nur ;wei oder drei Schiffe zugleich gebrauchsfähig sind, lieber den endgültigen Rechtsspruch auf diese Schiffe sowohl, als auch auf die tu den brasiliani»
Der ostpreußische Provinziallandtag nahm einstimmig eine Entschließung an, in der er schärfsten Einspruch gegen jede Abtrennung ostpreußischer Gebietsteile erhebt und die Erwartung ausspricht, daß die Rcichs- regierung mit allen Mitteln dafür eintreten werde, daß Ostpreußen mit seiner fast 700jährigen deutschen Kultur in seinem bisherigen Umfange beim Deutschen Reiche und bei Preußen verbleibe.
Danzig, 14. März. Lin Telegramm des deutschen Bollsrates für Westpreuhe» es die ,«ständige» Ktgie»
Bee heute an ist die Geschäftszeit der Auskunft- Delle de» A.- und S.-Rates (Zimmer 80, Neue Kaserne) von 9—1 Uhr vormittags. An Sonntage» bl ritt die Auskunftstell« geschlossen.
Für d« Arbeiter« und Soldatcnrat Marburg: ' Preuße, Rob.
Marburg
Connabknd, 15. Mür;
rungsstellen warnt vor der Beförderung polnt« scher Truppen über Danzig nach Polen da nut i»lche unfehlbar zu Unruhen führen und die bisher unav> stört vor sich gebende Beförderung amerikanischer Lebensmittel für Polen unterbinden würde. Die Truppe» könnten ebenso schnell und ohne Gefahr, daß Unruhe» entständen, über Königsberg oder Libau befördert werden
I London, 14. März. Reuters Korrespondent beschreibt in einem Telegramm aus Berlin die durch den Lebensmittelmangel geschaffene verzweifelte Lage. Tie Nahrungsmittelfrage fei jetzt dort die Wurzel alles Hebel». Wenn die Regierung die Lebensmittellage verbessern und das Volk Arbeit bekommen könnte, könne die Lage noch gerettet werden. Aber es handle sich jetzt nur um Tage. Der Korrespondent telegraphiert:
Im vollen Bewußtsein meiner Verantwortung erkläre ich, daß, wenn Deutschland nicht erhebliche Lebensmittelmengen im Laufe des April erhält, es buchstäblich verhungern muß." Er fährt dann fort: „Die deutsche Regierung mußte vor
Karlsruhe, 14. März. Die badische vorlöusta- Regierung hat folaenden Protest erlassen: Nach allen Nachrichten, die uns zugch.a, müssen wir annebmen daß Frankreich die Absicht hegt, bas rein deutsche, auf benr rechten Rheim,ser geleaene badische Gebiet von Keb' »nd Nmgepebnng ssch anz ueianen. Gegen solches Vorgehen erheben wir schärfsten Protest. Es widersprich! dem Nat''one''rät-nnrin<iv, dem Prinzip des Selbst he- stimmunosrechts wie allen Ankündignng-n Wilsons und würde lediglich einen brutalen Gewaltakt dar- stelleu. Das badische Boll ruft das Gerechtiqkeitsaesüb aller Völker an .mit der Bitte, ihm gegen die Verwirklichung soscher Absichten bei»ustehen. — Der Protest
MM.
Die Pläuo der B u llche» ikl-Gegner.
Pari». 14. März. (Haoa» ) »Journal des ®* boti" meldet, daß die Vertreter der verichtrdenen rulH« ichrn nicht bosschewsstsschrn Reg^rung>n tu Pari» bet Konferenz M» jBitiigMng itz«, kt^ienmg>» ** XeH,
’ier dieser erklärt, es würden sich britische und aine- -ikanische Truppen nach Be^in tirb ^amb'"g begeben: man glaube, daß 10'000 erlische und amc- ikanische Soldaten genügen würden, um die Ver- I ei Tung der Lebensmittel in Berlin, und 5000 Ma tTofen, um die Verteilung in Hamburg durchzu- fiihren.
A m st e r d a m, 14. März. Der Bischof von Oxford richtete einen Brief an die „Times", in dem er zur Lebensmittelnot in Deutschland Stellung nimmt. Er schreibt: „Es scheint mir, daß wir und unsere Bundesgenossen eine Schuld auf uns nehmen, die das Gewissen ewig verurteilen wird. Vier Monate sind vergangen, seitdem der Waffenstillstand unterzeichnet ist, und noch ist nichts getan, um die furchtbare Not zu lindern. Es ist sowohl verbrecherisch als unpolitisch. Deutschland bis zur hoffnungslosen Verzweiflung und dauerndem Untergang auszu - hungern.
Die Brüsseler Lerhaudlungeu.
Amsterdam, 14. März. Der Brüsseler Kor-1 respondent des Amsterdamer „Telegraaf" meldet
3» der Bekanntmachung vom 12. März betref- fettb da« Abstempeln der Quittungen der Pferdeperkaufs« und Demobilmachungs-Kommission des Kigrr-Batls. 11 ist im letzten Satz des ersten Absatzes eia Irrtum unterlaufen. Der Satz muß fcuten:
Dnsfolbe gilt auch für die Quittungen der Lemobilmachungs - Kommission des Iäger- Bataillons 11.
JBi den Arbeiter- und Soldatenrat Marburg: Preuße, Rob.
(Eint Iintoo.
Die polnische Agitation im Osten arbeitet vorzugsweise mit der Behauptung, daß Polen ahnt Lasten und Schulden aus dem Kriege hervorgehen werde und daß somit dort die Lebensverhältniss« außerordentlich viel besser werden würden al» in dem besiegten Deutschland. Bei dieser Behauptung - ist nicht nur der Wunsch der Pater des Gedanken», sondern sie ist auch wider besseres Wissen gemacht. Ts steht unzweifelhaft fest, daß Polen einen großen Teil der russischen und österreichische» Staatsschuld übernehmen muß. Hiera» haben die We^mächte ein außerordentlich briiu gendes und rasches Interesse. Insbesondere sucht Frankreich, wie aus den immer wiederkehrenden französischen Presseäußerungen und der von der französischen Regierung betriebenen Politik her- norzeht. einen möglichst großen Teil seines in Ruß» 'and araelegten Kapitals zu retten. Es wird »m» iomehr Polen einen Teil der russischen Schuld -rufbürben, als das Rußland geliehene Kapital 'eilmeise in Bahn-, Straßen» und Festungsbautrn im polnischen Gebite angelegt ist. Die Sun "inanberfefeung Polens mit Oesterreich erfordert an sich die Uebernabme eines erheblichen Teil» bet 'sterreichischen Staatsschuld, wenn Polen sich nicht 'elbst schwer schsid'aen will in mi-sschaktlicher Hin« "cht. Der polnische <E‘aat bedarf ferner nach seiner e Gründung sofort großer Kapitalien, nm eine neue Verwaltung anf^rbiren, Kulturmaßnahmen durch» n,führen. sein» Eisenbahnen, Straßen, Kanäle i» einen Zustand zu bringen, wie ihn eine leidlich moderne Wirtschaft erfordert. Die Westmächt» ttaben zwei wirksame Mittel, ihre Forderungen an Polen durchmsetzen, die Grenzbestimmung und Verweigerung von Kapital für de« Neuaufbau des polnischen Staates. Die Pole» werden daher wohl oder übet, wenn sie auf einiger» maßen günstige (Bremen rechnen und ihren Ka» vitolbedarf decken wollen, den Wünschen der West» möchte inbe-ng auf die Krieg«schulden entgegen» 'ommen müssen. Da Polen selbst eine Verhältnis, mäßig geringe Industrie hat und ihm nur schwach» Einnahme- und Eteueraueven zur Verfügung stehen, so ist zu erwarten, daß bei den hoben Tinanzebedürfnissen die Abgaben an Steuern im neuen polnischen Staate besonders groß sein werden.
Unter diesen Umständen kann die Lockung mit einem billigen, gemächlichen Leben, wie sie die pol» Zische Agitation bei der deutschen Arbeiter, und Bürgerschaft versucht, nur bei sehr naiven Leuten Eindruck machen.
Bit trnrtnis'ilffl Wmr Mlmd'mim.
I Berlin, 14 März. Die Verbandsiina'n »wischen I den deutschen und kxm Unterhändlern der Verbündete" I in Posen, in denen die aus der Besetzung Posens durch I die Polen sich ergebenden Trogen geregelt werden sollen hotten, wie bereit« mitgeteilt, gm 7 Mörz ihren Auf»»" genommen. Rotschaster Noulens drückte in der erüeu S'tzung sein Bedauern aus über die volnifcherseits anoe- ^n-ten Jreih itsbefchräufuugen der deutschen Delcgier- ten. die inzwischen auf die deutschen Proteste bin zum größten Teil aufgehoben worden seien. Die Arbeiten d-r Unterfommiffionen sti'ßen von vornherein auf groß" Schwieriofeiten. da d"r Telegramm» und Telephonv"ick<chr der deutschen Mitglieder mit der Heimat dauernde Stockungen und Ve-,öaerung»n erlitt. Eine entscheidende Wendung zum Besseren ist hierin trotz aller deutschen Be mühunqen noch nicht eingetreten. Der Vorschlag der Verbündeten, an br Demorloiwnslinie eine neutrale Zone von einem SitonWer Breite festzissehen, wurde iw Prinzip angenommen, doch kam cs bezüglich der weiteren Forderung, von dieser Zone aus die Artillerie auf 20 ^ilom-ter zurück,»nehmen, zu keiner Einigung. Es zeigst sich Überhaupt, daß die Ententevertrrter entschlossen sind keinerlei Zugeständnisse zu machen und die B'dingunqen einfach zu diktieren. Jeder deutsche Einwond wurde in schärfster Form damit abgelehnt, daß die Polen Verbündete der Westmächtc seien und diese die Aufgabe Haben, Ruhe und Ordnung zu schaffen Als bis zum 10. März keine Einigung über dir Haupt fragen erzielt worden war. reiften die militärischen Mit gliedcr der deutschen Kommission von Pofen ab, um fitf mit der Obersten Heeresleitung in Verbindung zu setzen Wann die militärischen Verhandlungen wieder aufgcnom- men werden, sieht noch nicht fest. Auch btt Arbeiten bet
Samttich« Gemeinden sowie Landwirte im Kreis« Marburg und Kirchhain, welche für die Lie- fer«NG btt abgelieferten Landesprodukte (Kartoffeln usw.) nicht innerhalb 4 Wochen das Geld erhalten habe«, werden gebeten, dem A.- und S.-Rat stavon Mitteilung zu machen.
Der Arbeiter- und Soldatenrat Marburg.
Der Außenausschuß.
• Die rm»Mlk hts Klimt.
Der Kaiser in Unkenntnis über die Kriegspläa« der Wcstmächte gelassen.
Berlin, 14. März. In der „Tägl. Rundschau» teilt Prof. Th. Schiemann mit. daß dir diplomatische Korrespondenz »wischen der russischen Botschaft iu London und Petersburg vom Jahre 1909 bi» 1914 bekannt sei und von ihm für da» Auswärtige Amt au» s,ent Russischen ins Deutsche übersetzt worden fei. Hiervon batten nur der Direktor der volitischen Abteilimg, der Unterstaatssckr-tär und Staatssekretär des Auswärtigen sowie der Reichskanzler Kenntnis gehabt. Schiemanns wiederholte Borstestunacn. auch dem Kaiser Kenntnis »« geben, wurden stet» abgelebnt. Die Berichte umfassen über die dcutfch-englischc« Bczicbuw- aen hinaus dir gesamte Entcntepolitik. dir dir immer iester »nsa m mrnwa ch scnde Berickwörun« gegen Deutschland klar erkennen lassen. Erst int Jnli 1914 wurden au» dieser Korrespondenz im „B. T." dir Absicht der Russe«, in Pommern »u lande«, und bte Mission de» Prinzen Ludwig von Battenberg verössent» licht. Dem Kaiser wurde aber noch immer nicht« mitfleteilt, vielmehr ließ man ibn. und da« bezeichnet Schiemann al» unverantwortlich, trotz Nrnntni» bet Entcntr-Kriegsvläne, auf dir Rordlandsreisr gehen. Die Verantwortung dafür Haß diese Kenntnisse nicht »ex Verhütung de» Kriege» ausgenutzt wurden, weist Schiemann dem Reichskanzler v.Bethmann Hollweg »n, Schiemann fordert sofortige Bcröffrntlichung dies« Papier«.
Der 1n»etgen»rei» beträgt fit die »»et» Zeile 30 J u to'l, Pr<,«wf*L. ew frr <
»art w. Sammel.m». -i"^. «. JW'/,*/. Krieg«,nichs Arkl.meietlr 1.20X. Jede. I » x>llyrg.
Aalwn gift al» »eerebatt. — «ei «»»fünft b vir 6e|<fc5h«ft u. Vermittlung I «nin bet Inge bete » 4. Benbetgeblbt. — Postscheckkonto: Ar. «Cli »mt Franks, a. M.
L . K V T3 3™Cn DCTL.?5et$ Uirkn Niitcrlomm-ssion. welche dir V'rlchrs.. Wirtschafts ainbeten und den deutschen Delegierten eröffnet. I und Gciselfragen behandeln, haben bisher noch zu feinem sofort nach Beginn der Sitzung wurden den Deut-1 Ergebnis geführt.
ich«« die Bedingungen der Verbündeten vorgelesen. I * , *
Um 4 Uhr zogen sich die Mitglieder zu Kommis I Oberschlefien.
irr 6 6 -- ®5 roar^e elnc I oberfAIrfiiAtn ffln>4rn rrfubr kille flirt wefentfiitf Srf-
vollkommene Ueb e t e t n ft 1 mm u ng erzielt. I feruug. Es sind nur noch »Wölf Gruben ausständig L/te deutsche Delegation hat die Bedingung über I Der gestrige Taoist 4« ganz Oberschlesien ruhig ver- die Ausl-ieferuag der Handelsfl01 tr Ilaustn.
angenommen. Berlin, 14. Mär». Nach der „Soff. Zcitg." wurd
Sie FkikdemtzediWSWk».
Amsterdam, 13. März. Wie das nieder- Wstndifche Pressebüro Radio meldet, fchreibt die »New Pork World", daß Wilson und die Wortführer der Verbündeten in Paris erklären werden bei Friede als zusta"d°x!>kommen betre^^.’t werben soll, sobald die Deutschen den Friede"s- »ertrag «nterzeich»et haben. Es soll nicht erst auf di« Bestiktig'mg durch ben Se^at in Washington oder durch die ratifizierenden Körperschaften der Lerbündeten gewartet werden. Dasselbe Blatt Meldet weiter, daß der F-iedensvertrag keine Besrimwungen über den Völkerbund enthalter Werben.
Wte », 14. März. Laut Funkspruch bes Korr.- Büros ass Paris melden die dort'gen Blätter über hte t« bet gestrigen Sitzung des Obersten Kriegs- ®tes erörterten Klauseln betreffend die deutsch" Ll'ftschiflahrt: Deutschland muß alle seine Kampf- «d Lsmbenflugzeuge sowie alle seine L e n k - knftschiffe ausliefern. Von Wasserflng- ßtuge« wkb es nur so viel behalten, als für die EüstenPvttzei nnd die Beseitigung von Minen not- »enbig P. Die Verbündeten werden späterhin di- B%rteiln«g der deutschen Flugzeuge unter sich regeln. Es handelt sich ferner darum, fin Me Zukunft die Bildung einer deutschen Luftflotte N verhindern. Es wurden ferner Maßnahmen erörtert, baedt bie Deutschen ihre Post- unb Handels- ^tg^esfe später nicht in Militärflugzeuge um- «andeln Annen. --
Die Lebensmittelversorgung.
Paris, 14. März. (Reuler.s Der britisch" Eebensmittekkonttolleur Roberts erklärte In Paris VTe|)esertrttem, daß im ganzen genommen in ber wett fein Leebnsmittclmangel, sondern nur Man-1 M an bem * öligen Schiffsraum herrsche. Zweifel-1 »s fei die Lag» in ganz Deutschlanb sehr schlecht. Di« vo» den britischen Vertret!!« au; Deutschland einlarffenden Berichte bewiesen, daß 1
deutsche Bell in einem Zustand lebe, der a n I verh»«gern grenze. Er könne «ick» ver.I strheu, wie be» deutsche Volk so lauge habe aus- V»ltl.U »uu«u. Es müßten Schritte getan werden ton bie Versorgung Deutschlands mit Lebensmit-1 •i» zu erleichtern. Es sei Grund zu der Annahme I vorhanden, daß verschiedene europäische Regierun-1 Ito große Vorräte an Lebensrnitteln aufge- Httft hätten. - Eieseien ungewiß übet bte Zu-1 «nft, «nd st« würben versuchen, solr^ge bte wlockad« amfrrcht erhalten werde, dies« Vorräte
anzutaften. Er glaube auch, daß in diesen käi-dern und sogar in Deutschland v 0 n P r i v a t - •tuten »iel gehamstert werde. Wenn die I "lockade aufgehoben und der Handel wieder nor-1
werde, würden diese Vorräte frei werden und I toU dazu helfen, bie Lage zu erleichtern. Das Los
armen Leute in biefen Ländern fei entsetzlich. I ®ebet Deutschland noch die anderen betroffenen I tonder hätten Geld, um Lebensmittel zu bezahlen, I •bei es scheine sicher, daß ausgedehnte Hilfsmaß-1 tohmen getroffen find. Es bestehe kein Gründ zu ••fürchten, daß durch die Versorgung dieser Länder I
Lebensmitteln in England Lebensmittel- **uge< entstehen kännle. |
ist dc« Regierungen der neutralen Staaten übermittel! schöpft. Ebenso notwendig sind bestimmte Roh-1 wordcn.
Materialien, um Deutschland zu ermöglichen, seine I Berlin, 14. Mär». Das „B. T." meldet ans Arbeitfortzusetzen." Die Zeit dränge, da der Monnhcim: Die Bcsatz» ^ö"dc ß»t befohlen, haß dii
Bolschewismus sich mit Blut unb Leben eind®^ Milch an Ctraßbur"
setze. Man könne dies bemerken, wenn man durch I blt Mllchverforgung Kehls sehr
den Osten von Berlin gehe oder mit Leuten spreche. I m _
die hinter die Kulissen sehen könnten. ! eingttrossen. $ ®5ti- SBÜf®» am Abend hier
x n Korrespondent I Der Oberbefehlshaber de» engt'schcn Nheinheeres,
der „New Pork Times erfahrt aus zuverlässiger I ™.. -. „ _ ,
Quelle, daß die Weltmächte bereit seien, s 0 f 0 r t 91(1 3t9‘ bringt
Lebensmittel nach Deutschland zu senden jedoch n L
müsse die Verteilung der Ware unter der Kontrolle "7 Oberbefehlshaber der britische»
der militärischen Begleitmannschaften erfolgen, be- e. “nb. Robertson zum
sonders in Hamburg und Berlin. Die Westmächtc Oberbefehlshaber des Rheinheeres ernannt.
zehen von der Voraussetzung aus, daß von dem Be- "tz der Lebensmittel unter Umständen die politische Nnchtstcllung einer Umsturz-Partei gestärkt werden könne, wie der Spartakisten oder der Militär- 'artet
Rach einer Meldung d"r A^"inted Preß" aus I ehemalige Unabhängige Vott-beanftragte Barth Wafbinatan mtrknf« oi,;:rr„r„. I t’om Generalkommando au» Oberfchlesien a «Sgewie-
«rgebnis der Brüsseler ft„ Die öffentlichen Versammlungen der Unabhängigen « 1« * V <rxr ih • bung der 8 lnanz -! in Kattowitz und Oppeln wurden verboten, ebenso Beleg-
B l oavv« Deutschlands erzolgen. Dadurch wi'! ! schastsvcrsammlunqen.
die internationale Finanzuentrare für Deutschland I Oft- nnb «ettvrenben
wieder zugänglich, und Deutschland ist in der! .. m ,
ksin-n w r -t I Königsberg, 14. Mär;. Born Oberkommando des
Lag«, seinen Geldbedarf dort du^ch Anke hen zu Grenzschutzes Nord ist »ur Abwehr feindlicher Umtriebe decken und so dre zu liefernden Lebensmittel zu be-1 und zum Schutz gegen Räuber und Plünderer mit Wir- zahlen. Die skandrnav.schen Lander und besonder- kung vom 10. Mär, an der Belagerungszustand Dänemark verfügen augenblicklich über einen grö verhängt worden über da« Gebiet der Provin» Ost- Heren Goldbestand als notwendig, was Deutschland! Preußen nördlich von Memel, über bie ostpreußifchen vielleicht zum Vorteil gereichen kann. I Grcnzkrcife Ragnit. Pillkallen, Stallupöncn, Goldap,
Di« brutsch«« Schiff« i« Südamerika.
m# 11 bürg, über bte westpreußischen Grenz fresse Strasburg.
Washington, 14. Marz. (Reuter.) Die Briesen, Thorn, Kulm.
Dsr „Obrrdrsfifchr Zrttvng" rrfchrint sechsmal wöchrntlich. — Ter
Ufa ÄH «rzuaavrei» beträgt monatlich 1.25 *. frei m» Hau» (darch bie Po» vl— VU ohne Bestellgeld). — Verlag wen Dr L. Hitzrrattz. Martt 21/21. —