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D.-Nat. Volksp. 1642, D.

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Wien, 20. Ian. Die feit Monaten in Wien tagende russische Kommission, der angeblich Vie Durch­führung der Heimschafsung der russischen Kriegsgemn« genen aus Oesterreich oblag und anfang; aus 22 Dele­gierten bestand, sich aber durch Werbung notorisch bolschewistischer Elemente bcbout.nd vergrSsterte, verlies gestern Wien, nachdem ihr unzweideutig von den Behörden klar gestellt worden war, daß für die russische Kriegsg-fangenenkcrnmission in Deutsch-Oesterreich kein Arbeitsfeld mehr vorhanden sei. Mehrere Mitglieder dieser Kommission toaren in den letzten Tagen ver­haftet und ausgewiesen worden. Der Führer der Kom­mission, der Moskauer Arzt Bermann, sowie mehrere Hauptagitatoren wurden auf ihrer Reise in Budapest und Prag auf Veranlassung des Kommandos der Erftentetrnhpen verhaftet. Das Komitee unterhielt eine Druckerei zur Herstellung bolschewistischer Zei­tungen und Druckschriften. Diese wurde ausgehoben.

Als gewählt

sind u. a. zu betrachten:

Deuts ch-Nationale Volkspartei:

n den öffentlichen Gebäuden find wieder Ma­schinengewehre aufgestellt worden. Der Leiter der Bewegung ist offenbar das kommunistische Mit­glied des Rates der Volksbeauftraglen, früherer Volksschullehrer Ioern aus Nienburg.

Die fernere Sicherung Berlins.

Berlin. 20. Jan. Der Oberbefehlshaber Noske erläßt folgenden Befehl:

1. Nachdem der Wahltag zur Nationalversamm­lung vorüber, die Durchführung der Entwaffnung der zum Waffentragen bezw. Waffenbesitzen un­berechtigten Personen im Landespolizeibezirk Set« - lin eingeleitet und Ruhe und Ordnung wiederher­gestellt ist. ordne ich folgendes an:

a) Die Freiwilligen-Truppen der Armee-Abtei­lung Lüttwih mit Ausnahme des Regiments Reinhardt und der Marine-Brigade (d. Rhoden) sind demnächst aus dem Innern Berlins zu ver­legen.

b) Für Ruhe und Ordnung in Berlin sorgt i« erster Linie die Polizei mit Hilfe der Sicherheits» wehr. Wo diese nicht ansreicht, hat sie durch Set« - mittlung der Kommandantur Berlin Hilfe der Berliner Truppen und militärischen Wehren an­zufordern.

2. Das Regiment Reinhardt und dis Marine- Brigade bleiben in Berlin, um nötigenfalls zum Schutze der Reichsregierung und des Staatsbesitzes sowie zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ord- nun eingreifen zu können. Das Regiment Rein­hardt behält seine derzeitige Unterkunft. Die Unterbringung der Marine-Brigade regelt das Ge­neralkommando Lüttwitz im Einvernehmen mit der Kommandantur Berlin.

3. Die Unterbringung der Freiwilligen-TruP- pen der Armeeab^eilung Lüttwitz in der nahen Umgebung von Berlin regelt das Generalkom­mando Lütiroitz.

4. Die in den südlichen Vorortgemcindsn Ber­lins auf meine Weisung hin aufgestellten Bürger- bezw. Einwohnerwehren haben ihre Mitglieder z» ihren bürgerlichen Berufen zu entlasten. Die Wehren bleiben listenmagig bestehen. Die Listen sind bet den Gerneindevorständcn aufzubewahren. Die Waffen find in feder Gemeinde in gut gesicherte Depots abzugeben, desgleichen die zu feder Waffe zugehörigen, den Inhaber zum Waffentragen be« rechtigenden Ausweis. Diese Bürger- bezw. Ein» wohnerwehren wüsten auf meine Weisung hin jederzeit wieder zusammentreten können. Dir Ge« meindevorstände haben das Recht, die Waffen, depots der Bürger- bezw. der Einwohnerwehren durch deren eigene Mntglieder bewachen zu lasten.

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Marburg

Tiknslllg. 21 Januar

Marschall Fach über die Lage in Deutschland.

Parts, 19. Ian. (Hados.) Marschall Fock zeigte dem Berichterstatter desMatin" in Trier auf seine Fragen wegen der Wafsenstistandsverbandlungen und der zögernden Ablieferung des Materials durch Sir Deut­schen die ibm von den deutschen Bevollmächtigt _n über­gebenen Schriftstücke und sagte:Sie überschwemmen uns mit Papier! Wir nehmen einen Teil davon und lassen noch mehr beiseite. Wenn sie um Er­barmen schrei n und nach Verpflegung rusrn. so glaube ich nicht, daß sie übertreiben." Als der Berichterstatter demgegenüber für die letzten zwei Monats in den Rhein­provinzen ein nicht besonders schweres Dasein seststeilen zu können glaubte, antwort te der Marschall:Ja, Sie! Weil Sie in den größten Hotels absteigen, die sich zu riesigen Preisen durch den Schleichhandel versor­gen! Doch die Bevölkerung in Preußen und Oesterreich ist sicherlich in einem an Hungersnot gren­zenden Zustande." Der Mar'chall wies aus D-utschlands oufgelSste zerrüttete Armee bin.Nun haben wir gute Bürgschaften! Der Rhein bildet eines der denkbar besten Hindernisse. Wir besitzen ausserdem alle wünschenswerten Ausfalls- Pforten gegen Deutschland." Der Marschall glaubt nicht an ein Eindringen des Bolsch-mismus, der Deutschland feder Regierung berauben roii'b:. Obwohl er zugibt, nicht mehr darüber zu willen als die Prelle, weint er, daß D'iitschland sich erholen und dies'r Eas- wolke entgehen werde. Er kümmert sich nicht barurr. ob d'< Regierung Ebert feftstehe. Er kennt nur die deutschen Bevollmächtigten und seine bewunderungswürdigen französisch-n Soldaten. Wenn bi' Deutschen die Was- s nstillstandsbedingunsen nicht erfüllen, wird er s o- fort den Waffenstillstand abbrechen Deshalb", meinte er,fübren sie sie so nut wie möglich aus. Sie sind mit den Eisenbabuwag-n und Lokomo- tiren im Rückstände, doch haben sie in dieser Hinsicht mit ernstl'ch n Schwierigkeiten zu kämpfen. Wir wer­den bi« nach den Friedensprälinrinarien Im Kriegszu­stand sein."

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Von Bruno Jakob-Kassel.

Bei der künftigen Neugestaltung ist wohl das Ver­schwinden aller deutschen Kleinstaaten, ihr Ausgehen in den eigentlichen Stammstaa'en und Wir'schas -ein­beiten zu erwarten. Während man bei der Wahl­kreisen'leifting zur Nationalversammlung Wa'd'ck zu Hessen-Nassau und Wetzlar rechnete und auch die Ar­beiten zur Schaffung eines Gesonirhessen sich in d eser Richtung bewegten, sieht der Regiernng^e"ttoutf den Anschluß Wa'decks an Westfalen vor. Jn^Waldeck rechnet man zunächst mit der Erhaltung der Selbstän­digkeit des Landes: ist dies nicht zu erreichen, so wird man auch dort ernstlich die Frage prüfen müssen, ob Waldeck besser mit Hessen oder mit Westfalen fährt. Für Westfalen sprechen zunächst nur Wünsche und Hoffnungen für eine industrielle Erschlie­ßung des Landes von dort her. Ter Vahnbau Gos­st achBrilon hat überhaupt erst eine dahinzielende Ver­bindung stcschaffen. Für Hessen sich zu entscheiden, rät einmal d:e Gleichheit der Voltsart; der Wal­decker ist Wederhesse. Auch reftß,"fe Momente werden für den Anschluß an Hessen sprechen, da das stärker protestantische Hessen eher den rein protestan­tischen waldecker Gefühlen entspräche. Verwaltungs­technisch ist das Land ja schon hinsichtlich der Gericht« und militärisch mit Dassel in engsten Beziehungen, Verhältnisse, die sich jum Teil noch auf da» sirr Lehssverhältnis zwischen Hessen und Waldeck gründe»

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Die DberbtHiidie Bei tu na erscheint sechsmal wöchentlich. Der Bezugspreis beträgt viertelf. dar» die Poft lohne «eftelloelbf, 3.75 X.

>n der Stadt Marbura frei in« Haus 3.75, bei unseren Zeitungsstellen auf dem Lande 30) - «erleg »an Dr C. Hitzer.th. Markt 21/23. Ferner.55

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frühere badische Minister Düringer und Staats- sekr-tär a. T. Delbrück.

Deutsche Volkspartei: Der Berliner Kir­chenrechtslehrer Geheimrat Kahl, die früheren Mini­ster Heinze und K o ch.

Demokraten: Tie Frauenrechtlerin Gertrud Bäumer, der Konstanzer Oberbürgermeister Diet­rich, sowie die bisherigen R.-Abg. Haas, Wen n - dorf, Sivkovich, v. Payer, Haußmann. Dr. Naumann, Wachhorst d e Wente, Walb­st e i n, Blunk, der Führer der Hirfch-Tunkerschen Icwerlschaften Hartmann.

Zentrum: Tie bisherigen Reichstagsabgeordne­ten Fehrenback, Zehnter, Wirth, Erzber- ger, gröber, Bolz, Dr. Pfeiffer.

Sozialdemokraten: Tie früheren R.-Mg Stollen, Geck, Keil, Scheidemann, Richard Fischer, Pfann kuch, Robert Schmidt, Le- gien, Gradnauer.

Unabhänaige: Ter bisherige Berliner Polizei, m-äsident Eickhorn, die Frauenrechtlerin Lüste Zieh, die früheren RrichstsgsaSgrordneten Hencke ..Bremen), tz an je.

früheren Reichstagsabgeordneten v. Grase, Banernbündler Vogt, sowie Arnstadt, fer-er her

Der Entwurf der Reichssersafsung.

Berlin, 20. Jan. Wie ästig versautet, s'nb di» Vertreter der einrelstaatlichen Regierungen für nächsten Samstag nach Berlin geladen, nm in eine Be­sprechung über den Entwurf zur Reichsverfaffnng einturreien. Dann wird auch die Reich-rrgi-runa zu dem Entwurf Stellung nehmen. Die Me'dnng en wer Berliner Mendb älter, daß der Entwurf die Zestch'a- gung Preußens in acht Freistaaten vorsieht, ir* falsch. Der Entwurf enthält keine Bestimmungen über die inneren Grenzen der einzelnen deutschen Freistaaten. Die Ziehung dieser Grenzen wird durchaus Sache der BerSllerung oder der Beschlußfassung der National­versammlung sein.

Entwaffnung der Truppen in Bremen.

Bremen, 21. Jan. Hier sind gestern abend die Soldaten in der Kaserne durch bema-snete Ar­beiter entwaffnet worden. Sämtliche Maschinen­gewehre wurden fortgeführt. Das Rathaus und die anderen behördlichen Gebäude find von den be­waffneten Arbeitern besetzt, ebenso das Fernsprech­amt und bas Postamt. Auf dem Marktplatze und

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Berlin (amtl. Wahlergebnis): Soz. 305 564 « Sitze), Unabh. 275 915 (4 Sitze). Dem. 163 445 (2 Sitze), D.-Nat. Volksp. 92 374 (1 Sitz), D. Volks­partei 54 370 (1 Sitz), Christliche Volksp. 51021 (1 Sitz).

Königsberg (Stadt): Soz. 48 320, Dem. J8530, D. Volksp. 25 950, Verein, sozial. Soldaten 6500, D.-Nat. Volksp. 7150, Christi. Volksp. 4000.

Danzig (Stadt): Unabh. 7825, Soz. 37407, Dem 27 217, Zentr. 16 621, D.-Nat. Volksp. 15 285.

Stettin: Soz. 60794, Dem. 30 522, D. Volks- parfei19 578, Unabh. 8495, D.-Nat. Volksp. 9084, Thrift!. Volksp. 282.

* Brsmberg (Stadt): Soz. 8270, D. Volksp. 7242, D.-Nat. Volksv. 2991, Dem. 2371, Christi. 'Lostsp. 1788.

Vres! au (vorläufiges Ergebnis von 363 Be­zirken): Eoz. 159 478, Dem. 47 055, Christ!.,Volkr- fklttei 41 313, D.-Nat.- Volksv. 3°. 822, U^abh. 812.

Görlitz lStadt): Dem. 14 057, D.-Nat. Dolks- partei 5923, Zentr. 2163, Soz. 24171, Unabh. 1.

Oppeln: Christ!. Volksp. 321 300 (8 Sitzest Evz. 216 897 (5 Sitze), D.-Nat. Voiksp. 47 544 (1 Hitz'. Dem. 45 «32 (1 Siir st U"ahh. 32 617 (0 Sitz).

Mechlenburg und Lübeck: Die verbun­denen Listen der D.-Nat. Volksp., der D. Volksp. »nd Bauernbund ergeben zusammen 61 000, Dem.

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Die polnische EervaUhorrschaft.

Berlin, 20. Jan. Die Familien der Unteroffi­ziere usw. in Posen, zum großen Teil dort beheimatet, sind aus der Stadt Pofen au--gewiesen worden und zwar in einer Form, die für sie die Zurücklassung unb damit den Verlust ihres Eigentums bedeutet, da sich Polen in ihre Wohnung setzen. Das Gleiche ist in Ostrowo der Fall. In der Gegend von Krone a d. Drohe rote auch in anderen gemischt-sprachigen Vrom- brrger und westxr-mM^n Bezirien werden die groden- tes polnische» Lümnichasten aufgeforderi, sich nach

Chemnitz: Soz. 499472, Dem. 169556, Unabh. 53 828, Zentr. 3680, D.-Nat. Volksp 113 237. "

Nürnberg: Soz. 99748, Unabh. 14524, Dem. 55 454, Bayer. Volksp. 17 483, Bayer. Mittel­partei 5683.

Niederbayern und Oberpfalz: Soz. 43 600, Unabh. 421, Bayer. Volksp. (Ztr.) 66 489, Dem. 10 887, Bauernbund 31 368.

Oberbayern u. Schwaben: Sc*. 2'0 412, Bauernbund 72 773, Nat.-Liberale 9486, Bayer. Volksp. (Zentr.) 213 937, Dem. 90105, Unabh 38 089, Msttelstandsvartei 391.

In München (Stadt) haben die Sozialisten 161 000, das Zentrum 86 000, die Demokraten 66 000, die Unabhängigen 37 000 Stimmen.

Hefien-Nafia«.

Gießen: Soz. 5795, Unabh. 956, Dem. 5042. D. Volksp. 2929, Hess. Volksp. 2085, Zentr. 1056.

Wetzlar (endgültig): Unabh. 1714, Dem. 7366, Zentr. 809, D. Volksp. 3963, Soz. 14 441, D.- Nat. Volksp. 5800.

Frankfurt a. M.: Soz. 105379, Unabh. 10 671, Dem. 56 080, Zentr. 27 774, D. Volksp. 20 683, D.-Nat. Volksp. 10 325. 10 kleinere Be­zirke sieben noch aus.

Cassel (Land): D.-Nat. Volksp. 2190, D. Volksp. 415, Christi. Volksp. 183, Dem. 4461, Soz. 19 559, Unabh. 306.

Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen aus dem 19. Wahlkreis (Hessen-Nassau) ist die Wahl von 7 Sozialdemokraten wah-scheinlich, wo­von die Unabhängigen möglicherweise 1 Sitz ge. minnen. Ferner ist mit 3 Demokraten, 2 Deutsch- nationalen Volksparteilern, 2 Zentrumsmännern und t Deutschen Volksparteiler zu rechnen.

Es erhielten in Nordhausen (Stadt und Land) Dsutschnationale 5100, Zentrum 700, Demokraten 10 400, Sozialdemokraten 5G00, Unabhängige 15 800 Stimmen.

Braunschweig (Stadt): Demokr. 16 200, Soz. 16 300, Unabhängige 26 300, übrige Bürgerliche 16 500.

Erfurt: D.-Nat. 10 000, Zentr. 4200, Demokr. 16 000, Soz. 16 500, Unabh. 27 000.

In Württemberg und Hohenzollern haben die Unabhängigen 36 500 Stimmen und keinen Sitz. Deutsche Friedenspartei 3500 Stimmen und keinen Sitz, Demokraten 332 000 und 4 Sitze, Zentrum 303 000 und 4 Sitze, Sozialisten 470 OOO und 7 Sitze, Bürgerpartei und Bauernbund 182 000 und 2 Sitze. Die Demokraten Payer und Haußmann, ferner Krüger und Erzberger (Zent.) sind wieder­gewählt.

Im 23. Wahlkreis (Baben) erhielten Demo­kraten 263 000 mit 3 Sitzen, Deutschnationale 79 009 mit 1 Sitz, Zentrum 380 000 mit 5 Sitzen, Sozialdemokraten 363 000 Stimmen mit 5 Sitzen.

Volksp. 2307, Zentr. 251, Soz. 5787, Unabh. 33.

Frankfurt a. Oder: Dem. 69 095, D. Volks­partei 11 353, D.-Nat. Volksp. 60 911, Zentr. 5369, Soz. 157 302, Unabh. 2330. Vermutlich sind ge- rvähst: 4 Soz., 2 D.-Nat. und 2 Dem.

(si m i g - H o l st e i n n. Fürstentum L ü - Weck: coj. 204 106. Unabh. 15141, Dem. 138 363

D. Volksp. 43174, Schlesw.-Holst. Bauern- u. Land- «Nbeiter-Dem. 51771, D.-Nat. Volksp. 37 848, Christ!. Volksp. 4784. Altona u. Flensburg-Stadt firch in dieser Zusammenstellung nicht enthalten. Es würden nach den bisherigen Ergebnissen ent­fallen : Auf die Mehrheitssoz. 5 Sitze, auf die Dem. 3 Sitz-, auf die D. Volksp., D. Nat. Volksp. rmd die Schlesw.-Holst. Bauern- u. Landarbeiter- Denwk-atie je ein Sitz.

Hamburg-Bremen-Stade: Verbund. M ' ; sr Soz. und Unabh. 426 322, Dem. 204 077, i-veri- Listen der D. Volksp., D.-Nat. Volksp. Mui Zentr. 108 262 Stimmen. Es entfallen nach Mefti Schätzung 6 Sitze auf die Ssz., 1 auf die

übrigen Listen 2 Sitze, wovon einer auf die D. Bolksp. und einer auf die D.-Nat. Volksp. fallen dürfte.

Bremen: Soz. 55 757, Unabh. 25139, Christi. V-.-stsp. 2250, D. Rechtspartei 265, Dem. 41523, D.-Nat. Bolksp. 4777, D. Volksp. 20.

Oldenburg: D.-Nat. Volksp. 189, Zentr. KO, D. Volksp. 3536, Dem. 7941, Soz. 5147, Unabh. 116.

Wilhelmshaven (Stadt): D.-Nat. Volksp.

Zentr. 1636, D. Volksp. 5238, Dem. 16 240, koz. 15 408, Unabh. 1362.

Hannover: Soz. 317752, Unabh. 39 286, Dem. 92 286, D. Volksp. 67 419, Braunfchw. Lan- desroahlverein 32 645, D.-Nat. Volksp. 20 446, Derrtfch-Hannov. u. Zentrum 176 230.

Düsseldorf: Dem. 25 010, D. Rat. Volksp. 16417, Zentr. 75 694, Soz. 40 250, Unabh. 55 341.

Elberfeld (Stadt): D.-Nat. u. D. Volk'?. 22128, Zentr. 12 077, Dem. 9850, Soz. 35 039, Umrbh. 7284.

Duisburg: Soz. 32 437, Zentr. 26648, D. volksp. 12 548, D.-Nai. Volksp. 9953, Dem.7783. 21 Nciner« Bezirks stehen noch aus.

Iserlohn (Stadt): Zentr. 3466, Dem. 2798, D. Volksp. 2465, Soz. 6833, Unabh. 825.

Magdeburg: D.-Nat. Bolksp. 5919, D. Volksp. 7205, Zentr. 3514, Dem. 42114, Soz. 103 483, Unabh. 10 637.

Leipzig (Stadt u. Land): D.-Nat. Volksp. 89895, Christi. Volksp. 3165, Dem. 171 480, Soz. 124 315, Unabh. 225 687 Stimmen. 40 Bezirke noch aus.

Leipzig (Stadt): D.-Nat. Volksp. 23 031, De-rr 08 315, Ztr. 1292, Soz. 38 565, Unabh. 83 227.

Dresden (Stadt): Soz. 154947, D. Volksp. 66526, Dem. 45 715, D.-Nat. Volksv. 30 407, Msbh. §638, CZrtstl. Volksp. 4771.

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dem Kreisblall kür die Kreise Marburg und Kirchhain Tageszeitung für (das früher kurhefsifche) Oberhesien

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Hohenfalza zwecks Kampfes für Polen, möglichst mit Masten und Munition selbst große Messer sind er­wünscht zu begeben. Zur Ausbringung der Kosten ür die Besoldung der polnischen Soldaten wird bereits etzt im Kreise Pieschen durch den polnischen 8ftbefter- unb Soldatenrat vonden deutschen Bauern eir* '3 0 - chensteuer erhoben. Die Verordnungen des Posener Polizeivräsidiuivs sind nur polnisch gehalten, obwohl über zwei Fünftel der Bevölkerung der Stadt deutsch und zum großen Teil der polnischen Sprache garnichi mächllg sind. In Ostrowo werden den deutschen Mietern auf Anordnung die Wobnungcn gekündigt, wäbrend den deutschen Hauseigentümern verboten wird, ihrer­seits semond zu kündigen, so daß also die deutsche Be­völkerung gewaltsam zur Auswanderung gezwungen wird.

Di«Zniner Zeitung" turnt 10. Januar veröffentlicht als Sonderblatt folnenbe Aufforbnnmg:

K. Meise, ber Besitzer von Mola, im Krelle Znin, bat ben Befehl, sich bis zum 19. d. M 12 Uhr mit­tags auf dem Bür» bei Kommanbantur in Znin zu weiden. M'brigenialls wird fein ganzes totes unb lebenves Besitztum konfisziert unb auf öffentlicher Bersteig tung verkauft.

Die Kommanbantur. Tomaszewski, Kommandant.

Berlin, 20. Jan. (Amstich.) Tie preußische Negierung richtete an ben Obernrällbenten in Boien nnb bie Negierunglnräsidenten in Rasen unb Bromb-ra lolgenben t-tearavlnschen Erlaß: Wir bea"stragten ben Negierung-tnräsidenten in Bromborg einstweilen als kommissarischen Vertreter des beurlauben Oberpräll- benten unb des beurlaubten Regierungsprästdenlen in Vosen deren Amtsoblle-'enbeiten wahr-unebmen, inso­weit bie gestrichen Vertreter an der Ausübung ihrer Amtsoblieaenheiten von Posen ans taffäch'ich bebindert finb. lieber ieweiliae tatsächliche Machiverliä'tniss? in den einzelnen Kreisen gibt das Kriegsministerium, Zentralstelle Grenzschutz Ost, Auskunft.