Einzelbild herunterladen
 

rkSle« ein m

Der Wanderer

i britti >rgte U iusilkE Lisenè Aber

,; w zu rM n mH® nebeU

>em » ir K«U

elletristisches Beiblatt zur Nassauischen

StH

1850

JVi 174

Edelmann und Bauer.

Novelle nach A. Achard.

(Fortsetzung.)

:r Am andern Morgen, als sich Johann anschickte,

.Sage es immerhin".

.Wirst Du Dich zusammennehmen"?

.Gewiß".

Nun wohl. Herr von Fontaine sagte mir, Du

V

V

II

hättest Dich nie zu seiner Zufriedenheit aufgeführt, Du

11 W®» dem Rechnungsbuche des Pächters vertraut zu i hättest Gewohnheiten angenommen, die ihn verhinderten^

u erwachen, schlug ihm Anton auf die Schulter.Johann", nzen sagte er,laß all die Papiere hier und komm mit mir deS ^Luf'S Feld".

»Auf'ö Feld"? fragte dieser.

»Ja", antwortete Anton,es bleibt Dir noch Zeit genug, die Bücher unseres Vaters nachzusehen. Im ^Äsall hilft Dir Klärchen; Du weißt, sie versteht das Rechnen gut".

loiâ ^flnn stand auf und folgte dem Bruder, der fort* tödpM^"^ sprechend einen verlegenen Ausdruck hatte.

^ster. M »Bruder", sagte Johann, als sie aus dem Hofe sprich ohne Hinterhalt zu mir, Du verbirgst Etwas".

artete *

wieg!M â ist wahr", antwortete Anton.Es ist auch ontBMbichl besser, ich sage eS Dir gleich, denn früher odrr zeigikMtt würdest Du es doch erfahren".

ausn>MEo rede".

Western, als ich nach unserer Uebereinkunft auf'S gelar^^ ging, empfing mich Herr von Fontaine, der zu- vier y * «>it Allem, was ich ihm sagte, sehr wohl einverstan- > als ich aber zu den Pachtgeldern kam, die Du w , ^ solltest, runzelte er die Sirn. Meiner tert. Wär von Dir Nichts wissen"!

,r.W muß doch einen Grund haben, so zu verfahren". Mgeii "Ohne Zweifel".

s "Und hat er ihn Dir angegeben"?

»Ja".

»Dann wiederhohle mir, was er Dir gesagt hat". »Wozu"?

Vertrauen zu Dir zu fassen, und daß erst Zeit dazu ge­höre, Dir dies Vertrauen wieder zu erwerben. Mag er sich bessern", fügte er hinzu,und wir wollen dann sehen"!

Ist daö Alles" ?

Frau Bertha, die zugegen war, wollte Deine Ver­theidigung übernehmen, sagte, sie stände für Dich ein, aber als sie sprach, unterbrach sie Herr von Puiseur. Ihr Vater habe recht, sagte er, und das sei eine Ange­legenheit, in welche sie sich nicht mischen sollte".

Schwieg Frau von Puiseur dazu" ?

WaS sollte sie noch thun? Sie versuchte noch ihrem Mann einige Worte zu sagen; mir schien, als spräche sie von einem Dienst; den Du ihm gethan hättest, und

den mit

des

ein

er nie vergessen sollte. Welchen Dienst kann sie da­gemeint haben, Johann"?

Jenen Flintenschuß, der das tollgewordene Pferd Herrn von Puiseur tödtete; aber erzähle weiter".

Jetzt unterbrach sie Herr von Fontaine. Man kann sehr guter Schütze sein", sagte er,und kann des­

Boc-

halb doch--darf ich Dir's sagen, Johann"?

Sag' es immerhin".

Und kann deshalb doch ein schlechter Kerl sein".

Ach! und was antwortete darauf Frau von Pui, seur" ?

Nichts, ihre Augen leuchteten, wie wenn sie Thränen in den Wimpern gehabt hätte. Sie neigte sich zu ihrem Knaben, der zu ihren Füßen spielte und küßte ihn. Man sprach Nichts weiter, und ich zog mich sehr