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Mimia e.sâeint, Sor.it* 'ilr^irmrii ranlfd) Preis, vicrtrljâhnq für lAbtn nur den Thurn and StariWen Posiberirk 3 »., (Mit 2 fl, 24 fr.

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N-rsssmsche Allgemeine Leitung.

Nr. 145.

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Freitag, 83 Sunt

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Bestellungen auf das dritte èuartat der Nassauischen Allgemeinen Zeitung werden baldigst erbeten.

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ZZ-rreMer Göthe «nd das nassauifchv Irr teüigettzblatt.

Al,, und btt iebet

.V Dom Lande, 22. Jukn. In dem Augenblicke, wo e voll Gr. Hopeit dem Herzoge ausgegangene Aufhebung L ütpomliensperre die katholische Bevölkerung des Landes - eia Hoffnungsstrahl friedlichen Austrages des Kirchen« ;.il3 dnrcl zuckt, unternimmt es die Partei, welche keine jarlct Heiß. n will, im Jutelligeuzblatte das katholische Volk, es diese Sorte von Parteiiutelligenz zu halten und mit seinem ! len Gilde zu bezahlen gezwungen wird, über die Natur >s Conflictes in ihrer Weise zu belehren. Sie beginnt in

fr. 27 mit einer Erörterung der Frage: Ist der Erzbischof on Freiburg wirklich kein Unterthan? und ihre Ausführung ii kurz folgende: Wie unser Altmeister Göthe einmal gesagt, üb eben / wo Begriffe fehlen, ein Wort zur rechten Zeit W 4 einstclle, so spielt auch in dem Conflict das Wort

bet zur 4 rni<

K. kirn all. oll,

Kirche" nur einen mystischen Spuck. Die katholische 1 iirche, wenn sie auch nach der Behauptung ihrer Gläubigen 1 ein Werk menschlichen Verstandes, sondern unmittelbar gött- chcn Ursprungs wäre, ist als Nelig i on s g es e ll sch a f t doch immer nur Eine von den vielen Gesellschaften, an denen

on" bett end- Skl< :ren, »ehr Heu,

' lie Bürger eines Smales sich erlaubleriveise beteiligen- ?n. Seine Gesellschaft im Staate darf einen Staat im Staate bilden, und es darf deshalb keine Gesellschaft, also iiifl) nicht Dre katholische ReliaionSgescllschaft, diejenigen. Be« limmungen ihrer besondern Gescllschastsverfassunss, die mit

er allgemeinen Staatsordnung nicht im Einklang ni bringen sind, geltend zu machen verlangen. Was der hrzbrWf von Freiburg und der Episcopat mit so trotziger Ballung von den LandeSherrn heischen, das berührt weder die

Wäbnt ihr ihren Cler us unberührt, wenn er in unkirchlic! en Anstalten verbildet worden und etwa nur von euchzu fürch­ten und zu hoffen haben" soll? Wâhnt ihr das katho­lische Laien Volk unberührt, wenn ihm seine Klöster, Missio­nen, Processionen, Wallfahrten u. s. w. verkümmert, das von ihm zu kirchlichen Zwecken gestiftete, unter kirchlicher Verwal­tung zu verwendende Stiftungsvermögen beschlagnahmt und ih m Die Aufsicht eröffnet werden soll, seine gottesdienstlichen Handlungen von der Kirche entfremdeten Priestern etwa in der Weise verrichtet zu sehen, wie ihr diefettwn in euern auf Kosten seines Beutels subventiouirten "T-Heatern zur Ausfüh­rung kommen lasset? Dann möchten wir, ehe euerâirter zum andernmale triumphiret:

Gieb nur erst acht, die BcUâlikN wird sich gar herrlich offenbaren"

euch rathen, in einem nüchternen, ruhigen Augenblicke Hir­schers kleine SchriftZur Orient i rung über den derzeitigen Kirchen streit" zu lesen und zu beherzigen.

Oft und vielfach ist sich gegen die Kirche des Menschgewor­denen versucht worden; ordentliche und außerordentliche Ge­richte haben emsig das ihrige gelhan, wie einst den Meister so auch die Jünger als Feinde des Kaisers und Verräther der Landesgesetze ihr Recht finden zu lassen, und nicht nur Bischöfe, auch Päpste ohne Zahl haben den in allerhand To­desarten erfinderischen Urtheilen derselben sich willig und freu­dig unterworfen: aber die Kirche, welche ihr die katholische Religionsgesellschaft nennt, bewährt heute wie vor 1800 Jah­ren, daß sie unmittelbar göttlichen Ursprungs ist.

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öeH e noch Den Cultus der katholischen Religionsgesell- ckaft, weder ihren Clerus noch das Laienvolk; es be- ärhrt einzig die Machtstellung DeS Episcopats den " i"öaudesyerrn gegenüber; Die Bischöfe wollen nur sich on jedem Majestätsrechte der Fürsten los und zu katholischen Quast Landesherrn machen."

Also die Partei unter obligater Hinweisung auf die grausige 5childerci, W ein deutscher Kaiser im Büßerhemde unter Den

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MN Jeni., re». MN, gde- i. a. Keil jürfl ers­ann Hr. ölfei Suu- Aad. köln. atm

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puffern des obersten der Bischöfe knieend und frierend zu UlM ist. Wir möchten ihr mit dem Dichte'' zurufen: Lor allem, liebe Leutchen, habt Genie! Merkt ihr's denn nicht, daß Der von euch citirte Geist, der in der Tragödie eures Allmeisters das übermüthige

Gieb acht, ich schraube sie" mit dem infernalen Hohne belächelt,

Den Teufel spürt das Völkchen nie;

und wenn er sie bci'm Kragen hätte."

euch wie dort den knabenhaften Schüler mit seinem Witze von dem begriffslosen Wort âffl ? Oder ist euch wirklich bei dem Trunke, den er zum Besten gegeben, der Begriff der Kirche Christi, des Menschgewordenen Sohnes Gottes so sehr abhan­den gekommen, daß ihr in derselben nichts genialeres, nichts jäheres zu erkennen vermögt, als eine der vielen Gesellschaf­en, an denen die Bürger des Staates sich erlaubter Weise ietbeiligen, wie z. B. Dampfschifffahrt-, Eisenbahn-, Gasbe- reitungs- und dergl. Gesellschaften? Wähnet ihr in diesem Zustande alles Ernstes die Lehre der katholischen Kirche inberührt, wenn unbefugte Hände den Bischöfen die Religions- ebrbücher zu bestimmen sich vermessen? Wähnet ihr ihren Cultus unberübit, wenn Neselbigen Hände willkürlich Drein zu fahren und ibn zu ordnen, die Macht erhalten sollen?

Deutschlan-.

*f Wlsssöaden, 21. Juni. Aus der gestrigen Sitz­ung der zweiten Kammer haben wir bereits die zu Anfang und Ende derselben von dem Abg. Nau gestellten Anträge mitgetheilt (s. Nr. 143). Weiter übergab Ncg.- Comm. Werren die Acten über die Wahl des Hültenbesttzers Giebel er zu Dillenburg und beantwortete die Interpel­lation, welche Abg. Braun und Genossen in der Sitzung vom 11. Mai wegen Vorlage verschiedener Gesetzentwürfe ge­stellt hatten, dahin: die H. Negierung widme den Gesetzen und Einrichtungen, welche für das materielle Wohl der Staats­angehörigen geeignet sind, die vollste Aufmerksamkeit. So haben deuw auch wegen allerdTf der Anfrage berührten Ge­genstände Vorberathungen bei den Behörden stattgefunden; doch lasse sich eine bestimmte Antwort darüber nicht geben, bis wann die Vorberathungen zum Schlüsse gelangen und welches Ergebniß sie liefern würden. Gegen den vom Abg. Braun gemachten Vorschlag zur Vereinfachung des Geschäfts­gangs bezüglich der Berathung der der Ständeversammlung vorgelegten Gesetzentwürfe schienen mehrfache Bedenken obzu- walten. Hierauf stellte Braun für sich und 9 Genossen den Antrag, welchen die Kammer genehmigte: der Regierung den dringenden Wunsch auszusprechen, daß sie dem nächsten Landtage wenigstens einige dahin gehörige Gesetzentwürfe vor­lege, wie etwa über Benutzung der öffentlichen Gewässer nebst Wiesenculturverordnung, über Weinbergpolizeiördnung, Baga- tellproceßordnung und Contumacialverfahren in Untersuchungs­sachen bei den Jusiizämtern. Metzler brachte seine An­frage wegen der Dill- und Lahneisenbahn in Erinnerung und wünschte recht bald ausgiebige Antwort.

Auf der Tagesordnung stand zunächst die Abstimmung über die Differenzpuncto bezüglich des Gesetzentwurfs über Cen­tra lorgan isation. Abg. Wirth trug den CommissionS-

bericht vor. Die Kammer beharrte fast durchgehends auf ihren stireren Beschlüssen; jedoch wurde ein Director beider Regierung angenommen und bei dem Finanzcolle- gium gestrichen und außerdem §. 7 fallen gela ssen, nachdem die H. Reg.-Eomm. die Erklärung abgegeben hatten, daß es nicht in der Absicht liege, die wegen Errichtung eines Consistoriums in diesen Paragraph aufgenommenen Be stimmuâgen mit dem Gesetz über die Centralorganisation zu publicireu, daß vielmehr die vollständige Organisation deS Con- fistoriums einer besondern Verordnung vorbehalten bleiben solle bis zu deren Erlassung die einschlagenden Geschäfte in der bisherigen Weise fortverseheii werden würden. Die Hcupt» aMlMmnng über das ganze Gesetz blieb bis zur Mittheilung der in der ersten Kammer Wer die einzelnen Paragraphen gefaßten Beschlüsse ausgesetzt.

Den zweiten Theil der Tagesordnung bildete der von A'bg. Heydenreich vorgetragene Bericht zu dem Gesetzentwurf über Reorganisation der Militärschule. Ein Antrag des Abg. König auf Zurückgabe des Entwurfs würdevoll Eignerund Braun unterstützt, von Regie- rungscommistär Werren und Heydenreich widerlegt und von der Kammer gegen 8 Stimmen verworfen.

Die Annahme des §. 1 erfolgte nach dem Regierungscni- wurf; ebenso die des §. 2, wo die Kammer sowebl Den Antrag des Abg. König, den 3- bis 4jährigen Cursus auf 3 Jahre, als den Antrag des Abg. Heydenreich und Reichmann, den Cursus auf 4 Jahre zu setzen, ablehnte, obwohl der letztere außer dem Antragsteller von Rau und Metzler mit triftigen Gründen gegen Schellenberg und Regierungscommissär Werren vertheidigt wurde. Der Äusschußvericht zu diesem Paragraphen wies insbesondere noch aus die Nothwendigkeit eines auf der Kriegsschule fortgesetzten Religionsunterrichts hin und wünschte auch'wegen der bis jetzt beabsichtigen Fortsetzung der lateinischen Sprache eine noch­malige nähere Erwägung. In §. 3 genehmigte die Kammer den Ausschußantrag:Jedem Nassauer ist der Eintritt in Die Militärschule gestattet, wenn rc." ferner in §. 4 die Ab­änderung des WortesAusländer" in Nichtnasjauer; und in §. 5 den Ausschuß-Antrag: daß Aspiranten ohne Zeug­niß der Reife zum Aufsteigen in die vom Gesetz bestimmten Gymnasialclassenvor der aus dem Lehrerpcrsonal der Kriegs­schule gebildeten Prüfnngscommission" ein Eramen ablegen und die durch das Verordnungsblatt zu veröffentlichende Instruction" das Nähere bestimmen soll. Ein Antrag von Schellenberg: diese Prüfungs-Commission aus Lehrern der Kriegsschule, des Neal- und Gelehrten-GymnasiumS zu­sammenzusetzen, wurde von Regierungscommissär W erre n, Abg. Metzler und Heydenreich widerlegt und von der Kammer gegen 3 Stimmen verworfen. . Bei §. 6 genehmigte die Kammer den Antrag'von Braun, das Alter für den Ein­tritt von 17 auf18" zu setzen und für dieaus anderen deutschen Kriegsschulen gebildeten Schüler" eine Ausnahme zuzulassen; eben so den Antrag von König, wonach den mit den nöthigen Vorkenntnissen versehenen Unteroffizieren und Soldatenauf ein von ihnen einzureichendes Gesuch der Ein­tritt in den Unterricht noch bis zum 24. Lebensjahr gestattet" ist, mit dem gleichzeitig zur Abstimmung gebrachten Amende­ment des Abg. Metzler:wofern ihr bisher bethätigtes mora­lisches Verhalten sie dazu befähigt."

Hier wurde die Morgens 9 Uhr angefangene Sitzung auf die Mittagsstunden unterbrochen und dann bis Abends 7 Uhr fortgesetzt. (Schluß folgt.)

ll.

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Die Kegelbahn.

Erzählung von Levin Schücking.

Ich saß wie auf Kohlen, denn ich wußte, daß Titi mich um diese 3dt auf meinem Zimmer erwartete, und hatte sicher tarauf gerechnet, daß der Graf, der außerdem nie um diese Zeit herumsirpifte, ihr auch heute nicht begegnen werde.

Die Gräfin pflegte mich immer unmittelbar' nach dem Nachtessen 1« entlassen. Heute aber schien sie nicht daran zu 'de'ilken. Sie saß wbig da lind horchte ihres Bruders Lebensplänen zu. Es war das hetzt.wat, daß ich ihr schönes Gesicht im vollen Ausvruck der Gesunr-

und Seelenruhe sah, und deßhalb ist mir jener sonst bcdeutungs- ldse Moment unvergeßlich.

Sie war gaUz weiß gekleidet, ibr blondes volles Haar lag in Flech­ten an dem schönen Oval ihres edlen Gesichtes. Sie war jetzt ein» 'anddreißig Jahre alt, sah aber ans, als ^ähle sie höchstens dreiund^ âanM. Ihre blauen langgeschnittenen Lugen ruhten mit milvem Ausdruek auf den Zügen des geliebten Bruders, und ihre unvergleich­lich schöne Hand lag auf seiner Schulter. Eine so hingebenve Siel- '.ui!g meinte ich nie an ihr gesehen uno sie eben deßhalb auch nie so schön erbtest zu haben.

Graf Eckhard war in keiner Beziehung ein würdiges Gegenstück zu inner Schwester. Klein, schwächlich/ halb verwischten Zügen unv iranthtbem ÄucdruL so sah er aus wie ein halbvollcndctcS Bild, wie nn unterbrochener Gedanke; bei seinem Anblicke ließ sich keine Vör- uelliing bilden; man hatte eben nur Mitleid mit dickem schwächlichen Zungen.

.. E'dlich sagte der junge Mann:Es schlägt elf, ich muß fort, denn ,^c reichlich 2 etunten big nach KvnigScck zu fahren." KönigSeck War das Schloß, wo eben feine Braut aitfiielt

Sa flanXbenn endlich die Gräfin, auf und sagte :Ich will Lich W langer halten , Eckoard, ^aber fliese j y« deinen Wagen an das «w.- Parrtcor , 'ch und das Fräulein beglei.en Lich'dann-zu Fuß bis

^,.-^« -ilbenb ist zu nbon, um ihn nicht mit einer Promenade ,» Der Vorschlag der G âfin erfüllte mich mit einem gewil- n Schrecken' selbst nicht warum, aber Mr g.^-w r?r rief m nächtlichen

Spaziergauge, und besonders bei dem Gedanken an den Heimweg frö­stelte mich.

Nachdem noch einmal nach dem Grafen geschickt worden., der aber nicht kam, wurde Befehl gegeben, daß der Wagen leer fortfahren und auf der Vanbflraße am Parkthore halten solle; wir wickelten uns in unsere Shawls uno schritten , vom Grafen Eckhard und einem Lakaien begleitet, dahin.

Der Mond schien tageshell. Die Gräfin hing am Arme ihres Bru­ders, ich ging absichtlich, um ihr Gespräch nicht zu stören j^ckn Paar Schritte bin ter ihnen, und eine ganze Strecke hinter mir der Lakai. Als die beiden Geschwister einmal still schwiegen, vernahm man nichts als das Knistern cer Schuhe im Sande der Pfade. Wir gingen ge­rade jetzt am Saume des BöSkèlS bin, in dessen Mitte sich nie bei wn hohen Taruswäude Hinzogeu, welche die Kegelbahn umschlossen. Da war es mir plötzlich, als höre ich dort deutlich Kegel fallen. Unwill- kiirlich blieb ich stehen, auch die Gräfin vor mir stand stille und neigte den Kopf nach dem Boskct.

Nun, was gibi's?" frug Eckhard laut.

Nichts", sagte mit ihrer gewöhnlichen ruhigen Stimme die Gräfin und schritt weiter, aber rascher als früher. Sie sprach nütcMcgs nichts mehr und am Parkthore angekommcn, Nahm sie schnell Abschied von ihrem Bruder. Daun, nachdem wir dem fortroUenbeh Wagen noch eine Weile nachgeblickt, wandte sie sich wie von einem raschen Einschlusse beseelt zu dem Lakaien und sagte kurz:Schließen Sie das Tvor und bringen Sie den Schlüssel dem Kastellan; ich gehe mit dem Fräulein allein zurück in'S Schloß."

Dann faßte sie mich unter'hem Arm, etwas, das sie noch, nie ge­than, und sagte leise, indem sie wich fortzog:Wir gehen nach der Kegelbahn, Sie begreifen, daß ich einen Domestiken zu solchem Gange nicht brauchen sann ; so ein ungebildeter Mensch könnte mir mit seiner Angst Alles verderben; ich will wissen was an der Sache ist."

Selbst in"tiefem Moment der Angst und-Aisireguirg konnte ich ein Lächeln nicht unterdrücken. Um mich für ihre iSefterrunbe zu gewin­ne», sâgte. mir, daß sie wich nicht zur Diener chast rechne, daß ich gebildet sei, und also keine Ängst haben dürfe. Nicht biete Schmeiche­lei und Kl gheit, sondern »er Anblick ihres eigenen Mutaes stählte plötzlich den' meinen und ist sagte entschtenen:Ich bin eben so be« gierig wie die Frau Gräfinn die Sache zu ergründen, renn auch ick habe die Kegel fallen hören." Sie sah nur m'o GenS ! als sie meine

ruhige Miene gewahrte, sagte sie nichts, aber sie or.mic meinen Arm gcmeinschaktliche Gefahr füllt ja die größte Kluft aus!

AlS wir uns dem Boskct näherten, überlief mich doch ein Schau­der, denn ich hörte nun ganz deutlich die Kugel rollen und sie Kegel fallen weiter nichts!

Die Gräfin aber beschleunigte ihre Schritte und zog mich mit sich fort. Jetzt trennte uns nur noch die TaruSwand, durch welche ant oberen Ense ein bogenförmiger Eingang geschnitten war, von der Ke­gelbahn ; Alles war still und cie Gräfin ging kühnen Schrittes nach ter Ocffnung.

Als wir vindurchschrittcu, blickten wir Beide ngch links

Stans der Kezeupicter zu sein tiLtgte. ~ȣ}g flaut ,W licht, das durch die Zweige brach, beschienen, Graf P

wo der Mond-

der, ihm ge­

geruiber ein Mensch in Livree, der mir unbekannt war, dahinter meh­rere Gestalten, die ich aber nicht beachtete , weil Graf Peter meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Er trug sein Haar ganz anders wie gewöhnlich, lang geschnitten, herabfallend, airch einen kur­zen grünen Leibrock und Stulpen, wie ich es nie an i.'M gesehen. Auch war er ganz bleich und seine Augen stierten uns matt und theilnahm» los entgegen.

Mein Gemahl I" rief die Gräfin im Ton des höchsten Erstaunens.

Als dieses Wort ib-cm Munde entflohen, hob Graf Peter den rech­ten Arm, und ohne sich außerdem zu bewegen, winke er der Gräfin, zu ihm zu kommen; fie wandte ihr bleiches Gesicht zu mir und sagte rasch, während sie mit der Haus dahin deutete, woher wir gekommen: Warten sie außerhalb der Bahn auf mich."

Nachdem ich noch einen Blick auf den Grafen geworren und sie auf ihn zmchreitc» sah, während er sie noch immer unbeweglich erwartete, verließ ich die Kegelbahn.

Ich horchte an der TaruSwand, sein Laut, kein Ton drang hin» ßtnburd; zu mir, und doch wußte ich, daß jenseits die Gräfin und der Graf sich befanden und mit einander sprachen.

Plötzlich, es mochte kaum eine Minute verflossen sein, da hörte ich rasche Tritte. Die Gräfin stürzte irr höchster Aufregung auS der Kegelbahn.

Frau Gräfin", riet ich, aber sie schrie mehr als sie sprach:. men Sie kommen Sie, si "Â " ^;-i^1

Hom­

onil ist's zu spät" - Sie lief nicht, nein, sie siag vollständig vor mir h r. Ich folgte ihr so rasch ich konnte, Schlosse zu gefangen, zwei lange Alleen zu

er wir hatten