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4

6oobere gutrtläiflge

Oster i gesucht.

1683

an

NMtkRl fetter.

räumen gesucht.

1665

I sstSmmkhilt. I Waschfrnu - 1 g-sucht. 1661

1

Karre«

1561

Hotel Ritter.

Nterlblatt für Bestellung des Gemüsegartens

i

(-»»schnei»««)

towftei Cpfnaf.

Meldung auf »ein Bonbüro om V la» Nr. 1.

fett ab. b 1566

Amtliche Bekamuiachnuaen

der VflubrntSämttr SiarbntuHb Kirchham

Sohmtedeme! «ter Heinrich Hevdrich, Treibouten.

Ahr für den Fuhrverkehr gesperrt.

Ibeoter ftonjerte. Be-tewm lungert «s».

Die Besitzer von Ferkeln find auf 6tforh»et ®e= «rttidebehorde verpflichtet, dieser über die '-»hl nnv das Alter der in ihrem Befitz befindlichen Fl Aus­kunft 3« geben.

r. Kirchhain, 22. Febr. Unter großem Ge- kolge wurde gestern unsere älteste Einwohnerin Witwe Noll, zu Grabe getragen, die ein Alter von 91 Jahren erreichte. Acht Tage vorder wurde der 84j ädrige Schuhmachermeifier Friedrich Giebel beerdigt, eine in Sängerkreisen bekannte Persönlichkeit.

5eflett*9taff<w rmL 3ftad)bart»eMete.

Laasphe, 24. Febr. Wie man derWittg. ßtg. mitteilt, ist damit ^u rechnen, daß, wenn nicht in den nächsten Tagen eine durchgreifende Besserung in der Kohlenzusuhr eintritt und das ist leider so gut wie ausgeschlossen der gesamte Eisenbahnverkehr auf unserer Strecke eingestellt wird.

Herausgeber: Dr. phil. Earl Hitzeroty.

Verantwortlich für den politischen Teil: Kurt H a i n kej kür den örtlichen und provinziellen Teil: Wilhelm Wißner, für den Anzeigenteil: Andrea- Vatz-4 mann, sämtlich in Marburg. >

geblieben ist und wieder mit dem Zug zurückgefahren ist. DasEingesandt" wurde, wie wir mitteilen können, vor allem angeregt durch die Meldung des Wolssschen Büros über einen geplanten Anschlag ans denSonder- uig Herrn Scheidemanns". Bon sozialdemokratischer Seite hat man recht lange Zeit gebraucht, ftm zu dieser Angelegenheit Stellung zu nehmen. TerVorwärts" hat sich dazu unseres Wissens überhaupt nicht geäußert, obwohl die Zuschrift an uns auch in Berliner Blätter übergeqanqen ist.

e Sie Hanauer Unruhen. Dem Bernehmen nach find die bei den Hanauer Unruhen verhafteten Rädelsführer und sonstigen Hauptbeteiligten dem hieflgen Landge­richt zur Aburteilung überwiesen. Die Untersuchung dürfte selbstredend längere Zeit In Anspruch nehmen.

Straßensperre. Am Donnerstag, den 27. Februar, wird die Wette-gasse wegen Aufbrucharbeiten von 8 bis

N-eskfurk »TL, 85. Febr. Der Zentrums- akgeortffhete Mittelschullehrrr A. Schwart, der für die Nationalversammlung und die Preußische Landes­versammlung gewählt ist, hat levteres Mandat nieder­gelegt. An seine Stelle tritt Maurermeister Geil, Oberlich nsteiu. der dem Preußischen Landtag während der letzten Legislatnrveriode angehört hat.

Brückenau (Rhön), 24. Febr. Kaufmann Her­gen röther von Marburg hat lautCass. Tagebl." daS Dunkel'sche Anwesen am Marktplatz erworben.

Semeiusame f 'anntichuug.

«ckanntmachmig über -öchstpr, für Ferkel.

Auf Grund der Bekanntmachuniüber di« Errich­tung von Preisprüfungsstellen mtttzle Dersorgungs- regelung vom 25 September/4. Rrmber 1915 und der dazu ergangenen preußischen sführungsanwei- fungen vom 6. Oktober 1915 und IHuli 1916 sowie auf Grund des Gesetzes, betreffend ochstpreif«, vom 4. August 1914 und seiner Erganzun, wird für den Umfang des Regierungsbezirks Cast folgendes ow- ,l« ordnet:

roirh nur AuLhilf« gesucht. Meldung mit Zeugniffen

weichet kochen kann, »der einfach« HILb» z. 15. März oder später gesucht. An geb.

Fran Carl JUriu, Aeudeim.

* $i« Deutschnational« $oT!cpartei hatte am Mon- zaa Abend zu einem Vortrag Prof. Dr. Bredts über pas Tdema:Was -rwartzen wir von der National- perfammlung" in die Stadtsäle eingeladen. Herr Buch­händler Sonnenschein eröffnete die Verfammlung wit einem Hinweis auf die Wichtigkeit der Stadtver- yrdnetenwahlen, obwob^ der Abend dem nicht gelte. Bon der Nationalversam-nlung erwarteten wir nach den Aeden nun Taten. Wie sich die Deutschnationale Bolkspartei diese denke und wünsche, darüber werde Herr Prof. Bredt Näheres aussühren. Der Vor­tragende stellte zunächst fest, daß wir von der Lösung gus dem Chaos, die wir von der Nationalversammlung etmarten, noch nicht viel gemerkt haben und zog dann vorweg die Bilanz der neuen Regierung. Sie sei niederschmetternd, obwohl der gute Wille anerkannt werden müsse. Wir stehen vor der Auflösung unseres Heeres und unserer Geldwirtschaft. Die monatlichen Ausgaben seien prozentual höher als während des Krieges und würden durch ununter­brochenes Inganghalten der Notenvresse bestritten.

verloren. Es gilt, den den A- und Sl-Räten fr- grundeliegenden Gedanken der Mitarbeit des Volkes an Regierung und Verwaltung in gesunde Bahnen zu lenken. Prof. Bredt stellte fest, daß die Parteien der Rechten also sehr viel von ihren alten Programmen aufgegeben und sich eben zu einer neuen Partei zu­sammengeschlossen haben. Aufrechterhaltenwol- len sie das Privateigentum und die Privatwirt­schaft unter Sertoerfung der grundsätzlichen So­zialisierung, die Religion im Staate, der nicht von ihr, wenn schon von der Kirche, getrennt werden soll, und den n a t i o n a l e n Gedanken. Vorbedingung für den Neuaufbau, ist Sicherdeit nach außen und innen, die die Nationalversammlung schaffen muß. Prof. Bredt ist überzeugt, daß wir, wenn zu dem Kön­nen das Wollen komme, schon wieder hochkommen. Zur Aussprache meldete sich nur Herr Liebe gut, der vom sozialdemokratischen Standpunkt aus die jetzi­gen Zustande vielfach milder ansah, aber zugab, daß wir nur durch Arbeit gesunden können. Cr äußerte sich auch zu der von Prof. Bredt erwähnten Fahrt Edjeibe- manns in einem Sonderzug und der der Frau Ebert in einem Salonwagen. Scheidemann habe ursprünglich zu den Waffensttilstandsverhandlungen fahren sollen und daher den nach Svaa gehenden Sonderzug benutzt. Diese Berichtigung habe dieOberh. Ztg." nicht ver­öffentlicht. Frau Ebert sei nur in dem im Zuge lau­senden Salonwagen mitgesahren. Herr Sonnen­schein stellte in seinem Schlußwort fest, der Abend habe gezeigt, daß die Deutschnationalen nicht die alten ..Rückschrittler" seien. Die Saat des christlich-sozialen Gedankens sei aufgegangen. Er forderte zum Anschluß an die Partei auf, dann werde Deutschland genesen. Zu der Erklärung Herrn Liebeguts haben wir zu agen, daß eine Berichtigung über den Scheidemann- chen Sonderzug uns nicht zngegangeu ist, wir also eine olche auch nicht veröffentlichen konnten. Im übrigen erscheint es uns ein glücklicher Zufall zu sein, daß Herr Scheidemann gerade zur Wahlzeit nach Trier oder Svaa fahren wollte, in Cassel (seinem Wahlkreis) stecken'

I &

Di« in den 2 und 3 festgesetzten Höchsts, find Höchstpreise im Sinne des Gesetzes vom 4. Az 1914 nb ter dazu ergangenen ergänzenden und <tbern> bei» Bekanntmachungen und Beiordnungen.

^öchstpreisüb.'rschreitungen werden nach l Der- »iduung über Preistreiberei vom 8. Mai 1918?;^, Gesetzblatt S. 395) mit Gefängnis und mit Strafe bis zu zweihunderttausend Mark oder mit eimitfCI Strafen- bestraft.

5 6.

Zuwiderhandlungen gegen § 1 unb § 4 diesg^ ßrnntmachuug werden mit Gefängnis bis zu s-cktzg« aten oder mit Geldstrafe bi» zu fünfzehnhundert

* Bersammlmrg. Die Arbeitsgemeinschaft kauf­männischer Angestellten usm. hält heute abend in den Stadtsälen eine Verfammlung ab.

Post erfährt, soll der Landtag demnätM rtfinfg irmmentreten unb eine neue Regierung bilden. T*8: bäuerische Kongreß der Arbeiter-, Bauern- und datenräte bat sich für eine Koalitionsregira- t u n g eklärt und die Soldatmräte des Landes bean>' tragt, sich den Anordnungen der neuen Regierung M fügen. i

Die Verbindung BerlinWeimar bedroht.

ks. Weimar, 26. Febr. Auf den gestern voA Berlin nach Weimar laufenden Parlameutszug ist etit Anschlag verübt worden, dessen Wirkung aber durch die Vorsichtsmaßregeln der Eisenbahnangellellten noch verettelt werden konnte. Infolge de» Ausstande» tx ?>alle wurde versucht, da» Auslaufen de» Zuges aus Hall« zu verhindern. Rur dadurch, daß der Führer ix raschem Tempo durch Hall« durchfuhr, konnte er dex Zug durch die gefährdet« Zone bringen. Inzwischen stnd bei Halle di« Geleise aufgebrochen wow den, sodaß die direkte Verbindung zwischen Berlin und Weimar unterbrochen ist. Di« Züge werden über Leipzig geleitet. Wie wir erfahren, werden aber dies« Zöge hn Babnhof Leipzig vom Arbeiter, und Lol» batenrat untersucht und kontrolliert. Max ist einem Plan von kmrttakistttcher Seit« auf di« Spur ge» kommen, wonach beabsichtigt wird. Weimar ringsum vom direkten Zugverkehr abzxschneiden. DtN Reichsregierung hat Kenntnis von bkien Umtrieben, st« läßt versichern, daß st« mit äußerster Kraft gegen bieten Plan vorgehen wird. Nach Meldungen, die ix Weimar vorliegen, ist der Babuhof Holle von Nus» händigen belebt. Der Fernverkehr ruht vollstänvtg. Auch in Naumburg ist der Ausstand erklärt. Ix Leipzig wird der Ausb-uch des Ausstande» erwartet. Wnn das der Fall ist, dann wäre Weimar vom direkten Zu-, verkehr abgeschnitten.

§ 1.

Ter Berkaus von Ferkeln darf ni,z«ch Sebendge- vicht erfolgen. \

§7.

DieseBekanntnmchung tritt sofort in Kraft.

(AH. G. 1909. I. Sing.)

Caste l am 15. Februar 1919.

Der Segwrunfispräfibent. gez.: Graf v. Bernstorsi.

Wird veröffentticht

Di« Gendarmerie ist zur genauen Ueberwachung der vorstehenden Verordnung besonders angewiesen.

Marburg und Kirckchain, den 22. Febr. ISIS. (809 Di« fianbrfite:

v. Loewenstein. ». Gilsa.

Der 9L unb L.-Rat: Ros«.

XrileoWlM gesucht. J-ttkn« Kchebd, 1647 Ete nrorq fl.

UnpsNtische LaoesnaHrichsM.

vinbruch bei Lichhoru. Berlin, 24. Febr. In ber Wohnung des früheren BerlinerPolizeipräsiden­ten" ht der Langenbecksttaße ist ein Einbruch verübt worden, bei dem den Dieben sehr stattliche Mengen Lebensmittel, Schmalz Butter, Eier, Wurst, Fleisch, sowie große Bestände feiner Wäsche und Kleidung in die Häud« fielen. Wo hat das aller der trefflich«Polizeipräsident" her?

«isenbahnuufall. Köslin, 24. Febr. Auf der Bahnstrecke BelgardEtolp löste fich in der Stäbe des Bahnhofes Thunow non dem Packwagen eines Güter­zuges mit Personenbeförderung ein Gaskessel und fiel auf das Geleis. Dadurch entgleisten vier Personen­wagen. 22 Perlon-n wurden leicht verletzt.

Erschossen. Mannheim, 25. Febr. Kommerzien­rat Karl Reuther von der Fttma Bopp u. Reuther tmt'be heut« nachmittag auf dem Wege von der Fabrik nach seiner Wohnung von einem hi» jetzt noch nnbe- kaiiiitsn Mann erschoßen.

Flüge in bisher unmögliche« Höhe«. Pari», 23. fo-'br. DerStatin meldet: Das Mitglied der Aka­demie der Wissenschaften, Rateau, machte eine Erfin. dtmg, die es den Flugzeugen ermöglicht, mtt bisher un- gekannterGeschwindigkeit in bis heute unmöglichen 6öhen zu fliegen. Dadurch könnte eine Reise von Paris nach Algerien in fünf, nach 1 niw in elf Stun­den zurückgelegt werden.

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Mitteilungen aus dem Leierkreise. -

Zu den Stadtverordnetenwahlen, 'j

Der Deutsche Beamtenbund, OrtSgruvve MarbnrA, und die Arbeitsgemeinschaft kaufmännischer Angestel^ ter, Bürooehilfen, Bank- und technischer Beamten Mar» burgs haben für die am 2. März stattfi'ndenden Stadt« Verordnetenwahlen eine Wahlvereinigung gebildet unb eine eigene Liste ausgestellt, der fich auch noch anbete Bernfsvereinig'mgen au-wschlossen haben. Dem Deut» sch-n Beamtenbund gehören sämtliche höhere, mittlere und untere Staats- und Kommuualbeamten an. Dee Arbeitsgemeinschaft sind der Deutsche Bankbeamten^ Verein e. B., der Deutsch-Rationale HandlunaSgehil» ^en-Berband, bet k-ti'fmännische Verein von 1858 Ham­burg, der Verband deutscher Handlungsgehilfen, Leip« zig, der Verband technischer Angestellter, der Verein ber deutschen Kaufleute, Berlin, der Verband deutsch« Apotheker und der Deutsche Werkmeister-Verband ange» schlossen. Beide Hauvt-Oraamsationen haben von jeher bas Prinzip jegliche Parteipolitik zu meiden. Um die­sem Prinzip gerecht werden zu können und weil auch das Stadtparkament kein Kampfplatz der politische« Weltanschauungen sein soll, haben sie sich b.r t ent» stossen, einen eigenen Wahldors-h^-. ' -t.

Für eine in guter Loge gelegene wirtschaft wirb kau- tconssähiger 1614

Wirt

gesucht. Rädere Auskuait > erteilt A. Lotte, | wehrdaerweg 12.

Lstzts oiachrichtm,

Berlin, 26. Febr. Der österreichische Staats­sekretär des Aeußern Dr. Bauer stattete in Weimar gestern dem Reichspräsidenten Ebert und bem Minister­präsidenten Scheibemann Besuche ab. Mit letzterem hatte er eine längere Auseinandersetzung über die wirtschaftliche Seite des Anschlusses. Heute reifen die österreichischen Herren nach Berlin, um die Verstaub lungcn mit dem Grasen Brockdorsf und mit den ver­schiedenen Reichs ämtern aufzunehmen.

Berlin, 25. Febr. Rach Mitteilung der schnv- dischen Gesandtschaft in Konstantinopel, bit ben Schn st der Deutschen in ber Türkei übernommen hat, finb 750 deutsche Zivilpersonen am 18. Februar von Kon- 'stantinopel nach Triest abgereist.

Bern, 25. Febr. Wie derProgr^s de Lyon" aus Brüssel meldet, ist der erste Sonderzng mit den ans Brüssel abgeschobenen Untertanen der Mittelmächte am Montag ohne Zwischenfall abgefahren.

Helsingfors, 25. Febr. Die englisch« Re­gierung untersagte allen Handel zwischen Deutschiaud und Finnland.

London, 25. Febr. Auf die Anfrage im Unter­haus, ob die Schelde und der Rhein für Truppen­transporte nutzbar gemacht würben, erwiderte Hauptmann Guest, das Kriegsamt hoffe, in kurzem einen solchen Dienst einzurichten.

Di« Lag« in Saget«.

Mün cheu, 26. Febr. Wie berichtet wirb, soll ;tdi ber Spartakusbund unter dem Vorsitz Dr. Leviens zv einer felbstänbigen Regierung Bayerns konstfttnctt haben. Angeblich verfügt diese neue Regierung toter eine bewaffnet« Truppe von 1000 Manu. Wie weiter gemeldet wird, ist die vorläusige bayerische Re­gierung ein« Räteregierung unter ber Bollzugsgewalt des Arbeiter, und Coldaienrates. Wie die Münchcue,

8 2.

Beim Verkauf von Ferkeln durch « Biehhalter oder Züchter (ab Stall) darf bet Preis, bas Pfund Lebendgewicht nicht übersteigen:

a) bei Tieren im Lebendgewicht bis 20 unb 6 «4, b) bei Tieren im Lebendgewicht von ehr al» 20

Pfund bis 35 Pfund 4 <4,

e) bei Tieren im Lebendgewicht von »ehls 35 Pfund bis 50 Pfund 3,50 -4.

18.

Leim Verkauf von Ferkeln durch d<Bi«hhalt«r eher Züchter auf dem Markte oder burWieberver- Lujer darf der Preis für da» Pfunb endgewtchr Acht übersteigen bei einem Lebendgewicht 20 Pfund (§ 2a) 5,50 -4. bei einem Lebendgewicht »mehr als 20 Pfund bi» 35 Pfund (§ 2 b) 4,40 A «bei einem Lebendgewicht von mehr al» 35 Pfund big Pftrttd (§ 2 c) 3,80 M.

Für unser Papiergeld ohne Deckung könnten wir aber hn Auslande nichts kaufen, wir hätten kaum Geld, uw hie in Aussicht stehenden Lebensmittel zu bezahlen. Für die jetzigen Zustände werde nun noch die alte Regierung verantworttich gemacht. Ebenso viel Schuld trage aber auch der auf Grund des allgemeinen, gleichen Wahlrechts gewählte Reichstag, der die Regierung nich: genügend kontrolliert und z. B den unglückseligen Frie­den von Brest-Litows? genehmigt habe. Auch über den Kaiser sprach Prof. Bredt ?urj. Niemand habe ihn im August 1914 als Kriegshetzer angesehen, vielmehr habe man Sorge gehabt, ob er den Mut zur Mobilmachung haben werde. Den Feldzug hätten wir verloren, aber die Feinde ihn noch nicht gewonnen: denn auch bei ihnen könne eS Unruhen und Umwälzungen geben. Die auswärtige Politik, in der wir schon zurecht kom­men würden, macht Prof. Bredt überhaupt nicht so 8wße Sorge als die Lage kn Innern. Hier müsse ie soziale Neuordnung kommen» und da be- «ite der neue Berfassungsentwurs groß- Enttäuschung: denn es stehe kein Wort davon in ihm. Prof. Bredt sieht weder vom demokratischen noch vom altkonserva­tiven Standpunkt anS eint Möglichkeit, an die Lösung ber sozialen Neuordnung heranzutreten. Er gab rück­haltlos die von den früher» Konservativen begange­nen Fehler (Wlehnung k§ Mittellandkanals, der Elektrisierung der Berliner Stadtbahn, der Erbschasts steuer unb des allgemeinen gleichen Wahlrechts) zu. Ans dieser Bahn gehe es »cht Wetter. Der Ausweg fet ber christlich-soziale Gedanke, den bi« neue Deutschnationale Volksparte ganz in den Vordergrund stellt unter Beibehaltung de guten alten konservativen Grundsätze. Der Redner ntreidelte nun in großen Zügen das P ro g ramm,-essen Verwirklichung von der Nationalversammlung enartet werden müsse: Der soziale Arbeitsvertrag bieteben einzigen Ausweg aus den bisherigen Verhaitnissertzur sozialen Neuordnung, wobei hervorgehoben werbe, muß, daß heute vielfach nicht die Arbeitnehmer, fonlrn die Arbeitgeber recht­los sind. Die Arbeitswseinterpützung ist ietzt zu hoch, vielerorts werben Auiter gesucht, gleichzeitig aber täglich HunderttausendÄtl Unterstützungen mis- gegeben. Die Regierung mH das Recht haben, Ar- veitsunwilligen die LebenSmiel zu entziehen. Nötig ist eine Besiedlung in großenMaßstab und ein gesun­der Bauernstand. Die Wotungsfrage muß gelöst werden; Grund und Boden ti> Geld zum Baue« ist da, al er die Arbeiter fehlen, to Schulwesen muß die Fachaussicht kommen, das Ezuen darf weniger als bisher in de« Vordergrund trjn. Die Arbeiter- «nd Soldatenräte wolst trotz der National­versammlung nicht versch vindz aber dieses unkon­trollierbare Nebenherregier-n isweiterhin nicht mög­lich. Sie vertreten nur elnen$eil des Volkes unb hemmen die Regierung. Derledanke von Kontroll- ' organen ist nicht neu: die KisausschÜsse, Bezirks- i aus schlisse unb Provinzialrat- sd als solche gedacht 1 gewesen, haben aber die Bcrbiiung mit dem Volke

Empfehlt mich für bas veretne Pub.c . . ..... es am Sonnabend während des Konzerts nicht gelang strd; Anssteben, Stühlerückrn und Herumlaxfen btt Aufmerksamkeit ganz von dem musikalischen BortrxG -tbzulenken als Lehrer im Lärmmachen, da als Kriegs­teilnehmer bekannt mtt den verschiedensten Arten von Getöse. Vielleicht Holzhacken toißjrtnb des Konzerts?

B 0 rck> art.

.............................. a im» M.

WM MM I

6roll N c>i, i, - B»«««r, Ketzerbach 80.

einige Stauben vormittags gesucht. 1569

Frau Otte Semi er, ______^ahnholftraße 10.

Lrdevlllche

Putzfrau

znm Reinwen vvn 8 Büro-

Äriltlitr ginnt znm »egelxxlsetze» sofort gesucht 1676

Lowka, Stxdifiile.

Sir Imimlue. stortziiarbalber sofort zu erlaufen: 6 1526

1 tiltrnee Pesr

Stütz» der Haossraxz. 1 März oder {pater gesucht.

$ «erböte unter E. Z. 45 en

die Geschäft»^«'. bl«»5

Auf sogleich oder 15. März

von einzelner Dome qcsuckt. Vorzuft. b'i lOUhr»rr.n.ob.

fitea 7 und 8 Uhr nachm. t> 1530 Orleonür. 4, l.

ttfwattnna fof. gesucht Prof. Mxafl,

1673 Aenidofriroße 19.

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