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ein beutschmttionaler Antrag dringend befürwortet.

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Zm Verfaffungsaurschuh regte Abg. Dr. auch di« Kolonien in der Verfassung zu

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* Der Hllfsbm» sile Me Elsah-Lothringer im Reich, bemüht sich, durch feine hier vor kurzem gegründet, Ortsgruppe den armen Vertriebenen au« dem Reichs, I lande da, ihnen beschiedene schwere, traurige Los der Verbannung zu erleichtern, soweit wie dies durch Geld und Nachweis von Arbeitsgelegenheit möglich ist. Da, einzige Verschulden der Ausgewiesenen bestand darin, dah sie al, Deutsche auf deutschem Grund und Boden stch ehrlich und offen zu ihrem Deutschtum bekannten.' IDas genügte, um ste aus der Heimat hinauszustohem laus in harter Arbeit erworbenem Besitze, aus fest g»- k regelten Verhältnissen. Nur wenige Stunden waren ihnen gelassen, Geld und Besitz zu regeln. Selbst gut Bemittelte standen dann, mit Gewalt über die Grenzen Ides vom Feinde besetzten Gebiete gebracht, völlig mit* tellos da, waren auf di« Unterstützung durch ihre alb­deutschen Landsleute angewiesen. Taufende sind ee. I to°n jetzt, viele Tausende werden noch dazu kommen, alle find sie hilfsbedürftig, nnb allen muß geholfen wer. den. Um das zu können, find vor allem große Mittel an Geld notwendig. Die Ortsgruppe hat sich, um solch« zu sammeln, mit der Sitte um Mitarbeit an ihre ge schüftstteibenden Mitbürger gewandt. In allen größo ren Eeschäfen liegen schon jetzt Listen auf zum Ein, zeichnen der Namen derer, die bereit sind, ihr Scherf« lein beizutragen zur Linderung der Not bei den Bcr- triebenen. Jetzt gilt es zunächst nur, zu erfahren, rvr, bereit ist, zu helfen. In den Wohnungen wird dann vorgesprochen werden mit diesen Listen, nm die <5afcen abzuholen. Die Geber werden gebeten, dann die von ihnen geleisteten Zahlungen selber einzu» tagen. Allen, die sich diesem Liebesdienst unterziehen gettthrt bester Dank, besonders den Geschäftsleuten, di« in bicjen schwierigen Zeiten sich der Mühe nicht ver­drießen lassen, die ihnen anhänglichen Kunden ans vii Sammlung aufmerksam zu machen und sie zu« Ein, tragen der Namen zu veranlassen. Di« gefußten Listen werden auch Zeugnis ablegen von den guten Be- ziebringen, die in unserem Marburg zwischen den Ge»

genwart ist, die Produktion wieder zu beleben unt- in Gang zu bringen, mn wieder volkswirtschaftliche Werte und damit die Voraussetzung für unsere weitere Existenz zu schaffen. Unterbleibt dieses, so wird bald der Rest unseres Lolksvermogens auf­gebraucht sein. Und wir werden vor dein gänzlichen wirtschaftlichen Zusammenbruch und namenlosen Elend stehen. Angesicht» des furchtbaren Ernstes der Situation sind daher alle Ärdeitsstörungen zu vermeiden und die Ruhe und Ordnung aufrechtzu-

lich ungenügende Beteiligung der Arbeiter­schaft an der Urabstimmung die sofortige Aus­rufung der Räterepublik ab, obwohl eine Mehr­heit von 800 Stimmen sich dafür erklärt hatte. Es waren auch Beschwerden laut geworden, daß man bei der Abstimmung, die nur in der Stadt Braun­schweig ftattfand, die Genoffen auf dem Lande gänzlich unbeteiligt Netz. Die Frag« der Räte­republik Braunschweig ist damit, wie spater er- klärt wurde, euch gültig erledigt.

: bensmittel in Deutschland eingeführt werden rnuß- 11 ten. Wenn alle 10 Minuten ein Eisenbahnzug mit 80 Wagen fahre, seien 151 Tage nötig, um diese Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft zu beför- I dern. Dazu kämen noch diejenigen tierischer Her­kunft, Geflügel, Eier usw. Das sei durch die

I Blockade in Wegfall gekommen, ebenso die Einfuhr der Rohmaterialien und die Ausfuhr fertiger Er­zeugnisse unserer Industrie. Die gewaltige Bcr- minderung des Viehstandes habe die Fettnot gezei­tigt, die in 1918 allein in Deutschland 763 000 Menschen dem Hungertode preisgab. Die Kriegs­wirtschaft der vier Jahre habe uns zum Zsttlervolk [gemacht' der größte Teil des Volksvermögens sei aufgezehrt und die Leute, die sich auf ihr Papier- j geld verließen, hätten keine Ahnung vcm Stande der Dinge. In Rußland zeige sich, daß trotz der

I Unmasse von Papiergeld das größte Elend Platz greife. Es fehlen die Werte, weil jeglnne Einfuhr und jede produktive Arbeit gc-i'H mb t.-

I gen der wilden Jagd nach dem Geld zerrüttend auf I die Arbeiter wirkten, die jetzt, um auch nicht leer I auszugehen und um bei der immer zunehmenden I Teuerung leben zu können, mit hohen Lohn­forderungen kämen. Die überfüllten Lager, di:

I bei Kriegsbeginn vorhanden gewesen, seien ver­kauft, verbraucht und nicht ergänzt worden. Der Krieg habe uns nach aberflächlicher Schätzung 250 Milliarden Mark gekostet, und eine der Folgen des Krieges sei Armut bis in den kleinsten Haushalt hinein. Die Bevölkerung fei an Körper und Geist gebrochen, und die Arbeitslosen, die Zuschüsse zu den Eisenbahnen verschlängen den letzten Rest I des. Bslksoermögen^ Nachdem nun alles infolge! ^des Krieges aufgebraucht und alles zerrüttet sei, könne man natürlich nicht an das goldene Zeit­alter, das so viele erhofft, denken. Das Aller- nötigste fei die schleimige Einfuhr von Lebens- und I Futtermitteln, sonst müßten in Kürze Millionen Deutsche verhungern. Im Ausland sei genug vor­handen, aber diese Waren kosteten Geld; Papier sei kein Geld, deshalb sollten wir Rohstoffe und Jndustrieerzeugnisse liefern, diese aber hätten wir auch nicht. Und doch brauchten wir so schnell wie möglich für 10 Milliarden Mark Lebensmittel und

Für Krieger und Keiegsbrschädigte. Wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist, findet am nächsten Sonn­tag, nachmittags 3 Uhr, im Zreidhof'schen Saale eine Aufklärungs-Versammlung der vereinigten Krieger, vereinen statt. Zahlreicher Besuch ist erwünscht.

* Di« Lichtspiele (Bahnhofstraße) MetÄm «er. Der Verschwender", wohl manchem ist dieses reiynoi Zaubermürche» bekannt, und gar viele werden cs c.ul

Die Demokratisch« Partei ladet morgen abend in die Stadtsäle zu einer Versammlung ein, in der über die Einheitsschule gesprochen werden soll. Siche gestrig« Anzeige.

fachung der Bevölkerungszahl in dieser Zeit nötig machte, daß in 1913 allein 10 910 934 Tonnen Le-

Mannbeim, 6. März. Anstelle beS vor einigen Kn*» aus Mannheim abgerlckicn Bataillon« bet 110er rückte heute das Bruchsaler Lehrbataillon in Mamchein ein und besetzte die Stadt. Da dieses Bataillon auch al« Polizeirruvve gedacht ist, entspricht dessen An- Wesenheit den Bedingungen de« Waffenstillstand - ver­trage«. Gleichzeitig trafen der Minister de» Innern Dr. Haa« sowie der Minister Mortzloss und her Vor­sitzende der Arbeiter-, Bauern« und BolkSräte Baben«, : Bbg. Semmele, ht Mannhein ein, um an den maß- febenben Stellen Me Maßnahmen zu besprechen, bie tbe Wiederholung bet Ausschreitungen verhindern sollen. Die Stadt ist völlig ruhig.

' Bremen, LMärz. Der AuSfiand kann als beendigt angesehen werde». Der Einundzwanziger« Ausschuß sieht die Forderungen der Arbeiter att er­füllt an und fordert demgemäß aus, bie Arbeit wieder aufzunehmen.

* Der Ernst bet Lage.Zusammenbruch oder Wiederaufbau, Rettung oder Untergang unseres schwer geprüften Vaterlandes" war der Inhalt des Vortrages, den Mittwoch abend der Vorsitzende des hiesigen A.- und C.-Rates, Herr Stadtrat [ Poerfch, vor zahlreichen Zuhörern ha großen Saale des Schloßgartens hielt. Der Redner be- bauerte, daß infolge eines unglücklichen Zufalls biefe Versammlung mit einer anderen fast gleichen I Gedankens in den Stadtsälen zusammenfalle. Es I habe sich jedoch nicht mehr ändern lassen. Ein­gangs seiner Darlegungen stellte der Redner Ver- I gleiche an zwischen der Stimmung weiter Kreise I in 1917/18, die damals, obgleich der Krieg bereits verloren war, noch auf einen Sieg hofften, und derjenigen der jetzigen Zeit. Die meisten Menschen ahnten gar nichst, wie unendlich schlimm es mit uns I bestellt sei und lebten in den Tag hinein, ohne I daran zu denken, daß, wenn wir auch nur halb-1 wegs über die schier unüberwindlichen Schwierig­keiten Hinwegkommen, wir doch kaum dem wirt­schaftlichen Zusammenbruch entgehen können, denn die gesamte Volkswirtschaft sei durch den Krieg völlig zugrunde gerichtet. Er schilderte ferner die Entwicklung Deutschlands seit 100 Jahren vom Agrar- zum Industriestaat, die es bei der Vervier-

Marbmg rmd Umgegend.

Marburg, 7. März.

I schäst.n und einer dauernden Kundschaft noch bestehen. I Mögen die Listen bald über und über mit Romen von Eeofftcudigen bedeckt sein!

^ Städtisches. Am nächsten Dienstag finbet bi« Einführung der neugewählten Stadtverordneten statt.

* Chiic todfttäft rtitfe Heute früh machte sich in der Straßenbahn eine fremde Fran durch ihr wirre« Wesen bemettbar. In der Nähe der GlisabetMchk

I ivran.z sie nu« dem Wagen. Die Aermste wurde dem Vcrnebmen nach der LaiideSteilanstalt zugeführt.

I 6 Zur Warnung. Von der Direktion der Marburger I Kreisbahn wird uns mitgetcilt, daß in letzter Zelt va» I Detrtten b:r freien Vcchnfttecke wieder sehr überhand nimmt. In Zukunft wird jede derartige llebertrehing zur Anzeige gebracht und streng bestraft.

* Eine wilde Fahrt. Als heute ftüh ein junger Mann in einem ginfpäniwr ziemlich rasch bie Bar« fützerstraße entlang fuhr, wurden zwei Pferd« einet größeren Waaens scheu und raste hinter dem Einspäw I ncr her. Erst am Barfüßortor gelang es dem Führer des Wagens, diesen einzuhoL.ni und die Zferde sestzck halten.

* Strafkammer. Drei kaum der Schule erwachsen« Burschen aus Treysa standen unter der Beschuldigung, aus dem dort unterg.-brachten i.kikftärisshe« Fuhrz-art allerhand Gegenstände und Lebensmittel entwendet hab.iu Das Urteil lautete auf je 2 Wochen Ecfangnk«.

Theaters Konterte, Veftemvilunye, u|e.

* Volks«bend. Auf dl« heute Freitag abend !ir Briel'schen Saale stattsindcuden Volkoabend seien all. Freunde der Volksbildung und die Parteimitglieds nochmals hi »gewiesen.

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Anfragen an:

Ambl Abt. IIK.

. Charlottenberg I. y

Auherdern setzt« er sich für die Beibehaltung der Lartdessarben schmatz-weiß-rot ein, N« auch

Beigabe, bk bk Zuschauer aus dem Lachen nicht heraus kommen läßt. Jeder Besucher wird entrückt von der Zusammenstellung dieses Programms fein.

ratswahl wurden gewähit von der tttteiicrparter Bahn» bramter P. Heuuemann mit 4! Stimmen, ferner rte den Landwirten Landwirt Banl mit 30 und Gniö-

besiher R. Hosacker mit 37 Stimmen. Etwa 30 £< ad lrr enthielten si-b ihrer Stimmenabgabe.

Stausebach, b. Man. Bei der Gemc'nde-

Dft SanfcffrolM Wersten bon ber Volkswehr streng bewacht. Die Arbeit ist aus sämtlichen Gruben de« Bornaer Revier« wieder auf» genommen worden.

rW« trfffctngDeutsch-Oesterreich? a8 Beffcknb- teil brt Deutschen Reiches. Ter Redner richtet dann «neu Appell an die Demokratien des Westen«, das unrecht, das an den besetzten Gebieten geschehe, nicht zuzulassen.

0 a.?>' ®^rj. Heute Vormittag gab eine

tsa^cho-slowakische Pattouille in der Kaiser Franz Josef-Sttaße zahlreiche Schüsse ab und tötete dabei zwei Manner.

Dresden, 6.März. Die sächsische Volkskam­mer verhandelte hettte über zwei demokratische An- sragen betreffend das terroristisch« Treiben und die Wiederherstellung der Pressefreiheit in Leidig. Der wantfler des Innern fühtte u. a. aus, es herrsche in fieipjig ein Zustand, der jeder Beschreibung spotte. Rach chm soeben zugegangenen Mitteilungen stocke in Leipzig die Lebensmittelzufuhr gänzlich, sodaß dir Stadt mit dem schlimmsten Hunger bedroht werde. Dabei sei im Arbeiter- und Soldatenrat die Meinung zutage getreten, wenn bie Nahrungsrnittel- {"iuhr aufhöre, würden die Arbeiter straßenweise die jäuser nach Lebensmitteln durchsuchen «nd diese nur an die verteilen, die sich als Anhänger der Unabhängigen bekennen würden. Auch die Re- gierung bedauere, daß in Leipzig die Presse schmach­voll geknebelt würde. Es gebe nur zwei Möglich» feiten, um eine Gesundung herbeizuführen. Der eine »eg sei der der Verhandlungen, der andere der der I tim, . e Regierung betrachte es als ihre Aufgabe, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, um aus güt-! kichern Wege ihr Ziel zu erreichen. Wenn garuichts mehr helfe, daun müsse auch für Leipzig der Weg der Macht beschtttten werden, dadurch, daß Leipzig mili- tänsche Besatzung von auswärts erhalte. Er möchte Seidig aber gern vor dem Bürgerkrieg bewahren. Rur deshalb zögere die Regierung noch mit dem rnili- tänschen Eingreifen.

Essen, 6.März. Die Gesamtzahl der Ausstän- Mgen beträgt 6900 gegen 7500 gestern.

Mannheim, 6. März. Der revolutionäre Ar» I eeiterrat fordert die Arbeiterschaft zu einem Allgemein-1 «isstand auf. Die Mehrheitssozialillen lehnen eine I Beteiligung ab und fordern die Arbeiter auf, ihre Arbeitsstätten nicht zu verlassen, um keine Gelegen­heiten zu neuen Putschen zu geben.

Abg. Dr. Delbrück (Deutschnatl.) erKörte im Auftrage seiner Fraktion, daß diese an den Einzelheiten deS Entwurfs »..»arbeite, daß dies aber nichts ändere an ihrem grundsätzlichen Bekenntnis zur M o n a r ch ie. Sie stelle fkfi lediglich auf den Boden der Tatsachen. TS seien in Der Oesientlichkeit andere Berfassungsent-

- H alle, 6- März. Die Züge Berlin-Weimar und ««rtin d München über Halle verkehren nneber. Das Elektrizitätswerk ist wieder in Setriefc gesetzt, sodaß me Stadt gestern abend wieder Sid^t hatte.

~ «in2'n'.6- März. In den ostthüringischen

Städten hat sich bie Ackeiterschaft durchweg gegen ben Ausstand ausgesprochen. In Westchüttngen flaut Mr Ausstand n-ub vottiegenden Meldungen ab. In Erfutt hat sich der AllgemeinauSstand in Trilaus- stände aufgelöst. Im Alfenburger Kreis wurde die Ackett wieder ausgenommen. In Gotha herrscht nur «och Teilausstand.

AM-Mmklst

Wien5. März. Die Nationalversammlung wählt« den Sozialdemokraten Seitz znm Präsidenten «nd den Ehristlichsozialen Hauser «un zweiten Prä» sideuten. Die Wahl des britten Präsidenten, wofür der Deutschfteiheitliche Dinghvfer in Aussicht genom­men toorben ist, wurde verschoben. Seitz gedachte in seiner Rede unter lebhaftem Beifall des ganzen Hau­ses der Millionen Brüder ip Deutsch-Böhmen, im Eudetenland und in Deutsch-Tirol. Bei der Le- Ünechung der Ausgaben des HauseS hob der Präsi­dent die Sicherung Der Republik und die SozRllisierung der hierzu reifen Betriebe hervor. Staat-kanzler Ren­ner begründete die Vorlage über die Staatsform. Die Bottage sei die Bekräftigung des Beschlusses der pvovisottschen Nattonalversammlung über die Prolla- Mierung der deutsch-österreichischen Republik sowie

I Königsberg, 8. März. Der bisherige Ofeer- I bürgerineister von Königsberg Dr. Kört« ist nach Ischwerem Leiden im Atter von 58 Jahren gestorben.

| Mannheim, b-März. Heute sind hier die im l Auftrage bet amerikanischen Friedenskommission in I Paris Deutschland ttvecks Studium der polittschen l und wirtschaftlichen Verhältnisse besuchenden drei Ver­treter der Kommission eingetroffen.

Bern, b. März. Rach einer Meldung der Neuen Korrespondenz aus Havre soll die holländische Regie­rung der deutschen Gesandtschaft ihr lebhaftes Miß­fallen über die Kundgebungen zu Ehren des Deut­schen Kaisers feiten« der deutschen Kolonie zn er­kennen gegeben haben. Zufolge einer Weiteren Meldung oeS genannten Mattes sollen die West- mMfte gegen die beim Empfang der Ostafrikaner ge­haltenen Reden, in denen man den Kaiser und den preußischen Staat verherrlicht $ab<, Protest eingelegt haben.

Amfferba«, st. März. Rach allen hier einge­troffenen englischen Blättern erklärte der Staatssekretär für den Kneg Ehnrchill im Unterhaus in Beant­wortung von Fragen, die englische Regierung schicke die deutschen Kriegsgefangenen fs «Hch wie möglich »ach Frankreich und Brlgien «- rück, um M dorr «n*tit<» » lasse».

Allensteiu, 5. März. TasAllensteinerVolks-1 y__«h.«»_______

Matt" meldet: Heute wurde durch ben Kommandieren-1 WtlOflOtlL

den General des 20. Armeekorps mit Rücksicht auf I - u.

den tatsächlich mit Polen bestehenden Kriegszu-I , Di« Regierunghat angeotd-

stand über Stadt- und Landkreis Allensteiu sowie^^nrmittel unter AusItung jedes über die Kreis« Osterode, Ottelsburg, Johannisburg, I? 1 «5® 3ischenhandels durch Bermttt-

Lyck und Lötzen der Belagerungszustand ver-!^"^ *** ®emnnben an bie Verbraucher verteilt wer- hängt. Iven.

Beu then, 6. März. Ein neuer Bergarbeiter-!- d«rli«, 7 März. Dic Zll Stabtverordneten dcr ausstaud ist in Oberschlesien ausgerufen worden. Die ^^chmltttmalen, der Christlichen und bet Deutschen Bergleute fordern die Entsetuung bei bent ^a5e M «nter dem Kamen .Bürgerliche

scheu Gren »schütze-, Aufhebung de» Belage- deteinigung- zu einer «rbett-gemeiu^aft zusammen- mngszustaudes, Ents n ung der Offiziere und der Stu- Seschlossen, soweit bie» Me Gemeinsamkeit bet Grund- de.rtenschaft, fotoie die Ernchtung einer polnischen Programme bet Mei Variete» zuläßt. Im

Schntzweht. i übrigen be-äll sich jd* Fraktion bie Wahrung ihres

S'u_n[^«eis, 6. Marz. Die Sitzung der Berlin, 6.März. Wie dieBoss. Ztg." meftet, revolutionären Aktionsausschusses und der Be- ist der frühere Botschafter in London, Fürst Sich- triebsausjchüge als Vertreter der Braunschweiger nowskh, zum Oberpräsidenten von Schlesien be- Arbeiterschaft mit dem A.- und S^Rat, die zur I stimmt worben.

Frage der Einführung der Räterepublik Stellung! Berlin, 6.März. Der Bund deutscher Ofiizier- zu nehmen hatte, lehnte im Hinblick auf die ganz- ;rQU<- ^rlm SW., Hallesche Srraß« 20, her Ja, 7 - 'der gegenwärttgen bedrängten Zeit dem OffizierstWK

außergewöhnliche Hilfe zukommen läßt, sucht für eW Anzahl Ofsizierkinver, deren Eltern durch bie eiuge tretenen Verhältnisse in brirrängte Lage gekommen gd, llnterkmists- und Erziehungsstelken aus dem nbe.

i Rohstoffe, um mit dem Wiederaufbau beginnen zu I können. In seinen weiteren Ausführungen be­rechnete der Redner die Schulden, beten Zinsen­deckung in Zukunft jeden Deutschen die Halste seines Einkommens kosten dürfte. Die Soziali­sierung, die er näher erläuterte, bringe auch nicht sofortige Hilfe. Sie sei jedoch das einzige Mittel,,.- -------- -

§abe, zu brcchcn. An diesem totkranken 2ßnf= |bi: kommrudcn Spieltage dicsts >zßert oorführen. Da» !schaftskorper Versuche zu machen, sei gefährlich, Iac[<imic k. f. Hosop« ulxillett unb erst- Mc«i Kkäste I ebenso wie bie Ausstände, die einer Schraube ehne lsind darin beschäftigt.

lEnde glcichkämen. Zum Schlosse {einer Ru--! * Tie Kautmerlichtjviele ____ ,____ v_____

i führungcn wies bet Redner auf die Forberunaen l'' 3um letzten Male Mn TrcmmfilmDie gelbes« Iber Feinde hin. Wen» mir diesen Nachkommen |>W' Ab Soi.nab.iid ist, wie mitgctctlt wird, t;.* wollten, müßte jeder 410 Tage im Jabr!^ beiouMrs iuteressantes Programm zusammengS' |a rbeiten unb das ainae hnA niAt i.-i Peat Ie6f<r Stunde ist ein feindurchbachwr Kri-

»ieneiltnJSiS binge doch nicht E, I-» minatjilm, bet bie höchsten Ansprüche voll beftieblgr' vielleicht - vielleicht möglich, der Echwtertg- wirb. Das LustspielDer Genicks ist eine IrJttl

Ifeiten Herr zu werben, wir wollten es hoffen, aber «... v, « . - . . »

bie Zukunft würde uns bittere Armut bringen, lallet Luxus höre auf, und mancher müsse feinen teciuf wechseln. Erst müßten wieder Werte ge schefscn werden, unb beshalb sei Entsagung in jeder Beziehung am Platze. -All« müßten arbeiten, und alle offenen unb versteckten Machenschaften gegen beit Staat seien zu unterlassen. Volk unb Regierung müßten bemüht sein, bie Trümmer­haufen, die Hinterlassenschaft des Krieges, mit aller Kraft unb Energie wieder langsam in Oid-, nung zu bringen, damit unser Dasein nicht noch HSchschUMüchrichteN.

weiter, wie es jetzt der Fall sei, Last und Qua! x Schliegürw Mr Berliner Univerfitäi. Der Scuat bedeute. Die Darlegungen, die beifällige Auf- der Berliner llnivcrfität hat beschlossen, die Nmlcsu,!- nahme fanden, zeitigten eine rege Aussprache, und Hebungen bis auf weiteres aussatten zu lasse», Hauptsächlich beschästtgte man sich mit der Lebens- £ Zrrtfteiwilligen des Regiments Reinhardt nnb Mittelversorgung. Es wurde gewünscht daß dem ßT,,Kn Frciwilligcnkorps einberuf-n.find, bcnen Schleichhandel im hiesigen Kreise mehr enWnrnd0" Sci} ^rnbenten angehött.____________

getreten werde, was vom A.- und S.- Rat auch I

zu gesagt wurde. Zum Schluß wurde folgende Ent-1 < " 1

schlteßung angenommen: ^vie Versammelten er- X SIlÄaaeÄeÄÄÄUsa»I / kennen an, daß es bie dringendste Aufgabe der Ge-1 \ msioipi /

Aus der Verhandlung vom 5.d. Mts. (deutsch- nattonale Poleuanfrage) tragen wir noch einiges nach. Dre Abg. Dr. Schirmacher sagte in ihrer Be­gründung der Anftage: Die Polen habe» erflärt: Str hatten Achtung vor dem alten Deutsch- lanb mit seiner starken Militärmacht. Seit wir aber gesehen haben, daß tausend Mattosen imstande waren, die alte Regienrng über den Haufen zu wer- en, haben wir keine Achtung mehr. Tie Polen haben in Westprcußen polnische Arbeiter- und Sol­datenräte gegründet, die mit ben Spartakisten in Ser« Hnbung stehen. Minister Erzberger erklärte am i Schluß seiner Erwiderung: Der Abschluß des Was- fenstillstandes, den die Jnterpellanttit als eine Schmach bezeichnete, war eine harte Notwendigkeit. Es ist richtig, daß der Respekt vor der deutschen Regie­rung gesunken ist. Die Hauptursache dafür ist aber, daß 16 000 deutsche Sold aten mit Tausen­den von Offizieren in Warschau ausg erisjen sind vor 80 0 Polen. Dieses wenig tapfere Verhalten des Generals Beseler hat dem deutschen Ansehen den schwersten Schlag versetzt. Diese Flucht einer deutschen zwanzigfachen Uebermacht vor schlecht bewaffneten polnischen Freischärlern hat das deutsche Ansehen am meisten geschwächt. Ich richte an dos deutsche Volk die Mahnung, sich entschlos­sen zur Verteidigung des Vaterlandes aufziiraffen. Der deuffchnationale Abgeord­nete Ohler führte aus: Als wir unS flehend und hilfesuchend an das deutsche Volk, an die Regierung wandten, da schickten sie als Reaierungskommissar Herrn v.Gerlach nach Posen. Diesen Mann trifftdieganzeSchuldsürdas furchtbare Elend im Osten. Er erkundigte sich bei den polnischen Führent und rief dann in die ganze Welt hinaus: In Posen alles in bester Ordnung! Da habeit wir uns verlassen yefühlt. Bon unseren Stammesgenossen und I unserer eigenen Regierung. Der Gang der Ding. ! hat es bewiesen, daß diese Worte ein Verbrechen am Deutschtum de- OstenS, ein Verbrechen am deut­schen Volfe waren. (Stürmische Zustimmung reckts.) Der Abgeordnete Bauermann (Deutsche Bolks- pattei) erklärte: Das Auftteten des Herrn v. G e r l a ch hat bei allen Deuffchen in der Provinz Posen einen wahren Entrüstnngssturm hcrvorgerusen. Herr v. Gerlach, der von den polnischen Verhältnissen so I viel versteht wie der Blinde von den Farben, sott noch ett Mitglied der Regierung fein. Es muß ein er- inlicher Mangel an Talenten bestehen, wenn eine so bewiesene Unfähigkeit noch der Regierung geduldet wird.

T h o r n, 6. März. In einer Besprechung mit den Bettretern deS Magistrat, des LandratSamtS, des Urbeiterrats, der politische^ Parteien sowie den Kom­mandeuren der hiesigen Truppentelle und ihren Ver­trauensleuten machte der Gouverneur der Festung, . _____-----

Thorn, Generalmajor v.Grvddeck, Mittellung über die toflre aufgestellt, die systematisch des,er seien als der durch die Vorgänge vom letzten Freitag entstandeneIRegierungsentwurf, plm Beispiel der f"-11 ernste Lage in Thorn. Drei Putschversuche, die für den I « »t w u r f. Aber einen anderen zu Grunde zu legen, 8. März, für bie Nacht zum 5. März nnb für den I würde bie Beratung nur erschweren. An dem Wort Nachmittag des 5. März geplant waren, sind dank »Reich" müsse man festhalten.

umfassender militärischer Maßnahmen unterblieben. I Dem Berfassungaamrschuh gehören von der Deutsch- Als Borwand bei den Putschversuchen gatt bk Be- Inationalen Volkspartei Me Abgg. v. Delbrück,- sritigung des alten Soldatenrats. Rauh den Mittrilnn-[ringet unb Schultz, von bet Deutschen Volkspariei gen des Gouverneurs bleibt bie Lage in Thorn nach [Kahl unb Heinze an.

wie vor sehr ernst. I --------

erstatte«. Die Versammelten erwarksn aber auif andererseits von der Regierung, daß sie allen rea£ tionären Bestrebungen energievoll entgegentritti unb tatkräftig bie Lösung bet bringenden politi«! schen und wirtschaftlichen Aufgaben in die Hand' nimmt.*