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ichkU • ^züschreiten. Erst werde die spartakistische Welle a t< ...* llllarbura erfüllen müllen, bann werbe man
er als Sozialdemokrat ihm nicht gLgenüdersteheu. x«r Bolschewismus würbe sich nicht entwickelt
wies auf die gleichzeitig« vom A.« nnL S.-Rat ^tru feite Versammlung hin, in bet et eine ^enaktion erbüdte, die unternommen sei, um Vortrag zu stören. Trotzdem hätte nach Meinung bet Besuch stärket sein muffen, da Ü. tzjx Pflicht aller sei, gegen den Bolschewismus
Marburg ersoffen muffen, bann nxtbe man e8$ mehr Interesse an der Sache haben; denn bei dslschewismus sei da in Deutschland. Der Redner handelte bann näher den Bolschewismus und i>r»en Ziele in Rußland unter Zn-trnnbelegung der Leninschen Auffassung von bet Rotwenbigkeit bes zbsterbens des Staates. Et bezeichnete den Bol- «chewismus als Schwarm geisteret auf wirtschaftlichem und politischem Gebiete und eine Mächtige und bekannte sich als Gegner des Kommu- ,jzmus von heute; grundsätzlich ablehnend könne
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• veffentllche Versammlung. Gestern ibenv , _ch in einer von Herrn L i e b e g u t geleiteten EStainmlunß in den Stadtsälen Herr Reitze!
Berlin über den Bolschewismus. llL Reitzel bedauerte den nur schwachen Besuch
Parteien an dem Vortrag mit kern HtrrwS, euf die Rot bet Zett und die Größe der Geftchr, durch die Wirtschaftsleben, Volkstum und Kultur vernichtet zu werden drohe«. Er konnte jedoch die Sozialdemokratte nicht frei von Mitschuld en der verzweifelten Lage sprechen, sie habe selbst den Geist des Bolschewismus mit grotzgezogen. Nötig sei ober jetzt eine geschlossene Front gegen den Bolschewismus, auch für die bürgerlichen Parteien sei der Proletatter der deutsche Bruder. Ein Vertreter der Demokratischen Partei wies auf den Zusammenhang zwischen Sozialismus und Äommu-- nismus und die Verantwortung der Westmäih' hin, in deren Händen es liege, ob der Bolschewismus sich noch weiter ausdehnen werde. Dann sprach Herr Reitzel das Schlußwort.
• Prüfungen. Die Prüfungen an den Lehrerseminaren in der Provinz Heffen-Rassau find für 1919 wie folgt festgesetzt: Caffel, jüd., 1. April; Eschwege, evang., 1. April; Frankenberz, evang., 5. April und 8. März; Fulda, kath., 5. Avril und 3. März; Homberg, evang., 5. April; Schlüchtern, evang., 17. Sept, und 15. Sept.; Rinteln, evang., 5. April und 2.. Febr.; Dillenburg, prot., 22. Sept, und 8. Sept.; Montabaur, prot., 5. April; Usingen,
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mpfe. Herr Sonnenschein be-i Zimmer Nr. 9 melden, andernfalls anderweit über die Seteittawra bei nichtsottalistischen s Sachen verfügt werden wird.
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prot., 4. April und 17. Februar.
• Die Schulserien in der Provinz Hessen-Naffau wurden vcm Dberpriifibenten für die Zeit von Ostern 1919 bis 1920 folg: Übermaßen f stgesetzt: Ostern 1919: Schluß des Schulunterrichts Mittwoch, 9. April, An fang des Schulunterrichts: Donnerstag, 24. April; Pfingsten: Freitag, 6. Juni, bezw. Dienstag, 17. Juni; Sturmer: Freitag, 18. Juki. bsM. Dienstoa. 19 August; Michaelis: Samstag, 4 Oktober, bezw. Dienstag, 14. Oktober; Weihnachten: Dienstag, 23. Dezemb.i, bezw. Freitag, 9. Januar 1920; Ostern 1920: Schluß des rchulunt--"»-^» Mittwoch. 31. Mörz 1920.
• Schöffengericht. Ein kürzlich verstorbener hiesiger Einwohner hatte gemeinsam mit seiner Frau ihr der Fürsorgeerziehung überwiesenes Kind aus dem Bettorgungsbans wenaefübrt. Die Frau wurde deshalb heute zu 10 M Geldstrafe oder 2 Tagen Gefängnis verurteilt. — Zu 50 Geldstrafe wurde ferner ein Geschäftsmann verurteilt, weil et von unbekannten Soldaten Benzin gekauft hatte.
* Kommunales. Wie Mitgeteilt wirb, soll von einer Neuwahl des Magistrats vorläufig Abstand genommen werden, weil dadurch di« Gemeindeverwaltungen die eingeübten Kräfte verlieren würden.
♦ Als gefunden wurden im Monat Februar 1919 gemeldet: Mehrere Porttmonnaies mit Inhalt. 1 Taschentuch, mehrere Handlchul>e, 1 Schirm, 1 Füllfederhalter, 1 Brille, 1 Manschetten knovf, 1 Taschenmesser. 1 Brosche, 1 Zinsabschnitt, 1 Muff. Ferner in den Wogen der elektrischen Straßenbahn: 1 Spazierstock. verschiedene Handschuhe, 1 Schirm, 1 Beutel. 1 Deckel. 1 Karton mit Inhalt. Die rechtmäßigen Eigentümer reellen sich zwecks Eeltendmachuug ihrer Rechte innerhalb 6 Wochen im Polizeisekretariat Kiliangebäude
ftmte Wirtschaftsleben ins Grab gesunken fei. Das Programm bet Spartakisten in Deutschland sei an sich ideal, aber in Wirklichkeit sehe es anders tns. Da herrsche bet schlimmste Terror nach dem Knindsatz „Daumen aufs Auge, Knie auf die Prusik, was der Redner durch z. T. Selbsterlebtes belegte. Das Programm fei geeignet und bestimmt prm Blenden der polttisch nicht reifen Massen, Mittel und Ausführung des Programms müßten jedoch oerurteilt werden. Die Bewegung sei den Führern (auch Liebknecht) über den Kopf gewachsen, wie es allen radikalen Bewegung»» gehe. Die Neuordnung bürfe iui auf parlamentarischem Wege durchgefühtt werden. Alle Gegner des Bolschewismus müßten sich unter Hintansetzung der Parieiunterschieds zu- slnmirenfchk^stem, um gegen den Wahnsinn des Bolschewismus (auch das viele Tanzen in dieser Zett (ehern Wahnsinn) zu kämpfen. Arbeit fei das Gebot bet Stunde, sie allein bringe Deutschland ass dem Ruin heraus. Herr Reitze! und die folgenden Redner forderten eindringlich zmn Eintritt in Mc Antibakschentt frische Liga auf, die durch Ent- bnetn (meist Arbeitern) in die Bolschewismus und durch schttst- a diese immer mehr um sich grei-
। haben, wenn die erste russische Revolutionsregie- i jong den Krieg nicht fortgeführt hätte. Gestättt . er durch Ludendotff worden, der bezahlte l] fgenten nach Rußland geschickt habe. Der Vortragende entwarf in knappen Strichen ein Bild non der durch den Bolschewismus verursachten A Pitlage in Rußland, wo mit dem Kapital das ge-
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«ns; Die Tatsache, daß zahlreiche ältere und jüngere Ler-tt he letzter Zeit dem othekerf ach zustveben.
läßt eine Warnung voe der Ergreifung dieses Beruies bringend angeb-racht erscheinen. Durch die aus dqzn Felde zuttlckgekehrten Massen bet bereit» früher im Fach Tätigen und durch den Andrang der neu Hinzu- ttömenden, herrscht bereits eine derartige Uebcrrül» llmrg. daß keine Aussicht für Stellensuchende besteht, ein Unterkommen pl finden. Hat der approbierte konditionierende Apotheker nicht in reiferen Jahren eine der sehr umworbenen Dauerstellen gefunden und xrt et den Anfang der dreißiger Jahre überschritten, so muß er die Erfahrung machen, daß et für eine große Zahl der eventuell für ihn in Bettecht kommenden Stellen bereits für $n alt befunden wird. Grit Jahren ist es eine regelmäßige Erscheinung, daß, infolge des lleberflusses an approbierten Apothekern, ein sehr erheblicher Prozentsatz aller in den Besitz der pharmazeu- ttschen Approbation gelangenden Apotheker ge- wuugen ist, ht Ermangelung der Möglichkeit, im einen en B-rufe vnttrzukommen, sich ein Fottkomm-v außerhalb desselben zu suchen.. Aber sie gebären nicht zu denen, die die Eigenschaft des Apothekerberufes als llebergangsstadium zu andern Berufen als ein Sorte-! kmnm gelernt hoben, denn sie schreiben gewöhnlich nicht vorwärts, sie schreiten zurück, insofern, als sie sich durch den Uebertrttt in den Drogistenstand svon ICO Ap.thekern. die ihrem Beruf den Rücken wenden, werden 90 DrogTiens einem B rüse zuzuw n- den pflegen, dessen Ausübung keine Gvmnasiolvo''hil- durg und fein t>ochschvsttvdmm zur Baraussetzung hat. e:nem Beruf, den sie viele Iahte früher ohne die gebrachten Opfer an Zeit und Seid hätten erlernen und selbständig ausüb-m können.
* fieckenfchneideu. Es wird darauf hingewiesen, daß bis zum 15. d. Mts. die Hecken geschnitten sein müssen. Mer es unterlässt, setzt sich Bestrafung aus.
♦ Sommerzeit? Die Einführung bet Sommerzeit ist in diesem Jahre fraglich. Bauern bat sich dagegen ausgesprochen wie im vorigen Jahre hauptsächlich wegen der Abneigung der Landwirtschaft. Zu den Schwie- riafeiten der Wi dereinfübrung kommt in diesem ^afpe, daß in den besetzten linksrheinischen Gebieten die westenroväische Zeit gilt. Menn nun rechts des Rheins die Sommerzeit eingefiihrt wird, fs würde sich ein Zeiiunterschttd von 2 Stunden ergeben.
Frankreich
England
10 Millionen Quadratkilometer Kolonien
30 Millionen Quadratkilometer Kolonien
Deutschland
2,6 Millionen Quadraf- Kilometer Kolonien
Wo ift der Imperialismus?
(—) Bürgeln, 4.März. In Ergänzung der ersten Nachricht wird uns mitgeteilt, daß zur Gemeindevertreterwahl 7 Bauern« und Mittelvatteiler und 5 Angehörige der Arbeitttpattei gewählt wurden.
xicherrsh-nfen, Bei Ser Säft*
gen Gemeindesettretertvahl wurden gewählt: Liste 1t Heinrich Match äi, Schneidermeister, Georg Heintteß Dill, Landwirt, Ldmn Happel, Hüttenarbeiter. Liste S: Valentin Tietz L TageShrrer. Heinrich Becker, Land« wirt, Heinrich Will, Maurerpolier. Liste 3: JakoD Zecher, Landwirt. Heinrich Lauer, Land Witt, Ludwig Singel, Landwirt.
—r. Lohra, ü.März. Bei der Dahl der ®e- meindevettreter mürben endgültig gewählt: Son bfl Bauernschaft Landwirt Joh. Ehr. Schorge, Lanndwia Jakob Kuhl, Rentner Heinrich Echorge, Landwirt Georg Barth, Bäckermeister Johs. horst. Son bet Mittelpartei sind gewählt Schaffner Georg Horn, Lehrer Geiger, Bahnhossanfseher Johs. Wißmann. Sott bet Arbeiterschaft sind gewählt worden Bäcker Karl ßotft Dachdecker Georg Blatt, Mo"-e- Willershausen, Maurer Joh. Adam k-etche.
Hessen'RasiiM «nd i*~'
Darmstadt, 5. März. ° - _ wird
eine schwere Muttat gemeldet. an? uem Guts« Hofe Litzelrimbach bei Rimbao. webnende Landwirt Adam Helfrich erhielt am Samstag Wend gegett 8 llhr den Besuch einer zweifelhaften Gesellschaft voll 10 Personen, die angeblich beabsichttgttn zu Hamstern. Als der Sanhttnrt aber erflärte, daß er nichts ab* geben könne, fiel ein Schuß aus einem Revolver, der ihn in den Kops traf und sofort tötete. Auch die Frau sott schwer verletzt fein. Die Bande drang dann in das Anwesen ein und raubte, was ihr in die Hände fiel, vor allem das vorhandene bare Geld, insgesamt 400 Mark und 2000 Mark Kriegsanleihe, und dantt Lebensmittel aller Art, insbesondere Schinken usw. Die Bande verschwand in der Richtung Mörlenbach, konnte aber schon am Sonntag früh zum Teil mit den Lebensrnitteln festgenommen werden. Wie wir noch erfahren, ist der größere Teil der Bande setzt bei bett Unruhen in Maunheint durch die Spartakisten aus deut dortigen Gefängnis entiaffen worden. Der Staat«* anroatt sowie das Gericht stellen die nötigen Ermit* tefungeu an. .
Litera: sches.
♦* Der BSlkerkrieg. Eine reich illustriert« Chronik der Ereignisse feit dem 1. Juli 1914. Herauf gegeben von Dr. E. H. Baer, Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart. Heft 199 bis 200, Preis je 40 Psg. — Der „Völkerttieg" bringt mit den Heften 199 uns 200 seinen 20. Band zu Ende.
Herausgeber: Dr. phil. Carl Hitzeroth. Verantwortlich für den polifischenTeil: KnrtHaink«; lür den örtlichen und provinziellen Teil: Wilhelnk 31 § ne r. für den Anzeigenteil: Andreas (Saß' mann, sämtlich in Marburg.
Geschäftliche Mitteft""g.
Für jede Mutter interessant ist bk Lettüre bes teitfr illustrierten Buches ..Rückgratverkrümmungen und ihr« Behandlung nach Snstem Haas". Zu beziehen gegen Einsendung txm 1 J( ht Papiergeld ober in Briefmarken von Franz Menzel, Dresden-Dlafewitz 349.________
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Amtliche Befanlltmacknimen
der LalidralsKisiier Aiarburg und.Kirchham
Kreis Marburg.
Bett.: echrachtnrehaRfbringun»
Die durch Verfügung vom 11. September v. Js. - Oberh. Ztg. Rr. 217 vom 16. L 18 — aufgestellteu «ichtfinieU für die Aufbringung von Schlachtvieh werden infolge bet sehr großen Schlachtoiehkuapphett hiermit bis auf weitere» «cher Kraft gefetzt.
Die Kommission ist ermächtigt worden, zwecks Er- ffilitrag der auferlegten Lieferungen, färnlliches «t. »ehrliche Schlachtvieh anfzunotteren.
Warburg, den 4. März 1919. (841
Der Landrat: v. Loewenstein.
Der Arbeiter- und Solbatemcat: Po«,(ätz
hr- -000
|it "(ijqt miet teil' kxi«
vor reife das irrst
Bettifst: «emeindeWrchkeu.
Ich mache bi« Herren Bürgermeister nochmal« ba- #tu; aufmerksam, daß die Bet den Wahlen geführten Verhandlungen nicht hierher einzureichen, fenbetn bei den Eemcindcakteu aufzubewahren sind.
Marburg, den 5. März 1919. (839
Der Landrat: v. Loewenstein.
Der Arbeiter- und Solbatenrat: Poer sch
— BMMMT -U—
SläMifdit grkflünSfflg^Bngti.
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Die weitere Anweifnnq der ko hiev scheine für Eitk- tz«ar-irrnnkptt»ftl« erfolgt:
Freftaq, den 7. 3.. für Bezirk 11—17
Sou nabens, b*x 8. 3., , . 18—24
Montag, den 10. 3^ , , 2q—33
D.enstag, den 11. 3^ , , 34—40
Mittwoch, den 12. 3., , , 41—46
Donnerstag, den 13. 3^ , , 47—-*>3
Für 1—2 Manu werden für ft 10 Tage 1 Ztt. •üfietoiefeii, für mehr als 2 Marn 2 Ztr. Die Be- Icheini.Lnngen vom Einquartieru-gsamt find mitzu- fciti'ten und mit der grünen Ausweiskotte vorznzeiqnt.
Kleine Handwagen zum Herrmfabren der Kohle stehen gegen ernt Leihgebühr von 10 Psg. die Stunde bet b-n Schuld:enen» der Nord-, Süd» und koth. Schule
imb dem ftäbt Bauhof (Sa*mmfei) yrr SerfSgwtg.
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Cassel, den 4 März 1910.
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