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Vekanntmachnngen.

2342] greitag den 26. v. '.'kachmiltags 3 Uhr wird im Domanialwald District Sßin« terbuch in der Nähe vom Chauffcehaus eine Domaiiialwiese von 2 Morgen 76 Rnthen auf eine Reihe von Jahren meistbietend ver­pachtet.

Wiesbaden, den 16. November 1852.

Herzogl. Nass. Receptur. Reichmann.

FF. Beyerle«) Pâtissier ,

Kirchgaffc 29.

zeigt ergebenst an, daß die erste Sendung Straßburger Gänseleber Pasteten (terrincs de foies gras aux truffes_ du Perigord) von Ed. Artzner. Herzogl. Nass. Hoflieferant, aii- gekommen ist. [2330

Holzversteigerung.

2329] Montag den 6. December d. I., Mor­gens 10 Uhr, kommen im Domanialwald Nollen 2r Theil bei Idstein:

359 Nadelholzstämme von 4883 C?

4s/4 Klftr. Prügelholz.

5 Stockholz und

10 Karren Späne

zur öffentlichen Versteigerung.

Idstein, den 18. November 1852.

Herzog!. Nass. Receptur.

Schmidt.

Auhretä Stkiâohlen.

2331] Vom 22. bis 30. November lasse ich wieder vorzügliches fette Schrott, Schmiede- kohlen und Stückkohlen in Biebrich auslaßen. Wiesbaden, den 20. November 1852.

Günther Klein.

2337] Bei Wilhelm Slum inZdcr oberen Friedrichstraße ist âtterlpccu zu verkaufen.

StrohsWlcn sind vorrâthig zu haben bei CH Hetterich, dem Schützenhos gegenüber.

Geflügel-Lieferung.

2326] Die Lieferung des Geflügels für die Herzogliche Hofhaltung im Jahr 1853 soll im SubmissiouSwege an einen cantionsfähigen Mann begeben werden.

Lusttragende wollen ihre Offerten bis zum 1. December , Vormittags 10 Uhr bei unterzeichneter Stelle einreichen, wo selbst auch die nähern Bedingungen einge­sehen werden können.

Wiesbaden, den 18. November 1852.

Herzoglich Nossauischrs Hof-Commistarigt.

2334] Ausverkauf zu den Fabrikpreisen

in Stickereien und Etuis, so wie in allen Materialien zu Damcnhandarbciten, Bänder, Spitzen, Tüll, Handschuhen und Kurzwaaren in jeder Art.

Sämmtliches in großer Auswahl bei «#. SclttitaJll.

nach Amerika.

Grosser Ausv e r Jktitu f der neuesten und elegantesten Damenmänteln, Aa-mänteln, Winterbnrnus, Talmas,

U

in

Denjenigen Auswanderern, welche in diesem Jahre noch nach Ièew-Aork, New Orleans rc. reisen wollen, können wir von heute an noch Plätze aus prachtvollen Dreimastern Uer Classe ZU ganz bedeutend ermässigten Preisen offeriren, und indem wir wie seither für die pünktlichste Erfüllung aller Ver­bindlichkeiten stets einstehen, und gerne jede Auskunft unent- geldlich ertheilen, empfehlen wir unsere Haupt-Agentur. .

Biebrich und Wiesbaden, den 24. Oct. 1852.

allen ordentlichen Stoffen, â fl. 10. 12. 14. 20 bis 40 fl.

& Ab Verkauf bis Freitag Abend fest.

2341]

^^ HtC^i,

Langgasse Nr. 31.

2235]

Gebrüder Blees,

General-Agenten für Nassau.

16,

T

&

Äiigcksmmcnc Fremde.

Wiesbaden, den 19. November 1852.

3hler. Hr. Dresel, Kfm. aus Geisenheim. Hr. Hackland, Kfm. aus Düsseldorf. Hr. Jung, Kfm. a. Ems. Hr. Hornberger Kfm. a. Giesen. Hr. Engler, Kfm. aus München, Baren. Hr. Maurer, Kfm. aös Paris. Vrüner Wald Hr. Schumann, Apotheker aus Weilmünster. Hömetbab. Hr. Rach m. Red. , Kfm. a. Frankfurt. Eau»US-Hotel. Hr. Christ, Kfm. a. Frankfurt. Hr. Stubing, Fabrikant a. Breitenborn.

Kreisblatt für das Kreisamt Wiesbaden.

Up. SS (Amtliches Blatt der Behörden.) M5T.

Ansschreiben.

2322] Am 30. September l. J. wurde an der Chaussee zwischen Biebrich und Wiesbaden die unten näher beschriebene männliche Leiche an einem Baumstamme erhängt aufgefonden. Da die bisherigen Bemühungen, die persön­lichen Verhältnisse dieses Mannes zu ermit­teln, fruchtlos geblieben find, so ersuche ich die verchrlichen Polizeibehörden, geeignete Nachforschungen veranlassen und etwaige No­tizen über die Person des Verstorbenen ge- fälligst anher gelangen zu lassen.

Die Leiche ist auf dem Friedhofe zu Bieb­rich beerdigt worden und die Kleidung wird dortselbst behufs deren Rccognition vorerst noch aufbewahrt.

Herz. Nass. Kreisamt.

Ferger.

Signalement der Leiche: Alter: 24 bis 28 Jahre.

Größe: circa 5' 5".

Haare: braun und auf der linken Seite gescheitelt.

Stirne: schmal mit etwas hervorra­gendem Stirnbeinbügel.

Augenbrauneu: braün"Ünd"dunn.

Augen: braun.

Nase: gerade und regelmäßig gebildet.

Mund: gewöhnlich.

Kinn: rund.

Bart: schwach und rafirt.

Besoudere Zeichen: Am Zeigefinger der rechten Hand am ersten Glied an der inneren Seite eine Warze.

Kleidung:

Ein russisch-grüner Tuchüberrock mit über« sponnenen Knöpfen und grauem Sarsenet- Futter.

Eine Pique-Weste weiß mit blauen Blu­men und weißem Futter, noch neu.

Ein blauer Gummihosenträger mit Schnal­len, noch neu.

Ein baumwollenes Hemd mit drei breiten Falten auf der Brust und mit Perlmutter- knöpschen an Hals, Brust und Aermeln.

Eine Hose weiß und schwarz kleinkarrirt von baumwollenen Sommerzeug.

Eine Tuchhose darunter, grau mit blauen in braun schattirten Streifen.

Ein Paar graue neu angestrickte wollene Socken.

Ein Paar neue Halbstiefel.

Eine kaffeebraune Tuchkappe mit Schild und Sturmband von Glanzleder, mit weiß und schwarz gestreiften Futter.

Eine schwarz-seidene Halsbinde.

In den Taschen fand sich eine in Perlen gestickte Cigarrenbüchse, ein Porte-Monnaie in schwarz gepreßtem Leder mit Stahlbügel 1 kr. Geld und eine Adresse:An Herrn Carl Benn in Arbeit bei Herrn Johann So­les in der HettenbergS Fabrik in Neuyork NB in Nordamerika", sowie eine solche MiS- les und Nro. 80 Jorsyth-Street. Neuyork.

Bekanntmachung.

Die Erhebung des Chaussee- und Brückengeldes von tftt Herzogl. Dienern bei deren jeweiligen Dienstreisen betr.

In dem Chausseegeldtarif vom Jahr 1837 ist der Herzogl. Civikstaatsdiener bei ihren jeweiligen Dienstreisen eine Befreiung von Entrichtung des Chaussee- und Brückengeldes nicht zugestanden.

Sie genießen daber, gleich allen Dmtsein- wohnern, nur die Chausseegeld- und Brücken- geldfreiheit für ihre eigenen Pferde an den Barrieren des Justizamtobczirks, in welchen sie wohnen.

Zu Folge Rcscripts Herzogl. Minjstcrial« Abtheilung der Finanzen wird dieß hiermit veröffentlicht.

Wiesbaden, den 17. November 1852.

Herzogl. Nass. Kreisamt

1325] Ferger.

Concert -Anzeige.

Bei dem allgemeinen Interesse, dessen sich namentlich hier die Concerte zum Besten des Orchesterfonds zu erfreuen haben, dürfte es nicht unwillkommen sein, wenn wir außer den schon in diesen Blättern gegebenen Andeutun­gen über das nächsten Mittwoch stattfindende erste Concert auf einige Piecen noch Hinwei­sen, die nicht minder verfehlen werden, dieses anziehend zu machen. Es ist dies namentlich die Ouvertüre zumTannhäuser", die Sym­phonie II. des Kapellmeisters C. Kunz zu Worms. Haben schon dessen Symphonie I. und C moU Ouvertüre hier die größte Wür­digung gefunden, so dürfen wir das auch nun hoffen, da jene noch großartiger in ihrer gan­zen Anlage sein soll und in Mannheim, wo sie zuerst aufgeführt wurde, den enthusiastischsten Beifall hervorgcrufen hat. Der Componist wird sie selbst dirigiren. Solis auf dem Contrebasse gehören wohl zu den seltensten. Um so gespannter müssen wir darum den Leistungen des Virtuosen, KammermusikuS Müller auS Darmstadt entgegenschen, der seine Mitwirkung ferner zu dem Concerte zu­gesagt. Frl. Stork und andere Mitglieder hiesiger Bühne berechtigen durch ihre bekannten Leistungen ebenfalls zu freundlichen Erwartun­gen. Lindpaintner's melodramatischer Bearbei­tung von Schillers Glocke, gesprochen von Hrn. Dr. Meyer, ist schon früher erwähnt. Wenn Mannigfaltigkeit bei der umsichtigen Auswahl ein Interesse beleben können, so dürfen wir das gewiß auch von chem bevor­stehenden Concerte hoffen, dem wir die mög­lichste Theilnahme wünschen.

Fruchtpreise. (Hachenburg, den 11. Nov.)

Koru per Malt. od. 450 Pfd. 20 ff. 30 kr.

Hafer 288 6 40

Kartoff. 100 54

Polizeitaxe und Frachtpreise für die benachbarten Städte

Namen

der Städte.

Fleischtaxe.

__ Frachtpreise. _______

Datum der Taxe.

Ochsen, fleisch.

g

et

g

'S

24

ißu

©

Datum der

Preise.

Waizen

per Malter.

Korn

per Malter.

Gerste

per Malter.

Hafer

per Malter.

3

lte|2te Ssrte.

Das Pfund

Bingen ..... Darmstadt .... Diez...... Weilburg .... Frankfurt .... Herborn..... Idstein ..... Mainz ..... Wiesbaden ....

17. Nov.

13. Novbr.

20. Nov.

18. Nov.

14. Nov.

19. Nov.

fr.

13

12

11

13

kr.

9

12

fr.

9

10

10

9

1 10

kr.

9

9

7

12

7

9

fr.

9

10

10

11

10

10

fr.

13

14

13

13

12

13

10. Nov.

30. Octbr.

12. Novbr.

10. Nov.

18. Nov.

13 . Nov.

14. Nov.

19. Nov.

17. Nov.

8.

196

200

310

300

320

170

200

170

fl.

9 10 15 17

8 15 10

9

9

fr.

45

'39

45

40

31

18

8.

182

180

290

300

310

160

180

160

fl.

8

7

13

14

7

15

7

8

7

fr.

6 30 28 20 44

13

6

N. 146 160 260 260

260 140 160 1.44

5

8

10

5

11

5

5

5

fr. 30

50

25

56

25-

H. 130 120 216 190 110 200 100 120

96

fl.

3

4

4

3

1

2

3

2

fr.

22

30

40

15

30

20

33

36

33

36

33

32

34

34

34

32

Die Preise der Lebensmittel auf dem hiesigen Markte in der vergangenen Woche werden hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Wiesbaden, 13. Nov. 1852.

Herzogl. NaH Polizeicammiffariat

Benennung der

L c bensmittel.

1.

Qualit.

11.

Qualit.

HI. Qualit.

Benennung der Leben sm iltcl.

I.

QUalik.

H.

Qualit.

in. Qualit.

rl. fr.

fl fr.

fl. fr.

fl. kr.

fl. fr.

fl. kr.

Ein Pfund Buttcr

* * A A A A

- 23

22

- 21

Ein Hase...........

1 -

- 50

- 40

25 Eier.....

. 1 1 1 «

- 34

- 33

- 32

Ein Spies Krammetsvögel .....

- 28

- 24

- 22

Ein Welsche ....

* A * A

5

4 30

2 30

Ein Kölbchen Schwarzwurzel .....

- 16

- 14

-

Ei > Hahn ....

- 26

- 22

- 20

Ein Körbchen gelbe 9!üben .....

- 8

6

Ein Huhn ....

A A A A .

- 28

- 24

- 22

Weißkraut per 100 St. .......

2

1 50

1 40

Eine Ente ....

A A A A

- 48

- 44

- 36

Wirschingkraut per Kopf......

2

- 1

Eine Gans ....

. . A A A A

1 45

1 30

1 18

Blumenkohl per Kopf.......

- 10

- 8

5

Eine Taube ....

- 10

- 9

- 8

Ein Malter Kartoffeln ......

2i 20

2 10

2

Ein Feldhuhn . . .

. - A A A A A

- 28

24

- 22

Rothkraut per Kopf . . . . , . - ;

1 8

- 6

- 4

Ein Kapaun . . .

A . . - .

1 30

1 20

1 10

Ein Pfund Trauben .......

i-l 4

Druck und Expedition von Wilhelm Frirörich in Wiesbaden, Langgaffe 42.