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AaLa«ilthe Ällgemtine Zeitung.

Deäellimqsn nebmen an in ©irWorrn »le FroeNiiien ( 'Kilb. .Vftriit.'ia* ^mtibotrlun«, raiqqaff. )fr 12, ou4ivo:t# alle -ymhvü :|trn ^OOr: r r vitix ipalt gr pe.imn« errr tuen Anum 3 ft.

Wiesbaden. 1834

Nr. 123.

Samstag, 27. Mai.

Der ©brrijirt in der Gesa ngenichast.

^l Vom Mittelrhein. Daö grauffurter Journal ttiflM über die Beibaftiiug deS Erzbisckvfs von Arechürg, daß dieselbe keine Aufregung (iir Folge babe. Diese P.vpbe- leibuiid er innert an einen ofstciösc» Aittkel, welchen die Fignk- surler OberpostäMtSzeituug im November 1837 über die Gc- faugevmhmung M EczbifckofS Clemens A u gu st von Köln brachte und in welchem mit größter Zuverstchl bebauptet winde, daß die guiize Geschichte in acht Tagen vergessen sei. Der entgegengesetzte Ants gang dieser Poraussagung hindert das Fraiikf. Jvur». nicht, jetzt eine abHicbe Behai pliing über die Folgen der Berhastung des Er Bischofs von Freiburg zu wa­gen' Nichtiger bezeichnete aber M o u l a l e in b e r t die Sltiia- lio», indem er sagte: W>nu der Lberprändent der Nbein Provinz oder der commaudirciche General zu Coblenz vii haftet Morden wäre, so r luden die Zeitnuge» dieses als ct> ras Ans scrgewöhnlich's melden, bald wurde jedoch diese Angel geubell kaâ Publicum nicht mehr besä ästige» j^ble Anu De aber von der Gesangennehmung deS Erzbischoss von Köln erregt in ganz Europa Erstaunen; sie hallt wieder in allen Welltheisen und sie ist ein Ereigniß, welches d-r Geschichte angch it.

Was die speciellen Folgen der Ber hafluiig des Erzb. scho's zu Freiburg anbelaugt, so werden diese in Wirklichkeit lieb ganz anders gestalte,,, als die Zeitungen, welche nach der be lobten Art des Franks. Journ. Über diese Begebenheit raues uunt, uns da>stellen wolle». Das ist schon aus den Wld,r- sprücheu zu er kennen, in welche erwähnte Blätter sich vor« wickeln. Einmal wird gemeldet, daß der Eizbischos im Elenis wie im !<olk nur einen kleinen Anhang habe, was beiläufig bemerkt, an die srüveicn Üeiidie d.s Frantf. Journ. über die kleine Anzahl ^r übrig grbli-benen Kaiholiken und üb.r die erstaunlich große Anzahl der Nongeamr kbbgft eunneu ; ein anderes Mal muß es aber zng.beu, daß die niederen Polksclassea d,M Erzblschose ergeben sind. Es wird wohl die Zell kommen, daß es noch der Irene, welche brave Katholiken in den höher» Bürgn classeli sowohl we unter den Finbiir- ger Adeligen bewi,s>n haben, erwähnen muß und sei es auch nur, um diese auf gewohnte Wnfe deßhalb zu schmähen. Warum übrigens die Gesi.iNuNgsgenvsjen des grantsnrler Journals über die Per Haltung d-s greifen Erzbilchols fnb- locken, ist leicht zu ttkennen. Haben sie doch bisher die girtung zu solchen Maßregeln immer vorwärts glviängt. Sie wußien das würdige Verhalten- d>s Erzhiiaofs mal schwarz genug zu schilb.ru.' Sie zeigten sich so lejoigl um das Wohl les Llaal.s, welcher durchullramontane Ueber griffe und Anmaßungen der Hierarchie" jo sehr gesährdet werde. WeiiN der Dberhiil pflichtgemäß die Neelie der Kirche laugst u>b widerletzliche Kalhorrkeu mit Stlaftu chcdcovle, so nannten sie das ,ine Ui ernägliche Gtausau keil und Härle. Sie ver­gaßen oder wollt,» nichis w-ssen von der Kilchenstraie, welche der sauste Pius VII. nicht nur über N-pol.cm, sondeln über alle Untergebenen, welche pflichtwidrig dessen Gewaltwaßieg.lu auofiii'teii würd, n, ohne Nachsicht auf die tadeUrbeu Uubcile der Welt verhängte. Wer hat nach dem Slurze des E,o bereis beii Papst deshalb getadelt ? Ist er nicht vielmehr wegen seines Maihes, welchen er zur ^e it bewiese», als der ganze Enropästche Kontinent sich vor dem Französischen Kaiser beugte, selbst von Gegnern der kaiholischen Kirche vewunberl und belobt worden? Daß der Dbeibut auch Beamte mit Kllchcnstrasen belegt, wenn sie gegen die Kirche handeln, ist doch wohl eine selbst verständliche Sache. Es ist wahr, daß Einzelne dadurch zeitliche Nachtheile erleide» können; aber darf man behaupten, daß sie deshalb nicht zu gehorchen brau- che»? Dann müßte man auch den Staat ladet», daß er

seine Sptdate» um das Paterland zu vertheidigen in d>» Kampf führe» lägt, wo sie sogar das &beu v rli re» sönnen.

Daß Staalsdiener auch in bei» Kämpfe der Negierung gegen die Kirche nach stirem Gewisse» handeln müssen, wird fein ehrlicher Mensch leugnen wollen. Sogar Napoleon be; kannte auf St. Helena daß Olstiiere ibn gebeten hätten, sie mit der Bewachung des Verhafteten Papstes zu verschonen und weit tnlf,rnt, darüber ung halten zu sein, müsse er ge stehen daß er selbst als Cffuier einen solchen Auftrag nicht angenommen, sondern aus dieselbe Weise Pebandstl haben würde.

Die wahre Ursache, warum sich die Gesianungsgeuoss n trnoâbhter Zeitungen über die Gefangeimehmitirg d.s Elzbi­schofs so sehr freuen, ist aber diese, weil sie Fern de othr Aluoutät sowohl in der Religion , wie in der Jolins sind, und weil sie wissen, daß in Baden durch den jetzig. II Kampf die Grundfesten des LlaaleS, soweit sie noch B- stand Hallen, eihtütbit werden. Sie hoffen bei einer zweiten N,oolnt 0» eine nachhaltigere Aernte zu gewinnen. Darum die scheinbar große Anbäiiglist ktit der alten Neoolntionäke an den Slaak, den Regeirten und das Ministeriums Blind gegen alle Mah nnngen der G-fchiäte, nur ihrer Selbstsucht vertrauend, sind sie der festen M-strnng, daß der gefangene Ercbtjchof nun zu Boden liege und daß fiiue verfochlti e Lache vernichtet sei. Sie wissen nicht, daß die katholische Kirche eine langjährige G.schichte hat, daß sie in allen Jahihui derten siegte über die brutale G>walt, uiib daß sie imht durch An wen düng von Waffenmacht, sondern durch die Wahrheit ihrer L-hre und durch die Geduld ihrer Märtyrer über die Feinde tnumphnt hat. Ungestraft hat f in Gegner, wie mittig er auch gewe­sen, ihre 'Rechte veiLßt. Noch unser Jahrhundert hat es er. fahren, daß Pins VII. un B l can gestorben ist, aber N 'po- Icon auf St Helena. Das ist dem »ölen L^jährigen Erz­bischöfe wohl h« wußt. Er weiß, daß er für eine gerechte Sache g>kämpft hat und leidet. Die Gefangenschaft kann ihm ichm.rzlich jein, aber sie wird ibn auch erfreuen, weil er die A.htizeugung har, daß die gute Lache dadu ch nur gewinnt, selbst wenn er feine Lebenslage un Gefängnsse beschließen sollte. Sicherlich würde er nicht rühmlicher für die Erde und nicht veidienstlicher für den H mmel hin lang.» und Mil guten Thäle» auegifüUh» L.beu beeubigcu können.

Dielt abfiiiTOUdikeitenbiT bübtfdienlleßterunfl.

(Fotrsetzung statt Schluß.)

Die badische R gieruug wen dek sich j tzl an dengesunden" Sinn der kâoUjchru B>vötUrung u. d hofft, daß diese in dem Streit gegen Me Kirche sich von dem Erzbischof aiw.n- d>» und für die N g eiuag Partii ttehiaen werde. Es geeörl zu dtn Unbcgiufl erteilen der badiichen Regierung, daß in ihren Uttbegreislla feil.» nicht einmal Eo> sequeuz Und M.lovke herrscht. Wie bi saunt, hat die badische Regi, l ung all, s Mög­liche aufgeboten , um demgesunden" Sm» der kaiholischen 'Beoölk.a'ung jede Gelegenheit ein Urtheil sich zu bilden, zu benehmen , oder dengefu den" Sinn dikrch einseitige Be­richte zu beirren. Sobald die Regierung überhaupt den Ber­tuch machte, einen Theil der Gastlichkeit zu in Urrgehoisam zu vcilenen, wurde das Bolk unwillkuMch veranlaßt imb aufge- forderl, sich auf die Seite der einen oder der andern Fracliou der Geistlichen zu schlagen.

Der M u l h hat zu a l l e n Z e i t e ii f n r d a s B o l k etwas Blendendes. Es war voranszusehen, das Bolk werde Die verfolgter» firdh »treuen Geistliche» als Mär ihrer Verehren, die luchlich treuivien dagegen als Lchwächliuge und Miethlinge verachken. Dieses war in dem ein volles Bier- teljahrbundert au Lpposilio» gewöhnten Baden um so mehr

zu befutihtcu , als der gar zu lang dauernde Krle^sznstaiid, der ab ermäßigter noch j tzt forkdauert, die t*cfrhliguug dieses OppsüliSusgeiüftes veupeirt Pak , das jetzt vie eine verbotene gi udJt^cuc.

Das t>kannte auch daS Ministerium. ES bemühte sich, diesem iiatüiliibui Zug cingegeii^inch-n. Bou da au begattn eine R ide von M ßgnffeu und Uebergriffl n, welche einen f.ir« ze» Rstchbilck rechlfeitigl. Das UN mistet: um begann nämlich das Bolk von der Theilnahme am Kircheustreiie völlig abut* sperr.ii. Allein da war auch die Kuppe, beim bleiet Erfolg ließ sich nur durch eine mPtfache hPicicnte Bertttznug der Berfaffilng errei.ten. Bor vielem doch st gefäd«llâ Li ritte b bke baun au v das biiuh seine KrieDzuüa«ldSe>fghruugeil v-iMödiite Ministerinm nicht zurück. Am gcfât rlkl ften schien die Po sie und g< m g mit vollem Reck te. Allerdings wäre» die badischen Zeiiniigeii jat Jäbren per servil und zwar zum giößien Lchad.n kek Ltaatsregieruiig, weil sie für alle 5dnine bei h Iben nur Lod und «derichlväugllchcö Lob Halle», das aber die rauhe Ei fahl li -g der uuMN'siii foilichk.llende., Ber,r- mang liäurig beuchilgte. Bo» der l» ländische» Presse hatte daher das M i »ist e i i u m keine C p p o f 111 o it, iv o bl aber bie u n ge f .pickt e st e Ä » o daher gr und schädliche Uuleistützaug zu defürchke». Dao f.he iit auch das Miittst.rmm wtiklich beiürll.t zu haben, lsiteich- trobl verbot die Polizeibehörde den Drucker» bet eqbihiöi» lich.ii Stabt bei Eniz edlittg d.r GewerdSeoucesüou vom E>j- bischof Hub für b.iiieioai irgend Etwas zn bnirf.it.

Im Bolk mußte sich jo das Uuveil immer mehr verbrei­ten , da ß die Güte der Lache der Regier»»g fall tu in it e b I n in » i f eg io » st w ü r de Ma » and) d e tu a ii b e i ii Theil die B e r l d ei öi g ii » g i » d e > O e ffe nt; ltdfeit frei lassen. D-m Bo ke ward aber die Lacke der Regierung durch die Zndriii^lichkeit noch verdâckt gek, m t w lch.r die Bchöive» Abdlücke des Les muten Artikels:Der Kird ciiftieit" i» großen M.uge» in be» G.me uden amilicb veriheile» li ß ii.

Ter gemeine Miu», der den Amtmann in ber Regel nur als b.» M um des Z ränge» feuuen lernt, Heaigwoonk ibn auf der Ll,ll , w e ei llw schmeichelnd barib llt. W-s >r ivm so sagt ob.r bietet, .r glaubt e» uid't. Lv war es auch in.t dem Art k.l, ter z.idei» gar liiwl vvifevciitaublLh gcfari.be.i war. Er wirkte ai» aafgeerauge» gegen bie R giernng Da­gegen wirkte tief a.if das Bock ein ohne N ime» des Berfas- se>s, Dr»ckeis imb ohne Angabe des Dtucf.Hh» etjihieueued Flugb all: K a ' p o l > k e », pißt auf" Wir billigen »n- gcfiylich euacineiibe Bläli,r matt , wie beim huf.» F ugblall die gorbeiimgcii d.s Pießg.iitzes inrß .chlel balle. Aber die veriasiliiigSw.drage F ffdirug der Presse für die liiibe euk- schllldlgr die Gts'tziu crtirluug, iveiiii sie bi.selbe auch k.iurs- Weg» lecklfeUtgl.

Aber d.r I «palt des Flugblalt s ist in ein.m Lande mit veifassllngsmäß ger freier Discu'ston von ber Art, d ß .r die Häil.n der Potiz i und der Genate gegen das Blatt mm- ineimehr icdtseifigr. Die LlaalsänwaMchaften b'ben gegen Bei bl etter di.seS Blattes auf drei Mouate KrelSge fânguiß er- samt, selbst gegen Gein litt e in einem' an Priest,« m.m el len drndeii L >itde. W.r haben uns den Judalt d.s Flugblattes, a s arg vorgest.Ur, wir erstaunte» als wir es lasen. Die* Blätter d.s Landes überboten sich dagegen an eutrkUenben verleumdenden Artikel gegen den Eizbischof, die de» iinpaihii» scheu Bill ger mit Lchamiötoe üb. rgh Bcn. U id diej s ganze so mühsam von den Staaiobebörben und grftuinnig losen DL* b ctiouen geichürzte Gifiuetz d.r Pl.sie zerriß der <bnrfnbige Erz^llckos mit Einem Zuge. Er uh ß am 12. Dee. mber 1853 ein Diimbfi reiben an jâmuulide Pfanämter , mor n er

Der Maienhof.

Eine schwäbische B o l k â g e s ch i ch t e.

Ein schöner Sominertag neigte sich zum Ende, als Michael, des Schultheißen jüngster Sovn, nach zweijährigem Äusentault unter rem Militär in Urlaub kommend, sich dem Heimatvvorse näherte. Der Weg süorte durch den einsamen Tannenwald, über dessen dunkeln Sranj nur der tzohenftauseu eie kahle Saifitftirne träumerisch eroob. ~tr lustige Swâttcn kühlte angenehm nach schwülem Tage; dem »anderer war's recht jugendfröv und wohiicht zu Mutüe, er ioedte .U unb kühn in den stillen, rubemen Wald binein , und oedcbmäute w, M Jir und da nach den saftigen Erdbeeren zjl bücken, rr längs w» sußpsadcs^ aus rem Grun b inften. Er wollte seines Bruders

Sträußl in ravon zum Gruße Htbringen.

toarum sollte er auch nicht heiler in d e Well hinein schauen?

* recht iroh, das Militär verlassen zu haben und rie £ei= t)anrb'hlttrr ^^rüßen zu dürfen. Den Pflug führen orer die Senke l(i mochte er toeb tüber als Wache stehen und erercinn , wo. vusikn " ^âg hinbrachte und müde wurde, ohne am Abend zu risß l' man denn eigentilch gethan. Geileben wollte Michael Haltuna 111 w .^âuse nicht, renn er gedachte mit seiner in il ta rischen ?>atte er "f üâbtikchen Eiinnernngen sich ein Ansehen zu geben, kaufe als » > âlb darauf bestanren, daß rer Baler ibn nichl los- nötvia "'°^ wn traf, besonders da man zu ^aus ihn nicht n-kaae reden ^^ Bat rs Gut war schon an den ältenen Bruder Baler l die °" - lktn Schweste N hatten sich verheirathet und der vollkommen vèrtü'°^ ftil,fr Nutze und feinem Amte, die sich beide itrie^nrfte ^ 'riner stattlichen Gestalt wegen unter die Aitil. lânaer , b^k» war, halte sein Aufeulvalt im Dienste sich to.b ^>wiiebe?e ^b»' als er erwartet und bialsiebtigt oatte Zwei Jahre tecirn |tnr 1' ^diend welcher er nur auf ei i,e Tage zu > aufe ge° paar 'ine Zeit für i?n, rer sonst das Doif kaum an (in

feien nnm^ fn ^ °Ürn vfli'flte ! Wie mochte es jetzt ane» Kinder -lh ^'" neue Ehen geschlossen, mehrere teure begraben, Auch g, """' rin Haus gebaut worden und eine § chener abgebrannt, den ! ^ ^' schien man ni irt hinter der Z it zur» kgeblie- und daß '^" imStein" jetzt dieZeitung" lesen könne

e ciiichx Bauern Probirten die Ochsen mit dem Kummet statt.

m t dem Zoch einzuschirren , batte ihm sein Bat r zu wissen getoang daß die Mädchen wieder aufingen bunte Schürzen zu tragen wievor Alters" während einige Zeit her nur Schwarz fu anständig gegoiren hatte, war ihm durch teilte Schwester bei einem Be uche anoenraut worren. Begierig war er auch, was die lecigen Builwe jetzt zu fin» giii pflegten. Zn feiner Zeit war:soviel ^tern am -Himmel ftebea das gangbarste geweien; doch halten auch schon einige dievorelei" gekannt. Michael hatte unter reu Vedigen immer viel gegolten. Die Buben hatten tun gerne wegen seiner gutmüthigen Heiterkeit und vielten ivn hoch wegen seine, Körperstärke, «einer anten Singst»nme, seiner schönen H.incrp'eire und seines vollen Geldbeutels, ans dein er an Hochzeiten und Markttagen auch gegen andere nicht karg lh>t. Die Matchen sahen ion gern, weil er der schönste Brusch im Dorf war, eine Ge­stalt, die ein Künstl r für einen Sankr Michael hätte zum Morell nehmen können, und ein lebcnsfiohes Gesicht, das der blonde Schnurr­bart nach feinem Dafürhalten auch nicht entstellen mußte.

Wundern soll niich's roch, wer mich zuerst begrüßt", sprach er bei sich.Es wäre mir roch Heb, wenn's nicht gerade der Ganseoub oder die alie Hirlenlieie wäre" ! ncrid er «p-aw, tönte eine glocken­reine Mävchenstlmme singend durch den Wald ver. Michael horchte hoch aus, der Wald gab den Kian, so wunderschön; er sch rtt rasiver oonvan . Das Gebüsch öffnete sich plötzlich und vor ihm lag s.it. wärts auf einsamer Wiese, von zwei Seiten cingeraSt voni »ald- randk. der Marenbof. Ob er den Namen von einem unvordenklichen Besitzer erhallen , oder von den üNaienbuL'n , die mit Dellern Grün dort den Tannenwald duechschlauge», mag unerörtert bleiben Auf der blnungl n Wiese aber kniete eilt Mädchen, um die Veiuwandstücke zusgmmenzufassee, die, zum Bleichen ansg-legt, ein gutes Toerl der Wieke uberspa nten. Es mußteMadele" (Magra'eueX hin , des Maikubauers einziges Kind. An sie barte Michael nicht gedacht, denn als er cokat wurde war sie hum aus der Schule gewesen.

Die Gestalt im faltigen, ig tu vu Rocke, dem btuiteu erbten, auf das die schm reu, dunkeln Zöv«e sieten, den weißen Hemdärmeln und dem Granüteuttlister am bloßen fdt'a ken Hals naom sich so zier­lich aus, wie (ine der Maienbuk n mit dem schlanken Stamme und t en zailgeästelten Zweigen, die den Platz umgaben Michael lieb stehen, war's doch eine vandsmanui >. und die erste, die er wieder fad, denn der M Hcreof gehhite zum Ortsoerbanv. Endlich wandle sie ten Kopf um, und ihn erblick »d richtete sie sich auf Was wär an» dem Mädchen doch in zwei Zatzren geworden ! Michael meinte, selbst

in rer Haupt lart unter Hut und Schleier kein oüh'cheres Ge'ucht ge­sehen zu haben; fast sotten es nur zu fein tür ein Bäneenmäkchen. U io ro.h blickten ton rie oui keln Augen so ireilveizig unr fr-uli l ch an, wie es «onst nur Ki wow ise ist. Sie ersa ante ibn sogleich, Uiiv ras taal tom wohlDa bist wiev r diesig" ? sprach sie unc re chie ihm traulich sie Ha o;gruS eich Go» v eimai^" ! Er wußte, so gelprawig er sonst war, j-tzi nicht ein Wort zu tagen , rov bind er fteoe»; sie aber burfte sich wiever .um duche, um es aukzu >e»m n. Michael wollte ihr's tragen; Dao na hin sie nicht au, ra half er ihr rie Ba len auf den Kopf heben mir u.ue stufte sie mit ter Hanv. w. nn sie über einen G aben schreiten mußte, denn rie rast schien 'ast z» s , wer tür sie. So Zag er neben tor her bis an's H ins. Do t, als sie ihm ir.uiiDtuVdhaet Gott" tagte, tli b er wieder iono stehend. Als sie Die Vein vans in rer .Hammer niedergel gl vait un» wieder unter re, HauSloure er-chien, stano er noch ra ,.nd blickte au,'s Han«, als hätt' ei» noch nie gesehen.Waw mir man Baier zu HauS", sagte sie mit einiger Lenegen seit,so niiiiies v > her i.i ton» men und ion Bescheid tonn; wir hären fernd guten Most gemach ; mußt even ein an sei in al r. »kehren .

Der Den laubte .Ranomer u >lle. daß er s. in s W.ges weder geb n mu-te, um Dein Mädchen n cht son erb ar voezukoninienSchau

>a ,te er nun,rtt warst rie erue, die mich paarun gegrügi eat; d.iS soll mir ein gutes Zeictln f.i i"! Sie lächelte vergnügt «>nd mibe* la igcn; er rot ipr een Eevoeer-trauß nur sagte:Die rab ich unter« weg» gesunden es fo.li mich freuen, wenn du sie n bm.a wollest"! Z.v will S wovl nebnien", sagte sie sehr srenndlicha er ich dao' rir gar nichts d .fuc zu gehen! Doch'- ba!t! ick bau' schöne Reik-n, da will lch rir davon < o .m"! Sie ging weder in 's Haus und kam bald in t einem Snauße ausecle'eiler Nelk.n zurlick; fan Mädchen im Dorfe sonnte so dir new aniznw ifen haben. Die teaüie ne >vm fieuiiDlt.b. Ee ging. aber »a n ei er Streckt ibaute er sich noch ein« mal um und sah runtig da « Marche» noch ort fiecen miet den run« fein Nußbaumea, wo st ihm den Stea,Iß gegeben batte , Die braunen äugen mit urem eigenthümlichen träumerische« Auwrack au; ihn ge­richtet.

D r Tag g ng inbe' hin, ohne sonst einen besonderen Eindruck b i Magdalene ainterlaifen zu ha en Bei t >r r arg.sch e enm teb iio« wette. in der sie nur dein somttäg icheii Kirchgang i.'s Dorf kam, kant Lichtstube und kaum einmal rgend eine Lnstva feit de ucht b.nf. war sie bis j tzt fast ganz ein Kinh geblieben. Am So,»mag darauf