mtorte etwas anache. Daraus erhellt, wie vollkom- Heute wurde hier sogar das Gerücht verbreitet, das ™ Sm« * WW «WJ».»?*? ÄÄfÄ L mÄ%^
Blätter war, daß der Czar sich geneigt bewiesen habe
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zu beschicken. Was die Drohung mit den Flotten be- trifft, so affectirt Rußland, darüber nicht die leiseste Bangigkeit zu verspüren; der Czar will cs ruhig darauf ankommen lassen. Bei diesem Stande der Dinge gibt eS keinen Ausweg, als Krieg."
Ein Engländer, der vor Kurzem aus Stockholm in London angckommcn ist, wirderspricht in Daily News der Angabe, daß der schwedische Hof die Plane Rußlands begünstige. Er will vielmehr aus persönlicher Erfahrung ganz bestimmt das Gegentheil wissen und wundert sich, daß die Times, welcher er zwei Briefe dieses Inhalts zugcschickt hat, keinen Gebrauch davon zu machen beliebt.
Dr. Bowring ist zum Nachfolger Sir George Bonham's als Gouverneur von Hong-Kong und Obcraufsehcr des britischen Handels in China ernannt.
Die von den feiernden Arbeiiern zu Preston bewiesene Ausdauer hat nicht verfehll, die Fabriksherreu von Lancashire auf die ihnen drohende Gefahr aufmerk» fa'm zu machen. Endlich ist auch von ihrer Seite als wirksamer Gegenschlag beschlossen worden, die Fabriks« Eigenthümer von Preston, die bereits namhafte Verluste erlitten haben und in dem stillstchendcn Räderwerke ihrer Etablissements ihren Rui» deutlich vor Augen sehen, durch Geldzuschüsse in derselben Weise zu unterstützen, wie die feiernden Arbeiter unterstützt werden. Dieser entscheidende Entschluß wurde vorgestern von allen Fabritsherren in Lancashire einstimmig gefaßt.
Der Erzbischof von Tuam hat ein lateinisches Sendschreiben an den Erzbischof von Freiburg gerichtet.
Zn Malta waren am 27. Decbr. Mittheilungen aus Consta ntinopel eingegangen, nach welchen sich daselbst das Gerücht verbreitet hatte, der Admiral
Hassam Pascha, welcher die ägyptische Flotte befehligt, werde sofort zum Obercommandanten der gestimmten türkisch ägyptischen Flotte ernannt werden. Hassam Pascha , welcher im Rufe eines tüchtigen Seemannes stehe, hatte sich gegen die Absendung der türk. Flotten- abthcilung, die zu Sinope vernichtet worden, erklärt und, als fein Rath nicht durchdrang, sich erboten, sie mit sechs ägyptischen Kriegsschiffen nach Trebizoude zu begleiten.
Italien.
Turm, 26. Dec. In aller Eile sind von hier einige Abtheilungen Jäger, Infanterie und Cavallcrie abgegangen, da aus Barga eine telegraphische Depesche an die Regierung eingetroffen, welche eine noch dreistere Wiederholung der Scenen in Arona in jenem Orte meldet. Am Markttage, und zwar zur Stunde, wo der Handel im größten Schwung war, erschienen mehr als 400 Bauern, mit Knitteln und Ackergeräten bewaffnet, gegen 10 Uhr astf der Schranne, bemächtigten sich des Platzes, mißhandelten Jeden, der sich widersetzte, und nahmen weg, was an Weizen, Mais und Gerste vorhanden. Die wenigen Gensd'armen (Carabiniere), die sich in der Caserne des OrteS befanden, reichten nicht hin, um die Bande zu zügeln, und sie mußten Zuschauer deS unerhörten Vorfalls bleiben.
Der AugSb. Allg. Z. berichtet man vom 30. Dec.: Heute muß ich von neuen Unruhen aus den Pro» vmzen berichten. Das Thal von Aosta ist in voll» ständigem Aufstand und der Schauplatz einer Jusurrec- tion der dortigen Gebirgsbewohner. Die abgcschickten Truppen und die Gendarmerie reichten nicht aus gegen die große Zahl der Aufsässigen. Sie sind mit Knitteln und Flinten bewaffnet, die sie der Nationalgarde enb rissen haben. Bandenweise durchstreifen sic das Thal, schreien gegen die harten Steuern und das theure Brod, zwingen die Furchtsamen zum Anschluß, und drohen im Weigerungsfall mit Brandstiftung. Die wenigen Jäger, die noch hier geblieben waren, seit der größere Theil nach Barga abrücken mußte, haben uns jetzt verlassen, und es liegen nur noch die neu Ausgebobene» hier, bc« nen man sogar die Wachten bei der Post anvertrauen mußte. Vor dem AuSmarsch wurden Patronen und für drei Tage Lebensmittel unter die Mannschaft vertheilt.
jirfe starken Zuzug empfangen und befinde sich auf dem
Dort wollten sie 'ihr Hauptquartier aufschlagen und dann gegen Jorea opcriren. Wenn auch Alles nicht so schlimm sein mag, so sind diese Unruhen doch das Symptom einer starken Steuerüberbürdung. Die schlechte Ernte des gegenwärtigen Jahres und der Mangel an Arbeit auf dem Lande, da aller Verdienst systematisch nach der Hauptstadt gezogen wird, haben die Steuern in einigen Gegenden gerade unerträglich gemacht. Zu diesen muß aber das Thal von Aosta und Savoyen
gezählt werden.
Turin, 31. Dec. Die Tumultuanten legten auf Zureden des Bischofs, des Syndicus und Conte Crotti die Waffen nieder. Nur kleine Baude streifen noch im Gebirge von Schützen verfolgt. Militärische Vorkehrungen lassen eine Erneuerung der dortigen Unruhen nicht mehr befürchten.
Nachrichten aus dem südlichen Italien zu Folge, ist auch daselbst sehr strenge Winterkälte eingetreten.
Vonaufürftentlrümer
Die „Krönst. Ztg." vom 24. December berichtet: Privatberichte, welche von der unteren Donau in Kronstadt eingetroffen sind, melden wiederholt, daß General Engelhardt bei dem Sturme auf Matschin am Kopfe verwundet worden und in Folge der Blessur gestorben fei. Die Richtigkeit dieser Nachricht ist jedoch nicht zu verbürgen und die Bestätigung noch abzuwarten. — Baron v. Budberg widmet seine besondere Aufmerksamkeit der Erziehung der Jugend, und hat zu diesem Ende alle Lehranstalten von Bukarest besucht und in die Lehrmethode Einsicht genommen, bei welcher Gelegenheit jeder Lehrer ermahnt wurde, seine Pflicht gewissenhaft zu erfüllen. Seine Excellenz versicherte, daß er der Erziehung der Jugend st e t S (?) seine besondere Aufmerksamkeit widmen werde, weil sie die ganze Zukunft der Länder in sich schließe. Alle übrigen öffentlichen Anstalten wurden sofort besichtigt und überall zweckmäßige Anordnungen getroffen. Es hat den Anschein, als werde die russtische Verwaltung in den Donaufürsten- thümcru sich auf einen längeren Zeitraum ausdehnen. Am Nicolausfcst hat Bukarest 2000 Arme auf ihre Kosten speisen und auf allen öffentlichen Plätzen für das Volk zum Tanze aufspielen lassen. Die Truppen bei und in Giurgin haben einen schweren Dienst, indem ein Theil derselben immer schlagfertig stehen muß, weil die Türken in ihren Neckereien und oft nur scheinbaren Angriffen ohne Unterlaß forlfahren. Den Bukarester Freunden der Russen ist die Nachbarschaft des Omer Pascha und seines Generalstab« gar nicht ange- nèhm , weil sie es wirklich für möglich halten, duß der kühne Renegat einen Versuch gegen jede Kriegstaclik auf Bukarest zu machen im Sinne habe. Die Umschanzung von Bukarest ist ganz dazu geeignet, diese Meinung zu bestärken. — Die nicht gelungenen Versuche der Russen bei Matschin festen Fnß zu fassen, haben die Gemüther wieder in große Spannung versetzt und jeden Tag erwartete man Nachrichten über ernste Begebenheiten an der Donau. An einen Waffenstillstand oder gar an den Frieden glaubt hier kein Mensch.
Ueber die Vorgänge bei Matsch in erhält die „Pr. Corr." ferner einige nicht uninteressante Einzelheiten. Die Türken schienen auf den Angriff wohl vorbereitet und ließen die russischen Kanonenboote in dem Donauarme bis fast vor Malschin heransegeln, ehe sie den ersten Schuß thaten. Erst dann eröffnete die türkische Strand-Batterie ein lebhaftes Feuer, welches der russischen Expedition großen Schaden that. Uebri- gens sind die russischen TirailleurS (Jäger mit Schweizer-Büchsen) nicht bis auf das rechte Ufer gegangen; sie hatten sich auf der großen Donau-Insel, Matschin gegenüber, postirt und schickten ihre Kugeln über den schmalen Donauarm hinüber. Von russischer Seite wird die Expediton als eine forcirte Recognoseirung bezeichnet, mit welcher zugleich die Absicht verbunden war, die Fahrzeuge der Türken zu zerstören, welche bei Matschin voraussichtlich zum Zwecke eines Donan-Uebcrgan- ges eonccntrirt worden waren. Der russische Befehls»
Haber General Lüders hat die Expedition aufgegeben, weil eS sich herausstellte, daß die türkischen Fahrzeuge auf einer sehr weiten Strecke des rechten Donau-Ufers zerstreut lagen und jedes einzelne mit unverhältnißmäßl- gen Opfern hätte genommen werden müssen.
Bukarest, 29. December. So eben ist die Nach-, richt eingelanfen, daß die Türken nach hartnäckigem * Gefechte Karakal mit Sturm genommen. — So meldet das Wiener „Fremdenblatt". (Karakal ist ein . ziemlich bedeutender Ort zwischen dem Schyl und der Alnta in der kleinen Walachei; sollte sich diese Nachricht bestätigen, so wäre von Karakal aus allerdings die russische Verbindungs-Linie zwischen Bukarest und Kra- jova bedroht.)
Türkei.
Die im Wesentlichen bereits auf telegraphischem Wege bekannt gewordenen wichtigeren Nachrichten auS Konstantinopel vom 19. December werden durch den Bericht eines Correspondenten der „Triester Ztg." wie folgt vervollständigt: Vorgestern und gestern (17. und 18. December) war große Divanssitzung, sie dauerte an beiden Tagen jedesmal fünf Stunden. Die Majorität bevollmächtigte das Ministerium, die zur Einleitung von Friedeusunterhandlungen nöthigen Schritte zu thun. Natürlich wurde die allgemein gehaltene Bedingung an die Vollmacht geknüpft, daß der Friedensvertrag nichts der Integrität des Reiches vergebe, noch die Souverä- : uität des Sultans beeinträchtige. Veranlassung zu der * großen Sitzung gaben die in der Konferenz der auswärtigen Vertretungen in Folge herabgelangter Instructionen gefaßten Beschlüsse, welche von dem Pfortenmi- nistcrium angenommen und dem Divan zur Begutachtung vorgelegt wurden. Ein Waffenstillstand konnte natürlich auf dem hiesigen Platze nicht abgeschlossen werden, da hierüber die kriegführenden Mächte sich di- rect verständigen müssen. Der Umschwüng in der hiesigen Stimmung hat sich bereits durch die Absetzung des Capudan Pascha und dessen Ersatz durch Riza Pascha bekundet. Letzterer gehört zur sogenannten rein türkischen Richtung, welche die Selbstständigkeit der Pforte im eigentlichsten Sinne auffaßt, indem sie die Souveränität des Sultans nach keiner Seite hin in Abhängigkeit verfallen lassen und nicht zum Träger fremder Pläne und Interessen machen will. Halil Pascha ist zum Minister ohne Portefeuille ernannt. Er ist Schwager des Sultans und war Gesandter in Petersburg, wo er sich beliebt zu machen wußte. Da es den Aiischein^hat, daß noch andere extreme Personen dieser Richtung weichen werden, so dürfte in Bälde ein eigentlich türkisches Ministerium den Rath der Pforte bilden und damit die beste Gewähr für den Frieden und die Erhaltung des Reiches bieten. Der neue Ca- pudan Pascha hat sich heute zum ersten Male auf einem Kriegsdampfer von der Pforte zu der im Bosporus ankernden Flotte begeben und wurde bei der Abfahrt von dem Stationsschiff mit fünfzehn Kanonenschüssen begrüßt.
, Aus Konstantinopel (22. Dec.) erfährt man nachträglich, daß das Ministerium sich zur Abhaltung be» Friedenscongresses für die Stadt Wien ausgesprochen haben soll. Ferner wird noch von einem weiteren Auff staube berichtet, bet gleichzeitig mit jenem der Softas stattgefunden hat.
Die „N. M. Z." hat auf tcl. Wege über Wien Nachrichten aus Konstantinopel vom 24. December erhalten. Diesen zu Folge sind die Vorschläge der Mächte acceptirt. Die Pforte willigt in einen Waffenstillstand und Absendung eines Bevollmächtigten. Die Flotten sind ausgelaufen. (?) Ein Aufstand in Konstantin nopel ist gedämpft worden. Wir haben mit Recht die Nachricht über das Auslaufen der Flotten bezweifelt, denn heute bringt die „N. M. Z." selbst folgende wesentliche Berichtigung : „Durch ein unangenehmes Ver- sehen im Kopiren der gestern in unserm Hauptblatte mitgetheilteu telegraphischen Depesche aus Wien vom 1. Ja», ist da, wo vom Auslaufen der Flotten die Rede war, das wesentliche Wort „nicht" weggeblieben. Es mußte heißen: „Die Flotten sind nicht ausgelaufen."
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„ 5% do. 1851. A. I 787,
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4%% Mctalliq. i 697, Bank-Äctien ... I —
1127,
Frankfurt, 5. Januar 1854.
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Antun,, in Wâen.
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Nassau, 5% Obl.b.Rothsch.
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Frankfurt, 3% Obligationen „ 37,% O. v. 1839
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Tauiius-Eisenvahn-Aciien . .
Frankf.-Hanauer-Eisenb.-Act.
Holland, 4% Ccrnficate. . . „ 27,% Integralen .
Spanien, 3% innere Schuld „ 17» Neue......
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Disconto..............
Vereins 10 fl. Loose.....
Darmstädter Bankactien.. .
Weimarische Bankactien ...
Papier 987,
337,
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95 306
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Geld 98%
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Gold und Silber.
Reue Louisd'or ....... fl. 10 54 kr.
Pistolen........... 9 37%-387,
Preuß. Friedrichsd'or . . . . „ 9 58-59 Holl. 10 ff. Stücke...... 9 42 %-437, Ranbducaten........ 5 34-35
20 Francsstücke....... 9 19-20
Engl. Souvcrains...... 11 40 fr.
Gold al Marco....... 374-376
Preuß. Tbaler ....... 1 45%-%
5 Frankenthaler....... 2 20-7,
Hochhaltig Silber....... 24 30-32
Iörsen-Lourse.
Wien, 3. Jan. 5pCt. Metall. 93%. - 4%pSt. do. 82-. - 5pCt. L.-Ven. 101-. - Bankac ien 1372-. 250 fl. Loose 132-. — K.-F.-Nordbahn--. — Wechsel auf London 11 fl. 23 kr.
Paris, 4. Jan. 47Mt. R. 100 -. - 3pCt. R. 72, 25. — Oester. 94—. — Span, neue Diff. 20%,.— Innere Schuld 427,—. Darmst. Bankactien--.
SvHcf und Expedition von Wilhelm Friedrich in Wiesbaden, Sang gaffe 42,