Ladeni
gegen über der Unioerfi töt
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Statt besonderer Anzeige.
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Meine Verlobung
Die Verlobung
b
obzu^ebe».
mH Fräulein
ihrer Tochter
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Eisabeih
Elisabeth Bornhäuser
mH Henn Rechtsanwalt
Siadisäle
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beehre ich mich anznzeigen
Dr Karl Strippei
Mittwoch, 1». Kin. 7'4 Uhr
beehren sich anzuzeigen
guter«
3087
gesucht.
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KM
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MiMken. |
mittL Wut
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a. b. Welch st.
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Mädchen
^r. f. Küche «. Hau- b 2037
gesucht. Iuüu« Kck-dtz,
1647
Etemwez ö.
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Rechlsanwali
Cassel
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Konsistorialrat
Prof. D. Bornhäuser
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Herausgeber: Dr. Phil. Carl Hitzerottz.
Verairtwortlich für den politischen leit; Surt Haink«; für den örtlichen und provinziellen Teil: Wilhelm WiHnerf für de» Anzeigenteil: Andrea- 6a|« mann, sämtlich in Marburg.
ÄrbeikÄ-
Mädchen
und Frau,
Minna geb. Katz
3|ra<litii*er «otteodienfi
Sonnabend, den 15. Mörz: Vorabend 6.00 Uhr? vormittags 8.30 Uhr; nachmittags 3.00 Lhr; Au», gang 7.15 Uhr.
'sich hier aufhaftender Mietet Vtßnn stand unter der Beschuldigung Hceresgirt im Gesamtwerte von etwa 400 M an sich gebracht zu haben. Seine Entschuldigung, daß dies auch viele ander« Leute getan hätten, konnte ihn nicht vor Straft schützen. Urteil: 1 Woche Gefängnis. — Ferner wurde ein Geschäftsmann, der wegen Ueberfchreitung der Höchstpreise vor Gericht stadd, zu G0 JH Geldstrafe verurteilt.
* Der Vorfrühling. Schönere Tage mit die letztver- gangmen, kann uns der kalendermätzige Frühlinasbe- ginn kaum bringen. Die Sonn« strahlte bereits so warm, das, die Wielen sich grün färben und Bäum« und Sträu. cher dicke Knospen zeigen.
Theater ttemerte. Verla»«l»ngen wf*.
• Demokratische Partei. Vorträge und Aussprache über die Einheitsschule werden morgen abend 149 Uhr in den Stadtsölen fortgesetzt.
• Emmg Merkel und Heinrich Schorn. Man schreibt uns: Zu dem am nächsten Sonnabend in den Etadtlölen stattfindenden heiteren Abend liegt fetzt das rcirbbcL t'zr Programm vor Er enthält n. a. Lieder von Bohm, Bungert und Reinicke. die Arie der Frau Fluth aus Nicolais „Lustigen Weibern" und ein D"ett aus Zar und Zimmermann". Ferner bringt das Programm besonnte Dveretten Sck lager von Strauß. Fall, Ensirr. Keller und Jones. Kabarettlleder von Straus. Bcnatzki and onber-n/ ioroi« heitere Lautenlieder kommen auch -u ihrem Recht«. Karten bei Kurt Neufeldt, Elisabeth- Kratze 4.
» Landwirtschaftlicher Kreisuerein. Am nächsten Sonnabend früh findet im Lederer'schen Saale ein« Sitzung statt.
UnpsMsche r<sss«rachrrchj«r,
Flugzeugsturz. Weimar, 12. März. Gestern vormittag 11 Uhr stürzte bei Weimar ein vom Flugplatz Döbcritz bei Berlin aufgestiegenes Flugzeug ab Der Führ«, Leutnant Jacobs und fein Begleiter Direktor Lindner aus Hannover, der zur Rationalver- lommlung fahren wollte, waren sofort tot. Als Ursache des Abstmzes wird Erplosion angegeben.
Die HeringsfSnge. Hamburg, 12. Mörz Eine halbe Million Pfund Heringe find in den letzten Tagen auf den Hamburger Fischmärkten abgeliefert worden.
AamMskütt suchen für dauernd. 8023 tilHiti 1 ISJlil
Leärttelle
fflt da- G»ln»?rbalbfabr ge» sucht. ®na'6*te u. W. D. a. 6>e Geschäft-itelle.
Mädchen oder Auswartuna gesucht. 3031
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Mr'MM »ter ÄRi*ra H. Sctriidwichter, Gärtnerei, C&-tinäu(ft Allee 13.
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Iurrger Mann, verheiratet, Alt tiditr am liebsten mit Wohnung. Lute Zeug niste vornoch.i
Ech-iftl he Angebote an Git» Melk. Dort nund, Lao'» dachst:atze Rr. 10 b L>>.2
—r. Lohra. 12. Mär,. Infolge de- gelinden winters ist der Stand der Wintersaat recht erfreulich, ^olvobl Roaaen p"’ Wirit-rrops sind aut dnrch^ewiotert. Der spät gesäte W-',en steht fpoM hier und da etwa» Sfinn, dock, schadet dies für den Augenblick noch nichts ün warmer frostfreftr März tut in diesem Falke ost Binder. Auch hr Kle» bat recht gut überwintert und 'reibt bei dem schönen Witter schon frische Triebe.
:: K i r ch h a i n. 12. Mnr.,. Ob-rnosiossistent Wiemer 'n Stratzbnrg wurde nach hier versetzt.
Franken berg, 12. März. Oberpoftassist-nt u. d. Ah6, seither in Colmar, wurde nach hier versetzt.
Gil ertenl it«
mit guter Schulbildung wird al-
Auswartunq für drei Stunden morgens su^t fät sofort oder -um 1. April 80'6
Sucke fofrrt geb. fungrs (Däddien iv meiner Unterstützung im HauSstaste. Meldungen w t a-e'-aliSonsprSchen an 3012 Fra» Obariörst. Dreyer, »eiter H.R1
Hessen-Nassau und Nachbargebiste.
Cassel, 12. Mär,. Mehrere hundert deutsche Zivilgefanacne trafen nach 55 Monate langer Gefangen schäft in Großbritannien heute vormittag mit Svnderzua aus Holland hier ein. Sie führten Klagen über die schlechte Ernährung. Zum überwiegenden Teil Ipntrn die Zurückaekehrlen Süddeutsche und Oesterreicher.
Weilburg a. L., 12. März. Zur Wahrung ihrer wirtlchiiftlichen Interessen haben sich hier ans Anreaune des Landwirts Wilhekm Jung IV., Wolieichausen Mber- ^ahnkreiss die Landwirte des Oberlabnkreises zu einem Bauernverein nuNolitischer Natur zusannnengeschlossen In jedem Orte des Kreises ist eine Ortsgruppe mit einem Vertrauensmann an der Soitze gebildet worden. Der heute schon tausende von Mitgliedern zählende Berein wünscht, daß auch in den anderen Kreisen Hessen-Nassaus solche Vereine entstehen und mit diesen zwecks Zusammenschluß zu einem Verbände, der sich über ganz Hessen- Nassau erstreckt, Fühlung zu nehme». Rur ein großer Verband trägt die Sicherheit in sich, daß die Bestrebungen zur Hebung der writschastlichen Lage der Landwirtschast auch von Erfolg gekrönt zu werden. Die Satzungen des Bauernvereins Oberlahnkreis werden von dem Vorsitzenden Wilhelm Jung IV., Laichwirt, Wolfenhausen, Oberlahn- kreis, zur Verfügung gestellt. Zwecks Zusannnenschtnß wende man sich an diesen.
Die Hettnqsschwörm« stehen dicht unterhalb Kmhoven in der Elbmiindung. Von den Finkenwärder Fischern sind in den letzten Tagen Verdienst« rw* 7—15000 <* erzielt worden.
kMmtNSklkl!!, gesucht, t* w*Qtn üh nur solche melden, bl« selbständig arbeiten krauen. b 1044 Donselvst tarnt «ch ein datreien.
J. Xliu.
Lchrliilg
gesucht.
liMotiM
’etnttiaflte Geld soll zur Verbesserung der Mcherel ver- x«ndt werden. Der Vorstand glaubt der Zustimmung seiner lesenden Mitglieder zur Einführung dieser neuen Einrichtung sicher zu sein.
* Die jetzige» Aufgaben der Äriegeroerciirt. Mit bitfer Frage beschäftigte sich am letzten Sonntag er ne den vereinigten hefigen Kriegervereinen im Haus Fceidhof einberuftne aus Stadt und Land gut besuchte Versammlung ehemaliger Heeresangebörioer. Im Anschluß an die Dearüßnngsworte des Vorsitzenden, Herrn Herichtsfekretär Wirges, gedachte Herr General v. Penn jer großen Verlust« und der Tapferkeit der drei hiesigen Iögerbataillowe, worauf das Andenken der l*>e- Wollenen durch Erheben von den Sitzen geehrt wuroe. Herr Rechnungsrat Habel hielt dann einen Vortron xher „die heutigen Ausgaben der strtz-gervereine". Er mies darauf hin, daß die neuen Verhältnisse auch etne Prüsting der Grundlagen der Krieqrrvereine bedingten. gs sei vieles geschwunden, der Staat, das Boterland e$rt geblieben. Es fei Pklicht der Krieqerverrine, fick hinter jede vom VettsmiNeu eingerichtete Regierung pt stellen und sie in ft rem Bestreben, die Ordnung m Lande aufrecht zu erhalten, zu unterstützen. Die Aufnahmefähigkeit in die Kriegerver-tne fei fttzt auch ve- he übend erweitert: all« die dem Vaterland vei Srmierungstrupven. Sanitätsabteilunaen. der Etftn- -ahn, der Feldpost uiw. gedient, könnten Mitglied werden. In feinen weiteren Ausführungen schildern der Redner die Wobifabrtseinrichtungen der Krftger- vereine und betonte, daß in diesem Sinne weiter gearbeitet werden solle. Bei dem stameroden Erden berg«r fei eine unentgeltliche Auskunktsstelle für fk"iegsbeschädigt« eingerichtet worden. Der Redner schloß seine Ansk'ibrungen mit einem Appell, tecn1 zahlreich den Kriegervereinen beizutret-n. Der fol gende Redner. Herr Erdenb-rg«'-. leichäftiate sich in längeren Ausführungen mit den 9fnhrrMen der Kriegs verletzten und der Krlegsb-fchädigtenfLrso'ge. Er erklärte die verschieden«» diesbezüglichen Bestimmungen und legte auch ziffernmäßig dar, welch gewaltig Mittel der deutsche Kriegerbund schon vor dem Äncrr ptr diese Zweck? flüssig gemacht habe. Der Weltkrree stelle in dieser Hinsicht allerdings Forderungen, denen allein der Staat Genüge leisten könne. Aufgabe ver Kriegervereiue fei es. den Betroffenen nach besten Kräften zu ihren Rechten zu verhalfen. Dis Gleich» gelt« auch bezüglich der Verwendung der Ludendorft. Spende und dem Reichs-Kriegerdank über die sich der Redner eingehend verbreitet«. Er endet« mit dem Hinweis auf die vom Kreis-Kriegerverband« ins Leven gerufene Rechtsbe^attingsstell« für Kriegsteilnehmer «V Kriegsbeschädigte. An die beiden Vorträge fchlosi sich eine eingehende Ausivroche, in der besonders Tb* Zweckmäßigkeit des Anschlusses an die Kriegervereniv betont wurde.
* Ei« Lebensmüder. Amtlich wird uns gemeldet: In etwa 150 Meter Entfernung nom Bahnübergang am Kaffweg legte sich gestern gegei' 4.40 llfir nachmittags ein 161 «ihriger Bursche namens Obermann von hier unmittelbar vor dem Herannahen des "ach Marburg fahrenden Personenzuges Nr. 793 auf das Gleis und ließ sich totfahren. Der Grund zu dem Selbstmord ist nicht bekannt.
* Schweiuemarkt. Die Folgeerscheinung der Höchstpreise für Ferkel zeigte sich auf dem heutigen Echweinemarkt, der ausfallen mutzte, weil nicht ein einziges Tier zugefabren war. Käufer waren genug vorhanden. — Der hier gestern in der Hirsenmühle angekündigte Ferkelverkauf brachte dem Verkäufer, der von jenseits der kurbesflschen Grenze gekommen war, grotzen Schaden, denn er hatte nicht mit den Höchstpreisen gerechnet. Etwa 40 Tiere mußte er unter den von ihm gezahlten Lt«?»usspreisen losschlagen. Der Rest wurde ihm, so teilt man uns mit. belasten.
• Schöffengericht. Zur Zeit bet Truppendurchziig« verschwand einem hiesigen Einwohner bei einem Spaziergang« fein wertvoller Hund. Es stellte sich heraus, daß zwei Knaben das Tier gefangen und schließlich weiter gegeben hatten. Der Besitzer hat es nicht wieder gesehen. Die zwei Knaben mußten heute nach Lag« der Sach« freigesprochen werden. — Ein Schulmädchen, das einen Plüschmantel gestohlen hatte, wurde zu 5 Tagen Gefängnis verurteilt. — Ein seit einiger Zeit
Mädchen für kl. Haushalt z 1. April r'u-f.t. ® nrr.elb. abend-. ,195 Frsidrichstr. 5, i.
Mitteilungen au- dem Leserkreise.
Soldateuräte und ReichSwehrminisk«, Robke.
In Rr. 53 der „Oberhessischen Zeitung" gSt bei Herr Garnison-Sofdatenrat Meier die Erklärung oh, daß die Soldatenräte des 11. Armeekorps und lhlb> ringischer Garnisonen sich im offenen Widerspruch» zu der Tättgkeit beS Reichswehrministers RoSke be* fänden, weil er die von ihnen geforderte Entlassung des Jahrgangs 1899 nicht genehmigt hätte und wett er mit Gewalt Ordnung schaffen wollte, fa hierin auch schon Erfolg gehabt hätte. Was die Entlassung des Jahrgangs betrifft, so wird Herr Roske sicher gewichtige Gründe haben, sie einstweilen auSzusetzen, denn et übersieht aus seiner verantwortlichen Stellung die militärische anb politische Lage doch wohl besser, wie die auf enge Bezirke beschränkten Soldaten- räte des 11. Armeekorps und der thüringischen Garnisonen. Wenn er dann unter den benTjar schwierigsten Umständen wieder eine zrtverkässige Trupp« formiert hat und damit gegen die empörenden, schon bestialischen Ausschreitungen eingeschritten ist, wie rote sie mit Entsetzen in Bettln, Bremen, WilhelmShafen, Tuisburg, Düsseldorf und an anderen Orten bet "westlichen Jndustriebezirks haben verfolgen müssen, io hat er, gegenüber einer verschwindenden spattakisti- schen Minderheit, sicher dem festen Willen von viele» Millionen deutscher Bürger entsprochen, die ihm dafür Dank wissen werden. Seitens der gegenwärtigen Regierung war doch gewiß alles versucht worden, deut ^ösanigen Treiben, das an viehischer Roheit betritt die Taten der russischen Bolschewisten überstieg, durch mitdcste Aufsalsrrng unb immer erneute Berüandlungen 'ntgegenzntreten. Alles ohne Erfolg. Schritt die Truppe nunmehr nicht ein, so trieben wir dem baldigen furchtbaren Hungertode und dem blusigsten G«<- metzet im Innern mit völliger Sicherheit entgegen!
Auch für die beginnenden Friedensverhandlungen war ein Einschreiten durchaus geboten, denn durch die Vorgänge litt unser Ansehen im Auslande auf da» Empfindlichst«, das heute mehr denn je geneigt ist, uns als eine völlig verrohte Rasse anzusehen und un> hiernach zu behandeln.
Es ist mir alten fast achtzigjährigen ^preußische« Soldaten daher unverständsich, wie die Soldotenräte des 11. Armeekorps und der thüringischen Garnisonen sich heute wegen dieser Punkte in Gegensatz zum Reichs- wedrminister setzen Wunen, bet mit anzuerkennende» Kraft, Umsicht und nicht geringem Mut bemüht ist, die völlig verloren gegangene Ordnung wieder M festigen und Mörder, Totschläger, Plünderer, Diebe nnl sonstiges lichtscheues Gesindel zn Paaren z» treibe».
Friedrich V.Pentz, Generalmajor ».D.
MmiHlWtt
Lehrling zu Ostern gesucht. 8035 Marbnrgcr Taptleanialmsaktm
•. ir. b H.
Pllgrimste:n 83.-
S,".- eoaitnoigtl I ß:U 'Bit 4—, Lache All» , Mk. 6.— und 8.—, MIM ISÄ, 'B wa frei. 1SÄ Max Jörger, grexlfurt c. Ma n, Ho:zzrab«n 7.
schlefsen abFSTSorfir«, tu Venen di« DetMermD aufgefordert wird, Deutschland keine Lebensnsittel mehr zu liefern und keine Steuern zu zahlen. 5)il; Polen bezeichnen sich ht den Flugblättern als di« langersehnten Befreier der unter deutscher Knechtschaft ächzenden Bevölkerung Oberschlesiens. Demgegenüber zeigt sich die wahre Stimmung der oberschlesischen Bevölkerung in den täglich in grw her Zahl bei der Reichsregierung und dem Auswärtigen Amt einlaufeirden Protestkundgebung«- i oberschlesischer Gemeinden und Städte, in denen Einspruch erhoben wird gegen die Versuche der Polen, Obecfchlefien oder Teile davon dem neu $• gründenden großpolnischen Reiche einzuverleidett und in denen die dringend« Forderung aufgestellt wird, dah Oberschlesien bei seiner deutschen Heimat verbleibt, der es kulturell und wirtschaftlich so viel verdanke.
Rk Id’. Ai'Mklm » mera lil nadhri. g^f. 1203) WelschtzU, Spbrlstr. 16. siüc käftiaen 17|n5t fl,n landw tt’choftl che" t'rbfitfn bewandert, wird auf
MnüiM BrinlfiO. MWtt wnb l*fwarhiir« für den eewyn Lag gerti*L b FUO R nibaf 13.
Letzte Mchrichtm,
Die Borbereitung der Friedensverhandlungen.
W e i m a r, 23. März. Die gestrige Kabinettssitzung beschafttgte sich eingehend mit den bevorstehenden Friedensverhandlungen. Wie von amtlicher Seite verlautet, wird Reichsminister des Aeußern Eraf Brockdorff-Rantzau die Friedensabordnung führen, der weiterhin die Reichsminister David und Giesberts sowie der bayerische Eesandte in Bern, Dr .Möller, Pro- 'esior S ch st ck i n g und Erotzkanfmann Warburg aus Hamburg angehören. Man rechnet damit, datz die Abordnung Mitte April nach Paris abreisen wird.
B e r I i n, 13. März. Im Saale des Reichsschatzamtes sand gestern eine stark besuchte Besprechung über die von Densichland bei den kommenden Friedensverbandlnnaen zn versolaenden Ziele sowie über die Arbeitseinteilung bei den Beratungen über die Forderungen der Gegner statt. Gras P-rnstorsf fflbrte ans, daß uns nach den bisher vorliegenden Pressenachnchten in acht bis vierzehn Tagen der Entwurf für einen PrSliminarftieden vorge- (eat werden würde, bei uns voraussichtlich vor die folgenschwersten Ensichließnngen stellen werde. Die Kolonialfrage, die Arbeiterfrage und anderes würde wahrscheinlich erst beim Hanptfneden zur Verhandlung kommen Gras Bernstorfs betonte, daß die Reichsreaierung stritt auf dem Standpnnft stehe, daß für die Fn>densverhand- lnngen lediasich die sowohl von Deutschland als auch von seinen Gegnern angenommenen vierzehnPunkte des Präsidenten Wilson sowie die in seinen vorjährigen Kundgebungen ausgestellten Grundsätze einer gerechten Friedensregelnng die Richtschnur zu bilden haben würden Es wurde danach von einem Bettreker deS R.'ichssck>atzamteS ein kurzer lbberblick über Deutschlands Finanzlage gegeben. Ein Vertreter der handelspolitischen Abteilung des Auswättigen Amtes besprach dann diejenige» aus den Wilsouschcn Grundsätzen, du sich ans das Wittschastsftben bezi-hen. und wies barauf hin, daß die Gegner bisher an eine Beachtung jener Grundsätze nicht bäAt-n. Er eutwickttte bann im einzelnen die von Deutschland auf wirtschaftlichem Gebiet anzustrebenden Zi-le. Neber die beim Friedensschluß zn erledigenden völlerrrchtlichen Fragen erstattete ein Vertreter bet Rechtsakt-, stung des AoswLrsige,» Amtes Be richt An diese Referate schloß sich eine längere Bus spräche. Am Schluß der Sitzung wurde eine Reibe vo> Sachverständigen,russckchsie g-bildet, die zu den vortiegen- den Problemen in Einzelberatnngeu Stellung neben i werden.
Dos Schickjal der deutschen Flotte.
Paris, 13. März. sRcuter.) Seit der Abreise Lloyd Ceorges nach Paris nimmt d-e britisch.- Abordnunkt gegenüber der Frage der Börsen kurv der deutschen Kriegsschiffe einen oeränberter Standpunkt ein. Wahrscheinlich wollen die britischen Vertreter Frankreich und Italien einige deutsche Schisse zugesteben, den englischen Anteil iedoch versenken. Es heißt, daß England dadurch Amerika der Notwendigkeit entheben will, ton großes Sch-ffbauprogramm du'chtufiihren, dessen Grundgedanken war, daß kein Staat eine Flotte ayn solcher Größe Haden dürfe, daß sie gegenüber anderen Mitgliedern des Völkerbundes eine Kon- ' rolle über die See ansüben könne. Die Amerikaner find ebenfalls der Ansicht, daß die Verstärkung der franzöfischen und ttalienischen Flotte um "ine bestimmte Schifte das gegenwärtige Gleichgewicht in der Seegewalt nicht erheblich verändern werde außer gegenüber Deutschland und : Oesterreich.
Di« großpolnifche Propaganda in Oüerfchlesic«.
Berlin, 13. März. Die großpolnifche Propaganda in Oberfchleflen nimmt immer größeren Umfang an. Letzthin haben die Polen sogar Flugblätter von polnische« Flugzeugen über Ober-
Gesckü t-tücht. faufm. geh. fräwlriw mit guten (ImpfebU tin gen sucht d 1962
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-Inged- u. E an die Veschst.
Konzert
der Pianistin
Else Veldkamp*Mann
unter Mitwirkung von
Annie Christiansen
Rudolf Vogt “’Är’’
Bach-Busonf: Chaconne, Mozart: Arie aus .J’i^aro", Gr eg: VioFn-Sonate c-moll, Lieder von B!ahms Vitali: Chacoine, Lieder von R St au<s, Gr eg, Hugo Wolf, Liszt: 13 Rhapsodie tOO4
Ka-‘en zu 4.—, 3—, 2.—, 1 — bei