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bur« ob ne Kamp? anfjajebtit. Trotzn tuiait die PolWtpifien hätten eine gr ofce Niederlage hn Norden erl'Uen, ds die ganze Armee mit Von Gene» Talen an der Spitze zum Grinde LLergegangen sei.

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Berlin, 22. Jan. Dem Bericht über dir Sitzung der internationalen öaffenRillftanbätbmmh'fion in Svaa am 20. Januar ift zu entnehmen: Ter deut­schen Kommission sind zahlreiche Nachrichten über eine ungewöhnlich harte Behandlung bei General­feldmarschall? v. Mackensen zugegangen. Ter deutsche Vorsitzende erhärt er könne nicht annehmen, daß eine derartige Behandlung eines tapferen Heer­führers, der nicht als Kriegsgefangener in die Hände der Franzosen siel, den Absichten des verbündeten Oberkommandos entspreche. Er bittet um baldige Aufklärung. Ter Vorwurf, die deutsche Wassenftill- pandskommission erhebe zahlreiche unbegründete Be- fchmechen. wird deutscherseits in einer Protestnote entschieden zurückgewiesen. Es sei die Pflicht der beut»

Weik B-tfetfrt, «!fe Fälle kn Fetten

deutsche Interessen und deutsche Personen widerrecht­lich behandelt werden. Tie der deutschen Kommission rn gehen den Beschwerden seien im übrigen nur ein Bruchteil aller Klaaen. Verkehrsuntechrechung so­nne Zensur ober Drohungen verhinderten, daß alles an die Oeffentlichkeit bringe. Es sei sogar vorge­kommen, daß gegen Pevonen, die bei der Wasfenstill- stastds*ommission berechtigte 'Klagen vorbrachten, mit Veuressalien vorgegangen wurde. Sodann müffe feft- "estellt werden, daß zahlreiche, vor längerer Zeit vorge­brachte de"tsche Beschwerden bis heute nicbtbeant- wartet seien, so z. B. die Note über die Zwischenfälle in Schlettstadt und Straßburg. Eine solche Behand­lung offizieller Note» entsprech« nicht dem internatio­nalen Gebrauch.

Berlin, 23. Jan. Ter Wert her 600 Loko­motiven und 19000 Eisenbahnwagen, deren Abgabe wegen unvollkommener Lieferung des Eisenbabnmate- riaks Deutschland aufer'egt wurde, beträgt 100 Mil- Honen bezw. 209 Millionen Mark. Ter Gegenwert der als Ersatz biefer. Sonderauflage von Deutschland zu liefernden landwirtschaftlichen Maschinen beträgt 73 Millionen Mark.

Die jer Kotnmandank eine? deutschen Torpedo­boots berichtet, das den Poftvcrkehr zwischen den in Scaoa Flow internierten betttfdien Kriegsschiffen und der Heimat«vermittelt, gestatteten die Engländer wohl die Abgabe der Hrimatpost an die Schiffe, jedoch die Mitnahme von Poft von den Schiffen nach Detttsch- land nicht. Während die Engländer bezüg'ich der Poft die deutschen Besatzungen härter als Kriegs­gefangene behandeln, verfahren sie hinsichtlich der Ber- pflegung wieder attders. Krie"? gefangene wurden bis­her stets von dem Lande beköstigt, in dem sie inter­niert waren. Der englische Flottenchef lehnte jedoch die Nebernahme der Verpflegung der deutschen Be­satzungen durch die Engländer ab. Die Verpflegung muß nun von Deutschland erfolgen.

Bern, 22. Jan. Nach einer Meldung desPro- gros de Lyon" erklärte der Kommandant von Orleans, daß die Wassenstillstandskommission von der deutschen Regierung die Entsendung von Lokomotr-führeru nach Frankreich gefordert habe, nm den Betriebsfchwierig- feiten abzuhelfen. Die deutschen Beamten seien be­rechtigt gemäß dem Wafsenstillstandsabkommen sich in Uniform frei zu bewegen.

Bern, 22. Jan. DerMotin" teM mit, voH das Ueberseekabel Emden-Amerika, das bei Kriegs ausbruch von ben Engländern abgcschnitten wurde, von E n g l a n b jetzt übernommen worden sei und verlangt, daß dementsprechend das zweite deutsche Kabel im Friedensvertrag Frankreich zugesprochen werde,

Bern, 22. Jan. ImPetit Parisien" fordert der Unterstaotssekretär für Handelsschisfahrt, Bouisson, für Frankreich 920 000 Tonnen deutschen Schiffs­raums als Ersah für die im Kriege verlorene Tonnage. Frankreich müsse die ihm zusagenden Schiffe aal* wählen dürfen.

Bern, 22. Jan. Der Berner Korrespondent beb Demomate" meldet: Die Pariser Reise des schwei- zerischen Bundespräsidenten Ador gelte derRege'ung der Rheinschiffahrt, der Revision des Gotthard-Ver­trages und der Behebung gewisser Schwieriakeiten an der Schweizer Nordgrenze. Der Kanton Schaff- Hansen müsse entsprechend dem einstimmigen Wunsch seiner Bevölkerung des Charters einer Enklave ent­kleidet und der badische Grenzstrich der Kantone Bafel und Schaffhausen nationalisiert werden. Ferner toirb Schadenersatz für die an Deutschland von bet Schweiz gezahlten hohen Kohlenpreise verlangt.

Grosse Männer haben einst aulgebaut.

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Dari jetzt alles zertrümmert werden?!

Deutschnaiionale Volkspartei.

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Nachruf.

Der WLuner-«eiaauevti« Cappel rotbmrt feinen im Prifrte geinllenen nn» ver­storbenen Mitgl edern em«n e' renden Nachruf.

Gefallen;

Konrad Kühn

1. Dorsikender, Jak. Koch, Johs. Heuser HL, Jobs. Becker II., Ludwig Eidam II., Heinrich Theis II., Heinrich Schölt, Helnr. Ludwig HL, Johs. Ollo.

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Beginn: pa,«. 9 pH» in der WederZche» Sast- Wlrtlchaft dahier. -

Holzhausen (Fr. Kirchhain), den 10. Januar 1118, tU krhr. »on ztummffcho ferp»erwaltn*e.

5 A.: K.hlhautzen

IWMMm» H'- gefu4t »Schentltch 8 mal. gesucht zum 1. ob. 15. Febr. »HO MoUteftr. 15*ll. Viföllerstratze 2.L

Unsere Kandidafen-bisie

für die preußische nafionalDersümmlunq

(nnfd:

1. Dr. Karl Ritter, Pfarrer, Niederzwehren.

2. Schriftsteller Ludwig Werner, Niedcrkaufungcn und Verliu-Schöneberg.

3. Lokomotivführer Friedri h Geck, Cassel.

4. Direktor Heinrich Stuhrmann, Godesberg.

5. Lehrer Harry Blume, Ca'el.

6. Landwirt und Bürgermeister Friedri h Wilh. Reu, Selters bei Weilburg.

7. Privatbeamter Julius Schellin, Frankfurts. M.

8. Studienrat Heinrich Hofmann, Cassel.

9. Frau Dr. phil. Christiane Mewaldt, Marburg <t. L.

10. Eisenbahiiarbcitcr Peter Gerhard, Dillenburg.

11. Buchhändler A traust Sonnenschein, Marburg a. L.

12. Schnliedcnieiflcr Jakob Stehl, Treysa.

13. Dekan Geora Adam Christian, Biedenkopf.

14. Landwirt Wilhelm Clantz H, Ravolzhausen (Kreis Hanau).

15. Oberpostschaffner Nikolaus Pfeil, Caffel.

16. Landwirt Adam Tasch, Atzbach (Kreis Wetzlar).

17. Amtsgerichtsrat Johann Karl Henasberger, Schlüchtern.

18. Fräulein Lehrerin Hilda Georgi, Frankfurt a. M.

19. Landwirt Wilhelm Alwin Möhn, Dauborn (Taunus).

20. Studicnrat Ernst Gerlaud, Homburg v. d. H.

21. Oberlehrer Dr. Hans Web?r, Marburg a. L.

22. Obcrrealschuldircltor Dr. Wilhelm Israel, Oberursel (Taunus).

Wt nlle iie Icilischiiktionllle Liste

(Liste Ritter).