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Der Wanderer
elletristssches Beiblatt zur Nassauischen Allgem. Z '
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Freude Seine'
) ist in r Nik- Harine, na von sey gk- deleidi- Sie i?
t Bries ^
1850
Edelmann und Bauer.
Novelle nach A. Achard.
(Fortsetzung.)
„seine Der Pachter nahm den Jäger beim Arm und be« ^’^^^ ihn bis zum Saum des Waldes. Die Morgen« r e^dämmerung ließ die Landschaft ganz durchsichtig erscheinen, llis'schober doch eingehüllt in leisen Duft, wie eine Braut in ihre Schleier. Die Amseln pfiffen in den Hecken, die E perlen der Weinrebe schimmerten auf den Blättern der Bäume; man sah das Land in jener strahlenden . Jahè"^E>gkeit glänzen, welche die nächtliche Erfrischung der itt, olâdscholle giebt. Zu den Füßen der beiden Wanderer lchliâr-spritzten aus den Gräsern Millionen Perlen; sie achteten lrup^mcht, waS links um sie schimmerte und hüpfte; nach- ^MxMch still gingen sie den Saum deS Waldes entlang.
Der Pächter unterbrach zuerst das Schweigen. „Jo- DieMM", sagte er zum Jäger, „Du hast das Alter zum rmamHeirathen. Ich war in Deinen Jahren schon Vater. Hast Du daran gedacht, Dich häuslich niederzulassen" ?
I „Nein, mein Vater, niemals".
I „Dann muß ich es für Dich thun. Ich habe die ie zukM ^ ausgefunden, die dir tauglich ist".
ar laâ »3# danke Ihnen, mein Vater. Aber als Sie 'kror dk suchten , haben Sie da mehr an sich oder an mich gehen elf drcht" ?
^§ ^^ Bitterkeit dieser Antwort entging dem Pachter __«Ich dachte dabei", sagte er, „an einen braven Bur- oczeb wen, ben Gott dazu geschaffen hat, daß sich eine junge Wamilie um ihn sammle. Wenn Du Kummer hast, wird ^"ue Frau jihn theilen, und die Drangsale, die wir wcht vorhersehen können, wird sie mindern, indem sie ^-Ge theilt".
Johann schüttelte den Kopf.
JVs 162.
„Die Frau, die ich Dir bestimme", fuhr der Päch- ter fort, „ist gut, sorgsam, eine brave Wirthin, thätig und in allen Dingen geschickt,,.
„Nennen Sie sie mir nicht"! rief Johann, „es ist unnütz. Ich habe bisher einsam gelebt, und will eS auch ferner".
„Nimm Dich in Acht, Johann"! jagte der Vater, „Du bist hochmüthig, weil Du jung bist, aber das Alter wird kommen".
„Kann sein".
Der Vater betrachtete traurig seinen Sohn. „Ich weiß nicht, welche Gedanken Du mit Dir herumträgst", sagte er, „aber sie ziemen sich nicht für einen Mann. Warum fliehst Du uns immer? Was fehlt Dir? Welche Gesellschaft suchst Du in den Wäldern, in denen Du Deine Zeit zubringst? Der Pflug paßt besser für einen Landmann als die Büchse. Glaube mir, Johann, Du wirst es eines Tages beklagen, waS Du heute auS- schlâgst . . . Die Jugend vergeht, und die Einsamkeit kommt. Dann wirst Du einsehen, daß Kinder das Ein, zige sind , waS unS an'S Leben fesselt. Was würde aus den Greisen werden, wenn sie Niemand zu lieben hätten? Ich will Dir nicht für Dein gegenwärtiges Glück eine Frau geben, sondern um Dir Obliegenheiten und Pflichten für Menschen aufzuerlegen, denen Du AlleS sein wirst. Es kommen Zeiten, wo die Arbeit erquickt und wo man mit Lust an die Geschäfte denkt, die uns obliegen. Klâr, chen, — Du hast sie gewiß schon errathen, eh' ich sie Dir genannt; — sie hat daS Herz in den Augen, man liest darin Alles, waS sie denkt, sie wird sich mit allen Kräften bestreben, ihren Mann glücklich zu machen, und was fehlt ihr dazu? Könnte man ihr Etwas wünschen, was sie nicht schon besäße"?
„Nichts."
„Heirathe sie, Johann! Wenn Du darauf bestehst,