e«W Mmsm.
Berlin, 27. Febr. In her gestrigen Sitzung VS
Hamborn von Regierungstrupp«« besetzt.
ben, bah die Reichsregierung garnicht daran denkt, in getreten. Die Straßenbahn hat den Detrieb ein-
Münster i. W., 27. Febr. Wie das Eeneral-
Braunschweig
27. Febr.
Wie die »Braun«
Hier mußte Artillerie in Tätigkeit treten.
Die Spartakisten hatten einige Verluste.
Das
Rathaus wurde von Arbeitern und Bürgern der
Besetzung w* Emde«.
Emden, 27. Febr. Heut« vormittag rückten, daß die Sozialisierung in weitestgehendem Maß«
Im Binnenhafen machten außerdem
Unabhängig« Mehrheit in Gotha.
raumes aber drei Viertel ihres ruhegehaltsfähiger
Teilnehmer nach dem in der Räh« gelegenen Polizei
ging dahin, eine verbündete FreiwLlligenarmee — y 50 000 Mamr von jedem Land — nach Rußland
Königsberg, 27. Febr. Als Protest gegen diel Aufhebung der Schwer- und Schwerstarbeiterzulage, na-1 mentlich gegen di« weit besser« Verpflegung, die das I Militär gegenüber der Königsberger Arbeiterschaft er-l hält, beschloß die letztere einen eimägigen Demonftta-l
i Ausgabe der Regierung. Dagegen wollen di« Co« Izialdemokraten eine Entschließung veröffentlichen,
Bern, 27. gt6r. Wie der „Motin" auS Brüssel meldet, sind die deutschen und österreichischen Franziskanerinnen in Löwen aufgesordert worden, Belgien z« verlassen.
Bern, 27. Fchr. Der „Temps" meldet auS Kiew, daß die Bolschewikitruppen sich Kiew immer meh» nähern.
Da» Zentrum nicht Im preugischen Kabinett?
Berlin, 27. Febr. Nach der »Germania" scheint
bedrohlicher. Di« Verbindung mit Halle, auch die nung und Anarchie di« größte werden wurde, telephonische, stockt vollständig. Nach Leipzig wer- die wir seit Ausbruch der Revolution erlebt haben, ben keine Züge mehr abgelassen. Die Züge aus Verschärfung der Lag« i« Düsseldorf.
Südwesten treffen in Berlin nur sehr D ü s s e l d o r f, 27. Febr. Die Lage in Düffel- «y? er c <-> <w„ . , darf hat sich im Zusammenhänge mit der Frage
. 1 f , Der Allgememausstand der Lohnzahlungen für die Ausstandstage weiter
^/ ^ir heute nach- verschärft und führte zur Verkündung eines neuen brschloffen. Allgemeinausstandes. Die Ausständigen veran-
^E Bul^rucker und Trans- statteten große Kundgebungen, wobei aufreizende Portarbeiter haben heute die Arbeit wieder auf- Reden gehalten wurden. (Ein großer Teil zog “♦“$ m P^testausstand der Bürger- nach dem Ständehaus. Unterwegs wurde ein KJIT * MtQfl ^^stellt worden, dagegen Straßenbahnwagen angehalten, die Fahrgäste zum da ert in den g.otzeren Fabriken und gewerblichen Aussteigen gezwungen und der Wagen ins Depot
Berlin, 27. Febr. Nach einer Mitteilung der diplomatischen Bertrelung Finnlands an daß flhtik .. * . t., ovut xHtutiui- ro^rt,9c dlmt hat die englische Regierung von Finne
k-mmando bekanntgibt,'werde« die Zustände h Jjää ^gt, daß der deutsch-finnisch« ” 1 Handel vorläufig «ufhören müsse.
tu. M Diensteinkommens. Nach § 2 haben die auf Kündigung
QnÖ«>teUtsn Beamten Wartegeld nur zu beanspruche 16*5 »u dem Zeitpunkt, da di« Kündigung zulässig war.
^""^üebracht. Di« Menge, die damit 1^-^ ^ie jpäivxx’ Zeit kann ihnen ein Wagegeld bis zur m.cht zufrie^n war, drang bet ans fl f w a ltsa m I gesetzmäßigen Ruhegehalts bewilligt werden,
m da» Präsidium ein, befreite di« dort Jnhaztter-1^^^ )>en in § 1 benannten Beamten können nach § 8 en und bemächtigte sich der noch Vorgefundenen Ma- j^r-jeit iß den Ruhestand versetzt werden: Unke«. Wnengewehre, Eewehre und Handgranaten. htaatsiefietS«, Ministerialdirektoren, Oberpräsidenlen, Wafftn wurden auf Kraftwagen tn. Schloß «-b^-ht. N^ierungspräsidenten, Beamte der Etaatsanwattz, Kottbus, 27. Febr. Im Niederlaufitzer I schoft, Vorsteher staatlicher Polizeibehörden, Landrät«, Braunkohlenrevier herrscht, wie der „Kottbuser Gesandte und ander« diplomatische Agenten. 5 #, 1 Anzeiger" von zuständiger Stelle erfahrt, vor-1 und 8 besprechen di« Verpflichtung der Beamten ,« läufig noch Ruh«. Auf allen Gruben, die im Gc-i Uebernabm« eines aneren Ctaatsamte» und enthärten
Hauptbahnhof sind vo» Matrosen besetzt. . ,. , m v_ ,, v , ■ ...... — --------- .. H.., .»
Bürgerschaft ist mittags in einen Gegenaus- ? ac^6t. . glaubwürdiger Seit« antb« be- einet Versammlung mit. daß er sein Mandat zur Die meitten Gekckätt« der -annt. daß Vorbereitungen zur Sabotage und zur Braunschweigischen Landesversammlung niedergelegt w Zerstörung von Schächten getroffen wur-Ihabe. Er bekenne sich offen Wm Kommun iom«».
über Deutschland verbreiten, eine Verkündigung, ffl „ . , , ,
die die Reichsregierung nur wenig Verständnis “an” eingetreten, haben dürste. Stadt auch die Apoheken, find geschloffen, dagegen . _ m „„ ... . ,
Weimar, 27. Febr. Die Reichsregierung hat find die Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Die Ae-zte Lis..?'6 De^bol^"ettolot?^ I
«ine Anfrage an die bayerische Regierung gerichtet, die und sämtliche akademischen Berufe haben sich dem t|um
eine authentische Erklärung der bayerischen Regierung Ausstand angeschloffen. Die Beamten des Fern- »Ebruar der Ei nm arsch de r ?t e gte -1 über die jetzige Regierungsform Bayerns verlangt und sprech- und Telegraphenamtes beschloffen, nicht am Zungstruppen in Hamborn zur Wiederher- ,um Ausdruck bringt, datz di« Reichsregie-ung eine Bürge'-ausstand teilzunehmen Daaeaen ruht auch ,te”unß1 bei Ordnung. Nur aus dem Polizei- bayerische Räterogitrung nach russischem Muster als ln v_„ gefangnis wurde heftiger Widerstand geleist-t. I
«»gesetzlich und gegen die Reichsgrund,ätz« ver- ^ ^it/n^en staatlichen und städtischen Büros. mil6fp ln TX„ I
stoßend erachten müffe. Die Antwott der bayrischen Verteilung der Lebensmittelkarten be, der Regierung wird für die weiteren Beschlüsse d« Reichs- Amtshauptmannschaft in eingestellt worden.
»eakninö maßgebend sein man?'nuioesorder^äh Stadt besetzt. An Stell« des kommunistischen Ar-les, als ob Sozialdemokratie und Demokratische Partei
--- - SSL . V AZ beiterrates wurde ein neuer Arbeiterrat gewählt, das Zentrum von der Regierung in Preußen aus«
As Mndtftnhdftft* Stift ’ b0a bl Df^ ß Oberst Caftendyk vom Jnf.-Regt. Rr. 50, der I Eß en wollen. Der Vorwärts" erklätt dazu:.
V r Av5st!u!o§!8qk. ’ * . Führer der Regierungstruppen, wurde zum vor-I n*d>t ru verkennen, daß ein Zusammruar^tten
Berlin, 27. Febr. Vom Allgemeinausstand 27. Febr. Laut „L.-A. ist heute läufigen Stadtkommandanten von Hamborn er-! ^nk^ ^d dmt Zentrum^
fkd Teile von Sachsen und Thüringen erfaßt. Zu in Leipzig die Geschäftsstelle des Leipziger nannt. Gleichzeitig mit den Vorgängen in Ham- jlre± JjJ ®
Ausschreitungen ist es bisher nirgends gekommen. Bürgerausschusses, von dem der Gegenausstand &orn fand die Entwaffnung der Zeche und Kolonie Zusätze zwischen der Linken und dem Zenttum lieae«
In Dresden wird überall gearbeitet, das gesamte n!3e?ft moJ^en üon ^en Unabhängigen auf- Webofen statt. Die Truppen werden in Hamborn QUf pem ©eWete der Kultur- und Schulpolitik, Leden verläuft hier normal. Im Ruhrrevier ist Gestaden worden. bleiben, bis Ruhe und Ordnung fichergestellt und Ibie zum allergrößten Teile Landes- und nicht Reiche»
der Ausstand wieder im Abflauen begriffen. Die Di* Stell»«g der Regierung. — Bor neuem Auf- die Entwaffnung durchgeführt ist. flache ist. Au» den Worten der „Germania" klingt di«
von der Regierung «ingeleitere« militari- ruhr in Berlin? Wesel, 27. Febr. Der Angriff aus Hamborn Ankündigung heraus, daß das Zentrum im Falle seiner,
sch«« Operationen im Ruhrrevier, in Thü- Berlin, 28. Fcbr. Im Reichswehrmini erfolgte nach Mitteilung des Bbschnittskommandos Ausschaltung in Preußen auch der ^Reichs regier ringen und in der Provinz Sachsen gehen plan- fterium sollen dem T." zufolge heute ne" 1 in Wesel nach planmäßiger Vorbereitung. Der |r un9 ben Rücken kehren wird, maßrg weiter. Verhandlungen stattfinden. Die Regierung will Befehl zum Angriff lautete auf 2 Uhr nachts. Die I Die sächsische Verfassung.
Ueber die Störung des Eisenbahnverkehrs und "ersuchen, den Ausland du-ch B? "-•> T Regierungstruppen hatten keine Verluste, die der! Berlin, 27. Febr. Wie dem L.-A." au»
die Streiklage in Mitteldeutschland schreibt die zulegen und erst, wenn diese zu keinem Ergebni- Spattakisten waren verhältnismäßig gering. Dresden berichtet wird, lehnte der Ecsetzgebungs«
«B- 3- am Mittag" u. a.: Der Eisendahnverkehr führen, zu militärischen Maßnahmen greifen. In Außer Gefangenen wurden eine große Anzahl ausschuß de« Staatspräfidenten für Sachsen ab
zwischen Berlin und Süd- und Mitteldeutschland -naßgebenden Kreisen, so wird dem „L.-A." aus Waffen, etwa 3000 Gewehre (es waren nur un- »pH beschloß, daß deffen Funktionen auf den Mi-
ist zum großen Teil gestört. Die Eisenbahn- Veimar berichtet, sei man der Anficht, daß de gcfähr 300 Eewehre abgegeben) und viel Muni- «isterpräsidenten bezw. das Eesamtministeriu»
Verwaltung ist jedoch bestrebt, de« verker so weit usitand in Mittcldeut^Iand in drei bis vier tion sowie zwei Geschütze erbeutet. Die Waffen, I übergehen sollen. Die Aufnahme der A.- «ad 6.< wie möglich aufrechtzuerhalten und sucht, wenn Tagen beigelegt sein werde. die stch im Gefängnis, das die Spartakisten als Räte in die «erfaffung wurde ab gelehnt, des»
ihr eine Strecke verlegt wird, immer wieder an- Der „Germania" will es keineswegs gewiß er- Waffenlager hielten, befanden, wurden beschlag- Zeichen Bezeichnung der Sozialisierung al» der« Möglichkeiten auszunützen, um die »ahn- scheinen, daß das Vergehe« in Mitteldeutschland nahmt. - .. _
Verbindungen aufrecht zu erhalten. Der Verkehr und besonders gegen Weimar für die Spartakisten mit Weimar wird noch aufrecht erhalten. Der m Augenblick die. Hauptsache sei. Es handle fi-b C_______, _.. u____ v______________a ______( u ...
Parlamentszug nach Weimar ging heute morgen nur um ein Ablenkungsmanöver, um die Abteilungen des Freiwilligenokrps Roed e rn IAufgabe der Regierung fei
wm Anhalter Bahnhof ab. allgemeine Aufmerksamkeit von den Vorarbeiten hier ein. Im Binnenhafen machten außerdem I
®«t Parlamentszug Berlin—Weimar traf abzuziehen, die für neue Putsche ln Berlin drei Torpedoboote fest. In der Stadt herrscht
\ fd|dft zuweisen und als Besonderheit Waldanlagen von einem
ar„» (u.-y . , Umfang, wie man sie kaum anderswo trifft.
Au- Glatz wich uns geschrieben: Ms der verein schlesischer «erzte kürzlich in Bres-
. an.!4? , cn 45 $um f° und sovielten Male lau tagte, wies er darauf hin, daß durch die tscbechi-
tn alle Welt gedrahtet und gefunkt, daß zu den bisher scheu und polnischen Gebietsforderungen fast alle schlrsi- preuhftch-ichlesischen Grenzgebieten, die sie begehrm, scheu Badeotte verlustig zu gehen drohen. Dazu ge- , auch die Grafschaft Gl atz gehört, und es scheint hören alle GrafschaftbDer. Aber das nicht alle,«, i f**» dem Beispiel der Polen folgend auch andere Kulturwette Schlesiens sind zugleich 6e»
| deabftchttgen, ihre AnnexionSgelüstr mit Waffengewalt droht. Die hochentwickelte Jndustne der Orte im ■ F7 zu bringen. Dieses rechteckige Stück deut- Glotzer Keffel, vor allem bi« Kristallglasindu. raen ©ebteie?, das an Schlesiens böhmischer Grenze in? sirie von Reinerz, deren knnstmäßioe Entwicklung , Oesterrnchische hinein vorgeschoben ist, die „Graffchast". hinter der Josefinenhütte kaum zurückbleibt, die be- Vie wir in Schlesien kurz sagerr, ist ein gottbegnadete? deutende Holzindustrie d«S Glatzer Gebirges, das Ländchen, durch das in verschieden gearttten Gebirgs- Neuroder Steinkohlenbecken, die berühmte ^n die Sudeten streichen und das im Ftteden die Rinderzucht der Glatzer Bauern nnd eine hoch- hmten Glatzer Eebirgsforellen bis nach de» Groß- entwickelte Hausindustrie, die sich bis hrnaa stDten liefert. Mögen vor 1000 und mehr Jahren ein in die Leinsten Gebirgsdörfchen verzweigt. Dazu paar tausend Slawe« iu den heute noch vorhandenen kommt der unwiderbttngliche Verlust an herrlichen tonten Waldungen des Glatzer Gebirge- gewohnt Naturschönheiten, wie der großartigen Sandsteinselsen »abeu, längst ist die Grafschaft deutsch und des Heuscheuergebirges, den eigenartigen Ge- chre Ku.tur nur deutsche alles deutscher Arbeit Frucht, genstücken zur Sächsisch-böhmischen Schweiz und von yundetttausende haben in den Heilbädern der Gras. Adersbach-Weckelsdorf in Böhmen, des W »l s e I i {a I.
I Mast schon Erholung und Genesung gefunden. In les, der Mensewaldungen mft dem berühmten H o ch - ! f.a.” ,. ,mi* skineu Schwefelthermen von höchster moor der „Sccfeldett^, des wildromantischen Durch- I Radwaktivrtät. die in einer Reihe mit den Wildbädern bruchs der Glatzer Reiße unterhalb Glotz, deS- Glatzer i bon Gastein, Teplitz und Wildbad im Schwarzwald ge» Schneegebirges mit dem Großen Schneeberg, oer | und die mit Temperaturen bis zu 29,6 mit seinen 1425 Meter zu ben höchsten Gipfeln beS
i bet Erde entguellen. In bem 400 Meter ganzen SndetenzugeS gehört.
j ^^k^kgeneu Herzheilbab Altheibe, baS unter ben Alle- die- und »och viele- anders da- sich in l natürlichen Kohlensäureauellrn Deutschlands mit an knappen Worte« nicht erwähne» läßt, sollten unserm erster Stelle steht. In Reinerz, dem am höchsten Schlesien und damft der deutschen Heimat unwieder- ge egenen Badeott Preußens mit seinem weltberühmten bttnglich verloren sein? Wir vermögen e# hier in rJ; r un" Höhenklima und feinen an natür- Glotz, wo die „Seele bei Grafschaft'^ schlägt, noch immer ucher Kohlensäure säst überreichen Eisenguellen. In nicht zu glauben, bis jetzt hatten bie Tschecho-Slowaken Kudowa, dem ersten Herzheilbad des Osten-, dessen die Grenzen geachtet. Wer ihre Truppen stehen jetzt »ste bekannte Besitzer Wallenstein und fein Schwager in bedrohlicher Nähe, zum Einfall bereit. Man muß Terzch waren. In Bad Langenau, der „Perle e- auch in Spaa und Ttter sagen, daß eS die Früchte der Grafilljasf^, und in Cen tnerb ru n n, Wöl- deutscher Arbeit sind, daß eS deutsches Land ist, das sels g rund, Grafeno rt und einem Dutzend ande- die Wenzelssöhne mühelos rauben möchten. Niemals rer inmitten meileuweiter Hochforste gelegener Wald- würde das schlesische Volk seine „Grafschaft verschmer- wmmersris^en. Dir großen Graffchaftbäder sind unter zen. Der Völkerbund hätte für die Schlesier von Aufwendung von Millionen zu Kurorten ersten Ran- vornherein einen 5Ri& nähme man unZ da- fröhliche «es geworden, die im Frieden Kurgäste aus aller Welt Glatzer Gebirasläudcheu weg. i
, beherbergt haben wahre Kurpalä^e »«!- . .. j — * '" ,.71 f "~~'■ ;
Kitpuntt wieder das Parlament einberusen werden soll, Sn Betrieb ,Sn PP bte ^ie Eastwirtschaste«, Kinos, Theater und rung haben diesen Vorschlag abgelehnt, tj
welche Garantien sind bann vorhanden, daß nicht alles, ' ’” aUTTefl?t ei9aIten* sonstige Vergnügungsstätten wurden durch Be- sich webet französische noch englische Sollten,
was wir bis zu dessen Zusammentritt geschossen, ver- Tätliche Angriffe auf General Märcker. waffnete zur Schließung gezwungen und das Büro hierzu melden würden. Die Soldaten der Vett
nichtet wird. Wir wollen die Befreiung de- Prole- Erfurt, 27. Febr. Als General Märcker tl8t Demokratischen Pattei und das Werbebüro der kündeten seien des Krieges absolut Stier* tariats, und das heißt nichts anderes, als daS Ber- auf der Durchreise von Gotha nach Weimar vor Zentrumspattei gestürmt. Die Drucksachen drüssig, und es stehe zu befürchten, daß die ent?
fwtnben ber Bourgeorne. Notwendigist öm Earnisonkommando in Erfurt hielt, um mit wurden auf die Straße geworfen und verbrannt, sandten Truppen zum Bolschewismus
bir &cn Hiesigen militärischen Stellen sich zu besprechen, Alle Eingänge bes Ständehauses find besetzt, um übergehen würden. -
ber Revolution auszubauen b,s zum enbgiftigen Sieg. jamTncIte eine erregte Menschenmenge um eine etwaige Flucht bes Vollzugsrats zu vorhin-j ----
<v </ w , feinen Kraftwagen, die die in dem Fahrzeug be- ^riL Der Vorsitzende hielt eine Ansprache, in
t» a ^!i ft kindlichen Offi'iere wörtlich und tätlich beleidigte, ber er sich gegen den Vorwurf verwahrte, für den
»SSe, Ä 8113 da- D-b-ud- --?Nch. «bb^ch
Posten des Minister? des «eufcnn Ver ihm vom nisonkommando zurückziehen mußte. .Um 11 Uhr ^" Artieiter um die Bezahlung der A^stanbs- Ed-
Zentralrat angcboten wurde, ab gelehnt mit der setzte der General in Begleitung von M toliedcr tage durchzudrucken, einen neuen Allgemeinaus-1 kommunale» Arbeiterräte »icht
Begründung, daß er ohne den Landtag nicht regieren des A.- und E.-Nates, die die Menge beruhigtet: ’tQllb erklären, den der ArbeUerrat unterstützen |me^t erforderlich Wien unb daß ihr RücktrU zu können glaubt. bie Reife nach Weimar fort. General Märcker if werde. I zweckmäßig erscheine.
D« Reichsregiet»«g »nd «o^r». inzwischen in Weimar araefammen. Gffen, 27. Febr. Auf Anordnung der Ober- Berlin 27 Kefir. Mt das Reicksnollarnt *«
B e r l in, 27. Febr. Zn der Meldung aus Miln- «genausstand der Bürger tt. Leipzig. postdirektion Düffeldorf ist der telephonisch« und der Posten eines neuen UnterstaatSsekretärS in Aussicht chen, die Zeitung:» seien gezwung n, einen Aufruf an . ” »• telegraphische Verkehr im Bezirk Essen bis aus I genommen.
Preußen zu bringen, bas Reich möge nicht tn Bayern Leipzig, 27. Febr. Der gestern beschloffen« weiteres gespertt. eingrdrtn, schreibt die „Deutsch- »Ilg. Ztg": Mr glau- Mgemeinausstand ist heute früh in Wirksamkeit
Bayern zu inte-v niewn, dasis überzeugt ist, daß in gestellt. Es gibt weder Gas noch Elektrizität. Der
Bayern die Ruhe von selbst eintreten wird. Allerdings Leipziger Hauptbahnhof wurde in der vergangenen „ , , - . _, -
muß München daran erinnert werde^ daß es sich selbst Rach vollkommen geräumt. Luch die Wirtschasts- ”0"*. ®eneiaI,0.ms, „...„„„j, z,. yeot. wte ote
w M hL rui h ? roui. e wurden geschloffen. Die Eingänge zum ^^,ft mtt der Ausstandsleitung vereln- ^bigisch« Landeszeitung" berichtet, teilte der früher»
JSÄ bauptbahnhof find von Matrosen besetzt. Die 0F«ei|ta«U. «.««ta
biet der Provinz Brandenburg siegen, nimmt der Inähere Bestimmungen dazu. In § 13 wird bestimmt. Betrieb noch ungestört seinen Fortgang. Gestreikt Idoß Staatsbeamte, die bis zum 81. Dezember 1912 wird dagegen auf ben Werken im angrenzenden nach zehnsäbriger Dienstzeit infolqe Umgestaltung ws Teil der Provinz Sachsen. Staatswesens um Versetzung in den Ruhestand nach-
.. L I suchen, auch ohne «ingetteten« Drcnstmifahigkeft oder
"atzlem»ettorg«»g Benin». I Vollendung bes 65. Lebensjahres Anspruch auf Shifje*
Berlin, 27. Febr. Der Reichskommiffar für Koh- gehalt haben. Dieses bettägt ohne Rücksicht auf di« lenvertettung erklärt« dem Pettreter eines Blattes ge- Zahl der Dienstjahre 45 Sechzigstel ihres ruhegehalts. genüber, baß infolge bet Ausstande» tat Hallenser Be- fähigen Diensteinkommens. Rach § 14 findet bas 6* zirk bte Äo^entargeit sich tn Berlin verschärft haben. I setz Anwendung auf bie Landgendarmerie.
Er hab« von ber Reicheregterung sofort um bie Ent-1 Reit türkißhe Kabinett.
ftndung zuverläsflgcr Truppe» gebeten, um Sabotage zu l e nttn-n 97 1
verhindern und bie Arbeitswillige» zu schützen. Im ^""^ttnopel, 27. F^r D«
Übrige» habe er so viel Braunkohlen nach Berlin 4T
beordert, wie bt« Bahnhöte «.fnehrn-n könnte«. Auf ÜÄJ er!«
”” 8c«ennÄitia «8000 Immen «-H- Riza Pascha, Justiz Djemal Mollak Bei, «uswär-' te« «» vverschtqte«. tiges Juffuf France Pascha, Inneres Reschid Bei, öffent.
■- 5 1 T ■ i licher Unterricht Juffuf Ziad Pascha, öffentliche Lrbei«
HfltSfftflh he« Schewket Turrut Pascha, Evkawrninisteriu« Sezet
JlUalUHÖ. Bei, Handel «bdulah Set und Post Edhem Set. Di«
Die westmächt« gege« ei« Singreisen kn Rntzkanb. I neuen Minister scheinen, so behauptet Havas, geneigt „ r, . ~ ta sein, in völliger Uebereinstimmung mit dem Entente«
Amsterdam, 27. F-btt „Ehrcago Trrbune xommiffar zusammenzuarbeiten, um so bie Kriegsur- meldet, daß bte russische Frage m der vorigen energisch zu verfolg:» und Maßnahmen zur Auf- Woche so dringend erschien, daß Churchill i m I^chterhaltung der Ordnung treffen, doch benötigt bas Flugzeug «ach Paris kam, jetzt jedoch wieder neue Kabinett eine sofottige finanzielle Hilfe jurückgestellt wurde, weil eine Einigung der Westmächte, ttm für die laufenden Ausgaben und nicht zu erzielen war. Churchills Vorschlag IVer^lichtungen der Regierung aufkommen z» rönnen.
-w wiii»—roeimar rraj uuzuülryrn, uie jur neue V u 11 (i; e in « erlIn orei ^.orpeooooore fep. ^n oer ctaot yerrja)! I Gotha, 27. Febr. Bei den Wahlen zur aothaischen
gchtern nach neunstündiger Fahrt abends über anläßlich des Zusammentritts der preußischen Ruhe. In der Sitzung des Vürgervorsteher-Kolle- Landesversa'mmlung erhielte» die Unabhängige» 421S5,
Chemnitz—Gera in Weimar ein. Landesversammlung in nächster Woche betrieben giums wurde vom Bürgermeister ein Aufruf ver- die Demokraten 17 926, bie Deutschnationake« 12523,
Berlin, 27. Febr. Die Lahmlegung des würden. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß lesen, der u. a. besagt, daß der A.» und S.-Rat als Ibie mit ben Deutschnationalen verbundene Liste Grül>el
Eisenbahnverkehrs durch den Ausstand wird immer die bevorstehende Krastprobe zwischen Ord- aufgelöst zu betrachten sei und zur weiteren lRcchtswittschaftl-t) 3264 und die Mehrheitssozia!ist n
Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung inj7580 Stimmen. Es werden voraussichtlich eut'-’cn Emden eine Bürgerwehr gebildet werden soll, die |°a* ,^ie Unabhängigen lü, bie $emolroten 4, oie sich aus Freiwilligen zusammensetzen soll. Deur^chuariouaten 4 Sitze, bie Mehrheitssozial ich-r
Sterordnung über Pensiouieiit»g von Beamten.
Weimar, 27. Febr. (Amtlich.) Die preußiich' Regierung, hat ein« Verordnung über bte einstweilig Versetzung der unmittelbaren Staatsbmtnten in den Ruhestanb erlaflen und bestimmt: Staatsbcanrte, bie v,, .infolge bet Umwandlung von Staatsbehörden nicht
tiom^sstand d« heutebegrnmen hat^ mehr verwendet werden, können einstweilen unter Bo-
Die zum Protest ge^» »ngenü<»ende Lebensmittel. roln(gung ^04^« Wartegelbes in ben Ruh«, be ieferung streikenden Arbeiter veranstaltete» im An- ^Ln Sie eilten als Wartegiw
Ä °^rfam'nl"va «inen Umzug durch vie l ^„es Zeitraumes von fünf Jahren de» Stabt mora» »itlejTaufenbe betnltgten. Nach f^en Betrag, »ach Ablauf des fünfjährigen Zeit.
Beendigung bes Demonstrationszuge» zog eine Anzahl >