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Wähler!

Es handelt ficfi um unter fieiligltes Gut,

die Pflege der Religion In Kirche und Schule, Um fie iit es aber grade in der demokratischen Partei sehr schlecht bestellt. Denn der jedenfalls unverdächtigste Zeuge, Ihr eigener Kandidat, 6err Professor D. Rade, selbst lagt in feiner Christi. Welt Dr. 52, 5. 501 von 1918:

Dah die kirchlich und religiös lebendigen Staatsbürger sich in ihr geltend machen, hat die demokratische Partei neben der loziaL demokratischen

besonders nötig.

Können mir märten, bis jene Staatsbürger sieh in ihrer Partei auch nur einige, geschweige denn die ausschlaggebende Geltung ver­schafft haben? Man kann billig bezweifeln, dah ihnen das je gelingen wird!

Jedenfalls aber fällt die Entscheidung über Kirche und Schule . , /

Diel, viel früher.

So mub für jetzt und noch für lange Zeit die demokratische Partei in kirchlichen und religiösen Dingen als

höchst unsicher und unzuDerlätfig

beurteilt werden. '

haßt Euch nicht irre führen: Die Perlen eines Abgeordneten bedeutet wenig und ebenso das Programm allein; den flusfchlag gibt die Partei in ihrer Mehrheit, die das Progrcrrm durchführt und der Geilt, in dem fie das tut.

Wollt ihr euer heiligstes Gut einer solch unzuverlässigen Parteimehrbeit wie der der demokratischen Partei anvertrauen? nimmermehr!

Gebt daher eure Stimme nicht der demokratischen, fordern der Deuffcfl-nQliOIlQlen Vclfespcrfei!

643

1 P!$

: OltfK:

.. der Izisie Ritter!

Amtliche Bekanntmachungen

der Vaubrfit6ämter Marburg und Kirchhain

Jtr'i, Hetbutg..

Die Herren Mahlrorstcher ersuche ich, mir bis Montag mittag 2 Uhr tclrxrash'sch oder telefhoarsch en,luftigen, wir viel Stimmen aus jeden Wahl- Vorschlag zur preuhische» Landesversammlung ge­fallen sind.

Seid auf der Hat, Wähler!

Der Gegner versucht gelälsdile Slimmzellel ein-

Sliilüdjt Kchmtllilhmgkii.

Infolge der mangelnden Anfuhr von Kohle wird vom Sonnabend ab die Easabgabe auf vormittag» von 78 und nachmittag, von %6 9 Uhr festgesetzt.

Marburg, den 24. Januar 1919. 666

» - 3 i :! j, » Der Magistrat,

q sZW J" > r» Mueller.

Morgen Sonnabend, d , 25. d. Mt,^ vorm. 812

Marburg, den 21. Januar 11)19. (143

Der Landrat: v. Loeweustein.

Der Marburger Arbeiter, und So,botentot:

i Nase.

' Betrifft: Wahlzettelumschläge.

®n die Herren Wahlvorsteher sind heute die Wahlzette^>'mfchläge für die Wahl zur preußischen

zuschmuggeln! Der Deutsche Demo­krat gibt seine Slimme nur der Liste mit den Namen:

und nochm. 25 Uhr, in der Tapetenfabrik noch­mals Verkauf von Kartoffeln auf blaue Kartoffel- karten.

| Es wird darauf hingewiesen, dah in nächster Zeit auf blaue Kartoffelkarten kein Verkauf stattfindet.

Außerdem in obiger Stelle Verkauf von roten Riiben und Kohlrüben.

Ferner vorm. 812 Uhr im Haftenpflug'schen Laden am Markt Verkauf von roten Rüben und Meerrettich.

Marburg, den 23. Januar 1919. 658

Lttndesversarnmlung vbgegangen.

Ich bitte sich von der vollständigen Zahl zu überzeugen sowie einen etwaigen Mehrbedarf tele­phonisch oder telegraphisch kirr anzufordern.

Etwaige, trotz meiner Verfügung vom 14. d. Mts. dort zurückbehaltene Wahlzettelumschläge von der Dahl zur deutschen Nationalversammlung sind nunmehr sofort hierher zurückzusenden.

Eine Verwendung dieser Umschläge bei der Wahl zur preußischen Landcsversammlung ist nicht ,»lässig.

Marburg, beit 22. Januar ISIS. (148

Der Landrat: v. Laewenstetn.

1. Marlin Rade, Dr. IheoL, Plärrer o. D., Univ.-Professor, Marburg a. L

2. Heinrich Ehlers, Kaufmann, Frankfurt a. M.

3. Heinrich Kimpel, Lehrer, Cassel

4. Emil Goll, Gaslwirt, Frankfurt a. M.

5. Ludwig Heilbrunn, Dr. Juslizrat, Frankfurt a. M.

6. Albert König, Oberbahnassistent, Cassel

4 F; ; Der Maglstrab

Mueller.

WWW M!

Sollten an einem Orte Stimmzettel nicht genügend vorhanden fein, so nehmt nur

7. Julie v. Kaeslner, Schulvorsteherin a. D., Cassel.

einen einfachenZettelgewöhn-

die 64

Kriniftn ui ZMOki,

Mt dt» $ Pf der Deutschen Velkspartei (Liste Vedefchn») wählen wollen.

^nch auf Eure Glenne fojumt es au 9?rHnt uus Cure Adrrff-, und wir hoiru Euch ab. damit Ihr mit möglichö <irrhiqcn Befckwerden Eure LLahliflicht aueüben fünnf.

ißtilM ftr Inhtai Ifflgeü

Marberf, Xeltgaee» 1*.

8. Karl Friedrich Forst, Landwirt, Niederneben bei Diez.

9. Hans Trumpler, Dr., Handelsk.~Syndikus, Frankfurt a. M.

10. Karl Hild, Oberbürgermeister, Hanau.

11. Robert Büchling, Landrat, Limburg a. L

12. Wilhelm Jüngst, Mechaniker, Herborn.

13. Friedrich Harth, Eisenbahn-Werkführer, Frankfurt a.M.

14. Meta Gadesmann, Privatangestellte, Frankfurt a. M.

15. Karl von der Emden, Obermeister, Frankfurt a. M.

16. Max Nußbaum, Dr., Rechtsanwalt, Hanau.

lichenSchrcibpapiers intior« aesckriebener Grötze (9x13cm) und schreibt darauf nur eilten Namen unserer Liste: etwa nur Buchhändler Ingost Sonneasthein, Marburg-

Keine Stimme darf verloren

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22.

643

17.

18.

19.

20.

Heinrich Klingelhöfer, Landwirt, Aumühle bei Wetter. Wilhelm Wendlandl, Dr., Syndikus, Berlin-Friedenau.

Fritz Walther, Seminaroberlehrer, Schlüchtern.

Paul Kühne, Tapeziergehilfe, Cassel.

Adolf Weitz, Landwirt, Mademühlen (Dillkreis).

Balthasar Mihm, Eisenbahnossistent, Fulda.

Spieltage 25. Mi : Ioiuar 1919

HELLA MOJA

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gehen! Jeder, ob Mann oder Frau, übe am 26.1. sein Wahl­recht ans; es geht um unser Zrößles und Heiligstes!

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Liste Dr. Ritier. .

Ein Lebensbild in 4 Akt ».

>Die fromme Helene«

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