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Appctit bewahren soll, nicht die Nahrung ohne Pause und ohne Zwischenräume zugeführt werden. Er wendet sich sonst überladen und übersättigt von seinem Futter weg. Die große Anleihe gibt diese nothwendige Pause. Obgleich in ihren Einzahlungen über vier Jahre ver­theilt, wird lange, lange vorher das Wesentliche der Operation beendet sein. Die größere Hälfte des An- lehens, vom Anbeginn an in feste Hände gebracht, wird den Geldmarkt nie belästigen. Die andere kleinere Hälfte bedarf selbst einer kurzen Epoche des Aufschwun­ges, um schnell einbezahlt und untergebracht zu sein. Dann, wenn keine neuen Anlchen in Aussicht stehen, wenn der Zwischenraum, von dem wir reden, cintritt, wird der Credit Oesterreichs sich fest consolidiren. Die Thatsache, daß ein paar hundert Millionen dieser An­leihe ein neues Publicum für österreichische Staatspa­piere gemacht und begründet hat, ist an sich von uner­meßlicher Bedeutung. Der wohlhabende Bauer in Oesterreich wird in nicht ferner Zeit seine Steuern in Coupons entrichten. Er wird das werden, was der holländische Bauer ist: erst der Concurrent, dann der Herr der Börse. Die enge Basis des Staatscredits wird durch diese Anleihe zur breitesten Grundlage um­gewandelt werden. Die neuen Credikinstitute aber welche ohne die große Maßregel der Gegenwart viel­leicht Jahrzehnte auf sich hätten warten lassen, das der Bank zuströmende Geld, welches, um wieder unter das Volk gebracht zu werden, eine neue und unendlich gesteigerte Thätigkeit dieser Anstalt bedingt, sie werden das Wasser sein, das ans die Räder des agricolen und des industriellen Gewerbefleißes fällt. Eine große An­strengung, die zur kräftigen esundcn Thätigkeit den Sporn und Anstoß gibt, ist inifè ^ Verhältnis­sen das größte Glück für die Organisation es Staa­tes oder eines Individuums. Sie weckt die schlmD mcrdem Kräfte auf und macht sie fruchtbringend. Schon die nächsten Monate werden es zeigen, daß ein großer wirthschaftlicher Fortschritt in Oesterreich sich von der Epoche des National-Anlehens datiren wird.

Wien, 18. August. Der Kaiser wird übermorgen von Ischl hier erwartet. Sein 24. Geburtsfest wurde heute bloß durch feierliche Hochämter in allen Kirchen celebrirt; die anbefohlcuc große Militär- Revue mußte des schlechten Wetters wegen unterbleiben. Aus St. Petersburg ist heute Morgens Fürst Demidofs hier angekommen; ob er Depeschen mitgebracht, wird be­zweifelt, da der Fürst bis jetzt nicht mit diplomatischen Geschäften betraut worden ist.

Die Berathungen im Schooßc der Gesandten-Con- ferenz werden unmittelbar nach der Rückkehr des Hrn. Grafen Arnim von Berlin wieder ausgenommen werden. Vorläufig fand nach der "Vosst Ztg." in Gegenwart des Repräsentanten Preußens nur eine einzige Sitzung der Couferenz statt.

t Wien., 18. August. Der Subscriptionstermin für das Nationalanlchen wird bis 31. August verläu- gen, obschon der Wimmalbetrag von- SötHWitt. Gul­den durchs bEkts erfolgten Zeichnungen reichlich gc- deckt iff. Es geschieht um dem gerade jetzt ungemein "lebhaft gewordenen Andrange in sämmtlichen Kronlän- dcrn zu genügen. Die erwähnte mäßige Erstreckung des Termines wird das Ergebniß dem Maximum von 500 Millionen naherücken. Es hat sich in der letzten Zeit insbesondere von Seite der Gemeinden eine so rege Theilnahme geäußert, daß man füglich annehmen kann, das vom 20. August an gezeichnete Mehr werde zum größten Theile in die recht eigentlich festen Hände derselben übergehen und dabei jeder Druck aus den Börsenmarkt vermieden werden. Eine Thatsache von nicht genug hoch anzuschlagender Bedeutung ist, daß

aussteigen; im vorliegenden Falle war ich noch dazu mit meinen ToncanS beschwert und ich mußte sie vorsichtig tragen, um ihre Federn nicht in Unordnung zu bringen. Endlich waren wir so weit heruntergekommen, daß wir unsere letzte Station sehen konnten den Ast mit dein Strick; doch werde ich nie das Gefübl des Entsetzens, des kalten Schänders vergessen, der mich durchrieselte bei dem Anblick, der meiner harrte! Ein gesetzt aussehender Araguato einer von den heulenden Assen (My- cetes ursinus) saß ruhig auf dem Aste mit der Kugel in der Hand, indem er den Strick abgewnnden hatte, um dieselbe besser untersuchen zu können. Er betrachtete sie mit sichtbarem Befrem­den, indem er sie in der Hand schaukelte, als wenn ihre Schwere ihn in Erstaunen setze. (Schluß folgt.)

Zur Tagesgcschichte.

** Heinrich Heine veröffentlicht in dem zu Leipzig erscheinen­denBuchhändler-Börsenblatt" nachstehende Erklärung:Die nachfolgenden Blätter schrieb ich, um sie einer neuen Ausgabe meines Buchesdo lAllemagne einzuverleiben. Boraussetzend, daß ihr Inhalt auch die Aufmerksamkeit deS heimischen Pnblicnms in Anspruch nehmen dürfte, veröffentliche ich diese Geständnipe ebenfalls in deutscher Sprache, und zwar noch vor dem Erscheinen der französischen Version. Zn dieser Vorsicht zwingt mW; die Fingerfertigkeit sogenannter Uebersetzer, die, obgleich ich jüngst in deutschen Blättern die Original-Ausgabe eines Opus antündigte, dennoch sich nickt entblödeten, auS einer Pariser Zeitschrift den bereits in französischer Sprache erschienenen Anfang meines Goer­kes aufzuschnappen und als besondere Brochure verdeutscht herauS- zngeben (Die verbannten Götter", von Heinrich Heine. Aus dem Französischen. Nebst Mittheilungen über den kranken Dichter. Berlin. 1853), solchermaßen nicht, blos die literarische Reputation, sondern auch die Eigcnthnmsintercffcn des Autors beeinträchtigend. Dergleichen Schnäpphähne sind weit verächtlicher, als der ^trasteii- ränber, der sich innthig der Gefahr deS Gehcultwcrdens um während jene, mit feigster Sicherheit die Lacuneu unserer Preß-

Ungarn, Siebenbürgen, Croatien und Slavonien sich ausnehmend stark Beteiligten. Im Pcsth-Ostier Ver- waltungsgebicte und in Croatien und Slavonien ist der prälimliurte Berhältnißbetrag der Maximalfu.mue von

Millionen sogar überschritten; Siebenbürgen hat zur Stunde mehr gezeichnet, als die auf dasselbe um- gelcgte Quote von 350 Millionen beträgt. Es ist ein schönes Zeugniß, welches diese Länder ihrer Geldkraft ausstellen, zugleich aber ein Beweis, daß ihr unerschöpf­licher Bodenreichthum bereits ordentlich ausgebeutet wird, was wieder die erfreulichsten Schlüsse auf eine progressiv zunehmende Ertragsfähigkeit derselben gestat­tet.^ Andererseits aber bekundet die Thatsache einen entscheidenden Sieg des österreichischen Regierungöshstems; die reiche Betheiligung dieser Länder ist ein der R.- gierung dargebrachtes Vertrauensvotum; sie besiegelt das volle, herzliche Einverständniß der Regierenden und Regierten in jenen Gebieten, wo österreichisches Stecht und Gesetz als ^hochwillkommen begrüßt wird. Wie im Allgemeinen wird insbesondere auch dort durch das Vehikel des Nativnalanlehens in allen Kreisen ein le­bendiges Interesse an dem gesicherten Bestände der Staatsordnung und der Befestigung des österreichischen Staatscredites geweckt. Es war ein Zauberschlag, der die Gemüther urplölich berührt, dessen Wirkungen aber tief und nachhaltig bleiben. Wie wir in einem frühern Briefe hoffnungsvoll vermutheten, hat der Erfolg deS Anlehens bereits die günstigste Wirkung auf den Auf­schwung der Fondscourse im Allgemeinen geübt. Wer heute eine bpCt. Metallique zu 86 Hst kaufte, wird bei der im Laufe der nächsten Jahre zuverlässig eiutreten- den Rehabilitirung der Valuta etwa 17 fl. gewinnen, wenn der Conrsstand sich unverändert behauptet; steigt er, so steigOguch sein Gewinn, fällt er aber sogar um 17 Proccut, soAvird der Käufer noch gänzlich vor Ver­lust behütet. Die Unwahrscheinlichkeit eines solchen Rückganges liegt aber eben so klar auf der Hand, als die Wahrscheinlichkeit des Gewinnes und die weiter da­mit zusammenhängende Zuversicht, daß das.ueue Papier demnächst keinesfalls unter seinen EinmMowspreis Herunter gehen wird. Man kann nicht oft genug wie­derholen, daß die Regierung unter allen Umständen die Regelung der Valuta als den ersten, wichtigsten, un­wandelbaren Zweck der Operation im Auge behalten wird und muß. Wäre sie diesfalls nicht schon dnrch ihr förmlich gegebenes Wort gebunden, die Pflicht der Klugheit und die Rücksicht auf den eigenen Vortheil würden es ihr unabweislich gebieten. Dies ist so evident, daß kein Verständiger daran zweifeln kann. Eben so gewiß aber ist, daß sich auf Grundlage dieser durch-

Invasiven kein Steigen; im Gegentheil wich die Reute aus gerechtfertigten Erwartung, insbesondere für das etwas. Mehrere Svecnlantcn wußten die Nachrichten = schölt gestern Abends, und heute Morgen Halle sw

Ausland ein sehr mächtiger Reiz zur lohneildsten^Spe- culation durch den Ankauf österweichischer Staatspapiere ergibt. Dieser Antrieb beginnt sich bereits geltend zu machen und findet in den Frankfurter und Amsterdamer

chfotzrnpgenden entsprechenden Ausdruck. ,Die Regel, daß neue Foudsemmissidnen dkö Course drücken, füiM bei der Eigenthümlichkeit dieses Anlehens keinesfalls die gewöhnliche Anwendung.

Breuubüchl in Tyrol, 14. Aug. Die "Allg. Ztg.« theilt von hier noch folgenden Bericht über byi Tod des Königs von Sachsen mit: Es war Mittwoch den 9. d. M., etwas nach acht Uhr Vormittags, als der König, von Karres herabfahrend, seinen verhängnißvol­len Weg erblicken konnte, der ihn zum Tod führen sollte. Hart an diesem Weg vorbei eilte der Wagen hinauf nach giltst zur Post. Dort sollte er bleiben, bis des Königs Majestät das Pitzthal (nicht Pinzthal) besehen, von wo derselbe sich dann über den Piller nach Prutz zn begeben gedachte, woselbst ihn der könig-

gesetzgebnng qusbentend, ganz straflos den armen Schriftsteller um seinen eben so mühsamen wie kümmerlichen Erwerb bestehlen können. Ich will den besondern Fall, von welchem ich rede, hier nicht weitläufig erörtern; überrascht, ich gestehe eS, hat die Bü­berei Mick nicht. Ich habe mancherlei bittere Erfahrungen ge­macht, und der alte Glaube oder Aberglaube an deutsche Ehrlich­keit ist bei mir sehr in die Krümpe gegangen. Ich kann es nicht verhehlen, daß ich, zumal während meines Aufenthaltes in Frank- reich sehr oft daS Opfer jenes Aberglaubens ward. Sonderbar genug unter den Gaiinern, die ich leider zu meinem Schaden kcnnen lernte, befand sich nur-ein einziger Franzose, und dicser war gebürtig aus einem jener deutschen Ggne, die, einst dem deutsckjen Reiche entrissen, jetzt von unseren Patrioten zurückver­langt werden. Sollte ich in der ethnographifchen Wci,e des Le- Porello eine illnstrirte Liste von den respectiven' Spitzbuben am fertigen, die mir die Tasche geleert, so würden freilich alle eu vrliilrtcn Länder darin zahlreich genug rcpraieNtirt werden, aber die Palme bliebe doch dem Vaterlande,, welches das Unglaub­lichste geleistet, und ich könnte davon ein Lied fingen mit dem 9cifiaiii. ^ . Hochland tausend und drei!"

GtbarctmfHM)' ist cs, daß unsern deutschen Schelmen immer eine AWScutinwntalität anklebt. Sie sind keine kaktenBerstandes- vitzbân, sondern Schufte von Gesuhl. Sie baden Gemüth, sie nehmen, den wärmsten Antheil an dem Lchichal cerer, die sie bestehlen, und man kann sie nicht los werden, sogar unsere vornehmen Jndiistrieritter sind nicht, bloße Egoisten, die mir für firfi stehlen sondern sie wollen den schnöden Stammen erwerben, m GM s'z chm; in den Freistunden, wo sie uM von ihren BerMgesckästeii, B. von der Direct,on einer Gasbeleuchtung der böhmischen Wälder, in Anspruch genommen werden, beichutzen die Pianisten und Jonrnalisten, und unter der bimtgefhcftm, in allen Farben der Iris schillernde Weste trägt mancher auch cm Herz, und in dem Herzen den nagenden Baudwnnn des Welt- schmerzes. Der Industrielle, der mein oben erwähntes OpuS m fogenamtter Uebersetznng als Broschüre hcranSgcgi.een, begleiUt dieselbe mit einer Notiz über meine Person, worn, er wehmüthig meinen traurigen Gesundheitszustand bejammert um durch eine

liche W gen zu erwarten hatte. In Imst an,besannt wurde dem Postamt ter Auftrag gegeben, unverzüglich einen leichten Wagen zu besorgen, was denn auch so­gleich geschah.^ Mittlerweile hatte der König, ohne ir­gend welche Erfrischung genommen zu haben, den Rück­weg nach Vrennbüchl augetreten und war bis zum so­genannten Bußkreuz, das auf einem der reizendsten Puncte unserer Umgebung errichtet ist, vorausgeeist. Hier blieb Höchstderselbe stehen und begann nach seiner Gewohnheit dasselbe abzuzeichnen. Es sollte dies die Schlußzeichnung der vielen sein, welche sich in der Mappe deS Königs über unser Gebirgsland befinden. Bald kam der Wagen angefahren. Den königlichen Adjutanten Major Zctschwitz zur Seite, in Begleitung eines königlichen Dieners, fuhr nun Se. Maj. hieher. Vom hiesigen Gasthaus beugt zur Rechten der Haupt- straße ein Vicinattveg dem Inn zu, welcher nach Arzl und Wenns, und von da in das romantische Pitzthal führt. Der Weg ist etwas schmal und nur mit leich­ten und kurzen Wagen zu befahren. Der lang audaii- ernde Regen hatte die ohnehin rauhe Bahn stark aus- gefressen. Ein Paar Steil!würfe hinter den Häusern geht es stark aufwärts. Auf der Höhe stieg der Po­stillon ab, um die Pferde über den steil abwärts gehen­den Weg am Ziigel zu führen. Die steilste Strecke war glücklich zurückgelegt. Doch bei dem sogenannten Ried fing der Wagen an, sich bedeutend rechts zu nei­gen. Der König bemerkte es und rief Halt. Seit er zu spät; im nämlichen Augenblick stürzte der Wagen. Der König wollte nach vornehin aus dem Wagon springen, gericth aber in die unmittelbarste Nähe ter Pferde. Das übrigens sehr zahme, durch den Sturz über deu Zugstrang scheu gewordene Handpferd fing nun an auözuschlagen, und traf mit den zwei Stollen des Eisens am rechten Fuß (welches, nebenbei erwähnt, der Oberststallmcister und Generaladjntant v. Engel mit sich nach Sachsen genommen hat) das Hinterhaupt des Königs unweit des linken Ohrs so stark, daß die Hirnschale in Splitter zersprang. Das geschah Drei­viertel auf 10 Uhr. Der König lag besinnungslos am

en.stnd wurde nun auf die linke Seite des Wegs getragen. Hier _er plötzlich die Augen auf und sagte zu seinem Diener: '-^-f-ststnich nicht, ich werde

dich auch nicht vergessen.» Um iCund^ri Viertel Uhr war der König todt.

Frankreich.

Paris, 19. Aug. Die Depesche bezüglich der Ein­nahme von Bomarsund war heute an der Börse ange­schlagen, bewirkte aber trotz des Kanonendonners der

etwa zwei Stunden um 50 Cent, bewirkt, war also schon im Voraus ausgebcutct worden. Ein Journal hatte gemeldet, daß die von der türkischen Regirwung mit Unterhandlung einer Anleihe beauftragten Herren -LZa^ und. .Durayd, Pie zu diesem Zwecke nach London gereist waren, eine Depesche empfangen gälten,jvclc^e ihre Vollmachten znrücknchnw. Der heutige.Hpiiiteur sagt nun, er glaube, weil diese Angaben das Publicum irre zu führen geeignet sei, mit der Erklärliug nicht zurückhalten zu dürfen, daß dieselbe durchaus un­richtig fei.

Paris, 21. August. Der "Moniteur enthält einen Artikel, nach welchem die Armee im Orient harte Pro­ben der Cholera zu bestehen und schmerzliche Verluste zu erleiden hatte. Trotzdem war die moralische Hal­tung der Truppen immer eine vortreffliche. Das offi» cielle Blatt kann die Versicherung geben, daß heute der Gesundheitszustand auf allen Puncten sich fühlbar ge-

WLLSSMWLMLLL^ZL

3itfammenitethmg von allerlei Zeitungsartikeln über mein jetziges klägliches Aussehen die rührendsten Nachrichten mittheilt, so daß ich hier von Stopf bis zu Fuß beschrieben .bin und ein witziger Freund bei dieser Seetüre lachend auSrnfen konnte: Wir.leben wirklich in einer verkehrten Welt, und eSist jetzt der Dieb, welcher den Steckbrief des ehrlichen Mannes, den er bestohlen hat, znr öffentlichen Kunde bringt."

** Der Enriosität wegen erwähnen wir, daßBell's Weekttz Messenger" den russischen Sympatlsien Lord Aberdeen's endlich auf den wahren Grund gekommen ist. Der schottische Graf besitzt große Güter in Rußland I DerMessenger" hat diese Nachricht auS guter Quelle, und will von englischen Gentlemen wissen, die jene Güter besucht haben. Vor einiger Zeit ging in London das Gerücht, Lord Aberdeen habe vom Czaren einen Palast in Moskau zum Geschenk erhalten ! Wenn während der Parlaments- ferien ein Mangel an Seeschlangen eintreten sollte, sehen wir vielleicht das Palais Aberdeenski in Moskau in einer der engli­schen illustrirten Zeitungen abgebildet,

** Die Anzahl der bis Ende Jnli in diesem Jahre in Bre­men nach transatlantischen Häfen beförderten Passagiere hat eine bis dahin unbekannte Höhe erreicht. Es nmrdeii, nne die Deutsche Auswanderer-Zeitung berichtet, befördert: nach Rew ^ork Personen in 153 Schiffen, nack Baltimore 7337 Pest Men ln jo Schiffen, nach New-Orleans 3355 Personen in 11 Schiffen, nach Philadelphia 821 Personen m 8 Schiffen, nach Quebec 724 Per­sonen in 3 Schiffen, uadyW Öranbe do Sul 1^8 Personen in 2 Schiffen, zusammen ckl,177 Personen in 210 Schiffen; 13,230 Personen und GO Schiffe mehr als in demselben Zeitraum des vorigen Jahres.

** Am 99, Juni starb zu Homburg plötzlich im 76. Lebens- jabre der «ich- Serbe aus Pesch Nicolaus Baronowsky, Wicher seit einigen Jahren dort lebte mid die Absicht hatte, jeme in aufhewahrtc Gemäldegârie , für welche er ein Haus batte erbauen lassen, der Staèt Homburg zu fd;enfeit. Da er feine Bestimmungen hinterlassen hat, so wird sein Vermögen den Verwandten in Oesterreich zufallen.