russischen Armee deckt. Gegen die Annahme, daß Oesterreich die ihm zu Theil gewordene Rolle nicht in dem Geiste durchführen werbe, von welchem die öster- rcichisch-türkische Convention offenbar bieth! wurde, sprechen alle getroffenen militärischen Maßnahmen und die ganze österreichische Politik, welche eine Erkenntniß darüber nicht vermissen läßt, was dieses «mit von Rußlands Freundschaft zu erwarten und zu hoffen hat, welche ferner nicht im Unklaren über die Folgen eines Friedens, ohne Garantien für seine Dauer und unter Erhaltung des Druckes sein kann, welchen Rußland in den: Status quo auf die commercielle lind industrielle Entwickelung des Kaiserstaates auSgeübt hat. Die österreichische Politik ist sich überdies jedenfalls der Gefahr bewußt, welche irgend eine Zweideutigkeit Hervorrufen müßte. Wenn man in England und Frankreich sich demohngeachtet eines Mißtrauens gegen Oesterreich nicht begeben kann, so mag die Ursache vielleicht gerade darin liegen, daß die Entscheidung jetzt dieser Macht zufällt; es wird aber noch vermehrt durch die russische Färbung, welche plötzlich das Raisonnement eines mili- järischen Organs, des "Oesterreichischen b-oldatcn freundes" angenommen hat, dessen Bedeutung man übrigens zu überschätzen scheint.
Während der Rnndfchaner Preußens gegenwärtige Aufgabe barein setzt "Hand in Hand mit Oesterreich, dessen außerdeutsche Interessen auf das empfindlichste berührt werden, die rein deutschen Interessen, insbe- sondere bei Auslegung und Ausführung des preußisch- öfterreichifchen AllianztraetateS, zn vertreten«, scheint der Moment noch immer nicht gekommen, die preußische Arme zur Vertretung dieser deutschen Interessen zu veuvenden. In dieser Hinsicht, schreibt man der "A. A. Z." aus Berlin, herrscht hier eine Stille, die um so auffallender ist, als Oesterreich im Begriffe steht, die Donanfnrstenthümer zu besetzen und schon in der Walachei auf Widerstand stoßen würde, wenn cs wahr ist, daß die Russen bei Plojesti ein großes Lager be
ziehen. Die der preußischen Armee als ReserM der österreichischen zu Deckung der eppouirteu Grönländer von der liberalen Partei angegriffen.
zugewiHne Rolle agircli und zur beizutrageu, wird
"Prcußcii soll bic erheblichsten Opfer bringen, sagt heute das Wochenblatt der Bethmaiinschen Partei, "ohne irgend eine Aussicht auf Ruhm oder Gewinn, ohne die Möglichkeit daß seine Armee den alten Lorbeeren neue hinzusüge, mit scheuer Vermeidung jeder feindlichen Begegnung mit den russischen Waffen, einzig und allein zn beut Zweck die russischen Operationen zn geniren im günstigsten Falle in österreichischen Pro- wiuzeu poiizeiliche Fnu.etwncii anszliüben imb einen Gar- uiseusdienst zu verrichten, wie man ihn sonst Iuva- lidencoinpagnien auzuvertrauen pflegt. Eine solche Politik würde mit Preußens Eigenschaft als Großmacht imb als Militärsraat im Wiedersprnch stehen; sie würde seine Waffenehre beeinträchtigen ... Es gilt als Fundainentalsatz, die Armee nicht mobil zu macheu ohne sie sofort und zwar nachdrücklich gebrauchen zu wollen . . . Preußen wird nicht abwarten dürfen bis etwa Oesterreich Niederlagen erlitten und dessen Gränzen überschritten worden , sondern es wird ein solches Resultat von vorn herein dadurch abzuwenden suchen müssen, daß es den russischen Angriff gegen Oesterreich schwächt, indem es seinerseits Rußland kräftig angreift. Es wird feine Truppen sobald es angeht in Feindesland werfen und daselbst auf Feindes Kosten verpflegen lassen."
Die erfreuliche Wendung, welche die Bamberger Confcrcnz-Angelegenheit genommen hat, ist, wie der "Wanderer« aus zuverlässiiger Quelle,meldet, Haupt-
mit wclchcm der Padischah dein Helden des 2. Decembers, dem ersten Soldaten deü französischen Kaisers, seine Artigkeiten ziiflü- stertc. Und gleich artig neigte der berühmte Krieger, der erste Franzose, der sich seinen Marschallslab ans den Boulevards von Paris erwarb, sein lorbeerbeschwertes Haupt. Es war ein Anblick, der sicherlich jedes französische Herz höber schlagen machte.
Die Truppen waren gegen 11 Uhr anS dem Lager von Dand- Pascha, nahe dem Strande des Ltarniora-Pèeerö f anfgcbrochen; um 12 Uhr standen sie in drei Treffen, in der Richtung von Sud gc>i Nord, mit der Front gegen Osten, unmittelbar vor und an der Riesenkaserne von Ramis Tschiftlik, wo das türkische Lager anfgeschlagen ist. Die Ebene von Ranis Tschiftlik stößt fast an das goldene Horn, hart an den Mauern von Konstantinopel. Am Fuß des Abhangs, der zum Hafen abfällt, liegt die bekaitiite Vorstadt Ejnb, welche die gefeiertste Moschee und die fanatischste Bevölkerung einschließt. Im ersten Treffen standen, vom rechten nach dem linken Flügel gezählt, zwei Battaillone Jäger von Vincennes, daun vier Bataillone Znaven und sechzehn Eompag- nien Marine - Infanterie in zwei Bataillonen formirt; alles in -mie entwickelt. Im zweiten Treffen waren sechs Bataillone Webte Infanterie und im dritten Treffen zwei Batterien Ar- Wlqi'! L sechs Geschützen attsgestellt. An dieselbe schloß sich ein ^■faiii für Verwundete, ans etwa 80 Maulthiercu; bestehend. Das cäauze mochte etwa 12,000 Mann betragen. Der GesnndheitS- Zhlland war vortrefflich, die Haltung jene leichte. Wenn man will liederliche Weise, aber auch jene Unverwüstlichkeit, die das Eigen- mliche der französischen Infanterie bildet. Die Artillerie war unt PercheronS sehr gut bespannt. AlS Zugabe tummelte die LScaoron der „Cavaltcrie indiamn", welche die Leibwache des . carichakls Lero» Graecu von St. Vlrngnd bildet, ihre prächtigen Pferde, um die BewUuderung der Menge zu erregen. Die Truppe und >ch b.ritten, die Pferde groß und in gutem Zustand, ad die Siamii&m gut bewaffnet, allein ich habe vollständig ge- ' m' ""4 '" bcbanpten, daß es eine ganz. IM. bau te ist- Au. Ende der zwei'Stunden S iem Pferd zu finden, dem nicht das ti I Mx i'ef Md dein Nicht das Man, wünd geilen war. Die uugchenern scharfen Sporen, nur ans einer
sächlich der Anwesenheit des Königs von Sachsen bei bei der Tetschner Confercnz znzuscheiben, da sich erst dort die von Oesterreich in der orientalischen Frage unabänderlich befolgte Politik für Sachsen aufllären uultzte. Der k. sächsische Gesandte am hiesigen Hofe, Herr v. Könneritz, war nämlich in Folge des Einflusses gewisser russenfreundlicher Organe über die Politik Oesterreichs mangelhaft unterrichtet und verpflanzte seine Ansichten auch nach Dresden, wo man sonach bis zum letzten Augenblicke mit Herrn v. Könneritz in der Meinung war, Oesterreichs Auftreten gegen Rußland sei nicht ernstlich zu nehmen. Die persönliche Besprechung der Monarchen in Tetschen aber führte znr gegenseitigen Verständigung und gab der Bamberger Conserenz- Angclegenheit schnell eine andere Wendung.
Folgendes sind, nach französischen Angaben, die Haupt st el len aus dem am 24. Juni zwischen der Pforte und Oesterreich abgeschlossenen Vertrag: "Da Se. M. der Kaiser von Oesterreich vollkommen anerkennt, daß das Bestehen des Ottomanischen Reichs in seinen gegenwärtigen Grenzen znr Aufrechthaltung des Gleichgewichts zwischen den Staaten Enro- pa'S nothwendig, und daß namentlich die Räumung der Donansürstenthümer eine der Bedingungen der Integrität dieses Reichs ist; da er ferner bereit ist, durch die ihm zur Verfüguug stehenden Mittel zu den geeigneten Blaßregeln mitzuwirken, um das Ziel des zwischen den bei der Wiener Cvnferenz vertretenen Cabineten und hohen Höfen gegründeten Einvernehmens zu sichern; da So. kais. Aèaj- der Sultan seinerseits dieses von Sr. Maj. beut Kaiser von Oesterreich freundlicher Weise gemachte Beistands -. Anerbieten annimmt, so erschien es passend, einen Vertrag abzuschließen, um die Art und Weise zu regeln, wie dieser Beistand geleistet werden wird«. (Hier folgt nun die Ernennung der Bevollmächtigten für den Vertrags-Abschluß.) „Art. 1. Se. Maj. der Kaiser von Oesterreich verpflichtet sich, alle UnterhandlungS- und anderen Mittel zu erschöpfen, um die Räumung der Douaufürstenthümer durch die sie besetzt haltende fremde Armee zu bewirken und nö- thigenfalls sogar die zur Erreichung dieses Zweckes nöthige Truppenzahl anzuwenden". Art. 2. sichert dem österreichischen Generalissimus die ausschließliche Leitung der Operationen unter Benachrichtigung des türkischen. Art. 3. bestimmt die möglichste Wiederherstellung der gesetzlichen Ordnung in den Donaufürsteuthümern im Einverständniß mit der Ottomanischen Regierung und entsprechend den von derselben für die Landesverwal- tung zngesicherten Privilegien, ohne' daß jedoch die so reconslituirten Ortsbehörden über die kaiserliche Armee eine Controle anSüben können. "Art. 4. Der kais. österr. Hof verpflichtet sich ferner, dem kais. russischen Hof gegenüber auf keinerlei Vergleichsplan einzugehen, der nicht zum Ausgangspunkt die souveränen Rechte Sr. kaiserl. Maj. beb Sultans und die Integrität seines Reichs hätte". Art. 5. verheißt die schleunigste Zn- rückziehung der österreichischen Truppen nach erreichtem Zweck. Art. 6. sichert Willfährigkeit der Ottomanischen Regierung und Ortsbehörden gegen die erforderlichen Verlangen mib Requisitionen der österreichischen Armee zn. Art. t. bestimmt Ratisieation des Vertrags binnen vierwöchentlicher Frist.
Deutschland.
△ Hochheim, 30. Juni. Nachdem längere Zeit in unserem Städtchen der vierpfündige Laib Brod 23 kr. gekostet hat, haben sich endlich unsere Bäcker auf den stattgehabten Fruchtabschlag bewogen gefunden, den Preis auf 22 kr. herunterzusetzen. Die Bäckerznnft
zolllangen Spitze bestehend, und die spanische Candare erklären beides sehr wohl. Eine Truppe, die so ausnahmslos und syste- inalifch und ohne allen Grund ihre Pferde febiubet, besteht aus Gestudèl und nicht aus Soldaten, uiib die Officiere, die dem ruhig zuseGii, thäten auch besser, einen andern Stand zu erwählen. Zur Phantasie mag daS Gesindel taugen, sehr wohl auch dazu, dem Sultan zu imponiren und den Türken 511 zeigen, daß ber Giaur mohammedanische Unterthanen hat, aber einer gebildeten Armee macht ein solches Corps keine Ehre.
Daß die Armee nicht ohne eine zahlreiche Ubtheilnng staatsrettender GcnSdarmen war, und diese in aller Brutalität ftanzösi- schcr Polizei auf das glänzendste bebütirten, brauche ich wobl kaum zu erwähnen. Ein Franzose ist ja ohne Polizei nicht denkbar, weil er sich nie selbst zu regeln weiß, sondern stets einer Autorität bedarf. Welch seltsamer, tiefer Widerspruch in dem Charäckcr ber betten Älliirteu! DaS geworbene englische Heer kam ohne Gendarmerie, ohne Polizei, und hielt Parade und Uebungen ab, ohne auch nur türkische Kawassen zu belästigen: dem Franzosen folgt die Polizei wie ber Schatten, uitb ich wollte wetten, daß auch die SRouchardS für daS Feld organisirt find. Ueberall wo der Franzose als Autorität auftritt, ist er roh nud gewaltthätig ; überall wo der Engländer als solche erscheint, ist er im Höchsten Wrabe höflich, ja verbindlich; nuigekehrt ist wieder der Franzose als Individuum, in der Gesellschaft ebenso umgänglich und zuvor kommend, wie der Engländer abstoßend und grob. Die Polizei in Frankreich ist der Aussatz deS StaatS, und die sich nie geni rende Französin sieht in jeder Näherung eines Sergeant de Bille eine Beschimpsimg; die prüdeste, hochmüthigsw Engländerin sagt Mit vollstem Vertrauen »lumd mc y^yr the way, policcman« — sie fühlt sich nicht beschmutzt, wenn sie mit der Autorität in Berührung kommt. (Schluß folgt.).
Zur Tagesgeschichte.
Dem Turiner Parlaments vorn 22. Jimi wird geschrieben, daß das O'wmal des Heruler Königs Odvaeer in Ravenna von Arbeitern aufgefunden fei, welche die Leiche in goldener Rüstung
dahier versteht ihren Vortheil und ist von einer für die Abnehmer sehr verderblichen Einigkeit beseelt, denn in dem nahegelegenen Castel geben die Bäcker den Laib Brod seither nm zwei Kreuzer billiger, weshalb dann auch viele der hiesigen Bewohner, welche nicht mit den Contobüchern der Bäcker in Verwandtschaft standen, ihren Brodbedarf aus Castel bezogen haben Wenn die hiesigen Bäcker reich werden, so darf man sich eben nicht darüber wundern; denn hier lastet auf bereu Gewerbe keine Accise, auch werden seither weder Gemeinde- noch Kirchensteuern erhoben und die alleinige Belastung des Gewerbes mit den Staatssteuern kann die immer hohen Preise nicht rechtfertigen. Die Feld- gewächse stehen in unserer Gegend in selten gesehener Vollkommenheit, und so dürfen wir dann recht bald auf einen starken Rückgang aller Lebensmittel hoffen. Es ist dies übrigens auch hohe Zeit, denn die stattgehabte Theuerung hat dem Mittelstände tiefe Wunden geschlagen, und nicht lange hätte es mehr währen dürfen, so hätte dieser Stand der Vergaugerhcit angehört. Auch dürften diejenigen unserer reichen Bauern, welcbe ihre ganze vorjährige Frucht noch ausgespeichert haben, — und deren sind noch recht viele — jetzt eine derbe Lcetion erhalten.
Dillenburg, 1. Juli. Die Mittelrh. Zeitung bringt zu der gestern mitgetheilten Nachricht des Frankfurter Journals über die Untersuchung gegen den früheren evangelischen Caplan und jetzigen luthenschen Pfarrer Hein folgende Berichtigung und Vervollständigung. Hein trat im Herbst 1853 von der evangelischen Kirche zur altlutherischen über. Er rechtfertigte seinen lieber tritt in einer Predigt, wegen deren die Anschuldigung einer Herabwürdigung der Lehren der Landeskirche gegen ihn erhoben wurde. Gleichzeitig ward er beschuldigt, bezüglich des (bekanntlich sehr rationalistischen) nassani- schen LandeskatechiSm seine Verachtung ausgesprochen und damit eine landeskirchliche Institution herabgewür- digt zu haben. Nach Schluß der Untersuchung erkannte das Hofgericht dahier, daß er beider Ablagen schuldig und demgemäß zn einer CorrectionShausstrafe von drei Mcnaten zu vernrthcileu sei. Hiergegen ergriff er die Appellation, und das H. Obcrappellationsgwicht hat, aus Grund der sehr ausführlichen Rechtserttgungsschrift des Proenrotors Braun dahier, das Erkenntniß des hiesigen Hofgerichts aufgehoben, den Angeschuldigten wegen der ersteren Anklage freigesprochen und nur wegen der letzteren auf eine kurze Gefängnißstrafe (von 14 Tagen) erkannt, deren Erlaß oder Umwandlung in Geldstrafe, auf Grund eines von dem Vertheidiger ein- gereichten Gnadengesuches, zu hoffen steht. Uebrigens soll das Urtheil des H. Oberappellationsgerichtes nur mit einer geringen Majorität gefaßt sein mW die Minorität für gänzliche Freisprechung gestimmt haben.
Frankfurt, 4. Juli. Der zum Nachfolger des Ritters Bunsen auf dem k. Preuß. Gesandtschaftsposten am Hofe von St. Janies ernannte wirkliche Geheime- rath Graf von Bernstorff ist auf der Reise über Paris nach seinem Bestimmungsorte London hier cin- getroffen.
Mannheim, 2. Juli. Vorgestern wurde vor Hiesigein Oberhofgerichte ein Zwischenfall in dem noch schwe- bendenProcesse des großh. Fiscus gegen den flüchtigen Kaufmann Sachs, früher Mitglied der aufständischeil Regierung, verhandelt. Der Hauptproceß handelt sich um die rechtliche Geltung des Verkaufes der SachS- schen Liegenschaften rc. an seine Schwester, über dessen Preis diese einen Wechsel ausgestellt hatte, der später protestirt wurde. Die dermalige Verhandlung bezog sich auf jene 5000 fL, welche Sachs Namens der badischen Regierung im Sommer 1849 an den Rest der Ratio
liegend fanden, die sie in Stücke zerbrachen und heiinlich ver tauften. Die Sache wurde jedoch bekannt und führte zu genauen Nachgrabungen, in bereit Folge noch einige Kostbarkeiten sind eine Zuschrift zum Vorschein kam, in welcher bestätigt wird, daß König Odoacer dort bestattet sey.
Vom 1. August an müssen sämmtliche Fabrikskamine in London (8000 an der Zahl) mit einer Vorrichtung versehen werden, durch welche der Ranch in demselben verzehrt wird Somit hat endlich die Themsestadt Aussicht, der dicken Rauchhülle, welche Jahr aus, Jahr ein über ihr lag, ledig zu werden Die Verpflichtung, solche Rauchverbrenn-Apparate einzuführen, wäre wohl auch in andern Städten im allgemeinen Interesse wünschenswerth.
Die Cusearilla, bekanntlich ein Baum, welcher das Chi- mu liefert, ist eines der wichtigsten Erzeugnisse Boiivia's. Um zur F-!lung diel er Bäume ermächtigt zu werden, mußte man bisher ber^ Regierung pro Zentner eine Steuer von 50 Frs. cutrich ten. a.rotz dieser enormen Gebühr ist die Anssuhr in den letzten paoreu so stark gewesen, daß der Congreß von Bolivia ein ÖV 1*5 genehmigt hat, welches das Fällen dieser Bäume gänzlich untersagt.
hat Berlin ist am 27. Juni Frau Amalie Beer, die Witter Meyerbecr's, im Festen Lebensjahre gestorben. Sie war in ganz Berlin durch ihre Wohlthätigkeit bekannt.
Fran; Liszt wird die nachgelassene Oper „Alphonso und Estrella" von Franz Schubert in Weimar zum Erstenmale ziir Aufführnug bringen, und dies würde jedenfalls eine der dan- kenswertbesten künstlerischen Uiiternehmungeii sein, die der Genannte dort zur Ausführung, brächte.
Sophie Cruvelli hat sich von der Pariser großem Oper wiederum aus drei Monate beurlaubt, um einen Bivnat lang in der italienneben Oper zn Covcnt Garden zn singen, und dann eine Rundreise durch England zu machen.