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Als man dem Ezaren Gopecv^'s Ursache seines Au­dienz-Ansuchens mittheilte, rief er sehr irritirt ans: -iNichts kann heransgegeben werden; möge Hr. Gopee- dich sein Getreide in Wien suchen.» So berichtet die Köln. Ztfl. ohne Angabe der Quelle.

Wie die »Linzer Zeitung» aus verläßlicher Quelle bermnunt, ist von der k. k. Central-Direetion für Eisen­bahnballten zur Ermittelung der Eisenbahnlinie zwischen Wien und Linz eine Jngenieursabtheilung unter der Leitung des Oberingenieurs Hrn. Pilarsky errichtet worden, und werden die Tracecrnüttelnngüarbeiten so­wohl auf dem rechten, als auch auf dem linken Donau- ufer schon dieser Tage beginnen.

Ueber die russische Antwort und ihre Aufnahme in Wien und Berlin gibt ein Schreiben der »A. Z.» ans Berlin vom 2. August die folgenden angeblich zuvcr- lässlgen Aufschlüsse: »Die russische Antwortönote tritt allmälig mehr ans dem Dunkel heraus, in welchem sic die Diplomatie bisher gehalten hat. Die deutschen Cabinete hatten! dazu umsomehr Veranlassung, als die Note mit einer für die Höfe und nicht für die Oeffent- lichkeit wohlberechneten Feinheit geschrieben ist. Die­selbe erklärt zunächst Rußlands Bereitwilligkeit zum Beitritt zu dem Conferenzprotocoll vom 9. April, und gesteht sodann den deutschen Großmächten die Räumung der Fürstenthülner rundweg 3», als ein »Opfer», wel­ches der Kaiser nur allein Oesterreich und Preußen bringen wolle, aber früher auf die brutale Aufforderung Englands und Frankreichs habe verweigern müssen. Dieser Hauptpassns wird allerdings die Westmächte peinlich berühren! Die 9lote geht sodann auf den Fragepunkt über, daß der Räumung der Flirstenthümer auch der Rückzug der feindlichen Flottem und Heere entsprechen solle. Sie erwähnt selbst des Umstandes, daß die zu Bamberg versammelten deutschen Staaten eine solche Forderung alö gerecht und billig erkannt hätten. Allein Sie wissen ja: Oesterreich hat in seiner »Sommation» zum Voraus erklärt, das; Rußland ihm nicht die Erfüllung von Bedingungen zumuthen möge, die »unabhängig von seinem Willen» wären. Also will der Kaiser denn auch bei diesen Bedingungen sich nicht weiter aufhalten, und er macht die Räumung der Donauprovinzen durch die russischen» Truppe nicht abhängig von entsprechenden Handlungen der Geg­ner; er erwartet nur daö verhältnißmäßige Aufgeben der militärischen Positionen derselben in angemessener Zeit. Aber es gebe auch Bedingungen, die Oester­reich erfüllen könne, und worüber eS ganz lind gar frei und unabhängig sei. Diese Bedingungen lassen sich alle in dem Satz zusammenfasseu: was wird daö Wie­ner Cab inet tollen, we^n Rußlghd Oester­reich wirklich und freiwillig in den Fürsten- thümern Platz gemacht hat? Darüber will Kaiser Nikolaus verlässigt, beruhigt sein. Mgu könne Ruß­land nicht zumuthen eine sichere Stellung anfzugeben, um nach geschehenem Aufgeben nicht zu wissen, ob dieß ihm nicht zum bleibenden Nachtheil gereichen würde. Ich glaube Ihnen mit dem Obigen den hauptsächlichen Inhalt der russischen Erwiedcrnng bezeichnet zu haben. (Die Thatsachen entsprechen diesem »Inhalte» bis jetzt nur sehr ungenügend, denn die Russen setzen sich in der Moldau fest und auch die völlige Räumung der Walachei ist noch sehr zweifelhaft.) EL ist bereits hin­länglich bekannt, daß sie daö hiesige Cabinct befriedigt hat. Gewiß nicht in gleichem Maße daö österreichische; doch gibt eS darüber verschiedene Versionen. Es scheint nicht ungegründet zu sein, daß der Kaiser von Oester­reich selbst nachdrücklich eingegrisfen hat, um die Note bei den Westmächten zu unterstützen und zur Annahme empfehlen zu lassen. Die Note ist, wie mir baucht,

Mnmuwnni' nwOT'wwMriMu.fin MiurewfinitapMawM lassen, i» welcher er die Bewohner und Badegäste aufforderl, sich aller Manifestationen, welche das Jucognito Ihrer Majestaw» verrathen könnten, zu enthalten. Jedermann leistete dieser osfi- cicllen Aufforderung Folge, und der Kaiser kann sich jetzt in den Straßen von Biaritz hewegen. Die Kaiserin, welche et­wa« unwohl ist, konnte noch nicht anfangen, ihre Bäder pi neh­men ; sie kommt aber täglich am. Arme des Kaisers nach Port- Bienx an das kAestade. Der Kaiser badet feiten unter dem seit­wärts eigens für ihn errichteten Zelte, sondern mit allen anderen Badegästen, und drängen sich diese zu nahe, so stöstt er plötz­lich ab und schwimmt so weit ins Meer hinein, daß wenige Un­berufene die Versuchung fühlen, ihm dahin zu folgen; denn der Kaiser ist nicht minder ausgezeichneter Schwimmer alö Reiter."

** Graf M. Arco-Kaltenhausen in München hat seine großar­tige Geweihsammlung zum Besten der Armen ausgestellt. Diese Sammlung ist wohl die größte und werthvollste der Welt. Graf Arco, selbst ein kundiger, tüchtiger Waidmann, sammelt seit dem Jahre 1829. Schon im Jahr 1850 suchte jedoch vergebens ein Engländer die Geweihsammlung um den Preis von 30,000 Psd. Sterl, zu acquiriren. Ein großer mit Iagdgemäl- den decorirtcr Saal enthält in schön geordneter Aufstellung rings an den Wänden beiläufig 3000 Geweihe von Hirschen, Rchböckeii, Elegthicren, Gemsen u. a. m., und zwar die kostbarsten, selten- ften Normal- und Abnorm-Exemplare, Riesenkronen von Edel­hirschen und wunderbare Gestaltungen von Rehgeweihen, so daß ihre Zusammenstellung einen phantastischen Ueberblick der Waffen- zicr aller flüchtigen Wald- und Bergbewohner darbietet, wie sie nirgend und »immer gesehen werden. Die Möbel des Saales sind lediglich auch nur aus Geweilten gefertigt und mit hem edelsten Schnitzwerk geziert, ebenso die schmucken Lustres die an der Decke schweben.

** Kürzlich war zu lesen, daß ein Seidenwebergeselle aus M. sich in Köln in einem der ersten Gasthöfe unter, dem Namen eines Herrn v. Pfl. ins Fremdenbuch Mi trug und sich auf'S Beste bewirthen ließ, so daß er binnen zwei Tagen an 14 THU. schuldig wurde, während er in seinem Koffer nur epi Stück Ei­chenholz und in seiner Börse nur 5 Pfennige Barschaft mit sich führte. Diese Manier zu reisen scheint zu gefallen, den« vor

geeignet großen Einfluß auf bie Stellung der Cabinete zu üben. Denn wenn es zu ihrer Ausführung kommt, wenn Rußland, wie nach den neuesten telegraphischen Berichten aus Bukarest kaum mehr zu zweifeln ist, in den Donanprovinzen Oesterreich Platz macht (?), so werden die österreichischen Truppen nicht alö Rußlands Feind in die verlassenen Fürstenthülner einrücken, und es ist wohl keine Hypothese, daß Rußland durch die seit der Ankunft der Erwiederungsdepesche des Grafen Weffclrobe in Wien gepflogenen Verhandlungen inzwi- schen beruhigt worden ist, und Oesterreich über die einstweilige Occupation der Fürstenthümer hinaus sich an der weiteren Kriegführung nicht botheiligen werde, wenn solche auch dann noch von den Westmächten be­liebt werden und ein Waffeustillstaud mißlingen sollte. Die Wiener Conferenz dürfte sich wahrscheinlich bald auflösen; denn mit dem Protocoll vom 9. April über die Rechte der orientalischen Christen und mit der viel­besprochenen Räumung der Fürstenthülner scheinen ihre Ziele im Wesentlichen erreicht. Ob die Wiener Con- ferenz etwa in einen Kongreß mit Rußland, mit der Türkei, mit einem Bevollmächtigten des deutschen Bun des (denn auch dieser wirb demnächst einen wichtigen Factor in der Frage zu bilden haben) übergehen wirb, hängt von den Westmächten ab. Ich möchte eine so gute Wendung der Dinge nicht prophezeien; denn bie Westmächte haben für sich bereits officiös erklärt, daß die russische Antwort ungenügend sei, und so werden sie auch mit allen Kräften zu verhindern suchen, daß Oesterreich sofort nach vollzogenem Einmarsch in die türkischen Donauländer zu der von Rußland gewünsch­ten in offensiven Neutralität zurückkehre. Es wird vielleicht sogar an Drohungen nicht fehlen, indessen glaube ich fest, daß Oesterreich in einem solchen Fall aufrichtig und unbeschränkt auf den Beistand Preußens und ganz Dentschlands rechnen kann. Ucbcrdieß ist Herbst und Winter nicht mehr so fern. Die Flotten müssen sich wegen der Jahreszeit znrückziehcn, und in Frankreich werden viele Wünsche laut werden für bal­dige Beendigung eines unabsehbaren und unheilvollen Krieges, und für die Lösung eines so unnatürlichen Bandes wie die englisch-französische Allianz ist.»

Nach dem S. M. wird, da nunmehr die Walachei von den Russen geräumt wird, die Moldau jedoch be­setzt bleibt, in jene nur ein kleiner Theil der österrei­chischen Armee ciurücken, das Gros derselben aber über Czernowitz die Richtung nach Jassy nehmen. Schon hat ein Theil der Armee in Siebenbürgen den Marsch nach Nordost angctretcu, und es wird sich die­ser mit dem von hier auö vorrückenden Hauptcorps in der Bukowina vereinigen.

Frankreich.

Paris, 6. Aug. Nach Berichten aus Diaritz be­gaben sich der Kaiser und die Kaiserin, als sie am 3. August St. Iean-de-Luz mit der Gräfin Montijo be­suchten, zuerst in die Kirche, wo .sie lange betend nic- derkuieten, uiib dann nach dem Rathhause, wo sie sich daö Register zeigen ließen, in welches das Datum der Heirath Lndwig'ö XTV. eingeschrieben ist. Später be­gaben sie sich in die verschiedenen Häuser wo Ludwig XIV. und Marie Therese wohnten. Der Kaiserin, bereu. Uebel ein bedenkliches Brustleidon ist, haben die Aerzte eine Verlängerung ihres Pyrenäen-Aufenthaltes vorgeschriebeu. Ein von Varna aus an den Kriegs- Alinistcr gerichtetes Schreiben deS Marschalls St. Ar­naud enthält die bestimmte Forderung, in kürzester Frist und ohne Abwarten der Entschließung Oesterreichs .zum Handeln ermächtigt zu werben. Man würde gleich­zeitig nach den Fürstcnthüuwrn nud nach der Krimin hin augreifen. Unlängst hat auch der Marschall dem Kaiser einigen Tagen erschien in Köln ein junger Mann mit einem kleinen Päckchen uiiter'iii Arm im Hotel Cl., schrieb sich als Freiherr v. Ez. in's Fremdenbuch ein, verzehrte ein reichliche« Abendbrod, traut mehrere Schoppen auögewähltèu Weines und schließlich auch eine Flasche Champagner. Am andern Morgen traf er Anstalt ganz im Stillen abjurcifen. Da sein Päckchen llber Nacht größer ge­worden, so saiid sich der Wirth veranlaßt, dasselbe einer Durch- icht zu unterwerfen, wobei sich ergab, daß der Herr Baron in einer vornehmen Zerstreutheit 1 Leintuch, 1 Handtuch, Pantof« eln, Bürsten, Messer u. dgl. mehr von den Sachen des Wirthes bcigepackt hatte. Vor der Polizei gab sich der Schelm für einen Buchhalter der unterhalb Deutz belegenen großen Maschinen­fabrik ans. Die int vorigen Sommer oft vorgekommenen Diebstähle auf den rheinischen Dampfbooteu scheinen sich wieder­holen, zu wollen. Auf dem DampferKönig" wurden Anfangs voriger Woche einer französischen Dame. außer mehreren Gold- uud Silbermünzen 1500 Fr«, in Banknoten entwendet.

* * Der 4. Juli hat die ohnehin reichen Annalen americani- schcr Eisenbahnunsälle durch ein neues schreckliches Ereigniß ver. nwhrt. Gegen 2'/» Uhr Viachniittags führte ein aus 14 Perso- nenwaaen bestehender Zug aus der SuSquehauna-Bahn nahe an 2000 Dienscheu, welche nach RiverS Grove gegangen waren, das Nationalsest der amcricanischen Unabhängigkeit zu begehen, nach Baltimore zurück. In der Nähe der Station Nelay House be­gegnete der Zug dem regelmäßigen Train nach Uork (Pennsyl- rämen). Es erfolgte ein furchtbarer Zusammenstoß. Achtzig Stilett und nahe an 100 Verwundete waGen unter den Trüm­mern der zerschmetterten Waggons hervorgezogen.

* * In Paris hat man neulich einen weit über Erwarten ge­lungenen Versuch mit einer>walbcn-Post gcinacht. Sechs ihren Nestern entnommene Schwachen wurden per Eisenbahn nach Wien gebracht. Hier band man ihnen ein Papier, das Nachrichten von 1510 Worten enthielt, unter den Bauch, und ließ sie um 7l/< Uhr Morgen« fliegen. Zwei derselben langten kurz vor 1 Uhr, also in weniger als 6 Stunden, zu Paris an; die dritte traf um 4'Z , die vierte um 6 Uhr ein, und die zwei letzten blieben anS.

* * Zwei zur Kur in Bad Nauheim anwesende Franzosen,

schriftlich eröffnet, baß seine Truppen in Folge ihrer verlängerten Untyätigkeit höchst niedergeschlagen seien; er glaube Gelegenheit zur Erringung eines Erfolges zu .'atzen, itub werbe, wenn man ihn dazu ermächtige, für den 15. August ein Sieges-Bulletin cinfenbcn können. Atan kündigt für den 15. August eine umfassende Amnestie an. Man spricht von 800 Personen, beson­ders politischen Deportirten in Algerien, die begnadigt werden sollen. Die Behauptung einiger Blätter, das toublager sei auf gegeben, ist ganz unbegründet. Heute zeigt der Moujteur de l'Arince die Eriiennung dreier Iiitcndautnr-Beamten für dasselbe an.

Der Moniteur de l'Armee gibt heute die definitive Befehlshaber-Liste des Nordlagers, an deren Spitze heißt: »Lager-Commandant Se. Majestät der Kaiser», mit dein Divisions-General Rolin alö Gene- ralstabs-Chef. Die 3 Armee-Corps, deren jedes aus 2 Divisionen Infanterie und einer Division Cavallerie besteht, stehen unter den Generalen Graf Schramm, Gues-Viller und Carrelet. Die gefanimtc Infanterie macht 6 Bataillone Schützen und 24 Regimenter, die gesammte Cavallerie 12 Regimenter aus. Die Uebun­gen finden in drei Perioden Statt: bis zum 15. Aug. brigaden- und divisionsweise, dann bis 1. September armeecorpsweise, und dann bis zur Aufhebung des La­gers im Ganzen.

Herr v. Persigny, schreibt die Pariser Corrcspondcnt des »St.-A. f. W.» vom 5. b,, soll plötzlich augekom- nwn, nach andern schon nach Biaritz abgereist sein. Natürlich spricht Jeder dabei vom »europäischen Staats­streich», da man sich einmal daran gewöhnt hat, Hrn. v. Persigny als den Vertreter derjenigen Politik zu be- trachten, die als die ultima ratio der Westmächtc die Revolution auf Europa abfeuern möchte.

Die Einschiffung von ungefähr der Hälfte der bei Varna versammelten Alliirteu-Armee bestätigt sich: eine ungeheure Armada von Schiffen aller Größe und Gat­tung hat am 21. 50,000 Mann nach der Krim zu fortgeführt. Gleichzeitig ist von Konstantinopel auf dem FuriouS, Cyclops, Firebrand nud wahrscheinlich auch französischen Schiffen eine Piaffe Artilleriematerial eben­dahin abgefegelt. Einem Schreiben aus Malta vom 29. entnehme ich, daß sogar von boxt auf Befehle auS London fast sämmtliche Artilleristen und Ingenieure der Garnison in aller Eile auf der eben twif Konstan­tinopel ankommenden »Nedora», die mitten in ihrer Weiterreise nach England angehaldn wurde, nach dein Orient gesandt worden sind, während auch wieder ein Regiment Dragoner und 1000 Mann zu Fuß auS England dort vorbeiscgelten, um die Alliirtcu Armee zu verstärken. Wenn mit dem Angriff auf Sedastopol et­was lange gezögert worden ist, so scheint er nun um so kräftiger ausgeführt zu werden. Die Einschiffung der halben Alliirten-Armce, der wahrscheinlich die zweite Hälfte bald nachfolgest wird, kann alö ein untrügliches Syulptom angesehen werden, daß man in Paris und London des Einmarsches der Oesterreicher in die Für- stcnthümcr gewiß ist.

Der Admiral DuqncSnc starb in der Havamiah tu demselben Haufe und in derselben Stube, in der er geboren worden.

Spanien.

Madrid, 1. August. Ros de Diana ist nach der "Indep. Belge» zum Gencral-Dircctor der Infanterie und Manuel Concha zürn Äencral-Director der Artil­lerie ernannt worden; Dulce, nebst Messina zum Ge­neral-Lieutenant befördert, bleibt General-Director der Cavallerie. Ganiba wird General-Capitän der cana­rischen Inseln, und Jose Concha geht wieder als Ge- neral-Capitän nach Cuba. Die obere Junta hat gestern ^ die erst mit mehr oder weniger Glück an der Bank gespickt hat­ten, trafen beim Spiele eine längere Serie, und so gelang eS ih- nen, Nachmittags um 5 Uhr, die Bank des Trente et quarento nach kurzer Zeit zu sprengen, so daß sie keinen Satz mehr halten konnte.

** Nach 16jährigem Dienste auf Java starb dort ein ,gewisser J. H. HulSmanu ans Kämpen ; daS Miuisterinm der Colonim hat nun dessen Hinterlassenschaft den Erben zur Verfilzung ge­stellt und diese beträgt--l1/» Cent (ungefähr 1 kr.) Das heißt Gewissenhaftigkeit!

* Das Berliner Wunderkind, Luise Braun, besten Rus vor etwa sechs Jahren in die fernsten Gegenden gedrungen war und unglückliche Leichtgläubige und leichtgläubige Unglückliche in Strö­men herbeilockte und die wir später als Betrligerin aus der Au- klagcbauk sahen, ist am 23. d. mit Tode abgegangen.

Charivari.

** In Boston heirathete vor einigen Wochen ein Wittwer ein junges Mädchen, und der Sohn des Mannes bot feine Hand der Mutter, feiner Stiefmutter, welche auch den Antrag annahm. Durch diese Verbindung entstand nun ein ganz eigenthümliches Fannlienverhältniß: der Vater ist nun Schwiegersohn seines eigenen Sohne«; und seine Frau ist nicht allciu Schwiegertochter ihre« eigenen Stieffobnes, ieudern auch Schwiegermutter ihrer eigenen Alutter, während diese wieder Schwiegertochter ihrer eigenen Tochter ist, und ihr Mann ist Schwiegervater seiner Schwiegerinutter und seines eigenen BaterS.

** yJietn Siert, Sie scheinen den Unterschieb der Classen n.cht zu kennen!" sagte eine Dame in einem Eisenbahn-Coups zweiter Classe zu einem Herrn, der sich trotz ihrer Einsprache etne C'- aane auileckleO, meine Gnädige, der Unterschied ist nur dinlänalich besannt," lautete die AiMvort,in der L Elaste mal- tttm die Paff-giore die Schaffner, in der III. Classe malträi- tir Passagier und in der 11. Elaste maltrai-

tiren die Passagiere sich untereinander.