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Der Wanderer
belletristisches Beiblatt zur Nassauischen Allgem. Zeitung
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Frau von Brabantane.
) râ velle von Alfred de Menciaux.
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fe bJ (Fortsetzung.)
les »Ist das eine Verrätherei?" fuhr Preval fort.
>ie Still, meine Herren, reden wir nicht so laut, man
18/ Wie uns hören. Es ist keine Verrätherei, noch weniger
i Wir ein Scherz; ich will Euch sagen, was es ist. Ihr M selbst urtheilen: Ich habe mein Versprechen ge- M, ich habe vor Aller Augen gehandelt; ich habe mir M Lächerlichkeit erspart, der sich ein verliebter Mensch
s daß er, ohne sich besser machen zu wollen, als erZei, ; nach einiger Ueberlegung einen unwiderstehlichen Abscheu empfände, auf so grausame Art Rache gegen eine Frau zu üben, die ihnen eigentlich doch nichts Böses zugefügt hätte, daß er diese späten Bemerkungen den Erwägungen seiner Genossen unterwerfe, indem sie als Garantie seines guten Willens die Anstrengung nehmen möchten, mit der er den Angriff begonnen habe. Ein anderer mächtiger Grund habe ihn gezwungen, die Rolle deS falschen Verführers zu verlassen. Die Heirath, die seine Mutter
i zwischen ihm und seiner Cousine stiften wollte und wegen Mn Augen der Welt aussetzt. Nun wohl, ich will es - welcher er Afrika verlassen habe, diese Heirath konnte Mn, Frau von Brabantane — er konnte diesen Na- nicht durch einen Skandal wie der beabsichtigte, bei dem nur mit Mühe hervorbringen — ist gleichgültig ae- , er die Hauptrolle spielen sollte, zurückgehen.
t M ’ Mag ein Geschickterer oder Glücklicherer mich !
ich ziehe mich vom Kampf zurück".
Wie gewöhnlich: was er mit den in Worte gefaßten
erhabensten Gedanken nicht hätte ausrichten können, er« Lairville, Sie täuschen uns", antwortete Montbryon. reichte Lairville durch diese letzte einfache, einleuchtende
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derM ist unmöglich". Erörterung.
m>,WEairville konnte sich nicht zurückhalten und rief mit rauf. Der Herzog wollte sich vermählen, er heirathete apMeit: „Sei eö drum, meine Herren, ich täusche eine unermeßliche Mitgift, dieses Beleg erschien unum-
Seine Freunde fanden keinen Einwurf da«
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Her worüber ich schweigen wollte, daS zwingen Si« stößlich!
sagen. Ein Wort wird Sie eS lehren: wir haben ' „Die Abdankung Lairville's", schrie Preval, in dessen Schändlichkeit ersonnen, daS ist Alles".
â ist verrückt geworden"! murmelte der Graf und ^ Hie Achseln.
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4ch bin Soldat, Graf Theodor von Montbryon, ^e meinen Säbel im Hellen Sonnenschein, meine * zu bekämpfen, ich werde nicht den Schatten »dravo, gut gesprochen", erwiederte der Graf. 5 ist Beredsamkeit, oder ich verstehe Nichts mehr
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Gehirn die zahlreichen Trankopfer aufzulodern anfingen, „diese Niederlegung seiner Mission hat wenigstens den Vortheil, daß sie uns ein herrliches Mittagessen eingebracht hat. Für den Augenblick gestehe ich sterblicher Mensch gern ein, baß ich der Rache dieses Göttervergnügen vorziehe; dieses Fest würden selbst die Unsterblichen für ihren Gaumen nicht verschmäht haben. Alles das hindert mich aber nicht zu bemerken, daß unser Freund seine Zeit eingebüßt, seine Kräfte und Mittel verloren hat. Bei Gott,
Lieber, es hat Dich angegriffen, Du bist darüber alt 3nni Glück überzeugte sich Lairville, daß er sich vom geworden"!
:ist weit hatte treiben lassen und daß er auf einem „Was mich anbelangt", sagte Montbryon, „ich 'Nen Pfade ging. Er beruhigte sich und erklärte, nehme die Sache nicht so heiter, wie Du, Preval; aber
iu weit hatte treiben lassen und daß er auf einem