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Der Wanderer.
Belletristifches Beiblatt zur Nassauischen Allgem. Zeitung.
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1850. — â 268.
Die Galeere des Herzogs von Bivonne.
Novelle aus dem Französischen von Fr. Bouffier.
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(Fortsetzung.)
Philipp Asselin hatte Niemanden während seiner s Haft im Chatelot empfangen und annehmen wollen. Ver-; gebhich hatte sein Pflegevater Guillard, der Gerichtsschreiber im Saale der verlorenen Schritte, ihn durch eigenhändige Schreiben auf Schreiben gebeten, seinen Besuch anzunehmen; Philipp war unbeweglich geblieben und hatte sich nur darauf beschränkt, dem guten Manne zu antworten, daß der Augenblick eines ewigen Lebewohl'S noch nicht gekommen fei. Die Umsiedlung aus den Ge- ângniflen des Chatelots in die der Tournelle bestimmte hn endlich, den Bitten des Schreibers zu willfahren, und er ließ ihm sagen, daß er bereit sei, ihn zu empfangen. Bei dieser, mit so vieler Ungeduld ersehnten Nach- richt rückte Guillard seinen Stuhl zurück und lief, mit der Erlaubnißbescheinigung des General-Prokurators des Parlamentes versehen, nach der Tournelle. Man führte ihn in eine düstere, enge, von dem Durchsistern des Flußwassers ganz nasse Zelle, in die aus besonderer Berücksichtigung Philipp allein, indeß schon mit Ketten an Händen und Füßen, gesperrt war, und fand ihn auf halbverfaultem Stroh liegend.
„Unglückliches Kind", rief der Schreiber, die Schwelle dieses höllischen Loches überschreitend, „was hast Du gemacht ! Was würde Dein Vater sagen, wenn er Dich in diesem erbärmlichen Zustande sähe? WaS soll ich sagen, der ich Vaterstelle an Dir versehen habe" ? . . .
Aber die Augen GuillardS hefteten sich nun auf das schreckliche Lager, auf dem der Gefangene ruhte, auf die leuchten, tröpfelnden Mauern, auf denen der Schleim der Erdschnecken höllische Hieroglyphen und Arabesken ge- i Kirnet zu haben schien, und er hatte nicht mehr die ’
Kraft in feinen Vorwürfen fortzufahren. Statt deren machte die Entrüstung dem Mitleiden , der Zorn der Er- barmung Platz, und der arme Schreiber fiel, gebrochenen Herzens durch dieses herzzerreißende Schauspiel, an den Hals desjenigen, den er durch die Last seiner Worte niedergedrückt hatte.
„Armes Kind, armes Kind" ! sagte er leise, seinen Pflegesohn umarmend, „so habe ich ihn denn, so sehe ich ihn denn wieder, spreche ihn wieder . . . Aber diese Bande, ... ach, diese Eisen, wie sind sie schwer! . . . Und sagen, daß er sie verdient? Nein, nein, ich kenne Dich, Philipp, Du hast sie nicht verdient! nicht wahr? Sage mir, daß Du unschuldig bist, und ich laufe eilenden Schrittes zur Justiz . . . Gestehe mir, Philipps Du bist des Verbrechens nicht schuldig, dessen man Dich zeih't". —
„Mein theuerer Pflegevater", erwiderte Phil. Asselin, welcher, anfangs heftig bewegt von dem tiefen Schmerze des Schreibers, wieder Herr seiner Gefühle war, „mein lieber Vater, Gott allein soll es wissen, wenn ich unschuldig bin".
„Du bist cs", unterbrach ihn Guillard, „Du bist es Philipp. Ich habe nicht seit 60 Jahre unter der Mitte der Menschen gelebt, ohne das Wahre von dem Falschen unterscheiden zu können. Ja, Du bist es; die Art und Weise in der Du Dich der Justiz überliefert hast, die Zweideutigkeit in Deinen Verhören, die Schwierigkeiten, welche Du dem Advokaten bei Deiner Vertheidigung machtest, — habe ich nöthig, zu sagen, daß ich Wort für für Wort allen Punkten des Prozesses gefolgt bin? Dein sichtlicher Widerstand, als Dich Deine Richter mehr als zwanzigmal auf den Weg einer leichten Rechtfertigung führten, Alles dies beweist mir, daß Deine Sache eine angenommene war, die Dich zur Verurtheilung führen sollte. Aber der Beweggrund dieser außergewöhnlichen