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lich mit Munition oede^tn, ste hatten ave Tatcbeit eott Di« Führung lag in Händen von |4Htgen>äble« Führern und von Personen in Offizietsuntfatm ob« ’Mdtfi (ftücft:, die mit Herr Offizier anaeredet wurde» Don Disziplin konnte ich nicht viel bemerken.
Dor cin«m neuen 8Hgemcineneftenb?
Berlin. 18. März. Zn den Fabriken weidest ichon wieder Dorbereitungen für einen neuen All«» meinausstand getroffen, der am 25. März gleich nrtf der Stillegung der Elektrizität»«, Gas« und Waffe» werke beginnen soll.
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A»§ dm M.
Berlin, 13. März. Ein Transport von l'frefe w'll'oen auf dem Wege nach Berlin wurde auf dem Bob» bof S^ngerbgus-n von Zivilisten angegriffen. Der Tron* "ortfübrer wurde aus dem Zuge geriffen und beraubt, M sah später auf dem Bohnbof einen Freiwillig'v miß slaftentei Kopfwunde liegen. Nach Aussage deS Trans« vortfübrers wir der ganze Bobnbof von Brauvkobler»« Arbeitern besetzt. Da der Trousvortsührer den Trans« nortfMn nur einem Eiseubobnbeomien oereigt hatte, ss liegt der Verdacht nahe, baff die Bobubeamten mit den SpartaTiünt a-meivfame Sache gemacht batten.
Halle, 13. März. Infolge svariafiüischer Mü» dernnaen auf dem Land- dehnte General Märcker den Bc« ten-rttnasznüand auf die (Searnbrn Bitterfeld, Delitzsch, Msicheln, Schkeuditz. Merf'burg und Könnern aus. Di» Zahl d-»r Toten in Halle beträat 55, verwundet sind 170. 280 Plünderer wurden verhaftet.
Leipzig, 14. März. Bon den 400000 Mark, dis im Auftrage d-s Arbeiter- und Solbatenrats von dem Oberbürgermeister erveßt worden waren, bat ein ntti der Auszabluna von Geldern an die Eisenbahnarbeiter Beauftragter 100 000 Mark unterschlagen. Bei der fielt« nähme deS Täters, der ein vielfach vorbestrafter Mensch ist, wurden nur noch 42 000 Mark be! ibm vorgefunden.
Berlin, 14. Mörz. Aus Elfen wird dem „Lokal« anzeiaer" berichtet: Nachdem die Bergarbeiter des Bezirkes Sterkrade erst vor einigen Tagen die siebenstündige Arbeitszeit durchaesetzt haben, verlangen sie deren Herab« fetzung auf sech 3 Stunden täglich einschließlich der Einfahrt. In einer Beleg'chaft^verfammlunq wurde erklärt, daß man die sechsstündige Arbeitszeit nötigenfalls auch durch Ausliand erzwingen werde. Auch würde man Steuern und andere Reichsghaaben nicht eher bezahlen, bis alle Forderungen bewilligt sind. ’
Berlin, 14. März. Die „Voss. Ztg." läßt sich aus Hamburg melden, die Spartakisten hätten sür eine der nächsten Nächte einen großen U e b e r s a l l geplant. Der neue Kommandant habe ind-ssen energische Maßnahmen getroffen, sodaß der Pfau bast-utlich vereitelt werd-u kann.
Berlin. 13. März. Die „Noss. Zfg." meldet au« München: Zn der Generalversammlung der Unabhängigen sozialdemokratiscken Partei wurde beschlossen, die Diktatur d's gesamten Proletariate, al« schöpferische» Mittel zu fordern. Vomussevung sei ete Eroberung der politischen Macht durch 5Ie Räte. Die Partei sehe in der kommnnistifchen Partei ein« Bmderorgauisatiou und wove bk revoluionären sozialistischen Masten der Mehrheitsparteien für den Re» aufbau gewinnen. Sie Lbne die Teilnahme am Ministerium mit den Mehrheitlern ab.
B i lli u gen. 13. März. Zm Zusammenhang mit Kündigungen von Mannschaften des hlestgen Ersatz- bataivons kam es g-stern nachmittag hier zu einer Mastenverfammlung der sozialistisch gestunken Arbeiter. Zn dieser wurden mehrere Forderungen angenommen, so u. a. die Forderung aus Entfernung des Redatteu-z des Zentrumsblattes wegen seines Verhaltens gegenüber der Sozialdemokratie. Zn einem Demonstrationszug begaben sich di« Teilnehmer vor das Rathaus und überreichten dem Bürgermeister die Forderungen. Der größte Teil der Bettiebe batte g>eschlosten. Dk Gerüchte, daß im Zusammenhang hiermit Unruhen in Vivingen stattgefunden hätten, beruhen nicht auf Wahrheit.
Weimar, 13. März. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Weimar erhielten die Mebrheitssozial« demokraten 18 Sitze, die Unabhängigen 3 Sitze, die Deutschnationalen und die Deutsche Volkspartei fver« bunbene Listen) zusammen 11 Sitze und die Demokratisch« Partei und die Christliche VolkSpattei zusammen 10 Sitze.
Kundgebung der dentsche» WirtschastsverbLnde.
Berlin, 13. März. Zu einer einheitlichen gewaltigen Kundgebung des deutschen Wirtschaftslebens zu den Nöten und Aufgaben der Zeit gestaltete sich heute die Versammlung, zu der der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag, der Deutsche Industrie- und Handelstag, der Reichs« ausschuß der deutschen Landwirtschaft, der Reichs« verband der deutschen Industrie, der Zentralver« band des deutschen Großhandels und die Arbeitsgemeinschaft des deutschen Einzelhandels etngela« den hatten. Alle Redner betonten nachdrücklich, daß nur die Befreiung von den Fesseln der Zwangswirtschaft und die Aufnahm» der Arbeit unter der Selbstverantwortlichkeit aller Beteiligten den Wiederaufbau des deutschen Wirt« schaftslcbens ermöglichen könne. Einstimmig wurde eine Entschließung angenommen, in der gesagt wird:
Die Pflicht des Gesetzgebers und der Regierung ist es, die Sicherheit und Ordnung wiederherzu« stellen. So schnell als möglich ist der Zwang der
mit dem Kreisblatt für die Kreise MarLurg und Kirchham
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Die „Oberdess' sck> e Zeitvnq- erf<fe>nt sechsmal wöchentlich. — Der Bezuasprei» beträgt monatlich 1.‘?5 jK. frei ins Haus (durch die Post ohne Bestellgeld). — Verlag een Dt C. Hitzerath. Martt 21/2». — Fernsprecher 55.
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I Der A-rzeigenvrei» beträgt fir die 8 jeie Zeile 20 4 " 50tt, Kr».szufck>l, amtl. autmart. u. Sammelanz. 3u j. a..8:1'/,*/, Kriegszvtchl Meflaeieietle 1.20 Jl. Zeder Rabatt gilt al» Barrabatt. — Bei a ^tunft d ote 6ei*ätr»ft. e. Vermittlung der Angebete Ss 4-6en»ergrbibi. — > «itidieflente: Rr. s01» Amt Franks, a. M.
54 Iahrz 1919
$ie MtiMkdiilWgkll.
Lou d o n , 13. März. Der Be ichterstatter b* Keulerfchen Büros meldet aus Paris zur Schlei- pmt der deutschen Grenzbefestigungen, daß die b- treffendr Bestimmung des F"iedeusvertrages f': die Befestigungen an der Wcstgrenze gelte. Die geRengen en der Ostgrenze würden zum Teil ir Üas Gebiet Polens fallen und zur Stärkung des neue» Staates beitragen. Die Schleifung bc Festungen in Preußen, wie Tborn. me^be n i ch verlemfft »»erden, da sie als Bollwerk gegen den bolschewistischen Einfall dienen können. Der deutsche General st ab werde verschwinden. Dar Stab des künftigen deutschen Heeres von MM 000 Mann werde nur aus einem Oberbefehl und zwei Armeeko "-^öben b-^eben.
P« rk«, 13. März. (Reuters Der Unteraus- * schütz der Kommission für die Häfen und Wasier- WM. dar sich mit der Rrgelung der Schiffahrt be- ftcht.W*gt or, das, der R h e i n für die Schisfahrt «11« i Nationen ohne Unterschied geöffnet ist und von einer Kommission, ähnlich der Donankommis- fion, kontrastiert wird. Bezüglich des Kieler Rewe 1s wirb vorgeschlagen, das; dieser zur freien 1 Berfl^vng für die Handels- und Kriegsflotte aller Rationen steht. Der Kanal soll weite hin Rutsche« Eigentum bleiben und non Deutschland i- in Betrieb gehalten werden. Mit den Befestigungen das Kanals werden sich die militärischen »nd «ndara Sachverständige des Obersten Rates befaffa». An alle neutralen Nationen Europas Asiens im> Südamerikas ist von der Friedens- tonftwti die Einladung ergangen, Vertreter ab- zuordue«, die an der in Paris am 20. März stattfindenden privaten, nicht offiziellen Konferenz teil- stehms« »nd dort ihre Ansichten über den Völkerbund darkegen können.
Parts, 13. März. sHavas.) Der Oberste Kriegsrat besprach gestern die Bedingungen, die Deutsühla«d in dem Vorfriedensnertrag auf dem Gcbiebe des Flugwesens auferlegt werden sollen. Die Artikel der von den militärischen Sach- versiii»diqen anfgestellten Vorlage wurden an- Rfitoetwen,
Paris, 13. März. sHavas.) In der gestrigen bitzung des Obersten Kriegsrats fand eine E"- örterung statt, um die genaue Unterscheidung fest- s znsiellen zwischen militärischer Luftschisfahrt, die E Dcutschkbnd verboten bleiben tetr. te Luftschifßahrt für Handelszwecke, die Deutschland f- nach dem Frieden unter gewissen Sicherheiten ge- I Stttici werde» soll. Die Frage tuirb noch ein- gehender geprüft werben.
Berlin, 14. März. Die Entsendung des ■ Admirals Wemytz ohne irgendwelche weiteren Sachverständigen nach Brüssel zu den Verhandlungen »tit den deutschen Bevllmächtigten wegen der Han- - delssthiffe wird mit der Drohung begleitet, daß E Englauv die internierten deutschen Kriegs» ^fäjlsfe zur gewaltsamen Abholung der deutschen Handelsschiffe verwenden werde. Außerdem nnrd in Betracht gezogen, die deutschen l bchiffe zum Transport der polnischen Truppen aus ? Fraittreich n--»ch Don-fg .--> ""-wenden.
Aus Paris wird gemeldet: Während die «elfte» der deutschen Handelsschiffe Entente-Be- fatzungen erhalten sollen, wurde jetzt beschlossen, einen Teif dieser Schiffe mit deutschen Besatzungen p! »ersehen, wenn sich deutsche Matrosen hierfür melden. Das geschieht mit Rücksicht darauf, daß f die Zach! der verfügbaren Hvndelsmatrosen wohl nicht ausreichen würde.
Haag, 14!. März. Der Pariser Korrespondent der drahtet, daß die verbündeten Regie
runge» neuerdings ihre Absicht zu erkennen ge- Sebe« hÄbe», Deutschland Nahrungsmittel zu senden «ad daß die Mengen, die ste zu liefern beab- stchtigen, 300 000 Tonnen Getreide und 70 000 Xonneu Kett betragen würden. Die Lieferungen solleu 64s zum 1. September erfolgen. Die deutsche Kaifffahrteiflotte soll den Verbündeten ohne jede f Beschränkung ausgeliefert werden.
R s 11 e r d a m , 13. März. Die Verhandlungen über die Ausfuhr von deutschen Rohstoffen nahmen heute ihren Fortgang. Vormittags wurde über die Arwftchr von Kali und nachmittags über die Ausfnhr von Holz beraten.
Berlin, 13. März. Wie von zuständiger kette verlautet, lehnte Erzberger trotz wieder- t Holter Bitten den Eintritt in die deutsche grie.- dci'sabürdnnng ab.
Versteigerung der deutsche» ll-Boote.
, Haag, 14. März. Ein Sekretär der britischen Adr'-:ri>litNt teilte auf eine Pariser Anfrage mit, ' dktj; 54 deutsche ll Boote durch össeittliches Aüf- K"bo! verknust worden seien. 5)ar Betrag des Per- kauft? soll unter Me Verbündeten verteilt werden.
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_ Elsaß-Lothr'nge«.
Bern. 13. März. Rach dem „Rouvelliste bc Lyon" verlegte der Befehlshaber der 4. franzeli schon Armee. General G o u r a u d , den Sitz seines Hauptguartiers von Straßburg nach Kvlmar, da infolge der WiedcrherstellurA der Armeokc^'ps-Eiv- tcilung Lothringen als Sitz des 22. und Elsaß als Sitz des 23. Armeekorps vorgesehen werden.
Berll«. 13. März. Der „Köln. Zeitq." jufnttK soll die erste Sonduna amerifanifebrn Meirenmebls. die in dem Dm'sburaer Hafen cinqftrofrcn ist. durch rea-l mäßige weiter- Senbunaen eraänit werden, da in Rotterdam präßere Menaen tut V"rf4iisfunp bereit (ieA*n foOen Das Mebl war urftrrfinnfitb für bk amerikanische Befap •mq bestimmt, doch wurde der V rwondunas^wock später dabin abgeänbert, daß es für die rechtsrbttnN^,e Benäl keruna verwendet werben soll. — In den Beloaschasts- verfammlunaen des Hamborn"r B'r'rks wurde bekannt aeqeben, daß die Firma Thdsfen für ihre Arbeiter im Auslande gräffere Menaen Lebensmittel einaekauft bat deren Ankunft aus Holland in den nächsten Tagen erwartet wird.
Amsterdam, 12. März. Rieuw« van den Daa" fchreibt: Schon mit Rücklicht auf das annertoniffiW Treiben bei ofteuropätfchen Staaten, die neu aebifbet merden, ist eine Hembievung ber trnfftb -n Armee auf 100 000 Mann etwas, bas bedenft'ch erfch--nen -nnü Di« Polen allein bringen eine <y—: r *'<v "--n
Mann auf die Beine und find an feine Eimchrenk nm der Rüstungen gebunden. Würde sich Deutschland in der Ostsee gegenüber den Balschemiften behaupten können, wenn -g auch die lebten Reffe seiner rinsf k gefürchteten K irasflatte pre's^eten muß? Die Bnl'che. misten, die noch über steden Ärfeas’ibiffe und 5 Panzerkreuzer verfügen, werden sich in« Fäustchen lachen.
Bern, 13. März. „Petit Parifien" erfährt, daß wahrscheinlich im Fiübsabr die schwarzen Truppen an den Rhein gesandt werden.
Die Mick.
Deutscher Bratest wegen der Behandlung der beutschen Kommisfioa in Posen.
Berlin, 13. Mä^. Wegen der Bebandfuna die ber deutschen Kommission in her deutschen Stabt Posen durch die Polen widerfahren ist. erhob General v. Hammerstein auf Grund eines Telegramms in der Vollsitzung vom 8. März in Sraa schärfsten Protest und verlangte, baß ber Kommission Freiheit ber Bewegung und des telephonischen Verkehrs gewährt werde. In der Vollsitzung vom 11. März forderte General v. Hammerstein in einer Rote nochmals eine andere Behandlung der beut- fchen Kommission in Pofen u^b außerbem die Gewährung ber notwenbigen Verbinbnnaen, bamit sie arbeitsfähig gemacht werbe. Sobann protestierte er in ber gleichen Rote gegen Steuerungen bes Botschafters Roulens in einer Begrüßungsansprache an die polnischen Behörden, non denen 'ne deutsche Konrmission funkentelegraphisch Kenntnis erhalten hat. Nou lens hatte erklärt, baß er stch in Posen in einem Teile Polens befinbe. Die beutsche Note weist 'darauf hin. daß solche Aeußerungen geeignet seien, auf das Verhalten und auf die Ansprüche der Polen in unerwünschtem Sinne einzuwirken. Als Vorsitzender einer Kommission, die auf Innehaltung unter- schriebener Verträge zu achten habe, dürfe Noulens durch solche Aeußerungen den Friedensverhandlungen nicht vorgreifen. Auf die Entgegnung Rvdants, daß die ganze Frage wenig bedeutungsvoll fei, da sich die deutschen Angaben auf einen Funkfpruch gründeten und über Posen die Friedenskonferenz entscheiden werde, verlas General v. Hammerstein ein Telegramm, aus dem hervorgeht, daß die betreffende Aeußerung Nou- lens bei einem offiziellen Empfang durch die polnischen Behörden vor dem Bahnhof Posen vor einer großen Menge gefallen ist.
Weiterhin überreichte bei deutsche Vorsitzende Mitteilungen Über bk letzten Vorgänge an bet russischen F-ont und bemerkte, baß die deutschen Truppen in den nächsten Tagen zutückgenommen weiden müßten. Wenn bk Verbündeten bas Verbot bet deutschen Truppentransporte durch die Ostsee weiterhin aufrecht et« hielten, werde Lettland einschließlich ßtbau dem Bolschewismus ausfleliefett, falls nicht schleunigst Truppen anderer Mächte den Schutz übernehmen.
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Berlin, 13. Mürz. An ber polnifch-oberschlefi- schon Front Pattouillenschieß^xeien, wobei auch Artillerie in Tätigkeit trat. An bet Netze front weiterhin e- höhte polnische Tättgkeit. Südlich von Kolmat wurde ein dreimaliger feindlicher Vorstoß abgewi<.scn. Unsere Mannschaften, erbittert über die polnischen Brüche des Waffenstillstandes, lassen sich nut mit Mühe zutück- haltrn, ihieiseits Streifzüge zu unternehmen.
Danzig, 13. Mätz. Wie die „Danziger Ztg." t, ist heute früh aus Warschau die ftanzösisch- rslüifche Offiziotsmifpo» eingettoffen, um die Lan
dung bet polnische« Truppen in Danzig oo’-gti bereiten.
Paris, 13 März. Havas meldet auS Warschau' Die Landesverfammlung nahm einüimmig ein Gesetz betreffend di- Mobilisation von sechs Iabresklasicn an.
Danzig den Polen zugesprochen?
Bafel, 14. Marz. Nach einer Pariser Meldung hat die Kommission für die polnischen Angelegenheiten einstimmig Danzig dem polnischen Staate zuerkannt.
Die Kämpfe in Kurland.
ßl bau. 13 März. Zm wetteren Vordringen wurde d-n BoNchewisten der wichtige Eisenbadnkuoten- "iinkf Schanlen. wo bk Bahnen Tilsit—Mitau unb L'baii Tünabu-fi sich treffen, unter steten Kämpfen en tri ff en. Nördlich davon wurde Szagarren an b t litauisch-kurländischen Kreuze genommen.
ßibau. 13. März. Die Pressestelle ßtbau meldet: F onfbeiicht vom 12. 3.: Am 12. 3. trat der linke Flüge! der 1. Katde-Revets-divifson ans Weitenfeld und die E-serne Division auf Alt-Autz an. Beide Orte wurden nach lebhaftem Gefecht genommen.
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Kopenhagen, 14. März. Der von ber estnischen Regi rnnq einaf'efcte Ausschuß zur Untersuchung der Kieuel'agen der Bolschemiften fand l’X> Kilometer von Narwa entfernt b-ei Maüengtäber, in denen sich im ganzen 35 "eichen befanden, die schrecklich zugerichtef •w n. Später mürbe auch ein’ Anzahl ßetthen im ^!uß gefunden. Die öttlfche Bevölkerung erzählt, die Rolschemtsten hätten aus Stadt und Umgebung hundett Personen mitgeschleppt.
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Die Lm in Mn.
Berlin. 13. Mörz. Wie von zuständiger Seite milgeteilf wird, kam es während der Nacht im Osten Berlins nur an vereinzelten Stellen zu Schießereien. Die Entwaffnung wird weiter durch- geführt.
Berlin, 13. März. Die Garde-Kavallerie schützendioision durchsuchte planmäßig die von il*. neu besetzten Stadtteile. Die heutige Haussuchun'- 'orderte wieder eine große Anzahl Waffen zutage. Zn Lichterfelde wurde Julian Borchardt, Herausgeber der kommunistischen Zeitschrift „Lichtstrahlen", festgenommen. Leider haben die Regierungstruppen wieder Berl'tfte zu beklagen, sr allein bei einer Abteilung durch Dachschützen 3 Offiziere und 7 Mann.
Laut „Berk. Taaebl." ist in Neukölln und Britz der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. In Lichtenberg ist der Verkehr in dem Haupt'eil der Stadt unbehindert. Die Aufräumungsarbeiten sind begonnen worden. Der Straßenbahnvekehr muß noch einige Tage ruhen.
Nach ber „D. Z. a. M." hat sich eine große Anzahl ber totgeglaubten Beamten nach der Befreiung Lichtenbergs wieder auf dem Polizeipräsidium eingefunden. Bisher ist fest- aestellt, daß bei ben Unruhen 5 ober 6 Polizeibeamte ben Tob gefunben haben unb von bet Besatzung ber Lichtenberger Post 6 bis 7 Solbaten erschossen worben sinb unb zwar nicht im Kampfe.
Die Zahl ber Todesopfer im ganzen ist so groß, daß die Unterbringung ber Leichen auf Schwierig- teiten stört. In bem Leichenschauhaus in der Hannoverschen Straße find 106 Leichen untergebracht: bei 42 kann die Identität nicht festgestellt werden. Fast ebensoviel Tote liegen in den Garnisonlazaretten. Im Krankenhaus Friedrichshain befinden sich 115 Leichen, im Urban- Krankenhaus 30.
Die Eisenbahndirektion erklärt, daß fie morgen den Stadtbahn- und Fernverkehr nach dem Osten wieder aufnehmen kann. Der Güterverkehr wird sich erst in einigen Tagen regelmäßig abwickeln können.
Laut „Bofl. Ztg." brachen nachts mehrere Männer in das Grundstück des Profesiors Dietrich Schäfer am Fichtebergplatz in Steglitz ein, warfen Handgranaten gegen das Haus und feuerten aus Revolvern. Personen wurden nicht verletzt. Die Einwohnerwehr wurde alarmiert, aber niemand verhaftet. Nach dem „Berl. Tagebl." wurden auch am Steglitzer Bahnhof Handgranaten geworfen und in der Kaiserallee sowie im Südwestkorso mit Maschinengewehren und Gewehren geschosien. Die Plänkelei dauerte etwa eine Stunde, dann verschwanden die unbekannten Schützen.
Berlin, 14. März. Die Zahl der bei den Unruhen in der letzten Woche verletzten Zivilpersonen beträgt, wie die Blätter melden, 1000.
Vor dem Gericht bei Eaidekav-Schützen-Dw. bestätigten Soldaten und Zivilisten die Eieurttaten bei Spartakisten. Ein den Spartakisten wiedei entwichenei Muskettei sagte u. a.: Auf dem Hofe sah ich ungefähi 100 Bagagewagen, 5 Lastautos und mehrere Motorräder. Ganze Fässer voll Butter, Honig usw. [tauben herum. Ein Auto wat mit Wurst, ein cuu der-, mit Konfekt beladen. Die Posten waren reich