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GiiNiee fifiiieoti.

Pfg., zugesandt

5824

Ter finnische «eich-verweser ht Stockliolm.

Stock»»!«. 18. Refc. »EN» M Befnches

Mf Ärafmf«.

Holland und Belgien.

hielt hier 1878 die Ernennung zum «. o. Professor «nd folgte 1884 einer Berufung nach Marburg als Ordinarius fkr pharmazeutische Chemie und Di­rektor de, pharmazeutischen Instituts al, Nach­folger Zwengers. Ruft nach Berlin hat Geh. Rat

nehmigunq feines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt

Dem bisherigen Staatssekretär des Reichsmarine-

Marburg Herrn Lecker-Fronhause«. und fitt de» Kreis KttMain Heern Eidam-Rauschenberg mit dem Einzleksen der Beiträge. Auf Vorschlag de» Herrn Holly wurde ferner beschlossen, bk Beiträge, wenn sie nach erfolgter Mahnung nicht efngefcir, durch Post- nachnahme eiuzuztehen. Mit der diesjährigen Körung lall 6»be Mai »der Anfang Juni und zwar zunächst tm Kresse Kirchhai» begonnen werden.

* Nächtliche Schiesserei mit 3ebee#rfelg. Jn nicht gering« Aufregung wurde« »ergangene Rächt die S» nuchner der Lingelgasse ta Weideuhauleu dadurch »er­setzt, daß zwischen zwei Männern eine 6trdtigtett ytw> Austrag gebracht wurde, die damit endete, daß der eine leisen Gegner durch Gewehrschüsse tötete. Ueier das beklagenswerte Vorkommnis erhielten wir «»! der Polizei Mf~rte Darstellung: 3» der vergangenen Nacht gegen UM Ahr hat der hier ansässig« Arbeiter Karl Schäfer uo» seiner Wohnung iu derLingelgaff- au» de» -Sudler Wilhelm Schneider, ebenfalls vor, hier, mit eine« Armeekaradtner seine, Lei der Wacht- kvmpagnte hier befindlichen Sohnes durch zwei Schüsse getutet. Zwischen treiben Männern bestand schon lange ein Streit »ege» eine, Mädchen», da» Schäfer in den nächsten Lagen heirate» will. Schneider hatte mit den Mädchen früher ei» Verhältnis, hat sich aber spä- ter mit einer «deren »erheiratet Er wandte sich dann al» «erheirateter Ma« feiner frühere» Gelrehten wieder zu, bedrohte ste und Schäfer wiederholt #eb wollte dt« Heirat der Leiden verhindern. Seit gestern Abend hat et dauernd Me Schälersche Wohnung 6e»

i Die itakienlfchen Forderungen ht Tirol.

[ Berlin, 14. Febr. Der ^Vorwärts" schreibt: In Deussch-Tirol wrchnten 1910 geschlossen beieinander 31222 Deutsche, zerstreut 9865 Italiener. Ladinisch- Tirol mürbe von 25 000 Ladinern bewohnt. In Ita. lienilch-Tirol lebten zerstreut 13 450 Deutsche nntrr 360 847 Italienern. Italien verlangt nun Tiroler Ge­biet bis Relcheil-Scheideck-VD-nntposs und Toblaiye' Selb (bis Grenzlinie). Damit fordert es ein gutes

Stück reindeutsches Land. Wenn den italienifkyen Zvun'ch'n in Bari» Rechnung getragen würde, so »fit. den 215 353 volksangehörig« vom geschlossenen deutschen

Berkin, 13. Febr. Generaloberst Graf ».Kirch- d ach, bisher Oberbefehlshaber der deutschen Truppen .n der Ukraine, vorher der 8. Armee, wurde in Ge-

artig empfunden und daher auch von einzelnen ei, i wahrheitsgetreues Bild vermitteln können. I, : ihrer Vortragsart tritt zu häufig die Schau, 1 fpielerin in den Bordergrund, und es wollte «n, scheinen, als ob in einer Anzahl von Briefen und ' auch Gedichten diese etwas präzisierte Art nicht immer dem vom Dichter in der betreffende, . Schöpfung Empfundenen entspricht, und doch sollt, uns nicht nur das Innenleben der geschilderte, Persönlichkeiten, sondern auch das des Dichter, gleichfühlend berühre«. Mtt Demeisterung ihre, Organs bei der Maleret der Effekte, gepaart mit abgemessener Modulation vermag ste wohl eine« anspruchslosen Zuhörerkreis in den Bann ihre, plastischen Persönlichkeitszeichnung zu ziehen, je. doch nicht vor dem Forum einer Universität», untz Gelehrtenstadt zu bestehen. Von besonderem Aus­druck beseelt war das Kapitel von derFrau Rat, durch deren Aussprüche d» Hauch großen Lebens. Seifte» geht und deren unverwüstlich« Herzensfröh. lichckeit ans alle» ihren Pla»dereien und Briefen spricht. Von ihr entwarf uns die Künstlerin et» sehr sympathisches und anschaulich« Bild, das ht anheimelndem, biederem Dialekt zu uns sprach Aus den einzelne» Abschnitten mehrerer »riefe Goethes und solcher an ich» gerichteten klangen bet aller inneren Anteilnahme fast nur die Lieb«, und Leidensempfindungen zu gleichmäßig hervor, und doch waren Me Fraiiengeftalten f» verschieden voneinander. Etwas spärlicher waren die Gabe« von Gedichten, deren Vorkrag zum Teil von tiefer Innerlichkeit durchdrungen »ar, wenn auch bet einigen die Auffassung der Künstlerin von der mancher Hörer hin und wieder abwich; aber ob. fektio empfinden oder spreche» kann man hieß kaum, denn Musik schlnnnnert zwischen den Druck, zeilen der Goethefchen Lyrik, wnb beginnt ean g«. wisse Lieder kant »der leise zu lesen, so geht di« Stimme unwillkürlich tn «eftrng über. Ero^j "Bewunderung muß man bei der vollkommen freien Wiedergabe des schwierige» Stoffes Frau Gross Gedächtnis zollen. Reger Beifall lohnte die Kunst, lerin, die uns noch als ehemalig« Schauspielerin aus ihre« hiesige» Gastspiele» in angenehmer Er. innerung steht.

* Auskünfte tot« Truppenteile »sw. vom General, kommando in Tasse! wftd uns geschrieben: Die ®e« mobilmachungs-Anskunftsstellen des Krlegsmtniste- rinms sowohl, als di« des Generalkommando» sind »il Anfrage» des Publikums 8ber Standorte so» Truppen, Ersatztruppenteile, Demobilmachunqsotte and Demoti 1. machungsaagelegenbeftcn aller Art st» überhäuft. daß eine zettgerechte Beantwortung dieser Kranen nicht mehr durchführbar ist. Das Publikum wird daher in feinem eigenen Interesse gebeten, Anfragen vorstehen­der Att an die pmächft gelegenen Garnison- oder Be. zi'kskommandos zu richte». Dies« Stellen werde» durch das Generalkommando mit den notwendigen Sntev. lagen für di« Srrskunftserteilung ousgefrattet. Fall, die Garnison- oder De,ritt»r«mmaados nicht In der Sage sind, die ffewünscte« Antwort zu erteilen, werden »on ihnen die Anfragen an bas Gene-allammmrto. non diesem nötigenfalls an das Kriegrministeri «»v weiter- geleitet. llnmMekbar an das Krieg-Ministerium ge­richtete Anfragen tomen auf Beantwortung nicht mehr rechnen.

be» Genera!» Manner beim beim schwedischen König fanden mittag, bei Ankunst bk, finnischen Prässdenteu Straßenbmbgebmm«» der Arbeiter statt. Der geplante Ausstand ist im ganze» mißglückt, besonder, unter den älteren Arbeitern. 6, kam nur tn Arbeitermfzstgen anf einigen Plätze» und Hauptstraßen der Stadt und zu ZulmmuenstSsseu mit der PÄtzri. Die Menge der« sucht« die Polizeiwache zu stürmen. 6, gelang jedoch, sie rurückzndrängen und zu verhindern, daß die teiefewfr feiettichketten gestört »erben.

Haag, 14. Febr. Bei bet Behandlung des

i*1 ^J*®*!* KaMittet sagte raPUKtw ^>uirrs,rtreiar uto atritgsunmnc-

v*L5f ZtWnin "fr ftf*CT Zustand der holla», k mnts, Vizeadmiral Ritter v.Mann, ist aus fein Nischen Flotte, das Material sei Mar schwach, aber Ansuchen der Abschied bewilligt worden.

es sei nicht wertlos und jedenfalls ausreichend, um! Hannover, 14. Febr. Etabsar^ Dr. Arning gegen eine kleine Ration aufzutreten, wenn diese Itnm der Heldenschar de» Generals ». Settow-Vorbeck, versuchen sollte, Holland etwa» vorzuschreiben- Sonntag unemwrtet wohlbehalten in seine

den», sagte der Minister, man darf nicht vergessen,

haft mir *** ff.tn. us» 16ernt» von 1892 Ws 1896 al» Assistenzarzt der

vast wir auch kleine Rachbarn habe». Schntztruppe für DeutsckttOstafnka aneebdrt hatte und

Avgemeen Handelsblad- schreibt: Mr haben I al, Arzt in Hannover lebte, hatte sich kurz vor «n«- nlemals auf Dank dafür gerechnet, was die Rieder-1 bruch des Krieges »ach dem Kilimandscharo begeben lande seit Oktober 1914 für die Belgier getan I 'Wecks Vorbereitung des Baues einer Schutzbütte für

l Marburg unb UmgegevA.

Marburg, iss. Februar.

Universität. Der langjährige Vertreter der pharmazeutischen Chemie, Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Ernst Schmidt, tritt vom Lehramt zurück. Geh. Rat Schmidt ist am 18. Juli 1845 zu Halle a. E. geboren, vom 186169 war er al» Apotheker tätig, bestand die pharmazeutisch« Staatsprüfung »ad promovierte 1872 tn Leipzig. Zwei Jahre später habilttierte er sich in Halle für Chemie, er»

2»» 5tegei*berget Mn». Di« tiefen Eingriffe, welche im Lons« der Kriegojahr« bt die Bichbestende «emacht wurden und heute »och gemacht werde», der Mangel an Kraftfutter und sonstige Umstände had.^ auch unter unfer.-n alten Lodenständige» Lieh, dem DoaelsLerger Sin», nicht zu knapp aufgeräumt. Nu» Heist es, das Berlorene wieder zu ersetzen und mit neuer Kraft ans Werk zu gehe», )«m eigenen Nutzen, löt das Allgemeinwohl und zum Segen unsere» Bokke». Im letzteren Sim» begrüßte SanLrat » Loewen- stei» die gestern mittag im L-kak- Les «riegsmirt- fchaftsamts oerfammette» Mitgliedcr der Wortezg» Kirchhainer Herdbuchgefellfchaft für das. BogelsLe.'^ Rind. Er machte dann Mitteilungen über die in bv. Kriegsjahren abgehalreae Kerkerakoerfammlungen rmd bedanette zugleich den Mckgang, den di« Zahl der Zuchttiere genommen habe. Herr Holly bestätigt,, dass durch die LLfchlachMmgen niet wertvolles Zucht­material verloren ginge; Gesuche mn Freigabe müssten on Las Snndratsamt grritfckt werden. Bei de» letzten Kömngsreifen hätte» |k die Ställe ziemlich teer g» künden. Las vorhandene Meh sei aber trotz dem feblen. de» Kraftfutter in gar nicht zu schlechter Verfassung M- wesn. Ein Beweis, dass Las Vogelsberger Metz llch auch knappen Verhältnissen gut anpatzt. Der fetthcttg« Vorstand wurde einft.mig wtedergewählt. Bei Erstat­tung der Rechn»ngsadlagc wurde auf die Schwierig­keiten Le» Eingehens der Beiträge hingewichen. H« Me Sache zu erleichtern, beauftragt« »an für den Riete

I Berlin, 14. Febr. Gestern wurde im preu- iBerstänignngsfrieden, Italien aber fordert einen ® e. bischen Kabinett beschlossen, die preussische Landes- swaltfrled e n. Es will ganz Ladinifch-Tirol, aussei. Versammlung zum 4. März einzuberufen. Die Ta- ° ^aSS?!"m Deutsch-Oester,

oana soll nur m-nio- m. Irei<* ®'8 einen Be^standigungsfrieden und verlanat va,

S P1 ,iw Volksabstimmung unter allen Völkern LLL7» ^gierung gelten. Die Tirols. Durch Liefe Abstimmung solle» Me Völker Ti-

Berfassung soll spater beraten werden. Die mass- rels über ihre staatliche Zugehö-igkeit selbst entsch-iden gebenden Ratteren, besonders der Zentralrat, iLo nur kann man den DerstLSdigungsfrteden machen, haben die Absicht, auch für Preußen einen Staats-1 .

I DttilÜMmüt.

' Siet, 14. Febr. Der deutsch-österreichische Steate- kauzler Dr. Rennt, äußerte sich gegenüber dem ««= »er Vertreter der KorrespondenzSÜdoft-Telegraph"

Me ftit i» Seit.

Berkin, 14. Febr. Aus Anlaß der Verhaftung Rabe 18 werden von svartakistikcher Sette für Sonn­tag Kundgebungen geplant. An ihnen sollen, dem vernehmen nach, auch bewaffnete Soldaten teiknehmen. Die Regierung macht darauf arifwerlsam, daß das ver­bot von Ansammlungen und Kundgebungen für Berkin »och immer besteht. Gegen die Uebertrttsng des Ver­bots wird die Regierung mit allen Mitteln einschrei- ten. Die Bevölkerung wird ernsthaft getoemt sich an einer Kundgebung w» gekennzeichneter Att zu beteilige».

[men hat. »ernt et siebt wie bet Gall beim Kott-Lettow-Vordeck teilgenommen. Als der General auf neben do« vottugiesisches Gebiet übertrat, mußte Dr. Arning,

22^*2?» enbet* 6tfld der selbst schwer an Fieber und Dysenttie erkrankt war,

vm» Besitz feines Gastgebers anzueigue». | mit dem Lazarett zurückbleiben. Er wurde von den

[ Die Verfolgung Ltr Flame». k Engländern ^nächst noch Ostindien, dann noch Aeghv-

S«t», 13. Febr. Im Anschluss an bte Berbaf. ®<m »» er »er einigen Monaten die

kung d«, Vorsitzende» der grossfiSmischen Attteisten- l^ckrnse nach «ngland»«ttrtten tennte. Ueber Kopen- bewegnng, Prof, vorn», in »eüsiek meldet der sbagen und Warnemünde ist. er nunmehr wieder in die LSemp»-, daß »ach Feststellungen der militäril<ben 6i. Hnmat zurückgekehtt.

Icherheitevolizei tn Brüssel etwa 80 flämische «Vivlsten | v e iVha ft e n ,13. Febr. FftrliugGe tibenbe6 [nach Brüssel zurückgekehtt sind »d-r mrückkehven wollen. I^et ans Malmö: General Subendorfs suchte bei [Deren Absicht ginge dahin, heimlich Zeitungen «rschei. l»er lchlve^schen Regierung bte Erlaubnis znr VerlSnqe- >n zu lassen, mn etw flämische Organisation her,». I Anes Aufenthalte« in Schweden nach. Die stellen. Den Blättern pifolgt sei man auf di« Spur I Regierung antwottete zustimmend.

einer grossfiLmischen Verschwörung getemmen. Amsterdam, 14. Febr. DerTimes" wird

Gent, 14. Febr. vorgestern nacht wurde ehte|au9 ®t^cn gemeldet, auf einer Versammlung des Bombe gegen die Frontftitebe« Gebüude« be« .Lour-1liberalen Klubs sei, nachdem die Berantwottlich. nak de Gand" geworfen, die sehr großen Schaden | kett König Konstantins und seiner Gemahlin am verursachte. N scheint sich »m einen Rachakt zu Han-!Kriege beschlossen worden war, der Beschluß gefasst verhafteten Führer« I worden, in einem Telegramm an Denizelos zu for, tickt A bit r" baß die Grossmächte die Auslieferung des

eicht von seiner Verhaftung gebracht hatte. ! Königs und seiner Gemahlin verlangen und Heide

unter Anklage stellen sollen.

StsfiSe MimlsM -ilm.

In der Nationalversammlung hielt Graf Brock- borff-Rantzau eine Rede über die auswärtige Politik, die wir im 2. Statt wiedergeben. Rach ihm sprach der Sozialdemokrat Keil über die Revolution, die er gegen die Angriffe Gröber- vetteidigt. und das alte System". Eingehend beschäftigt er sich mit der Stellung der A.- und S.-Räte. Die £eQ>atenräte Müßten verschwinden, da da« Heer ausgelöst würde und ent DolkSheer an seine Stelle träte. Die Arbeiterräte aber würden in Zukunft auch »och eine gewisse Bedeutung behalten.

uchen, 13. Febr. Die Regierung ruft alle M^iflen Sännet ^atjernS zur Bildung einer frei- ...

1 °Ukl Stemme verloren ff ben. D'e Folge der Annerion von

5,7;, 1 f <?)« te1P e n drohender fast einer Viertel Million Deutschen würde eine starke

IIrredenta sein, was roicb-rum eine ständige Gefahr fin

vhne weitere« zu. Er tadelt auch die Kotenialpolitih die überall in der Welt zerstreute fafmien erwarb, die man im Ernst nicht vetteidigen konnte. Auch die Flot- tenpokitik nntemiesst er einer Kritik Die Flotte konnte ihr« Aufgabe nicht erfüllen, weil sie zu schwach war. Graf Posadowsky gibt die Verzögerung be« U-Boot- BaneS zu und läßt den unheilvollen Au«gang de« Krieges als eine Folge dieser Verzögerung erscheinen. Herr Echeidemann habe von den Kinderkrankheiten her Revolution gesprochen. Aber diese Krankheiten bauerten nun schon fast vier Monate, und es sei Igeit, endlich einen Arzt znznziehen, der am besten Eisen dagegen verschreibe. Nach längere» Aussührun- den über die jetzigen Mißstände Dtrfiefl er eine Er­st ärung seiner Partei. Sie sieht »ach wie vor aus dem Boden der Monarchie, sie sieht in bet monar­chischen Spitze die einzioe Gewähr für Ordnung, Frei­heit und Sicherheit. Er verweist auch auf die 8er- bienfte, die sich die Dynastie in den vergangenen Aei- ten erworben habe und verlangt die Beseitigung her A- und E.-Räte, die Wiederttnsührung der allen I Kommandogewalt, Ernst in der Siedlnngsftgge, So-1 Klpokitih Mittelstand-Politik und etne Neuregelung I

Beamtenbelochnng und des Beamtenrechts. In der I «nswättigen Politik kritisiert er einzelne Punkte der! Vrockdorffschen Rede und verurteilt »ar alle« da« Ser» I fahren, das wir de* Pole» gegen«« verfolgt Haden. I

Hamburg. 14. Febr. Die AngesteMen der Ham­burger Warenhäuser ftab wegen Lohnforderungen tn den AuSstu. getreten.

Hamburg, 19. gelt Der Arbeiter, und Sol­datenrat tu Wilhelmsburg erlässt eine Bekanntmachung, wonach er sich infolge der «rosse» Veranlnuge» bet Eisenbahn durch bewaffnete Batchen gezwun- «en siebt, über Wilhelmsburg den Bela^mngszufrand zu verbänff-n. Für Hamburg warte eow 7er Ansfchnss Les Soldatenrats der velagemngszustaich dahin Ver­schärft, dass keinerlei Kmchgebunge» siattfinden dürfen und grössere politische versammkungru »ach 6 Ahr abends verboten find.

Königsberg, 14. Febr. Der ftnsmanbiertnb« General be« 1. Armeekorps wollte sich heute fai Be­gleitung zweier Offiziere zur Vesichtigung eine« zum Grenzschutz ausrückenden Freiwilligenbataillons be- geben. Ei» Brand de« Kraftwagen« zwang die Offi­ziere, zu Fuß zum Generalkommando zurückmkehren. LHgleich sie gemäß Verfügung de« Kriegsminiperium« verpflichtet waren, zu der dienstliche» Fahrt Kaffen anzulegen, wurden sie kurz vor dem Gebäude de« Gene­ralkommando« von zwei Matrosen der Arbeiter- und Eoldateuwehr anqehalte» und aufgefordert, ihren Waf­fenschein vorM«igen. Trotz der krSärung, daß die Offiziere dienstlich zu« Waffenttaqe» verpskichtet seien, gaben die Matrosen den Befehl, ihnen sofort zum Schloß zu folgen. Auf be» Hinweis bei Kom­mandierenden General«, sich hn Generalkommando »en ihrer Berechtigung zum Waffenttage» zu über-! ' zeugen, verboten die Matrose» das Betreten be« Ge­bäudes und drohten von der Waffe Gebrauch zu machen. Auch die Ervärnn^ daß bte Matrosen tm de» Kom- manbierenben General der Grenzschutz truppen stände», blieb wirkungslos. Erst mtt Hilfe deS Ches« bei Stabes und des von ihm herbeigerufenen Soldaten rat« be« Generalkommandos gelang es bte befitett Matrosen zu veranlassen, von der Verhaftung abzusehen.

Bremen, 14.Febr. Boesm.Telegr.Mromdbet:I In Syke bei Sterne» sind vorgestern nacht Plün­derer von Regiernugstruppe» angetroffen worden, die einen der Plünderer festnahmen und «tue Unzahl Go-1 wehre und Munition beschlagnahmten. I

In Wilhelmshaven machten die Arbeiter auf der! Torpedowerft Hebungen b» Maschinengewehrschießen I und Handgranatenwerfen. In Cuxhaven sind diel Zustände auf den Minenfuchbooten skandalös. Ein! großer Teil bet Boote soll »ach Wichelmöhaven zur I Reparatur gebracht werden. I

SterkraL« lRhemprouinz), 14. Febr. Sett Don.I nerstag ficht Stertrabe unter spartakistis-er Herrschaft. Da» Rathaus, die Reichsbawk, die PiP,! >ie Sparkassen und der Bahnhof sind besetzt. Die an» I kommenden Züge werden »ach Regierungstruppe» hin I durch,'acht. Die Polizeimaunschafte» wurde» ent. I *eaf fnet und versehen nur noch den Innendienst. Die I Epartakisten verlangen n. a. die Uedernahme de» Si. | cherheitsdienstes. sowie bi« Abschaffung des Arbeiter. I rares und feine Ersetzung durch Spartakisten. Die Be. I amreufchaft Sverkiade» beschloss bi« Entfernung der I

Len. Heute morgen stellten di« Spartakisten vor dem Rathaus Maschinengewehre auf. Serittene Sparta» kiften durchziehen die Straften.

Leipzig, 13. Febr. Im Kohlengebiet von Borna baden sich nach dem Muster von Halle und des Ruhrge­bietes Bcttiebsröte zur sofortigen Sozialisierung Ider Kohlenbezirke gebildet. Die Regierung ist um An­erkennung dieser Bettiebsräte von der Arbeiterschaft i ersucht worden, anderenfalls Re sofort tn den Ausstand leintveteu.

über di. mögliche fioatsrechtliche Form de, InWrlh Ht ÄOt

Deutsch-Oesterreichs an bte deutsche Republik. Er hätt wiederholt «bgetehnt. Als Rachfolger ist,

für Li« zweckmässigste enter Le» möglichen Forme» denI®* gkster» mitgeteilt, Prof. SabaeitT.®res» Abschluss eine, Staat»,ertrage» »ach bet Artberufen worden.

be» von Btemarck M bet Gründung be» Norddeutschen I Vogelschutz. Me mir kürzlich mitteilten, hat Bunde» und fichter de» Deutschen Reiche»etegeschtegene» Iber bekannte Förderer be» Vogelschutzes, Herr Wege», Diese Form be, Anschlüsse» dürfte auch aus I Oberförster Schwarz tu Rotenburg a. F. bte Ab. iS ton Vogelschutzkursen au bet hiestgen Uni.

angeregt. Dieser Plan hat, rote wir et.

die 6reS» BrtTL*& fahren, auch bte lebhafte Unterstützung be» Herrn ziehen können. Der Verfassung», und vetroaltuuas- IkZ- «urerpuUin« we» vertu

appa«t Deutsch^efterretch. lässt sich ulch» ohne «^1«. ^be^^entengefimben.

Im bet Retchsvertesiung anpaffe». Atoh »ltd bte ve-1 Bartrugsabeud w» Ilse Bere»bmraa. Umberbett bet wirtschaftlichen Sage t» Dentsch-Oester. IDoethes liebste Frauen tm Spiegel seiner Dich, reich de» allmähliche» Uebergaeg »ab schttttweisen Ab-1 tung" lautet der Ittel zu den Schilderungen, die bau der eigenen Verfassung notwendig mache». lFra« Ilse verend. Groa am Donnerstag Wie», 13. Febr. Wie die ^Staatskorresponbenz"Iabenb einer zahlreichen Zuhörerschaft aas dem meldet, kann von einer Ausweisung flawischer Hörer I reiche». Gebiete Goethescher Schriften und Dich- oder gar aller snmdsvrachlicher Studierenden von der taugen gab. Goethe sagt selbst einmal: ^Bas der 5Slc? I Dichter schafft, mutz genommen werden, wie er es

6at?.s ®e«

lassen wurde, bett-u lediglich einige fl-roenische, kmneS- '»n etnan poetiichen Gemüt empfangen wer.

weg« aber alle jugoslawischen Studenten. Das Seme-I^^- ®ui manchen der grauen, die tn des Dich- per wurde den kl-wifchen Studenten bestätigt, je ba& ters Leben und Entwicklung eine mehr oder minder sie an chrr? Studienzeit teteg Einbuße ctieLutz. | große Rolle spielen, hat Ilse Groa vielfach gleich-

Graf Posadowsky, der Führer der Deutsch-, tzationakeu, verteidigt daS all. System» und brand- ^ieoes im Land- tn sIrr-d-nta sein, was wkb-rum eine ständige Gefahr fin

^""^°'°^?clßwirtschast des neuen. Die Derschlep- Einberufung der preussische» Laudesoersammluug. ben Frieden bedeuten würde. Die Welt verlanat einen hung der Wahkrechtsfrage mißbilligt auch er. Bon' - -- - ---------- --- - - - - - *

einer .Junkerherrschaft" sei keine Rede gewesen. Wil­son selbst ruft et alS Zeuge sür di« Leistungen be« ^lten Systems" auf, der sich al« Geschicht-proie'for einem Werk ausserordentlich lobend über die deutsch- preußische Verwaltung nnd sehr abfällig über bte fran­zösisch« geäußert hat. Niemals habe es «inen solchen Militarismus gegeben toi« heute, den» jetzt stände» di« Zivilbehörden zum Dell «niet bet Obrigkeit der Sol- batenräte. Er gibt die Fehler unserer Auslondspolitik

Universität Frankfurt a, M.

Das Vorlesungvenelohni» für das am 28. April beginnende Bommer - Semester Ist erschienen und wird vom Sekretariat (Jordans1 rasse 17) gegen Vor­einsendung v. 45 Pfg. (Nachn. 60 Pfg ) Ausland 80

9'erlix, 14. Febr. Au« Anlaß de« Hausdiener- austzandtZ kam es gestern »ackmittaq kn der Leipziger-- . .... ...

Wt®Se btek- Stellen zu Ausläufen. Sattem sich I haben, aber e» ist doch eine Enttäuschuno für einen lh*n Deutsch-österreichischen Älven-^rein.^ Örter drei bw kaufmännischen Angestellten der großen Waren- Menschen, der einen «äwtw tee»»b«A ool««.«*. I S°6re hat er an «»en Kämpfen unter General und Geschäftshäuser den Hausdienern »»wWtefleU -«««««* Iw -----«- s «---/ --

hatten, suchte ein* SForbruna. etwa 600 bi« 700 Manu die Lateugesch Iste der Reih« «ach von Osten nach 'Westen aus, um. die Angestellten zum Anschluß an den AuSstand nnd die Inhaber zmn Schluß der Geschäfte « bewege: Jr den meisten FMe» wurde den Auf- sorderuuge» Folg-u geleistet. Gewalttätigketten sind nicht vorgekommen.

i prästdenten z» wählen. I

I Die die ^Deutsche Tageszeitung^ erfährt, ist für den | nNlfrHi

Posten d«S »reußischen Staatrpräsidenten der prenßische i w .««.*, ° **

FinoWminitzer Dr. Eüdekum in Aussicht eenem* L v art«, 14.Mr. sHavaS.) General M«unter, Imtn. »der Gouverneur der Stadt Pari«, ist gestorben.

| Neuwahl aller Kreistage. I Pari». 14. Febr. Der frübe-e .Srieasmhtrfbrt

Berlin, 13 Febr. Der Zentralrat hat bem «mt 11V1 fBt,aM®?rfi«e

preussischen Ministerium des Innern vorgetz-gten Ent- fta, 'J D-rtcht

warf über te n ZnstkmmensttMng der Krelstaq« mtt , , ^Eche Verwaltung von «Nass-Lothringen unwesentlichen Sbänberimru ' zuoestimmt und yat bieft® ®"T6t MkM «*»' *« h«*

gleichaeftig das preussische' Staatsminiftertu» ersucht. Zivilverwaltung ein Zwiespu,'

de» Entwurf im Wege einer Rotverordnunq umae-eno ^te. flMhcn ^Trainxn <*

in Kruft zu setzen. Die Vorlage enthält die Renord- *5*e tei ben Einwohnern lebhafte

[nun* be» Wahlrecht» zu ben K'eistaaen auf der «rund- MiMlkigum, erregt. Die Einwohner bellagten sich, pass läge des Wahlrechts zur Rationalverfammkun*. Bis L? D rwaftung nicht genu» RSckficht auf

mm 15. April hat die Reuwahl aller Kreistage i* er- . 5e6£f?ri^L nnb bk Sitten bet Elsass-Lothringer folgen. lnehme. D,e Verwaltung hab« sich i» vielen Fällen

Probe-volksaLfiimmirng in R-rL^chlesmig. |"l86f8

«openhsgen, 13. Febr. Rach einem Tek-gramm L®''"

eK "ranMl-h-n Strtitträfte in Jtakten ^bego^ne». Dte

BH»»!» Konting-nte in Frankreich »erden >m

«rzunehmen ob Stimmung für »der gegen ben An- Laufe bet nächsten Woche »ach Italien zurückaeLracht ichkuss an Dänemark vorhanden ist. Da» Ergebnis »er werden zuruageoratyi

ALstimmung wird der deutschen und der dänischen Re 1 giernnß sowie der Friedenskonferenz «ttgeteilt werden.