Fall begehrte, daß Rußland die von Oesterreich geforderte Räumung verweigere. Die Pforte theilte diese Note den Botschaftern Frankreichs und Englands mit, welche antworteten, daß sie gegen die österreichische Besatzung nichts einzuwenden hätten. Am 8. Juni antwortete darauf die Pforte durch eine Herrn v. Bruck zngestellte Gegen Note, worin sie dem österreichischen Begehren zu willfahren erklärte. Wahrscheinlich handelt Oesterreich beim Abschlusse dieser Uebercin- funft zunächst und vorzüglich in seinem eigenen Interesse, indem es alle fremden Heere verhindert, die an seine Staaten anstoßenden Provinzen zu besetzen.
Der „Constitutionnel" brachte gestern einen langen Artikel über den „Stand der orientalischen Frage," der offenbar eine Antwort auf eine vom „Journal des Debats" aufgestellte Ansicht sein soll, daß beim künftigen Friedenbeschluffe Meinungsverschiedenheiten und Schwierigkeiten zwischen den deutschen Mächten und den Westmächten eintreten würden. „Der Con- stilutionnel" gibt den Rath, sich nicht voreilig um die Friedensbedingungen zu kümmern, da der Frieden selbst noch in keiner Weise vorauszusehen sei; er verweist aber, um über die Fortdauer der Uebereinstimmung der vier Großmächte zu berubigen, auf deren bisheriges Zusammenhalten hin. Wenn der „Constitutionnel" fragt: „Warum sollten Frankreich und England mehr wollen, als Preußen und Oesterreich? Und warum sollten Preußen und Oesterreich weniger wollen, als Frankreich und England?, so will er damit wahrscheinlich von der einen Seite möglichste Ermäßigung der Rußland aufzulegenden Bedingungen, von der anderen Seite gerechte Anerkennung, daß Rußland den Frieden nicht ohne gewiffe Bedingungen erholten dürfe, in Aussicht stellen.
Paris, 19. Juni. Es ist hier die Meldung aus Con- stantlnopel ciiigetroffen, daß, da die Ausführung des zwischen Oesterreich und der Pforte abgeschlossenen Vertrages bezüglich der eventuellen Besetzung der Herzegowina. Bosniens und Serbiens Conferenzen zwischen den beiden Mächten nothwendig machen könnte, zu diesem Behufe die Pforte Chcfket Bey und Oesterreich den Grafen von Leiningen zu Commiffarien ernannt hat.
Vrossbritannten.
London, 17. Juni. Ueber den Untergang der Europa theilen wir noch folgendes mit: Sobald das Schiff in Flammen stand, war man vor Allem bemüht, das Pulver über Bord zu werfen, und dieß gelang glücklich. Sodann ward die Mannschaft an die Pumpen und Schläuche beordert; aber es zeigte sich bald, daß man des Brandes nicht Herr werden konnte. Schritt für Schritt mußte die Mannschaft vor der Hitze und dem erstickenden Rauch zurückweichen, die Flammen schlugen über dem Verdeck zusammen, Masten und Takelwerk fingen Feuer und von diesem Augenblicke an schei' neu die meisten der Dragoner nur aus die Rettung ihres eigenen Lebens bedacht gewesen zu sein. Wie gewöhnlich in solchen Momenten stürzte AlleS hastig nach den Booten. Dem Ansehen der Offiziere scheint es auch noch da gelungen zu sein, Ordnung in das erschreckende CbaoS zu bringen. Das erste Boot mit 25 Mann stieß ab und wurde später von der Balke Maranam auS Dundee ausgenommen. Ein zweites großes Boot, zur Ausschiffung der Pferde bestimmt, war allen früheren traurigen Erfahrungen zum Trotz wieder fo befestigt, daß es nicht rasch genug herabgelaffen werden konnte, und ein Glück war eS, daß die kleine, zum brennenden Schiffe gehö- rige Brigg sich bei Zeiten mit dem Steuermann und vier Matrosen losgemacht hatte, um einem in einer Entfernung von etwa drei Meilen entdeckten Lichte zuzusteuern und Hülfe zu holen. Das Licht kam von dem preußischen Schooner Kennel ÄiiigSsort, der nach Port au-Prince ging und angerufen wurde. Sofort machte die Bri g rechtsum, nahm das dritte, mittlerweile flott gemachte Boot mit 26 Leuten darin ins Schlepptau und führte es dem preußischen Schooner zu, der die Mannschaft in Sicherheit brachte. Später wurden noch Lieutenant Black, der Master der Europa, mit zwei seiner Matrosen und sechs Dragoner-Gemeinen von einer Brigg Namens Clemanthe ausgenommen. Die Europa selbst war ein anerkannt vortreffliches Schiff. So weil bis zur Stunde ein Urtheil möglich ist, scheint die Katastrophe durch die unvorsichtige Verpackung von Heu, Theer, Tauwerk u. dgl. ent«
standen zu sein.
Italien.
In Rom soll auf den 19. Juni ein geheimes Consistorium anberaumt sein und in demselben die badische Angelegenheit zur Besprechung kommen.
Rußland
Die „Marinezeitschrist" enthält eine Zusammenstellung von Aussagen der rusfischen Schiffscapitâne, deren Schiffe von den Engländern im schwarzen Meere genommen wurden. Dieselben wurden bekanntlich nebst der gesammten Mannschaft ohne Wei
tereS in Odeffa wieder auS Land gesetzt und haben nun eine Anzahl Enthüllungen gemacht, welche die russische Flotte ohne Zweifel ermuthigen werden, sich ii . t länger zu verstecke», sondern „den von den Gegnern geübten Unfug exemplarisch zu bestrafen". Die Capitäne, so versichert das russische Blatt wörtlich, bezeugen einstimmig, daß die Mannschaften der feindlichen Kriegsfahrzeuge sehr gering an Zahl und sehr schlecht zusammengesetzt sind; es sind Leute, die man großcnthcilS von den Kauffahrern fremder Nationen weggenommen hat; sie sind an das Meer wenig gewöhnt und für den Seedienst nicht geschickt. Es befinden sich in dieser Zahl viele Kinder von kaum 12 Jahren (an 200 solcher sind allein auf dem Schiffe des Admirals Dundas). Man bemerkt an der Mannschaft auch eine vollständige Ab-eseuheit aller Disciplin. Die Manoeuvres werden langsam und mit großem Lärm auSgeführt. Die Matrosen und selbst die Offiziere murren häufig über die schlechte Beschaffenheit der Lebensmittel; frische Vorräthe fehlen gänzlich, nicht nur für die Tafel der Offiziere, sondern selbst für die Kranken. ES gibt viele Kranke an Bord und die Sterblichkeit ist sehr beträchtlich.
Berichten zufolge fehlt es der englischen Ostseeflotte an Aerzten. Ans den Linienschiffen „Royal George", „Edin- bürg", „Blenheim" und anderen großen Kriegsschiffen befinden sich gegenwärtig nicht mehr als ein Chirurg, trotzdem ein jedes dieser Fahrzeuge mehr als 1000 Mann Besatzung und eins derselben gegenwärtig 90—114 Kranke in seinem La- zarethe zählt. Man sieht sich daher im Norden nach ärzlli- Personen um.
Vsuaufürfteuthümer
Nach Berichten aus Widdin vom 11. d. ist auS Slatina eine Staffele dort eingetroffen, nach welcher die Russen die sämmtlichen an der westlichen Gränze der Walachei gestandenen Truppen bei Tergowist concentriren und die Pikets an der nördlichen Gränze jenseits der Aluta fortwährend verstärken. Bis jetzt ist von Seite der türkischen Commandanten der Befehl zum Eiurücken in die große Walachei nicht ertheilt worden.
Sami Pascha hat von Konstantinopel aus sein Ernennungs- dekret zum Militär- und Civilgouverneur der kleinen Walachei erhalten.
Das russische Husarenregiment Gras v. Radetzky ist am 8. Juni im Lager bei Silistria, aus der Dobrudscha kommend, eingerückt.
Nach einer tel. Dep. der „Fr. Bl." aus Bukarest, welche das Eintreffen der Ersatztruppen in Silistria bestätigt, wäre die Belagerung ausgehoben und der größere Theil der Russen schon über die Donau zurück.
SitrheL
Nach der „A. A. Z." bestünde der Grund von Reschid'S Entlassung nicht in der grenzenlosen Vernachlässigung der Donauarmee, sondern darin, weil Reschid einen Separatfrieden auf Grund der Räumung der Donaufürstenthümer unter Oesterreichs Garantie mit Rußland abschließen wollte. DaS „Journ. de Const." vom 4. Juni meldet bloß eine Beur
laubung desselben und zwar mit folgenden Worten:
„Da
für die Gesundheit des seit längerer Zeit durch andauernde und anstrengende Arbeiten angegriffenen Reschid Paschas eine Ruhe von einigen Tagen durchaus für nöthig erachtet wurde, so geruhte der Sultan ihm dieselbe zu gewähren. Eine Con- stantinopeler Korrespondenz der „Triester Zeitung" sagt über die Ursache von Reschid Pascha's Rücktritt: man versichere, daß er sich in der That geistig und körperlich gebrochen fühle. Die Entlassung Mustapha'S hat ebenfalls zu der Reschids beigetragen. Mustapha Pascha hat das Glück, den türkischen Gesandten in Frankreich zum Sohne zu haben und bekanntlich ist 23 dp Pascha, nebenbei gesagt ein sehr schöner Mann, in den Tuilerien sehr beliebt. Er hat eine starke Stütze an einer gewissen Anzahl von Damen, welche von seinen orientalischen Manieren bezaubert sind und zu denen man auch die Prinzessin Mathilde und Frau Drouyn de LhuyS zählt. Wahi- scheinlich wird der Sturz Reschid Pascha's den Vater Vely Pascha's und Mehemed Ali, den Schwager des Sultans, früheren Seriasker und Führer der vorgeschrittensten Kriegspartei, zur Gewalt bringen.
Griechenland.
Athen, 12. Juni. (Tel. Dep.) General Mayra» ist gestern Abend mit seinen Truppen, die heute ausgeschifft werden, hier eingetroffen. Das 74. Linienregiment ist nach Gallipoli abgegangen. Die Nachrichten fahren fort, befriedigend zu sein. Gardigiofi Grivas, welcher gestern hier angelangt, ist sofort wiedar abgereist, um sich nach dem Baborte Ther- mia zu begeben. Sein Bruder Theodor hat um die Erlaubniß, nach Athen zu kommen, nachgesucht und sie erhalten. Spiro Miliv ist morgen erwartet.
Neueste Nachrichten
Triest, 19. Juni. Die k. k. Fregatte „Novara" jz gestern von hier nach London abgegangen. Die österreichisch, Brigg „Pastiglione" wurde am 30. in den thessalischen wässern von einer starkbemannten Piratenbarke angegriffen' i die aber entfloh, als 4 französische, 1 sardinisches und 1 lheserschiff zur Hülse herbeicilend sichtbar wurden.
Parma, 17. Juni. Der Comthur G. Catani ist i^ hiesigen Staatssecretär des Inner» ernannt worden. !
Nachrichten des „Siebenbürger Boten" aus Herman»- stad t vom 18. d. M. zufolge ist die Festung Silistria fo' neswegs ganz eingeschlossen, sondern steht noch auf einer Sch mit Schumla in Communication. Bereits am 6. d. M. , General Chruleff'S Detachement von Schumla her von zum Ersatz heranrückenden Türken unter Czaikowski angegrG
Verantwortlicher Redacteur Dr. A. Boczek
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Wiesbaden, den 19. u 20. Juni.
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Kfm., u. Hr. Heine, Kfm. a. Frankfurt. Hr. Hiemen u. Frau, besitzer a. Schweden. Hr. Methner u. Frau, Part. a.
Wiesbadener tägliche Posten.
Sbgang von WitSbacen. Aniunit in Wiesbaden. Mainz, 8 r a nt f urt (iéirtnMn.)
Moräne« 6, 10 U. Morgen« 8, 9 U. 45 M.
Rachm. 2, 5 U. Ib M. 10 U. Rachm. 12, 45, 4, 15. 7, 45.1 üimburg (Silwcgen).
Morgen« 7 Uhr. Mittag« 12 Uhr.
Rachm. 3 Uhr. Abend« 9 Uhr 15 Min
Sohlen» (Silwagen).
Morgen« 10 Uhr. Rachm. 3 bi« 4 Uhr.
Sohlen» (Briefvost ) Rach!« 10 Uhr 30 Min. Morgen« 6 Uhr.
S b e i n g a u (Silwagen.)
Morgen« 7 Uhr 30 Min. Morgen« 10 Uhr 35 Min. Rachm. 3 Uhr 45 Min. Rachm. 5 Uhr 30 Min.
Sngtifâe Post.
Morgen« 10 Uhr. Rachm. 3-4 Uhr, Dienst. anSg.
Abend« 9 Uhr W Min. Rachm 4 Uhr 30 Min.
Fra »jhsische Post.
Abend« 9 Uhr 30 Min. Rachm. 4 Uhr 30 Min.
Adganst »ad gekauft der CiseubahnsSge.
Abgang von Wiesbaden.
MorgeuS: Nachmittags:
t antunst in WlkSbadkn.
6 U.
8 U.
1 U. 15 M.
5 U. 35 SB.
10 n. 14 T?. 8 U. 15 M-
Morgens:
7 n. 45 M.
9 U. 35 M
13 U. 45 Dr.
Rachminag«: 2 U. 55 M. 4 U. 15 M. 7 U. 30 M.
10 U. — M.
Cours der Staatspapiere
Frankfurt, 20. Juni 1854.
Oesterreich, 5fo Metalliq. (b. Rothsch.) „ 5% Lombard.-Venet. (b. R.)
„ 5*/, Metalliques........
„ 57, do. 1851. A.......
„ 57 • ditto 1852.........
„ 47,7. Metalliq........
„ Bank-Actien...........
„ 250 fl. Loose...........
„ 500 fl. Loose...........
Preuße«, 3'/,'/, Staatsschuldscheine .. Bayern, 3 7,% Obligationen....... Berbacher Eisenbahn-Actien........ Würtemberg, 37,7» Obligationen ...
„ 47,7» neue Obligationen
Baden, 3'/,*/« Obligationen v 1.1842 „ L.-A â 50 fl. b. G. n. S...... „ 35 fl. Loose v. J. 1845...... Kurhessen, Frievr.-Wilh.-Nordb.-Actien „ 40 Thlr. L. b. R.........
Darmstadt, 37,7» Obligattonen ....
Papier 77
667,
667,
1110
877.
407, 457, 347,
Geld
80
657, 667, 597, 1100
96 174
85 87
1177,
87 1007,
87 677, 397,
447, 347, 887,
Darmstadt, 47. Obligationen......
„ 50 fl. Loose...........
„ 25 fl. Loose...........
Nassau, 57, Obligationen b. Rothschild
u 47. „ „ „
u 37,7. „ „ „
11 25 fl. Loose..............
Frankfurt, 3% Obligationen........
11 37,7. Obligationen v. 1839
ii 37,7» Obligationen v. 1846
TaunuS-Eisenbahn-Actien ......... Frankfurt-Hanauer-Eisenbahn-Actien .. Holland, 47. Certisicate...........
„ 27,7. Integralen.........
Spanien, 37. innere Schuld........
„ 17, Neue..............
DiSconto......................
Vereins 10 fl. Loose.............. Darmstädter Bankactien........... Weimarische Bankaktien---------------
Papier
1017,
90
_
_
—
- 299 99
367.
87.
224
97,
Geld 967,
297, 1017.
997, 897, 277, 85 7, 947, 947,
87
587,
197.. 17,°.
87.
222
Schnellprrffrn-Druck «yb r «dttion von Wilhelm Friedrich in Wiesbaden, Langgaffe 42,
Neue Louisd'or . . . Pistolen....... Preuß. FriedrichSd'or Holl. 10 fl. Stücke . Randducaten . . . . 20 Francsstücke . . . Engl. SouoerainS . Golo al Marco . . . Preuß. Tbaler . . . 5 Frankenthaler . . . Hochhaltig Silber. .
Gold und Silber. v a io 45 kr. 1 " 9 35'/,'A
10 87,-9 ' 9 44-45
• u
• U
• tf
• tf
• ,/
5 33-34
9 25'4-2611
11 44-46
375 „
1 47'/«'/•
2 2O‘/,-21
24 32-34
VörsenGoarse. ,, _
Wien, 19. 3uni. 5pW. Metall. 8»/«« , 47,pW. do. 76-- öpEt.L.-Ven. 1^ _
Bantac ien 1282. - 250 fl. Loose 1-4'•• K.-F.-Rb.213'/,. - W. auf Londons st- ,
Paris, 19. Juni. 3pW. ^2 ' re 47,PW. R. 98. - - Oester. 82.- 3
Schuld 36fo. - Span, neue Diff- /• 6t
- 19. Juni. 3pCt. R. 73, 2 .
Span. 36fo. — 1pCt. Span. 19,,. ^-