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SSamMton, 1.Jan. (Reuter.) Daniels etfr

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itobttRcn > nimmt und die

Budapest, 1. "Son. Zm Lauf« des gestrige» | vormittags sind etwa 2000 Mann französisch«' Truppen hier eingetroffen. Gegen 8 Uhr früh zoP eine Abteilung von etwa 800 Franzosen nach Foth, umstellte das Schloß des Grafen Ladislaus Karolyi» wo Feldmarschall v. Mackensen einquartiert ift« Als Mackensen von dem Vorhaben der französischen Truppen erfuhr, protestierte er dagegen, da er sich der ungarischen Regierung zur Verfügung gestellt habe. Der Kommandant der französische« Truppen nahm aber den Protest nicht zur Kenntnis, begah

Di« Harnborner Bergarbeiter erzwangen ober, sich »b« die Vereinbarungen Mischen den Oganflattonen hin« wegsetzend, ehre Schichtvertürzung auf 7% Stu» den, während 95 Prozent der Zechen des Rrchrbezirks die Achtstundenschicht verfahren.

nicht instand, für die Lieferung von Fo als Gegenleistung Rohstoffe zu erhalten man Deutschland ernte Teil seiner E

das Schicksal des Vaterlandes in die Hand nehmen müssen, dann kann von einer Verbindung der Listen mit rechts keine Siehe sein.

Königsberg, 31. Dez. OberprSsident v. Sa« t o c 11 hat eine Kandidatur für die Nationalversamm« lung noch nicht angenommen.

. , auch nicht jede Form des wirt­

schaftlichen Zusammenschlusses unseren Nachbar­staaten unseren Bedürfnissen entsprechen kann. Daher kann Deutsch-Oesterrerch. f» lange unsere slawischen Nachbarn entweder überhaupt keine Neigung zu einem föderativen Zusammenschluß habe« »der aber dies« For­derung nur unter Bedingungen begründen wollen, die unseren Lebensinteressen nicht entsprechen, nur in einem Anschluß en bei Deutsche Reich eine Sicherung seiner wirtschaftlichen und nationa­len Zukunft suche« und finden. ES besteht kein Grund

hat di« AufNärung über die Vorgänge dem Gericht her stellvertretenden 75. Jnfanteriebrigade über­tragen.

Sie neue Wem.

Ebert über die Negierungsaufgabe«,

Maßlose Forderunge*.

Mannheim, 31. Dez. Eine stark besuchte Ar. b-itslosenversannnlungen beschloß, dem Bürgermeister in der Form eines Ultimatums ei** Rech« mr Forderungen zu unterbreiten. Es wird «. c. verlangt, di« «rbeitsloseuuuterstützuuj, «f 1» für den »e» Man» und 8 dl für den ledigen Mann, 6 X fiir die weibliche« Arbeitslosen unh 1 dl Jüx fedeo Kind zu erhöben. Im Falke der Nichterfüllung dieser Forderung soll eine Stahendem/msiratten stattfinden, an der sich auch dir stellenlose« Angestellten beteilig«» werden.

i Di« Matrose« räume« das Schloß.

i Berlin, 31. Dez. 8E:c derLok.-Anz." von zuständiger Seite erfahrt, haben die Matrosen heute mittag das Berliner Schloß verlasse».

anzunchmrn, daß die verbündeten Mächte und die Bereinigten Staaten, die in Mitteleuropa einen dauer­hafte« Frieden begründe» wollen, über Deutsch-Oester- reich verfüge« werden, oh«« den Wille» bei deutsch- österreichische« Volkes zu berücksichtige». , ,

tv* We »bzkeh-nSeir kWenn Äe Demokraten jch't mik den Sozialisten

Bruppen der Volkswehr gab er plötzlich den Befehl «---« - - - 8 "

tatm Abprotzen der Geschütze und befahl zu feuern.

Darauf griffen die zurückgebliebenen Mannschaften der Volkswehr die Offiziere, die den Befehl zum Feuern wiederholten und mit Pistolen auf die «olkswehr schoflen, an. Die Arttlleriemannschasten ließen die Geschütze darauf im Stich. Hauptmann v. Platz wurde bei dem Gefecht erschossen, mehrere Offiziere verwundet. Die schuldigen Offizier« und Major v. Pohl, der zuerst geflüchtet war, wurden tn Haft genommen. Der Allensteiner u. S.-Rnt

Mackensen von Franzose« interniert. ' ?

Brofiot Ätttitn.

Berlin, 81. Dez. Di« Deutsche <3» Ztg." schreibt: Die »Freiheit" wußte von Differenzen zwi­schen General <6 tönet und den Soldaten raten der Ober­sten Heeresleitung zu berichte», im verlaufe deren der General die Vertreter de» Eoldatenrat» in scharfer Weise «»gefahren habe, sodotz diese fich genötigt sahen, bei der Regierung wegen schärferer Ueberroachung der Oberste« Heeresleitung und Genugtuung vorstellig pt werden. Wir wir »on Regierungsseite erfahren, ist dort m« einem derartige» Schritt der Soldatenräte der Obersten Heeresleitung nicht» bekannt.

Berlin, 1. Jan. Die Kafleebanikellner find am Silvesterabend in de» Ausstand getreten, nachdem die Besitzer ei» Ultimatnm deS Lellnerverbandei ab­gelehnt hatten. 500 Ausständige drangen in das Caf6 Trocadero" in der Friedrichstraße, beschädigten die Einrichtung und vernichtete» die Likör- und Weinvorräte, well der Inhaber ihre Forderungen ab­lehnte. Der Inhaber schieß sein Lokal, «adjbeni er seine Angestellten entlohnt und enUassen hatte. Die Eindringlinge trugen ein Banner «fit der Anffchrist: ES lebe der Achtstundentag."

Brüssel, L3«». I» einem Auflatz »»ter der Ueberschrift:Die Internationale ohne die deutschen Mehrheitssozialisten" schreibt daS stzialistifLe Statt Pcuple", nachdem ei bie Haltung der deutschen Sozialisten während deS Krieges gefabelt hat: Die An­wesenheit der deutsche« MehrheitssozioLsten auf dem Kongreß in Lausanne würde nur die Autorität der internationale» Richtlinien, die der Kongreß wird aus­arbeite» müssen, abschwächm. Wir habe» große- In­teresse daran, daß da- deutsche Proletariat die Ent- wickürng zur Demokratie durchwach^ aber dafür ist es

w chaotische« Deutsch-Oesterreich gezwungen werde«, dieser FSdera- tion beizutreten, ohne daß ihm ei« Einfluß auf den ^gende Mengen an Lebensmittel« und Rohstoffe« für Inhalt des Bundes znoestande» würde. Eelbstver- VfPXW ber D"Slkeimns v-chandea sind, wer- stündlich könnte auf solche Weise eine de« Interessen "0$ dadurch vergrößert, daß Deutsch-OesterreichS entsprechende FSderatia» nicht Deutend so tiitfe Lokomotiven und Eisenbahnwagen begründet werde». Bei dieser Sachlage ist es die Pflicht ??ttne Schwierigkeit für das I der deutsch-österreichischen Regierung, sowohl unsere WirtschastSl^e» bildet die en t fetzli ch e® teige- Nachbarstaate», als auch die anderen M«hte nicht im der Preife für alle Artikel, nicht nur für Unklare» darüber zu lassen, daß Deutsch-Oesterreich Affen- Kupfer ufw., sondere, auch für Lebe»--1 aus zwingenden wirtschaftlichen Gründen nicht allein mtttel. Au^rdem fordern die Arbeiter «och Auf- I bestehen kann und daß auch nicht jede Form deS teilt- befferungen ihrer jetzigen Löh«, Große »«»stände'- stkhen bevor. Durch die Forderung«» der Arbeiter toeiben die Preise der Artikri vielleicht so hoch, daß De»tschla»d nicht «ehr auf dem Weltmarkt konkurriere» kau», sodaß der Export, von dem 90 Prozent der deutschen Arbeiter früher lebte«, sich nicht wieder erholen Binnen wird. DaS Streben der deutschen WirtschastSpolittk muß also in Zukunst darauf gerichtet fern, nicht nur di« Löhn«, sondern auch sämtliche Preise für Rohmaterial aller Art und für verarbeitete Produkte sowie Leben-mittel $n drücke». Rur wenn daS geschieht, ist Deutsch­land noch imstande sich wieder in die Höhe z« arbeiten und z.B. Schadenvergütungen zn bezahle». Senn Deutschland Elsaß-Lothringen verliert und die Einfuhr von Eisen anS Luxemburg und anderen Lindern auf»

, Berlin, 31. Dez. Ter deutsch-österreichische Ge­sandte Dr. Hartmann erklärte in einer Versamm­lung, demnächst werde eine Verfügung veröffentlicht werden, die den in Deutschland ansässigen Deutsch- Oesterreichern daS W a h l r e ch t zur Nationalversamm­lung einräumt.

51t Wlbtmtzm.

f Frankfurt a.M., 31. Dez. Nach eingehende» > Berhandlnuqen mit den zuständigen Mellen deS gan­zen SahlbezirkS sind folgende Ikandidate» der Dent,chnationalen Bolkspartei für die . Wahlliste der Nationalversammlung in Aussicht genom­men: 1. Pfarrer Beidt (Frankfurt a. M). 9. Amts-

' gerichtsrat Lattman« (Schmalkaldens 3. Profeffor »rebt (Marburg), 4. Landwitt Jnsti (Lützel- i tei^X 6. Frl. Consbruch (Cassel). 6. Schneider- ; meister Russack (Gomberg), 7. Oberpostsekretär Frese (Cassel), 8. Arbeiterverbandssekretär Bohr Gaffel), 9. Dr. Waldschmidt (Wildungen), 10.

, Lehrer Blume (Caffel), 11. Lokomotivführer Geck ! (Cassel), 12. Oberrealschuldirektor Dr. Israel (Ober­ursel), 13. Landwirt Schmidt (Atzbach, St. Wetzlar), 14. Arbeiter Seiler (Langenbach, Westerwald), 15.

Gutsbesitzer Recknagel (Strauchmühle). Die Ber- bandlungm über die Kandidatenliste für die preußisch« Nationalversammlung sind noch nicht abgeschlossen. Mit Bestimmtheit ist ikdoch schon jeht sestzustellen, daß die Herren Landeshauptmann v. Gehren, Lud­wig Werner, Lehrer Deins und Lokomotivführer , Geck in erster Linie in Frage kommen.

Gießen, 31. Dez. Eine gutbesuchte Bertreter- : Versammlung der Bezirksorgani sationen der Deutschen : Bolkspartei für den Wahlkreis Heffen-Nafla» und . Waldeck stellte folgende Kandidatenliste für die Wah- i len zur Nationalversammlung aus: Geheimrat Rie­tz er, Präsident des HansabundeS, Berlin, Land- ' wirt § r ü g e r - Höppenrade, bisheriger Landtagsab­geordneter, ArbeitersekretSr Geißle r-Franksutt a. M., Stadtverordnetenvorsteher Chemiker Dr. Kalle- Bieb­rich, Frau Julie Bassermann -Mannheim, In­genieur Christian B a n s a> Limbura, Stadtverordneter Rechtsanwalt Dr. Rumpf-Franfiutt a.M., Fabri- kant Dr. H e r 2 u S - Hanau, Stadtverordneter Behle- Bad Homburg, Schornsteinfegermeister Fran ck-Frank- i furt a. M., Oberlchrerin Julie V e l d e - Frankfutt a. I Kreistierarzt Luders-Dillenburg, Profeffor H. ^Köppe-Marburg, Landesbibliothekar Hops-Cas- sel, Schriftsteller Dr. Boettcher -Mengeringhausen.

Heidelberg, 31. Dez. Hier ist von der Dent- schen Demokrattschen Partei Prinz Max von Ba­den al» Kandidat für di« Rattonalnerfammlung aus­gestellt worden.

Münster, 31. Dez. Im Wahlkreis Münster- Minden-Lippe stellte die Demokratische Pattei u. a. Dr. Solf, dm frühere» Staatssekretär deS AuS- teättigm Amtes, auf.

Schleswig, 31. Dez. Auf eine Anregung der iDeuifchnationalen Vollspartei in Schleswig-Holstein! ;«n die Demokratische Partei, die Listen zu verbindens ift folgende Erllärung des Abg. Hofs in derSielet j ! Zeitung" erfolgt: Für uns kann eine derartige Ver­bindung n i ch t in Frage kommen. Während der letzten - Fghre haben bie Fortschrittler gemeinsam mit den I Sozialdemokraten eine wahrhaft vaterländische Politik getrieben, indem sie sich gegen die verderblichen Trei- vereien der Konservativen und Alldeutschen wandten.

höri^ so mtsteht dadurch für Deutschland der Ausfall von ungefähr 28 Millionen Tonnen Eisenerze. Deutsch­land würde dann nnr »och Roheisen für den eigenen Bedarf erzeugen können. Di« ander« große Gefahr für die Zukunft Deutschlands ist die Kohlenfrage. Wenn Frankreich auch das Saarbecken annektiere» sollte, so würde Deutschland jährlich 10 Millionen Tonnen Kohlen verlieren. Es wäre im Jntereffe beider Länder wen» Frankreich die Erze aus Elsaß- Lochrinbm Dmtschland lieferte und dieses wiederum bie nötigen Kohlen Frankreich verschafft, deck über einen viel besseren und reichere« Erzbergbau in der Normandie verfügt. Ein« andere Gefahr in der Koh- lenfrage sind die annerionistijchen Wünsche der Pole». Zu all diesen betrübliche« Aussichten kommt noch, daß Dmtschland im Kriege fast alle Kunden »etter. Auf einigen Gebieten, wre z. B. ans bem Gebiete der Chemikalien, ist es da Augenblick noch imstande zu konkurrieren. Aber Dmtschland will arbeite«. Wenn «um ihm nnr die Kohlendistrikte läßt und bie nötigen Rohmaterialien und Lebensmittel ver­schafft, wird ter fleißige, sparsame deutsche Arbeiter geigen, daß Deutschland gesonnen ist, allen Berpflich- tungen nachzukommen. Setzt man aber Deutschland

JtärtMWs BiiWMt rm. I scheu Nachbarstaaten haben nicht ben Wunsch ge- oi , I äußert, m,t mck über die Bildung einer solchen Union

a m, N^Dez. Wie der »Telegraaft' verhandeln . Dagegen sollen sich noch ErLtterungen d? ^"der-Korresponden in der Preffe »nsere Nachbarstaaten, zunächst die süd-

N^ vettte ttne Untrerrtmng mtt flawischm Nationalstaaten, zu einer Födreatton zn- ^em Staatssekretär des Reichswittschaftkamts Dr. s sammmschließen, beren Spitze gegen Deutsch- ^'ttschasts- Oesterreich «richtet wäre, und es soll dann

Kohlendistrikte, so müssen mindestens 20 Prozent der deutschen Bevölkerung answander» oder ver- hnngern. Deutschland wird selbst mit Hilfe vom AuSlinche lange Zeit die größten finanziellen Schwie­rigkeiten haben. Der Krieg kostete Dmtfchland bis jichi ohne die Kosten für Kriegsrenten 170 bis ISO Milliarden Mark. Dieser Bettag bildet, venu man nur die pttvaten Vermögen in Betracht zieht, das Nationalvermögen Deutschlands. Wen» die Entente ein« Schadenvergütung von Hunderten von Milliarden

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<Siw Wort zur* Ae!i-io«Omrterrtcht.

Ts ist bereits in zwei Artikeln darauf hiirgemiepen . worden, daß unsere deutsche Kultur in Gefahr ist, bei überstürzter Trennung von Kirche und Staat M Grunde zu geben. Die schwerste Gefahr droht chv dadurch, daß die neue Regierung dm Religionsunter­richt aufheb-n will.*) Ohne Religion sind dir größten Deutschen Luther Goethe, Schiller, Bismarck rmdenb- bar. Geschichüich ist die deutsche Bild««, M deck Religionsunterricht aufgebaut. Die ganze phlloso- phische Fakultät mit all ihren vielen Unterabteilungen f ist ans der theologischen hervopgegangm. Die Theo-s logie flanb im Mittelpunkt der Bildung, und in bat Bollsschulm war noch vor 150 Jahre» uebm bem selbstverst änbllchen Rechnen, Lesen »ich Schreiben doU einzige Unterrichtsfach bie Religio«. Mer auch hmtO. noch ist ttotz bet Verflachung unserer Kultur, trvtzderO fast allgemein btt Mammondienst anstelle des GätteSe- bimstes getreten ist, bet Religionsnutermcht dir Csäte. aller tieferen Bildung. Denn nicht darauf bimse es an, daß bie Fragen der Religion vom Lehrer richtig beantwortet werden, ob er überhaupt ein guter Sehrt® ist» sondern darauf, daß von Jugend ans an deM werdenden Mmschen die tiefsten Fragen MematisL gestellt werden. Sie fordern dann Autwott. Er mutz darüber nachdenken, nnd hi seinem ganze» LtbeE kommt dies Nachdenken nicht zur Ruhe. Dies Nach* dmken über die letzte« Din« gibt überhaupt «st bn< Mmschen feinen Seit Ohne das ist der Mensch ein Tier w« andere Tiere, imb sei» Verstund befähigtz ihn nur dazu, scheußlicher zu zerstörm, als es ein Tea je könnte. Wollen wir wirklich in unfern Kindern so verflachte Gehirne erziehe«, daß ihnen nichts andere» mchr wichtig ist als (Effets, Trinken und Schlasm? Die Franzosm haben als Ersatz ben Moralurckerricht em- geführt. Vielleicht soll das bei uns auch geschehen. Ein Blick m ein solches französisches Lehrbuch genügt nm einem zn zeigen, baß praktisch dieser Unterricht ans nicht» anderes hinausiäusi, als daß nigteSe bei Fragm: Was ist gut? Was ist böse? Tre Frage« taten: Was ist nützlich? Was ist «nuütztich? Da» kann bei der heutigen Gcisiesrichrung nur heiße«: Der Geldstandpunkt wird auch in dir Schute verpflau^. Damit arbeitet man aber moralisch bet Herrschaft bei Kapitalismus in bie Hände, von viel schlimmeren Folgm noch zn schweigm. Di« Grundidee des Sozia­lismus bagegen ist eine andere: Er verlangt gleiches. Recht für leben. Gleiches Recht ist aber nur beuTbait bei gleicher Pflicht. Unb daS kann nur heißen: Jeder muß erzogen werden, dem andern zn Helsen. Da» ist in der Tiefe aufgrsaßt dasselbe, was Jesu« sagt:Du sollst Deinen Nächste» lieben, wie Dich" selbst." Wahrer Sozialismus ist ohne diese christlich« Grundidre undenkbar und kann Ähne sie nie zur Herr­schaft kommen. Ohne sie ist er nichts audcres al» Wille zur Macht der widerlichstm Art In Heflen ift die Gefahr der Verflachung gering, ja, der Hesse kann

*) Die Durchführung des Refigionserlafsis ist bist

ans weiteres «fgefchoben worden. D. SchnftÜg.

Berlin, 31. Dez. Ebert, einer der beide« Bor- sitzenden der Reichsregierung, Sutzette dem Vertreter des Wolfffchen Büros gegenüber u. a.: Mit dem Hinzu tritt meiner zwei Freunde, Roske und Wiflel, hat Deutschland zum ersten Mal« «ine reine Partei- «gierung. 61« werden aus fast allen Blättern er- stben haben, wie sympathisch die Kabinettsbildung be- »rüßt wurde. Das bedeutet natürlich kein« Znstim- ruttfl zu unferm Parteiprogramm, bas die Einheitlich­keit des Wollens und Handelns an die erst« Stelle fetzt. Damit wollen wir bis zur Rationalverfammlung das gleich vor Erschütterungen bewahren. Dann wird die Lbstlmmung zeigen, ob die Mehrheit des Volkes eine «ndere Regierung wünscht oder hinter uns steht. Wir kühlen «ns durchaus nicht als Ausschuß unserer Partei, simdern als Beauftragte der ganzen Volke», ebenso wie! frir keine Berliner Regierung sein wollen unb können,! k,----------. _ ------------- , ----- ----- --- .r- - ----------

Indern eine deutsche. Unsere nächste und dringendste Ider deutschen Zentrumspartei tagte hier am Montag,! Mannheim, 1.Jan. Heute morgen trafen dieImeldet, daß Romanones fich von feinem Emp,ung klufgabe wird sein, der Regierung einen Rückhalt in! um das endgültige Programm bet Partei sestzustellen. Beuwchimgsmannfchaften für baS in Mannheim I in Paris außerordentlich befriedigt erklärte. Schon »er ne» zu schaffenden Bolksweht zu geben. Dar Der Vorsitzende der deutschen Wasfenstillstandskommis. | errichtete^Gefangeneii-Sammellager bestimmten Trup-1setzt kann man sagen, daß, rote es scheint betitel-ft tonb sich hauptsächlich Staotssekrttör Roske ange- p<ra Staatssekttür Erzberger wohnte den Verhändlun-1l>ru xn 'öfnrTc 6on 1000 Mann hier ein. IRußlands unb Marons zwei mfthtiae Abmachung

h9tn /Een. Cchribemann, Aufgabe wird gen bei Die Mitglieder des Reichsaueschufles beton- ----*---- gen getroffen worden sind Was das letztere Laud

ftin, fich der Friedenskonferenz z» widmen, welche ten, daß bie nette Ordnung nicht bte Form einer fo- betrifft wird die kvanllÄe llsne fT»

tzplomatisch-poNtifch vorzubereiten uns fetzt eine so vor- iialtstischen Republik erhalten darf, sondern «teer de- ich- n EinslL Era »z ös i-

Mglich- Kraft wie der neue Etaatssetatär Eros mokratischen Republik. Im Rahmen der christlichen

Rantzau zur Verfügung steht. Wissel hat dafür zu Grundsätze, des Rechte bei bürgerlichen Freiheit fonL. l.Jan. Eine amtliche Mitteilung besagt: 7^ I Lia"tey. Spante» bchM je-

sorgen, daß das Schlagwott von der sozialifttschen Re- .der neue Staat aufgebaut werden, indem jede Büro. I ®-e t^rage des Anschlusses an das Deutsche Reich unb |l)019 l1Tnc Earmson in Ceuta und Melilla, publik Deutschland vom Schlagwott zur Tatsache werde, kratte, jede Bevormundung oder Klaflenherrschast einer ^c Zollunion mit den neuen Nationalstaaten find in I is» Start Moimtseinkornme« fit Bergarbeiter.

selbst sehe mein« vornehmste Aufgabe in der Vor- Partei ausgeschlossen wird. Die Zugehörigkeit zur ?*n taten Tagen Gegenstand lebhafter Erörterungen (Elfen m -rv, e>_ __- , -

beteiteng der Nationalversammlung, von der für nn» Partei wird nicht begrenzt durch ba» Religion-be- 'u ber Presse gewesen. Diese Erörterungen gehen viel- Deutscher Kalle? «ttd bi« drei wichtigsten Errungenschaften abhängen: Frie- kennte,-. ach von unrichttgetz Voraussetzungen aus. Es besteht

ben, Freiheit und Brots Es muß mit allen Mitteln Fette FrauemPartei Dentschlanb». I "J Dentsch-Oesterreich völlige Uebereinftiwmnng bar- unb bem ^echenverbande^mn^^^«^

durchgesetzt werden, daß sowohl die Wahlen rote nach Unter diesem Körnen ist te Eharlottenbirrg eine I ^n' r 68 unjFTtT Volkswirtschaft I e1n Durchschnitts lohn für Kohlenhauer von ttwa 18 Jt

ft5rt'unTeüf T^bst absolul «nge- polittsche Organisation von Frauen der verschiebensten K CTtfta^bftt^" k ^kIt 3« DEchnitt werde bei»

stört und unbeflntzt »erlaufen können. Kreise und Berufe in» Leben gerieten. Sie erblickt ,st^«ch-tagarnS entstandenen Na- ^ch das Monatsetekommen eines Kohlenhaners etwa

; Die preußische« Minister. !^u^be in der »11^^ SeSemtiMe« ÄÄ H50 das Jahr«s«inkommen^0^

j Berlin, 31. Dez. Der preußisch« Minisi-r Itd>en G?,ftens Rtet*n aRb ihrer Rechte tet StaateJ6U» bSAie te Fai tta9<n- 6ine weitere Errungenschaft sei bte Etefijh.

etTÖSrtHärt ,.Ä ÄhÄsÄ K Ä ÖS Z S ÄX-hÄi' ! SSS* «Ä

scheid, Hofer, Simon und Dr. Rosenfeld (Adoff und sich «^12 neuen Nationalstaaten ihre wirtschaftliche Gesestoeb- A

P°ul Hoffmann waren ihm nicht erreichbar) in &t ^CteS^te Verwaltung einheitlich gestalten. Sollte'^ ---- B*

»einer Mitteilung an den Zentralrat, daß sie durch- Partei auch Männern offen, die sich mtt den besondeven te.^/"nkreter Borschlag einer

S«S auf dem Boden der Auffaflunge» stehen, die I Lebensinteressen bet Frauen beschäftigen unb organi. °

Vatth, D'ttman» und Haase zum Austritt aus bem !satirisch Mitwirken wollen. Da» Programm ist kosten- selbstverständlich in Lerbmldlnnaen^über birfra Dolk-beaustragten veranlaßt hatte» und -°m Büro, Eharlotte«bur» ^1»^^SegÄ'tetate?»d> ÄS/Sb «sucht demnach um eine Klärung ihrer Stellung letWW<* . . i mit dem Bestreben führen, zu einem positiven Ergebnis .als preußisch« Minister herbei^uführen »nd um über I ---- | zu gelangen. Zu solchen Verhandlungen sind aber dir

ihr weiteres Verbleiben im Amte schlüssig werden! «uurx uax !anderen NallonMaaten nicht bereit. Untere flawi-

zu können, um eine Besprechung mtt dem Zentral- MllAklMvS MNjyWNTt "W. sih^» Na<^arstaaten haben nicht den Wunsch ge-

* » E'EaM bann ist es mit Deutschland' absolut kkeineswegs nvtwendkK daß es je» an unserm Kontz^ aus. Auch unsere Kriegsanleihen müssen bezahlt teilnimmt. 1

toerönt, sonst sind wir ebenfalls zu Grunde gerichtet,! Washinatort. 1 Fan PReuter V

Ünd imstande, die Zinsen für die Kriegsanleihen klärte in der Marineko'mmisss-^wenn die Versaillnfi im Bettage von 5 Milliarden Mark das Jahr zu be-! Konferenz zu keiner allgemeinen Uebereinstimmunckl Dt- bereits erhöhten Steuern liefern */, Ugt«t bie

M^N'ardnl Mark, die Rüsiungselnschrärikungen sowieIgie zur Schaffung der Weston» größten Flott« andere Ersparnisse werden uns sicher dazu befähigen. Ider Weit anspannen. tiPUe

3n einigen Tagen wird ba8 ganze brutsche Herr de-' mobilisiert sein . Wir werden durchkommen, wenn man uns in Ruhr leben läßt, nns Rohstoffe gibt, unfern Bergbau uns läßt und u»S nicht verhindert, Kunden zu gewinnen.

I Berlin, 1.Jan. Am 29. Dezember fanden in! ----*----

den meisten mecklenburgischen Städten Stadtver- Ä, , , .... ,

M se>>Me üeMint -

Schwerin, Güstrin und Parchim echielten die bürger- 8er Hn, 31. Dez. Zm Fort v. b. Thann bei luhen Parteien zusammen mehr Stimmen als die IStraßburg befinden fich noch 12 deutsch« Herren in - ^laftemotateit, doch ist der Vorsprung der bürger- terniert, darunter Landgerichtsdirettor Aron lichen Parteien vielfach nur gering, sodaß die Zahl der Landgerichtsrat Blum unb der sozialdemokratische oirt*r!rtenJteb verordneten Reichstagsabgeordnete Bohle. Außerdem ist einclrv - ***»* "«»«»

32 Bürgerliche unbekannte Anzahl Herren in anderen Forts inter- iu Mackensen und teilte ihm mtt, daß er auf S- IÄWIÄ.X Schlch b-s.»- S-Id.'

d-m fie um» ta 9 nrinmn N»,^si-g,-ich, In 6paa tief'I-SS

München 31 Der Die fflciomh-oniVr,,«« i.Jw Protest erhoben und um sofortige Freilassung e'e" ^rote^ ^hnte aber der französische

heit für den Landtag erlassen. Wer es unternimmt,! . Landau, 31. Dez. Die französische Besatzung hat»««We M »nverzuglich an

durch Gewalttätigkeiten irgendwelcher Art, durch ter- Ie nt Bestandsaufnahme sämtlicher Weinvorräte ange-1 n -lluaisterprasidenten Karolyi um Schutz unX roristische Ausnützung behördlicher Einflüsse des Vor- ^dnet und jede Weinausfuhr verboten. Au» ben de-1 Genugtuung. Dieser hat sofort den Kriegsminiftef gefetztenverhältnifleS und wirtschaftlicher wie sonstiger I^iakNUlhmten Vorräten erhält feder ftanzösische Sol. I aufgesucht, um mit ihm über bas Vorgehen der R« Abhängigkeiten, endlich durch Gewissenszwang Bit P01 Bestandteil seiner Verpflegung täglich 1 Liter! gierung zu beraten. i

der Wähler nnd Wählerinnen zu beein- ®ie Rbeinpfalz hat infolgedessen täglich für die Die Ivanilck« lloue te MaeoN» ««ter ^..311^« trächtigen, wird mit Gefängnis bi» zu einem Jahr P^Wteng 150 000 Liter Wein aufzubringen. Der te »panip»« Zone twJBtatdR» «uter franzofischea, bestraft. Wirtschaften zum Verkauf freigegebene Wein darf nicht «tuflutz.

D« Zentrum. teuerer als 1,50 Jt das Liter abgegeben werden. Die Amsterdam, ZI. Dez. Einem hiesigen Statt

Frankfurt a. M., 31. Dez. Der Reichsausschuß Mark wird mit 75 Cts. bewertet. !zufolge wird der .Times" ans San Sebastian ge-