Die Erbauung einer feMn; RheinhOcke zwischen Mannheim S
Ztg. in einnn besprochen Ab nieur Frhr, v.
sei als düngend nötbiß
Regierung die.vollstan
digcn Plane vorgelegt habe und daß zu hoffen sei, es HrrdeuÄn dort aus weitere Schritte zur Ausführung in Bälde geschehen. Die Brücke soll 1338 Fuß lang wer^'ünoffr' zu vcrânsUfagk7
* Aus Baden , 13. Februar. Die Antwort des Ministeriums auf das Schreiben des Herrn Erzbischofs
vviL ââLâ.L -LMLâLâllü ^i^ibficii.
Ja Karlsruhe
Ueber seinen Inhalt versäufet nichts.
werden wirklich die Instructionen verfaßt, die dem badische» Gesandten nach Rom nurgegebm werden sollen. Wer die Sendung erhält, ist noch nicht bestimmt, aber höchst wahrscheinlich wird Graf Lciningcn mit derselben betraut werden. — Auch den bei Hofe bediensteten weiblichen Personen ward mit ihrer Unterschrift das Versprechen abgcuommrn, sich bei keinem religiösen oder potitlscheu Vereine zu beiheiligcn, mit Ausnahme der bereits schon früher genannten zwei geselligen Genossen- schäften.
Stuttgart, 11. Febr. (N. M. Z.) Der Rückkehr des geheimen Legationsralhes v. Hummel ,aus Rom mit der Antwort des heiligen Stuhles sieht man in der nächsten Woche entgegen, und hofft damit die kathoti sche Frage erledigt zu finden.
Münche», 14. Febr. Die Nachricht der „AugSb. Abztg.", daß der Landtag schon auf nächsten Monat wieder einberufen werde, trägt (nach der „Pfalz. Zig.") zu deutlich das Gepräge der Erfindung, um einer Widerlegung zu bedürfe»,- Die Folge werde zeigen, daß die Kammer in ihrer tstsherige» Zusammensetzung nicht wieder zujammentrèten werde, ck $3;
Das von «r. Maj. dem Könige ernannte Capitel deS Sn Johènnisvereins hat einen Aufruf zur Bildung von Zweigvereinkn ergehen lassen.
Bekanntlich wurde in zweiter Instanz das gegen den Hrn. Fürste» von Wrede, wegen Körperverletzung (im Duell) gefällte stadtgerichtliche Erkenntniß bestätigt, während die damit in Verbindung gebrachte Beiusung wegen des Reats der Amtsehrenbeleidigung ein freisprechendes Urtheil zur Folge hatte. Der Hr. gibst erhob daher im ersteren Zalle , d.P StaatsMorde am königlichen Appellatioiisgertchte zu Freysing im lctztercu, die Nichtigkeilsbeschwerde. Beide Beschwerden kommeii nun am 1-8. dieses Monats am obersten Gerichtshöfe zur Pcrbandlung.
Kassel, 13. Febr. Bekanntlich haben sich sämmtliche deutsche Staaten nach geschehener JnWuerionscin- Holung beim Bunde bereit erklärt, einen matricular- mäßigen Beitrag für die Peiisiomrung der ichleswig- holsteinischen Olficiere zu entrichten. Nur Knrhtssen war noch im Rückstand; jetzt ist, wie wir aus zuverlässiger Quelle vernehmen, auch die Ei-tjcheiduug . unserer RegbMn^, -erfolgt. Sie lautet a b l e HM c nM-
Kvbilenz, 14. F-br. AuS guter Quelle geht der „Deutsch. Vvlksb.^ von hier aus die Nachricht zu, daß von der wegen Lelöffentlichung der Adresse der .Trier', scheu Pfarrgeistlichkeit an den Bischof Arnoldi, in Betreff bet gemischten Ehen auf Antrag, der Staatsbehörde eiug^eitetei'. Untersuchung „aus höhere Veranlassung" Äbstäud genommen worden ist.
Pyrmont, 13. Febr. Sicherem Vernehmen zufolge sind die Laudständtc auf den 22. d. M, nach Arolsen einberufen.
Hamburg, 15. Febr. Wie die „Hamb. , Nachr." vxrnLbmen. begtiidet si y die rcvibirte Nenucrverfasfuug beyeitF im Druck.
Königsberg , 12. Febr. Zwei französische Ca binktscoartere, die längere Zeit in einem hnsigen Hotel stalionirt waren, um die ihnen bis hierher überbrachten Depeschëu von hier nach Petersburg zst befördern, ha- b^en uns seit voriger Woche verlassen und auch uns somit den Abbruch "der diplomatischen B^ichuugcn zwischen Frankreich und Rußland verspüren lassen. In de» nächsten T-läen-e»warten wir hM, gtoWktanuische» Geschichten am Petersburger Hofe, Sir Hamilton S-Y- Moor. Unsere Provinz sieht, falls Preußen auch nur neutral bleibt unb die rujsijchen Häfen, wie zu erwarten, hlocklrt' werhen , einem Auflchwuiige des Handels für das nächste Fsühjahr entgegen, wie wir ihn hier seit Deceiuueni nicht erlebt haben. Schon jetzt,werden russische Ptoduete hier cingeführt, um sie von hier aus zu verschmen , wenn die russischen Häfen gesperrt sein werden. So führen Rigaer Häuflr Hanf gegenwärtig bei gfschloffeuer Schifffahrt über Land nach Memel, um ihn nur cxportiren zu tönmii. — Der befunute Peputirte V..B a rdelcbe n' ist nachfchmc-Wicher Krankheit gestorben.
Berlin, 16. Februar. Die heutige-Nummer der freuen Preuß. Ztg. ist mit Beschl ag belegt worden.
Was einige Zeitungen ihren Lesern von dem schlechten Einvernehmen vorerzähleu, i welchem Herr von Manteuffel mit dem Herrn v. Budberg stehen soll, ist rein ans der Luft gegr ffen. Herr v. Biidb^rg, schreibt mgn der Leipz. Zeitung , vertritt selbstredend die An- schäuungsweife seines Hofes, von der cs gewiß ist, daß Herr v. Mantcusfcl sie nicht in allen Puncten lhciit: die dihlomätischèn Bezichungen zwischen beiden Herren
sind «bet gleichwohl nach wie, vor ktefellw». Auch der) BchanpinugM tâcbt zti-g.aubcn, daß der Ministerpräsident sich iiwbr chnd Mehr auf die f
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des „Preulsi- indc Haff ge
gen Oesterreich und dessen Machtstellung in Deuiichl^id, den käs geiiaunte Blatt mit widerUchcr Absichtlichkeit zur Sârait Njt ist "â»> Gefühle W dem politischen Verstände des Herrn V. Manteuffel durchaus fremd. Besser begründet durste es sein, daß die Nngelegenhei- tcn der inneren Politik zu Schwi.rigkeilcn führen könnten, die jedoch in fOtum Falle den Rücktritt des Herrn V. Manicofsel.zur Folge haben würden.
Okstcricichischc Garns"bäbcn bereits auch den West nach Preußen gefunden. Noch eine kleine Ermäßigung des darauf lasteten Eingangszollcs, und bie österieichi- fchtn Fabriken würden mehr und mehr die cnglijchen Garne von unserem Markte verdrängen.
Aus England sind heute hier nute Nachrichten ein« gelaufen, bencu zufolge von dort der eiste bedeutende Truppentransport nach deut Orient wirklich abgegangeii ist. In der nächsten Zeit wird auch Frankreich mit der Einschiffung von Landuiigstruppeii beginnen. Rament, lich sind es Regiliieutcr von der französischen Armee in Algier, wstebc nach Kr trdk scheu Küste dirigiit werden. Die beiderseitigen. Truppentheile vereinigen sich, den ge- tieffeueu Verchuedungen gemäß, zu in 6. März in der Nähe von Constantinopel und beziehen etwa sechs Meilen von dort ein Lager. Im Ganzen soll sich die englische Streitmacht auf 9000 und die französische 15 bis 16,000 Mann belaufen. ’ Gleichzeitig begibt sich eine vereinigte Flotte der beiden W-stmächte in die Ostsee. Es sub von englischer Seite 15 Linienschiffe und 5 Fregatten, von französischer 14 Linienschiffe und eben- M$ 5 oder 6 Fregatten dazu bestimmt; von beiden Theilen vorwiegend Schraubenschiffe und Dampfer.
Aus Dresden schreibt man, daß am 9. die Effecten und die. Dienerschaft.des kaiserl. russischen Gesandten am französischen Hofe, Herrn v. Kisseleff, aus Paris in Dresden eingelroffen sind. Herr V. Kisseleff selbst wird jedoch, erst in einigen Tagen erwartet.
Wien, 12 Febr. Der „A. A. Ztg." wird um entstellenden Gerüchten vorzu beugen und zur Vermeidung von Mißdeutungen, zu denen der erwähnte Umstand wegen der dem hiesigen türkischen Gesandten über offenen ägyptischen Offiziere Anlaß geben könnte, unter vorstehendem Datum folgendes mitgctbcilt. Es halten sich zwanzig türkische Jichividucn (dalunlcr mehrere hier weileiâie osmanische. Offiziere), welche sich der von der rin Ufchcn GesandlsLast beorderten Person angefchlossen, ms Hotel wo die ägyptischen Offiziere auf russische K osten -rc'intogirt waren, begeb.w, Mn sie-gew alksam zu ënlführru. Dieses hätte nun leicht zu einem sehr MiUebsamem Austritt führen können, da der den ägyp. tischen Offizieren von Petersburg als Dragomaii bei- gegebene Lfcherkesscuvffizier, der, bis zu den Zähnen be« waffuct, die Sache auch ernster zu iichm.n geneigt schien, nahe daran war von feinen Waffen Gebrauch zu machen. Graf v. Buo! Schauenstein, von ihm Vorfall in Kenntniß gefetzt, hat veranlaßt, daß die fünf Aegyp- tier noch geHer» dem. Hier accredirteu Agenten des V>ce- königs von Aegypten übergeben wurden, um sie weiter in ihre Heimath beföLdern zu lassen. Ueber dieß haben die fünf ägypllfcht-n Mfißere gestern Abends dem russ. Gesandten Baron C. Meyendo.ff ihre Aufwartung gemacht, um demselben ihren Dank für bie Großmuth und Gnade des Kaisers 'Nikolaus abzustattcng auch bat der türkische Gesandte durch einen seiner Attaches dem Baron v, Mtyendoiff grirügcnde Aufklärung über den erwähnten Zwischenfall crlheilcu lassen.
In W i c ii hat, na ei verlässigen, der Mi A. Z." ^Ugeht'i.dcn Mittheilungen-, Graf Orloff die Erklärung c>halten, Oesterreich werde mutnil bleiben solange seine Jute risse ii nicht unmittelbar so berührt würden, daß eS aus dieser Stellung zu heicii genöthigt wä e. Diese Haitung ist auch die deS preußstchen Hofs. Alle Be- lttühuligen Rußlands j« uer neutralen Stellung irgendeinen Ausdruck zu Gunsten des not bischen Hofs zu geben, solle» gescheitert fein, einer o ausgezeichneten Aufnahme: sich auch im übrigen Graf Orloff- zu erfreuen hatte. Das von den westlichen Mächten gebotene letzte Ultimatum (beim auch sie haben es, wie vorher Rußland, zum „Ultimatissimum" gebracht) findet seinen Ausdruck in bem nun in Paris amtlich bekannt gemachten Schreiben des Ktiiferö der Franzosen an den Czar. Indem dieses Schreiben Vorschläge enthält denen England, wie der Brief ausdrücklich sagt, zugestimml hat, widerlegt es inbirect die Versicherung des Grafs» Aberdeen,
daß keine neuen Antrag
nach Petersburg gegangen
seien.
Oder wäre die Angabe eines Pariser Corre
iypubeiUen gegründet, daß man in England der Fassung jenes Schreibens keine unbedingte Bcistunmung gäbe? Wie buuD die PeMenllichnng Der französischen Acteuflückc gegenüber den englischen der Beweis geführt wird, daß man m Paris immer Eiigland voranzngehen sich l'dimbte, so setzt dieser ME in welchem c,u Au- lokral MM dehnn spricht als werden die Tage von Erfurt wiedcrgekchrc, jenem Bemühen die Klone auf. Ludwig Napoleon wollte vor aller Welt offenbar machen, daß in seines KaiscrmautelS Faltew die Würfel der Weltgeschichte liegen, und daß die Schale stufen werde in Ute- e r daS Schwert Frankreichs wärfe. Ja, so sehr
I drängte es ihn mit diesem quos e^o bervorzutreten, i daß er soßar dke einfache Rücksicht, vergaß mit der Ver- MenllichuNg dieses verttautichen Schreibens wenigstens VW 'ju ' * zü' wanen, woder Czar geant- wortet haben würde. War Eiballung des Friedens wiiklich der Zweck des BuefeS, so war jene Hintansetzung aller gönnen, welche selbst Privatmänner in Jbien Händeln ^u beobachten pflegen, ixentg geeignet kein ^veS zu entsprech em Mr Europa, das für Feststellung velfaffungsmäßiger, dem Emzelwilleu cntrücktcr Grundlagen so ungeheure Austreugungrn gemacht und Opfer gebracht hat, ist es ein dcmnlhigcr Gedanke, daß hier zwei durch kein Gesetz gebundene Herrscher daS Gesetz der Ziikliuft zu geben sich anschicken hülfen. Für Deutschland wird dadurch die Mahnung nur um so dringtuder, mit gleich wachsamem Blick nach beiden Seiten die JiWtksseü zu hüten, welche von beiden Seiten bedroht sind, und doppelt, wenn heute oder morgen jene zwei sich die Hand reichen, was — trotz allein Aufwand von Worten auf Seiten Fraitk- reichS — niemand für unmöglich halten wird.
Aus aulhenlischkN Nachweisungen erhellt nun, daß die türkische Flotte, welche von den Nnssen bei Sinvpe zerstört wurde, in der That mit Landestriippen und Munition nach Suknm Kaleh, und nicht, wie behauptet wurde, nach Batum bestimmt war, tob ebenso, daß die drei türkischen Fregatten — von dcnen die eine die : Admiralnätsflagge führte — welche wenige Tage vor der Kalastiopbc von Smope bei Pitzunda von dem russischen Dampfer „Flora" angegriffen Wb die Flucht gejagt worden, nach der tscherkessischen Küste cfe- richtet waren um sich mit den Bergvölkern zu mr« linden Ucberdieß ist cs auch erwiesen, daß die Zinsen zur Zeit des AuÄaufelis ihrer Flotte aus Constauti- »opel (Ende Ociobers) nicht nöthig hatten nach Balum Nerstärkirugen zu senden, wo schon ein Hinr ichcndes Corps beisammen, auch bereis das Fort St. Nicolaus in ihren Hände» war.
Wien, 15. Februar. Der k. russ. Botschastörath Foiitoii begibt sich mit einer besonderen Mission für den Fürsten, v. G o r t s ch a k o f f nach Bukarest. Man glaubt, daß die eingeticteue strenge Kälte den russischen Heerführer zur Beschleunigung seiner Operationen be« stimmen wird. — Der russische Gesandte in London, Baron v. Bru nnow, wird morgen hier erwartet. — Die Reise S'r. Majestät des Kaisers nach München, wovon die Journale gemeldet haben, wird vor der Hand unterbleiben.
Am 31. Dec. 1853 betrug der Umlauf au Papiergeld im Ganzen 336 '^ Millionen. Ende Januar 1854 bestand die CircülMM vM^MtziMM^ü- W#-4^*fe~
Millionen, und nach heutiger Veröffentlichung der Um» lauf an Staatspapiergeld aus 148*/A Millionen; somit war der Umlauf an Papiergeld im Ganzen Ende Januar 335*4 Millionen, daher 1 7, Millionen weniger a's zu Ende des vorhergegaugenen Monats. Die Wiener Zeitung kündigt für den 21. L M. eine Tilgung von 500,000 st, in MstnMcinen an, deren Umlauf sich von dem höchsten Betrage 18‘/t Millionen allmälig auf 7% Millionen ve mindert hat.
Nach der „Köln. Ztg." soll einer unserer Minister, in Hessen 'Ressort die Lchaiidlung der Frage an sich nicht gehört, über die orientalische Frage ein äußeist lichtvolles Memoire verfaßt und dem Kaiser kurz vor dem Eintreffen Orloffs übergeben haben. — ES sollen darin die Coiiscquenzen , die sich für Oesterreich ergeben würden, wenn es der russischen Politik beilräte, in so trefflicher Weise dargestellt worden sein, daß cs von dem Kaiser einer ernsten unb reiflichen Prüfung unterzogen wurde. Pielleicht dürfte dasselbe nicht ohne Emwufuug auf Orloffs Sendung gewesen sein.
Die „Austria" bezeichnet die Nachricht, die österreichische Regierung habe bei der Generaleonfercnz des Zollvereins den Antrag gestellt, den im Handelsverträge aus Versehen zu gering stipulirten Zoll von 200 Gulden auf den Ccntuer SbawlS und Soawltücher beim Einbringen in die österreichischen Staaten im Verhält- niß zu d.r frühern Steuer zu erhöhen, als eine muth- willige Erdichtung.
Triest, 13. Febr. Mit dem letzten Lloyddampstp ist Herr Trouvö Chauvel , bekannt durch seine auf die Giündung der neuen Bank in Constantinopel und bie daran geknüpften Anlehensoperalionen bezügliche Tlätig- kett, nach Constantinopel abgereist.
Semiltk, 6. Febr. Gestern um 5 Ubr Nachmittags traf Se. Exc. der Civil - und Militärgouvernenr Graf Coronini, von Titel kommend, hier ein. Er wurde am Landungsplätze von einer großen Menge der Bevölkerung, vom Osfiziercorps und allen Branchen erwartet. Heute machte ihm der türkische Pascha auS Belgrad seine Aufwartung.
Paris, 14. Febr. (St. A. f. W) Gestern Abend ist endlich die verhängnißvolle Antwort auf die letzte» Friedensvorschläge, wie Napoleon III. sie im Namen Frankreichs und Englands fonnulirt hat, eingetiofstn, ein verhänguißvolles Ereigniß! Zwar ist sic'biö jetzt nur durch den Telegraphen bekannt, der sie mit deut einzigen Wort des Generals Castalbajae gebracht butt „Refus!" (Abgelehnt.) Aber dieß Wort ist genug, M den Krieg zu einer Wahrheit zu machen. Der erste