Stadtfölen von bet soziakdemokratilckxm Partei einbe-
mC »K Redner M« dann nach R-uß zurück.
Frankfurt auf. Er! Budapest, 16. Jan. ES kann nunmehr mit
rufe ne Versammlung war überfüllt.
trat Redakteur Aktme,er aus
begann mit einem Hinweis auf eine internationale
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Zwei Paar gut erhaltene weieeo He.lbiohu.hu » wb 89 gesucht. 8368 l»0.e M M a. 8 »eschft
Sicherheit sestgesteflt werden, daß Feldmarschall von Mackensen mit seinem engeren Stabe in dem bei Neusatz gelegenen Schloß Futtak des Grafen Chotek interniert ist. Das Schloß und der angrenzende
Bettle, 16. Jan. Der „Abend“ meldet über die neue Verfassung Deutschland»: Da» Reichskabineti be- schüftigte sich gestern und heut« mit de« Berfaffung»- entwurf, der der Nationalversammlung vorgelegt werden soll. Der föderativ« Charakter de» Reiche« wird in der neuen Verfassung gewahrt. Da, Reich soll sich aus einer Lnzahl von Freistaaten zusammensetzen. An bei
Tagung d-r Sozialdemokratie im Frilhfahr 1913, die in der Schweiz stattfand und in der beschloßen worden sei, gegen den schon damals drohenden Weltkrieg in allen Ländern die Stimme zu erheben. Um dieselbe 3cH habe ein Berliner Blatt einen frischen froblich-n Krieg gewünscht. Und setzt da» Ende: 15 Millionen Tote. 10 Millionen Kriegsverletzte, unzählige Witwen und Waisen, sowie in Deutschland allein 760 000 auf d n Hunger zuriicksiihrende Todesfälle und 150 000 Opfer bei Krippe. Urberall Rot unb Kranen und wer wie er draußen gewesen, wisse, welch furchtbares Unglück so ein frisch-fröhNchei Krieg bedeute. Der Redner erinnerte dann an die zerstörten Kulturwerke und an die riestgen Kriegsschulden die dieser Zusammenprall bet kapitalistischen Kräfte bet Länder für Deutschland zut Folge hatte. Die Heirscher hätten 1914 nichts getan, um die, namenlose Unglück den Völkern zu ersparen und auch später, al» e» noch Zeit gewesen, den Zusammenbruch zu verhindern, die Hand zur Beendigung de« Völkermorde» zu bieten. Heute schiebe man die Schuld aus die Sozialdemokratie und dieselben Leute, die für den Krieg gewesen, wünschten die Franzosen nach Deutschland zu» Schutze Ihres Kapitals. In seinen wetteren Ausführungen bezeichnete der Redner unsere Diplomaten als unfähige Köpfe, die verkehrte Politik getrieben, ebenso habe man auch durch ent- sprechende Maßnahmen dafür gesorgt, daß die Elsaß- Lothringer, die Polen, Dänen «ho. niemals vollbe- r»chtigte Deutsche wurden. Die Folgen zeigten stch fetzt. Den deutschen Arbeitern habe man al» oaterlandslosen Kesellen jede Freude am Staat genommen. Während dem Krieg habe man da, deutsche 70 Millionen-Volk in ganz unerhörter Weise belogen und betrogen. Der Kewaltsfriede von Brest-Litowsk hätte ein Weltfrieden sein können. Dosplde, wa« wir dort getan, wieder- fahre uns jetzt, Als wir ganz am Ende unserer Kraft gewesen, sei die Front noch al» fest bezeichnet worden und zwei Tage später hätte da» große Hauptquartier die Hisfung bet weißen Fahne in Aussicht gestellt. Küblmann habe die Wahrheft gesagt und hätte gehen müssen, be« Scheidemannftieden babe man verspottet, letzt hätte man ihn gern. Die deutschen Soldaten härten bte Eroberungspolitiker ganz zwecklos in die entlegenen Länder gesandt. Richt bte Sozialdemokratie habe die Revolution herbeigefühtt, sondern die herrschenden Klassen, die Jahre be, Volk ansgewuchett und ausgehungert batten. Sogar die Wissenschaft habe ssch in deren Dienst gestellt und dem Volke gesagt, daß der ftunger gesund sei. sZwsschenruf und dann Tumult) Auch den Kriegsbeschädigten habe man da» Leben sauer gemacht. In einer einzigen Rächt habe das Volk seine Fesseln abqelchüttelt, die R-volution stände vor einer schweren Aufgabe. Deutschland sei der Rachgier de» Kapital» der feindlichen Länder ausgeliefett. Der Red-
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Spitze soll ein Präsiden? stehen, der auf 10 Jahre gewählt wird. Die Regierung wird vom Reichskanzler und Reichsministern gebildet. Das Parlament würde sich aus einem vom gesamten Volke zu wählenden Volkshause und einem Staatenhaufe zu» sammensetzen. dessen Mitglieder von den Volksvertretungen der Einzelstaaten gewählt werden.
Die Aufhebung bet geistlichen Schulaufsicht nicht zu Recht bestehend.
Beilin, 16. Ja». Wie di- „Germania" berichtet, teilte Minister Hirsch namens der preußischen Regierung auf den Protest des preußischen Episkopate» gegen die Aufhebung der geistlichen Ottsschulinspektion in ein'm Schreiben an Kardinal Harttnann mit, daß die Verfügung des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 27. November 1918 betreffend Beseitigung bet geistlichen Ortsschulaufficht nicht zu Recht bestehe, da sie vom Kultusminister Hoffmann veröffentlicht worden sei, bevor sie der preußischen Regierung zur Genehmigung vorgelegt war. Die endgültige Regelung bet Angelegenheit werde bet preußisch»» Nationalversammlung oder einer später zu berufenden gesetzlichen Körperschaft vorzubehalten sein.
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da« zuhause schlafen kann ges.
8 424 Saoignyktr.il,»
Volk. Jeder, ruf welcher Seit, er such pslittsch Pehen mag, wird ihn sittlich verdammen. Ist in "bem Falle Luxemburg da« Gesetz offenbar verletzt worden, so bedarf es auch im Falle Liebknecht noch der Aufklärung, ob hier nach den gesetzlichen Vorschriften gehandelt worden ist. Sollten sie verletzt worden sein, so müßte euch hier in bet schärfsten Weise eingegriffen werden. Die traurigen Vorgänge der letzten Wochen zeigen leider, wie tief infolge des Krieges die sittliche Verrohung ein- geriffen ist, und wir wenig ein Menschenleben geachtet wird. Es ist Zeit, daß auf allen Seiten die Vesinnung wiederkehrt, wenn nicht blinder Fanatismus alle sittlichen und materiellen Wette unseres Volkslebens vernichten soll.
Heute mittag trat die Reichsregierung und der Zentralrat zu einer gemeinsamen Besprechung der durch den Tod Liebknecht« und Frau Rosa Luxemburgs geschaffenen Lage zusammen. Alle waren sich einig in der schärfsten Verurteilung besonders der Vorgänge, die zum Tode der Frau Luxemburg geführt haben. Der Zentralrat billigte ohne Einschränkung die Haltung der Regierung, die sofort eine gründlich« Untersuchung angeordnet und schärfste Bestrafung der etwaigen Schuldigen besohlen hat.
Preflestimmeu.
Di« »Deutsch« TagtegeHuitfl* kennzeichnei Liebknecht unb Luxemburg al» Fanatiker einer ver- wlnstwibrigen Ide«, in btren Bann sie jeden Maßstab »erkoren und sich in die F-on ausländischer Drahtzieher begaben, ohne daß ihr Stolz davon herühtt morden wär«. Belastet mit einer an« Pathologische tzrenzenden Eitelkeit, die si« verhinderte, sich über ihre Fähigkeiten wie über den wahren Umsang ihrer Ee- stkgschaft unb Erfolge klar zu fein, verstanden e« diese Massenführer, zu faszinieren unb auszuputschen, waren aber doch mit der Psvche eben dieser Massen sehr wenig pertraut. Man könnte ba» Ende dieser beiben, bte sicher an ihr Ziel glaubten, ttagisch finben, wenn sie «ftcht mit einer so ungeheuerlichen Schuld belastet mären.
Di« „Bossische Zeitung*: Ltebknecht unb Rosa Luremburg sündigten auf das denkbar S^verste, ober Über ihre Strafe durste mir ein ordmiugsmößig-s G - riiU entscheiden. Seine Aufgabe wäre e» gewesen, sie für die Zukunft unschädlich zu machen, nicht aber, grausame Rache an ihnen zu nehmen.
Da« ,Merline» Tageblatt": Verglichen mit Liebknecht war Frau Luremburg bk weit stärker« Per- pnliiMeit bet spartakistischen Bewegung. Sie hätte mft ben anderen vor Gericht gestellt werden «Üffm unb hätte wegen Anstiftung zur Revolte unb verbreckeri- ßben Taten schwere Bestrafung verdient. Kein anständig empfindender Mensch billigt die von einer rasenden Menge «wgeLbte Lynchjustiz.
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Marburg rmd Umgegenk.
Marburg, 17. Januar.
• Zur Wahl wird uns vom Magistrat rnit- geteilt: Die Wahlberechtigten werden ersucht, mit der Ausübung ihres Wahlrechts nicht bis zum Schluß (abends 8 Uhr) zu matten, ba bte Wahlhandlung punkt 8 Uhr ohn« Rücksicht auf etwa noch anwesende Wöhler in dem Wahllokal geschlossen wird. — Entgegen irrtümlichen Anschauungen weisen wir darauf hin, daß die Stimmzettel nicht etwa unterschrieben werden dürfen, da sie in diesem Falle ungültig find.
• Deutscher Beamtenbund (Ortsgruppe Mar, bürg). Man schreibt uns: In bet von einigen hunbett Personen besuchten Versammlung von Ende Dezember würbe nach Gründung bet Ortsgruppe unb ohne jeben Widerspruch und nach unserer Erinnerung einstimmig ein Antrag des Stubienrats Steinhauff zum Beschluß erhoben, wonach bte erschienenen Beamten und Lehrer pch verpflichtet baben, keiner bürgerlichen Partei ihre Stimme zu geben, welche die Listenverbin- bung mit ben übrigen bürgerlichen Parteien — b. 6. also mit eIIen bürgerlichen — ablehnen sollte.
• Reformierte Semetube. Der anläßlich bet heim- kebrendm Krieger gepkortte Donk-Gottesdienst mit anschließendem Familien-Abeud im Philipps bau» mußte au» verschiedenen Gründen bisher noch verschoben werden. Es ist nun Sonntag, der 2. Februar, dafür in Aussicht genommen.
• Volksversammlung. Die gestern abend in den
Verleger unb für die Echristlettung verautwortt-ch: Dr. phil E. Hitzeroth in Marburg.
Wchpsislkmi nimmt noch Arbeit en. 6 412 St-in weg 28, U
Letzte Aachrichtm.
Düsseldorf, 16. Jan. Der König der Bel» gier ist gestern in dem besetzten linksrheinischen Stadtteil Düsseldorfs eingetroffen. Er besichtigt» die belgischen Wachposten an der Rheinbrücke und
Gelmcht aus feforl bess. zuveriässsge» (Haddien <oder ^bebrreärtnrriw il ? lasse) zum zweijährigen Kind. *16
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SkUklkU-Milltte sowie ein kl. Kett n ein Getz- r»*-lLBpie 1« »erkaufen.
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ner schilderte dann bett bewundernswerten Rückzug be» deutschen Heeres, die vorläufig Herrschaft der A.- nutz S.-Räte und gedachte bann der Nationalversammlung« das Volk solle entscheiden, wie es regiert werden wosi^ Jedenfalls dürfe bi« Herrschaft der Parteien, die sich jey ein neues Mäntelchen umgehängt, nicht wiederkomme^ Er ging bann aus ba» sozialistische Programm ein. Mft den Bolschewisten, EparEftisten usw. hätte der Soziali«, mus nicht» gemein. Di« Parole sei, Kapitalismus ode» Sozialismus. An ben vortarg schloß sich eine reg, Ansprache, in bet verschieden« Fragen angeschnitten wurden. (Eine eigentliche Gegenrede wurde nicht g^I halten. In seinem Schlußwott fordette bet R«dn«,j auf, die Liste Ccheidemann zu wählen und auch am Januar seine Pflicht zu tun. t
• Etraftammer. Ein junger, schon mehrfach vorbe» straster Bursch-, bet auf einem Bahnhof einem llnbe. kannten eht Paket entwendet hatte, wurde zu drei Mo, nuten Gefängnis verurteilt. Für di« rrlitene Unte», suchunasbaft kommen sieben Wochen in Anrechnung.
* Polizeilich«». In letzter Zeit hat der Fleisch, schmuggel einen solchen Umfang angenommen, daß gegen bk Verkäufer sowohl, wie auch gegen die Ab. nehm er ganz gehörig mit Etrakn vorgegangen werde« soll. E» kommt noch hinzu, baß Wtcherpresse verlangt «mb bezahlt worben sind. Au» einem Saget sinh größere Mengen Mehl entwendet worben. Die Täte» sind ermittelt unb sehen ihrer Bestrafung entgegen. Vor bem Ankauf gestohlener Lebensrnittel kamt nicht genug gewarnt werben.
* Unfug. Im Südviettel beunruhigten gestern abend Burschen die Brwobnet mit Schießereien. E» ist gut, baß jetzt gegen solchen Unfug verschärfte Strafbeft im. mungcn Platz greifen.
Tbeatcr Kontert«, •«rfemwl»no«n »je.
• Deutschnatt ovale FrauenoersamMlung. Mft wer.
ben gebeten auf die V "' • abend %9 Uhr bei fieberet ftattfindende Frauenv-: "lang der Deutschnationalen Volkspattei hinzuweiseu. Nicht nur die weiblichen Mitglieder find eing-laden, sonbern auch bte anderen Frauen und Mädchen aller Stände Marburg», bte Streu »binnen dieser Partei find. Es wirb eine Aussprache fiter bk Ziele bet Pattei unb ihre Unterschiebt von ben Demokraten stattsinben.
* Arbeitslose werden auf die morgen stattfindend« Bersawmlunq aufmerksam gemacht.
* Die Lichtspiele schreiben uns: Tgebe Rissen hat diese Woche ba« Feld unb zeigt ihre Mannigfaltigkeit so recht in ihrer neusten Darbietung als Jngeborg in dem Schauspiel „Sie lachende Seele“. D-r Svielplan bringt ferner ben Naturfilm „Seebad Deauville“ unb das urkomische Lustspiel „Amor in bet Klemme“, ein Karfilo-Film reinsten Wasser«.
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Berlin, 16. Jan. Der Staatssekretär de« SMA«- marinearntS, Bizeadrniral v. Mann, hat fein Ab- schied"'esuch eingereicht. Al« Nachfolger wird besonders Admiral v. Trotha genannt.
Berlin, 16. Jan. Der der soziasdemakratl'chen Mehrheitspatttt angehörrnde Srie*48«i*>att Dr. Hugo deinemann, ist, wie die „Soff. Zeitg." hört, zum Beigeordneten im Reichsjustizamt ernannt worden. Er übernimmt vertretungsweise auch das preußische Justizministerium. , ...
Berlin, 16. Jan. Im Opernhanse mußt« da? Publikum vor Beginn der Lohengrin-Borstellung stch wieder entfernen, da das gesamte Ehorpersonal in ben AuSstand trat
Habersleben, 16. I«:. ** N* sammelten Delegietten btt Arbeiter- und Soldatenrate ber süns nordschleswigschen Kreise Flensburg, Eon- derbnrg, Tondern, Apenrade unb HaderSleben haben eine Entschließung angenommen, in her bte Regierung ersucht wird, auf daS schärfste AnuettonSgelüsten natto- nalisttschet Kreise in Dänemark entgegenzutreten.
Helsingfor«, 16. Jan. Gestern nachmittag wurde Dorpat nach heftigem elfstündtgem Kamps von einem Panzerzug bet Hnischen Jnsantene genommen. Um b Uhr zog sich der Reuth in Unotb- nung unter Hinterlassung der Kttegsbente zurück.
Paris, 16. Jan. HavaS meldet anS Kopenhagen: Nach einem Telegramm auS HelsingsorS fmb in Petersburg Hungerunru hen ouSgtbrorffen. Ueber 10 000 Personen begaben sich auf bte Straße unb schrien nach Brot. Die Truppen erhielten ben Beseh! aus bie Menge zu feuern. _ ,
Pari«, 16. Jan. (HavaS.) Sas,onow ift in Patts einqetrofseL - Der sranzSstsche €ttteu.Wv band verlangte in einer Kuubgebung bte sofortige Abtretung deutscher Schifte <m Frankreich für b« durch Unterseeboote vernichteten Schifte.
Bern, 16. Jan. Dt« städtischen Behörden von R11 m • haben nunmehr beschlossen, die Stadt urtebet aufzubauen und poar bi« Innenstadt nach den alten Plänen. Au bet Kathedrale sollen bie Bildhauereien in ihrem jetzigen Zustande belassen «verden. um Zeugnis von ben „deutschen verbrecht» abzul^en Der Aufwaub an Seid wirb auf 5 Milliarden geschätzt
Senf, 16. Ian. Au« Madrid wftb Hava« gemeldet, ba6 'eh* teeolutie*«*« ^e®*flU"6 J1! -Portugal am 2. Januar ausgebrochen kt 3OT d'« fej, bk Mttglkbet bei Regierung buch Anhänger bei Partei Machabo» zu ersetzen. E« soll $u Kämpfen gekommen fein, wobei auch mit SesckMen gefeuert wurde. Seit vier Tagen find feine portugiesischen Zeitungen in Madrid eingetroffen. Rach Erzählungen von Reisenden ging am Freitag ft> Porto eit* Truppenabteilung unter dem Befehl be« Major» Margarib« gegen bie Streitkräfte aufrührerischer Demokraten vor, wobei zahlreiche Personen getötet ober verletzt würben. Weitere Truppen intrben tu Braga unb Villa Real ju» sarnmengezogen.
Die «»gst vor bet ,«ege»re»olnti-n“.
WB. Berlin, 16. Jan. Trotz aller bis- herigen Veröffentlichungen tauchen immer wieder Zweifel darüber auf, ob nicht mit den im Tange befindlichen militärischen Maßnahmen reaktionäre Strömungen verbunden find. 11m dieses völlig unberechtigte Mißttanen aus der Welt zu schaffen, wird nachstehend nochmals der Wortlaut der den RegierungstrupMi abgenommenen Verpflichtung — Offizieren wie Mannschaften — bekannt gegeben: „Ich verpflichte mich, der deutschen sozialistischen, demokratischen Republik mit allen Kräften, nach bestem Wissen als Soldat zu dienen. Die jetzige provisottsche Regierung werde ich unbedingt schützen mtb fi« unterstützen in der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ortmüng im Innern und an den Grenzen des Reiche». Ich trete fflt ungestörte Rattonalwahlen, Schutz der Rattonalverfammlnng sowie der von dieser beschlossenen Gesetze ein.“
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Iur!n!itzlk.
Tlen 16. Ian. abend« tn Ber- V sammlung Stobtjäle, von armer Ktteger«fr. « n braune« Bed,,verloren. Adzua geg. velehag. 18. Geschsi. 6435
eStrn tnS Arbeitnehmern der Monkanindusstte in mvesenheit des VolkSbeaufttaaten Landsberg begonnen. Die Arbeiter beharren auf ihren hohenLohn- fordernngen, insbesondere aus der Forderung der einmaligen Auszahlung einer größeren Summe. Bon den Arbeitgebern wurde diese Forderung als technisch und matettell undurchführbar abgelehnt. Eine Einigung konnte bisher nicht erzielt werden. Die Lerhandlungen werden heute fortgesetzt. Die Arbeiter haben für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen mit Generalstreik gedroht. Zu den wttteren Berhandlungen wird der VolKrat zu Breslau, Z-ntral- iüt die Provinz Schlesien Beauftragte nach Katto- witz entsenden.
(Siehe auch Zweites Blatt.) ;
Duisburg vor der Besetzung.
Duisburg, 16. Jan. Als Vortrupp«« der angekündigten feindlichen Besatzung find heute 6 Offiziere — Franzosen, Belgier, Engländer und Amettkaner — mit zunächst 25 Mannschaften hier eingetroffen. Ihre Aufgabe ist vorläufig, neben der Beobachtung der hiesigen Verhältnisse die Kontrolle der Schiffahrt und die Sicherstellung der Kohlentranspotte. Sowie irgendwelche wetteren Unruhen ausbrechen, ist die allgemeine Besetzung von Duisburg angedroht.
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Prag, 17. Jan. Die Teuetungsunruherr in Böhmen nehmen einen immer größeren Umfang an. In MZHrisch-Weißsirchen haben sich, hervor- qerufen durch die Nnzufttedrnheit der Bevölkerung mit ben Proviantverbä'tnissen, Ausschreitungen ereignet, wobei einige jüdische (Äefchästsläden geplündert rind vernichtet wurden. Die Bezrttshauptmannschaft hat den Ausnahmeruüand über die Stadt verhängt. Wi« der „Czas" meldet, sanden in Czaslau so gewaltige Plünderungen ßatt; daß Stadtpolizei und Militär machtlos waren.
Ha ag, 17. Jan. Die „Times" meldet auS Hel« srngfors: Mita«, Kurlands Hauptstadt, ist von btn Bolschewiken besetzt worden. Die Deutschen ließen zahlreiche Kanonen und große Vorräte an Munition zurück sowie 200000 Liter Spitttus. Ein nach dem Mzug der Deutschen ausgebrochener Brarrd vernichtete 200 Häuser im Stadtzentrum.
Rotterdam, 17. Jan. Rach der» „98.dt.G.81 meldet „Morning Post" auS Patts, daß der amerikanische Vorschlag, den Bolschewismus in Deutschland mit Lebensmitteln zu unterdrücken, bei einigen Ländern auf Widerstand stoße. Die Schwiettgkerten würben zweifellos hestttigt werden, aber augenblicklich befinde man stch in einer Sackgasse. Sollte in der Lage kerne Wendung zum Bessern ein treten, so würde die Folge sein, daß Präsident Wilson früher als Ursprung- lrch beabsichtigt nach Amettka zurückkehrt.
Scheidemann über die Forderungen der West- möchte.
Eafsel, 17. Zan. Der Volksbeauftragte Scheidemann teilte in seiner gestrigen Rede in Cassel mit, daß die Regierung beschlossen habe, die Nationalversammlung voraussichtlich zum 6. Februar einzuberufen. Zu den neuen Forderungen der Westmachte sagte er, daß, wenn sie ihre Forderungen nicht in letzter Stunde mäßigen, di« Unterzeichnung des Vertrages bann nicht r Isolden werde. Die Westmöchte hätten sich bann selber mzuschreiden, daß die Wellen des Bolschewismus über ein hungerndes Deutschland hinweg sich über ganz England und Frankreich ergießen werde.
• v 1.
bMrttte In Mk.
Bremen, 16. Jan. Wie die „Weserztttung" Meldet, beschloß der Rat bet BoflSbeauftragftn Schuti- waßnahmen, nm eine ruhige Abwicklung be« Wahlaktes am 19. Januar zu gewährleisten. Heute nachmittag fand auf dem Domhofe bie Einteilung von 600 Arbeitern unb Soldaten in Wachbataiflone statt. Die Arbeiterschaft erklärte sich bereit, die Waffen in ben Depots nieberzt,legen.
Hamborn, 16. Jan. Heute morgen finb Re- aierungstruppen von etwa 50 Mann in bie Kolonie der Schachtansage Lohberg eingetogen, um in ben Däusern Untersuchungen nach Waffen unb Spartakisten »orznnehmen. Die Spartakisten, an bet Spitze bet Arbeitertat, sind in die Grube eingefahren und hoben bte Belegschaft von etwa 2000 Mann gezwungen, auszufahren. Die Spartasisten bewaffneten sich banoch mit Maschinengewehren unb Handgranaten und stellten Patrouillen rund um ben Ort auf. Die Regierungstruppen zogen nach DinSlage ab.
Düsselborf, 16. Jan. Der Lahnhof Dflssel- borf-BUk ist von AnhängernheS Spartakusbun- be« besetzt worden, angeblich, weil ein Zug mit regierungstreuen Truppen angekündigt wurde. Das ksienbabnpersonal erhob Einspruch beim Vollzugsausschuß deS Arbeiterrats.
Duisburg, 16. Jan. Gelegentlich der Unruhen der letzten Woche sortierte die hiestae SpattakuSgruppe bie Uebernahme bet öffentlichen Gewalt, Handhabung beS Sicherheitsdienstes, Wsetzung von Beamten und Auslösung des Arbeiterrates. Diese Forderungen find von bet Stadtverwaltung sin Einvernehmen mit dem Arbeiterrat abgelehnt worden. Es wurde der Spartakusgruppe nur zugestanden, in bem von ihr besetzten Hause der „Volksstirnrntt' eine Hauswache zu halten. Diese Hauswache sollte jedoch das HauS bewaffnet nicht verlassen. Schon am folgenden Taa wurde diese Abmachung durchbrochen. ES ist festgrsteflt worden, daß die Wache aufgrund einet! vorbereiteten Planes bewaffnet wurde und in einem Auto einen Banden« raubzug in die Umgebung veranstaltete, wobei sie in Angerrnuud bie Stationskaste und ba« Postamt beraubte sowie Lebensmittelgeschäfte plünderte. Jn- folgcd.'sfen wurde die Wache heute entwaffnet und aufgelöst. Damit ist die Ruhe und Ordnung in Duisburg völlig wieder hergestellt. Die „Volvstsimne“ ift heute in ben allen Besitz übergegangen.
Leipzig, 17. Jan. Vor bem Gebäude bet ^Leipz. Reuest. Nacht." versuchte gestern abend eine große Menge Arbeitsloser zu bemonsttteren. Anlaß war ein von biefet Zeitung gebrachter Aussatz über bie «ÄeUslosen in Leipzig. Die Redaktion antwortete ausweichend, woraus ihr bis Sonnabend früh Frist zum Widerruf gegeben wurde unter Androhung neuer Demonstrationen.
Kattowitz, 17. Jan. Gestern haben hier Verhandlungen zwischen bet Regierung und den Wrbeit-
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