r • Kezerrqerrlchtpresse fit* Frühgeviüfe. $te SeW- für Gemüse und Obst, Derma ltunasabteikung, hat Reicks anzeiger" Erzen gerricktpreife für Frühge. qse' bekcnnt gemacht. Diese Richtpreis« dienen als Lunblat!« für die von den örtlichen Pre^k-nnmisstonen «fzustrllenden Höchstpreise. Di>e HSckstvreile selbst gonen r'st kur, vor der Ernt« bestimmt werden. Die Richtpreise beschränken flch in diesem stade« «ns Erbsen, e^nen und Karotten, Koblrabi, Frsibweiss-, Früb. -ttfing- und Frübrotkobl sowie Frsibawiebeln. Für L^-gel, Rhabarber. Spinat, Mairüben. Tomaten. gtiTfen und Kürbi» we'dm in diesem Fahre keine «ichtnreile festqeseht. Besonders zu beachten ist. das, er klein« runde Karott-n keine besonderen Höchst - «efle «ebr festgesetzt »erden. Sie fasten intet den Brei« mi« rote Möbreu und länasiche Karotten.
egt Frühobst werden in diese« Jahr« »«der gM)t= noch Höchstpreis« erlassen werde!.
« 3«m «an«es an etnde^tenwohnunaen wird in« Erteilt, das, in den u«lieeend"n Ortschaften fick -iht wobl «ine ganze Mena« Studenten unterbrinyeu flt^en. In tbissekberq j. B. mü'den le'cht kür 20—25 Etndenten Wdbnunften zu beschaffen sein. E« gibt fa fwf, pinge Leute genug, blonder« solche, die vom xande stammen und da« Landleben oemobnk stad, die Wea zur Stadt, den ia viele Schüler und andere gftrte täglich wachen wüsten, nicht scheuen würden. Siell-ickt finde« drr Vorschlag an maßgebender Delle Kocktima.
» Feldpostverkehr d«r fieenzschutztruppen. Bon seist ,b kann u an Lnqrbörige der mobilen Grenalchntz- truppen portof'eie Feldpostbriefe fe» SO Gramm glaubt werden: Briefe im Höchstgewicht von 275 Er. {offen Ist Pfennige Ruch portofreie Postkarten find zu- plafsen.
• Zur Warvung. dlebersteher, Schirme und Hüte pid feist ein begehrt« D'eberart'kel geworden und Mt nur bier. sondern auch in anderen Stödten wird darüber g klagt. das, diese Sachen da. wo viel Verkehr herrscht, nicht mehr sicher sind, deshalb ist Vorstcht am Platze, e« ist jetzt aste« ander, geworden.
Theater, »eiterte Fe-lew in I eenen use». -
• Konzert. Es sei nochmals an das beute abend ° llhr in den Stodtsölen stattsindende 4. Abonnement,- d7» Marburger Konzertverein« erinnert.
ft tm nil hi KMtn Mßitstmrrni!
Dieser Ruf, der setzt durch die deutschen Land« hallt und der in dieser Woche, die den deutschen Kriegsgefangenen gewidmet ist, zum Ausdruck kom- '»en soll, hat auch in Marburg mächtigen Widerhall gefunden. In allen Gottesdiensten wurde gestern diesem Verlangen Ausdruck gegeben, und di« auf nachmittags 4 Uhr vom Ma-burger Dür- gerrat tn die Stad ist! le anberaumte Versammlung war dermassen von Einwohnern aus Ma'burg und Lmgeöung überfüllt. daß ein grosser Teil der Zu- letstgekommenen Kopf an Kopf bi» zu den Türen hinaus standen.
Herr Reqlerungsbau meister Sardemann gab bei Eröffnung der DerfamwO'"" im Ramen des Büraerrats seiner Brsriedian- - den zahlreichen Besuch Ausdruck und teilte zugleich mit, das, auch hier «in« Ortsgruppe de» Bolksbundes zum Schutze der deutschen Kriegsgefangenen gebildet werden solle. Der Zweck des Deutschen Bslks- bundes fei das Verlangen an unsere Feinde:
Heraus mit den deutschen Kriegs- gefangenen;
Ix wolle ihnen sage«, Last sie sich, nachdem wir Ihnen ihr« Gefangenen heransgegeden haben, gegen alle Gebote der Menschlichkeit und Gottes versündigen, wenn ste nicht das Gleiche tun. An «nlere Regierung wolle der Volksbr-vd aber auch das Ber- tarcen stellen. Mf Äe'-* -och ihrer Rückkehr die gfddkn Rechte yi - .. " jTraten unserer Armee, was Luszeichaunge». Beförderungen und Löbsung anbelange. zuteil werde. Der Volksbund nehme weiter die Verpflichtung auf sich, de« Ge- faugenen nack» V —- ^«ckkechr in bi« Heimat die Nea- ' - - -- *- «nd ste jetzt,
solo i> ?u tragen haben,
auf all. rtzrersr unterstützen. Der Bei
trag betrage 1 <k, mehr zu geben sieb« tm Belieben, ks würden Einaeichnungslisten in Umlauf oegeben, und wer hier überga«gen werde oder wer sich nach- t'S''1'-"'- ------ V > wolle, möge dies mittels Post-
k " ' er Walter mitteilen und zu-
Slr.. ,cn, zu welchem Beitrag er sich verpflichte. Er führte »eiter aus, daß wir den Krieg verloren und tief erniedrigt worden feien, aber sicht so tief, Last wir unsere 800 000 Gefangenen «hne Wide'lvruch ihrem Schicksal überließen. Diese
Schande dürfe das deutsche Volk.nicht auf sich ruhen lasten, für einen solchen Frieden dankten wir, lieber in Ehren untergehen, als .solche Schmach. Gegenwärtig tage ein Gericht, tn dem über die "chlechte Behandlung, deren die Gefangenen in Deutschland angeblich ausgesetzt gewesen seien, be- -at«n würde. Es könne sein, dast hier und da vielleicht ein Gefangener Anlast zu Beschwerden gehabt hätte, aber es wäre zu verlangen, dast auch Me Verbrecher, die so viel gegen unser« Gefangenen gesündigt, vor das gleiche Gericht 1 efteIIt würden. Rohlinge gebe es überall, bet di« Grausamkeiten, denen unss'« deutschen
Gefangenen ausgesetzt gewese« und die sie jetzt vielleicht in noch stärkere» Maß« erleiden müßte«, ständen wohl einzig da.
Al« erster Redner schikderte dann stud. Hamman 'eine Erlebnist« und Leiden, die er in englischer Gefangenschaft erduldet. Einleitend bemerkte er, e« sei sta» flute Recht der Deutschen, die sich Leider ihrer eigenen Macht beraubt hätten, die Herausgabe der Gefangenen zu verlangen, auch der Evangelische Bund habe sich in dieser Hinficht schon en die ch ifilich Gesinnten der ganzm Welt gewandt. Er wolle mit seinen Ausführungen nicht neuen Hast aniachen, sondern nur da« erzählen, ma« et al» Schwerverwundeter in 16 Monaten in der Gefangenschaft erlebt hab«. Und trotzdem wg-den in England die Gefangenen durckschnittlich noch menschlicher behandelt, wie in Frankreich Zn seinen weiteren Rnssührunaeu schilderte et seine Gefangennahme im wilden Kampf am 15. Sept. 1916, wo von seinem Bataillon kein Mann zurück kam. sein Liegm auf dem Schlachtfeld, den Abtransport in das Lazarett, die schlechte Behandlung. das Mastensterben der D"ut- 'ärn, die Grausamkeiten de- Schwestern nfw. Sein Lara rett sei das elendeste in London gewesen. Man habe die Deutschen gleichsam wie wilde Tiere b.'trachtet und danach behandelt. Zwei deutschen Pastoren seien sie zu innige« Dank verpflichtet, denn fie seien di« einzigen gewesen, die fie in ihrem grasten Leid getröstet hätten. Van dem Hospital au» seien fie in ein Gefangenenlaq-r gekommen, dort sei es auch nicht viel bester gewesen Den U-Boot-Krieg hätten die Engländer f"hr gespürt und sich «ft ihren Lebensmitteln viel einschränken müssen. Er brachte schkiestlich einen Brief eine« Marburger« zur Verlesung, in dem dieser sich darüber beNagt, dast ste hinter dem Stacheldraht fick anfbalbm mustren, das brauchten die Gefangenen in Deutschland nickt
Stud. Stempel, d« 11 Monat« in französischer Gefangenschaft war. hat, «t« aus seiner Darstellung deriwroinq, ebenfalls viel Glend dnrchgemackt. Als Schmerverwundeter lag er drei Tage und drei Rächte aus ddm Schlachtfeld bei Arras und wurde dann mit den anderen Deutschen im verschlostenen Diehwagen nach Varis ackchafst. Awresw'en, befchimpsi, halbverhungert, iiebe-krank und bei Wünschen nach Speise und Trank höhnisch ansgelacht, so sah der Leidensweg au». Sparer kamen sie mit <ymeinen Verbrechern zulommen. Bis sie es endlich in Tonlose in einem Lazarett mit deutschen Pflegern belfer fanden. Er schilderte auch va» grauenhafte Dulden der deutschen Gefangenen, die im Feuerbereich der deutschen Artillerie Schanzen stauen mnstten. Die Franzosen hätte« die gröstte Freude da- ran. die Deutschen zu quälen. Es misste dafür g-sorgt werden, dast die deutschen Gefangenen nicht in di« Sklaverei geführt würden.
Prof. Bornhansen, der auch in Gest,naensa»aft gewesen, trat dem Boinvurf entgegen, dast di« Gefangenen nicht» geleistet hätten. E« find« sich kein Ausdruck ffir das bitter« Leid, da« di« deutsch«« Gefangen«« erdulden muffen. Im November v. Z. hätten di« Deutschen nicht an ihre gefangenen Brüder gedacht, di« so furchtbar leiden. Gesanoenfckbft in Frankreich bedeute ffir di« betreffenden Unglückllchen Fortsetzung de« Krieg« oh« Waffen. Eine Gewaltmastregel treib« di« andere, fchl-chte Nahrung und Schläge obendrein und zur Sklaverei in Rordfrank-eich würden eben alle Vorderem,n- gen getroffen. In der Begeisterung über den Sozlaii«- mus hab« man im Vaterland di« Brvd«rlichk«it vergessen. Gefang-nenzurückgabe ohne Gegenkei» stung, diese Schmach könne da» deutsch« Dolk nicht dulden. Man müste sich fürchte«, wenn di« Bente endlich beimkebrrn. Jeder deutsche Manu, jede deutsche Fran müsse ein« in de« Shtfe sein: Heran» mit unsere« Gesänge««.
Rach dielen mit graste« Beifall aufgenommenen Ausführungen schiwert« da Marburger ObersSqer Hine Erlebnisse während seiner vierfShrigen Gefangenschaft Im Lazarett in Tonlos« setze« }» seiner Zeit täglich 4—7 Deutsche gestorben, die Leichen seien in einer gro- ste« Kist« weggeschasst und sang, und klanglos beerdigt worden. Er schilderte die schlechte Postverbindung nnd fügt« hinzu, dast die Angehörigen immer und immer wieder schreiben möchten, den« dreiviertel der Briefe kämen nicht an. Da» gröstt« Leid der Gesänge«« besteht in dem Tedanten vergesse» zu sei«.
lSchlnst folgt.)
urrd Kandarbeiierrate.
An der durch die Wahlordnung bestimmte« Zusammensetzung der Bauern- und Landarbeiterräte durch di« beiden gleichberechtigten Wahlgruppen der Landbesitzer und der landwirtschaftlichen Arbeiter sowie der allgemeinen, gleichen und direkten Abstimmung der Wahlberechtigte« ist festgehalten. Tine Einschränkung der Wahlberechtigung nach der Grösse des Besitzes ist nicht zulässig. Andererseits kann Stich der Kreis der tn der Gruppe der Ar- beiter Wahlberechtigte« nur für di« der Landwirt- fchast besonders nahestehenden Personen und nur unter der Voraussetzung erroetfert werden, datz von den landwirtschaftliche« Arbeitern selbst hiergegen kei» Einspruch erfolgt. Kleinere Gemeinden können sich zur Wahl der B.- und L.-R8te zusann^en- schliesien. Rach Vornahme der Wahl genügt eine Anzeige über die Gründung und Zusammensetzung an di« GemeindeaufflchtsbehSrde. Die Aufgaben der Bauer«, und Landarbeiterräte sind rein wirt* fchaftlicher Art, eine Ausübung politischer Macht- befugniste liegt autzerhalb ihrer Zuständigkeit, auch die sozialpolitischen Fragen der Landarbeiter- und Lohnregelung bleiben den Verhandlungen der Arbeitgeber« nnd Arbeitnehmerorganisationen überlasse«. Die B> und L.-RLte dienen zur Unter, stsitzung der Behörden, deren Zuständigkeit und Obliegenheiten unberührt bleiben, «in Recht der Exekutive steht ihnen daher nicht zu. Auf der anderen Seite ist ihr« Tätigkeit den Debil den gegenüber selbständig und unabhängig, so datz sie in keiner Weise an ein« behördliche Aufforderung oder Zustimmung gebunden find. An die Behörde« ist Anweisung ergangen, Anträge und Anregungen der Dauer«, und Landarbeiterräte gewiffenhaft zu prüfen und fie in allen ihnen zugewiesenen Ar- bei-gebieten zur Mitarbeit in weitestem Umfang heranzuziehen, so vor Erlah allgemeiner Anordnungen, bei Bestandserhebnngen, der Erfassung der Erzeugnisse sowie der Bekämpfung des Schleichhandels. Den Bauern« und Landarbeiterräten ist ausdrücklich das Recht der Beschwerde zugesprochen: es find besondere Massnahmen getroffen, eine sorgfältige Prüfung solcher Beschwerden zu sicher«. Verschiedentlich haben die Arbeiter- und Coldaten- äte eine Einflußnahme auf die Gestaltung nnd Tätigkeit der B.- wttb L.-Räte versucht. Die Arbeiter- und Soldatenräte find jedoch für diese Fragen nicht zuständig, da die Befugnisse beider Organisationen von einander unabhängig find, ste können daher ihr« Tätigkeit nebeneinander ohne ge- 'enseitige Störung ausüben. Der Weiterausbau der V.- und L.-RLte zu Kreis- und Lezirksvertre- ‘ungen richtet sich nach dem örtlichen Bedürfnis, wobei di« Wahlen durch die örtlichen oder zur.L Hst stehenden Unterorgane vorgenammen werden und zwar unter Berücksichtigung der gleichberechtigten Vertretung beider Wahlgruppen. Die näheren Bestimmungen darüber bleiben den Bundesstaaten Vorbehalte«, jedoch wird empfohlen, die Wahl zu diesen Kreis, und Bezirksraten durch Stimmführer der verschiedenen Ortsgruppe» erfolge« z» lassen.
HesieN'Nafla« mtb NaGbaroeblete.
• iti'nae», 8. Febr. 1» den Pranger stellt der A.« und S-Rat all« der Hinterziehung von Lebensmitteln Schuldigen. Bet« Landwirt Wisse««nn in Mollenseld« wurde« IS Zentner Getreide und Futtermittel, beim Landwirt Schütt« in Deideiade statt der vor sieben Wochen angegebenen Menge von 152 Pfund Wurst« und Fleischwaren noch 290 Pfund vorgefunden und beschlagnahmt. Ferner ward« tn einer der letzten Rächte ehi mit tausend Pfund Rind, und Kalbfleisch beladene» Fuhrwerk durch die voNawehe gefasst und da» Fleisch de» Schlachthos zugeführt.
—d. Hanau, 8. Febr. Gestern abend fand hier eine in da- Gasthaus zur Sonne einberusen« Berfamm- lang statt, di« zur Gründung der Ortsgruppe Hanau des Hessische« Bolksbundes führte. SchrMleiter Bruno Jacob von der Hauptleitung des Bunde- in Marburg gab eine» Ueberblick über die gesamte politische Lage und zugleich über di« Fel« und Zwecke de- Hessische« BolkrbuudeS, daran schloss sich eine rege Diskussion an, di« noch einig« schwebende Fragen llätte. worauf die Mehrzahl der anwesende« Herren sich als Mitglieder einzeichnete«.
Infolge der Gosst»«« sind wir weiter gezwnngrn, Nachrichte« nnd Berichte zurückzulasse» *e tm zum Teil |» verüffrntlicken. Mr fette» exf diese Schwierig, ketten gütigst Rücksicht |» «fene».
UnpsNiisHe Ta-EGna-richist«.
Seltsames Hktsendahntntglütk. Bern,8.Feb^ Tic Daris« Abevdblälter berichten, datz vorgestern in eine« au» Paris nach Metz fahrenden Zuge sofort nach btj An-'abrt mis dem Pariser OÜbabnbof in zwei deutsches Etscnbat.nwagen giitiar Gale ansströmten »nh datz. alg die Reisenden die Fenster öffneten, ei« Brand entstand^ Die Reisenden flürfiteien au» dem gerade in tinta Tunnel haltende« Zuge tmd geriete« unter ei: e« ent» aerenkommevden Zug. Acht Personen wurde» ottitck und 16 vernmildet. Das AuSbrömen der Gale ist n»4 nickt mfttettärt. Rach den Mitteilungen eine« i» Znq» gewesenen Soldaten ist das vnalück anf die Unvorfich» ligkeit eines Reisenden zmückpisübren, der mehrere ans dem Felde mitaebrackne Gasbomben hebe f-lleu lass» Dagegen »lande» einige Eisenbafeumaestellte ans fl* willen Anzeichen ant einen von den Deutsche» vorba «stete» Anschlag schliesse» z» fihinaL
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LrtzteAachrlchtm.
Bremrrhav n, GeestemL«-e »od Erfurt beseht.
Breme», 6. Febr. Boesmanns Telenr.-Bü« meldet: Die Besetzung Bremerhavens ist kamnilo« i» der Rächt auf de» •. Februar durch die 2. Landes, ickützeubrlaade sMaior Ctobbel durckgesühtt worden. Widerstand wurde an keiner Stelle geleistet. Ron de» Anaeddrigen der Mineusnckfiottille wurden etwa 80 Mann festgesetzt. D« Führ« des Soldatenrate», Armgart, ist srstgenomme».
Sterne», 10. Febr. Boesmaun« Tel«kr.»Bür» meldet: D« Bahnhof mm Geestemünde wurde um WtientotM »fine Widerstand besetzt. Gestern trüb 7 Ilhr rückten di« Truppen rin. Mtt Ihnen znsamme» arbeit«!« die 3. Matrolen.ArtiüerIeabtril«nq. Sie sperrt» die Stadt gegen Norden ab. Son Bremen an« war das Minenluckboot ,M 120* abaelahren. Die Marin«, hrionbe legte sich vor die gross« Kanalschleuse, nm da» stbtahrm der dort liegenden Minensucher zu verhindern. E» wurden mm letzteren etwa femdett Mann'chaf:e» 'ksigesetzt, spät« aber wieder enilafieu. E» herrscht ■rMige Ruhe.
Erlnrt, 9. Febr. In der Nacht «rot Sonntag >md die Reaiernnasttnpprn angelangt. Sest beute früh sind die öffentlichen und ander« wichtig« ÄeMnbt sowie der Safmhof von Regiernngsttnpv« besetzt. 3» der Stadt ist «ach »k vor alle» ruhig.
Mttteilunqen auS dem Leserkreise, llnter dieser Rubrik verötsentllcht die Eckrtktteitung Stimmen au« Ihrem Lelerkret». Für fee hierin an»- »esprockenen Ansichten und Tendenzen übernimmt fee Schristlettung I äusser der pressgesetzlickens feine Bera»1wovt»ng, diele bleibt vielmehr dem Ei» sende» überlasse«.
Dem de»tschen ?Rusikfreu«d zur Erwiderung!
Zunächst: Herr von Knekfatto entstammt aller« ding« einem alten ungarischen Geschlecht. Seine Mutter ist iedoch eine Deutsche, eine geborene von Dagiuger au» Waging in Obechayern. Somit ist er also ein halber Deutscher. Sodann: wollen wir an« setzt wirklich dagegen wehren wenn Künstler wie Joachim »der Liszt neu erstehen? Man bedenke nur, was diele bei* den „llrtgern” gerade ffir M* h r n tf * e *ä'-**W d-- deuteten. Welch reiche Wnreotrogen bot andererketks die nnaarffcke Musik deutschen TtntfAIhrfern wie Scku- bett und Brahms. Wird auch die ürfgorht Snka Mvsz- •mehrer, die feit 10 Iahten al» bedefentdsi« Meisten« de» deutschen Liede» gilt, abqelefett? 6» wäre schade ffir Marburg, da ihr Liederabend in Anesicht ist. Dollen wir lferklich bot bi Frankreich fdto» Mr dem •liege geübte« Lhanr>ini»mu» auch in die deutkche Kroch hinübergreife» lasse»? Statt Re»f»idt.
Wo bleibt da» vel der über das eigen« v«l hin aus ebqefiefrrten Bucheckern? Nicht iebe Hausfrau, besonders solche mit vielen kleinen Kinder», war ix detz Lage, sich welche zu sammel«. Di« fetzige Belieferung an Fett (Butter) ist so gering, dass dir schwersten Schäden für die Gesundhmt eintreten müssen. Auch i» andern Nahrungsmitteln, wie Käse nnd Ei«, steben hi» mittleren Städte viel schlecht« als die Grsssstädt«. Dann» verlange« wir wenigstens für die Familie«, die auch nicht geschlachtet Hecken, eine »tonackich« Zuteilung von Del Eine Hausfrau.
Btt toltphonllck übermittelten Anzeige« wtib, wie lei alle« Zeitungen, keine Gewähr für M» Richtigkeit den legte» übernommen.
Barleg« nnd kür fee GchrtstteNnng nerantu-oElchk tt »HU. C ssitzeroth tn Maeboe»
Sirlü. SesetiiCritn »erden erteilt. 1115 «a«. u-4 8.a.d wttckfi. d 61$ Vit Sx #«fmrgenirtrrri*t tn
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*M>e Gr-chtz._____________
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