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Nasiauische Mgemeine Leitung.

8efleüungen nehmen an .n W-eSbare« Mr Srvedni» (Wilh. gr!tdria>'-a>e 'Suwhanriun^, ranftgass, Ji % auNwuit« alle Pnftanüulien jnQatr: tttr> fpaltige peiium« oft; deren »aum S ft

Wiesbaden. 1834

Nr. 135.

Montag, 12. Juni

Dculschlund

f Wiesbaden, 9. Juni. (Sitzung der vereinigten Kammern. Schluß.) C-'p. XII. Zuschüsse zu milden Fonds.

our allgemeinen Armenversorgung wurde wurde ein außer- ordeullicher Credit von 2000 fl. verwilligt, welche besouverS als außerordentliche Unterstützung für Suppenanstaiteii ver- iMdener Gemeinden der Kreisâmter Nassau und Hachenburg und der ^leinkinderbewahranstalt zu Wiesbaden in Verwendung kommen sollten.

Die Abg. Braun und Möller erklärten sich gegen diese letzteren zugedachten LerwiUlgungeu im Betrage von circa 700 fl., der Abg. Möller gegen die Unzweckmâgigkelt dieser und dergleichen Anstalten überhaupt, der Abg. Metzler gegen Erweiterung der Anstalt, indem darin verwabrloj'le Mädchen und Knaben erzogen werden sollten , bis sie als Mâgde oder Knechte in Dienst treten oder die Knaben bei Handwerker untergebracht werden könnten, deren Zusammen­leben mit kleinen Kindern uiipâdagogisch sei. Für die An­stalt sprachen Diehl, Wilhelmi, Schellenberg, Reichmann und Rau, letzterer jedoch mehr in Beziehung auf die Ausdehnung der Unterstützungen aufs ganze Land. Nachdem von dem NegierungScommlssär erläutert worden, Laß in der Anstalt sich nicht allein Kinder aus Wiesbaden, sondern aus dem ganzen Lande befanden und die mißlichen finanziellen Verhältnisse der Stadt Wiesbaden hervorgehoben hatte, wurden die 2000 fl. verwilligt und außer diesen die weitere Anforderung dieses Titels

a) für allgemeine Armenversorgung . 8000 fl âWchUßzur allgemeinen Waisen-

, ° Versorgung....... 8806 fl. 6 kr.

e) Zur Civilchittwen- und Waisencasse 4890 fl.

Summa 21696 fl. 6 kr.

Abg. Höchst brachte bei diesem Capitel den Druck des allgemeinen Landeskalenders, da dessen Ertrag auch zu einem milden Fonds fließe, in Anregung und sprach den Wunsch cuS, daß in demselben statt der nutzlosen Erzählungen und der- aleichen Dinge, die best Unterthanen zum Wissen nöthigsten Unordnungen oder Auszüge daraus alljährlich abgedruckt » erden möchten, indem dieses die zweckmäßigste Art und Weise M, dieselbe zur Kenntniß des Publieums zu bringen. Der­selbe bemerkte dann weiter, daß der Kalender besonders in Uezug auf den Abgang und die Ankunft der Eilwagen nicht mit hr nöthigen Umsicht rebigirt werde, wodurch das reisende > iubhenm in Nachtheil komme und auch hierin eine Berbes- s ruyg zu emUchkLULi. LUM imb Mvnbeié von dem -hK. Metzl er unterstützt und der Herr RegierungScommissär ecklW, daß den kundgegebenen Wünschen entsprochen wer­den solle.

Die in Cap. XIV., Landesvermessung und Gren z- regulirung, angeforderte Summe von 17,379 fl. 10 kr. wurde ohne DiScussion verwilligt.

* Wiesbaden, 11. Juni. DieFranks. Postzeitung" bat sich veranlaßt gesunden, die Nachricht von der durch fl. b. Entschließung S r. Hoheit deS Herzogs verfügte Aufhebung der gegen die von dem Herrn Bischof in Limburg ernannten Pfarrer, wie gegen die Alumnen des Llmburger Prikstersemiuars verhängten Temporaliensperre nach der tendenziösen Mittheilung derMittelrh. Z." zu bringen. Sie wird dadurch gezwungen sein, eine Berichtigung dieser Angabe folgen zu lassen. DieMittelrh. Ztg." Hat uämllch behauptet,'die Aufhebung der Temporaliensperre sei erfolgt mit ausdrücklicher Verwahrung gegen daraus zu ziehende Cousequenzeu bezüglich der Rechtsverhälinisse der Staatsgewalt gegenüber der katholischen Kirche." So viel

Der reiche Mann.

3« dem Lande, wo man, nicht wie bei uns, nach Thalern und I ^"lden, sondern nach Pfund Sterlingen rechnet; wo ein eimgerma- !tn gelesener S chiistneNer nach zehn Jahren die Fever niekcrlegen und 'agen kann: jetzt will ich von meinen Renten leben; wo man 10 un- £ begreiflich fiuven würve, daß Gutzkow, Auerbach, Stüter und andere ^ute nicht schon längst Millionäre find; in Diesem schönen Lande £ , 8or zwanzig Jahren ein reicher Messerschmied Namens Shof- I kw einfacher, draver und fleißiger Mann. Er wohnte in der berühmten Fabrikstadt Birmingham und hatte ein gutes Geschäft, was £ '"an daraus ersehen kann, daß eines Morgens fein erster Buchhalter mit den Worten: Mr. Sho,fiele, Ihre jährlichen Ein- y. delaufen sich von heute an gerade auf 15,000 Pfund. Svof- i ^"ser Nachricht den Messerstiel nieder, an dem er eben I datte, bezahlte und entließ seine Leute, schloß seinen La-

4 ti« ^n??um sein Geschäft und warb ein Rentier. Er kaufte fich ' 'n neb» tnJ?r ^âde von London, schaffte einen eleganten Wa- f-vthiae?>i/" Pierven uno einen schwarzen Kutscher an, nahm die - und öbnnl ~ af. mu Goldtressen und blauen Handschuhen l »er Kolitis ^"* fitb auf die große englische Zeitungder Sun." In I politischen HwuL '"^' üerave sehr stark, er las auch weniger die I äuf der vierten Geü^Em ^"ühnitcn Blatte, sondern nur die Anzeige» MUerwhi^Taae^ ""^ /^"^ vortrefflich, fuhr spazieren und es ging liècr, als er rh°n8. â^ recht gut. Am Anfang Der dritten Woche i ren, Dr» mnn ,,cn '"> Begriff war, einen herrlichen Fisch zu tranchi« trüb un" "Xm " ^0^^ für 'dn aufgesetzt hatte, blieb sein Blick . Hielt - i^^^nvoll auf dem Messer hatten, das er in Der Hand "Trust. Der ^'"^ auö biner Fabrik , und er seufzte aus tiefer ^Nt wariete ' welcher in der Nähe stand und auf seine Be- On Dutzend â»»« ^^ Messer sei nicht rein und präfentirte ihm H> zornia an ,,F A7 ftncm k""cn PorzeUauteUcr. Shoffield sah ! ousend ^m ,^J1 ?fr Sonst Den kargebaltenen Teller in nb kranzöfis^ Englische Bedienten, Die viel stolzer find, als reut che '»»t fletan ' X ^""" Handschube anhaben, lass. » sich so etwas h hielt Re; eh0ffi^rn^anrn orderte sogleich seine Entlassung und er- 9 ^16 âdcr sagte: Gott verdamm' mich; ich glaube ich

wir ans glaubbaster Quelle vernommen haben, ist éin solcher Vorbehalt in der detr. a. h. Verfügung nlcbt gemacht.

h. Montabaur, 7. Juni. Vor einiger Zeit kamen zwei olkenburgtsche Prinzen auf einer Besuchsreise zu Sr. kaljerl. Hoheit dem Erzherzoge Stephan von Oesterreich zu Schaumburg hier durch. Heute nun begleitete Hochderselbe seine hoben Gäste und zugleich nahen Verwandten zu Fuß bierber und blieben die hohen Herlschaften nebst Gefolge im Gastbause des Herrn J. Gektarv über Nacht. Gegen zehn Uhr brachte der städtische Musikverein den hohen Anwesend-n eine Adendmusik, die namentlich den fremden Prinzen recht viel Vergnügen gemacht haben soll. Eine große Menschen, mässe hatte sich versammelt, um die hohen Herrschaften viel­leicht zu sehen, welcher Wunsch aber nicht in Erfüllung gehen konnte, weil es schon-zu spät an bereit war. Seine kaiserl. Hoheit ist überall beliebt; es geht aber so leicht auch keine Gelegenheit vorüber, welche Hochderselbe nicht durch eine wohlthätige Handlung bezeichnete. So soll auch die nächste Veraulassung zu der schon geordneten Nachtmusik in einer solchen längst vorausgegangenen edlen Handlung begründet sein. Morgen früh gehen die hohen Herrschaften von hier zu Fnß durch das Amt Selters an den Rhein.

Bad-Ems, 10. Juni. Sie wünschen Auskunft über die von derFreien Ztg." gebrachte Nachricht, daß die Nass. Allg. Ztg." nicht mehr im Lesecabiuet aufliege. Es hat seine Richtigkeit, daß sie sich nicht mehr darin findet; aber eben so wenig dieFreie". Eine vielgenannte und vielbelachte Person, deren Geschäft cs ist, sich immer in fremde Angelegenheiten zu mischen, wie ja auch schon bi^ lieb der Kurliste berichtet, und die durch Zank» und Streit» sucht sich auszeichnet, war es, die hauptsächlich die Entfernung derNass. Allg. Z." aus dem Lesecabinet betrieb. Beson­ders war es ein Artikel der diesen Herrn geuirte, so daß er es sogar gegen alle Regeln deS Lesecabinels, das er gratis frequentirt, wagte, dieNass. Allg. Z." von dem Brette zu nehmen, mit Tintenstrichen manche Stellen anzuzeichnen, und die Zeitung sogar aus dem Lesecabiuet herauszunehmen, um sie andere zu zeigen *). Der Hund, den man trifft, bellt! Des­halb erregte vorzüglich das in Aussicht gestellte (?) Regiment Weißröcke" seinen Zorn. Aber gerade schon der selige Her­zog Wilhelm hat ein solches gewissen Wiesbadenern in den 30r Jahren gezeigt, und ein solches stand bereit im I. 1848 um. Ordnung in Wiesbaden zu schaffen. Eine solche Wieder- holung würbe diesem Herr» und seinen Msin .ungsgenofse« seinen kleinen Schrecken bereiten Um nun dem ewigen Zant und Streit zu entgehen, den dieser H.rr jo sebr liebt, hat man dieN. Allg. Z." nicht mehr ausgelegt; es steht übrigens noch jedem Fremden frei sie zu leien; allein zum Auflegen derFreien" konnte man sich doch nicht veranlaßt sehen, da dieselbe unter den Besuchern des Emser Lesecabinels nie ein Publicum finden kann, und wie schon früher gesagt, eS würbe schlecht um Ems stehens, wenn sie je eines fände,

Aus Baden, 9. Juni. DaSMainzer Journal" kommt in einem längeren Artikel auf die in Baden, wo das bloße Wort,Eid der Treue ^ viele Herzen beben und viele Wangen roth machen sollte, gegen den Erzbischof von Freiburg, welcher seinem dem Großherzog geleisteten Hul- digungSeld unter Todesgefahren treu geblieben ist und eher gestorben wäre als der provisorischen Nevolu- tionSregierung Treue und Gehorsam zu jchwv-

*) Die in Rede stehende Person hat auch während ihrer letzten Anwesenheit in Wiesbaden einen förmlichen Bernutztungskrieg gegen alle ihr mißliebigen Nummern derNaff. Allgeiu. Zeitung" geführt.

Anm. D. Rev.

habe Den Spleen. Ist es Denn so schwer, mässig zu gehend Ich will meintn Nachbar, Den Hrn. Kenrele um Raty fragen.

Dieser Herr Kemble war Der Sopn des berühmten Schauspielers und Herausgeber der ZeitungQuarterlp Review"; ein noch junger Mann , aber ernst uno trocken wie seine Zenuiig. Syoffielv yatie eyedem für Kemble, Den Vater, manchen Tyearerdolch verfertigt - unschuldige Messer, Die, wenn man fich oder andere oamtt ersticht, in die Schriee zuruckfahren für die Hamlet- orer Macdethrollen; daher kam es, daß er Kemble, Den Sohn, kannte. Shoffielv wurde gemeldet, angenommen und saß Hrn. Kemble nach Den üblichen Be­grüßungen eine Weile schweigend gegenüber. Der Redacteur war ge- radc an einem Artikel gegen Die Birmanen gewesen. Das Stillschwei­gen hätte wovl noch einige Stunden gedauert, aber es kam eine Eor- rectur und Herr Kemble sagte: ah! Shoifielv erh d fich rcspectvvU und wollte gehen, allein Herr Kemble fragte opne die Zähne aus­einander zu thun ob Mr. Svossield ihm etwas zu sagen habe.

Gewiß; ich wollte um Ihren Rath bitten, da sie ein geleibter Mann find.

Worin kann ich dienen?

Wie soll ich meine Zeit todtschlagen? Seitdem ich ras Geschäft nierergelkgt habe, bringt mich die lange Werte fast um'S Leben.

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Viermal im Jahr; jede, mal ein Band.

Ich meine, ras wäre zu wenig sur's ganze Jahr.

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Ich sende sie Ihnen in's Haus. Wollen Sie vielleicht die Samm­lung doppelt?

Gewiß; vaS wird noch angenehmer sein.

Ich empfehle Ihnen ganz besonders einen Artikel, der durch sieben Bände läuft, über das Innere von Neuhollanv. Ich beweise in ren ersten Abschnitten, raß es unumgänglich notowendig ist, wenn diese 'chöne Insel ein b.sseres Clinia bekommen soll, den großen Wald im Sitten auszubauen. Die folgenden Artikel find gegen einen Gelehr­ten in Botany-Boi gerichtet, welcher mir rarthun wollte, raß in ganz NkuhoUand kein Baum anzulreffen wäre, geschweige ein Wald. Die letzten Nummern zeigen, vaß der besagte Wald eristiren muß Uno sehr morastig ist. Wir wollen nun sehen, was der gttehrte Mann

ren in dem officiellen Blatt der Regierung erhobene A« schuldigung des Meineides und Eidbruches zurück. Es weiset nach, daß der Erzbischof wie alle Bischöfe keinen an- berei Eid als den allgemeinen Huldigungs- und Unser tbaneneib geleistet und damit die Treue dem Für. sten und Gehorsam den Gesetzen gelobt habe. Durch bies.n (Sib sind neue Pflichten durchaus nicht begründet, sondern nur b e st e h e n d e Pflichten bekräftigt worden. ES haben i damit also die Bischöfe keineswegs geschworen, wenn durch I StaatSverorduungen unberechtigte Eingriffe in das Gebiet der Kirche gemacht worden oder in Zukunft gemacht würden, dieselben anjuerkennen d e Mde.streben sich ihnen in Gehorsam zu unterwerfen; e ' en nicht geschwo ren, nimmer kirchliche Rechte de Zta - , ; - atzend zu machen und niemals einen Competenzstreii aber die Gränze zwischen kirchlicher und weltlicher Gewalt zu erheben. Einen solchen Eid konnten sie nicht leisten, weil ja seine Ablegung elne offene Verletzung ihrer Chrlsteupflichten und ihrer Eide, die sie der Kirche geschworen, deren Ge,etze zu beobachten und ihre Rechte zu vertbeidigen, weil eS nicht bloß eine Immora­lität, sondern ein Mißbrauch des Eides und ein Meineid ge­wesen wäre, ja sie konnten, selbst wenn sie wollten, einen solchen Eid gar nicht giltig schwören. Sie haben dem -Staate Treue geschworen und der Kirche Treue geschworen, gestützt auf die Ueberzeugung und dieWahrbeit, daß die wirklichen Rechte des StaateS und der Kirche nicht in Widerspruch stehen, eben bumit aber haben sie sich nicht blos das Recht bewahrt, sondern die Pflicht auf sich genom. -men, jedem unberechtigten Uebergriffe zu widerstehn,. Man sagt, eS bestanden damals bereits jene StaatSverordnungen, wie namentlich die Verordnung vom 30. Januar 1830 und aubeje, wogegen jetzt der Erzbischof auftritt und der er den Gehorsam verjagt, - Er hat also damals, wo er den Eid leistete, auch dieseVerorbnun gen beschworen. Allein gerade das ist die größte Unwahrheit. Es hat der Erzbischof und es haben alle Blichöse nicht blos ihre Eide im AUgemei- neu unter Vorbeball der kirchlichen Rechte 'g.lej. stet, sondern jene Verordnungen uud namentlich die Verord- nung vom 30. Januar 1830 haben sie ausdrücklich nicht bei» !»o ren, son ern stets dagegen prolestirt. Nachdem die ersten Bischöfe in der oberrheinischen Kirchenprövinz bereits auf ihre »Stühlen eingesetzt waren und ibre Gld e geleistet, erschien nämlich erst die vorder gebeim ge­haltene Verordnung. Und was geschah nun ? Alsbald ver- waif der Papst u dem Breve Per venerat diese Verordnung aiâ mit dem Mau en und den Geietz,» der Kirche und mir bin vertragsmäßigen EruchkuttgsbuUeu der obeitheinischc» Bis- lhümer vielfach in Widerspruch stehend und verpflichtete die die Bischöfe nicht blos zum Proleu gegen diese Verordnung, sondern zur Anwendung aller Mittel zur Beseitigung berjel- ven, sowie zur Belehrung des Volkes über die darin aubal« reue» falschen Grundsätze. Die Bischöfe vollzogen diese» Auf­trag, sie protestirten, unter Insinuation des päpstlichen Bre ves, sammt und sonders bei ihren Regierungen gegen die Verordnung. Letztere legten die Proteste zu den Aclen, m-b; men von den Bitten der Bischöfe wenig Notiz. Der einzige Vorwurf, den man erheben konnte, besteht darin, warum sie nicht sogleich in offenen Kampf getreten, ein Vorwurf, den man über doch wiederum nicht erheben kann und am wenig­sten von Seiten deS Staal'» erheben dürfte. Aber die Pro- ieste und RechlSverwahrungen dauerte» ununterbrochen seit. Kein Bischof der oberrheinschen Kirche up rovinz hat seinen Eid geleistet und konnte ihn leisten als aus Grund jenes ursprünglichen Ißr oteftc» gegen die den Glauben und die Rechte der Kirche

weiter hiergegen Vorbringen wird. Sie glauben nupt, Mr. Shoffield rote angenehm solche ZettungSrebatten find.

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen, Mr. Kemble. Morgen also "hatte ich Die beiden Sammlungen.

Mr. Äcmdie schickle ihm drei, unv der gute Messerschmied stürzte sich mit waorem Heißhuiig.r in dieses Meer von Unterhaltung. Die droschirtcn Banee lagen um .und neben ihm auf Dem Boden und dem Sopha. Naevvem er den ersten Band ganz au''g<swnitlen halte, ver- ttcfte er sich so sehr in seine Lecluie, daß er einschlief. Ei ige Stun- den nachher wachleer auf; er füolte sich etwas angegriffen und dumpf uu K opre und ging deßomb ins Freie, wo ihm wie.er wohl wurde.

Kaum hatte er naw seiner Rückkevr eine Taffe Thee getrunken, so brachte man ihm einen Brief, der ivm sehr unangenehm war.

Der enilaffene Diener - er dieß John - schrieb ihm: Da Sie kein Genllcinan, sondern nur ein schlichter Messerschmied, also meines Gleichen find, so erwarte ,ch Sie deute Ädenv an der Brucke; wir werden uns boxen. Ich bringe einen Zeugen und drei brave Männer mit, welche auf mich gewettet habe.. -

SWan kann sich de cken, welchen Eindruck dieser Brief auf Den rei­chen Mann machie, Der ungeachtet seines Pulen Gelees nicht einmal ein Gentleman sein soll e.

Er beschl ß, den Schutz Der Getttze anzurufen und befahl, so leich anzuspannen. Aber ein Taglöhner, welcher unten im Garten arbei» tete, sagte ihm, die ganze Dienerschaft wäre zu Herrn John gegan­gen, um oem Kampf zuzuteoen und an Den Wetten T-eil zu nevmen. ES waren auch überall große Zettel angeklebt worden , durch w lcht Herr John alle Diesen gen in der gingen Grafschaft hart bedrohte, Die fortan bei rem Messerschmied Sdoffield in Dienst treten wurden.

Jetzt entsank Dem reichen Manne der Muth uno aller Zorn war verschwunden. Nachdem er eine kleine Weile wie »ersinnen Dagestan« Den, machte er sich Hals über Kopf, wie er ging und stand, auf Den Weg nach London Er mußt- über Die fatale Brucke; aber er »er» ft.rfte sich im ©eDräng uno hone mit klopfendem Herzen unten Einen rufen: Jetzt wette ich eine Krone, daß Shoffield sich nicht stellt. Der gewin-tt, keuchte der Mefferschmied und trat,awvem er eine Weile gelaufen war, athemlos in ein Wirtoshaus ein, um zu »er« schnaufen n» ein Glas Potter zu hinten. Aber kaum hatte er das Glas an den Mund gesetzt, so sah er John triumphirenc, von einer Menge seiner Freunde begleitet auf das Wirtoshaus zukommen. Vor Schreck fiel ihm das Glas aus der Hand; er stürzte zur Winterthur»