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Der Wanderer.
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Beiblatt zur Nassauischen Allgem.
1850. — 3f 215.
Aebâod
Frau von Brabantane. »Sie denken also nicht, daß ich die Waffen gegen Sie
Novelle von Alfred de Menciaux. ; umkehren kann? Erfahren Sie denn, Frau von Braban- i tane, daß der Herzog Ihrer spottet, daß seine Leidenschaft (Fortsetzung.) - Nichts als Komödie ist, daß die Rolle, die er Ihnen
Fran von Brabantane war beim Anblick dieses an-; vorspielte, jeden Tag ihm von seinen Freunden vorge-
MF»j Wen PapierS wie geblendet. Der Gras suchte auf schrieben war, daß es eine verabredete Rache war, und ird^ew «Antlitz der armen Frau alle Schmerzen zu lesen, die ! daß ich, ich allein alle diese Marionetten am Faden hielt. 5 Ach "^le zerrissen, aber er fand sich in seiner Erwartung ; Scheint Ihnen dieser Scherz immer noch von--ab,
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. WaS Frau von Brabantane erschreckt hatte, > scheulichem Geschmack, gnädige Frau? Ach, Sie wissen nicht Angst vor der Meinung der Welt, eS war ein s nicht, mit welchem Feinde Sie's zu thun haben. Ich habe --- "«------- 1 ten Haß gegen Sie so weit getrieben, eine alberne Lei,
'ènder Zweifel an der Rechtschaffenheit des ManneS,
^J ’s“ drei Tage zuvor ihr Leben geweiht hatte. Plötz» m sm schüttelte sie das Haupt, wie um sich diesem schreck-
A Gedanken zu entreißen, und rief mit entschlossener zebrachi-Wchtung: „Wo haben sie kiesen.Brief entwendet, Graf?
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^tp Schreibtisch haben Sie erbrochen" ?
Bor dieser unerwarteten Frage blieb Montbryon
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aUâ bei "^loS ; aber er war nicht der Mann, um sich auf ^ einschüchtern zu lassen.
»Nur Dumme stehlen", sagte er kalt, „nur Einfältige Nen Sekretäre".
„^ «Wie kommt denn dieser Brief, in Ihre Hände? Ich seineneiniges Recht, darum zu wissen. Sie sehen/ich turnen ^x nur nicht die Mühe, meine Handschrift zu ver-
^- Rächen Sie immerhin auf nichtswürdige Art L^ ;t( beleidigte Eitelkeit, geben Sie mich Preis, waS
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»k! mtr das? Aber waS ich von Ihnen verlange, ist, S»ö ’ Sie mir sagen, wer Ihnen den Brief gab".
dei diesen Worten zerschmetterte sie den Grasen durch Verächtlichkeit ihres Blickes.
"Eie liehen ihn wohl sehr, gnädige Frau"? stot» »k ex.
"®° lehr, als ich Sie verachte".
„Nun wohl, desto besser, meine Rache wird desto Rainer sein.
denschaft für eine Tänzerin zu heucheln, damit vaS Geschrei über diese Lächerlichkeit Sie noch sicherer machte, aber heute endlich erhebe ich mich, heute gebe ich Sie Preis, heute räche ich mich! Frau von Brabantane, Sie strenge Tugend, der Mann, der Sie liebt, ich sage Ihr Liebhaber, verstehen Sie mich wohl? der Herzog von Lairville gab uns gestern bei einem freundschaftlichen Diner, wo wir unsere Triumphe besprachen, Ihren rührenden Brief zum Besten; er ist eS, der ihn mir zum Geschenk gemacht hat" !
„Nein, mein Herr, das ist nicht möglich" 1 murmelte Marie schwach, trostlos, sterbend.
„Glauben Sie nicht, Madame, daß ich mir die Mühe gebe, Sie zu besiegen" !
„Um Gotteswillen, mein Herr, im Namen Ihrer Mutter, die Sie, wie man sagt, lieben, antworten Sie mir: hat Ihnen Herr von Lairville freiwillig diesen Brief gegeben"?
„Er wird cs Ihnen selbst gestehen, gnädige Frau", sagte der Graf, die junge Frau aufrichtend, die sich zu seinen Füßen wand.
In diesem Augenblick überfiel ihn ein Taumel ^
Ah, Sie beleidigen Ihren Besieger? er neigte sich und streifte die Stirn der Dame mit