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Sie FMnnm der Ws.

Polen und Tschechen.

Parks, 3V. Jan. (Havas.) DaS Komitee der Großmächte dielt am Mittwoch zwei Sitzungen ab, die den polnischen und tscheckw-slowakischen Fragen ae- widmet wurden. Der polnische Delegierte Dmowski führte auS, baS eS an Leuten, Muni'ion und Material mangele. Für das Land sei eS eine Notwendigkeit, ganz frei über die BahnlinieThornDanzig verfügen zu können. Was die territorialen For­derungen Po'eus antietrifst. fo erklärte er, dog Po'en wieder das Ylediet haben müsse, das ihm v o r der Tei­lung Polens znkam einschließlich Posen (P r o- vinz und Stad tt, Thorn und den srrien Z>c- aang zum Meere mit Danzig sowie einen Gcbiets- streisen zur Sickerung der Vcrhi"d»ngswege. Benrsck äußette sich vom Standpunkt der Tsckrcko-Skotoakei aus. Am 6. Januar wurde zwischen Polen und der Tschecho-Slowakei ein Abkommen über die pravisori'che Festlegux« der Grenzen grtrofsen, aber am 24. Januar sind die Tichecho-Elowaken in den Bezirk van Teschen eingedrnngen und haben die polnischen Tnivrentei'e S rückgedrängt Der Konferenz-Ausschuß erklärte es r wichtig, dass diese Dorgänge ansbörten und schlug zu diesem Zweck die B e s r d u n q der b'tresfeudru Zone durch Truppenteile der Verbündete» dar. Dir an dieser Frage interessierten Delegationen erklärten sich mit diesem Vorschläge einverstanden. Dir Frage, wem endgü'tig dasschlesischeJndustrie- b ecken zufallen so'le, wurde nicht angeschnitten, ebenso wenig die van de« Bolen anlgewarfenen Gebietsfragen. Die Polen behaupten, daß ethnographisch der Bezirk von Teschen ihnen znkamme, da Ne Polen dort 65 Pro­zent der Bevölkerung bildeten. Dir Tschecho-Slowaken antworteten, daß diese Gegend für ihre Industrie wegen der Steinkohlenlager unentbehrlich sei. Die Friedenskonferenz wird in dem Streit der beiden Par­teien entscheiden, die erklärten, daß sie im voran« mit dem Urteil einverstanden seien. Die polnisch-tschechi- schen Grenzzwischenfälle sind als» bei gelegt.

Das deutsche Danzig

1 Danzig, 30. Jan. Eine Versammlung der Dan­ziger Kaufleute nahm einstimmig folgende Entschli hvng on: Die am 28. Januar imAttushof" in Danzig auf Einladung bc» Vorsteheramts der Kaufmannschaft in grober Zahl zusammengetreteuen Danziger Kaufleute erklären getreu b i Jahrhunderte altz-u Uebertieierung des Danziger Handelsstande», daß sie kerndeutsch find in, Fühlen, Denken und Handeln. Da» deutsche Danzig, al» sttts eisfreier Seehafen an bi Mündung der Galizien. Polen und Weltpreuden durchürömenden. durch ibre Red nflMe mit dem grohrnlftschen Strom »et, verbundenen Weichsel war zu allen Zeiten de, natürliche llmschlaorplah für b"n Verkehr zwischen dem weiten iestländischen chinterlande N» zum Schwarzen Meere hin und dem überse tsch-n Ausland. Wie seine Altvordereu will auch das febige Geschlecht der Dan­ziger Kaufleute mit du Nachbarnationen in Frieden leben. Handel treiben, an fremder Kultnr teilnehmen »ud eigen- Kultur zur Geltung bringe». Der Danziger Kaufmann richtet seinen Blick auf Verbindung mit der Handelswelt der ganzen Erde, obi unentreihbar wur­zelt er im Boden der deutschen Kultur «nd weist daher jeden Gedanken d r politischen Abtrennung Danzigs »on Deutschland und des Uebettritt» zu einer anderen I -staatlichen Gem inschakt al» unerträglich »nd vost schwerer Zukunftsgefabre» zurück. Danzig, Handel ge­bärt den Gewerbefleihige« de« Welt, Danzig» Boden dem deutschen Vaterland!

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Bromberg, 80. Jan. Am Ä Januar wurden Srürttol. Wunschbeim, Jaruschin «nd Er. Samolensl von unseren Truppen genommen. Zwei Maschinen­gewehre sowie Gewehre und Munition wurden ringe- dracht.

Berlin, 30. Jan. Der für unser« Ostmark so ver- Hängnisvosten Tätigkeit Hrrn ». Gerlach» wurde insofern fegt ein« Schranke gefetzt, al» di« Behandlung der Voleufrage im Ministerium de» Inneren tu «adere Hände gelegt worden ist.

Sie SiMn »echMmÄmIt?

Amsterdam, M. ^an. Nach einem hiesigen Blatte meldet dieTimes" au» Washington, es seien Abzeichen dafür vorhanden, daß der Zentra l- 6«ojtt to Moskau bereit fei, mit den Weftmöchten über den Frieden zu »erhandeln, aber unter der 'Bedingung, daß die anderen russischen Regierungen die Bolschewisten als vorläufige, durch die Militär­behörden der Westmächte angestellte Verwaltungs­organe betrachteten und ihrerseits nicht an den Verhandlungen teilnehmen dürsten. Man erwartet auch, daß die bolschewistisch« Regierung di« Zu­rückziehung der Truppen der Westmöcht« »on der Front bei Archangelsk und in Sibirien ver­langen wird.

Paris, 29. Jan. Das offizielle Organ der russischen Bolschewisten, dieBrawda", schlägt die von der Friedenskonferenz beschloffene Einladung auf die Prinzeninsel ab, weil sie nicht unterzeichnet

Völkische» Tagebuch.

Unter dieser Ueberschrift wich in derBoss. Ztg." folgende die Zustände in Deutschland und die Tätigkeit bezw. Untätigkeit der Regierung famoS charakterisierende Skizze veröffentlicht:

1. Staatssekretär des Arubereu protestiett gegen

. die Entente. ' /

Die Kellner streiken.

Die Regierung erllärt, die Lebensrnittel langen nur noch acht Tage.

Die WafsenstillstandSkommisfion veröffentlicht neue Bedingungen der Entente und erklärt. Deutsch- lands völliger Zusammenbruch sei dadurch un­vermeidlich.

Kultusminister Hoffmann setzt den lichen Gott ab.

In Braunschweig wird eine neue Republik ge­gründet.

U. Ä. m. g. (Und Abends wich geschossen.)

S. Ter.Staatssekretär des Arußeren protestiett gegen die Entente.

Die Straßenbahner streiken.

Die Regierung erllärt. die NahrungSmitttt langen noch drei Monate.

Dir WaffenstMstandSkommiffion erllärt, die Be­dingungen seien gemildett »nd sie wären über­haupt nicht so schlimm.

Kultusminister Harnisch sühtt tie geistliche OttS- schuliuspektiou wieder ein.

In Breme» witt) eine neue Republik gegründet.

Ü. A. w. g.

L Neuer Staatssekretär bei Aenßern.

Die Hochbahn« streike».

Basel, 30. Ian. Nach derNallviiaheitung"

Hindenburgs Dank an dl« Feldpost.

21 000 und 12000. Auch die Ehristl. Lolkspartci

R e » a k, 29 Jan. Lenin gab Befehl, daß bol­schewistische Truppen Narwa innerhalb einer Woche wieder nehmen sollen. Die Truppen sind angewie­sen. keinen Pardon zu geben »nd alle Bürger niederzumetzeln. Trotzki hält sich bei der geschlagenen bolschewistischen Änne« auf.

Neue Niederlage der Bolschewisten.

L a n d o n, 30. Jan. (Harms.) Die 3.. 4. »nd 5. bolschewistische Armee sollen del Perm völlig ge­schlagen worden sei».

In Portugal wird die Monarchie ausgetufen, König Manuel ist unterwegs.

Die Regierung veröffentlicht neue Steuern.

Die Nahrungsmittel langen nur »och drei Tage.

Heute abend nicht geschossen.

4. Der neu« Staatssekretär des Aenßeren protestiett gegen die Entente.

Die Waffenstillstandskommission veröffentlicht neue Bedingungen, die katastrophal für Deutschland sind.

Di« ElektrizitätSarbeiter streiken.

Zn Pottugal hat die Republik gesiegt. Manuel hat die portugiesische Grenze überschritten.

Die NahrungSmittelversorguug ist aus zwei Monate gesichert.

In Friesland witt) eine neue Republik gegründet.

U. A. w. g.

6. Ti« Regierung bestimmt Weimar als Ott der Nationalversammlung.

Die Gasarbeiter streiken.

Zn Pottugal hat teils die Republik teils die Mon­archie gesiegt. Manuel ist in London.

Der Schnellzugverkehr wird eingeschränkt.

Minister ».Gerlach verhandelt mit den Polen.

Kultusminister Hoffmann bestätigt die Inversion nachund".

In Bremen wird eine neue Republik gegründet.

IL A. to. g.

6. Der Staatssekretär des Aenßeren protestiett gegen die Entente.

Der Zentralrat ist gegen Weimar als Ott der RatioualversammlnuL

Die Schüler streiken.

kek enS ans unbekannter Quelle stamme. Das Blatt schreibt:Die Bezeichnung des Ortes der Zu­sammenkunft deutet auf die Angst der Entente vor den bolschewistischen Keimen hin. Man würde die Konferenz am liebsten auf der Höhe des Eauri- sankar abhalten. Wir sind nicht so naiv, in die Falle zu gehen."

Paris, 30. Jan.Echo de Paris" meldet aus Stockholm, daß Trotzki in einem Telgramm an feine Truppen erklärte, daß das Anerbieten, au den Prinzen-Jnfeln zu einer Konferenz zusammen- vjfommen, ein Zeichen der Schwäche sei. Er fordert seine Truppen in dem Telegramm auf. ihre Anstrengungen zur Niederwerfung der Welt-Bour­geoisie zu verdoppeln.

KiWtr i*r knWz JhM> Ittsmn'M.

Deutzchnatioual« BolkSvartek: Bestber Richter, Ardeitersekretär Behrens, Landgerickt?- rat Schultz. Bromberg, kchriftstel eriu Dr. ffif « Schirrmacher-Donzia, Regierungs- »nd Baurat Laverrenz-Bcrkiu (früher Togo), Pfarrer Traub- Dortmund, Frl. Anna v.Gierke, Dr. Roesicke, Baurrngutsbesitzer Noske, Berleger Bruhn-Dor- lin, Verleger Malkewib-Stettin, Dauernbofsbe- kiber Jandreh, Frl. Marg. Lehm, Landtoitt Ohler, Geh. Finanzrat Dr. Hugenberg, Landwitt Er«st, Arbeitersekretär Kuollmann, Prof. Dr. S«mmler-Dre'lau, Eisenbabn-Rechn.-Re-if. Deg­te rk-Breslau. Geh. SauitätSrat Dr. Har^manu- KönigShütte, AmtSttchter W a r m u t h - Zauer, Rit- tergutSvächter Schiele, Graf Pofadowsky- Naumb-rg, Obrrlebrer Ob er fahren-Kiel. Echri't- lkitrr Wall b anm-Friedenmi, Li». Mumm-Sie­gen, Pfarrer B «i d 1 - FranFutt a.M.. Gewe'kfckafts. tekretär Koch-Estirrfetd, Oekonomierat Weiluböck, Suporinteudeut Dr. K ö l tz s ch - Dresden. Glaformeister Wrtzlick-Dresden, Oberlehrer Dr. Philipp -Bor­na. Bäckcrobormeister Bien« r-Chemnitz. Minister a.D. Dr. Düringer-Karlsruhe, Gutsbesitzer von Graefe, Landwitt Arnstadt, StaotSfekrttär e. D. Dr. »Delbrück, Rechtsanwalt Kraut »nd Landwitt Vogt. Ard-i!ersekrttär Lehren« und Landgottchtsrat Schuld sind dovvelt gewählt worden. Sie müssen sich für einen Wahlkreis entscheiden, in dem anderen rückt der nächste Kandidat der List« nach.

Bon Abgeordneten der DentfchenvolkS Par­tei nennen wir: Prof. Graf »u Dohna-Königsberg, Prof. Kahl-Berlin. Dr. Strefem an n-Cstarlot- ttnburg, Kenrralfettetär Dr. Hugo-Schöneberg, Cc- neraldirellor v ö q l« r - Dortmund, Prof R i« ß e r - Berkin, Generaldirektor Weidtmavn - Sto^be-g, Staotsminister a.D. Heinze-Dresden, Finanrminl- ster Dr. B « ck« r - Darmstadt.

von kkbqeordntteu der Christlichen Lolks- vartei (Zentrum): Dr. Psriffer-Bettin, Redak­teur Imbvsch - Esten, Arbeitersekretär Becker -Köln, Müller-Fulda, Geheimer Justizrat Trimborn, Staatsminister a. D. Dr. Spahn, Generalsekretär Stegerwald, Unterstaatssekretär Gieöberts, Justizrat Bell-Essen, Dr. Heim-Regensburg, Staatssekretär «.D. Gröber-Hrilbtonn, Staatssek­retär Erzderger, Rechtsanwalt Frhrenbach- Freibura, OderlandeSgettchtspräsident Dr. Zrhnter- KarlSruhe.

von Abgeordneten der Demokrati schen Par­tei: Nauman», Dr. Pachnicke, Staatsfe'rttär a.D. Dr. Dein bürg, Bergrat Gothein-Bres- kau, Oberbstrqerm. Pohlman».Kattowih. Haude,^ Minister Fischbeck, Staatssekretär Schiffer, Dr. Böhme, WachhorstdeWente, Frbr. v.Richt- hosen, Dr. Neumann-tzofer, Bürgermeister Luppe- Fraukfutt a. M., Oberbürgermeister K o ch - Cassel, Prof. Echücking-Marburg, Dr. Oui dde- München, Bi'ekanzler a. D. v. Paher, Staatssekretär a.D. Haußmau», Dr. Gertrud Bäumtr-Ham- bürg.

Bon MehrheitSsozialisten: Landwitt- schastsminister Brann, Scheidemann.Pfann- knch, R. Fischer, Rob. Schmidt, Wis > ttl, Ebert, Wels,Winnig, Staatsse'retär Bauer, LandSberg, Heine. Legien, Hue, Minister des Innern Auer-München, Dr. Gradnauer- Tresden, NoSke, Unterstaatssekretär Dr. David, Dr. Quesfel.

von Unabhängigen: Eichhorn, Haase, Zubeil, Wurm, Dr. Cohn, He«ke-Bremen.

verlor hier 1000 Stimmen, während die Deutsch- Dem Feld-Oberpostmeister ist von der Oberstes nationale LoUspattei etwa 1100 Stimmen ge-1 Heeresleitung ein Dank- und Anerkennungssihreft

Iben für die TStipfeit der Feldpost im Krieg« gngej

»f I gangen Eeneralfeldmarschall v. Hindenburg sag^

Pn diesem Schreiben u. a.:Ich kann hier nicht in|

)IDllUHU. einzelne» alle Verdienste der Feldpost hervorheben,

P^kand lehnt 8ebiet»abtre»nu«ge» ah. I Sie werden vor der Kriegsgeschichte ihre wohlver, P a r i», 30. Jan. (Hava,.) In einer Unter- diente Würdigung finden. Ich will nnr dankbar di^ redung mit dem Haager Bettrtter desExcelfior" Tatsache betonen, daß die aufopfernde Pflichterfütt erklätte de, holländische Ministerpräsident zur ^n8 °n<1 Angehörigen der Feldpost vom oberstes Frag« de» Bertrames »on 1839 und der möglichen I beamten bis zum Feldpostschaffner and Fell» territoriale» Fordervngen, daß alle diese Forde- Postillon, die vielfach im feindlichen Feuer ihren rangen in Holland auf Ablehnung stoßen wür- schweren Dienst verrichteten, wesentlich dazu beige, den. I tragen hat, die Schlagfertigkeit des Heeres zu stär«

Set Kaiser in Holland. . I ken, indem sie unter den schwiettgsten Perhältniffeu

P a r i -, 30. Jan. sHava,.) Der Korrespon- eT)feIt

brat desExcelfior" im Haag hatte eine Besprech- J*"ienigen g«.

ung mit dem holländischen Ministerpräsidenten, der m Ldas Ba,

ihm verfichette, daß die Ankunft Wilhelms IL in das feste Ber-

Holland eine unangenehme Ueberrafchung gewesen Ln.® 'R ^"8'horlgen bet

fei »nd daß dieser Ankunft keinerlei Unterhandlun- m » *u u T? 8

gen vorangegangen seien. Der Minifterpräfident m t J" E?"i

erfuhr von der Anknust des Kaisers durch zwei ^'"inübernehmen werden deu in do,

Herren, di. von Drüsiel kommend erklätten, S?if« S J ^".der «nfb-n.

Helm II. habe sich entschlossen, z« fliehen und ö<m jebem Aschen Mann«

"ach Holland zu begeben.Die Regierurg wurde 1 also vor eine vollendete Tatsache gestellt. Wir such-1 Neuregelung bet Finanzen,

ten für den Kaiser einen stillen Platz ans. um ihn B e r l i n, 30. Jan. Die in Weimar begönne, vor etwaigen Beleidigungen bester zu schützen." Incn Verhandlungen des Reichsschatzsekretärs mit Der Ministerpräsident erklärte, daß die fetzige Le- lbtn einzelstaatlichen Finanzministern ergeben ein« benslage des Kaiser» »nr eine provisorische sei. I völlige Uebereinstimmung dahin, daß die Deckung Proteste seien bisher von keiner Seite erfolgL Die Ibei dringenden Bedürfnisse des Reiches alle» holländische Regierung ftt bereit, zusammen mit anderen vo, anzugehen habe, daß aber in dm» den anderen Regierungen eine Lösung der Frage hierdurch gezogenen Rahmen den Einzelstaaten di« zu finden. hur Erfüllung ihrer wichtigen Kulturaufgaben not»

- + - ' lwendige finanzielle Bewegungsfreiheit zn erhol.

_ M Iten sei. Unter diesen Eefichtgpunsten wurde da«

vsmsr Ätöma ;; . igesmntr Eebitt der Finanzen in seiner Bedentnug

S..U., Ml's«, «m --L «.»«- .«,» to

to.to etoufiwto k,q »to ®

di- wirtschaftliche Lage entgegen. Er beschloß, über$Lu.nb «"verbindliche Au-fprache war so reich an die Ersetzungreaktion»rett' Beamter «ufllarungen und Anregungen, daß »on den Ted. durch ander«, vom sreihritlicheu Geist durchdrungene I uehmern der Wunsch nach häufigerer Wiederhokm'H Persönlichkeiten mit den Bolksbeaustrag'en Rücksvrach« solcher Beranstaltungen sehr lebhaft geäutzett zu nehmen. Die Cozialisierungskommiffion erstattete wurde. Das Reichsschatzamt sagte die Erfüllung dem Zentrakrat in gemeinsamer Sitzung Bericht. Es I dieses Wunsches zu.

wurde festgestellt, daß die Sommisiion dauernd gegen I gy, »..h.ix.,,*..

gwße Widerstände anzukämpfen bat, deren Bestttigung I , e Da«®E«schta»Sen.Rethobe.

der Zentralrat für dringend erachtet. | Berlin, 30. Jan. Wiederholt mußte toShrend

Berlin, 30. Jan. Ter Reichskommissar für I be3 Krieges auf die schändliche Gepflogenheit bei Fischversorgung macht bekannt: Die Bewirtschaftung I Franzosen hingewiesen werden, widerstrebende d-uttche der MiSländischen Fische sowie Schal- und Ktusten-1 Kriegsgefangene durch Anlegen von D aumeu- tiere ist seit dem 1. Januar 1919 von der Zentral- ifihrauben zu quäken. Diese an die Foltern dtts Einkaufsgesellschaft auf di« Reichsfischversor-I Mittelalters erinnernde grausame Matter war zwar qung übergeganqen. Die staatliche BewlttschaftunqI i« den ftanzösischen Kolonien stets beliebt, tonrbt dieser Waren muß einsttoellen auftecht erhalten blei- I aber jetzt im Weltkriege zum Hohne aller Kultttt ben jedoch wich beabsichtigt, daS Einsichrgeschäft dem I in zahlreichen Fällen deutschen Kttegsgefauqeuen Einfuhrhandel zu übertragen, der sich zu diesem Zweck I gegenüber angewandt. Der folgende amtliche Bericht zu Einfuhrsyndikaken zusammenznschließen hat. «eines neutralen Delegietten gibt über die um«

München, 30. Jan. DieMünchen-Augsbur-1Bolkerrechtsverletzung dieser Att Aufschluß: Dem Sol-- ger Wendzeitung" hatte gemeldet, daß Ministervräsi-1 baten SB. Sch. vom Hauptdepot Garvlagne toarbeit deut Eisner fortlaufende Berichte über feine Regie-1 im Juni 1917 auf Kommando in Mal-Roche bei rungshandlungen in die französisch« Press«I Rennes Daumenschrauben durch Gendarmrn angelegt, bringe, und daß «r im neutralen Auslande Presse-1 als et sich weigerte, in die Gefängniszelle eiuzutrtten. agentfw unterhalte. Der Sekretär Eisners schreibt nun I Die Daumenschrauben, heißt e? in dem Bericht, toirren dem Blatt, diese Behauptung seigemeiner Schwindel". I nicht sehr stark angezogen, sodaß er in der Zelle arm« DieMünchen-Augsburger Abendzeitung" ettvidett, I Schwierigkeiten die Daumen herausziel'en könnt«. 6yi- daß die französische Presse täglich Telegramme des I ter hat "bet Feldwebel des Kommandos ihm bi« Dau- Ministerpräsibeute« Eisner enthalte, bie in der beut- menschrauben wieder angelegt und zwar derart, bass - scheu Preste nicht zu finben sind. Das Blatt fragt I« die Schrauben fest an zog, während der Gen- an, wer dieses Material an bie auswärtige Presse I dann ihm sagte, daß es nicht nötig^wäre, die Sch rau- weiter gebe und wer die Telegrammkosteu dasür bezahle. I ben fest anzuziehen. So waren die Daumenschrauben »wii 11 U| I sehr stark angezogen, nnd sie wurden toährtnd 12

Die Regierung erklärt, sie werb« unentwegt aufi»5'

-«te*! »»

MiiMto to»««Mt »ich. Mi. ÄK

»f,,k **$*««.. Iduna von Daumenschrauben gegen die deutschen Kriegs«

7 Die I gefangenen hat auf Grund des vorliegenden Berichte«

HdSZlS! pS deutsch« Regierung Einspruch bei der sranzüsischeu

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Jrgendivo wird eine neue Republik gegründet. | *

$ieftarftirSltriIair<id>tiK{LIte*""" Marhur- uiÄ Umgegen».

Di« Lehrer streiken. I Marburg, 31. Januar.

Der Schnellzugsverkehr wird eiugefchränft. I * Der B»Ifchewismus iu Deutschland. Heb«!

SÄU Weimar wird ein regelmäßiger Verkehr ein- dieses Thema sprach Mittwoch abend in den Stadt-

gerichtet, nne Botenfrau hat sich bereits ftn-1(etl auj Einladung des Sozialdemokratischen Per- n.flL»a.8tmdbet Icing ein Arbeiter, Herr Eugen Reitze! au»

8. Der StcL'tSsekretär des «eußeren protestiett gegen ^li" Er entwarf zunächst ein Bild der witt.

bie Entente. Ischastrichen Zustande, rote fie sich jetzt nach dem

Die Hebammen streiken. «Krieg in Europa herausgebildet hätten. Wir in

Die Gassperre wird eingeführL «Deutschland seien am schlimmsten daran, denn wir

Die Regierung wird in Weimar auf der Bühne I seien total verarmt, hätten Hunger und rot bet

sitzen. Für ben Schnürboden werden noch An-«Geld noch Tauschobjekte, um uns aus dem Aus- meldungeu entgegen genommen. I lande, das Ueberfluß an Lebensmitteln habe, so.che

Die NahrungSmlttä langen nut noch acht Tage. I ,u beschaffen. Unser Celd sei gar kein Geld, son» 9, 10., 11.712. »sw. Sieh- oben. «ettloses Papier, das nur im Jnlaude

30. Preisausgab« der Alademi« d«r LSisseuschasten: werden konnte. Das Aw>landwunch«:'.u»

«oz» vnrde eigentlich Bethmann Waren von uns, landwirtschaftliche Maschinen gestürzt?- iufro. Dabei habe sich herausgestellt, daß wir 60

«Prozent teurer seien wie da» Ausland, «ine Folg«

Berlin. 31. Jan. M« zur Nattonasoersammluugk Basel, 30. Fan. Nach derRatioaalzettuucck- Gewählten haben die Annahme bet Wahl erklärt, bis die Großherzogin von Lu-embnro in der Schweiz «-'Ä auf ben früheren Unabhängigen Polizeipräsidenicn getroffen. Gleichzeitig wird oerteldtt, daß Prinz E'chhotd: der an ihn gerichtete Brief ist als unbe- tus von Parma, der seinerzeit den Brief 'Kaiser '«Mi FtcITbar zurückgekommen. Damit ist das Mandat Eich- an bie fran-ösisck-e Regierung übermittelte, in B-gc.-? bcrns zunächst ungültig, denn nach 8 56 der Wahl- hing seines Bruders Xaver auf der Durchreise «adt ordnung hat der Wahlkommissar bie Gewählten zu he-1 Ne"enbnrg in Genf eingetrnfren fei.

nachrichtiip-n und sie «niszuforderu. sich binn-u einer I Wien, 30. Jan. Der Staatsrat fahte aucwsichj» Woche nach Zustellung der Nachricht über die Annahme der blutigen llnterbrückung bet Deutschen Marl bet Wahl zu erklären. Burgs, wobei 10 Personen getött unb gegen 30 Pe>

Als Kandidat für den Posten des vorläusigm I wnen verwundet wurden, einen Beschluß, worin bi« Reichspräsidenten wirb in bet Press« bet Oberbsirger-1 Entrüstung über bas Dorgeben trt flowenischeu TntjJ meister von Berlin, Dr. Wermuth, genannt Inen ausgrivtocheu wird und die Deutschen lm SflM

Wie W.T.B. mittrikt, ist nicht beabsichtigt. Teile ISteletmarks eufgeforbert w rden. umwtbrüchlich an bei de? Regiments Reinhard zum Schutz der National- Treue zum gemeinsamen Fa'erlanbe festzuhalte» wi3 Versammlung nach Weimar zu schicken. DaS Regiment huf bie Eerechtigk it bet westl-ch n Demokraten zu verbleibt in Berlin. I hauen. Det Staatsrat für austoSrtige «ngelegeuhelte»

veochtenswette Zahle». «richtete en bie Vettteet bet neutralen Staaten joroti

Setlin.30. Jan. In Berlin vetloten fm "R bi

Vergleich zu den Wahlen vom 19. Januar die 6*1 1S?*

zialdemokraten Über 22 000. die Unabhängigen fiber I!h^Besetz!n^M?tlwt« ä

^00' ble.^e^.®Lrö^!f>e Vortc' 20000, die Deutsche Imttnden durch bie Truppen efnet dritten Macht Bolkspartei 2300 Stimmen. Es gewannen die r^ht für bie Vermeidung «inet CmoBrung bVte» Christi. Poflspattei 1830 und die Deutfchnationale I könn. Die dmtfch-österreichisch« Regierung apvelliem Volkspattei über 6 800 Stimmen. Im Wahlkreis dringend en bb Möchte, Ne iu Fra« stehenden 6r2 T eltow-Beeskow-Eharlottenbnrg beträgt der Per-1 Mxiften durch Militätgarnifonen sobald ei» möglich g| knst der erstgenannten Parteien 35000, 17 000,1»rattaUperen.